Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 3427
Vorher
Wentronic Electronic Components Handels-GmbH
Eingetragen
24.6.1992
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit elektronischen Bauteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Biallas
seit 6.6.2023
Prokura
Astrid Matzke
seit 4.10.2021
Prokura
Dietmar Wendt
seit 1.7.2020
Prokura
Michael Wendt
seit 11.8.2005
Geschäftsführer
Renate Wendt
seit 11.8.2005
Prokura
Thomas Rother
seit 11.8.2005
Prokura
Marcus Wendt
seit 11.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wentronic Holding GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wentronic GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.497,90 40.874,90
II. Sachanlagen 1.117.842,00 1.361.491,00
III. Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
1.123.339,90 1.405.365,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.088.578,70 8.302.278,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.939.048,82 4.177.015,49
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 886.850,80 706.628,63
12.914.478,32 13.185.923,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.038,06 45.953,53
D. Aktive latente Steuern 390.500,00 391.000,00
14.485.356,28 15.028.242,52

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnvortrag 2.386.556,20 5.663.059,33
IV. Jahresüberschuss (Vorjahr Jahresfehlbetrag) 413.126,31 -3.276.503,13
3.699.682,51 3.286.556,20
B. Rückstellungen 2.333.660,05 1.975.862,33
C. Verbindlichkeiten 8.452.013,72 9.765.823,99
14.485.356,28 15.028.242,52

In der ordentlichen Gesellschafterversammlung am 16. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 17.879.436,98 13.689.345,17
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.106.465,92 6.456.638,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.267.228,55 1.572.462,36
davon für Altersversorgung 157.983,59 EUR (Vorjahr 427.737,23 EUR)
7.373.694,47 8.029.100,62
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 290.821,82 313.484,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.392.363,43 8.864.747,19
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 190.015,25 EUR (Vorjahr 348.048,60 EUR)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86,83 14.329,30
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 EUR (Vorjahr 14.318,25 EUR)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 293.306,10 206.029,76
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung 36.695,00 EUR (Vorjahr 34.675,00 EUR)
davon an verbundene Unternehmen 24.929,15 EUR (Vorjahr 43.174,99,00 EUR)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 81.448,75 -473.317,94
davon Aufwand (Vorjahr Ertrag) aus der Auflösung (Vorjahr Zuführung) aktiver latenter Steuern 500,00 EUR (Vorjahr -98.000,00 EUR)
8. Ergebnis nach Steuern 447.889,24 -3.236.369,47
9. sonstige Steuern 34.762,93 40.133,66
10. Jahresüberschuss (Vorjahr Jahresfehlbetrag) 413.126,31 -3.276.503,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Wentronic GmbH mit Sitz in Braunschweig ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig (Rg.Nr. HRB 3427).

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den §§ 246 - 256 a HGB und den für die Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen in §§ 264 ff. HGB. Es ergeben sich keine zu berichtenden Umstände, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt.

1. Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit, Vergleichbarkeit zum Vorjahr

Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit gem. § 265 Abs. 1 HGB ist gegeben. Die Bewertungsmethoden wurden stetig beibehalten.

Infolge des Erwerbs der Anteile an der Cellnet Ltd. durch die Wentronic Holding GmbH, die zum Bilanzstichtag 95,52 % ausmachen, wird die Cellnet Ltd als verbundenes Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind dahingehend nicht mit dem Vorjahr vergleichbar; es wurden zum vorangehenden Bilanzstichtag Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 106 TEUR ausgewiesen.

2. Mitzugehörigkeitsvermerke

Die sich gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergebenen Mitzugehörigkeitsvermerke werden soweit erforderlich zu den jeweiligen Bilanzpositionen (Forderungen bzw. Verbindlichkeiten) gemacht.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben.

1.

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wurden regelmäßig 3 bis 10 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht aufgrund einer Nutzungsdauervereinbarung ein abweichender Zeitraum ergibt.

2.

2. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt.

3.

3. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Darüber hinaus sind technischer Fortschritt und wirtschaftliche Veralterung gebührend berücksichtigt. In Anlehnung an die steuerliche Gesetzgebung für geringwertige Wirtschaftsgüter werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu 800 EUR im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu 250 EUR werden sofort in voller Höhe als Aufwand behandelt.

