Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 95593
Eingetragen
25.6.2008
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Gegenstand
die Unternehmensberatung, insbesondere die Top-Management-Beratung in Financial Services in der DACH Region unter Nutzung des Netzwerkes von NextContinent

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Sarta
seit 10.12.2025
Prokura
Tobias Krume
seit 10.12.2025
Prokura
Markus Michael Glasow
seit 10.12.2025
Prokura
Hans-Peter Kuck
seit 10.12.2025
Prokura
Neslihan Poos
seit 10.12.2025
Prokura
André Rapp
seit 10.12.2025
Prokura
Sefedin Ali Mpassi
seit 10.12.2025
Prokura
Prokura
Norman Weisser
seit 2.12.2022
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Kay Helbig
seit 8.10.2018
Prokura
Jörg Schnabel
seit 16.1.2013
Vorstandsmitglied
Michael Ther
seit 16.1.2013
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EGC EUROGROUP Consulting AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Bilanz zum 31. August 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.896,80 71.877,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 465.000,00 465.000,00
2. Beteiligungen 150.300,00 615.300,00 100,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.711.719,97 3.647.739,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.944,93 905.419,34
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 168.281,36 159.040,45
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.203.467,29 6.103.413,55 633.626,80
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.158.657,53 2.541.762,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 327.964,87 73.061,26
9.256.232,75 8.497.626,89

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) 70.737,00 70.737,00
./. Eigene Anteile -7.750,00 62.987,00 -5.135,00
II. Kapitalrücklage 98.540,00 98.540,00
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 7.073,70 7.073,70
2. Andere Gewinnrücklagen 111.737,69 118.811,39 466.279,39
IV. Bilanzgewinn 2.411.676,85 2.295.124,17
2.692.015,24 2.932.619,26
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.512.831,33 1.206.232,49
2. Sonstige Rückstellungen 3.397.297,27 4.910.128,60 3.436.948,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 515.624,98 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 642.890,41 413.177,59
3. Sonstige Verbindlichkeiten 296.931,58 1.455.446,97 261.194,68
D. Rechnungsabgrenzungsposten 198.641,94 247.454,62
9.256.232,75 8.497.626,89

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.09.2022 bis 31.08.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 22.008.950,19 18.366.827,65
2. Sonstige betriebliche Erträge 366.928,25 305.944,58
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.518.511,23 -1.757.081,61
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.506.714,73 -10.634.801,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.260.839,12 -13.767.553,85 -1.129.944,57
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -36.120,57 -47.463,96
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.187.360,86 -3.791.929,48
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.891,07 1.765,38
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44.026,28 -48.057,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -305.087,84 -425.473,13
10. Ergebnis nach Steuern 532.108,88 839.786,21
11. Sonstige Steuern -15.384,00 -13.884,52
12. Jahresüberschuss 516.724,88 825.901,69
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.894.951,97 1.469.222,48
14. Bilanzgewinn 2.411.676,85 2.295.124,17

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.09.2022 BIS 31.08.2023

I. Allgemeine Angaben

Firma laut Registergericht: EGC EUROGROUP Consulting AG
Sitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 95593

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

1. Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um den folgenden Posten erweitert:

Forderungen gegen nahestehende Unternehmen

2. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind, mit Ausnahme gem. § 246 Abs. 2 HGB der Vermögensgegenstande die dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

3. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß der linearen Methode vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten oder bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden. Die Forderungen werden zum Teil im Wege des Factorings verkauft.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Umrechnungskurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Abschlussstichtag werden diese Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegenüber Mitarbeitern aus Mitarbeiterdarlehen in Höhe von € 629.152,58 enthalten, von denen € 514,166,67 eine Laufzeit von über einem Jahr haben. Die Mitarbeiterdarlehen sind durch die Abtretung von Lohn- und Gehaltsansprüchen besichert.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr € 70.737,00. Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 70.737 auf den Namen lautende Nennwertaktien zu jeweils € 1,00.

