HADA Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Arens seit 26.2.2009 | Geschäftsführer |
Frank Arens seit 26.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinz Arens GmbHAttendorn-EnnestJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Jahresabschluss 2023I. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Bei der Heinz Arens GmbH handelt es sich um ein Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Oberflächenveredelung sowie Lackierung metallischer Materialien und Werkstoffe. Dazu zählen ferner die Pulverlackierung, die KTL-Beschichtung und weitere diverse verschiedene Vorbehandlungsverfahren wie das Beizpassivieren von Aluminium, Entfetten, das Reinigungsstrahlen korrodierter bzw. unreiner Metallteile sowie das Entlacken der von den Kunden zur Verfügung bereitgestellten Artikel. Die Nachfrager nach den angebotenen Dienstleistungen kommen zum Großteil aus dem Automotive- bzw. Nutzfahrzeugbereich. Der Firmensitz der Gesellschaft befindet sich in Attendorn. 2. Forschung und Entwicklung Die Heinz Arens GmbH muss gewährleisten, dass die im Betrieb verwendeten Verfahren auf dem neuesten technischen Stand sind, um die jeweils aktuellen Anforderungen seitens der Nachfrage befriedigen zu können. Die aktive Teilnahme an Fachmessen wie z.B. der Paint Expo versorgt die Gesellschaft mit wichtigen Informationen über die aktuellen Techniken und Trends. Zudem gibt es relevante Hinweise durch den wechselseitigen Austausch mit den Geschäftspartnern aus diversen Branchen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Berichtsjahr 2023 gestaltete sich erneut diffizil unter geänderten Voraussetzungen. Der Branchenverband VDA berichtete zwar erneut von einer um 18 % gestiegenen Produktion von ca. 4,1 Mio. PKW, allerdings blieb man immer noch 12 % unter dem Niveau des Jahres 2019, welches man nach all den Krisen und externen Einflüssen als das letzte "normale" Geschäftsjahr bezeichnen kann. Mit 3,1 Mio. ausgeführten PKW lag der Anteil hierbei bei ca. 75 % und unterstreicht die Relevanz des Exportes für die deutsche Automobilwirtschaft. Auffällig ist hierbei, dass sich im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Neuzulassungen positiv entwickelte und um 7 % stieg und das Gros dieses Plusses von deutschen Automobilkonzernen erreicht wurde. Hervorzuheben ist hierbei, dass durch die auslaufende Förderung bei Elektrofahrzeugen ein Rückgang der Neuzulassungen solcher PKW um insgesamt 16 % verzeichnet wurde und die staatliche Subventionierung in den Vorjahren die Zahlen stark beeinflusst hatten. Durch sich stabilisierende Lieferketten wuchs der Automobilsektor in 2023 stark, in etlichen Ländern konnten Rekordzulassungen vermeldet werden, so z.B. in China mit ca. 25,8 Mio. Stück, dieses bedeutet einen Höchststand und eine Steigerung zum bisherigen Rekordjahr 2017 von 11 %. Im wichtigen europäischen Binnenmarkt konnte ein Plus von 14 % an Neuzulassungen erreicht werden, jedoch entwickelte sich ausgerechnet Deutschland als sonst führende Wirtschaftsnation gegen Ende des Berichtsjahres besorgniserregend schwach, was allerdings an den deutlich verringerten Neuzulassungen an Elektrofahrzeugen im Dezember 2023 lag, der Grund hierfür wurde bereits skizziert. Wie schon im Vorjahr kam es auch im abgelaufenen Jahr zu weiterhin deutlich gestiegenen Preisen auf der Beschaffungsseite. Zwar sank die Inflationsrate von 7,9 auf 5,9 %, allerdings waren von den weiter steigenden Preisen insbesondere die privaten Haushalte betroffen, da nach Aussage des statistischen Bundesamtes insbesondere Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs überproportional betroffen waren und zu einer weiteren Verunsicherung auf Nachfrageseite sorgten. Durch drastische staatliche Eingriffe im Energiesektor konnte die Preisentwicklung auf einen Zuwachs von lediglich 5,3 % (Vorjahr 29,7 %) begrenzt werden, allerdings wurde das generelle Preiskarussell hierdurch nicht gravierend gestoppt, sondern es kam vermehr auf allen Ebenen der Volkswirtschaft zu teils deutlichen Anpassungen. 