AJH Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Tucci seit 3.6.2025 | Geschäftsführer |
Tanushree Ajmera seit 3.6.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SECURITIFLEET HOLDING BIS S.A.S. | 90.00% |
SECURITIFLEET HOLDING S.A. | 5.00% |
| 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SecuritiFleet GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Hinweise 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2. Währungsumrechnung II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2. Kapitalrücklage 3. Rückstellungen 4. Verbindlichkeiten III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse 2. Sonstige betriebliche Erträge 3. Materialaufwand 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag IV. Sonstige Erläuterungen 1. Mitglieder der Geschäftsführung 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse 3. Nachtragsbericht 4. Muttergesellschaft 5. Ergebnisverwendung I. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB. Die SecuritiFleet weist die von ihr im Rahmen von Buy-Back-Verträgen von den Fahrzeugherstellern gekauften Fahrzeuge in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus, da die Fahrzeugflotte als wirtschaftliches Eigentum bei der EMobG Services Germany GmbH, Hamburg, bilanziert wird. Die SecuritiFleet GmbH ist zivilrechtliche Eigentümerin der von ihr erworbenen Fahrzeuge. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Hamburg und ist beim Registergericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 91341 eingetragen. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sonstigen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 2. Währungsumrechnung Am Abschlussstichtag bestanden keine Forderungen in fremder Währung. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen aus Fahrzeugverkäufen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die EMobG Services Germany GmbH in Höhe von 425,7 Mio. €. Diese betreffen im Wesentlichen die Restbuchwerte der Fahrzeuge, die im zivilrechtlichen Eigentum der SecuritiFleet GmbH stehen. Der bilanzielle Ausweis der Fahrzeuge erfolgt bei EMobG Services Germany GmbH als wirtschaftliche Eigentümerin. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Fahrzeugeinkäufe. 2. Kapitalrücklage Gemäß einer Vereinbarung mit den Gesellschaftern ist die EMobG Services Germany GmbH (als Gesamtrechtsnachfolgerin der Europcar Autovermietung GmbH) verpflichtet, eine Einlage in die Gesellschaft zu leisten, wenn die Verpflichtungen zur Steuerzahlung das Eigenkapital ohne Stammeinlage übersteigen. Da dies in 2021 nicht erforderlich war, beträgt die Kapitalrücklage unverändert 8,4 Mio. €. 3. Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen enthalten Nachzahlungen zur Gewerbesteuer 2012 - 2016 auf Grund der Betriebsprüfung für diese Jahre i.H.v. 0,5 Mio. €. Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit 16,8 Mio. € ausstehende Fahrzeugeinkaufsrechnungen. Für die erforderliche Aufarbeitung der Fahrzeuge vor dem Weiterverkauf an Hersteller und Händler wurde eine Rückstellung in Höhe von 5,1 Mio. € gebildet. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Securitifleet Holding in Höhe von 427,6 Mio. €. Die Verbindlichkeiten der SecuritiFleet sind vollständig besichert. Die Fahrzeuge sind an den Security Agent sicherungsübereignet, daneben auch Forderungen aus dem Fahrzeugverkauf. Weitere Sicherheiten bestehen über die EMobG Services Germany GmbH und die Europcar International S.A.S.U. und Co. OHG durch Verpfändung von Geschäftsanteilen und Bankkonten. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen mit 276,7 Mio. € aus dem Verkauf von Fahrzeugen und mit 22,0 Mio. € aus dem Leasinggeschäft. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vorrangig Entschädigungen von der EMobG Services Germany GmbH für gestohlene und beschädigte Fahrzeuge in Höhe von 2,0 Mio. €. 3. Materialaufwand Die Aufwendungen für bezogene Waren beinhalten Aufwendungen aus den Buchwertabgängen der Fahrzeuge (287,0 Mio. €). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren zum größten Teil aus Schaden- und Rückgabereparaturen (1,9 Mio. €). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Beiträgen und Gebühren zusammen. Das in Rechnung gestellte Gesamthonorar der Prüfungsgesellschaft in Höhe von 65 TEUR betrifft nur Abschlussprüfungsleistungen. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen vorrangig Zinsaufwendungen an die Securitifleet Holding in Höhe von 6,9 Mio. €. 