Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 9342
Vorher
Microsonic Gesellschaft für Mikroelektronik und Ultraschalltechnik mbH
Eingetragen
12.10.1990
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
sind Entwicklung, Produktion und Handel von Geräten und Ausrüstungen der Mikroelektronik und Ultraschalltechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Andreas Jantz
seit 20.2.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Johannes Reinhard Schulte
Dortmund
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

microsonic GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der microsonic GmbH

Dortmund

Inhaltsverzeichnis

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Lage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. PROGNOSEBERICHT

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

IV. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

V. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN

(1) GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

microsonic entwickelt, produziert und vertreibt am Standort Dortmund Luft-Ultraschall-Sensoren für die industrielle Automatisierungstechnik. Die Produktpalette umfasst Ultraschall-Sensoren mit Schalt- und Analogausgang unterschiedlicher Messbereiche und Gehäusebauformen, sowie Spezialsensoren wie Doppelbogenkontrollen, Bahnkanten- und Etikettensensoren. Der Abnehmerkreis ist der klassische Maschinenbau und Sondermaschinenbau weltweit. Typische Branchen sind die Druckindustrie, Verpackungsindustrie, Landtechnikindustrie, Kunststoffindustrie. Der Markt für Ultraschall-Sensoren im Bereich der Fabrikautomation ist gekennzeichnet durch wenige Großkunden und viele Kunden mit kleinen und mittleren Abnahmemengen.

Nach der weltweiten Corona-Pandemie nimmt microsonic wieder jährlich an den Messen HMI in Hannover und SPS in Nürnberg teil. In 2023 hat microsonic erstmals an der Industriemesse Global Industrie in Lyon, Frankreich, sowie an der Landmaschinenmesse Agritechnica in Hannover teilgenommen.

2. Forschung und Entwicklung

Im Verhältnis zur absoluten Unternehmensgröße unterhält microsonic eine große Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Eine besondere Stärke von microsonic sind die kundenspezifischen Sensorentwicklungen. Die Schwerpunkte der Entwicklungen lagen in 2023 in den Neuentwicklungen der Sensorfamilien Doppelbogenkontrolle und Etikettensensoren mit IO-Link, sowie der Entwicklung eines kundenspezifischen Sensors für den Einsatz bei erhöhten Umgebungstemperaturen.

(2) WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamt um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort 1.

1 Statistisches Bundesamt vom 15. Januar 2024, Pressemitteilung Nr. 19

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung verminderte sich im verarbeitenden Gewerbe um -0,4% zum Vorjahr.

Aufgrund der überhitzten Marktentwicklung in den Jahren 2021 und 2022, in denen viele Kunden deutlich über ihren tatsächlichen Bedarf Sensoren eingekauft und auf Lager genommen haben, kühlte sich das Marktumfeld in 2023 für uns deutlich ab.

Wir hatten eine deutlich reduzierte Nachfrage nach den von uns angebotenen Produkten.

2. Geschäftsverlauf

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut.

a) Ertragslage

Gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr sind die Umsatzerlöse um 19,8% gesunken. Die geplante moderate Umsatzprognose aus dem Vorjahr konnte nicht erzielt werden. Ursache hierfür ist die überhitzten Marktentwicklung in den Jahren 2021 und 2022, in denen viele Kunden deutlich über ihren tatsächlichen Bedarf Sensoren eingekauft haben, sowie die weltweit zu beobachtende Abkühlung der gesamtwirtschaftlichen Situation. Kunden waren in 2023 bemüht, ihre hohen Lagerbestände abzubauen.

Aufgrund der stabilen Finanzlage war microsonic in der Lage, die in den beiden Vorjahren abgeschmolzenen Lagerbestände an Fertigteilen wieder aufzubauen.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 327 (3,6%) erhöht. Ursache hierfür ist die außerordentliche Erhöhung der Gehälter und Löhne als Beitrag zum Inflationsausgleich.

Wir arbeiten nur mit eigenem Personal. Mitarbeiter in der Fertigung erhalten zunächst einen Jahresvertrag und werden nach positiver Einarbeitung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Eigenkapitalquote hat sich zum Vorjahr um 8,8% erhöht.

