INTERROLL Engineering GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Reichert seit 30.12.2025 | Prokura |
Marcel Bierbrauer seit 30.12.2025 | Geschäftsführer |
Markus Jakob Asch seit 30.12.2025 | Geschäftsführer |
Patrick Wedewardt seit 30.12.2025 | Prokura |
Kristijan Sagud seit 26.5.2025 | Prokura |
Dominik Engels seit 26.5.2025 | Geschäftsführer |
Sebastian vom Feld seit 26.5.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTERROLL Fördertechnik GmbHWermelskirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015A. Grundlagen des UnternehmensDie INTERROLL Fördertechnik GmbH gehört zur weltweit tätigen Interroll Firmengruppe im Bereich der internen Logistik. Die INTERROLL Fördertechnik GmbH ist als Vertriebsgesellschaft für die deutschen, dänischen sowie französischen Interroll-Produktionsgesellschaften (INTERROLL Engineering GmbH, Interroll Trommelmotoren GmbH, Interroll Automation GmbH, Interroll Joki AS und Interroll SAS) tätig. Der Einkauf von den Produktionsgesellschaften erfolgt dabei nach intern festgelegten Verrechnungspreisen. Zu den Kunden in den Regionen D-A-CH und BeNeLux gehören insbesondere Anlagenhersteller, Systemintegratoren, multinationale Unternehmen und Anwender. Als platzsparende und energieeffiziente Lösungen übernehmen INTERROLL-Produkte Schlüsselfunktionen in Materialflussanlagen von der Produktion bis zur Distribution: Trommelmotoren für Bandförderer, Antriebs- und Förderrollen für Rollenförderer, Fließlagermodule für Paletten- und Behälterregalsysteme in Distributionszentren, Quergurtsorter, Gurtkurven und weitere Fördermodule. Zu den typischen Anwendungsbereichen gehören Lebensmittelverarbeitung, Flughafenlogistik, Kurier/Express/Post, Distributionszentren und verschiedene Industriezweige. B. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens1. Wirtschaftliche Lage Das Expansionstempo der Weltwirtschaft schwächte sich in 2015 leicht ab. Das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank 2015 nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegenüber 2014 um 0,3 Prozentpunkte auf 3,1%. Dies ist der geringste Zuwachs seit der Wirtschaftskrise 2008/2009. Insbesondere der Verfall des Ölpreises dominierte das Gesamtjahr. Dem unterdurchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft folgend entwickelte sich der Welthandel 2015 sehr schwach. Die Zuwachsrate im internationalen Handel lag mit 2,6 % erneut unterhalb der des globalen BIP. Dagegen hat der konjunkturelle Aufschwung der europäischen Währungsunion um 0,6 Prozentpunkte auf 1,5 % zugenommen. Wachstumsimpulse kommen vor allem von einer gestiegenen Binnennachfrage. Das BIP der aufstrebenden mittel- und osteuropäischen Volkswirtschaften expandierte kräftig mit einer stabilen Zuwachsrate von 3,4 %. Die deutsche Wirtschaft ist 2015 erneut gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 1,7% zu und lag damit im zweiten Jahr in Folge über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (lt. Statistischem Bundesamt). Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist historisch günstig. Mit 2.681 Millionen war die Zahl der Erwerbslosen im Dezember so niedrig wie seit 24 Jahren nicht in diesem Monat. Der Konsum - staatlich wie privat - war in 2015 die Hauptstütze des deutschen Wirtschaftsaufschwungs. Günstige Ölpreise und der schwache Euro halfen zudem dem Export. Viele Prognosen sagen für 2016 mindestens ein Wachstum auf dem Niveau des abgelaufenen Jahres voraus. Die deutsche Industrie erhöhte laut Ifo Institut ihre Investitionen in 2015 um rund 4% und die Prognose für 2016 geht aktuell von einer Steigerung von 6% aus. Für das laufende Jahr 2016 sagen verschiedene Quellen ein Wirtschaftswachstum von 1,3 bis 1,7% (OECD und EU-Kommission) für Deutschland voraus. Der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik erwartet ein Wachstum von 3 Prozent. Man sieht allgemein in den führenden Industrienationen eine große Investitionsbereitschaft in Fördertechnik und Intralogistik. Die INTERROLL Fördertechnik GmbH entwickelte sich bei stabiler Marktentwicklung in 2015 positiv und konnte in nahezu allen Produktgruppen wachsen. 2. Geschäftsverlauf Die Interroll Fördertechnik konnte im Geschäftsjahr 2015 mit Gesamtumsatzerlösen von TEUR 83.437 Euro die angestrebte Umsatzsteigerung vollständig erreichen. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Gesamtleistung in 2015 um 9,4% gesteigert werden und wichtiger noch konnte der Auftragseingang darüber hinaus sehr positiv entwickelt werden. 3. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2015 stand im Zeichen der Markteinführung der neuen Modularen Conveyor Plattform, die im Mai 2014 auf der CeMAT in Deutschland gelauncht wurde. Es konnten Projekte aus nahezu allen relevanten Kundensegmenten gewonnen werden, die damit den Erfolg der neuen Plattform untermauern. Auch im Fließlagerbereich konnten wichtige Kunden an Interroll gebunden werden, unter anderem durch Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen, wie den Magnetic Speed Controller 80 (MSC80) oder den Safety Separator Time Plus. C. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage1. Ertragslage Die Umsatzsteigerung von 9,1% resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Produktsparte Rollen (+ 16,5%). Auch in den anderen Produktbereichen konnten Steigerungen zwischen 6,9 und 10,9% erzielt werden.
Während im Berichtszeitraum die Umsatzerlöse um 9,1% gestiegen sind, hat sich die Materialquote in 2015 um 0,8 Prozentpunkte verschlechtert. Neben der Margenveränderung aus dem Großkundengeschäft war es vor allem der Motorenbereich, der zu einer geringeren Marge geführt hat. Der Personalaufwand hat sich aufgrund des Anstiegs der Mitarbeiterzahl um vier FTEs um TEUR 309 auf TEUR 3.355 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund gestiegener Lizenzzahlungen (TEUR 211) um TEUR 347 auf TEUR 5.915 gestiegen. Das Finanzergebnis liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Jahresergebnis von TEUR 3.018 (i. Vj. TEUR 2.994) erzielt, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter abgeführt wurde. Die Verbesserung des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung resultiert aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen. 2. Vermögenslage Das Vermögen setzt sich im Wesentlichen aus Vorräten (34,3%) und kurzfristigen Forderungen (56,4%) zusammen. Die Verbindlichkeiten bestehen aus Rückstellungen (4,5%), erhaltenen Anzahlungen von Kunden (15,1%) und konzerninternen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen (65,1%). Der Forderungsbestand gegenüber verbundenen Unternehmen hat sich stichtagsbedingt um 15,6% auf TEUR 6.983 vermindert. Die geleisteten Anzahlungen auf laufende Projekte sind gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt um 11,4% auf TEUR 3.609 zurückgegangen. Eine entsprechende Entwicklung ergab sich auch bei den Verbindlichkeiten aus erhaltenen Kundenanzahlungen, die von TEUR 4.912 auf TEUR 1.890 gesunken sind. Die Eigenkapitalquote beträgt 6,1% gegenüber 5,6% im Vorjahr. Die Erhöhung der Quote ist auf die verminderte Bilanzsumme zurückzuführen. 3. Finanzlage Über den Konzernverbund der INTERROLL Gruppe wird die Liquidität der Gesellschaft gesteuert, indem neben dem Zahlungsmittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit Kredite bei Konzerngesellschaften bzw. Banken in Anspruch genommen werden können, um den finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Zudem besteht im Konzernverbund eine Vereinbarung über ein automatisiertes Cash-Management-System, das eine effiziente Allokation der flüssigen Mittel entsprechend dem operativen Bedarf gewährleistet. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin aus dem eigenen Cash Flow sowie durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war in 2015 mit TEUR 1.879 negativ. Die Verbindlichkeit der Interroll Fördertechnik GmbH im Cash Clearing der Interroll Gruppe hat sich von TEUR 2.510 per 31. Dezember 2014 auf TEUR 5.164 per 31. Dezember 2015 entsprechend erhöht. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation zufriedenstellend. D. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Interroll Fördertechnik GmbH ist in das Risikomanagementsystem der INTERROLL-Gruppe integriert. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses in allen relevanten Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften und zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab, welche für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft und der INTERROLL-Gruppe von Bedeutung sind. Die direkte Verantwortung für Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken liegt beim Management der Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften. Risikomanager in den zentralen und dezentralen Unternehmenseinheiten sorgen für eine einheitliche Berichterstattung mit definierten Meldewegen. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es der Unternehmensleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten und deren Umsetzung zu überwachen. Risiken Trotz der positiven Bilanz für 2015 bleiben die Rahmenbedingungen volatil: Das schwache Wirtschaftswachstum, die geopolitischen Spannungen sowie die innen- wie außenpolitischen Herausforderungen in Deutschland betreffen auch die Intralogistik. Es ist eine Erholung der Werkstoffpreise zu beobachten. 2015 waren die Stahlpreise weltweit eingebrochen, weil China angesichts der Wirtschaftsabkühlung im eigenen Land dazu überging, seine Ausfuhren (zu Dumpingpreisen) zu erhöhen. Als Reaktion darauf führten die USA und die EU nun Strafzölle ein, die eventuell eine Erhöhung der hiesigen Stahlpreise zur Folge haben werden. Konkrete, branchenbezogene und operative Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind - mit der Ausnahme der oben genannten Stahlpreissituation sowie der damit verbundenen Reaktion im Markt - aus Sicht der Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Für Haftungsrisiken und Schadensfälle wurden Versicherungen abgeschlossen, um mögliche Folgen von im Unternehmen verbleibenden Risiken zu begrenzen, bzw. auszuschließen. Bilanzielle Risiken - soweit sie bis zur Bilanzerstellung erkennbar waren wurden durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt. Chancen Die INTERROLL Fördertechnik GmbH ist mit der erfolgreichen Markteinführung der Modularen Conveyor Plattform (MCP) in 2014 und 2015 sowie mit neuen Produkten wie zum Beispiel dem Magnetic Speed Controller (MSC50) für weiteres Wachstum gut aufgestellt. Das Produktportfolio wird durch den Ausbau der Service-Abteilung ergänzt, mit dem Ziel entsprechende Dienstleistungen anbieten zu können und die Kundenzufriedenheit sicherzustellen bzw. zu erhöhen. E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresNach Beendigung des Geschäftsjahres 2015 haben sich keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen würden. F. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDie konjunkturellen Aussichten für das Jahr 2016 lassen eine Fortsetzung des positiven Markttrends von 2015 erwarten, wenngleich auch die Europäischen Märkte zum Teil nervös sind. Damit ist auch die INTERROLL Fördertechnik GmbH auf Erfolgskurs in 2016 ausgerichtet und erwartet in der Kontinuität gute Voraussetzungen für Wachstum. Nach Abwägung der Chancen und Risiken hat die Gesellschaft in Abstimmung mit der Interroll Holding für das Geschäftsjahr 2016 eine Umsatzsteigerung von rd. 7,2% geplant, die mit einer erwarteten leichten Ergebnisverbesserung verbunden ist.
Wermelskirchen, den 30. Juni 2016 der Interroll Fördertechnik GmbH Geschäftsführung Jörg Mandelatz, Geschäftsführer Dr. Christoph Reinkemeier, Geschäftsführer Dr. Ralf Garlichs, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Interroll Fördertechnik GmbH, Wermelskirchen wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Komponenten sowie Modulen und Subsystemen und der Förder- und Antriebstechnik. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenAktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, aktiviert. Bei der Berechnung der planmäßigen Abschreibungen wird die lineare Methode angewendet. Die Abschreibungen auf Zugänge werden pro rata temporis verrechnet. Die Abschreibung des in 2008 erworbenen Vertriebsrechts erfolgte über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zehn Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, die sich an den amtlichen AfA-Tabellen vorgegebenen steuerlichen Nutzungsdauern orientieren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 150,00 wurden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Bei einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Vorräte wurden gemäß § 253 HGB bewertet. Sie werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Passiva Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die Rückstellung für Jubiläenwird entsprechend den Regelungen des BilMoG zum Barwert unter Anwendung eines laufzeitadäquaten Zinssatzes angesetzt. Für Garantieverpflichtungen wurden aufgrund von Risiken aus zu erwartenden Qualitätsmängeln neben einer pauschalen Rückstellung auch wahrscheinliche Verpflichtungen aus Garantien für Einzelfälle berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit anfallend, werden Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassakurs am Abschluss-Stichtag bewertet; Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden weiterhin unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips (Forderungen) bzw. Höchstwertprinzips (Verbindlichkeiten) mit dem jeweiligen Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsposten mit verbundenen Unternehmen werden zum Bilanzstichtag mit einem vom Interroll-Konzern festgelegten Umrechnungskurs bewertet. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden bei gleicher Fristigkeit miteinander saldiert. III. Erläuterungen zu den Posten der BilanzAktiva Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von in Höhe von TEUR 6.983 (Vorjahr 8.268). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Passiva Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr EUR 25.564,59. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 568 (i. Vj. TEUR 473) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Bonusverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 140), Rückstellungen für Garantieverpflichtungen (TEUR 240), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 20), für Kundenboni (TEUR 64) sowie Jubiläen (TEUR 22). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (verbundene Unternehmen TEUR 2.308, Gesellschafter TEUR 451), sowie Verbindlichkeiten aus Finanzverkehr (verbundene Unternehmen TEUR 6.382; Gesellschafter TEUR 0). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge betragen bis zum Auslaufen der Verträge TEUR 16. Außerdem ergeben sich aus abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen zukünftige finanzielle Verpflichtungen. Die Interroll Fördertechnik GmbH hat mit der Interroll (Schweiz) AG, Sant` Antonino/Schweiz, einen Factoring-Vertrag über sämtliche aus den Liefer- und Leistungsverkehr resultierenden Forderungen der Interroll Fördertechnik GmbH abgeschlossen. Die Interroll (Schweiz) AG erwirbt die Forderungen im Zeitpunkt ihrer Entstehung und übernimmt das gesamte Delkredererisiko. Per 31.12.2015 werden TEUR 6.700 als Forderung gegenüber der Interroll (Schweiz) AG bilanziert. Der Kaufpreis entspricht dem Nennbetrag der jeweiligen Forderung abzüglich einer prozentualen Factoringvergütung. Der Vertrag hat eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende. IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Fracht- und Verpackungserträge (TEUR 1.339) (i. Vj. TEUR 1.122), Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen (TEUR 323) (i. Vj. TEUR 182), sowie Erträge aus Währungskursdifferenzen (TEUR 61) (i. Vj. TEUR 5). Periodenfremde Erträge (TEUR 7) (i. Vj. TEUR 0) setzen sich im Wesentlichen aus Erstattung Insolvenzquote (TEUR 5) und Erstattung ausländischer Umsatzsteuer zusammen. (TEUR 2). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich sonstige betriebliche Aufwendungen für Trademark-Fee (TEUR 2.125) (i. Vj. TEUR 1.914), Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen (TEUR 1.097) (i. Vj. TEUR 1.244), EDV Service- und Lizenzgebühren (TEUR 908) (i. Vj. TEUR 869) sowie Management-Fee (TEUR 416) (i. Vj. TEUR 326). Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 0) setzen sich aus einer Nachzahlung Kundenbonus (TEUR 4) und Marketingkosten (TEUR 1). Darüber hinaus werden Währungskursverluste in Höhe von TEUR 53 ausgewiesen. In den Zins- und ähnlichen Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 699 Gebühren für den Forderungsverkauf an die Interroll (Schweiz) AG, Sant'Antonino/Schweiz, enthalten, die in Abhängigkeit von der Höhe der verkauften Forderungen anfallen. Zwischen der Gesellschaft als beherrschter Gesellschaft und der Interroll Engineering GmbH, Wermelskirchen, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 31. Dezember 2014. Der aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn betrug im Berichtsjahr TEUR 3.018. V. Sonstige AngabenHaftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Die Gesellschaft hat im Vorjahr gemeinsam mit der Interroll Engineering GmbH, Wermelskirchen, eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft für einen Kontokorrentkredit in Höhe von 0,5 Mio. EUR der Interroll Holding GmbH, Wermelskirchen, abgegeben, der allerdings nicht genutzt wurde. Die Interroll Holding GmbH hat zum 31. Dezember 2015 keine Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber dem Kreditinstitut. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2015 im Jahresdurchschnitt 45,7 (i. Vj. 41,5) Angestellte. Geschäftsführervergütung Auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB der Interroll Engineering GmbH, Wermelskirchen, und der Interroll Holding AG, Sant'Antonino/Schweiz. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Interroll Holding AG, Sant'Antonino/Schweiz, einbezogen, welcher nach Schweizer Recht am Sitz der Gesellschaft offengelegt wird. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt 13T€. Es bezieht sich ausschließlich auf die Abschlussprüfungsleistungen.
Wermelskirchen, den 30. Juni 2016 Jörg Mandelatz, Geschäftsführer Dr. Christoph Reinkemeier, Geschäftsführer Dr. Ralf Garlichs, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INTERROLL Fördertechnik GmbH, Wermelskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. Juni 2016 PricewaterhouseCoopers
Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Klaus Mosko, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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