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Im Aufwand aus Gewerbesteuer sind 0,5 Mio € für Nachzahlungen zur Gewerbesteuer 2012 - 2016 auf Grund der Betriebsprüfung für diese Jahre enthalten. IV. Sonstige Erläuterungen 1. Mitglieder der Geschäftsführung Andreas Grundhöfer, Kaufmann, Frankfurt am Main Hanna Margarete Wagner, Kauffrau, Frankfurt am Main Im Geschäftsjahr 2021 belief sich der Aufwand für die Geschäftsführung auf 40 TEUR. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag ist der Erwerb weiterer Fahrzeuge im Wert von 15,3 Mio. € offen. Die Gesellschaft hat entsprechende Verträge mit KFZ-Herstellern oder -Händlern abgeschlossen (Bestellobligo). Die Fahrzeuge befinden sich per 31.12.2021 noch im Zulauf und der Gefahrenübergang auf die Gesellschaft bzgl. dieser KFZ ist zum Stichtag noch nicht erfolgt. Entsprechend sind die Fahrzeuge bzw. damit zusammenhängende Forderungen und Verbindlichkeiten im vorliegenden Jahresabschluss (noch) nicht bilanziert. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse bestehen zum Abschlussstichtag nicht. 3. Nachtragsbericht Die Gesellschaft geht davon aus, vom Ukraine-Konflikt stärker als der Gesamtmarkt betroffen zu sein - z.B. durch steigende Herausforderungen bei der Beschaffung von (Neu-)Fahrzeugen, da den KFZ-Herstellern die Zulieferteile, Vorprodukte und Rohstoffe aus der Ukraine und aus Russland nicht mehr im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen, was sich auf Angebot und Preis am KFZ-Markt auswirkt. Die Annahme des Going-concern ist hiervon nicht beeinflusst. Die Europcar Mobility Group S.A. wurde im Juli 2022 von einem Konsortium bestehend aus Volkswagen, dem Mischkonzern Pon Holdings sowie dem Finanzinvestor Attestor übernommen. Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten. 4. Muttergesellschaft Die Geschäftsanteile werden zu 90 Prozent von der Securitifleet Holding Bis S.A.S.U., Paris und zu jeweils 5 Prozent von der EMobG Services Germany GmbH, Hamburg und Securitifleet Holding S.A., Paris gehalten. Oberste Muttergesellschaft, in deren IFRS-Konzernabschluss die SecuritiFleet GmbH, Hamburg, mit einbezogen wird, ist die Europcar Mobility Group S.A., Paris. Der Konzernabschluss wurde im Internet unter www.europcar.com veröffentlicht. 5. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, den 26. Mai 2023 Hanna Margarete Wagner Andreas Grundhöfer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20211. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die SecuritiFleet GmbH ist eine Zweckgesellschaft, die gegründet wurde, um einen Teil der Fahrzeugflotte der Europcar Autovermietung GmbH, Hamburg, zu finanzieren. Nach deren Verschmelzung auf die EMobG Services Germany GmbH (rückwirkend auf den 01. Januar 2021) finanziert die SecuritiFleet GmbH nunmehr einen Teil der Flotte dieser Gesellschaft. Die Kraftfahrzeuge werden zumeist auf der Basis von Buy-Back-Verträgen von der SecuritiFleet GmbH gekauft und an die EMobG Services Germany GmbH über kurzfristige Leasingverträge weitergegeben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2021 weiterhin maßgeblich von der Corona-Pandemie beeinflusst. Zudem sahen sich die Unternehmen mit zunehmenden Liefer- und Materialengpässen konfrontiert. Dennoch lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2021 um 2,7 % höher als im Vorjahr. Damit war jedoch das vor-Corona-Niveau insgesamt noch nicht wieder erreicht - in 2021 war das BIP um 2,0 % niedriger als in 2019 1. Auf dem Arbeitsmarkt zeigten sich keine deutlichen Veränderungen zum Vorjahr. In 2021 waren im Jahresdurchschnitt etwa 44,9 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht etwa dem Vorjahreswert 2. Die Automobilindustrie wurde im Besonderen von den corona-bedingt gestörten Lieferketten mit fehlenden Rohstoffen und Vorprodukten (wie z.B. Halbleiter) getroffen. Zwar stieg die Anzahl der weltweit produzierten Kraftfahrzeuge in 2021 auf 80,2 Mio. Stück (nach 77,6 Mio. Stück im Vorjahr) 3 , die Anzahl der PKW-Neuzulassungen in Deutschland sank jedoch in 2021 weiter auf 2,6 Millionen Fahrzeuge. Dies ist ein Minus von 10,1% im Vergleich zu 2020. Im Vorjahr hatten die Neuzulassungen bereits um 19,1% verglichen mit 2019 abgenommen. Nach wie vor stark ansteigend ist der Anteil von (Plug-in-)Hybrid- und Elektrofahrzeugen (BEV) mit Anteilen von rund 13,6% bzw. 12,4% an den Neuzulassungen hierzulande 4. Eine Fortsetzung dieses Trends samt weiter fortschreitender Digitalisierung in der Autoindustrie hin zu mehr autonomem und vernetztem Fahren ist zu erwarten.