Die Abschreibung auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Der Abschreibungssatz (p.a.) und die Abschreibungsmethode ergeben sich aus der nachfolgenden Aufstellung:

Immaterielle Vermögensgegenstände 10,0 - 33,3 % linear
Bauten auf fremden Grundstücken 2,0 - 14,3 % linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 7,7 - 33,3 % linear
Geringwertige Wirtschaftsgüter 100,0 %.
 

Für außerplanmäßige Ab- bzw. Zuschreibungen bestand keine Veranlassung.

4.

4. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

5.

5. Auf Grund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes und des damit einhergehenden Saldierungsgebots von Vermögensgegenständen, die zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen saldiert und auf der Passivseite der Bilanz unter Rückstellungen ausgewiesen. Die Angaben entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB erfolgen unter III. Nr. 12 im Anhang.

6.

6. Soweit in den Vorräten Waren enthalten sind, wurden diese mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

7.

7. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise nach der Methode des permanenten Durchschnitts berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wieder-beschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

8.

8. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden - soweit erforderlich - durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Skontoverlust und Unverzinslichkeit der Forderungen wurden bei der Bemessung des Delkredererisikos berücksichtigt.

9.

9. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur transitorische Abgrenzungen ausgewiesen. Es handelt sich um Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

10.

10. Die aktive latente Steuer in Höhe von 390.500,00 EUR resultiert aus der abweichenden Bewertung der Pensionsverpflichtung sowie der unterschiedlichen Abzinsung einer sonstigen langfristigen Rückstellung für Entsorgung von Altgeräten zwischen Handels- und Steuerbilanz. Als Steuersatz wurde für die Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer ein Pauschalsatz von 30 % angenommen. Die Ausschüttungssperre in Höhe eines Gesamtbetrags von 390.500,00 EUR gemäß § 274 Abs. 2 S.3 HGB wurde beachtet.

11.

11. Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

12.

12. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen werden entsprechend ihrer Laufzeit mit den in der Rückstellungsabzinsungsverordnung festgestellten Zinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung basiert auf den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB. Als Rechnungsgrundlage dienen die Richttafeln 2018 G für die Pensionsversicherung von Prof. Dr. Klaus Heubeck bei einem Zinssatz von 1,82 %. Die Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre gemäß § 253 Abs. 2 n.F. HGB abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Es wurde ein Rententrend von 1,5 % angenommen.

Das Rückstellungssoll ist nach versicherungsmathematischen Regeln mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung sowie nach der "Projected Unit Credit Method" angesetzt. Nach einer gebotenen Saldierung von Verpflichtungen (2.054.291,00 EUR) mit den nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögensgegenständen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB (891.014,00 EUR) verbleibt ein passivischer Überhang in Höhe von 1.163.277,00 EUR. Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung bestehen in Höhe von 35.495,00 EUR. Verrechnete Erträge aus der Zuführung zum Aktivwert betragen 65.883,00 EUR.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2023 41.929,00 EUR und ist ausschüttungsgesperrt.

Für die bilanzierten Pensionsrückstellungen besteht zum Bilanzstichtag eine Unterdeckung des erforderlichen Versorgungsvermögens in Höhe von 81.125,91 EUR.

13.

13. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Werte für Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsansprüchen entsprechen den am Bilanzstichtag eingegangenen Verpflichtungen.

14.

14. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittelbestände, die auf fremde Währung lauteten, wurden gemäß § 256a HGB zu folgenden Kursen am Bilanzstichtag umgerechnet:

Kurs amtl. Valuta
USD: (1,00) für EUR 0,9050
AUD: (1,00) für EUR 0,6149

Im Zeitpunkt des Zugangs wurde der entsprechende Tageskurs angewendet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Darstellung des Anlagevermögens (Anlagengitter)

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 1.088.557,97 0,00 0,00 0,00 1.088.557,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 514.020,99 0,00 0,00 80.000,00 594.020,99
2. technische Anlagen und Maschinen 82.442,19 0,00 0,00 0,00 82.442,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.731.319,96 8.795,82 357,07 0,00 3.739.758,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.000,00 0,00 0,00 -80.000,00 0,00
4.407.783,14 8.795,82 357,07 0,00 4.416.221,89
III. Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) 3.000,00 0,00 0,00 0,00 3.000,00
5.499.341,11 8.795,82 357,07 0,00 5.507.779,86
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 1.047.683,07 38.377,00 0,00 1.086.060,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 231.445,99 35.425,00 0,00 266.870,99
2. technische Anlagen und Maschinen 45.800,19 13.740,00 0,00 59.540,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.769.045,96 203.279,82 357,07 2.971.968,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.046.292,14 252.444,82 357,07 3.298.379,89
III. Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) 0,00 0,00 0,00
4.093.975,21 290.821,82 357,07 4.384.439,96
Bilanzwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) 2.497,90 40.874,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 327.150,00 282.575,00
2. technische Anlagen und Maschinen 22.902,00 36.642,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 767.790,00 962.274,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 80.000,00
1.117.842,00 1.361.491,00
III. Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) 3.000,00 3.000,00
1.123.339,90 1.405.365,90

