Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 84884
Eingetragen
7.9.2005
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugWärme- und Kältehandel
Gegenstand
überwiegend unter dem Warenzeichen "INTERNEXCO" (a) der Handel mit Natururan in Form von Erzen, Konzentraten und Verbindungen, angereichertem Uran sowie sonstigen in der zivilen Nuklearindustrie benötigten Produkten, (b) Dienstleistungen aller Art für und im Zusammenhang mit der zivilen Nuklearindustrie, (c) der Handel mit zusätzlichen Gütern, Materialien, Technologien und anderen Produkten, und zwar insbesondere solchen, die für den Export aus oder den Import nach Russland und den GUS-Staaten vorgesehen sind.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Techsnabexport AGRUS
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Techsnabexport AG
Russia
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

INTERNEXCO GmbH

Sulzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Geänderter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und geänderter Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Geänderter Lagebericht

1. Marktsituation

Im Berichtsjahr 2014 lag der Umsatzschwerpunkt auf Waren und Dienstleistungen im Kernbrennstoffkreislauf (Natururan, angereichertes Uran sowie Urananreicherungsdienstleistungen). Diese Produktkategorien machten 100% des Gesamtumsatzes aus.

Die Gesamtzahl der weltweit in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke beträgt zur Zeit 437 in 30 Ländern. Die Gesamtleistung dieser Anlagen liegt bei rund 372 GW (Gigawatt). Die Kernkraftwerke decken etwa 13% des weltweiten Energiebedarfs. 56 Länder betreiben insgesamt rund 240 Forschungsreaktoren.

Sechszehn Länder decken mindestens ein Viertel ihrer Versorgung mit Elektroenergie durch Atomkraft. Frankreich bezieht drei Viertel seiner Energieversorgung aus Atomkraft, während Belgien, Bulgarien, Ungarn, die Slowakei, Südkorea, Schweden, die Schweiz, Slowenien und die Ukraine ein Drittel oder mehr daraus beziehen. USA gewinnt ein Fünftel ihrer Stromversorgung aus Atomenergie. Unter den Ländern, die selbst keine Atomkraftwerke unterhalten, decken Italien und Dänemark ca. 10% ihres Energiebedarfs durch Atomkraft.

Die weltweite Nuklearwirtschaft wird nach wie vor durch die Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima, wo im März 2011 durch ein schweres Erdbeben und den nachfolgenden Tsunami 4 Reaktoren des AKW Fukushima Daiichi zerstört wurden, entscheidend geprägt.

Deutschland hat praktisch unmittelbar nach dem Störfall die Entscheidung getroffen, 8 Reaktoren abzuschalten (wodurch es weltweit nicht länger den fünften, sondern den neunten Platz in der Kernkrafterzeugung belegte); des Weiteren wurde beschlossen, alle Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Jahr 2022 endgültig stillzulegen.

Die weltweite Urannachfrage steigt nach letzten Informationen trotz Atomausstieg in Deutschland - insgesamt wird ein Nachfragewachstum von zwei bis drei Prozent pro Jahr auf Grund der in den aufstrebenden Märkten neu gebauten Kernkraftwerke erwartet.

Ein Anzeichen für den weiter steigenden Bedarf ist die Zahl der geplanten Atomkraftwerke. Derzeit sind weltweit 71 neue Kraftwerke im Bau, die zum Teil bereits ab 2015 ans Netz gehen sollen. Auch in Japan wird mit der Inbetriebnahme von bis zu 3 Kernkraftwerken mit insgesamt 5-6 Reaktoren gerechnet.

Zudem gibt es eine ganze Reihe von Schwellenländern, die bei ihrer Energieversorgung weiter auf Atomkraft setzen. Allein in China sind derzeit 28 Atomreaktoren im Bau, darunter die größte Anlage der Welt mit einer Kapazität von bis zu 6.600 Megawatt. Auch in Indien, Russland und Südkorea entstehen neue AKWs.

Der Uranspotpreis startete das Jahr 2014 bei 34,50 USD pro Pfund U3O8 und lag im Dezember 2014 bei 35,50 USD pro Pfund U3O8. Der langfristige Uranpreis lag Anfang Januar 2014 bei 50,00 USD pro Pfund U3O8 und sank bis Dezember 2014 auf 49,00 USD.

Sowohl die langfristigen als auch die Spotpreise für Urantrennarbeit (Separative Work Unit) mussten im Laufe des Jahres 2014 nachgeben. Der Spotpreis sank von 99 USD auf 88 USD pro SWU, während sich der langfristige Preis von 114 USD auf 90 USD pro SWU verringerte.

