ID Logistics Ginsheim GmbHLiquidiert

64347 Griesheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 100781
Vorher
ID Logistics Süd GmbH
Eingetragen
27.5.2020
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Logistische Dienstleistungen aller Art, insbesondere die Durchführung von Lagerlogistik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robin Otto
seit 17.6.2022
Geschäftsführer
Irina Weiß
seit 17.6.2022
Prokura
Christophe Satin
seit 22.11.2021
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ID Logistics Ginsheim GmbH

Griesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ID Logistics Ginsheim GmbH, Griesheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ID Logistics Ginsheim GmbH, Griesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ID Logistics Ginsheim GmbH, Griesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 10. Juli 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Achim Krichel, Wirtschaftsprüfer

Frank Kopietz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz auf den 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
A. Anlagenvermögen
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 43.545,82 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.756,64 46.302,46 64.532,07
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.045.210,00 4.641.751,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.101.153,96 2.517.725,51
3. Sonstige Vermögensgegenstände 210.391,68 6.356.755,64 280.902,66
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10.692,50 116.052,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 155,00 3.764,56
Bilanzsumme Aktiva 6.413.905,60 7.624.728,25

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.527.121,98 1.401.607,47
III. Jahresüberschuss 693.599,83 3.245.721,81 1.125.514,51
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 285.335,80 942.424,60
2. Sonstige Rückstellungen 1.875.778,58 2.161.114,38 1.006.677,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 535.405,00 2.455.229,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 460.225,66 446.835,03
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.438,75 1.007.069,41 221.438,73
Bilanzsumme Passiva 6.413.905,60 7.624.728,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1.1.2023 bis 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
1. Umsatzerlöse 7.809.688,85 19.407.074,99
2. Sonstige betriebliche Erträge 76.692,62 8.474,69
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe -375.955,53 -298.052,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.748.091,44 -3.124.046,97 -11.707.209,48
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.148.288,79 -1.344.001,17
b) soziale Abgaben -240.335,05 -1.388.623,84 -277.639,49
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -19.426,29 -426.940,54
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.440.433,98 -3.711.009,02
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95.018,45 6.944,33
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.927,06 -9.342,24
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -312.341,95 -522.641,00
10. Ergebnis nach Steuern 693.599,83 1.125.658,51
11. Sonstige Steuern 0,00 -144,00
12. Jahresüberschuss 693.599,83 1.125.514,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ID Logistics Ginsheim GmbH mit Sitz in Griesheim wird beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 100781 geführt. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss der ID Logistics Ginsheim GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbHG aufgestellt.

Die operative Geschäftstätigkeit des Mandanten wurde im Geschäftsjahr 2023 auf den Saisonbetrieb beschränkt. Die Vorjahreszahlen sind daher nur bedingt vergleichbar.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr angewandt:

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben, die sich im Wesentlichen an den steuerlichen AfA-Tabellen orientiert.

Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:

Technische Anlagen und Maschinen 1 bis 11 Jahre
Andere Anlagen, BGA 1 bis 3 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Innerhalb des Anlagevermögens wurden Vermögensgegenstände von dem Posten andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in den Posten technische Anlagen und Maschinen umgegliedert. Die Umgliederung ist im Anlagengitter in den Spalten Umbuchungen dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt betreffen.

Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultierten in Höhe von T€ 3.101 (Vorjahr T€ 2.515) aus dem konzerninternen Cash-Pool sowie in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 3) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen.

