Beteiligungsgesellschaften
Hamburg Marketing GmbH
Wexstraße 7, 20355 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Otremba seit 30.6.2016 | Geschäftsführer |
Rolf Dr. Strittmatter seit 8.4.2015 | Geschäftsführer |
Udo Schimmelpfennig seit 18.9.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Freie und Hansestadt Hamburg | 75.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 5.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hamburg Marketing GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Allgemeine Auftragsbedingungen Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hamburg Marketing GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hamburg Marketing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hamburg Marketing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 28. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Franke, Bert, Wirtschaftsprüfer Hauschildt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Hamburg Marketing GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg. Nr. HRB 90033). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften der §§ 238 ff. HGB angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (pro rata temporis) angesetzt. Da die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen (ohne Anzahlungen) in voller Höhe von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert werden, wird in gleicher Höhe ein Sonderposten für Zuschüsse zum Anlagevermögen gebildet, der entsprechend der Höhe der Abschreibungen aufgelöst wird. Die von der Freien und Hansestadt Hamburg erhaltenen und in den Sonderposten einzustellenden Zuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen werden im Wege einer Bruttodarstellung bilanziert. Die erhaltenen Zuschussmittel sind unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" sowie die Zuführung zum Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die entsprechenden Aufwendungen auf T€ 69 (Vorjahr: T€ 97). Erworbene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden unverändert bei den Anschaffungskosten als Zu- und Abgänge und gleichzeitig mit dem Betrag in den Abschreibungen des Geschäftsjahres erfasst (Abgangsfiktion). Innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Software 3 bis 4 Jahre. Die Nutzungsdauer beträgt bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen werden gegebenenfalls vorgenommen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind entsprechend dem Wahlrecht nach Art. 28 EGHGB nur für Neuzusagen ab 1. Januar 1987 gebildet worden. Die Bewertung erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens in der zulässigen Höhe. Die Rückstellungshöhe wird nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertmethode) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Ermittlung des erforderlichen Rückstellungsbetrages wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % (Vorjahr 1,79 %) sowie ein Rententrend von 1,0 % p.a. zugrunde gelegt. Für aktive Anwärter wurde eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge (einschließlich eines Karrieretrends) von jährlich 2,50 % p.a. unterstellt. Die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate erfolgte nicht. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren gegenüber dem Zinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,75 %) beträgt T€ 76 (Vorjahr: T€ 294). Die Zinserträge aus dem Zinsänderungsergebnis der Pensionsrückstellung werden nach § 277 Abs. 5 HGB unter den Zinserträgen T€ 38 (Vorjahr: Zinsaufwendungen T€ 57) ausgewiesen. Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung werden nach § 277 Abs. 5 HGB unter dem Zinsaufwand T€ 60 (Vorjahr: T€ 59) ausgewiesen. Der Zinsaufwand bezieht sich nur auf die passivierten Neuzusagen. Der nicht bilanzierte Fehlbetrag gemäß Art. 28 EGHGB beläuft sich auf T€ 394 (Vorjahr: T€ 343). Unter Berücksichtigung der Eigenanteile der Arbeitnehmer, die ihre Pensionszusagen vor dem 1. Januar 1987 erhalten haben (Altzusagen), in Höhe von T€ 31 (Vorjahr: T€ 29), beträgt der Fehlbetrag T€ 425 (Vorjahr: T€ 372). Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken, soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr werden die Rückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, den jeweiligen Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Bilanzierung sowie die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt nach den maßgeblichen Regelungen des HGB nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertmethode) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,45 % p.a. und einer Anwartschaftsdynamik von 2,50 % p.a. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Bilanzerläuterungen Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen für 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg in Höhe von T€ 4.534 (Vorjahr: T€ 4.029) bestehen im Wesentlichen aus Erstattungsansprüchen aufgrund von Pensionszusagen in Höhe von T€ 3.917 (Vorjahr: T€ 3.400), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, abzüglich der Arbeitnehmer-Eigenbeiträge von T€ 416 (Vorjahr: T€ 376). Mit Schreiben vom 12. Februar 2024 erhielt die Hamburg Marketing GmbH eine Garantieerklärung der FHH für Versorgungsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.501. Weiterhin wurden die AN-Eigenanteile der HMG, HHT und HIW in Höhe von T€ 1.000 bei der Kasse.Hamburg angelegt. Die Gesellschaft hat im Gegenzug jeweils Verbindlichkeiten gegenüber der HHT und der HIW passiviert. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 728 (Vorjahr: T€ 1.237) enthalten Forderungen aus Steuern. Davon resultieren T€ 700 aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen der Konzerngesellschaften HHT, HIW, HIS, HH Travel und HIM im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die restlichen Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Passiva Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 311 (Vorjahr: T€ 348) entspricht dem Buchwert der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ohne die geleisteten Anzahlungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal in Höhe von T€ 496 (Vorjahr: T€ 387) sowie Verpflichtungen ausstehender Rechnungen in Höhe von T€ 125 (Vorjahr: T€ 61). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.251 (Vorjahr: T€ 1.649) bestehen aus umsatzsteuerlicher Organschaft gegenüber der HHT, HIW und HH Travel in Höhe von T€ 591 (Vorjahr: T€ 989) und aus laufender Verrechnung sowie einer Direktanlage der AN-Anteile für HHT T€ 560 und HIW T€ 100. Verbindlichkeiten gegenüber der Freien und Hansestadt Hamburg bestehen im Wesentlichen aus nicht verwendeten Mitteln in Höhe von T€ 67. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 85) enthalten Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von T€ 65 (Vorjahr: T€ 71) sowie aus Reisekosten- und Kreditkartenabrechnungen in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 6). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Zuwendungen der Gesellschafter Die Zuschüsse der Gesellschafter betrugen T€ 5.120 (Vorjahr: T€ 5.421). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten eine Erhöhung des Erstattungsanspruchs gegen die FHH für Pensionszusagen in Höhe von T€ 517 (Vorjahr: T€ 342). Des Weiteren sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 106 (Vorjahr: T€ 110) und Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 7) und Erträge in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 45) ausgewiesen, die früheren Perioden zuzuordnen sind. Personalaufwand In den Personalaufwendungen werden Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 516 (Vorjahr: T€ 248) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 3.936 (Vorjahr: T€ 4.372) werden die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von T€ 2.133 (Vorjahr: T€ 2.340), die Verwaltungsaufwendungen in Höhe von T€ 1.686 (Vorjahr: T€ 1.879), die Zuführung zum Sonderposten für den Investitionszuschuss zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 69 (Vorjahr: T€ 97), die Betriebsaufwendungen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 17) sowie die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 25 (Vorjahr: T€ 39) ausgewiesen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 5). Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Sind im Berichtsjahr nicht angefallen. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus den üblich laufenden Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.