Alle erforderlichen Betriebsmittel konnten über den Cash-Flow bereitgestellt werden.

Die hohe Liquidität gewährleistete eine jederzeitige Zahlungsfähigkeit. microsonic bezahlt alle Rechnungen mit Skonto.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr in etwa konstant geblieben. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrung im Finanzierungsbereich stabil.

Die Liquiditätslage hat sich um TEUR 7.980 vermindert. Auf der Passivseite haben sich dagegen die Steuerrückstellungen um TEUR 3.524 zum Vorjahr vermindert.

Durch Thesaurierung der Gewinne und die Erhöhung der Bankguthaben konnten die Verbindlichkeiten jederzeit ausgeglichen werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den EBT 2 und den cash flow heran. Den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

2 Earnings before taxes

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt TEUR 6.914 (i.Vj.: TEUR 10.580) und der cash flow beträgt TEUR 3.820 (i.Vj.: TEUR 5.697).

Ursache für das gegenüber dem Vorjahr gesunkene Ergebnis vor Steuern ist der deutliche Umsatzeinbruch bei gleichzeitig steigenden Personal- und Materialkosten.

Unsere wirtschaftliche Lage für das Geschäftsjahr 2023 kann insgesamt dennoch als gut und stabil bezeichnet werden.

(3) PROGNOSEBERICHT

microsonic steht heute in dem Nischenmarkt der Luft-Ultraschall-Sensoren für die Fabrikautomation auf Platz 2 im Weltmarkt. Diese Position wollen wir durch Ausbau unseres Vertriebsnetzes weltweit festigen und weiter ausbauen. Der wichtigste Einzelmarkt ist und bleibt immer noch Deutschland. Hier werden wir in den kommenden Jahren unser eigenes nationales Vertriebsnetz durch Neueinstellungen weiter ausbauen.

Wir erwarten für 2024 noch keine Erholung der Weltwirtschaft, deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, für das Geschäftsjahr 2024 mindestens das aktuelle Umsatzniveau zu halten. Bei der Prognose der Ergebnisentwicklung sind wir zurückhaltend, da wir seit dem letzten Quartal 2021 massive Preissteigerungen bei den elektronischen Bauteilen und bei Metallen beobachten können.

Es gibt weiterhin eine ausreichende Liquiditätsreserve.

Wir werden weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Der Markt für Automatisierungstechnik wächst organisch. Dieser Markt und noch mehr das Nischensegment Luft-Ultraschall-Sensoren kennt keine Hypes wie es sie z.B. seit einigen Jahren im Markt für Smartphones- und Tablet-PCs gibt. Dafür aber ein seit vielen Jahren stabiles Wachstum mit den Konjunkturdellen des allgemeinen Maschinenbaus. Geht es dem Maschinenbau gut, geht es auch der Automatisierungstechnik gut. Eine Marktsättigung für den Einsatz von Ultraschall-Sensoren sehen wir auf die nächsten Jahre nicht. Ganz im Gegenteil sehen wir mit neuen Produktentwicklungen Chancen, uns weitere Märkte zu erschließen.

microsonic ist mit seinen Produkten noch nicht in allen Industrieländern flächendeckend vertreten. Im kontinuierlichen Ausbau des Vertriebsnetzes liegen noch viele Chancen für eine positive Umsatzentwicklung

Besondere Risiken sehen wir in 2024 in der weltwirtschaftlichen Entwicklung für den Maschinenbau.

Ertragsorientierte Risiken

Da wir durch unsere Erfahrungen, unsere guten Marktkenntnisse und unsere Marktpräsenz über echte Wettbewerbsvorteile verfügen, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken auch in 2024 nicht steigen werden.

