Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 105386
Vorher
WIFO Wirtschafts- & Fondsanlagenberatung und Versicherungsmakler GmbH
Eingetragen
2.12.1987
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Beratung in Fondsanlagen, die Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen, Wirtschafts- und Unternehmensberatung sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten, sowie das Verwalten von eigenem Vermögen durch das Halten und Verwalten von Beteiligungen an in- und ausländischen Gesellschaften sowie die Erbringung von nicht erlaubnispflichtigen Managementleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Krausz
seit 9.8.2024
Prokura
Patrick Edelmann
seit 5.1.2022
Prokura
Christian Wetzel
seit 15.12.2020
Geschäftsführer
Sven Burkart
seit 14.9.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Oakley Centerton Luxco S.à r.l.LUX
79.45%
13.88%
6.67%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
900.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%
19.06%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WIFO GmbH

Rheinstetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Mannheim

HR B 105386

Lagebericht 2023

WIFO ist als inhabergeführtes Unternehmen einer der führenden deutschen Versicherungsmaklerpools und betreut in Kooperation mit den angebundenen Partnern die gemeinsamen Kunden bundesweit. Geographisch konzentriert sich die WIFO ausschließlich auf den deutschen Markt.

WIFO steht gegenüber den angeschlossenen Verbundpartnern als vertrauensvoller Kompetenzpartner für ein hauseigenes Underwriting über alle Sparten der Assekuranz und insbesondere auch für die gewerblichen Risiken. Der Ausbau der eigenen Deckungskonzeptwelt und die Verhandlung weiterer Rabattvollmachten steht weiterhin im Fokus. Als Zukunftsmarkt wird weiterhin das Baugewerbe, der IT- und Immobilien-Sektor und das Gesundheitswesen gesehen, wobei sich das Thema der Cyberrisiken immer größerem Interesse erfreut und auch hierzu dementsprechende Kompetenz aufgebaut wurde.

Die stetige Investitionsbereitschaft in den Ausbau unserer digitalen IT-Produktlösungen bildet das Fundament für unser weiteres Wachstum und die Sichtbarkeit am Markt.

Die Nachfrage im Bereich der biometrischen Risiken, der Krankenversicherung und der gewerblichen Sachversicherungen zeigt weiterhin starkes Wachstumspotenzial, während der Absatz der geförderten Produkte, insbesondere im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge sein Potential noch nicht ganz so stark entfalten konnte. Durch die weitere Optimierung der Prozesse speziell für KMU's steht aber auch dieser Absatzmarkt weiter im Zentrum unserer Planung.

Ertragslage

Folgende Daten auf Basis der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen die wirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

2022 2023
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 18.146 19.860
Betriebsergebnis 84 130
Jahresergebnis 115 86
Mitarbeiter im Durchschnitt 50 50

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.313 auf TEUR 16.384 erhöht.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.432, die Eigenkapitalquote beträgt 8,69%.

Die bilanziellen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 13.544. Sie betreffen u.a. mit TEUR 987 Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und mit TEUR 12.472 sonstige Verbindlichkeiten. Letztere betreffen im Wesentlichen verschiedene von Versicherern gewährte Vorschüsse sowie an die Verbundpartner noch weiterzuleitende Provisionen.

Finanzlage

Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs erfolgte 2023 im Wesentlichen aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit.

Chancen- und Risikobericht

Das Ziel des Chancen- und Risikomanagements bei der WIFO-Gruppe ist weiterhin die Übernahme angemessener und beherrschbarer Risiken sowie der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Risiken. Dies bedeutet, bestehende Risiken möglichst früh zu identifizieren und deren Auswirkungen zu begrenzen, um eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden. Chancen durch Digitalisierung und Automatisierung gilt es unter Betrachtung aller risikorelevanter Grundlagen weiterhin konsequent umzusetzen.

Um die Risiken der zukünftigen Entwicklung der WIFO gezielt zu steuern, baut WIFO auf den weiteren Ausbau des Controllings auch zur Steuerung die Liquiditätsplanung.

Die dokumentierten Maßnahmen für die identifizierten Risiken sind grundsätzlich geeignet und ausreichend.

Die Qualität der Liquiditätsplanung und -steuerung ist angemessen. Verbesserungen im IT-System sowie im Controlling/-reporting erfolgen weiterhin kontinuierlich.

Risiken jedoch auch zugleich Chancen bestehen insbesondere durch die weitere Konsolidierung des Pool-Marktes und dem Einstieg finanzkräftiger, internationaler Investorengruppen.

Wesentliche Chancen bestehen neben der Entwicklung marktführender Versicherungsprodukte in der Weiterentwicklung intelligenter Vertriebs- und Verwaltungssoftware, welche auch über strategische Kooperationspartner zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere die innovative Endkunden-App ist hierbei hervorzuheben, um sich am Markt auch weiterhin erfolgreich positionieren zu können.