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom
14. Januar 2022 - 020/22, zuletzt abgerufen am 12.04.2023
unter
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2022/BIP2021/pm-bip.pdf
Im Nutzfahrzeugbereich stiegen die Neuzulassungen im Inland leicht um etwa 2% auf knapp 412 tausend Einheiten in 2021 5. 2.2. Geschäftsverlauf Die SecuritiFleet GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 gemäß ihrem Geschäftszweck Fahrzeuge größtenteils auf Grundlage von Buy-Back-Verträgen und darüber hinaus auch ohne Rückverkaufsmöglichkeit als Risikofahrzeuge (zur späteren Eigenvermarktung) gekauft. Die Europcar Autovermietung GmbH bzw. nach deren Verschmelzung die EMobG Services Germany GmbH nutzt die beschafften Fahrzeuge im Rahmen von Leasingverträgen. Über Leasingraten werden sämtliche entstandenen Aufwendungen (außer Ertragsteuern) an den Leasingnehmer weiterbelastet. Das Ergebnis der Gesellschaft ist ausschließlich von der Ertragssteuerbelastung (i.W. Gewerbesteuer) geprägt. Gemäß einer Vereinbarung mit den Gesellschaftern war die Europcar Autovermietung GmbH verpflichtet, eine Einlage in die Gesellschaft zu leisten, wenn die Verpflichtungen zur Steuerzahlung das Eigenkapital ohne Stammeinlage übersteigen. Diese Verpflichtung ist durch die Verschmelzung der Europcar Autovermietung GmbH auf die EMobG Services Germany GmbH auf Letztere übergegangen. Die Finanzierung der Fahrzeuge erfolgt über eine Finanzierung, die der Securitifleet-Gruppe von verschiedenen Banken zur Verfügung gestellt wird. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2021 den Umständen entsprechend zufrieden. 2.3. Lage Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Fünftel zurückgegangen. Zwar konnten die Umsätze aus dem Leasinggeschäft mit der EMobG Services Germany GmbH - bedingt durch Sondereffekte - um knapp 50% zulegen, die Erlöse aus dem Fahrzeugverkauf sanken jedoch im Vorjahresvergleich um ein Viertel. Aufgrund der Weiterbelastung sämtlicher Aufwendungen über Leasingraten an die EMobG Services Germany GmbH ergibt sich ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert die Fahrzeugflotte im Wesentlichen über diverse Buy-Back-Verträge mit verschiedenen Banken im Rahmen der Finanzierungsgrundsätze der Europcar Mobility Group. Die Fahrzeuge werden überwiegend nach 6 Monaten veräußert. Die Finanzierung erfolgt stets analog der Fahrzeugbeschaffung.
5 Kraftfahrt-Bundesamt, a.a.O.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Vermögenslage
Die im Rahmen von kurzfristigen Leasingverträgen finanzierte Fahrzeugflotte wird bei der EMobG Services Germany GmbH als wirtschaftliche Eigentümerin im Anlagevermögen bilanziert. Die SecuritiFleet GmbH bilanziert als zivilrechtliche Eigentümerin die Restbuchwerte der Fahrzeuge als Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Das kurzfristig gebundene Vermögen deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Gesamtaussage Der Verlauf des Geschäftsjahres 2021 steht - wie bereits das Vorjahr - im Zeichen der Corona-Pandemie, von der die EMobG Services Germany GmbH als einziger Leasingnehmer der Gesellschaft durch ihre Geschäftstätigkeit in erheblichem und überdurchschnittlichem Maße betroffen ist. Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich weiter zurückgegangen. Unter den von der Corona- Pandemie geprägten Umständen ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf dennoch zufrieden. Obwohl das über die SecuritiFleet finanzierte und der EMobG Services Germany GmbH zur Verfügung gestellte Fahrzeugvolumen im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken ist, wurde auch in 2021 - wie geplant und dem Gesellschaftszweck entsprechend - ein Ergebnis vor Steuern von Null erzielt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Die künftige Entwicklung wird auch weiterhin von den Folgen der Corona-Pandemie beeinflusst bleiben. Dabei spielt neben dem lokalen Geschehen auf dem deutschen Heimatmarkt der Gesellschaft auch die Lage in anderen Teilen der Welt eine Rolle, wie sich beispielsweise an dem Einfluss der chinesischen Corona-Politik auf die globalen Lieferketten zeigt. Von größerer Bedeutung für die weitere Entwicklung ist zwischenzeitlich der kriegerische Überfall Russlands auf die Ukraine und die Situation auf den Rohstoffmärkten mit u.a. steigenden Energiepreisen. Der ifo Geschäftsklimaindex als Stimmungsbild der deutschen Unternehmen war im September 2022 auf 84,3 Punkte und damit den niedrigsten Wert seit Mai 2020 gefallen 6. Es zeigte sich eine deutliche Zunahme des Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate. Die Herbstgutachten der führenden Forschungsinstitute sahen die deutsche Wirtschaft wegen der Energiekrise vor einer Rezession im Winterhalbjahr. Zwischenzeitlich hat sich die Stimmung wieder gebessert mit einem ifo Geschäftsklimaindex von 93,6 Punkten im April 2023 7 , was weniger auf die aktuelle Lage, sondern eher auf die zukünftigen Erwartungen zurückzuführen ist. Die Chancen und Risiken der SecuritiFleet GmbH können nur im Zusammenhang mit der EMobG Services Germany GmbH beurteilt werden, da sämtliche Aufwendungen in Form einer Leasingrate an die EMobG Services Germany GmbH weiterbelastet werden. Aus den bisherigen Erfahrungen der letzten beiden Jahre heraus erwartet die EMobG Services Germany GmbH auf Grund ihrer Geschäftstätigkeit, auch weiterhin stärker als der Gesamtmarkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen zu sein. Größere Auswirkungen ergeben sich allerdings mittlerweile aus der Situation in der Ukraine, die nach Expertenmeinung auch zu einem Wohlstandsverlust in Deutschland in 2022 und 2023 führt 8 , da das Wachstum hierzulande geringer ausfällt und die bestehenden Sanktionen das Im- bzw. Exportgeschäft mit Russland bremsen. Zudem zeigt sich in der deutschen Witschaft ein geteiltes Bild - während die Dax-Konzerne im Jahr 2022 weitere Rekordzahlen vorlegen konnten, ist die Lage für mittelständige und kleine Unternehmen u.a. wegen der Inflation schwieriger 9. Der weitere Verlauf der andauernden Krisensituation und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der EMobG Services Germany GmbH werden kontinuierlich überwacht und analysiert. Es wurden und werden laufend Maßnahmen getroffen, um die Gesellschaft auf die geänderten Rahmenbedingungen einzustellen. Oberste Ziele der Geschäftsleitung sind die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sowie die Fortführung des Geschäftsbetriebes in einem wirtschaftlich sinnvollen und den Anforderungen der EMobG Services Germany GmbH entsprechenden Umfang. Dessen ungeachtet wird die Umsetzung der bisherigen Strategie, der Fortschreitung der digitalen Transformation sowie finanzieller Disziplin, die die Verwaltungs- und Netzwerkkosten optimieren soll, weiter vorangetrieben. Die in Deutschland vertretenen starken Marken der Europcar Mobility Group sind bereits eng zusammengewachsen und werden aus einer Hand bedient, um das Beste aus allen Welten zu verbinden und zusammenzubringen. Hieran wird auch weiterhin festgehalten. Die in 2022 erwartete leichte Erhöhung des Geschäftsvolumens konnte realisiert werden. Für 2023 sieht die Unternehmensplanung abermals nach einer leichten Erhöhung des Geschäftsvolumens aus. Wie in den Vorjahren wird auch in 2022 und 2023 mit einem Ergebnis von Null vor Steuern gerechnet.