2. Geschäftsverlauf a. Geschäftsergebnis und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung der Gesellschaft konnte im abgelaufenen Jahr auf T€ 41.429 gesteigert werden. Grund hierfür waren einige dringend erforderliche Anpassungen der Verkaufspreise sowie einige neue Kunden mit entsprechenden Volumina an gefertigten Artikeln. Einige prognostizierte Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite traten überraschenderweise nicht in der kalkulierten Höhe ein, dieses führte zu einem außerordentlich guten Gesamtergebnis von T€ 2.799 nachdem im Vorjahr noch ein leicht negatives Ergebnis erzielt wurde. Allerdings traten einige der Preiseffekte mit zeitlicher Verzögerung im bereits begonnenen Wirtschaftsjahr auf und sorgen aktuell für eine deutliche Reduzierung der Margen. b. Produktion und Qualitätsmanagement Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Jahr die Investitionen erneut erhöht. Grund hierfür sind neben dringend benötigten Neubauten und den üblichen Ersatzinvestitionen auch gesteigerte Anforderungen Dritter in Sachen Betriebssicherheit. Aufgabe bleibt es weiterhin die Anlagen gezielt und punktgenau zu modernisieren um die Zuverlässigkeit der Heinz Arens GmbH hinsichtlich des Ergebnisses in Puncto Qualität und Termingenauigkeit zu gewährleisten. Analog zu den Vorjahren ist die Gesellschaft nach DIN EN ISO 9001, IATF 16949, DIN 14001 und nach ISO 50001 zertifiziert. Dieses garantiert den Marktzutritt und ist eine Anforderung der anderen Marktteilnehmer. c. Beschaffung Die Inflationsrate entwickelte sich wie bereits skizziert nicht so dramatisch wie ursprünglich befürchtet wurde. Zwar sorgten auch im Berichtsjahr einige Erhöhungen für steigende Kosten, allerdings blieb die Dynamik der Entwicklung deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Zudem war man als energieintensives Unternehmen von der Entwicklung im Vorjahr 2022 überproportional betroffen. Nicht auszuschließen bleibt, ob eine weitere Eskalation des Ukrainekonflikts die Situation nicht wieder neu entfachen wird und die Lohn-Preis-Spirale wieder in Gang setzt. Probleme bereiten eher weiterhin die mangelnde Versorgung mit Arbeitskräften. In allen Bereichen des Unternehmens merkt man, dass die Situation im Kreis Olpe mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von 4,2 % unter dem Bundesdurchschnitt von 5,8 % liegt und das Problem verdeutlicht. d. Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft finanziert sich weiterhin vorwiegend über Gesellschafterdarlehen oder der Aufnahme von Fremdkapital. Gegenüber dem Vorjahr konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aufgrund des guten Ergebnisses deutlich um T€ 1.436 reduziert werden und betragen zum Bilanzstichtag T€ 293. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 3. Lage der Gesellschaft a. Vermögenslage Die Summe der Aktiva in Höhe von T€ 11.742 besteht in erster Linie aus Umlaufvermögen. Finanziert wird das Vermögen der Gesellschaft durch Eigenkapital (T€ 3.900), langfristiges Fremdkapital (T€ 1.301) sowie durch kurzfristiges Fremdkapital (T€ 6.541). Der Großteil des kurzfristig gebundenen Vermögens stellt zum Stichtag die Forderungen gegen verbundene bzw. nahestehende Unternehmen mit T€ 6.045 sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 4.114 dar. Die Forderungen gegen verbundene bzw. nahestehende Unternehmen erhöhten sich im abgelaufenen Jahr um T€ 1.264. Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2023 T€ 88 und erhöhen sich im Vorjahresvergleich geringfügig um T€ 50. Unzweifelhafte Forderungen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Wesentlichen beglichen. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital durch das gute Ergebnis um T€ 2.799. Beim Fremdkapital bilden die Pensionsrückstellungen (T€ 1.301) im lang und mittelfristigen Bereich, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.900) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 2.469) im kurzfristigen Bereich die größten Positionen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich dabei im Vergleich zum Vorjahr um T€ 501. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vorjahresvergleich geringfügig um T€ 55. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die Bilanzsumme um T€ 1.999 erhöhte. Bedingt durch das gute Ergebnis verbesserte sich die Bilanzstruktur und sorgt für eine EK-Quote, die deutlich über 30 % liegt. b. Finanzlage Die Finanzlage der Heinz Arens GmbH ist weiterhin als gut einzustufen. Ziel des Finanz- und Cash-Managements ist es in erster Linie Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Finanzmittelbestand betrug zum Ende des Geschäftsjahres + T€ 88 und hat sich dabei leicht erhöht. Wie auch in den vorigen Berichtszeiträumen wurden keine Darlehen bei Kreditinstituten aufgenommen. Die Gesellschaft war auch im abgelaufenen Jahr in der Lage, die ausstehenden Zahlungsverpflichtungen grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu bedienen. c. Ertragslage Im Jahr 2023 weist die Gesellschaft mit T€ 2.799 ein außerordentlich gutes Ergebnis aus. Dieses resultiert aus einem EBIT von T€ 3.859, einem positiven Finanzergebnis von T€ 126 sowie Ertragsteuern in Höhe von T€ -1.186. Basis für das gute Ergebnis der Heinz Arens GmbH war dabei primär die Steigerung der Gesamtleistung um ca. 31 %. Grund hierfür ist in erster Linie eine an den Gegebenheiten angepasste Preisstruktur. Hierdurch konnte im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich verbessertes Ergebnis ausgewiesen werden. Der Personalaufwand erhöhte sich reziprok zur erhöhten Gesamtleistung um T€ 989 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 15.044), da auch hier einige Anpassungen im Lohn- und Gehaltsniveau erforderlich waren. Zudem waren für den erhöhten Output im Betrieb auch mehr Stunden zu verzeichnen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gab es im Vergleich zum vorherigen Berichtszeitraum eine Erhöhung der Kosten um T€ 446 auf T€ 7.461. Grund hierfür sind weiterhin gestiegene Preise bei Instandhaltungen sowie einer erhöhten Pacht für die Nutzung des Anlagevermögens. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Steuerung der Gesellschaft werden folgende finanzielle Leistungsindikatoren in Betracht gezogen:
5. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat sich in 2023 entsprechend der Prognose des Vorjahres deutlich verbessert. Die Geschäftsführung der Heinz Arens GmbH ist mit dem Ergebnis zufrieden, ist sich allerdings auch bewusst, dass sich dieses in den kommenden Jahren in dieser Ausprägung wohl nicht wiederholen wird, da das Inflationsrisiko noch nicht zu 100 % gebannt scheint. Ebenso wird der immer stärker um sich greifende Mangel an Arbeitskräften und Fachkräften insbesondere die Situation herausfordernd gestalten. Erhöhte Rohstoffbeschaffungskosten sowie geänderte Konditionen bei den Energieverträgen stellten sich ab dem 3. Quartal des Berichtsjahres ein und werden auch die Folgejahre ergebnisseitig belasten. Inwieweit hier nachhaltige und stabile Ergebnisse in ähnlicher Größenordnung erzielt werden können bleibt abzuwarten. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgelegt, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Bericht über Zweigniederlassungen Es existieren keine Zweigniederlassungen oder Betriebsstätten. IV. Prognosebericht Die deutsche Bundesregierung erwartet für das laufende Geschäftsjahr in der Frühjahrsprognose ein Wachstum von 0,3 %. Dies bedeutet im Vergleich zu den mageren Vorjahren zwar eine verbesserte Tendenz. Begründet wird dieses mit einem weiteren Abflauen der Inflation und in etwa vergleichbaren Preisen auf dem Energiesektor wie vor dem Energiepreisschock aufgrund des Ukrainekonflikts. Allerdings hatte sich in den letzten Jahren gezeigt, wie nervös diese Märkte auf externe Faktoren reagieren, nicht auszuschließen ist, dass eine denkbare Eskalation des Konflikts die Situation neu entfachen wird. Das renommierte ifo-Institut schätzt die Lage ähnlich ein und hat die jüngste Prognose von 0,2 % Wachstum auf 0,4 % erhöht, legt den Fokus der gesamtwirtschaftlichen Erholung allerdings auf das kommende