Möglicherweise sind jedoch durch weitere Organisationsoptimierungen nicht unerhebliche Zusatzkosten damit verbunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden mit Skonto sofort beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Währungsrisiken bestehen nicht, da die Preise auf Euro-Basis vereinbart werden. Die Liquiditätslage ist weiterhin zufriedenstellend; es sind auch in diesen schwierigen Zeiten keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf einen großen Lieferantenpool zurückgreifen, den es gilt in 2024 und 2025 in seiner gesamten Breite in die Beschaffungsprozesse einzubinden.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere know how, unsere Zuverlässigkeit und unsere Servicebereitschaft sowie ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem verstärkten Wettbewerbsumfeld und einem stagnierenden Preisniveau.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir trotz der angespannten Lage auf dem Beschaffungsmarkt nicht.

(4) RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Lieferantenkredite und Guthaben bei Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

(5) BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Wir haben einen eigenen Mitarbeiter in Frankreich bei Paris stationiert, der unsere französischen Distributoren betreut.

 

Dortmund, den 17. März 2025

microsonic GmbH

Johannes Schulte, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.865,00 17.433,00
- davon Geschäfts- oder Firmenwert: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.082,58 149.747,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.487,00 5.529,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.539.725,00 1.469.257,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 69.410,66 205.940,66
1.765.705,24 1.830.473,66
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.322.381,03 8.252.273,27
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 738.295,00 643.505,00
14.060.676,03 8.895.778,27
15.839.246,27 10.743.684,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.912.612,83 9.364.056,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.248.831,04 4.085.562,52
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
- davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 2.400,00; i.Vj.: EUR 2.400,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.497.879,48 28.478.065,10
36.659.323,35 41.927.683,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.800,23 97.674,15
52.543.369,85 52.769.043,01

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnvortrag;Verlustvortrag 37.658.608,14 32.533.682,47
III. Jahresüberschuss 3.311.554,20 5.124.925,67
41.030.162,34 37.718.608,14
B. Rückstellungen 2.717.563,00 6.315.324,99
C. Verbindlichkeiten 8.795.644,51 8.735.109,88
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
- davon Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 8.795.644,51.; i.Vj.: EUR 8.735.109,88
- davon aus Steuern: EUR 185.513,84; i.Vj.: EUR 128.547,91
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR120.427,89; i.Vj.: EUR 82.331,42
52.543.369,85 52.769.043,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 22.546.464,85 26.429.578,71
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 233,19
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.599.095,42 6.987.157,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.694.450,23 1.979.590,29
- davon für Altersversorgung: EUR 89.611,28; i.Vj.: EUR 165.244,99
9.293.545,65 8.966.747,97
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 493.502,00 447.633,31
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.790.592,53 6.555.649,31
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 14,44
Ordentliches Betriebsergebnis 5.968.824,67 10.459.548,12
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 411.241,06 215.611,72
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 566.721,71 4.505,87
- davon für Aufzinsung: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00; i.Vj.: EUR 0,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 392.244,01 649.457,07
- davon außerplanmäßige Abschreibungen: EUR 392.244,01; i.Vj.: EUR 649.457,07
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.956,82 98.212,65
- davon für Abzinsung: EUR 17.328,65; i.Vj.: EUR 41.581,00
Finanzergebnis 553.761,94 -527.552,13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.210.997,90 4.806.479,52
10. Ergebnis nach Steuern 3.311.588,71 5.125.516,47
11. Sonstige Steuern 34,51 590,80
12. Jahresüberschuss 3.311.554,20 5.124.925,67

Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die microsonic GmbH hat ihren Sitz in Dortmund. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HR B 9342 eingetragen.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Anhangs von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht. Bezüglich der Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bei Bilanzierung und Bewertung wurden die gesetzlichen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung beachtet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet worden. Die Anschaffungskosten umfassen zugehörige Anschaffungsnebenkosten. Die Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Abschreibungsdauer der Anlagenklassen richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und beträgt zwischen drei und fünfzehn Jahren.