Die eigenen Anteile in Höhe von € 7.750,00 (Vorjahr: € 5.135,00) werden offen vom Grundkapital abgesetzt. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft von zwei Großaktionären der Gesellschaft insgesamt 23.760 Anteile zum Nennwert von jeweils € 1,00 zu einem Kaufpreis von insgesamt € 3.245.140,80 erworben, um diese anderen Partnern zum Erwerb anbieten zu können. Fünfzehn Partner erwarben von der Gesellschaft insgesamt 21.145 Anteile zum Nennwert von jeweils € 1,00 zu einem Kaufpreis von insgesamt € 2.887.984,10.

Die Gewinnrücklage beträgt € 111.737,69 (Vorjahr: € 466.279,39). Die Veränderung der Gewinnrücklagen ergibt sich aus den folgenden Vorgängen:

Durch den Zukauf der eigenen Anteile (23.760 Stück) wurden die Gewinnrücklagen um insgesamt € 3.221.380,80 reduziert. Die an die Partner zum selbigen Preis wieder veräußerten Aktien (21.145 Stück) haben die Gewinnrücklagen gleichzeitig um € 2.866.839,10 erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die EGVC Eurogroup Consulting GmbH, Wien.

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen die CONTEXT Mitarbeiterbeteiligungs GmbH, Bad Homburg.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Berichtsjahr Vorjahr
T€ T€
Boni Mitarbeiter 2.730 2.341
Personalbezogene Aufwendungen 421 445
Aufsichtsratsvergütung 96 78
Pauschalsteuer 44 9
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 40 40
Vorsorgemodell 0 484
übrige 66 40
3.397 3.437

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Rahmen eines Contractual Trust Agreements erneut T€ 294 zu den bereits in den Geschäftsjahren 2019 - 2022 einbezahlten T€ 568 an die UniCredit Bank AG zur Absicherung der Vorsorgeverpflichtungen bezahlt. Gemäß § 246 II 2 HGB wurden die ausgelagerten Werte mit der sonstigen Rückstellung Vorsorgemodell saldiert. Im Jahr 2023 entspricht der an die UniCredit Bank AG zur Absicherung einbezahlte Betrag der Rückstellung im Vorsorgemodell.

III. Sonstige Pflichtangaben

§ 285 Nr. 7 HGB, durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

30.11. 28.02. 31.05. 31.08. Ø
Pers. Pers. Pers. Pers. Pers.
Angestellte 80 84 88 88 85
Vorstand 4 4 4 4 4
84 88 92 92 89

IV. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 251,73 (Vorjahr: € 35,20) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Anteilsbesitzliste:

Firma: EUROGROUP Consulting GmbH Unternehmensberatung
Sitz: Wien, Österreich
Anteil am Kapital: 100%
Eigenkapital zum 31.08.2023: 341.208,29 *
Jahresüberschuss 2022/2023: 58.396,02 *

* Es handelt sich um vorläufige Werte, da der Jahresabschluss zum 31.08.2023 zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fertig gestellt ist.

Firma: Gaidnts - in Transformation GmbH by EGC Unternehmensberatung
Sitz: Frankfurt am Main, Deutschland
Anteil am Kapital: 88,25%
Eigenkapital zum 31.08.2023: 134.781,04 € *
Jahresfehlbetrag 2022/2023: 35.418,96 € *

* Es handelt sich um vorläufige Werte, da der Jahresabschluss zum 31.08.2022 zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fertig gestellt ist.

VI. Ergänzende Angaben

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Vorstand

Name Vorname Wohnsitz Vertretungsbefugnis
Ther Michael Kelkheim Einzelvertretungsbefugnis
Schnabel Jörg Saarbrücken Einzelvertretungsbefugnis
Piermeier Heinrich München Gesamtvertretungsbefugnis
Weißer Norman Sulzbach Gesamtvertretungsbefugnis

Die Bezüge des Vorstands betrugen für das Geschäftsjahr 2022/2023 € 1.864.825,28.

Forderungen aus Vorschüssen und Krediten bestanden am Bilanzstichtag gegenüber Organmitgliedern nicht.