Jahr 2025, da erst hier eine nachhaltige Eindämmung der Inflation erwartet wird. Da es in den Vorjahren mit geopolitischen Konflikten und der Covid-19-Pandemie zur Genüge nicht vorhersehbare Unsicherheitsfaktoren gab, kann man nicht ausschließen, dass dieses auch in Zukunft der Fall sein wird. Der wieder aufgeflammte Nahostkonflikt sowie Drohgebärden nicht demokratischer Staaten wie z.B. dem Iran oder der VR China gegenüber Taiwan machen umso mehr deutlich, wie fragil die globalisierte Weltwirtschaft mit ihren internationalen Lieferketten aufgestellt ist, wenn weiterhin bedeutende Handelsrouten wie das rote Meer ins Visier von Milizen geraten, um die westliche Welt mit ihren Warenströmen an einem empfindlichen Punkt zu treffen. Nachdem der Leitzins durch die EZB im abgelaufenen Jahr in mehreren Schritten angehoben wurde, gab es aufgrund der zurückgehenden Inflationsrate jüngst wieder eine Absenkung auf 4,25 % und somit ein erstes vorsichtiges Zeichen für eine mögliche Trendwende. Fraglich allerdings bleibt, ob dieser seit mehreren Wochen erwartete Vorgang nicht bereits eingepreist war und somit lediglich eine Signalwirkung bedeutete, ein nachhaltiger Effekt für die Aufnahme von Geschäftskrediten für die Finanzierung wichtiger Investitionen lässt sich hieraus nicht automatisch ableiten. Für den Automobilsektor rechnet der Branchenverband VDA mit keiner nennenswerten positiven Entwicklung. Bei den inländischen KFZ-Neuzulassungen geht man von einem leichten Rückgang von 1,00 % aus und erwartet steigende Zahlen in erster Linie aus dem EU-Binnenmarkt sowie aus Nordamerika. Bei der Inlandsproduktion sieht man kein Wachstum, sondern mit ca. 4,1 Mio. produzierter PKW allenfalls eine Seitwärtsbewegung, da die Binnennachfrage als zu schwach eingestuft wird. Die Verbandspräsidentin Müller forderte in der jährlichen Pressekonferenz zum Jahresauftakt von der deutschen Bundesregierung in erster Linie die lähmende Überregulierung sowie die ausufernde Bürokratie abzubauen und erwartet hierbei ein proaktives und vorausschauendes Handeln, bevor der Standort Deutschland weiter an Attraktivität verliert und ins Hintertreffen gerät. Die Gesellschaft muss auch künftig ein Augenmerk auf die Situation des Automobilmarktes haben. Momentan scheint sich die Nachfrage etwas einzutrüben, allerdings ist die Lage mittlerweile dermaßen gespannt, dass temporäre Schwankungen quasi zum Tagesgeschäft gehören. Die aktuelle Situation auf dem Automobilmarkt bzw. den vorgelagerten Märkten wird auch weiterhin im Fokus der Heinz Arens GmbH bleiben. Die Resonanz der Nachfrager auf die angebotenen Dienstleistungen der Gesellschaft bleibt sicherlich auf einem ordentlichen Niveau, allerdings wird der Mangel an Arbeits- und Fachkräften immer mehr zu einer Hürde. Prinzipiell wäre eine beruhigende und verständlich kommunizierte Wirtschaftspolitik zur Stärkung des Standortes Deutschland erwünscht. Auf offener Bühne ausgetragener Streit um den Haushalt bzw. der Schuldenbremse tragen hierzu gewiss nicht bei. Auch auf supranationaler Ebene der europäischen Kommission müssen die Hausaufgaben in diesen Punkten besser erledigt werden. So hatte man im Jahr 2023 ein Aus für Verbrennermotoren bei Neuzulassungen ab dem Jahr 2035 beschlossen, allerdings ist man aktuell aufgrund vermehrten Drucks aus einigen relevanten Teilnehmerstaaten dabei zurück zu rudern. Bei solch elementaren Beschlüssen müssen die Marktteilnehmer mehr Verlässlichkeit für wichtige zukunftweisende Entscheidungen hinsichtlich Investitionen, der Gestaltung der Produktpalette etc. erhalten, da es ansonsten zu weiterer Verunsicherung führt. Für die Heinz Arens GmbH ist ebenfalls der Nutzfahrzeugmarkt relevant. Für das Jahr 2024 geht man hier von einem leicht zurückgehenden Geschehen aus und erwartet eine Absatzminderung um 0,73 %. Konnten man auf diesem Sektor im abgelaufenen Jahr 2023 noch ein gutes Ergebnis erzielen, da der Nachholbedarf aufgrund der vorangehenden Krisenjahre selbst durch die bereits erwähnten Zinserhöhungen nicht konterkariert wurden, so erwartet man künftig eher stagnierende Zahlen. Auffällig bleibt hier die erhöhte Nachfrage nach umweltfreundlichen und energieschonenden Technologien. Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Im bereits begonnenen Jahr 2024 sind die Zahlen nicht mehr auf diesem Niveau, da sich die bereits in den Quartalen 3 + 4 des Berichtsjahres bislang aufgeschobene Preiseffekte auf der Nachfrageseite eingestellt hatten. Besonders die bezogenen Leistungen und hierbei die Preise für Leiharbeiter zeigen sich neben den Rohstoffen und dem Bereich Energie als enorme Kostentreiber und reduzieren die Margen. Allerdings kam dieser Effekt nicht gänzlich unerwartet, da der Mangel an Arbeitskräften seit Jahren bundesweit ein großes Problem ist und nicht nur die Heinz Arens GmbH hiervon betroffen ist. Es wird sich zeigen ob nicht durch weitere Faktoren zusätzliche Preiserhöhungen drohen. Dadurch, dass zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres die Verkaufspreise erhöht werden mussten, werden weitere Abwälzungen erhöhter Kosten auf die Kundenseite nicht mehr möglich sein. Hatte der Sachverständigenrat in seiner ursprünglichen Prognose für 2023 und insbesondere 2024 noch Optimismus verbreitet und für das begonnene Geschäftsjahr noch ein Wachstum von 1,4 % erwartet, musste dieses später revidiert werden und erwartet nunmehr 0,2 % Steigerung des BIP. Ein weiteres Thema für das Jahr 2024 zeichnet sich mit dem allmählich beginnenden Präsidentschaftswahlkampf in den Vereinigten Staaten ab, der zu einer Schlammschlacht zu verkommen droht. Konnte die USA in den letzten 2 Jahren noch ein ordentliches Wachstum aufweisen, ist mittlerweile schwer einzuschätzen, ob dieses auch weiterhin so bleibt, da eine politische Seite unverhohlen mit Handelsrestriktionen liebäugelt und fragwürdige wirtschaftspolitische Maßnahmen zu bevorzugen scheint. Hierdurch könnte die globale Wirtschaft erneut in Unruhe geraten und die eng vernetzte westliche Welt in Mitleidenschaft ziehen. Prinzipiell ist die Geschäftsleitung nicht mit überzogenen Erwartungen hinsichtlich des Ergebnisses in das neue Geschäftsjahr gestartet, da die Zahlen des Berichtsjahres in der Form schwerlich zu übertreffen sind. Inwieweit weiterhin steigende Preise auf der Beschaffungsseite drohen und wie man dem steigenden Mangel an Arbeitskräften in allen Bereichen entgegentritt bleibt die Herausforderung schlechthin und dürfte einiges an internen Ressourcen kosten. Einfacher werden sich die Herausforderungen in diesen Bereichen sicherlich nicht gestalten. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken In das Berichtsjahr war man aufgrund der angepassten Preisstruktur mit einer gesunden Portion Optimismus und gestiegenen Erwartungen gestartet, zudem machte sich im Verlauf des Jahres hinsichtlich der geopolitischen Krisen so etwas wie ein Gewöhnungseffekt bemerkbar und die Märkte agierten nicht mehr so nervös wie im Vorjahr. Bei einer weiteren Eskalation des Konflikts, der durch die russische Regierung zumindest verbal immer wieder angedroht wird, könnte sich das Geschehen allerdings erneut dynamischer gestalten und für Verwerfungen und kurzfristige Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite sorgen. Diesem Szenario würde die EZB wiederrum mit erhöhten Zinsen zu begegnen versuchen und würde die Konjunktur damit weiter beeinträchtigen. Weitere Risiken bestehen lt. BAFIN auch durch den Ausfall von Krediten. Es steht zu befürchten, dass die Anzahl der problematischen Darlehen zunimmt und die Kreditvergabestandards durch Banken weiter verschärft werden, dieses könnte die Investitionsvorhaben der deutschen Wirtschaft empfindlich einschränken. Zudem sind zu Beginn des Jahres 2024 einige Unterstützungsmaßnahmen seitens des Staates aufgrund der Covid-19-Pandemie sowie der Energiekrise in 2022/2023 ausgelaufen - dieses kann ebenfalls dazu führen, dass die Kreditausfallraten steigen. Infolge der geopolitischen Umbrüche nimmt die Zerteilung von Liefer- und Wertschöpfungsketten zu. Global haben auch die Sanktionen aufgrund geopolitischer Konflikte deutlich