6 Ifo Geschäftsklima Index,
Konjunkturumfrage im September 2022, zuletzt abgerufen am
12.04.2023 unter
https://www.ifo.de/sites/default/files/secure/umfragen-gsk/ku-202209/ku-2022-09-pm-geschaeftsklima-DT-.pdf
Chancen Sämtliche Kosten mit Ausnahme der Steuern werden über Leasingraten an die EMobG Service Germany GmbH weiterbelastet. Aus Sicht dieser Gesellschaft - und damit auch mittelbar für die SecuritiFleet GmbH - stellen sich der Ausblick sowie die Chancen und Risiken wie folgt dar: Um die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden weiterhin bestmöglich zu bedienen, werden die besonderen Marktanforderungen auch in Zeiten von Corona-Pandemie und Ukraine-Konflikt genau beobachtet. Die von Europcar bereits in den letzten Jahren verfolgte Strategie soll auch in 2023 weiter umgesetzt werden. Wichtig hierbei sind das Vorantreiben urbaner Mobilitätslösungen einschließlich der Erhöhung des Anteils von Elektrofahrzeugen in der Vermietflotte sowie der kontinuierliche Ausbau der internationalen Präsenz. Darüber hinaus wird in die Digitalisierung investiert, um die eigenen Prozesse zu verbessern. Die im Geschäftsjahr durch Verschmelzungen mehrerer Gesellschaften vollzogene Integration der Marken Europcar und Buchbinder hat besondere Chancen im Hinblick auf die Bündelung der Kräfte dieser Marken in u.a. gemeinsamen Stationen, gemeinsamer Mietwagenflotte und gemeinsamen Zentral- bzw. Verwaltungsfunktionen ermöglicht. Dies wurde im Geschäftsjahr und wird auch weiterhin genutzt. Die Mitte 2022 abgeschlossene Übernahme der Europcar-Gruppe durch ein Konsortium bestehend aus Volkswagen, dem Mischkonzern Pon Holdings sowie dem Finanzinvestor Attestor samt anschließendem Delisting der Europcar-Aktie hat die gesamte Europcar-Gruppe in eine neue Phase eintreten lassen. Im VW-Konzern sollen künftig Mobilitätsdienstleistungen eine wesentliche Säule der Unternehmensstrategie darstellen. Europcar soll dabei die Basis für die Grundidee eines neuen Mobilitätskonzeptes liefern. Als führender Anbieter innovativer und individueller Mobilitätslösungen arbeitet Europcar kontinuierlich an der Entwicklung neuer Mobilitätslösungen, um den Kunden ein noch komfortableres Reisen zu ermöglichen. Hiermit sollen die anspruchsvollen Mobilitätsansprüche unserer Kunden sowie die zusätzlichen Kundensegmente angesprochen werden. Seit 2022 ist eine bis heute andauernde Fahrzeugknappheit im Markt durch Produktionsengpässe der OEMs zu verzeichnen. Dies ermöglichte bereits in 2022 eine positive Entwicklung der Vermietpreise, die sich nach derzeitiger Erwartung auch in 2023 fortsetzen dürfte. Der daraus resultierenden Ergebnissteigerung stehen jedoch erhöhte Flottenkosten in 2022 gegenüber. Dieser Trend wird in 2023 andauern und es ist davon auszugehen, dass die steigenden Flottenkosten den Effekt aus den höheren Vermietpreisen in 2023 überkompensieren werden. Umfeldrisiken Marktrisiko Wesentliche Wettbewerber der Europcar Autovermietung sind zum einen diverse multinationale Autovermieter und Vermittler, zum anderen aber auch kleinere regionale Unternehmen in speziellen Regionen und Ländern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Gesellschaft ihre operativen Kosten weiterhin kritisch hinterfragen und nachhaltig reduzieren. Autovermieter sind grundsätzlich von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tourismusbranche abhängig. Der touristische Reiseverkehr hatte zwischenzeitlich trotz Corona zu einer stückweisen Erholung angesetzt. Laut UNWTO 10 könnte der internationale Tourismus in 2023 wieder etwa 80 - 95 % des Vor-Corona-Niveaus erreichen. Die Entwicklung in der näheren Zukunft bleibt jedoch abzuwarten, da Inflation und steigende Preise für z.B. Energie und Nahrungsmittel die finanziellen Spielräume für Privatreisen bei größeren Teilen der Bevölkerung signifikant einschränken könnten. Hinzu kommt, dass verringerte Kapazitäten in der Logistik die Flexibilität bei Ein- und Aussteuerung der Fahrzeuge sowie bei ihrem Verbringen zwischen einzelnen Stationen beeinflussen. Im Geschäftskundenbereich erscheint es denkbar, dass die in der Corona-Pandemie gesammelten Erfahrungen zu den technischen Möglichkeiten von Telefon- und Videokonferenzen sowie Telearbeit ("Homeoffice") zu