2. Angaben zu Forderungen

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Positionen mit einer Gesamthöhe von 5 TEUR (Vorjahr 5 TEUR) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (773.513,06 EUR; Vorjahr: 1.041 TEUR) sind Forderungen gegen die Gesellschafterin Wentronic Holding GmbH in Höhe von 577 TEUR (Vorjahr: 584 TEUR) enthalten.

3. Angaben zu den Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 7.160.576,72 EUR (Vorjahr: 8.643 TEUR) und von mehr als einem Jahr in Höhe von 1.291.437,00 EUR (Vorjahr: 1.123 TEUR) und in Höhe von 83.044,67 EUR (Vorjahr: 0 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (3.741.502,36 EUR; Vorjahr: 5.593 TEUR) sind in Höhe von 1.052.263,93 EUR (Vorjahr: 4.900 TEUR) durch Hypothek bzw. Grundschuld (Grundpfandrechte) oder sonstige Pfandrechte besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (3.308.439,27 EUR; Vorjahr: 2.945 TEUR) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Wentronic Holding GmbH in Höhe von 1.223 TEUR (Vorjahr: 1.461 TEUR) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Verbindlichkeiten und den Haftungsverhältnissen bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB zu folgenden Vorgängen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für unbefristete Miet- und Dienstleistungsverträge in Höhe von rd. 4.388 TEUR, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.359 TEUR, jährlich. Ferner bestehen Altersvorsorgeverpflichtungen von jährlich 168 TEUR.

Außerdem bestehen zum 31. Dezember 2023 finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Leasingverträgen für Folgejahre in Höhe von 519 TEUR; davon sind 284 TEUR im Jahr 2024 fällig.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 5.075 TEUR.

Zur Vermeidung der Kapitalbindung bzw. zu Finanzierungszwecken hat die Gesellschaft Leasingverträge im Wesentlichen für Fahrzeuge und Hard- bzw. Software abgeschlossen.

2. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Für an die Wendt Immobilien GmbH & Co. KG von Kreditinstituten gewährte Darlehen übernahm die Wentronic GmbH die gesamtschuldnerische Mithaftung / Bürgschaft in Höhe von 3.676 TEUR (Vorjahr 4.187 TEUR). Wir gehen infolge der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nicht von einer Inanspruchnahme der Bürgschaft aus.

Für an verbundene Unternehmen von Kreditinstituten gewährte Darlehen bzw. Rahmenkredite übernahm die Wentronic GmbH die gesamtschuldnerische Mithaftung/Bürgschaft von insgesamt 3.472 TEUR (Vorjahr 2.667 TEUR). Wir gehen im Falle des Abrufs infolge der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nicht von einer Inanspruchnahme der Bürgschaft aus.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

4. Angabe der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern gemäß § 285 Nr. 7 HGB beschäftigt:

Arbeitnehmer Durchschnitt
Angestellte/Arbeiter 121
Aushilfen 2
Auszubildende 14
Summe 1 137
- Auszubildende -14
Summe 2 123

Organmitglieder wurden nicht einbezogen.

5. Angaben über die Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von den nachfolgend aufgeführten Geschäftsführern vertreten:

Kaufmann Marcus Wendt

Kaufmann Michael Wendt

6. Angabe von Organbezügen

Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen gemäß § 286 Abs. 4 HGB im Hinblick auf aktuelle und frühere Organmitglieder Gebrauch gemacht.

7. Sonstiges

Die Wentronic GmbH wird in den Konzernabschluss der NELW GmbH, Braunschweig, als Tochterunternehmen einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird über den Bundesanzeiger abrufbar sein.

8. Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 413.126,31 EUR mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von 2.386.556,20 EUR hinzuzurechnen und als Bilanzgewinn in Höhe von 2.799.682,51 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Braunschweig, den 26. November 2024

Wentronic GmbH

gez. Marcus Wendt

gez. Michael Wendt

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens, Geschäftsmodell

Die Wentronic GmbH ist ein Braunschweiger Familienunternehmen mit rund 150 Mitarbeitern und 100%ige Tochter der Wentronic Holding GmbH. Oberstes Konzernunternehmen ist die NELW GmbH, Braunschweig, die 100% der Anteile an der Wentronic Holding GmbH hält. Als Distributor für Elektronikzubehör auf dem europäischen Markt vertreiben wir ein umfangreiches Produktsortiment an Groß-, Versand-, Online- und Einzelhändler.

Der Einkauf läuft zentral über Asien, wo Einkaufsvolumina gebündelt werden.

Das Ziel der Wentronic GmbH ist, mit allen Geschäftspartnern und Mitarbeitern stets partnerschaftlich, freundlich, authentisch, sympathisch und lösungsorientiert zu arbeiten. Wir bieten ein breites Sortiment von Produkten und wollen für unsere Kunden eine möglichst hohe Lieferbereitschaft und Produktqualität gewährleisten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt durch den andauernden Konflikt in der Ukraine. Hinzukommt ein erneutes Aufflammen des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern im zweiten Halbjahr 2023, welcher eine Bodenoffensive zur Folge hatte. Welche wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen sich daraus für den relevanten Wirtschaftsraum der Wentronic GmbH ergeben, bleibt abzuwarten. Die anhaltend fragilen Lieferketten 1 , die durch den russischen Angriffskrieg noch verschärft wurden, die weiterhin hohe Inflation sowie gestiegene Zinssätze belasten die wirtschaftliche Erholung weltweit auch in 2023 2. Diese Rahmenbedingungen haben auch negative Auswirkungen auf den privaten und öffentlichen Konsum. 3 Trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen ist die Weltwirtschaft im Kalenderjahr 2023 um 3,9 % gestiegen. 4 Aufgrund der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung im In- und Ausland ist die deutsche Wirtschaft jedoch weiterhin belastet. 5 Zwar ging die Inflationsrate von 6,9 % im Kalenderjahr 2022 auf 5,9 % im Kalenderjahr 2023 zurück 6 , befindet sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 7 In dem nach wie vor krisengeprägten Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach wie vor ins Stocken. Dies ist unter anderem auf die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen sowie den steigenden Zinsen zurückzuführen. 8

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Steuerungsgrößen bei der Wentronic GmbH sind die Umsatzentwicklung bzw. -wachstum (Plan- Ist Vergleich, Wirtschaftsbericht, Prognose) in den verschiedenen Sparten und das dazugehörige Rohergebnis 9 entsprechend des internen Reportings.

2.3 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Ergebnis von 413 TEUR und liegt somit signifikant über dem des Vorjahres (-3.276 TEUR). Wentronic ist in seiner ursprünglichen Planung für 2023 von einem stabilen Geschäftsverlauf mit geringen Einflüssen infolge des Ukraine-Konflikts ausgegangen. Danach war ein spürbares Umsatzwachstum vorgesehen. Im Verlauf des Geschäftsjahres hat sich gezeigt, dass das Umsatzwachstum nicht realisiert werden kann, weil die Konsumstimmung weiterhin auf niedrigem Niveau liegt. Wentronic geht daher nach aktualisiertem Forecast von einem leichten Umsatzrückgang aus, so dass ein positives EBIT 10 in Höhe von 823 TEUR (Vorjahr: -3.558 TEUR, Plan: 737 TEUR) ausgewiesen wird.

1 LOGISTIK HEUTE vom 14. Juni 2024
2 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 28 November.2023
3 DIW Wochenbericht 10 / 2024
4 DIW Wochenbericht 10 / 2024
5 DIW-Wochenbericht 10 / 2024

6 Destatis, Pressemitteilung vom 16. Januar 2024
7 Destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024
8 Destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024
9 Das Rohergebnis wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand.
10 Das EBIT wird definiert als Ergebnis vor Zinsen und vor Ertragsteuern.

2.3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz liegt um 945 TEUR oder 2,4 % leicht unter dem des Vorjahres. Die ursprünglichen Ziele, die ein prozentual einstelliges Wachstum vorgesehen haben, konnten nicht erreicht werden. Dies ist auf die bereits 2022 einsetzende rückläufige Marktentwicklung (Umsatzrückgang um 4,4 %) zurückzuführen 11. Somit liegt die Umsatzentwicklung leicht über der des Gesamtmarktes und bleibt im Geschäftsjahr 2023 stabil.