zugenommen. Insbesondere weltweit tätige Kreditinstitute könnten gezwungen sein, ihre Geschäftsmodelle anzupassen. Die deutsche Finanzbranche kann auf vielfältige Weise von solchen Übergängen betroffen sein: über Tochtergesellschaften in den jeweiligen Regionen oder weil (IT-) Prozesse und Daten an Dritte in den betroffenen Regionen ausgelagert worden sind und plötzlich nicht mehr abgerufen werden können. Auch im Kreditbereich können zusätzliche Konzentrationsrisiken entstehen, etwa durch verstärkte geopolitische Abhängigkeit einzelner, großer Kreditnehmer. Kreditrisiken aus Abhängigkeiten können sich zudem für ganze Branchen ergeben, wenn zum Beispiel konzentrierte Lieferabhängigkeiten gegenüber einem Land bestehen, welches aufgrund von geopolitischen Umbrüchen die Lieferketten nicht mehr bedienen kann. b. Ertragsorientierte Risiken Das Management der Heinz Arens GmbH sieht nach wie vor das Risiko weiter steigender Preise vor allem vor dem Hintergrund, dass diese nach den bereits skizzierten Anpassungen der Verkaufspreise zu Beginn des Berichtsjahres nicht oder allenfalls marginal auf die Kundenseite überwälzt werden können. Ein weiteres Risiko könnte entstehen, wenn Investitionen nicht mehr in ausreichendem Maße durch die Muttergesellschaft finanziert werden könnten und man Fremdmittel am Kapitalmarkt zu ungünstigen Konditionen aufnehmen müsste. Weitere Kostensteigerungen drohen als personalintensives Unternehmen besonders durch das Fehlen von Arbeitskräften in allen Bereichen - längst können selbst lokal tätige Zeitarbeitsunternehmen den Bedarf vor Ort nicht mehr decken und der Radius der Suche muss weiter gefasst werden. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Für das Berichtsjahr kann die Gesellschaft im Gegensatz zu den Vorjahren ein positives Finanzergebnis vorweisen. Dieses kann sich bei erhöhtem Finanzbedarf und erneut ansteigenden Zinsen wieder ändern und ist kein Selbstläufer. Die Liquiditätssituation der Heinz Arens GmbH kann dank seitens der Banken eingeräumten Linien als stabil bezeichnet werden. Im Falle eines Finanzierungsbedarfs kann die Gesellschaft neben Eigenmitteln auf Mittel der Gesellschafter oder ggf. mittel- bis langfristige Bankdarlehen zurückgreifen. Da die Zahlungen und Transaktionen auf Kunden- und Lieferantenseite zum überwiegenden Teil in EUR abgewickelt werden, sind Währungsschwankungen und Wechselkursrisiken kein Thema. 2. Chancenbericht a. Chancenbericht Die Situation auf dem Absatzmarkt bleibt auch in den kommenden Perioden eine Herausforderung. Aufgrund der deutlichen Steigerung der Energiepreise überdenken mehrere Gesellschaften bereits ihr Engagement und konzentrieren sich auf verlässliche Geschäftspartner. Da die Heinz Arens GmbH gut aufgestellt ist und dieses durch das Ergebnis 2023 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, ist man sich sicher die Geschäftsbeziehung zu wichtigen Kunden auszubauen und vertiefen zu können. 3. Gesamtaussage Das Management der Gesellschaft ist mit dem Ergebnis des Berichtsjahres sehr zufrieden und die Erwartungen wurden übertroffen, wenngleich es schwer sein wird, diese Zahlen in den folgenden Perioden annähernd zu erreichen. VI. Risikoberichterstattung für die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den zur Verfügung stehenden Finanzinstrumenten sind wie in den Vorjahren Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten zu nennen. Lieferantenverbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel oder durch Lieferantenkredite. Ziel des Risiko- und Finanzmanagements ist es, die Gesellschaft vor Risiken aus dem Finanzbereich zu bewahren. Die Gesellschaft wird auch weiterhin zuverlässig und seriös agieren und ihre Strapazierfähigkeit unter Beweis stellen. Ausfall- und Bonitätsrisiken bei den Positionen auf der Aktivseite der Bilanz begegnet die Gesellschaft durch branchenübliche Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, zudem wurde mittlerweile zur Absicherung von möglichen Zahlungsausfällen seitens der Kunden eine Warenkreditversicherung abgeschlossen.