Aufsichtsrat

Dr. Olaf Scheer (Vorsitzender)

Wohnsitz in München

Ausgeübter Beruf: Selbständiger Unternehmensberater und FinTec Advisor

Prof. Dr. Hans-Gert Penzel (stellv. Vorsitzender)

Wohnsitz in Frankfurt am Main

Ausgeübter Beruf: Hochschullehrer an der Universität Regensburg

Wolfgang Gaertner

Wohnsitz in Kronberg/Taunus

Ausgeübter Beruf: Selbständiger Unternehmensberater

Bettina Laurick

Wohnsitz in Darmstadt

Ausgeübter Beruf: Freiberufliche Unternehmensberaterin

Burkhard Oppenberg

Wohnsitz in Köln

Ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der Gothaer Systems GmbH

Mag. Regina Ovesny-Straka

Wohnsitz in Wien, Österreich

Ausgeübter Beruf: emeritierte Generaldirektorin bei der Volksbank Steiermark

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 2022/2023 € 83.574,20.

VII. Honorar des Abschlussprüfers (Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB)

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt € 14.870,00 zzgl. 19% Umsatzsteuer.

VIII. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern der Hauptversammlung vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag € 1.894.951,97
Jahresüberschuss € 516.724,88
Bilanzgewinn € 2.411.676,85

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von € 4,80 je Aktie aus dem Bilanzgewinn und den Vortrag des Restbetrages auf neue Rechnung.

Dividende € 302.337,60
Vortrag auf neue Rechnung € 2.109.339,25

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

IX. Verbindlichkeitenspiegel

davon
Verbindlichkeiten / Restlaufzeit insgesamt bis 1 Jahr über ein Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 515.624,98 137.500,00 378.124,98 -
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 642.890,41 642.890,41 - -
(Vorjahr) (413.177,59) (413.177,59)
Sonstige Verbindlichkeiten 296.931,58 296.931,58 - -
(Vorjahr) (261.194,68) (261.194,68)
(davon aus Steuern) 230.246,08 230.246,08 - -
(Vorjahr) (191.500,45) (191.500,45)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 4.815,38 4.815,38 - -
(Vorjahr) (2.357,57) (2.357,57)
(davon Verbindlichkeiten gegenüber Personal) 25.442,26 25.442,26 - -
(Vorjahr) (27.997,50) (27.997,50)
Summe 1.455.446,97 1.077.321,99 378.124,98 -
(Vorjahr) (674.372,27) (674.372,27) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch private Bürgschaften von vier Mitarbeitern der Gesellschaft gesichert.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind bis auf den üblichen Eigentumsvorbehalt unbesichert.

X. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

 

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

 

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 2.227 bis zum Jahre 2027.

XI. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Hiermit bestätigen die Unterzeichnenden die Richtigkeit und Vollständigkeit des vorstehenden Jahresabschlusses.

Der Jahresabschluss wird wie folgt unterzeichnet.

 

Frankfurt am Main, den 27.11.2023

Heinrich Piermeier

Jörg Schnabel

Michael Ther

Norman Weißer

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.09.2022 BIS 31.08.2023

Bezeichnung Anschaffungs-/Herstellungskosten
Anfangsstand Zugang Abgang Endstand
I. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 681.562,05 15.140,37 0,00 696.702,42
II. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 465.000,00 0,00 0,00 465.000,00
2. Beteiligungen 100,00 150.200,00 0,00 150.300,00
465.100,00 150.200,00 0,00 615.300,00
Gesamt I. - II. 1.199.153,31 165.340,37 0,00 1.364.493,68
Bezeichnung Abschreibungen
Anfangsstand Zugang Abgang Endstand
I. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.685,05 36.120,57 0,00 645.805,62
II. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt I. - II. 662.176,31 36.120,57 0,00 698.296,88
Bezeichnung Buchwerte
Stand 31.08.2023 Stand 31.08.2022
I. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.896,80 71.877,00
II. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 465.000,00 465.000,00
2. Beteiligungen 150.300,00 100,00
615.300,00 465.100,00
Gesamt I. - II. 666.196,80 536.977,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.09.2022 BIS 31.08.2023

I. Geschäftsverlauf

Die EGC EUROGROUP Consulting AG mit dem Hauptsitz, Frankfurt am Main, ist ein Mitglied der internationalen Beratergruppe "nextcontinent" und gehört zu den führenden Unternehmensberatern für Banken, Versicherungen und weitere Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum.