Der Umsatz verteilt sich zu ca. 53,4 % auf Handelspartner im europäischen Ausland und 46,6 % auf das Inland.

2.3.2 Beschaffung, Rohergebnis

Auch wenn sich die geoökonomische Lage nicht verbessert hat 12 , stellt sich die Beschaffungssituation im Jahr 2023 stabil dar, so dass die Vorräte leicht um 214 TEUR auf 8.088 TEUR abgebaut wurden.

Für das Geschäftsjahr war eine deutliche Steigerung des Rohergebnisses geplant. Es wurde ein Rohergebnis von 17.366 TEUR (Vorjahr: 13.030 TEUR) erzielt, was einem signifikanten Anstieg von 33,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies ist auf den um 19,5 % gesunkenen Materialaufwand zurückzuführen. Ursächlich dafür ist der im Vergleich zum Vorjahr geringere Abwertungsbedarf aufgrund eines niedrigeren Bestandsaufbaus sowie Wechselkursschwankungen im Zusammenhang mit dem Einkauf der Ware.

2.3.3 Personalbereich

Die Mitarbeiterzahl ohne Geschäftsführer liegt zum Jahresende bei 123 (Vorjahr: 145) Mitarbeitern. Unter der Berücksichtigung der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt und der daraus resultierenden Aufgabe qualifiziertes Personal zu finden, ist es gelungen, den Personalaufwand pro Kopf im Berichtszeitraum weitestgehend konstant zu halten. Unter Berücksichtigung der durchschnittlich gesunkenen Mitarbeiterzahl und der signifikant gesunkenen Aufwendungen für Altersversorgung ist der Personalaufwand insgesamt um 655 TEUR auf 7.374 TEUR gesunken.

11 Elektromarkt vom 6. März 2024
12 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 28. November.2023

Die Investition in qualifizierte Mitarbeiter bleibt für uns weiterhin eine wichtige Säule unserer Unternehmensentwicklung, wenngleich sich die Beschaffung geeigneter Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt aufgrund des stetig steigenden Fachkräftemangels fortlaufend schwieriger gestaltet 13.

Das Thema Ausbildung spielt für uns weiterhin eine zentrale Rolle. Wir setzen uns für eine aus unserer Sicht erfolgreiche Ausbildung unserer Auszubildenden in den verschiedenen Ausbildungsberufen ein, mit dem Ziel, diese nach erfolgreicher Ausbildung in den festen Mitarbeiterstamm zu übernehmen. Dies ist eine wichtige Säule in der Beschaffung qualifizierter Mitarbeiter.

2.4 Lage

2.4.1 Ertragslage

Kennzahlen zur Ertragslage der Gesellschaft ergeben sich aus der folgenden Darstellung:

In TEUR 2023 2022 2021
Umsatzentwicklung -2,4 % -8,8 % -3,0 %
Rohergebnis 17.366 13.030 18.031
Jahresergebnis 413 -3.276 1.048

Im Geschäftsjahr 2023 sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht um 6,0 % bzw. 1,9%-Punkte im Verhältnis zu den Umsatzerlösen gestiegen. Dabei sind die Verwaltungsaufwendungen um 396 TEUR, die Vertriebsaufwendungen um 195 TEUR, die Reparatur- und IT-Wartungsaufwendungen um 134 TEUR sowie die Kfz-Kosten um 87 TEUR gestiegen. Die Konzernumlage (-212 TEUR) und die Aufwendungen aus Kursdifferenzen (-158 TEUR) haben sich gegenläufig entwickelt.

Zum Personalaufwand verweisen wir auf Kapitel 2.3.3.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind um 554 TEUR gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, was auf die im Vorjahr per Saldo ausgewiesenen Steuererstattungen infolge Betriebsprüfung und körperschafsteuerlichen Verlustvorträgen zurückzuführen war.

13 Institut der deutschen Wirtschaft, IW-Kurzbericht Nr. 27 vom 12. Mai 2024

2.4.2 Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ergibt sich ausfolgender Darstellung:

In TEUR 2023 2022 2021
Vorräte 8.088 8.302 14.039
Vorratsintensität 55,8 % 55,2 % 69,8 %
Eigenkapital 3.700 3.287 6.653
Bilanzsumme 14.485 15.028 20.114
Eigenkapitalquote 25,5 % 21,9 % 32,6 %

Das Anlagevermögen ist um 282 TEUR gesunken. Dies ist auf die planmäßigen Abschreibungen von i. H. v. 291 TEUR und die getätigten Investitionen (9 TEUR) zurückzuführen.