Die sonstigen Finanzanlagen sind gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit den Anschaffungskosten bewertet worden. Soweit der beizulegende Wert der Finanzanlagen am Bilanzstichtag unterhalb der Anschaffungskosten liegt, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Finanzanlagen vorgenommen. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden zu den Werten aktiviert, die sich laut versicherungsmathematischer Bestätigung ergeben. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die saldierungsfähigen, verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB, sofern am Abschlussstichtag vorhanden, zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Getätigte Aufwendungen für folgende Geschäftsjahre sind als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die Höhe der Pensionsrückstellungen ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82% nach der "Projected-Unit-Credit-Method" (Vj.: 1,78%) berechnet; es handelt sich hierbei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von fünfzehn Jahren. Fluktuationswahrscheinlichkeiten und Gehaltstrends wurde aufgrund des betreffenden Personenkreises vernachlässigt, d.h. mit 0% angesetzt; der Rententrend wurde mit 2,0% angesetzt. Den Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Für nach dem 31.12.2015 beginnende Geschäftsjahre wurde § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB dahingehend geändert, als der für Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen anzuwendende durchschnittliche Marktzinssatz nunmehr nicht mehr auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre, sondern auf Basis der vergangenen zehn Geschäftsjahre zu bestimmen ist. In Höhe des Unterschiedsbetrags von EUR 16.890,00 zwischen der Rückstellung, welcher sich bei Anwendung des Zehn-Jahresdurchschnittssatzes gegenüber dem Sieben-Jahresdurchschnittssatzes ergibt, besteht eine Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 Satz 1 und 2 HGB).

Vermögensgegenstände, die den Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus den Pensionsverpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, so vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(1) ANLAGEVERMÖGEN

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird in einem Bruttoanlagespiegel dargestellt:

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 220.953,15 3.000,00 0,00 0,00 0,00 223.953,15
220.953,15 3.000,00 0,00 0,00 0,00 223.953,15
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 162.551,17 7.474,58 0,00 0,00 0,00 170.025,75
technische Anlagen und Maschinen 20.419,74 0,00 0,00 0,00 0,00 20.419,74
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.462.982,31 422.873,02 1.655,98 128.818,98 0,00 7.013.018,33
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 205.940,66 12.828,98 20.540,00 -128.818,98 0,00 69.410,66
6.851.893,88 443.176,58 22.195,98 0,00 0,00 7.272.874,48
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 9.855.829,81 7.957.117,05 2.906.035,29 0,00 0,00 14.906.911,57
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 643.505,00 94.790,00 0,00 0,00 0,00 738.295,00
10.499.334,81 8.051.907,05 2.906.035,29 0,00 0,00 15.645.206,57
17.572.181,84 8.498.083,63 2.928.231,27 0,00 0,00 23.142.034,20
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 203.520,15 7.568,00 0,00
203.520,15 7.568,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.804,17 4.139,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 14.890,74 2.042,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.993.725,31 479.753,00 184,98
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
5.021.420,22 485.934,00 184,98
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.603.556,54 392.244,01 254.023,01
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00
1.603.556,54 392.244,01 254.023,01
6.828.496,91 885.746,01 254.207,99
kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00 211.088,15
0,00 0,00 211.088,15
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 16.943,17
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 16.932,74
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 5.473.293,33
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 5.507.169,24
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 -157.247,00 1.584.530,54
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00
0,00 -157.247,00 1.584.530,54
0,00 -157.247,00 7.302.787,93
Restbuchwerte
01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 17.433,00 3.000,00 0,00
17.433,00 3.000,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 149.747,00 7.474,58 0,00
technische Anlagen und Maschinen 5.529,00 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.469.257,00 422.873,02 1.471,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 205.940,66 12.828,98 20.540,00
1.830.473,66 443.176,58 22.011,00
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 8.252.273,27 7.957.117,05 2.652.012,28
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 643.505,00 94.790,00. 0,00
8.895.778,27 8.051.907,05 2.652.012,28
10.743.684,93 8.498.083,63 2.674.023,28
Restbuchwerte
UB ZU 3 Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 7.568,00 12.865,00
0,00 7.568,00 12.865,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.139,00 153.082,58
technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.042,00 3.487,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.818,98 479.753,00 1.539.725,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -128.818,98 0,00 69.410,66
0,00 485.934,00 1.765.705,24
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 157.247,00 392.244,01 13.322.381,03
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 738.295,00
157.247,00 392.244,01 14.060.676,03
157.247,00 885.746,01 15.839.246,27

3 UB=Umbuchungen; ZU=Zuschreibungen

(2) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf einen Betrag von EUR 2.400,00 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für latente Risiken, für Zinsverluste und Rabatte wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen i.H.v. 1,0% des Nettoforderungsbestandes gebildet.