Attendorn, den 8. Juli 2024 gez. Frank Arens, Geschäftsführer gez. Ralph Arens, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang zum Jahresabschluss 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Heinz Arens GmbH hat ihren Sitz in Attendorn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegen unter HR B 6911 eingetragen. Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den §§ 238 ff., §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Ausweiswahlrechte zwischen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang wurden zugunsten des Anhangs ausgeübt. Die Gesellschaft hat die Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB genutzt. Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB wurden mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB unterlassen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten (§ 275 Abs. 2 HGB). II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs beachtet worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der vergangenen Jahre wurden grundsätzlich beibehalten. Soweit Ermessensentscheidungen in Bezug auf den Grund, den Umfang und den Zeitpunkt des Ansatzes von Vermögensgegenständen und Schuldposten zu treffen waren, wurde eine zum Vorjahr vergleichbare Ermessensentscheidung angestrebt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Es wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (going-concern-Prinzip). Im Einzelnen gilt Folgendes: AKTIVA Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - bewertet. Auf Bestände, die infolge langer Lagerdauer oder aus anderen Gründen nur eingeschränkt verwertbar sind, wurden einzeln nachgewiesene Wertabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich angemessener Einzelabwertungen und einer Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten werden zum Bilanzstichtag mit dem Marktzins abgezinst. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. PASSIVA Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Abzinsung erfolgt pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. III. Angaben zu den Posten der Bilanz A. AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen wird in der Anlage zum Anhang in einem Anlagenspiegel dargestellt. Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind historische Werte angesetzt worden. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. B. PASSIVA Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 26.000,00 (Vorjahr: € 26.000,00). Es ist in voller Höhe erbracht. Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren • durchschnittlicher Marktzins der vergangenen 10 Jahre von 1,82 %, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde • Gehalts- bzw. Rentensteigerungen wurden nicht berücksichtigt • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" • keine Fluktuation Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 13.571,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Pensionsverpflichtungen betragen zum 31.12.2023 insgesamt € 2.209.070,00. Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum 31.12.2023 von T€ 908 (Anschaffungskosten T€ 908) bewertet und mit den Schulden auf der Passivseite in Höhe von T€ 2.209 (Erfüllungsbetrag) verrechnet. Der sich nach Saldierung mit den abgesicherten Pensionsrückstellungen ergebende Passivüberhang wird in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Erträge aus dem Deckungsvermögen von T€ 28 wurden handelsrechtlich mit den Aufwendungen aus der Abzinsung der Verpflichtungen in Höhe von T€ 40 verrechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr ausschließlich Restlaufzeiten bis zum einem Jahr. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung von T€ 40 (Vorjahr: T€ 42). In den Zeitwerten enthaltene Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden dort in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 26) verrechnet. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen verschiedene Mietverträge über Grundstücke und Gebäude, aus denen sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Aufwendungen von T€ 2.982 (Vorjahr: T€ 2.305) ergaben. Geschäftsführung Frank Arens, technischer Geschäftsführer Ralph Arens, kaufmännischer Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer üben ihre Organtätigkeit hauptberuflich aus. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden beschäftigt:
Im Jahresdurchschnitt wurden 317 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäfte mit nahestehenden Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen sind im Berichtszeitraum nicht angefallen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Attendorn, den 8. Juli 2024 gez. Frank Arens, Geschäftsführer gez. Ralph Arens, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heinz Arens GmbH, Attendorn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heinz Arens GmbH, Attendorn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinz Arens GmbH, Attendorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Attendorn, den 8. Juli 2024 HTR
Hansa Treuhand GmbH
gez. A. Hilgers, Wirtschaftsprüfer gez. T. Gerlach, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Heinz Arens GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung am 09. August 2024 festgestellt. |
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