Die Vorräte wurden im Vergleich zum Vorjahr um 214 TEUR leicht reduziert, was einerseits auf verminderte Wareneinkäufe und andererseits auf geringeren Abwertungsbedarf im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist.

Auch die Forderungen werden unter dem Niveau des Vorjahres ausgewiesen (-238 TEUR). Vor allem die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind um insgesamt 373 TEUR zurückgegangen.

Die von 21,9 % auf 25,5 % gestiegene Eigenkapitalquote ist auf das positive Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres unter Berücksichtigung der verminderten Bilanzsumme zurückzuführen.

Die Steuerrückstellungen sind von 235 TEUR auf 299 TEUR gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen liegen um 299 TEUR über dem Vorjahreswert, was vor allem in erhöhten Personalverpflichtungen begründet ist.

2.4.3. Finanzlage

Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (2.825 TEUR) ist im Vergleich zum Vorjahr (-490 TEUR) um 3.315 TEUR gestiegen. Dies ist insbesondere auf das signifikant bessere Jahresergebnis zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich aufgrund geringerer Investitionen der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit positiv entwickelt. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit hingegen hat sich im Vergleich zum Vorjahr infolge höherer Kredittilgungen abzüglich Kreditaufnahmen signifikant vermindert, so dass ein Netto-Cash-flow von - 284 TEUR (Vorjahr: 241 EUR) ausgewiesen wird.

Die Nutzung von Rahmenkreditlinien bei Kreditinstituten ist per Saldo um 2.200 TEUR gegenüber dem Vorjahr vermindert. Darlehen gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafterin wurden um 250 TEUR zurückgeführt.

Die Zahlungsfähigkeit ist jederzeit sichergestellt. Zusammen mit der Wentronic Holding GmbH bestanden zum Bilanzstichtag ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 5.436 TEUR (Vorjahr: 4.800 TEUR).

2.4.4 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Auch wenn die geopolitische Lage weiterhin herausfordernd ist, liegt das Ergebnis des Geschäftsjahres sowie die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage im zufriedenstellenden Bereich. Trotz rückläufiger Umsatzerlöse wurde bei einer verbesserten Materialeinsatzquote und einer weitestgehend stabilen Kostenstruktur ein positives Ergebnis erzielt.

Wir sind davon überzeugt, dass wir durch die Stärkung einzelner Marken, Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Neuausrichtung des Vertriebssystems unsere Wettbewerbsposition weiter nachhaltig stärken, davon in den nächsten Jahren profitieren und ein Umsatzwachstum erzielen werden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Im Jahr 2023 war das preisbereinigte BIP in Deutschland laut den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. 14 Im Vergleich zum Vorjahr wird das BIP in Deutschland im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % wachsen. Für das Jahr 2025 erwarten die Wirtschaftsweisen ein Wachstum von 0,9 % gegenüber dem Vorjahr. 15 Für den gesamten Euroraum wird ein Wachstum von 0,9 % für 2024 und 1,4 % für 2025 prognostiziert 16.

14 Destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024
15 Destatis vom 31. Mai 2024
16 Europäische Zentralbank - Wirtschaftsbericht, Ausgabe 4 /2024

Wentronic ging für 2024 ursprünglich von einem positiven Geschäftsverlauf aus. Danach war ein deutliches Umsatzwachstum bei einem signifikant verbesserten Rohergebnis vorgesehen. Im Verlauf des Geschäftsjahres hat sich gezeigt, dass das geplante Umsatzwachstum bei einem signifikant verbesserten Rohergebnis nicht realisiert werden kann, weil die Konsumstimmung weiterhin auf niedrigem bzw. rückläufigem Niveau liegt. 17 Es wird jedoch erwartet, dass sich die Umsätze im Geschäftsjahr noch leicht positiv entwickeln werden.

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr bei leicht steigenden Umsatzerlösen deutlich sinken. Ursächlich dafür sind die deutlich ansteigenden Materialaufwendungen.