Das vergangene Geschäftsjahr war mit einer Umsatzsteigerung von über 20 % im Vergleich zum Vorjahr (unter Berücksichtigung der Entwicklung der österreichischen Tochtergesellschaft EGC Eurogroup Consulting GmbH, Wien) sehr erfolgreich. Die monatliche Umsatzentwicklung war durchgehend von deutlichen Verbesserungen gegenüber den Vergleichsmonaten des Vorjahres geprägt und lag meist oberhalb der Planzahlen. Das Portfolio an Kunden mit signifikantem Beitrag zum Gesamtumsatz konnte stabilisiert und erweitert werden. Die Geschäftstätigkeit in Österreich konnte im Geschäftsjahr erfolgreich fortgesetzt werden.

Die operative Geschäftstätigkeit führte auch im vergangenen Geschäftsjahr durchgehend in allen Monaten zu einem positiven Cash-Flow. Die strukturell vorhandenen Liquiditätspuffer konnten weiter verbessert werden.

Intern wurde der kontinuierliche Personalaufbau bei sehr geringer Fluktuation weiter fortgesetzt. Die mit Beginn des vergangenen Geschäftsjahres vollzogene Erweiterung des Vorstands hat die Management-Stärke insbesondere im Bereich der Akquisesteuerung und Produktentwicklung deutlich verbessert.

Neben der operativen Unternehmenstätigkeit sind zwei weitere wesentliche Meilensteine aus dem vergangenen Geschäftsjahr zu nennen:

1.

Gründung und Beginn der Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft "Gaidnts -in Transformation GmbH by EGC" im Dezember 2022 mit einer Ausrichtung auf die Unterstützung von Leasing- Unternehmen bei der Umsetzung der Einführung von Contract Management Systemen.

2.

Ablösung der Unternehmensanteile von Altgesellschaftern und Erweiterung des Gesellschafterkreises im Rahmen eines Management Buy-Outs im Frühjahr 2023.

II. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von T€ 8.498 im Vorjahr auf T€ 9.256 im Berichtsjahr gestiegen.

Das Anlagevermögen hat sich bei Investitionen von T€ 165 und Abschreibungen von T€ 36 um T€ 129 erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 666 (Vorjahr T€ 537). Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf die neugegründete Tochtergesellschaft "Gaidnts -in Transformation GmbH by EGC" sowie übliche Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist auf Grund seines starken Anstiegs von 6,3 % im Vorjahr auf 7,2 % im Berichtsjahr gestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr (T€ 3.648) aufgrund des starken Geschäftsverlaufs deutlich gestiegen und betragen zum 31.08.2023 T€ 4.712.

Das bilanzielle Eigenkapital hat sich um T€ 241 verringert und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 2.692 (Vorjahr T€ 2.933). Der Rückgang resultiert aus der Kürzung der Gewinnrücklagen um die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Nennwert der erworbenen eigenen Anteile (T€ -355) im Rahmen des Management Buy-Outs.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.08.2023 29,1 % (Vorjahr 34,5 %).

Zur Finanzierung der Aktienankäufe der neu gewonnenen Partner im Rahmen des Management Buy- Outs wurden den Partners Mitarbeiterdarlehen zur Verfügung gestellt. Diese wurden wiederum durch einen bei der Hausbank aufgenommenen Kredit finanziert, wodurch die Gesellschaft seit einigen Jahren erstmals wieder Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 515 ausweist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 413 um T€ 230 auf T€ 643 gestiegen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betragen T€ 22.009 und sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.642 deutlich angestiegen. Die für die Erwirtschaftung der Umsatzerlöse nötigen fremden und eigenen Dienstleistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 16.286 gegenüber T€ 13.523 im Vorjahr parallel zu der Umsatzentwicklung erhöht.