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen auf Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen T€ 1.695 (Vorjahr T€ 844), auf personalbezogene Rückstellungen T€ 137 (Vorjahr T€ 122) und auf Rückstellungen für Schadenersatzforderungen T€ 40 (Vorjahr T€ 40).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 535 (Vorjahr T€ 2.455) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 460 (Vorjahr T€ 447) haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 307 (Vorjahr T€ 415) auf den Liefer-und Leistungsverkehr, hiervon TEUR 306 (Vorjahr T€ 412) gegenüber der Gesellschafterin, sowie in Höhe von T€ 153 (Vorjahr T€ 31) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 206) Darlehensverpflichtungen und in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 15) Verbindlichkeiten aus Steuern. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 95 (Vorjahr T€ 6).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 S. 1 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen (in Summe € 7.030.239,82), die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

in Euro

Mietverpflichtungen 6.657.792,50
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 1.626.598,20
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren 5.031.194,30
Leasingverpflichtungen 189.150,40
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 164.659,20
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren 24.491,20
Sonstige Verpflichtungen 183.296,92
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 183.296,92
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren 0,00

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres ergeben.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Vollzeitbeschäftigte 24
Teilzeitbeschäftigte 0

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr 2023 durch:

Christophe Satin (einzelvertretungsberechtigt, Cabrieres d'Avignon/Frankreich, Chief Operating Officer ID Logistics Group)

Robin Otto (einzelvertretungsberechtigt, Seeheim-Jugenheim, hauptamtlicher Geschäftsführer)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Einbeziehung in Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ID Logistics Group SA., Orgon/Frankreich, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss ist auf der Website der ID Logistics Group SA und im Registre du Commerce et des Sociétés Tarascon (Nr. 439 418 922) einsehbar. Den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis erstellt die Gesellschaft ID Logistics Germany, GmbH, Griesheim. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einsehbar.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 694 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Griesheim, den 10. Juli 2024

Robin Otto, Geschäftsführer

Christophe Satin, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen + Umbuchungen - Stand 31.12.2023
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 783.498,74 0,00 783.498,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 896.017,58 1.196,68 0,00 0,00 783.498,74 113.715,52
896.017,58 1.196,68 0,00 783.498,74 783.498,74 897.214,26
896.017,58 1.196,68 0,00 783.498,74 783.498,74 897.214,26
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen + Umbuchungen - Stand 31.12.2023
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 8.754,86 0,00 731.198,06 0,00 739.952,92
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 831.485,51 10.671,43 0,00 0,00 731.198,06 110.958,88
831.485,51 19.426,29 0,00 731.198,06 731.198,06 850.911,80
831.485,51 19.426,29 0,00 731.198,06 731.198,06 850.911,80
BUCHWERTE
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 43.545,82 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.756,64 64.532,07
46.302,46 64.532,07
46.302,46 64.532,07

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die ID Logistics Ginsheim GmbH ist spezialisiert auf Lagerlogistik. Die Muttergesellschaft ID Logistics Germany GmbH hat ihren Sitz in Griesheim/Deutschland, welche wiederum zur börsennotierten Unternehmensgruppe ID Logistics Group mit Sitz in Orgon/Frankreich gehört.

Die ID Logistics Ginsheim GmbH hat ihren Geschäftssitz in Griesheim und betreibt in Ginsheim-Gustavsburg ein Sortationcenter für einen namhaften Kunden.

Das Tätigkeitsgebiet umfasst die Sortierung, die Bereitstellung sowie das Verladen der angelieferten Ware.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona- Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 15. Januar 2024-019/24

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 16. Januar 2024-020/24

Nach unserer Beobachtung hat im Verlauf dieses Jahres die Inflationsrate nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus, auch weil ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen auch keine Impulse. Notenbanken dämpften vielerorts die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation, und im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Daher setzten die deutschen Exporte ihre Talfahrt bis zuletzt fort. Kräftige expansive Impulse kamen lediglich von den staatlichen Investitionen. Hier macht sich vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern aus dem Sondervermögen Bundeswehr bemerkbar. Insgesamt kühlte sich damit die Konjunktur seit Jahresbeginn spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus.

Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 16. Januar 2024-020/24

2. Geschäftsverlauf

Die Hauptaufgabe der ID Logistics Ginsheim GmbH besteht in der Sortierung von Kundenprodukten für den Transport zu den Distributionscentern des Kunden. Die Umsätze sind dabei stark abhängig vom Abverkauf der Kundenprodukte in den einzelnen geographischen Märkten.

Als Logistikunternehmen sind wir geprägt vom Wandel der Weltwirtschaftslage. Von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft bis hin zum Konsumverhalten der Endkunden gehören wir zu dem Kreis der Unternehmen, die eine Anpassung direkt wahrnehmen. Verändert sich der Wertschöpfungsprozess unseres Kunden, stellen wir uns sofort flexibel darauf ein. Unsere Aufgabe sehen wir darin, durch Standardisierung und Automatisierung der Logistik unseren Kunden am Markt erfolgreich zu machen.

Im Jahr 2023 befand sich der Standort in einem "Winterschlaf". Das bedeutet, dass die Gesellschaft nur in den Peak-Perioden (1. und 4. Quartal 2023) des Kunden voll ausgelastet war. In den verbleibenden Monaten war das Auftragsvolumen nahe Null.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von T€ 7.810 (Vorjahr T€ 19.407), ein EBIT von T€ 914 (Vorjahr T€ 1.651) und ein Jahresüberschuss von T€ 694 (Vorjahr: T€ 1.126) und erzielt.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken in Folge eines gesunkenen Auftragsvolumens aufgrund des im vorherigen Abschnitt bereits erläuterten "Winterschlafs" von T€ 19.407 im Vorjahr auf T€ 7.810 im Berichtsjahr.

Der Materialaufwand sank von im Vorjahr T€ 12.005 auf T€ 3.124. Dies ist auf gesunkene Aufwendungen für Zeitarbeit auf Grund des gesunkenen Auftragsvolumens zurückzuführen. Somit sank die Materialintensität (Verhältnis von Materialaufwand zu den Umsatzerlösen) von 61,9 % im Vorjahr auf 40,0 % im Berichtsjahr.

Der Personalaufwand ist auf T€ 1.389 (Vorjahr: T€ 1.621) gesunken, was im Wesentlichen auf die im Jahresvergleich gesunkene Mitarbeiterzahl zurückzuführen ist.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen haben sich aufgrund der vollständigen planmäßigen Abschreibung eines Teils des Sachanlagevermögens im Vorjahr um T€ 408 auf T€ 19 vermindert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.440; Vorjahr: T€ 3.711). Dies ist einerseits auf die Abnahme der vom deutschen Headquarter der ID Logistics Germany GmbH, Griesheim, belasteten Struktur- und Servicekostenumlagen (minus T€ 427 gegenüber Vorjahr) und der gesunkenen Belastung der Management Fee von unserer französischen Konzernmuttergesellschaft (minus T€ 58 gegenüber Vorjahr) zurückzuführen. Des Weiteren sind auch die Kosten für Sicherheitsdienst (minus T€ 474), Recruiting (minus T€ 104), Reinigung (minus T€ 89) und Instandhaltung (minus T€ 73) gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Das EBIT hat sich somit im Vorjahresvergleich um T€ 737 auf T€ 914 verringert.

Das Zinsergebnis hat sich im Vorjahresvergleich aufgrund von hohen Zinserträgen aus dem Cash-Pooling um T€ 94 auf einen Zinsertrag von T€ 92 im Berichtsjahr verbessert.

Aufgrund des im Vorjahresvergleich gesunkenen Ergebnisses vor Steuern hat sich auch der Steueraufwand im Geschäftsjahr verringert (T€ 312, Vorjahr: T€ 523).

Somit ergibt sich für das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 694 (Vorjahr: T€ 1.126).

b) Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von T€ 3.246 (Vorjahr: T€ 2.552) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 50,6 % (Vorjahr: 33,5 %). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus einem aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses gewachsenen Eigenkapital bei gleichzeitig gesunkenen Verbindlichkeiten.