3.2 Risikobericht

Das Risikomanagement der Wentronic GmbH erfasst sowohl Risiken als auch Chancen. Dabei werden potenzielle Risiken und Chancen dezentral erfasst und in regelmäßigen Meetings der Geschäftsleitung vorgestellt, wo diese dann in Zusammenarbeit mit der oberen Managementebene analysiert und bewertet werden. Die Bewertung der Risiken und Chancen erfolgt dabei qualitativ.

Umfeld Risiken

Die Entwicklung des Euro/US Dollar-Kurses ist unserer Einschätzung nach auf Grund zunehmender geopolitischer Spannungen schwierig zu prognostizieren, da es aktuell viele Faktoren gibt, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die zukünftige Entwicklung des Kurses auswirken können. Dazu zählt beispielsweise das weitere Vorgehen der Notenbanken mit Blick auf die Zinsentwicklung. Mit der Beschaffung von Waren in USD unterliegt Wentronic Währungsrisiken aufgrund von Wechselkursschwankungen. Ein steigender USD-Kurs kann sich für Wentronic negativ auswirken. Das Jahr 2023 war von einem volatilen Euro/US Dollar-Kurs geprägt. Eine negative Kursentwicklung wird kalkulatorisch bei der Ermittlung zukünftiger Einstandspreise berücksichtigt. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem volatilen aber in Summe konstanten Euro/US-Dollar-Kurs.

Ähnlich wie die Entwicklung des Euro/US Dollar-Kurses wird die Entwicklung des Zinsniveaus genauer beobachtet, was im Falle eines Anstieges zu höheren Refinanzierungskosten führen kann. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Zinsen im Jahr 2024 sinken könnten.

17 it-daily.net vom 18. März 2024

Beschaffungsrisiken

Auch wenn sich die Lage im Beschaffungsmarkt wieder spürbar beruhigt hat, besteht dennoch das Risiko von Lieferantenausfällen, was sich bei der Wentronic GmbH negativ auf die Verfügbarkeit von Produkten auswirken könnte. Ein erneuter Anstieg der Bezugsnebenkosten ist jedoch nicht auszuschließen, da die Entwicklung der Energiepreise und Seefrachtpreise nicht absehbar ist. Insgesamt ist die geopolitische Lage weiterhin angespannt. Dies äußert sich beispielsweise in der Verschärfung der Sicherheitslage rund um den Globus mit Auswirkungen auf die Lieferketten 18.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das Risiko von Forderungsausfällen wird auf Grund eines konsequenten Forderungsmanagements grundsätzlich als gering eingestuft. Eine Erhöhung von Forderungsausfällen gegenüber dem Durchschnitt ist jedoch nicht auszuschließen. Um möglichen Risiken der Forderungsausfälle entgegenzuwirken, haben wir eine Warenkreditversicherung abgeschlossen.

Des Weiteren besteht das Risiko von Insolvenzen von Kunden, sodass entsprechend zukünftige Umsätze ausfallen könnten, sofern keine anderen Kunden die Lücke schließen können.

Zum aktuellen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der weltweiten Konflikte und aktuellen Krisenherde sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

3.3 Chancenbericht

Eine gegebenenfalls positive Entwicklung des Euro/US Dollar-Kurses hat einen positiven Effekt auf die Ertragslage und könnte diese, auch ohne eine Steigerung des Umsatzes, nachhaltig verbessern.

Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Wentronic Group sollen Synergien gehoben werden, die die Ertragssituation verbessern und darüber hinaus ein nachhaltiges Wachstum in bestehenden und neuen Märkten ermöglichen sollen.

18 logisitk-heute.de vom 7. Februar 2024

Das Produktsortiment für den europäischen- und australischen Markt soll darüber hinaus aneinander angeglichen werden, indem die Produkte, die bisher nur auf einem Markt verfügbar waren, auch auf dem jeweils anderen Markt mit angeboten werden. Dies soll ein zusätzliches Wachstum, ohne die Verdrängung von bisherigen Produkten, ermöglichen.

Durch sich verändernde Marktverhältnisse könnten sich für die Wentronic GmbH Wettbewerbssituationen ergeben, die sich positiv auf den Geschäftsverlauf auswirken. Insgesamt sind verlässliche Prognosen jedoch nicht möglich.

 

Braunschweig, den 26. November 2024

Wentronic GmbH

gez. Marcus Wendt

gez. Michael Wendt

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wentronic GmbH, Braunschweig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wentronic GmbH, Braunschweig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wentronic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 26. November 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
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Düe, Wirtschaftsprüferin

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