Der Rohertrag hat sich absolut in Folge des stärkeren Geschäfts gegenüber dem Vorjahr von T€ 4.844 auf T€ 5.723 verbessert, die Rohertragsquote ist jedoch mit 26,0 % im Vergleich zu 26,4 % im Vorjahr nahezu gleichgeblieben.

Die Kosten der Gesellschaft sind im vergangenen Geschäftsjahr ebenfalls gestiegen, insbesondere Kosten für Geschäftsreisen, Fahrzeuge und Firmenevents haben deutlich zugenommen. Dies ist eine Folge der nach Überwindung der Einschränkungen durch die Corona Pandemie erneut aufgenommenen Geschäftsreisen und Firmenveranstaltungen sowie die Notwendigkeit, in die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu investieren. Diese Kosten haben sich trotz der stark gestiegenen Umsatzerlöse in einem niedrigeren Betriebsergebnis niedergeschlagen.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 517 (Vorjahr T€ 826).

Durch die Fortführung alter Projekte und die Akquisition neuer Kunden ist die Auftragslage sehr stabil.

Finanzlage

Die wirtschaftlich eigenen Mittel sind von T€ 2.933 auf T€ 2.692 zurückgegangen.

Der Brutto Cash-Flow (Jahresergebnis + Abschreibungen) beträgt T€ 553 nach T€ 873 im Vorjahr.

Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich von T€ 2.542 im Vorjahr auf T€ 2.159 im Berichtsjahr verringert. Bankverbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 515.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Zusammenfassend stellt sich die Lage der Gesellschaft als überaus zufriedenstellend dar.

III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Nach dem deutlichen Wachstumsschritt des abgelaufenen Geschäftsjahres ist die Planung für das neue Geschäftsjahr auf Konsolidierung und strukturelle Verbesserung der Profitabilität ausgerichtet.

Gleichzeitig werden Maßnahmen zum weiteren Ausbau von Liquiditätsreserven sowie Bankkreditlinien fortgesetzt.

Weitere Eckpunkte für das neue Geschäftsjahr sind:

Die Kundenbearbeitung soll weiter systematisch ausgebaut werden. Dazu wird u.a. zu Beginn des neuen Geschäftsjahres der Kreis der Akquisitionsverantwortlichen erweitert.

Die Produktentwicklung wird weiterhin mit Fokussierung auf einen schrittweisen Ausbau von Kompetenzen rund um bereits etablierte Themen vorangetrieben. Dabei werden der vorhandene Projekt-Track Record in den Bereichen IT-Compliance und IT-Security in den Fokus gestellt.

Der in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzte Personalaufbau wird kontinuierlich weitergeführt. Die Aufbauarbeit der letzten Jahre konnte im Geschäftsjahr mit einer sehr geringen Fluktuation bestätigt werden. Zur weiteren Absicherung werden Maßnahmen zur Integration und Schulung der Professionals auch im neuen Geschäftsjahr intensiv fortgesetzt.

IV. Prognose

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir aufgrund der bereits angebahnten Folgeaufträge und dem erfreulichen Neukundengeschäft mit der sich daraus abzeichnenden guten Auftragslage von einem nochmaligen moderaten Umsatzanstieg und einer plangemäßen Erzielung von Überschüssen über dem Vorjahresergebnis aus.

Die aufgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung des Preispunktes werden intensiv weitergeführt und sollten sich schrittweise in einer weiter verbesserten Profitabilitätslage auswirken.

 

Frankfurt am Main, den 27.11.2023

Der Vorstand

Heinrich Piermeier

Jörg Schnabel

Michael Ther

Norman Weißer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EGC EUROGROUP Consulting AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EGC EUROGROUP Consulting AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EGC EUROGROUP Consulting AG für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 28.11.2023

KWP GMBH & CO. KG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer

Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionäre der EGC Eurogroup Consulting AG,

der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit gemäß § 111 AktG überwacht.

In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat gemäß § 90 AktG regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage der Gesellschaft. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge hat der Aufsichtsrat auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands hat der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt. Insgesamt haben sich aus der Tätigkeit des Aufsichtsrats und insbesondere der Überwachung des Vorstands keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat wird deshalb der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2022/2023 vorschlagen.

