MTC - Medical Technologies GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Taku Otsuka seit 26.6.2025 | Geschäftsführer |
Yasushi Onaya seit 5.7.2022 | Prokura |
Masahiro Kobayashi seit 18.8.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kikkoman Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kikkoman Trading Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024gem. §§ 325 ff. HGBBilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/2024
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. März 2024I. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde nach § 242 ff. und § 264 ff. HGB (Handelsgesetzbuch) sowie gemäß den einschlägigen Vorschriften des GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister von Düsseldorf unter der Nummer HRB 35856 eingetragen. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres. II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegenüber dem Vorjahr gab es keine größeren Änderungen der folgenden wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zur Anwendung kamen. Immaterielle Vermögensgegenstände (erworbene EDV-Software) werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter linearer Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibung erfolgt über drei Jahre. Sachanlagen werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierter linearer Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibung wurde auf der Grundlage der geschätzten Nutzungsdauer bzw. der geschätzten Restnutzungsdauer wie folgt berechnet:
Erworbene geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von bis zu EUR 800 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktwerten angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken bei der Vorratsbewertung, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Für alle vorhersehbaren Bewertungsrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum diskontierten Wert ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind erfolgte Zahlungen für Dienstleistungen, die nach dem Bilanzstichtag in Anspruch genommen und daher erst dann als Aufwand erfasst werden. Rückstellungen werden mit dem erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag erfasst. Zur Ermittlung der latenten Steuern, die sich aus zeitlichen oder temporären Differenzen zwischen den Buchwerten von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten sowie aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten im gesetzlichen Abschluss und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aus steuerlichen Verlustvorträgen ergeben, werden die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen und -entlastungen anhand der unternehmensspezifischen Steuersätze zum Zeitpunkt des Abbaus der Unterschiedsbeträge bewertet. Diese Beträge werden nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden gegeneinander aufgerechnet. Passive Rechnungsabgrenzungsposten beziehen sich auf vom Vermieter gewährte Zuschüsse; diese werden über den im Mietvertrag festgelegten Zeitraum als Erträge erfasst. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr kamen das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs.1 Satz 1 HGB) zur Anwendung. Bankguthaben in Fremdwährungen werden ebenfalls zum Kurst am Bilanzstichtag bewertet. Erlöse und Aufwendungen in Fremdwährungen wurden zu den Wechselkursen zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet. III. Anhang zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wie im Vorjahr sind alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb eines Jahres fällig. b) Forderungen an verbundene Unternehmen Sämtliche Forderungen an verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 59.202 (Vorjahr: TEUR 59.636). Die Forderungen aus dem Cash-Pooling betragen TEUR 59.143 (Vorjahr: TEUR 59.585). Alle sonstigen konzerninternen Forderungen resultieren aus dem konzerninternen Handel. c) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital
4. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen setzen sich zusammen aus Gewerbesteuer von TEUR 515 (Vorjahr: TEUR 1.914) und Körperschaftsteuer von TEUR 2.658 (Vorjahr: TEUR 1.863). 5. Sonstige Rückstellungen
6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. a) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 15.718 (Vorjahr: TEUR 10.698). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 7.413 (Vorjahr: TEUR 2.430) (davon TEUR 7.139 (Vorjahr: TEUR 2.277) aus Dividendenausschüttungen und TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 153) aus konzerninternen Handelskäufen). Alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren hauptsächlich aus konzerninternen Handelskäufen. b) Sonstige Verbindlichkeiten Die Summe der sonstigen Verbindlichkeiten beläuft sich auf TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 463). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich aus dem Verkauf von Sojasaucen generiert. 8. Umsatzkosten und Personalaufwand Die Umsatzkosten beinhalten in erster Linie die Erwerbskosten für verkaufte Handelswaren von TEUR 117.047 (Vorjahr: TEUR 111.388). Die Personalkosten werden unter den Vertriebskosten ausgewiesen und die allgemeinen Verwaltungskosten beinhalten Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 2.301 (Vorjahr: TEUR 1.752) sowie Sozialversicherungsaufwendungen in Höhe von TEUR 355 (Vorjahr: TEUR 323). 9. Vertriebskosten Die gesamten Vertriebskosten belaufen sich auf TEUR 36.894 (Vorjahr: TEUR 28.976) und entfallen mit TEUR 30.230 (Vorjahr: TEUR 23.534) hauptsächlich auf Frachtkosten, Werbung und Verkaufsförderung. 10. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten betragen insgesamt TEUR 940 (Vorjahr: TEUR 1.026) und setzen sich in erster Linie aus Rechtskosten von TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 220) und Dienstleistungsentgelten von TEUR 226 (Vorjahr: TEUR 280) zusammen. 11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich insgesamt auf TEUR 521 (Vorjahr: TEUR 669). Die periodenfremden Erträge bestehen hauptsächlich aus der Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 229, Vorjahr: TEUR 335). 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betriebliche Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Fremdwährungsverlusten von insgesamt TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 555) zusammen. 13. Ertragsteuern Die Ertragsteuern bestehen im Wesentlichen aus laufenden Aufwendungen für Gewerbesteuer (TEUR 2.750, Vorjahr: TEUR 1.749) und Körperschaftsteuer (TEUR 2.852, Vorjahr: TEUR 1.791). Zum Abschlussstichtag ist die Gesellschaft in einem Land tätig, das ein Mindeststeuergesetz in Übereinstimmung mit den OECD-Richtlinien erlassen hat ("Säule-2-Gesetzgebung"). Das Mindeststeuergesetz trat am 1. Januar 2024 in Kraft. Nach Analyse der Auswirkungen dieses Steuergesetzes auf die Gesellschaft rechnet die Gesellschaft nicht mit wesentlichen Auswirkungen. IV. Sonstige Angaben 1. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft eingetreten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mehrere Leasing- und Mietverträge für Büroflächen, Büroausstattung und Fahrzeuge abgeschlossen. Die entsprechenden jährlichen Verpflichtungen für die vereinbarten Grundmietzeiten sind wie folgt: Geschäftsjahr zum 31. März
Der Hauptzweck der Miet- und Leasingverträge ist nicht die Finanzierung, sondern die Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie z. B. die Anmietung von Bürogebäuden oder das Fuhrparkmanagement für Firmenfahrzeuge. 3. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr belief sich das Abschlussprüferhonorar auf insgesamt TEUR 62,5 (Vorjahr: TEUR 59). Dieses Honorar bezieht sich ausschließlich auf Prüfungsleistungen und nicht auf sonstige Nichtprüfungsleistungen. 4. Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Jahr 2023/24 einschließlich der Geschäftsführer vor Ort war wie folgt:
5. Geschäftsführung Die Gesellschaft hat folgende Geschäftsführer:
