Eisenkolb UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Uwe Kis seit 23.2.2011 | Geschäftsführer |
Wolfgang Ludwig Reeh seit 6.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Julian Reeh | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TV SKYLINE GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Lage der Kapitalgesellschaft a) Markt und Branche Seit 1991 beschäftigt sich TV SKYLINE mit der Produktion und Übertragung von Veranstaltungen aus den Bereichen Sport und Unterhaltung sowie der medialen Realisierung von Corporate Events. Ein großer Kundenstamm aus dem In- und Ausland vertraut seit Jahrzehnten auf die Expertise der Unternehmung. Somit gehört TV SKYLINE sicherlich zu den führenden Anbietern am Markt und genießt hohes Ansehen bei den Auftraggebern. Die Kombination aus modernster Technik mit einem hochprofessionellen Team bietet den Kunden eine exzellente Servicequalität. Durch hohe Investitionen in den vergangenen Jahren hat die TV SKYLINE ihr breites Spektrum an modernster Produktionstechnik weiter ausgebaut. Eine stetig wachsende und breit gestreute Auftraggeber-Struktur bietet ein stabiles Auftragsvolumen. Seit vielen Jahren bestehen erfolgreiche Verbindungen zu TV-Sendern und Sport-Verbänden welche kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Gesamtwirtschaftlich machen sich auch für alle technischen Dienstleister die deutlich gestiegenen Preise für Energie, Kraftsoff, Übernachtungskosten sowie wachsende Personalkosten bemerkbar. b) Umsatz und Ertragslage Nach einem Umsatz von ca. EUR 21 Mio. im Jahr 2022 hat TV SKYLINE in 2023 einen Umsatz in Höhe von EUR 18 Mio. erwirtschaftet. Bei der Übertragung von Sportveranstaltungen liegt der Schwerpunkt weiterhin beim Fußball, wo das Auftragsvolumen auch in 2023 erneut gesteigert werden konnte. Neben Deutschland ist TV SKYLINE weiterhin auch in Österreich für Fußball-Übertragungen regelmäßig aktiv. Die Motorsportveranstaltung 24h-Rennen am Nürburgring wurde erneut mit hoher Zufriedenheit seitens des Auftraggebers realisiert. Auch die Auftragslage bei den Fernsehanstalten ist weiterhin stabil. Die Relation der sonst. betrieblichen Aufwendungen zur Gesamtleistung hat sich um -0,7% auf 21,3% verändert. Seit 2021 werden Investitionen zunehmend über den eigenen Cashflow und weniger über Darlehen oder Leasing finanziert. Das EBITDA im Jahr 2023 beläuft sich auf ca. EUR 3,6 Mio. (nach EUR 3,1 Mio. im Vorjahr). Das positive Jahresergebnis im Jahr 2023 beträgt TEUR 590. c) Vermögenslage TV SKYLINE hat im Geschäftsjahr 2023 für Neu-Investitionen EUR 3,2 Mio. investiert. Das Eigenkapital lag zum Stichtag bei EUR 5,4 Mio. Damit liegt die Eigenkapitalquote nun bei 47,6% (Vorjahr: 46,5%). Die Anlagendeckung II ist weiterhin gegeben. Zum Stichtag haben sich das Anlagevermögen um EUR 0,7 Mio. und die Flüssigen Mittel um EUR 0,4 Mio. erhöht, während die Liefer- und Leistungsforderungen um EUR -0,3 Mio. auf EUR 1,9 Mio. gesunken sind. Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten haben sich um EUR 1,3 Mio. auf EUR 3,2 Mio. und die Rückstellungen um EUR 0,1 Mio. auf EUR 1,2 Mio. erhöht, gleichzeitig sind die Sonstigen Verbindlichkeiten um -0,95 Mio. auf EUR 0,6 Mio. gesunken. d) Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR +0,15 auf +TEUR 2.222 verändert. Das Unternehmen war zu jeder Zeit liquide, um Lieferanten pünktlich zu bezahlen sowie Zinsen und Tilgungsraten der Bankverbindlichkeiten zu bedienen. TV SKYLINE verfügt unverändert über ausreichend freie Kontokorrentkreditlinien diverser Banken. Weiterhin besteht die Bereitschaft des Gesellschafters, bei Bedarf ebenso mit Liquidität zur Verfügung zu stehen. 