Liquidität

Die liquiden Mittel sanken stichtagsbedingt im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit um T€ 105 von T€ 116 auf T€ 11.

Die Gesellschaft verfügt - auch aufgrund des konzerninternen Cash-Poolings - über hinreichende Liquidität, um ihren Verbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Zum Bilanzstichtag betrug die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Forderung aus dem Cash-Pooling T€ 3.101 gegenüber T€ 2.515 im Vorjahr.

c) Vermögenslage

Das aktivierte Anlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 46. Dies entspricht einem Rückgang um T€ 19 im Vergleich zum Vorjahr. Begründet ist dieser Rückgang durch im Berichtsjahr gebuchte planmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit T€ 3.045 unter dem Vorjahresniveau (T€ 4.642), was auf im Vorjahresvergleich geringere Umsätze zum Geschäftsjahresende zurückzuführen ist.

Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Guthaben im konzerninternen Cashpooling (T€ 3.101, Vorjahr T€ 2.515) infolge des positiven Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Steuerforderung i.h.v. T€197 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

Der Rückgang der Steuerrückstellungen resultiert aus der Inanspruchnahme von Steuerrückstellungen aus Vorjahren.

Die sonstigen Rückstellungen stiegen von T€ 1.007 auf T€ 1.876. Ursache hierfür ist hauptsächlich ein Anstieg bei den Rückstellungen für zu erwartende Eingangsrechnungen um T€ 855 im Wesentlichen aufgrund von Rückstellungen für noch ausstehende Nebenkostenabrechnungen des Vermieters und zum Jahresende noch ausstehenden Rechnungen von Zeitarbeitsfirmen.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.920 auf T€ 535 ist stichtagsbedingt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen leicht um T€ 13 auf T€ 460. Der Anstieg ergibt sich vor allem aus leicht höheren Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin ID Logistics Germany GmbH, Griesheim, (T€ 460; Vorjahr: T€ 444).

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 210 auf T€ 211 gesunken, was vor allem auf eine Reduzierung der Darlehensverbindlichkeiten zurückzuführen ist.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Gesellschaft hauptsächlich die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

4. Darstellung des Personal- und Sozialbereichs

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beschäftigt die ID Logistics Ginsheim GmbH 23 Mitarbeiter gegenüber 32 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2022.

Im Unternehmen bestehen Betriebsvereinbarungen, wie z.B. zur Arbeitszeit, Mehrarbeit, Nachtschicht, Zugangskontrollen und weitere.

5. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 694 (Vorjahr: T€ 1.126) erzielt. Da der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr nicht komplett durch eine Reduzierung der Kosten kompensiert werden konnte, bewegt sich der Jahresüberschuss unter dem Vorjahr.

Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus dem im Vorjahresvergleich gesunkenen Auftragsvolumen aufgrund des "Winterschlafs", sodass die Umsatzerlöse deutlich unter dem Vorjahr und leicht und den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 lagen.

Das EBIT hat sich im Vorjahresvergleich aufgrund deutlich gesunkener Umsatzerlöse, die teilweise durch gesunkene Aufwendungen kompensiert werden konnten, verringert (T€ 914, Vorjahr: T€ 1.651), was auch zu der entsprechenden Verringerung des Jahresüberschusses im Vorjahresvergleich geführt hat. Das EBIT lag somit leicht unter den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023.

6. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft erholt sich nach Einschätzung der Bundesbank in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel anlässlich der aktuellen Deutschland-Prognose. Das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt der Deutschland-Prognose zufolge im kommenden Jahr um 0,4 Prozent zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 Prozent in diesem Jahr. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh.

Ab Beginn des Jahres 2024 soll die Wirtschaft wieder langsam Fahrt aufnehmen. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus.