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Pauschalwertberichtigungen i.H.v. EUR 19.900,00 (i.Vj.: EUR 35.900,00) ausgewiesen.

(3) EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 01.12.2020 von DM auf EUR umgestellt und auf EUR 60.000,00 erhöht.

Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

EUR
Stand 1.1.2023 32.533.682,47
Jahresüberschuss 2022 5.124.925,67
Gewinnausschüttung 2023 0,00
Stand 31.12.2023 37.658.608,14

(4) RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen betreffen Verpflichtungen für den zum Bilanzstichtag 2023 tätigen Geschäftsführer.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.344 1.286
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände (entspricht den Anschaffungskosten) -388 -346
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 956 940
2023 2022
TEUR TEUR
Verrechnete Aufwendungen 58 162
Verrechnete Erträge -42 -37
saldierter Aufwand 16 125

(5) SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Die sonstigen Rückstellungen ergeben sich wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Rückstellung für Bonus 1.086 1.085
Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub 363 358
Rückstellungen für Gewährleistungen 173 199
Rückstellung für Aufbewahrung 51 37
Rückstellung für Jahresabschlusserstellung & -prüfung 67 69
Sonstige Rückstellungen 2 84
1.742 1.832

(6) VERBINDLICHKEITEN

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter von EUR 8.002.996,17 (i.V.: EUR 8.022.996,17) enthalten.

(7) HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Die Gesellschaft hatte eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft zur Sicherung von Verbindlichkeiten von Arbeiten am Projekt PHOENIX-See GmbH gegenüber der Deutschen Bank übernommen. Die Höchstbetragsbürgschaft beläuft sich auf EUR 4.100.000,00.

Die Verbindlichkeit valutiert zum 31. Dezember 2023 mit EUR 1.658.400,00 Die Inanspruchnahme aus der Übernahme der Bürgschaft schätzt die Geschäftsführung aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Arbeiten am PHOENIX-See GmbH als gering ein.

(8) SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung ist, bestehen wie folgt:

Fälligkeitsjahr 2024 2025 2026
TEUR TEUR TEUR
Miete 534 534 534

In den o. g. Verpflichtungen sind Verpflichtungen für Miete der Betriebs- und Lagerräume, PKW-Stellplätze enthalten.

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

(9) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

Die periodenfremden Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 147 (i.Vj.: TEUR 4) und die Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen betragen TEUR 1 (i.Vj.: EUR 17). Das Wertaufholungsgebot für diverse Wertpapiere des Anlagevermögens führte zur Zuschreibung im Umfang von TEUR 157 (TEUR 33).

(10) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 217 (i.Vj: TEUR 4) und Forderungsverluste von TEUR 1 (i.Vj.: TEUR 20) enthalten.

(11) ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGEN

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen wurden wegen Wertminderung in Höhe von TEUR 392 (i.Vj TEUR 649) vorgenommen.

(12) ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN

Die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen TEUR 17 (i.Vj.: TEUR 42).

(13) STEUERN VOM EINKOMMEN UND ERTRAG

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Vorjahre.

VI. SONSTIGE ANGABEN

(14) ORGANE

Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Johannes Schulte, Diplom-Ingenieur, Dortmund.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird aufgrund der Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(15) MITARBEITER

Die Gesellschaft beschäftigte im Kalenderjahr durchschnittlich 163 Mitarbeiter (Vorjahr: 163).

(16) VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM GESCHÄFTSJAHR

Ob der aktuelle Krieg in der Ukraine Auswirkungen auf die Lage unserer Gesellschaft haben wird, kann gegenwärtig noch nicht beurteilt werden.

VII. VORSCHLAG ZUR GEWINNVERWENDUNG

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.311.554,20 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 37.658.608,14 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dortmund, den 17. März 2025

microsonic GmbH

Johannes Schulte, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 24.03.2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die microsonic GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der microsonic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der microsonic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 17. März 2024

VHL Vahle & Langholz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer

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