VI. Sonstige Angaben Geschäftsführer Herr Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung, Hamburg Herr Michael Otremba, Hamburg Arbeitnehmerzahl Neben den 2 Geschäftsführern (Vorjahr: 2) waren im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 65 (Vorjahr: 68) Arbeitnehmer einschließlich Aushilfen beschäftigt. Diese entfallen auf folgende Gruppen:
Der Vollzeitäquivalent inklusive Geschäftsführung beträgt: 62 (Vorjahr: 59) Abschlussprüferhonorar Das in dem Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar (netto) des Abschlussprüfers beträgt T€ 9 (Vorjahr: T€ 9) und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfungsleistungen. Geschäfte mit verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft erhält für die Wahrnehmung von Aufgaben des kaufmännischen Bereichs und Presse und Öffentlichkeitsarbeit von der Hamburg Tourismus GmbH T€ 1.997 und von der HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH T€ 622 und von der HIM Hamburg Invest Managementgesellschaft mbH T€ 69 und von der Hamburg Invest techHHub Verwaltungs GmbH T€ 69 sowie von der HIE Hamburg Invest Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG T€ 485. Die übernommenen Querschnittsfunktionen betreffen die Bereiche Geschäftsführung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Rechnungswesen, Kostenrechnung, Controlling, Personalverwaltung und -abrechnung sowie elektronische Datenerarbeitung/IT. Gesamtbezüge von Organmitgliedern Herr Dr. Rolf Strittmatter erhielt im Jahr 2023 einen Gesamtbezug inklusive Tantiemen (T€ 32,5) und Sachbezügen in Höhe von insgesamt T€ 287,6. Herr Michael Otremba erhielt im Jahr 2023 einen Gesamtbezug inklusive Tantiemen (T€ 31,7) und Sachbezügen von insgesamt T€ 277,3. Die Geschäftsführung erhielt keine Kredite. Dem Aufsichtsrat wurden keine Bezüge gewährt. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Aufstellung des Anteilbesitzes:
Konzernverhältnisse Die HMG als kleinster Konzernkreis verzichtet auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses aufgrund des Unterschreitens der Größenkriterien nach § 293 HGB. Die Freie und Hansestadt Hamburg erstellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss, der unter der Adresse www.hamburg.de/fb/geschaeftsberichte veröffentlicht wird.
Hamburg, 29. März 2024 Hamburg Marketing GmbH gez. Dr. Rolf Strittmatter, Geschäftsführer, Vorsitzender gez. Michael Otremba, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftstätigkeit Kernaufgabe der Geschäftstätigkeit der HMG ist die Steigerung der nationalen und internationalen Bekanntheit Hamburgs als Stadt und Metropolregion durch effektives, professionelles und profiliertes Standortmarketing. Die HMG ist dabei die zentrale Steuerungsinstanz für übergreifende Marketing-Aspekte bei der Außendarstellung Hamburgs und der Metropolregion gegenüber allen relevanten Akteuren. Hierzu zählen unter anderem die Erarbeitung und Umsetzung strategischer Kommunikationskonzepte und die Erbringung von Werbe- und Marketingdienstleistungen im Sinne der strategischen Ausrichtung des Hamburg-Marketings. Als Holding übernimmt die HMG außerdem in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Medienarbeit, Finanzbuchhaltung, IT, Controlling, Personal und Projektmanagement Querschnitts-, Beratungs- und Sonderaufgaben für ihre Tochterunternehmen. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Strategie Der Bereich Strategie hat neben seinen permanenten Aufgaben 2023 eine breit angelegte Markenanalyse durchgeführt und basierend auf den Ergebnissen eine neue Positionierungsroute "Lust auf Neues" definiert. Zudem wurde ein Markenhandbuch entwickelt, dass allen operativen Einheiten der Hamburg-Marketing-Gruppe sowie interessierten externen Institutionen wie Behörden, Tochterunternehmen der Stadt, oder Kreisen und Städten der Metropolregion als Grundlage für Marketing und Kommunikation dient. Da die neu justierte Marke ein zentrales Element des Hamburg-Marketings darstellt, ist sie auch eine der wesentlichen Änderungen im neu aufgelegten Strategischen Marketingplan der Hamburg-Marketing-Gruppe, welcher dem Aufsichtsrat in der Sitzung vom 29.11.2023 vorgestellt wurde. Direkte Umsetzung fand die Marke zum Beispiel in der Neuauflage des Hamburger Imagefilms sowie einer bundesweiten Out-of-Home-Imagekampagne. Hamburg-Marketing Im Bereich Übergreifendes Hamburg-Marketing flossen die Ergebnisse der Markenstrategie in Kampagnen und Maßnahmen ein. Der Prozess zur Erarbeitung einer Strategie für die internationale Vermarktung als Metropolregion Hamburg wurde abgeschlossen und verabschiedet. Mit der Verleihung des 3. Future Hamburg Awards wurde der Startup-Standort international beworben. Zum ersten Mal gab es im Rahmen eines Bürgerfestes anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit einen eigenen Auftritt der Metropolregion Hamburg. Die Kampagne zur Stärkung der Kulturstadt Hamburg wurde fortgesetzt. Im Bereich Online Marketing lag der Fokus weiterhin auf den Plattformen Hamburg News und future.hamburg sowie entsprechende Social-Media Auftritte. Neben den digitalen Präsenzen werden drei wöchentliche Newsletter, das Videoformat Future Hamburg Talks, sowie der Podcast #überdentellerrand durch eine eigenes Redaktions- und Projektteam betreut und erarbeitet. Innovation / FUTURE HAMBURG FUTURE HAMBURG stand auch 2023 für die Marketing-Kommunikation der Themen Innovation, Startups und Talent- und Fachkräftegewinnung. Instrumente sind dabei digitale Plattformen wie future.hamburg und die Hamburg News, die Angebote und Plattformen wie die Service-Plattformen startupcity.hamburg und landingpad.future.hamburg oder mykindoffuture.hamburg beinhalten. Mit der Plattform-Familie können nun den zentralen Zielgruppen der Startups, Scaleups und Talente maßgeschneiderte, bedarfsgerechte Informations- und Unterstützungsangebote gemacht werden. Wasserstoff Hamburg wurde auch in 2023 auf internationalen Messen als führender Standort für grünen Wasserstoff kommuniziert und präsentierte sich auf der Hannover Messe und dem World Hydrogen Congress in Rotterdam. Darüber hinaus fand eine große Nachfrage des Themas bei internationalen Delegationsreisen statt. Begleitend dazu wurde auch die Linkedln Kommunikation stark durch das Thema Wasserstoff geprägt. Internationale Marketingkooperationen Das HamburgAmbassador Meeting 2023 im Mai stand unter dem Motto "Fachkräfte für Hamburg". Als neue Vorsitzende des Aufsichtsrates der HMG begrüßte Senatorin Dr. Melanie Leonhard die HamburgAmbassadors bei Vorträgen in der Handelskammer. Im Rahmen der Vergabe des HamburgAmbassador Grants wurden in 2023 erneut innovative Projekte gestartet, die zukunftsweisende Kooperationen zwischen der Hansestadt und dem Ausland ermöglichten. Weitere Projekte wurden in Eigeninitiative von den HamburgAmbassadors an die HMG herangetragen. So konnte der kulturelle Austausch zwischen den Partnerstädten Hamburg und Chicago durch ein Klavierkonzert eines jungen Chicagoer Pianisten mit anschließendem Empfang im Hamburger Rathaus gepflegt werden. Durch den HamburgAmbassador in Kuba wird die Projektinitiative "Humboldt Highway II computer cluster on renewable energies" in Kooperation mit DESY und der Universität Havanna realisiert. Ferner fand ein Experten-Seminar des HamburgAmbassadors in Japan zur Dekarbonisierung mit Ammoniak und Wasserstoff in Hamburg statt. Das Jahr endete mit einer Präsentation der Hansestadt auf dem Chicago Christkindlemarket als Vorbote der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Chicago in 2024. Regionale Marketingkooperationen Im Mai 2023 wurde dem Regionsrat der Abschlussbericht zur "Entwicklung einer internationalen