Prognosebericht

Im Jahr 2024 wird sich der geplante Umsatz wiederum auf rund 19,1 Mio. Euro belaufen und im Jahre 2025 auf ca. 19,2 Mio. Es wird von einem leicht positiven Ergebnis ausgegangen.

 

Rheinstetten, 19. Mai 2025

Die Geschäftsführung

Sven Burkart

Christian Wetzel

Bilanzen zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 329.012,00 191.352,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.553,00 54.569,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.669.732,49 4.921.611,49
2. Beteiligungen 15.275,52 15.276,52
3. Übrige Finanzanlagen 251.977,18 251.977,18
4.936.985,19 5.188.865,19
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.017.296,46 8.728.356,83
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 494 (VJ: TEUR 739)
II. Wertpapiere 2.410,52 6.027,02
III. Flüssige Mittel 2.035.585,08 877.915,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.630,90 24.190,87
16.384.473,15 15.071.276,07

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.423.851,23 1.337.417,71
B. Rückstellungen 1.416.692,16 1.661.014,29
C. Verbindlichkeiten 13.543.929,76 12.072.844,07
- davon gegenüber verbundene Unternehmen TEUR 987 (VJ: TEUR 1.249)
16.384.473,15 15.071.276,07

Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschäftsjahre 2023 und 2022

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.860.221,41 18.146.235,60
2. Sonstige betriebliche Erträge 386.057,14 254.279,82
3. Materialaufwand 14.804.234,58 13.088.258,22
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.419.728,62 2.519.234,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 373.755,50 368.080,09
2.793.484,12 2.887.314,53
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 65.044,40 30.634,21
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.453.700,12 2.310.162,59
7. Zinsen und ähnliche Erträge 70.519,33 145.198,95
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 508,13 2.250,63
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.731,24 30.037,09
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 50.933,99 78.899,76
11. Ergebnis nach Steuern 90.161,30 118.157,34
12. Sonstige Steuern 3.727,78 2.888,50
13. Jahresüberschuss 86.433,52 115.268,84

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist unter der Firma WIFO GmbH mit Sitz in Rheinstetten im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 105386 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Dabei betragen die Nutzungsdauern für entgeltlich erworbene Rechte und Werte 3 Jahre sowie für Software 3 oder 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibung angesetzt.

Die Abschreibungen werden beim beweglichen Sachanlagevermögen teils linear sowie teils degressiv vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 12 Jahre.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens unter dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, angesetzt. Bei den Beteiligungen war im Berichtsjahr eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag erforderlich.

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Beteiligung an Beteiligung Jahresergebnis Eigenkapital
in % in TEUR in TEUR
Deutsche Unternehmensvorsorge AG, Rheinstetten 100,00% -16* -246*
WIDIX AG, Rheinstetten 100,00% 204 1.541
FEG AG, Rheinstetten 100,00% -29 36
BTC Consulting AG, Rheinstetten 100,00% 8 112
VOG GmbH, Rheinstetten 50,00% 5 107

* Die Angaben beziehen sich auf Vorjahresabschlüsse

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus ist für das allgemeine Kreditrisiko noch eine Pauschalwertberichtigung gebildet worden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Darlehen an Geschäftsführer in Höhe von TEUR 45 (i. V. TEUR 0). Die Darlehen werden mit 4,5 % verzinst und haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024.

Die flüssigen Mittel enthalten den Kassenbestand und Bankguthaben.

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 900; es ist voll eingezahlt.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung nicht berücksichtigt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,82 % (i.V. 1,78 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung in Höhe von EUR 47.500 (Unterschiedsbetrag). Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 260 Risikovorsorge für drohende Stornierungen aus abgeschlossenen Versicherungsverträgen. Weitere TEUR 10 entfallen auf den Personalbereich, TEUR sowie TEUR 184 auf sonstige Bereiche.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 10.972 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (i. V. TEUR 10.762) und in Höhe von TEUR 1.500 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren (i. V. TEUR 0).

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 217) und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 85 (i. V. TEUR 186) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 1 (i.V. TEUR 1) ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 20 aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (i. V. TEUR 38).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 65 (i. V. TEUR 29).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6 (i. V. TEUR 6).

D. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 260 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, von TEUR 680 mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und von TEUR 19 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Geschäftsführer im Berichtsjahr waren:

 

Herr Sven Burkart (Gesamtgeschäftsführer), Rheinstetten

 

Herr Christian Wetzel (Gesamtgeschäftsführer), Ravensburg

Die Bezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beläuft sich auf 50 Angestellte.

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 86.433 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Rheinstetten, 19. Mai 2025

WIFO GmbH

Geschäftsführung

Sven Burkart

Christian Wetzel

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers *)

An die WIFO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WIFO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WIFO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der WIFO GmbH, Rheinstetten erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

 

Freiburg, den 20. Mai 2025

HBM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mathias Hecht, Wirtschaftsprüfer

Nico Budai, Wirtschaftsprüfer

*) Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen und nicht aufgrund der Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen verkürzten Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft.

Der vollständige Jahresabschluss wurde am 22. Mai 2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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