Die Geschäftsführer üben ihr Amt in Vollzeit aus. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Konzernabschluss Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Kikkoman Corporation, Tokio, Japan. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist darin enthalten. Er kann in japanischer Sprache über die Website http://disclosure.edinet-fsa.go.jp/ in elektronischem Format beim Electronic disclosure for Investors' NET work (EDINET) der japanischen Finanzaufsichtsbehörde abgerufen werden. 7. Vorschlag für die GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, die gesamten Gewinnrücklagen von TEUR 68.799 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 3. Juni 2024 Hidekazu Yoshihashi, Geschäftsführer Masahiro Kobayashi, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für 2023/2024
Lagebericht 2023/24Unternehmen Die Kikkoman Corporation wurde 1917 gegründet und hat ihren Sitz in Noda, Präfektur Chiba, Japan. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von acht Familienbetrieben, die im 17. Jahrhundert von den Familien Mogi und Takanashi gegründet wurden. Zu den wichtigsten Produkten und Dienstleistungen der Kikkoman Corporation gehören Sojasaucen, Würzmittel und Aromastoffe, Mirin und Sake, Säfte und andere Getränke sowie Restaurant-Management- Dienstleistungen. Kikkoman hat Produktionswerke in Japan, den USA, den Niederlanden, Singapur, Taiwan und China. Die erste europäische Tochtergesellschaft der Kikkoman Group wurde im März 1979 in Neuss, Deutschland, unter dem Namen Kikkoman Trading Europe GmbH gegründet. Zum 1. Januar 1998 gliederte die damalige Kikkoman Trading Europe GmbH ihr Sojasaucen-Geschäft in eine neu gegründete Gesellschaft aus und wurde gleichzeitig in JFC International (Europe) GmbH umbenannt. Das neu gegründete Unternehmen übernahm den Firmennamen Kikkoman Trading Europe GmbH (KTE) zusammen mit dem Sojasaucen-Geschäft. Der oberste Anteilseigner der KTE ist die Kikkoman Corporation. KTE importiert und verkauft Sojasaucen und ähnliche Produkte in Europa und im Nahen Osten und Afrika. Die Produkte werden hauptsächlich aus den Niederlanden importiert, wo das verbundene Unternehmen Kikkoman Food Europe B.V. in Sappemeer/Niederlande japanische Sojasaucen und andere Produkte herstellt. KTE übernimmt die Marketing- und Vertriebsaktivitäten, darunter Werbung, Ausstellungen auf internationalen Messen, Verkaufsförderung und Marktforschung. Der Vertrieb erfolgt an Händler und Großhändler in Europa, im Nahen Osten und in einigen afrikanischen Ländern. Darüber hinaus werden Supermärkte im Vereinigten Königreich direkt beliefert. Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Österreich, Schweden, Norwegen, Italien und den Niederlanden machte 19,7 % am Gesamtumsatz aus. Operatives Umfeld Der Frühjahrsprognose 2024 der Europäischen Kommission zufolge war das Wachstum zu Beginn des Jahres 2024 nach einer weitgehenden Stagnation der Wirtschaft im Jahr 2023 stärker als erwartet. In Verbindung mit dem anhaltenden Rückgang der Inflation bildete dies die Grundlage für eine allmähliche Zunahme der Wirtschaftstätigkeit im Prognosezeitraum. 1 Die Geschäftsentwicklung der Kikkoman Trading Europe GmbH entsprach dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld. Die Konsumentwicklung in den europäischen Ländern sorgt für eine schwierige Situation auf dem Markt für Sojasaucen. Bedingt durch das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld gelang es KTE nicht, die gesetzten Umsatzziele zu erreichen. Ertragslage Der Umsatz mit Sojasaucen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023/24 hauptsächlich aufgrund von Preiserhöhungen. Die Umsatzerlöse stiegen um TEUR 17.490 bzw. etwa 11,4 % auf TEUR 170.418. Der Inlandsumsatz lag bei TEUR 27.505, was gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von TEUR 2.775 darstellt (+11,2 %) Das Gesamtabsatzvolumen in Litern konnte im Vergleich zum Vorjahr um etwa 4 % gesteigert werden. Die Umsatzerlöse stiegen in Deutschland um 7 %, in Italien um 15 % und in den Niederlanden um 10 %, wohingegen sie in Frankreich um 5 % und im Vereinigten Königreich um 3 % zurückgingen. Infolge der Umsatzsteigerung erhöhte sich das Bruttoergebnis um TEUR 11.832 bzw. 28 % auf TEUR 53.371. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen um TEUR 7.833 auf TEUR 37.838. Die Aufwendungen für Marktforschung erhöhten sich um insgesamt TEUR 449. Der bei weitem größte Posten innerhalb der Vertriebskosten entfällt auf Messen, Werbung und Verkaufsförderung und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.595 gestiegen. Insbesondere aufgrund der Personalkosten für Führungskräfte und Verwaltungspersonal sind die Verwaltungskosten zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Erträge, saldiert mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, beliefen sich auf einen Aufwand von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR -452). Im Vorjahresvergleich legte der Zinsertrag in diesem Jahr um TEUR 1.855 zu, was auf den angepassten Zinssatz für das Cash-Pool-Darlehen an die Kikkoman Corporation, Japan, zurückzuführen ist. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um TEUR 4.302 auf TEUR 12.323 mit einem entsprechenden Anstieg der Ertragsteuern um TEUR 2.062. Somit belief sich das Nettoergebnis auf TEUR 12.320 verglichen mit TEUR 8.019 im Vorjahr (+53,6 %). Finanzlage Außer über Eigenmittel finanziert KTE Vermögensgegenstände in der Regel durch Verbindlichkeiten mit längeren Zahlungsfristen. Darüber hinaus stehen zum Bilanzstichtag Barmittel zur Finanzierung des Geschäfts in Höhe von TEUR 10.985 zur Verfügung (Vorjahr: TEUR 1.543). In dieser operativen Struktur benötigt die Gesellschaft keine Kredite. Aus dem Cash-Pooling hat die Gesellschaft Forderungen in Höhe von TEUR 59.143 (Vorjahr: TEUR 59.585). Die Eigenkapitalquote betrug ca. 70,9 % (Vorjahr: 74,8 %). Vermögenslage Die Summe der Vermögensgegenstände erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 12.731. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen war ein Anstieg von TEUR 3.289 zu verzeichnen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen sind um TEUR 555 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der Cash-Pool-Forderungen gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen entsprechen etwa 84,7 % (Vorjahr: 94,1 %) der Aktiva zum 31. März 2024. Die Summe der Verbindlichkeiten besteht aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einschließlich derer gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen sowie Rechnungsabgrenzungsposten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 6.966 auf TEUR 21.967. Die Rechnungsabgrenzungsposten für Werbung und Verkaufsförderung lagen zum Berichtsstichtag um TEUR 1.407 höher. Risiko- und Chancenbericht Zur Risikominimierung ist die Gesellschaft in die Prozesse (Risikomanagement-Richtlinie) der Kikkoman Group eingebunden. 2 Die Gesellschaft erwartet von jedem Vertriebspartner, dass er kontinuierlich mitarbeitet, um die Marktdurchdringung zu erhöhen. Daher kann es in manchen Fällen zu einem Wechsel der Vertriebspartner kommen, wenn eine solche Mitarbeit nicht zufriedenstellend verläuft. Dies kann die Zahlung von Abfindungen für die Beendigung von Vertriebspartnerschaften zur Folge haben. Der Umsatz der Gesellschaft stieg im Einklang mit der zunehmenden Marktausweitung, einschließlich in Ländern außerhalb Westeuropas, in denen in der Regel ein höheres Länder- und Ausfallrisiko besteht. Aufgrund der guten Entwicklung wurden angemessene Kreditlimite mit Kreditversicherungsunternehmen vereinbart, sodass das Risiko größtenteils abgedeckt ist. Die Beziehungen zu den Vertriebspartnern sind überwiegend langfristig angelegt. Durch die Zusammenarbeit mit lediglich einer begrenzten Anzahl von Vertriebspartnern ergeben sich zusätzliche Risiken. Der Wegfall jedes einzelnen Partners könnte massive negative Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Ergebnisse haben. Daher muss die Gesellschaft die Kreditwürdigkeit der Vertriebspartner zeitnah überwachen und gute Beziehungen zu den bestehenden Händlern aufrechterhalten. Dasselbe gilt für die wenigen Supermärkte, die Produkte auf Abruf oder über Konsignationslager erhalten.