Marketingstrategie" der Metropolregion Hamburg vorgelegt. Der Regionsrat hat im Mai 2023 die Internationale Marketingstrategie für die Metropolregion Hamburg beschlossen. Die Träger wurden aufgefordert, die Strategie bei allen Maßnahmen der internationalen Kommunikation der MRH einzubeziehen. Im Themenbereich "Wirtschaftskraft" wurde die Präsenz von Themen und Beteiligten aus der Metropolregion Hamburg auf dem internationalen Nachrichtenportal "Hamburg News" erhöht. Zahlreiche Newsartikel und mehrere Interviews im Format "Future Hamburg Talk" haben die innovativen Themen der MRH präsentiert. Unter dem Motto #einfachmalraus wurde im Themenbereich "Lebensqualität" erneut die Tagestourismus-Kommunikation in den sozialen Kanälen der MRH fortgeführt. Zudem wurde die Wochenender-Ausgabe "Wasserwege in und um Hamburg" im Frühjahr 2023 veröffentlicht. Einhergehend mit der neuen Markenanalyse für Hamburg und dem Zukunftsagenda-Projekt 10a hat die Hamburg Marketing GmbH ihre strategische Ausrichtung angepasst. Ab dem Jahr 2024 wird die HMG - mit dem Fokus auf den Ergebnissen aus dem ZAP 10a - die Marketingaktivitäten für die Metropolregion Hamburg verstärkt international ausrichten. Erstmalig hat sich die Metropolregion Hamburg beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit mit einem eigenen Stand präsentiert. In Kooperation mit der Geschäftsstelle präsentierte man sich zusammen mit 11 Partnern an beiden Tagen des Bürgerfestes auf der Reesendammbrücke dem interessierten Publikum. Thematisch standen dabei die Vielfalt aber auch die Potentiale der Synergien innerhalb der Metropolregion, sowohl im Freizeit- und Tourismussektor als auch in Wirtschafts-, Forschungs- und Innovationsfeldern im Fokus. Mithilfe des neuen Touchtables, einer digitalen Fotobox sowie VR-Radtouren durch die Region auf dem analogen Tandem wurden die BesucherInnen aktiv zum Kennenlernen der Region aufgefordert. Der Newsletter "marketing4you" wurde weitergeführt und im Jahr 2023 dreimal versandt. Mithilfe dieses Mediums haben die Gesellschafter der HMG und ihre Tochtergesellschaften vorausschauend auf Beteiligungsmöglichkeiten und relevante News aufmerksam gemacht. Kampagne zur Kulturstadt Hamburg Bei der Weiterführung einer Kampagne zur Stärkung der Kulturstadt Hamburg wurde 2024 ein besonderer Fokus auf eine junge Zielgruppe in der Metropolregion Hamburg gelegt. Über die Zusammenarbeit beim Runden Tisch Kulturmarketing wurde das vielfältige Kulturangebot mit zahlreichen Aktionen und in Kooperation mit Kultureinrichtungen beworben. Neben Social Media Kampagnen gab es Plakatierungen analog und digital in Hamburg und anderen norddeutschen Städten. EURO 2024 Bereits in 2023 hat die HMG schon vor dem Turnierbeginn in 2024 die Möglichkeiten genutzt, die UEFA EURO 2024 in besonderer Weise zu prägen und internationale Aufmerksamkeit auf Hamburg zu ziehen. So hat die HMG die Kommunikation für die UEFA EURO 2024 am 16. Juni 2023 gestartet. In den von der HMG initiierten Medientermin wurden fachübergreifend wichtige Stakeholder der Stadt integriert, die Medienresonanz für eine lokale Aktivierung war äußerst gut. Mit mehr als 50 Beiträgen (Print, TV, Radio, online, Social Media) wurden ca. 72 Millionen Kontakte erreicht. Für die Entwicklung und Umsetzung einer Marketing- und Kommunikationskampagne zur weiteren Steigerung der Bekanntheit und Imageförderung Hamburgs anlässlich der UEFA EURO 2024 wurde ein europaweites offenes Verfahren für das Gewinnen einer Kommunikationsagentur initiiert. Die erste Maßnahme, die im Rahmen der Marketing- und Kommunikationskampagne umgesetzt wurde, war eine außergewöhnliche visuelle Darstellung des Final Draw, die im besonderen Maße zu Hamburg passte und somit die Chance erhöhte, dass die Hansestadt sowohl national als auch international wahrgenommen wird. Die HMG vermarktete die außergewöhnliche Container-Inszenierung im Hamburger Hafen am Tag des Final Draw, den Final Draw selbst und die Aktivitäten in der Vorwoche, unterstützte die Durchführung und verstärkte die Kommunikation durch ergänzende PR-Maßnahmen in Richtung klassischer Medien und des Social Webs (Influencer) und Kooperationen mit Partnern aus der Stadt indem sie Medien betreute und nachfragegerecht Hamburg-Content bereitstellte. Das mediale Großereignis, das auf der ganzen Welt verfolgt wurde, bot eine einmalige Chance, Hamburg und seine touristische Attraktivität zu präsentieren. Media Relations Die Kommunikation für Tourismus-, Kulturthemen und Wirtschaftsthemen (hier: klassische Medienarbeit, Social-Media-Kanäle und Influencer Relations) bildete auch 2023 das Rückgrat einer laufenden Hamburg-Kommunikation. Hier werden längerfristige und ganzheitlich über die Kanäle gedachte Kommunikationskampagnen durchgeführt, die Hamburger Großevents medial positioniert und aktuelle Veranstaltungen und News kommuniziert. Dies geschieht in Abstimmung mit den Fachabteilungen der HHT und HMG. Die Kommunikation des Wirtschaftsstandortes blieb 2023 auch weiterhin primär international ausgerichtet. Hier wurde insbesondere die Kommunikation der Wirtschafts- und Innovationsstandortes über Linkedln weiter ausgebaut. Im Einzelnen sind im Bereich Lebensqualität / Tourismus folgende Projekte hervorzuheben:
Für die internationale Positionierung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes setzte die HMG auch 2023 auf die enge Kooperation und Verzahnung mit der Hamburg Invest und ihren Units. Die HMG nutzt für die Wirtschaftsstandort-PR eine themenbezogene Kommunikation in Richtung internationaler (Fach-)Medien, die neu aufgebauten Linkedln-Kanäle für Hamburg Invest sowie die Startup City Hamburg, etabliert den redaktionellen Austausch in der Holding für die wirtschaftsbezogenen Themen und nimmt strategische Impulse auf, um die Ausrichtung der internationalen Medienarbeit den aktuellen globalen Entwicklungen entsprechend anzupassen.
Ganz im Sinne des Newsroom-Gedankens erfolgt die Kommunikation hier stets koordiniert unter Beteiligung der Unternehmenskommunikation, Media Relations sowie den Redaktionen der eigenen Kanäle und Projekte. 2. Vermögenslage und Kapitalstruktur Das Anlagevermögen reduziert sich zum Bilanzstichtag aufgrund von planmäßigen Abschreibungen um T€ 37 auf T€ 390 (Vorjahr: T€ 427). Das Anlagevermögen ist vollständig aus Eigenmitteln bzw. Zuwendungen finanziert. Das Umlaufvermögen erhöht sich um T€ 832 auf T€ 7.010 (Vorjahr: T€ 6.178). Darin enthalten sind Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg, welche sich um T€ 505 auf T€ 4.534 erhöhen (Vorjahr: T€ 4.029). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten reduzierte sich um T€ 7 auf T€ 86 (Vorjahr: T€ 93). Die Bilanzsumme des Unternehmens erhöht sich zum Bilanzstichtag um T€ 789 auf T€ 7.487 (Vorjahr: T€ 6.698). Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T€ 138 und ist damit auf weiterhin niedrigem Niveau. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen reduziert sich um T€ 37 auf T€ 311 (Vorjahr. T€ 348). Die Pensionsrückstellungen beinhalten Versorgungsansprüche ehemaliger und aktiver Mitarbeiter der Gesellschaft und erhöhten sich um T€ 519 auf T€ 3.948 (Vorjahr: T€ 3.429). Die FHH als Gesellschafterin hat die Pensionsansprüche durch die Abgabe einer Zusage abgesichert. Ohne die Garantieforderung an die FHH wäre die Gesellschaft bilanziell überschuldet. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um T€ 134 auf T€ 2.470 (Vorjahr: T€ 2.336). Verbindlichkeiten werden innerhalb des Zahlungsziels beglichen. Die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten sind in voller Höhe durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögensgegenstände gedeckt. 