2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Große Live-Events, wie z. B. Festivals, Konzerte und Sportereignisse, haben für Fernsehsender, Vermarkter und die werbetreibende Wirtschaft weiterhin eine hohe Priorität. Es wird dabei eine einwandfreie Übertragung in bester Qualität erwartet, wofür der Einsatz modernster Technik und deren stetige Weiterentwicklung unerlässlich sind. TV SKYLINE ist bereits jahrelang fachkompetenter und zuverlässiger Partner der Auftraggeber für unterschiedlichste Großveranstaltungen. Wir werden den Qualitätsansprüchen der Auftraggeber gerecht und somit auch zukünftig bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden. TV SKYLINE verfügt über ein gut organisiertes Mahnwesen sowie ein eigens programmiertes EDV-System (Broadcast Manager), mit dem die Planung, Kalkulation und Abwicklung der Produktionen gesteuert wird. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei verfolgt die Gesellschaft einen eher konservativen Ansatz und belässt ausreichend Eigenkapital im Unternehmen, um über genügend Handlungsspielraum zu verfügen. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditäts- und Investitionsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 3. Voraussichtliche Entwicklung Zum heutigen Stand gehen wir von einem Umsatzvolumen von über EUR 21 Mio. für das Jahr 2024 aus. Das Unternehmen erwartet auch für 2024 ebenfalls ein deutlich positives Jahresergebnis. 4. Forschung und Entwicklung Seit über 25 Jahren investiert TV SKYLINE in die Entwicklung von modernen Produkten und Lösungen. Dies hat dem Unternehmen immer wieder einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern verschafft. Auch in Zukunft wird in diesem Bereich kontinuierlich investiert und mit eigenen Ingenieuren gearbeitet. 5. Bestehende Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt eine Zweigniederlassung in Weimar.
Mainz, 07.11.2024 gez. Wolfgang Reeh gez. Robert Kis BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Anlagewerte wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 2 bis 23 Jahren linear vorgenommen Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Eigenkapitalposten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 329.020,04 EUR. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Für die Beteiligungen in den Finanzanlagen wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 138.862,96 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.823,00 EUR. Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet.
Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen saldiert:
Angaben und Erläuterungen zu Sonstigen Rückstellungen Im Posten Sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Sicherungsrechte zu Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 3.226 TEUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten verbunden: - Sicherungsübereignung der zu finanzierenden Gegenstände des Anlagevermögens; - selbstschuldnerische Bürgschaften von Herrn Wolfgang Reeh. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 42. Es handelt sich um aktive latente Steuern, für deren Nicht-Bilanzierung das Wahlrecht in Anspruch genommen wurde. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 3.532 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - jährliche Pachtzahlungen für Räumlichkeiten TEUR 880 brutto mit einer Laufzeit bis 08/2025; - Miet- und Leasingverträge für diverse Vermögensgegenstände und den Fuhrpark in Höhe von insgesamt TEUR 11 brutto. Diese haben eine Laufzeit bis längstens Juli 2025. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt gemäß § 285 Nr. 7 HGB 82 Personen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütung der Geschäftsführer Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt der Ausweis der Bezüge der Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 9a HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 590. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Mainz, 07.11.2024 gez. Wolfgang Reeh, Geschäftsführer gez. Robert Kis, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss der TV SKYLINE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TV SKYLINE GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Mainz, 15.11.2024 Rüdiger Ehlich, Wirtschaftsprüfer |
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