einem dauerhaft reduzierten Mobilitätsbedarf führen (weniger Dienstreisen und weniger Firmenwagen für die Mitarbeiter). Auch der Ukraine-Konflikt wird nach derzeitiger Erwartung zu einem Nachfragerückgang für gewerbliche KFZ-Anmietungen führen, wenn Unternehmen - sei es zur Kosteneinsparung oder wegen geringeren eigenen Geschäfts bis hin zur Einstellung oder Aufgabe desselben - weniger Mobilität benötigen. Die Folgen können nicht sicher antizipiert werden, jedoch wird Europcar Maßnahmen implementieren, die mögliche Effekte abschwächen sollen. Trotz der aufgezeigten Marktrisiken ist die EMobG Services Germany GmbH im Vermietmarkt Deutschland gut positioniert. Durch fortlaufende Optimierung ihrer Stärken wie Bekanntheitsgrad, attraktive Fahrzeugflotte, kundenorientierter Service, dichtes Stationsnetz und robuste Anteilseigner wird nachhaltig das Risiko einer Schwächung des Unternehmens reduziert. Mit der Übernahme der Europcar-Gruppe durch das VW-geführte Konsortium agiert nunmehr ein starker Anteilseigner im Hintergrund, von dem sich die Gesellschaft positive Impulse in verschiedenen Bereichen erhofft. Forderungsrisiko Durch die Folgen der Corona-Pandemie ist weiterhin ein Anstieg von Forderungsausfällen möglich, wenn Kunden der Gesellschaft in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten oder Insolvenz anmelden. Insbesondere im Mittelstand und bei kleineren Unternehmen sind mittlerweile verstärkte Forderungsausfallrisiken wegen des andauernden Ukraine-Konflikts, der Inflation (v.a. hohe Energiepreise) und Lieferketten-Problemen zu befürchten. Die Gesellschaft überwacht ihre Kundenforderungen dahingehend entsprechend genau und wird ggf. ihre Aktivitäten zur Forderungsbeitreibung anpassen und intensivieren.
10 UNWTO, zuletzt abgerufen am 12.04.2023 unter
https://www.unwto.org/taxonomy/term/347
Finanzierungsrisiken Kreditrisiko Die Finanzierung der Fahrzeugflotte ist stark diversifiziert. Sie erfolgt in verschiedenen Leasingmodellen über die SecuritiFleet GmbH, herstellerbezogene Leasingbanken und zum Teil auch über ein Sale- & Lease-Back-Modell. Ein weiterer Teil der Fahrzeuge wird zum Zweck der späteren Selbstvermarktung von Herstellern und Händlern erworben (Risikofahrzeuge). Zinsänderungsrisiko Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Mitte 2022 die Zinswende eingeleitet und den Leitzins seitdem sechsmal erhöht. Dadurch können sich grundsätzlich steigende Kosten (Zinsen und Zinsanteile) für die Gesellschaft ergeben. Die Europcar Mobility Group hat jedoch im Vorfeld gezielte Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen, um Zinsänderungsrisiken zu begegnen. Fahrzeugrisiken Verwertungsrisiko Die Fahrzeugversorgung erfolgt überwiegend im Rahmen von Buy-Back-Verträgen über die SecuritiFleet GmbH oder über Leasingverträge. Der Anteil frei eingekaufter Fahrzeuge, bei denen die Gesellschaft das Verwertungsrisiko trägt, wurde im Geschäftsjahr mit der Übernahme eines Teils der Buchbinder-Flotte durch die SecuritiFleet GmbH weiter gesteigert. Diese Fahrzeuge gehören zu den Risikofahrzeugen der Fahrzeugflotte, da variable Konditionen eingegangen werden und Unsicherheiten auf den Gebrauchtwagenmärkten bestehen. Ein erhöhtes Risiko besteht für Fahrzeuge, die von Herstellern mit erhöhtem Insolvenzrisiko bezogen werden. Deshalb werden Risiken gegebenenfalls durch gezielte Fahrzeugrückgaben gesteuert und durch eine gleichmäßige zeitliche Verteilung gering gehalten. Großschäden Das Risiko umfangreicher Kraftfahrzeug-Schäden durch Hagel, Wasser, Erdbeben und Feuer an Fahrzeugen auf den Sammelplätzen wird als gering eingestuft. Die dezentrale Lagerung von Einkaufs- und Verkaufsfahrzeugen auf verschiedenen Sammelplätzen mit Schutzvorrichtungen minimiert das Risiko.
Hamburg, 26. Mai 2023 Hanna Margarete Wagner Andreas Grundhöfer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SecuritiFleet GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SecuritiFleet GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SecuritiFleet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 26. Mai 2023 Mazars
GmbH & Co. KG
Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer Pierre Zapp, Wirtschaftsprüfer |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen