Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bega.tec GmbHLiquidiert
Haynauer Straße 48, 12249 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BEGA.tec GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS1.1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie BEGA.tec GmbH ist deutschlandweiter Partner für regionale Versorger sowie industrielle Gasnetz- und Gasanlagenbetreiber und bietet im Bereich technischer Dienstleistungen die Planung, Errichtung, Wartung, Unterhaltung und Instandsetzung energietechnischer Anlagen für Gas, Strom oder Wärme und technischer Anlagen für die Wasserversorgung. Neben Messgerätedienstleistungen im Zusammenhang mit Energie-, Wärmemengen- und Wasserzählern gehört auch die Fernübertragung von Messdaten und die Wahrnehmung eichrechtlicher Aufgaben zum Leistungsspektrum der BEGA.tec GmbH. Darüber hinaus führt das Unternehmen Projekte zur Anpassung von Gasgeräten bei der Erdgasumstellung, Kundendienstleistungen an Gasgeräten sowie ingenieurtechnische Sachverständigen- und Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Energieversorgung durch. Die Gesellschaft, die neben dem Hauptsitz in Berlin auch eine Zweigstelle in Cottbus unterhält, erbringt ihre Dienstleistungen im Wesentlichen für Konzernunternehmen des Gesellschafters GASAG, wobei das Kerngebiet der ausgeführten Tätigkeiten die Bundesländer Berlin und Brandenburg umfasst. Das Produktportfolio der BEGA.tec GmbH setzt sich aus Dienstleistungstätigkeiten in folgenden Geschäftsbereichen zusammen: Geschäftsbereich Netzservice: Errichtung, Wartung, Unterhaltung und Instandsetzung energietechnischer Anlagen, wobei hier insbesondere Rohrnetzarbeiten wie Rohrsperrungen, Rohrleitungsbau sowie Rohrnetzüberprüfung und -sanierung zu nennen sind. Geschäftsbereich Messtechnik: Messgerätemanagement von Energie-, Wärmemengen- und Wasserzählern einschließlich der Fernübertragung von Messdaten. Geschäftsbereich Labor: Chemisches Labor zur Erstellung von Analysen und deren Auswertung, insbesondere in den Bereichen Umwelt- & Brennstoffanalytik, weiterhin Unterhaltung einer staatlich anerkannten Prüfstelle für Brennwertmessgeräte und Kalibriergase. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT2.1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2016 gemessen am preisbereinigten Bruttoinlandprodukts (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um + 1,9 Prozent. Der solide Wachstumskurs des Vorjahres hat sich somit vorgesetzt. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (2005 bis 2015) in Höhe von 1,4 Prozent lag. Das Bruttoinlandsprodukt des Landes Berlin ist in 2016 um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Hauptstadt übertraf damit deutlich den Bundesschnitt und erreichte gemeinsam mit Sachsen das größte Wachstum aller Bundesländer. 2.2. Branchenbezogene RahmenbedingungenDie für die BEGA.tec besonders relevanten Entwicklungen im Bauhauptgewerbe verliefen während des Geschäftsjahres 2016 positiv: die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind bundesweit im Vergleich zum Vorjahr arbeitstäglich- und preisbereinigt um 13,0 Prozent gestiegen. Darauf aufbauend vergrößerte sich der baugewerbliche Umsatz in den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr tätigen Personen in 2016 um 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,6 Mrd. EUR. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg gab es 2016 im Hochbau insgesamt einen Umsatzzuwachs von 22,1 Prozent, obwohl sich der gewerbliche und industrielle Hochbau (- 0,4 Prozent) leicht rückläufig entwickelte. Darüber hinaus wuchs auch der baugewerbliche Umsatz im Tiefbau im Vorjahresvergleich um 10,6 Prozent. Die Auftragseingänge in Betrieben des Berliner Bauhauptgewerbes verzeichneten einen starken Anstieg um 40,1 Prozent auf 2,6 Mrd. EUR. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 12.424 tätige Personen im Monatsdurchschnitt. Damit stieg der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten gegenüber 2015 um 10,5 Prozent. Löhne und Gehälter wuchsen um 4,7 Prozent auf insgesamt 439,9 Mio. EUR. Die auf Baustellen geleisteten Arbeitsstunden stiegen um 5,6 Prozent auf 14,4 Mio.. 2.3. Geschäftsverlauf2.3.1. Wesentliche GeschäftsvorfälleDie Entwicklung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2016 war im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die positiven Sondereffekte des Geschäftsjahres 2015, zum einen durch einen regulatorisch bedingten hohen Auftragseingang vor dem Hintergrund der Anreizregulierungsverordnung sowie, zum anderen, durch den Durchfall einer Gaszähler-Stichprobe in Brandenburg und die daraus resultierende Mehrmenge an eichrechtlich bedingten Zählerwechseln, nicht vollständig kompensiert werden konnten. Zusammenfassend hat die BEGA.tec GmbH im Geschäftsjahr 2016 nicht an die überproportional erfolgreiche Entwicklung des Vorjahres anknüpfen können. Trotz der oben genannten wesentlichen Geschäftsvorfälle erwirtschaftete die BEGA.tec GmbH allerdings ein positiver EBIT in Höhe von 453 Tausend EUR sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von 351 Tausend EUR. 2.3.2. Weiterer GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf im Jahr 2016 stellt sich in den Geschäftsbereichen im Einzelnen wie folgt dar: Neben den bereit eingangs beschriebenen ausbleibenden Effekten aus den Vorgaben der Anreizregulierungsverordnung hemmte eine schleppende Beauftragung im ersten Quartal 2016 die Entwicklung innerhalb des Geschäftsbereichs Netzservice im Geschäftsjahr 2016. Ein durch das geringe Ausschreibungsvolumen entstehender Preiswettbewerb im Markt führte weiterhin zu einer fehlenden Vollauslastung im zweiten sowie im dritten Quartal. Hinderlich für den Geschäftsverlauf bzw. für eine planmäßige Bearbeitung der vorliegenden Aufträge waren darüber hinaus langwierige Bearbeitungszeiten der relevanten Genehmigungsbehörden - insbesondere der Verkehrslenkungsbehörde - in Berlin und Brandenburg. Einen ähnlichen Verlauf nahm die unterjährige Entwicklung der Niederlassung in Cottbus. Auch in diesemBereich konnte die schleppende Beauftragung insbesondere im Bereich der Instandhaltung von Gasdruck-Regel- und Messanlagen und die daraus resultierende fehlende Vollauslastung bzw. die hohe Anzahl unproduktiver Stunden nicht durch Drittgeschäft kompensiert werden. Vor dem Hintergrund der weggefallenen Mehrmengen bedingt durch den Stichproben-Durchfall in Brandenburg im Geschäftsjahr 2015 entwickelte sich der Geschäftsbereich Messtechnik plangemäß und war in allen Tätigkeitsfeldern bereits zum Jahresanfang durch eine hohe Auslastung geprägt. Im Geschäftsbereich Labor konnte, wie auch schon im Geschäftsjahr 2015, ein kontinuierlicher Umsatzzuwachs realisiert werden. Die zuverlässige Arbeit sorgte für weitere Kundenresonanz innerhalb und außerhalb des Konzerns, speziell im Bereich der Zertifizierung von Prüfgasen. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2016 durch einen moderaten Rückgang der Auftragslage geprägt. 3. ERTRAGS-, VERMÖGENS- und FINANZLAGE3.1. ErtragslageDer Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2016 liegt mit 21.490 Tausend EUR deutlich unter dem im Prognosebericht 2015 prognostizierten Niveau, welches von einem moderaten Rückgang ausging. Der Schwerpunkt der Leistungserbringung lag mit einem Umsatzanteil von rd. 91 % in den Geschäftsbereichen Netzservice und Messtechnik. Die Umsatzerlöse im Bereich Netzservice i. H. v. 14.288 Tausend EUR liegen in Anlehnung an den Prognosebericht 2015 mit einem Rückgang von 4.104 Tausend EUR gegenüber dem Vorjahr auch deutlich unter den Erwartungen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen der ausbleibenden Kompensation des Wegfalls des überdurchschnittlichen Auftragseingangs bedingt durch die Vorgaben der Anreizregulierungsverordnung im Laufe des Geschäftsjahres 2015 geschuldet. Auch der Geschäftsverlauf der Betriebsstätte Cottbus wurde durch diesen Sachverhalt negativ beeinflusst. Die Umsatzerlöse im Bereich Messtechnik liegen mit 5.212 Tausend EUR auf dem prognostizierten Niveau. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den fehlenden Mehrmengen im Bereich Zählerwechsel bedingt durch den Durchfall der Stichprobe in Brandenburg während des Geschäftsjahres 2015. Umsatzsteigernde Effekte konnten durch den Ausbau des überregionalen Bereichs der Messtechnik generiert werden. Der Umsatz im Geschäftsbereich Labor i. H. v. 1.990 Tausend EUR liegt auf dem im Prognosewert 2015 ermittelten Niveau. Der Geschäftsbereich profitierte, wie auch im Vorjahr, im Wesentlichen von einer erhöhten Nachfrage im Bereich Prüfgase. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in erster Linie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (294 Tausend EUR) sowie die Erstattung vorausgelegter Baukosten von der BEGA.tec Immobilien GmbH & Co. KG im Rahmen des Ausbaus des Standorts in der Haynauer Straße (26 Tausend EUR) und haben sich im Vergleich zum Vorjahreswert um 359 Tausend EUR (- 49,5 Prozent) auf 427 Tausend EUR reduziert. Aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse reduzierte sich der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2016 um 1.649 Tausend EUR (- 19,1 Prozent) auf 6.980 Tausend EUR gegenüber dem Vorjahreswert. Die Änderung ergibt sich aus einer Reduzierung der bezogenen Leistungen (- 1.371 Tausend EUR) sowie der Lagermaterialentnahme bzw. des Materialdirektverbrauchs (- 278 Tausend EUR). Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2016 um 747 Tausend EUR (- 6,4 Prozent) auf 10.903 Tausend EUR gesunken. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau der Minuten- bzw. Urlaubsrückstellung (- 340 Tausend EUR) sowie einem reduzierten Aufwand für Zulagen und Prämien (- 170 Tausend EUR) aufgrund des rückläufigen Geschäftsergebnisses. Gegenläufig führt die tarifliche Lohnerhöhung in Höhe von 1,2 % (+ 110 Tausend EUR) zu einem den Personalaufwand steigernden Effekt. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahreswert aufgrund hoher Investitionen in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 um 110 Tausend EUR (+ 32,0 Prozent) auf 454 Tausend EUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahreswert um 618 Tausend EUR (- 14,4 Prozent) reduziert. Wesentlicher Faktor hierfür waren Einsparungen beim Fahrzeug-Leasing (- 138 Tausend EUR), rückläufige Mietnebenkosten (- 111 Tausend EUR) sowie der Auflösung von Rückstellungen für KFZ-Schäden und Drohverlusten aus Projekten (- 225 [HC5] [JL6] Tausend EUR). Weiterhin konnten Einsparungen bei Beratungsleistungen (- 81 Tausend EUR) sowie Leiharbeitnehmern (- 92 Tausend EUR) realisiert werden. Demgegenüber steht ein erhöhter Aufwand aus Geschäftsbesorgungsverträgen (+ 119 Tausend EUR) und gestiegene EDV-Kosten (+ 119 Tausend EUR). Das Ergebnis nach Steuern liegt mit 366 Tausend Euro unter dem Vorjahreswert in Höhe von 766 Tausend Euro[TG7] . Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt mit 453 Tausend EUR unter dem Vorjahreswert in Höhe von 802 Tausend EUR und somit unter dem im Prognosebericht 2015 prognostizierten Niveau von einem leicht rückläufigen EBIT. Dies kann im Wesentlichen durch die ausbleibenden Effekten aus den Vorgaben der Anreizregulierungsverordnung sowie ein generell vermindertes Auftragsvolumen erklärt werden. Damit einher geht ein Rückgang der Umsatzrentabilität vor Zinsen und Steuern auf 2,1 Prozent (Vorjahr 3,1 Prozent). 3.2. VermögenslageDie Vermögenslage der BEGA.tec stellt sich wie folgt dar: Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Geschäftsjahr 2016 in erster Linie durch eine grundlegende Änderung im Fuhrparkmanagement geprägt. Statt des KFZ-Leasings wird vermehrt auf den Ausbau des eigenen Fuhrparks gesetzt (+ 528 Tausend EUR). Darüber hinaus erfolgten Investitionen in Laborausstattung (+ 98 Tausend EUR) sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (+ 187 Tausend EUR). Zusammenfassend führt dies in Verbindung mit den zugehörigen Abreibungen in 2016 zu einer Erhöhung des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um 439 Tausend EUR auf 2.384 Tausend EUR. Die Investitionen in Höhe von insgesamt 914 Tausend EUR übertreffen die Vorjahresprognose von 750 Tausend EUR auf Grund der höheren Investitionen in den Fuhrpark. Die Reduzierung des Umlaufvermögens um 1.237 Tausend EUR resultiert im Wesentlichen aus einer Reduzierung der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen (‑485 Tausend EUR) bedingt durch die Teilrückzahlung eines gewährten Gesellschafterdarlehens gegenüber der BEGA.tec Immobilien GmbH & Co. KG sowie einer Reduzierung des Kassenbestandes (- 1.954 Tausend EUR) aufgrund gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Grund eines Stichtagseffekts (+ 950 Tausend EUR)[HC14] [JL15] . Darüber hinaus wirkt sich die Erhöhung der Vorräte (+ 94 Tausend EUR) auf die Entwicklung des Umlaufvermögens aus. Das Eigenkapital der BEGA.tec erhöht sich durch den im Geschäftsjahr 2016 erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von 351 Tausend EUR auf 1.717 Tausend EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 30,5 Prozent (Vorjahr 21,5 Prozent).
Die Höhe der Rückstellungen liegt mit 2.411 Tausend EUR unter dem Vorjahresniveau und beinhaltet im Wesentlichen Personalrückstellungen für Überstunden, Urlaub und Gleitzeit in Höhe von 837 Tausend EUR (Vorjahr 1.177 Tausend EUR), tariflich bestimmte Gehaltskomponenten in Höhe von 394 Tausend EUR (Vorjahr 564 Tausend EUR)[HC16] [JL17] , betriebliche Altersvorsorge in Höhe von 633 Tausend EUR (Vorjahr 653 Tausend EUR) sowie Rückstellungen für Pensionsanwartschaften in Höhe von 166 Tausend EUR (Vorjahr 162 Tausend EUR). Des Weiteren wurden unter anderem Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Bauleistungen in Höhe von 125 Tausend EUR (Vorjahr 360 Tausend EUR) und Rückstellungen für ATZ-Verpflichtungen in Höhe von 20 Tausend EUR (Vorjahr 65 Tausend EUR) gebildet.[HC18] Im Vorjahr bestand zudem eine Rückstellung für Drohverluste und Kfz-Schäden in Höhe von 225 Tausend EUR. Die Verbindlichkeiten betragen mit einer Änderung von + 44 Tausend EUR im Vergleich zum Vorjahr 1.497 Tausend EUR und befinden sich damit insgesamt auf Vorjahresniveau. Diese setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Finanzierungsgeschäften für Fahrzeuge und Maschinen in Höhe von 771 Tausend EUR (Vorjahr 274 Tausend EUR), Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 116 Tausend EUR (Vorjahr 111 Tausend EUR) sowie Verbindlichkeiten auf dem Kreditorensammelkonto in Höhe von 341 Tausend EUR (Vorjahr 681 Tausend EUR) zusammen. 3.3. FinanzlageDie Liquiditäts- und Kapitalausstattung stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Zum Stichtag 31.12.2016 ist der Bestand der liquiden Mittel durch die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredits bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Höhe von 247 Tausend EUR gekennzeichnet. Demgegenüber steht ein Guthaben auf anderen Konten bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse sowie der HypoVereinsbank in Höhe von 32 Tausend EUR (Vorjahr 1.986 Tausend EUR). Diese Entwicklung des Kassenbestandes resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 950 Tausend EUR), der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowohl gegenüber sonstige als auch verbundenen Unternehmen (‑488 Tausend EUR) sowie einem Mittelabfluss durch Investitionstätigkeiten (- 300 Tausend EUR). Über den Kontokorrentkredit bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse hinaus erfolgte per 31.12.2016 keine weitere Inanspruchnahme von Gesellschafterdarlehen oder Bankkrediten. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit stehen der BEGA.tec GmbH Geldmarkt- und Kontokorrent-Kreditlinien bei Banken sowie Gesellschafterdarlehen per 31.12.2016 in Höhe von insgesamt 3.471 Tausend EUR zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund und in Verbindung mit den Effekten aus der Unternehmensplanung ist die Liquidität der BEGA.tec GmbH für die kommenden Geschäftsjahre als gesichert anzusehen. 3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageAuf der Basis der Kennzahlen zur Finanz-, Vermögens- und Ertragslage sowie zur Darstellung der Ergebnisentwicklung kann zur wirtschaftlichen Lage die Einschätzung getroffen werden, dass die BEGA.tec GmbH in ihrem Markt auch weiterhin gut aufgestellt ist und somit gute Voraussetzungen dafür bestehen, dass die Gesellschaft ihre Finanz-, Vermögens- und Ertragsziele in den kommenden Jahren erreichen kann. Die BEGA.tec wird ihre Position als ein erfolgreicher, kundenorientierter und bundesweit agierender Dienstleister entsprechend der Planung weiter festigen und ausbauen. 4. CHANCENBERICHTChancen im Geschäftsjahr 2017 bestehen in erster Linie durch einen vertiefenden Einstieg in Projekttätigkeiten im Bereich Wasser/Abwasser und Fernwärme. Die hierfür notwendigen Zertifizierungen und Zulassungen für den Markteintritt in diese Sparten hat die BEGA.tec bereits erworben. Die damit geschaffene Mehrspartigkeit der von der BEGA.tec angebotenen Dienstleistungen ermöglicht eine breitere Aufstellung auf dem Gesamtmarkt und verringert die Abhängigkeiten von einzelnen Auftraggebern. Ausbleibende spartenbezogene Auftragseingänge können somit übergreifend abgefangen werden. Darüber hinaus bietet eine weiterführende Entwicklung der Betriebsstätte in Cottbus, der Einstieg in Tätigkeiten vor dem Hintergrund der L-/H-Gas-Umstellung sowie die fortschreitende Erschließung überregionaler Märkte im Bereich Zählerwesen Wachstumspotentiale. Weitere Chancen bestehen darin, die Stellung der BEGA.tec im regionalen Markt durch die Übernahme qualifizierter Auszubildender weiter zu festigen bzw. auszubauen. Der in Brandenburg weiter voranschreitende Ausbau regenerativer Energieerzeugungsanlagen, insbesondere von Biogasanlagen, bietet für den Geschäftsbereich Labor Wachstumschancen. Diese ergeben sich vor allem durch die Ausweitung der Aktivitäten im Bereich der Überwachung von Gasqualitätsmessungen inklusive der notwendigen Messtechnik. Zusammenfassend stellt sich die Chancenlage für das Geschäftsjahr 2016 als gut dar. 5. RISIKOBERICHTAls Unternehmen ist die BEGA.tec Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Da unternehmerisches Handeln von der Übernahme angemessener Risiken nicht zu trennen ist, steht der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Risiken im Vordergrund des Risikomanagements. Einzelrisiken mit bestandsgefährdendem Charakter in einem überschaubaren Zeitraum wurden für die BEGA.tec nicht identifiziert. Die bedeutsamsten Risiken für die BEGA.tec sind nachfolgend beschrieben. Es besteht eine Abhängigkeit von Auftraggebern aus dem GASAG-Konzern, mit denen derzeit ca. 88,0 Prozent (Vorjahr 91,3 Prozent) des Geschäftsvolumens abgewickelt werden. In diesem Zusammenhang stellt das Risiko des Verlusts von Konzessionsverträgen ein mögliches Risiko dar. Das Risiko eines Konzessionsverlusts ist für die BEGA.tec mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit sowie einem geringen Schadenspotenzial zu bewerten, da die BEGA.tec als ortsansässiger Dienstleister langjährige Erfahrungen mit dem Berliner Gasnetz besitzt sowie einzigartiges Know-How vorweisen kann. Des Weiteren hat sich die BEGA.tec durch den Erwerb von Zulassungen und Zertifikaten für Arbeiten an Netzen im Bereich Wasser/ Abwasser und Fernwärme unabhängiger vom GASAG-Konzern aufgestellt. Die weiteren identifizierten Risiken sind typisch für ein Dienstleistungsunternehmen im Gasfachbereich und durch geringe Eintrittswahrscheinlichkeiten sowie geringe Schadenspotenziale gekennzeichnet. Es handelt sich hier beispielsweise um Änderungen von technischen Vorschriften bzw. Änderungen im Eichrecht, um Risiken bei der Leistungserbringung und um allgemeine Marktrisiken. Diesen und weiteren hier nicht im Einzelnen genannten Risiken wird mit den jeweils geeigneten Maßnahmen im Falle ihres Eintritts begegnet, um Schäden zu verhindern bzw. bei einem nicht zu verhindernden Schadenseintritt die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die BEGA.tec gering zu halten. 5.1. Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf FinanzinstrumenteWichtige Finanzinstrumente sind Forderungen und Verbindlichkeiten, im Geschäftsjahr 2016 im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen, die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entstehen. Die Begrenzung von Liquiditätsrisiken erfolgt durch eine 12-Monats-Liquiditätsplanung. Die Liquiditätsplanung und der Risikomanagementprozess für Finanzinstrumente versetzen die Geschäftsführung in die Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen, in der Gesamtheit zu analysieren und daraus resultierende risikopolitische Maßnahmen für die Gestaltung der Geschäftspolitik zu definieren. Finanzderivate kommen bei der BEGA.tec nicht zum Einsatz. 5.2. ForderungsausfallrisikoDas Risiko von Forderungsausfällen in unserer derzeitigen Konjunkturlage ist weiterhin hoch. Die BEGA.tec wickelt jedoch den überwiegenden Teil ihrer Geschäfte mit Unternehmen des GASAG Konzerns ab, wodurch das Risiko von Forderungsausfällen deutlich begrenzt wird. Darüber hinaus handelt es sich bei den Kunden außerhalb des GASAG-Konzerns überwiegend um Versorgungsunternehmen mit guter Bonität. Dadurch bleibt das Risiko von Forderungsausfällen auch hier begrenzt. Bei der BEGA.tec wurde ein effizientes Forderungsmanagement implementiert, welches darauf abzielt, überfällige Forderungen durch eine individuelle Kundenansprache mit einem gestuften Eskalationsverfahren anzumahnen. Hierdurch werden die Forderungsausfälle so gering wie möglich gehalten und die notwendige Liquidität des Unternehmens gestärkt. Zudem gewährleistet das integrierte Mahnverfahren weitgehend eine frühzeitige Erkennung von Ausfallrisiken. Die Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen erfolgt nach Beurteilung der Kreditwürdigkeit des jeweiligen Kunden und sonstiger vorhandener Informationen. In 2016 waren Einzelwertberichtigungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6 Tausend EUR notwendig. 6. PROGNOSEBERICHTDie Geschäftsführung hat zum Ende des Geschäftsjahres 2016 die Mittelfristplanung für die Jahre 2017 - 2019 entsprechend der strategischen Ausrichtung und den erwarteten Entwicklungen der relevanten Märkte aktualisiert. Für das Geschäftsjahr 2017 geht die Geschäftsführung von einer leichten Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 aus. Diese resultiert im Wesentlichen aus Mehrerlösen in den Sparten Wasser/Abwasser und Fernwärme sowie einer generell verbesserten Auftragslage in der Sparte Gas. Darüber hinaus werden umsatzsteigernde Entwicklungen durch den fortschreitenden Ausbau der Betriebstätte Cottbus, des Labor und der deutschlandweit angebotenen Dienstleistungen in Bereich Messtechnik erwartet. Die prognostizierten Entwicklungen im Geschäftsjahr 2017 resultieren in einem im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigenden EBIT sowie Jahresüberschuss bzw. einer leicht steigenden Umsatzrentabilität vor Zinsen und Steuern. Das Investitionsvolumen der BEGA.tec GmbH beläuft sich für das kommende Jahr auf rd. 925 Tausend EUR.
Berlin, 29. Juni 2017 BEGA.tec GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Hinweise Die BEGA.tec GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg (HRB 83400 B). Die BEGA.tec GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 1.1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Berichtsjahr wurden folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen: Durch das BilRUG wurden die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" sowie dementsprechend die Zwischen-ergebnisse "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und "außerordentliches Ergebnis" gestrichen. Eine weitere Änderung des Gliederungsschemas der Gewinn- und Verlustrechnung ist die Einfügung eines Zwischenergebnisses "Ergebnis nach Steuern" zwischen dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern". Infolge der Streichung des Postens "außerordentliche Erträge" wurde der im Vorjahr unter dieser Position ausgewiesene Betrag in Höhe von 30 Tausend EUR in den Posten "sonstige betriebliche Erträge" umgegliedert. Infolge der Streichung des Postens "außerordentliche Aufwendungen" wurde der im Vorjahr unter dieser Position ausgewiesene Betrag in Höhe von 80 Tausend EUR in den Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" umgegliedert. Nach dem Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung in der Fassung des BilRUG ergibt sich für das Vorjahr für das Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" ein Betrag in Höhe von 766 Tausend EUR. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG (HGB n.F.) nicht vergleichbar, da auf eine Anpassung der Vorjahresumsatzerlöse verzichtet wurde. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB n.F. hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 26.210 Tausend EUR ergeben. Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse haben sich auch die Zusammenstellungen der Positionen "sonstige betriebliche Erträge", "Aufwendungen für bezogenen Leistungen", "sonstige betriebliche Aufwendungen" geändert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet und werden, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. direkt als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150 EUR bis 1.000 EUR wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird jeweils mit 20 Prozent im Jahr des Zugangs und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind auf Basis der Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigen beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt grundsätzlich zu den handelsrechtlichen Herstellungskosten. Diese enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Ausfallrisiken wird durch die Bildung entsprechender Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie die Verpflichtungen aus der Altersteilzeitregelung werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Zum 17. März 2016 ist das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften in Kraft getreten. Für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2016 wurde der durchschnittliche Marktzinssatzes der vergangenen 10 Geschäftsjahre und einer Duration von 15 Jahren verwendet. Darüber hinaus wird in einer Nebenrechnung weiterhin eine Bewertung mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz und einer Duration von 15 Jahren (3,24%) durchgeführt. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen beiden Wertansätzen gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 13 Tausend EUR . Der Berechnung der Rückstellung für Pensionen und Sterbegelder werden zu erwartende Gehaltssteigerungen von 2 Prozent und Rentensteigerungen von 1 Prozent sowie die Sterbetafeln Heubeck (2005) und ein Zinssatz von 4,01 Prozent (Vj. 3,89 Prozent) zu Grunde gelegt. Bei den Berechnungen der Altersteilzeitrückstellungen wird ein Zinssatz von 1,59 Prozent (Vj. 2,02 Prozent) zu Grunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigten alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. In 2016 gebildete Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst worden. Die angewandten Zinssätze basieren auf den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Mit der Ausübung des Wahlrechtes nach § 288 Abs. 2 HGB wird auf die Angabe der latenten Steuern im Anhang verzichtet. 