Quelle: Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank, Pressenotiz vom 15. Dezember 2023

Grundsätzlich sind im Prognosezeitraum die Weichen auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer des Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Bei privaten Haushalten und Unternehmen ist die Stimmung schlecht. Allerdings setzten sich die Rückgänge der vergangenen Monate nicht fort, und in vielen Bereichen konnten leichte Verbesserungen verbucht werden.

Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023: Konjunkturerholung verzögert sich - Haushaltslücke birgt neue Risiken | Fakten | ifo Institut

Das Geschäftsjahr 2024 verläuft derzeit leicht hinter den Erwartungen. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 rechnen wir allerdings mit einem leichten Anstieg der Volumina und Umsatzerlöse gegenüber dem Jahr 2023 auf insgesamt rund Mio. € 8,0 bei allerdings steigenden Aufwendungen. Diese Entwicklung erfolgt planmäßig, da der Standort im zweiten und dritten Quartal 2024 wieder in einen sogenannten "Winterschlaf" versetzt wird und keinerlei Volumen für den Hauptkunden abgewickelt werden. In diesem Zeitraum werden vom Hauptkunden nur die anfallenden Fixkosten plus Gewinnaufschlag vergütet. Hieraus ergibt sich auch die erwartete Verschlechterung des EBIT auf Mio. € 0,6 für das Geschäftsjahr 2024.

7. Chancen- und Risikobericht

Unser strategisches Chancen- und Risikomanagement leiten wir im Wesentlichen aus den Zielen und Strategien der Geschäftsfelder ab. Die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Managen von strategischen Chancen und Risiken liegt primär beim operativen Management und ist ein integraler Bestandteil der konzernweiten Planungs- und Steuerungssysteme. Wir beschäftigen uns dazu intensiv mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern und kritischen Erfolgsfaktoren, auch in unserem politischen und regulatorischen Umfeld. Daraus werden konkrete Chancen abgeleitet und analysiert.

Die nachfolgend dargestellten Risiken haben für die Gesellschaft eine hohe Bedeutung.

Die ID Logistics Ginsheim GmbH ist in ihrer Geschäftsentwicklung in direktem Maße von der Entwicklung des Geschäfts ihres Hauptkunden im E-Commerce und damit stark von der Entwicklung der Märkte abhängig. Hier hat die ID Logistics Ginsheim GmbH jedoch ein entsprechendes Konzept erarbeitet und bereits umgesetzt, um mögliche Risiken zu minimieren und auf Herausforderungen adäquat reagieren zu können. Der Vertrag mit dem Hauptkunden hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2025. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes laufen allerdings Verhandlungen mit dem Kunden über eine Verlängerung des Vertrages über diesen Zeitraum hinaus.

Um den Risiken eines sich verschärfenden Wettbewerbsumfelds bei stagnierenden Preisen und stetig wachsendem Arbeitskräftemangel am Markt erfolgreich begegnen zu können, hat die ID Logistics Ginsheim GmbH bereits in Automatisierungen und Prozessanpassungen investiert, was die Gesellschaft auch zukünftig in die Lage versetzen wird, effizient und gewinnorientiert tätig zu werden.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Strategische Chancen ergeben sich vor Allem aus der in den Quartalen 2 und 3 freiwerdenden Lagerfläche. Dies gibt der Gesellschaft die Möglichkeit für diesen Zeitraum Zwischengeschäfte abzuschließen und kurzfristig Neukundengeschäft zu akquirieren.

 

Griesheim, den 10. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Gesellschafterversammlung der ID Logistics Ginsheim GmbH, Griesheim

Unter Verzicht auf Form und Frist der Einladung halte ich heute, am 10.07.2024, als Vertreter der Alleingesellschafterin ID Logistics Germany GmbH, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließe was folgt:

1.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von 6.413.905,60 EUR und einem Jahresüberschuss von 693.599,83 EUR wird festgestellt.

2.

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 693.599,83 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt.

 

Griesheim, den 10.07.2024

Robin Otto für ID Logistics Germany GmbH

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