Insgesamt fanden vier turnusgemäße Sitzungen statt, und zwar am 28.09.2022, 07.12.2022, 15.03.2023 und am 18.07.2023. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand über die Aufsichtsratssitzungen hinaus mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und hat sich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. In gesonderten Strategiegesprächen hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit dem Vorstand die Perspektiven und die künftige Ausrichtung der einzelnen Geschäftsfelder erörtert.

Gegenstand regelmäßiger Beratungen waren die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der EGC Eurogroup Consulting AG, die Finanzlage sowie die Beteiligungen an der Tochtergesellschaft in Österreich, die strategische Weiterentwicklung, der Gang der Geschäfte sowie die aktuelle Lage der Gesellschaft.

In den Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat auch mit folgenden Themen beschäftigt:

28.09.2022 Verabschiedung Protokoll letzte AR-Sitzung
Wirtschaftlicher Status
Planung 2022/23
Status Personal
Sonstiges
07.12.2022 Verabschiedung Protokoll letzte AR -Sitzung
Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021/2022
- Überblick Jahresabschluss
- Bericht des WP sowie Feststellung des Jahresabschlusses 2021/2022
- Bonifizierung Vorstände für das vergangene Geschäftsjahr
Aktueller Wirtschaftlicher Status
Status Personal
Bericht aus der Partner-Klausur am 01.+02.12.2022
Sonstiges
Abstimmung der offenen Termine
15.03.2023 Verabschiedung Protokoll der letzten AR-Sitzung
Wirtschaftlicher Status
Aktueller Stand Marktbearbeitung, VG Versicherung du AT
Aktueller Stand Produktentwicklung
Status Personal
Nachträgliche Genehmigung der durch den Vorstand bereits erfolgten Gründung von Gaidnts
MBO
Bericht und Vorschläge an die HV
- Bericht des Aufsichtsrates
- Feststellung Jahresabschluss,
- Beschluss zur Verwendung des Bilanzgewinns,
- Billigung des Prüfungsberichts,
- Beschluss zum Vorstandsbonus
- Entlastung des Vorstandes
Sonstiges
18.07.2023 Verabschiedung Protokoll der letzten AR-Sitzung
Wirtschaftlicher Status
Maßnahmen Profitabilität
Markt und Ausblick Planung 2023/24
Personal
Neue Unternehmensbewertung
Neues Bonusmodell Partner
Status Mitarbeiterbeteiligung
Aktueller Stand Competence Center und Produkte
Sonstiges

Die Abgabe einer Entsprechenserklärung nach § 161 AktG entfällt, da die Gesellschaft nicht börsennotiert ist. Die EGC Eurogroup Consulting AG entspricht dennoch weitestgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der aktuellen Fassung und wird ihnen auch zukünftig entsprechen.

Die KWP GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Lietzenburgerstraße 46, 10789 Berlin, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der EGC Eurogroup Consulting AG zum 31.08.2023 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und am 28.11.2023 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Die genannten Unterlagen und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sind vom Vorstand rechtzeitig an den Aufsichtsrat verteilt worden. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 12.12.2023 intensiv behandelt. Der Prüfungsbericht der KWP GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde ausführlich erörtert.

Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Abschluss gebilligt; er ist damit festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.411,676,85 im Unternehmen zu belassen, einen Betrag in Höhe von EUR 302.337,60 auszuschütten und den restlichen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.109.339,25 im Unternehmen zu belassen und in den laufenden Gewinnvortrag einzustellen, wurde zugestimmt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EGC Eurogroup Consulting AG für die geleistete Arbeit.

 

Frankfurt, 18. März 2024

Dr. Olaf Scheer, Vorsitzender

Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024 festgestellt.

Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.411,676,85 einen Betrag in Höhe von EUR 302.337,60 auszuschütten und den restlichen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.109.339,25 im Unternehmen zu belassen und in den laufenden Gewinnvortrag einzustellen.

Der Beschlussvorschlag wurde angenommen.

 

Frankfurt am Main, 18.03.2024

Dr. Olaf Scheer, Vorsitzender

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