2
https://www.kikkoman.com/en/csr/management/riskmanagement.html
Der Einkaufspreis für Sojasaucen-Produkte von Kikkoman Food Europe B.V. ist gestiegen, da die Produktionsgesellschaft nicht alle Kostensteigerungen (u. a. Verpackungsmaterial) auffangen kann, die durch den Preisauftrieb bei Energiekosten und Rohstoffen verursacht werden. Um diesen Preissteigerungen zu begegnen, hat KTE geeignete Maßnahmen ergriffen, wie die Erweiterung der Produktpalette und die Erhöhung der Preise für die Kunden. Aufgrund der zunehmenden gründlichen Qualitätskontrollen durch Kunden, die das Produkt der Gesellschaft als Würzmittel oder Aromastoff einsetzen, muss die Gesellschaft auf Anfragen und Wünsche der Kunden in Bezug auf die Inhaltsstoffe des Produkts reagieren. Die Gesellschaft wird diese Anfragen zusammen mit der verbundenen Produktionsgesellschaft nachverfolgen. Daraus werden sich zusätzliche Kosten ergeben. Das Liquiditätsrisiko wird durch die Teilnahme am europäischen Cash-Pooling-System von Kikkoman minimiert. Änderungen der politischen Situation könnten sich auf die Geschäftstätigkeit von KTE auswirken. Aufgrund des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine kann KTE keine Umsätze auf dem russischen Markt generieren. Die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf das Geschäft kann die Gesellschaft jedoch nicht abschätzen. Im Hinblick auf die im Anhang aufgeführten Angaben zum Mindeststeuergesetz sieht die Geschäftsführung derzeit keine Risiken, die sich aus diesem Gesetz ergeben. Dennoch könnten aus der Anwendung dieses neuen Steuergesetzes künftige Steuereffekte folgen. Alle bekannten Risiken sind nach dem derzeitigen Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Es sind keine Risiken erkennbar, die die Existenz des Unternehmend gefährden. Der Umsatz von KTE stammt hauptsächlich aus natürlich gebrauter Sojasauce, aber die Geschäftsführung hat beschlossen, die Produktpalette zu erweitern, um das Geschäft noch weiter auszubauen. Neue asiatische Produkte wie Panko und Sesamöl, Sushi-Su und Mirin-Fu wurden speziell eingeführt, um einen größeren Anteil an den asiatischen Produkten in den Regalen der Supermärkte zu erhalten. Diese Produkte wurden bereits auf den großen Märkten wie Deutschland und Frankreich eingeführt und werden auch auf andere Länder ausgeweitet. Die Geschäftsführung von KTE ist der Ansicht, dass sich durch die Markteinführung dieser neuen asiatischen Produkte auch der Absatz von Sojasaucen steigern lässt, da diese Produkte in Kombination verwendet werden können. Ausblick 2024/25 und Chancen Laut der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024 hat die deutsche Wirtschaft mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Eine Phase der wirtschaftlichen Schwäche, die bis vor kurzem anhielt, geht mit nachlassenden Wachstumskräften einher. Wirtschaftliche und strukturelle Faktoren überlagern sich daher in der schleppenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Obwohl ab dem Frühjahr mit einer Erholung zu rechnen ist, wird die Dynamik insgesamt wohl nicht allzu ausgeprägt sein. 3 Die Geschäftsführung plante ein Umsatzwachstum von ca. +10 % als Gesamtziel, was höher erscheint als die derzeitige Umsatzentwicklung. Die Gesellschaft wird jedoch in zahlreiche Marketingaktivitäten investieren, und die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass das Ziel erreicht werden kann.
3
https://www.ifo.de/en/facts/2024-03-27/joint-economic-forecast-spring-2024
Zusammenfassend plant die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024/25 ein Umsatzwachstum von ca. +10 %. Dementsprechend geht die Gesellschaft von einer Zunahme des Nettoergebnisses aus.
Düsseldorf, 3. Juni 2024 Hidekazu Yoshihashi, Geschäftsführer Masahiro Kobayashi, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kikkoman Trading Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kikkoman Trading Europe GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kikkoman Trading Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 4. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Galden, Wirtschaftsprüfer Dickopp, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche Angaben Feststellung des Jahresabschlusses, ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und der Ergebnisverwendungsbeschluss wie folgt gefasst: Der Bilanzgewinn von € 68.799.390,39 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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