3. Finanzlage Die Fortführung der Bezuschussung durch die Gesellschafter, insbesondere die FHH, hat entscheidenden Einfluss auf die Fortführung des Unternehmens im aktuell bestehenden Umfang. 4. Ertragslage Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus internen Weiterberechnungen von Kosten für die Wahrnehmung von Aufgaben des kaufmännischen Bereichs und des Marketings durch die HMG für die anderen Konzerngesellschaften. Die Umsatzerlöse erhöhen sich um T€ 226 auf T€ 3.617 (Vorjahr: T€ 3.391). Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um T€ 157 auf T€ 673 (Vorjahr: T€ 516). Im Jahr 2023 erhielt die HMG Zuwendungen und Zuschüsse über insgesamt T€ 5.120. Seitens der Handelskammer wurden T€ 240 an Zuschüssen gewährt, die Metropolregion war mit T€ 200 an den Zuschüssen beteiligt. Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 625 auf T€ 5.359 (Vorjahr T€ 4.734), vor allem in Folge erhöhter Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um T€ 436 auf T€ 3.936 (Vorjahr: T€ 4.372). Den Umsatzerlösen und Zuschüssen stehen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber, sodass die HMG das Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließt. Das Ergebnis entspricht damit der im Vorjahr aufgestellten Planung. III. Prognosebericht Auch für die Jahre 2024 und 2025 geht die Geschäftsführung bei der HMG von einem ausgeglichenen Jahresergebnis aus. Dies begründet sich sowohl in der aktuell auskömmlichen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und den in Hamburg allgemein guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch in der Zusage der Freien und Hansestadt Hamburg, in den nächsten Jahren keine Kürzungen der Zuwendungen vornehmen zu wollen. Die geopolitische Lage, hohe Zinsen wie auch anhaltende Preissteigerungen dämpfen die Erwartungen am Markt. Zudem ist durch den haushaltsbedingt voraussichtlich fehlenden Ausgleich der Tariferhöhungen durch die Stadt von sinkenden personellen und finanziellen Spielräumen auszugehen. Die Geschäftsführung beobachtet die aktuellen Entwicklungen und konkretisiert etwaige Risiken, sobald diese quantifiziert werden können. IV. Chancen und Risiken Risiken bestehen in der Abhängigkeit von Zuwendungen und Zuschüssen. Ein wesentlicher Anteil der Einnahmen der HMG besteht aus öffentlichen Geldern. Damit besteht eine Abhängigkeit von der allgemeinen Haushaltslage der FHH. Die Fortführung der Bezuschussung wirkt sich entscheidend auf die Fortführung des Unternehmens im aktuell bestehenden Umfang aus. Ähnlich bedeutsam für den Fortbestand der Gesellschaft ist die Aufrechterhaltung der Garantiezusagen der FHH für die Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der HMG werden durch die geopolitische Lage auf Basis der aktuellen Bewertung der Risiken trotz der steigenden Inflation keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft beobachtet. Chancen für die Gesellschaft und die wirtschaftliche Entwicklung der FHH sieht die Geschäftsführung auch künftig in der Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit sowie in der Vermarktung des Innovations- und Wissenschaftsstandortes sowie in der Entwicklung rund um das Thema Wasserstoff. Insgesamt sieht die Geschäftsführung das Verhältnis von Chancen und Risiken als ausgewogen an. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus Sicht der Geschäftsführung nicht. V. Risikomanagement Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos verfügt die Gesellschaft über einen Liquiditätsplan, der auf monatlicher Basis einen Überblick über die Geldein- und -ausgänge vermittelt. Bei der HMG werden keine Finanzinstrumente, Termingeschäfte, Optionen oder Derivate eingesetzt.
Hamburg, 29. März 2024 Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung Michael Otremba, Geschäftsführer |
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