2. Erläuterungen zur Bilanz 2.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. 2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Finanzverkehr (T€ 223; Vorjahr T€ 708). 2.3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert 250 Tausend EUR. 2.4. Rückstellungen Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 80 Tausend EUR (Vj. 195 Tausend EUR) werden mit Vermögensgegenständen zur Insolvenzversicherung von Ansprüchen aus Altersteilzeitvereinbarungen nach § 8a des Altersteilzeitgesetzes in Höhe von 60 Tausend EUR (Vj. 130 Tausend EUR) saldiert dargestellt. Nach § 8a des Altersteilzeitgesetzes sind die Wertguthaben einschließlich des darauf entfallenden Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag abzusichern. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.
2.5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben mit 979 Tausend EUR (Vj. 1.180 Tausend EUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mit 518 Tausend Euro (Vj. 273 Tausend EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, liegen zum 31.12.2016 nicht vor. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Leistungen für Rohrnetz- und Anlagetechnik sowie für Zählerwesen und Messtechnik. 4. Sonstige Angaben 4.1. Belegschaft Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die BEGA.tec GmbH 230 Mitarbeiter ohne Auszubildende und Geschäftsführer.
4.2. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse (Vj. 28 Tausend EUR). 4.3. Außerbilanzielle Geschäfte/sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von 9.211 Tausend EUR (Vj. 10.256 Tausend EUR) betreffen Verpflichtungen für Gebäudemieten in Höhe von 3.711 Tausend EUR (Vj. 4.213 Tausend EUR) sowie 861 Tausend EUR (Vj. 1.305 Tausend EUR) für Leasingverträge zu Überlassung von Kraftfahrzeugen. Die mittelbaren Verpflichtungen für Anwartschaften und laufende Leistungen der BEGA.tec aus der Generali Unterstützungskasse e. V., Frankfurt am Main, betragen zum 31.12.2016 insgesamt 4.638 Tausend EUR (Vj. 4.738 Tausend EUR). Demgegenüber besteht ein Kassenvermögen von 7.308 Tausend EUR (Vj. 6.709 Tausend EUR). Die mittelbaren Verpflichtungen sind zulässigerweise in der Bilanz nicht ausgewiesen. 4.4. Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:
*) Die BEGA.tec GmbH ist nicht Komplementär der Gesellschaft. 4.5. Geschäftsführung und Organbezüge Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Dipl.-Ing. Lutz Degner, Geschäftsführer (technisch) Herr Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Robert Stein, Geschäftsführer (kaufmännisch) Herr Dipl.-Ing. Hartmut Wegener, Geschäftsführer (Vertrieb) Die Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder wird gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 4.6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Berlin, den 29. Juni 2017 BEGA.tec GmbH Die Geschäftsführung Lutz Degner Robert Stein Hartmut Wegener Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BEGA.tec GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lageberichtnach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 29. Juni 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Hölscher, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussMit Gesellschafterbeschluss vom 4. September 2017 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 festgestellt und der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. |
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