In dem ersten Monat des Jahres 2015 sind sämtliche Preise unverändert geblieben. Allein bei Uranspotpreis war ein Anstieg auf derzeit 36,75 USD pro Pfund U3O8 zu beobachten.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, finanzielle Leistungsindikatoren

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von einem Rückgang in Höhe von EUR 10 Mio. gegenüber einem Rückgang von EUR 37 Mio. im Vorjahr gekennzeichnet.

Auf der Aktivseite ist dies im Wesentlichen auf die Abschreibung der Beteiligung an der AO Atomenergomash, Moskau, wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung (EUR -12,9 Mio.), einen Rückgang der Waren (EUR -39,7 Mio.), der geleisteten Anzahlungen (EUR -13,8 Mio.) sowie der immateriellen Vermögensgegenstände (EUR -3,9 Mio.) zurückzuführen. Dem gegenüber steht der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR +6,7 Mio.), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR +53,0 Mio.) sowie der liquiden Mittel (EUR +0,4 Mio.)

Der Rückgang der Vorräte ist im Wesentlichen auf den in 2014 stattgefundenen Verkauf von im Vorjahr erworbenem Material zurückzuführen. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände ist durch die im Berichtsjahr erfolgte außerplanmäßige Abschreibung eines Belieferungsrechts aufgrund der Aufhebung dieses Belieferungsvertrags und des entsprechenden Bezugsvertrages bedingt. Die Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, der im Vorjahr innerhalb der Vorräte ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen und der liquiden Mittel ist stichtagsbedingt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten eine Sachforderung im Zusammenhang mit einem Handelsgeschäft.

Auf der Passivseite sind für diese Entwicklung hauptsächlich das durch den Jahresfehlbetrag von EUR 15,0 Mio. verminderte Eigenkapital sowie der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten (EUR -5,2 Mio.), verantwortlich. Dem gegenüber steht der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR +10,1 Mio.), die den Liefer- und Leistungsverkehr sowie Darlehen betreffen. Die Internexco hat in 2014 bei ihrer Muttergesellschaft ein kurzfristiges Darlehen über USD 90,0 Mio. aufgenommen, das zum Bilanzstichtag noch mit USD 33,1 Mio. valutiert.

Die Gesellschaft verfügt überwiegend über kurzfristige Aktiva. Die Eigenkapitalquote der INTERNEXCO GmbH beträgt 25% gegenüber 32% im Vorjahr. Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist bei einer geringeren Bilanzsumme (EUR -10 Mio.) auf ein überproportional gesunkenes Eigenkapital (EUR -15 Mio.) zurückzuführen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verschlechterte sich um EUR 5,7 Mio. auf EUR -15,2 Mio., während die Umsatzerlöse von EUR 234,5 Mio. auf EUR 249,6 Mio. stiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 15,1 Mio. ist hauptsächlich mengenbedingt. Hauptverantwortlich für die Verschlechterung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die im Finanzergebnis enthaltene Abschreibung auf die Beteiligung an der AO Atomenergomash, Moskau, von EUR 12,9 Mio. (Vorjahr EUR 10,5 Mio.), der durch höhere Aufwendungen aus der Währungsumrechnung bedingte Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 8,5 Mio., der Abschreibungen um EUR 2,9 Mio., die außerplanmäßige Abschreibungen eines Belieferungsrechts enthalten, des Finanzergebnisses um EUR 3,0 Mio. sowie dem durch geringere Erträge aus der Währungsumrechnung verursachten Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 1,2 Mio. Ein gegenläufiger Effekt resultiert aus dem Anstieg des Rohertrages um EUR 10,1 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Kursgewinne aus Währungsumrechnung (EUR 1,1 Mio.; Vorjahr EUR 2,4 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kursverluste aus Währungsumrechnung (EUR 10,1 Mio.; Vorjahr EUR 1,4 Mio.).

Das negative Zinsergebnis beträgt aufgrund des gestiegenen Volumens an Darlehen EUR 0,6 Mio. (Vorjahr TEUR 89).

Neben dem Jahresergebnis verwenden wir im Rahmen unserer Berichterstattung das EBITDA (Earnings Before Interest Taxes Depreciation and Amortisation).

In 2014 konnten wir 1.304 t UF6 (2013: 691 t) und 790.631 SWU (2013: 833.192) absetzen.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist auf diesem Gebiet nicht tätig.

4. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Es ist nicht möglich, die Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, der Höhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit nach zu quantifizieren, Wir haben stattdessen die Risiken in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit aufgeführt.

Aus dem im Sommer 2011 beschlossenen Gesetzespaket zur Energiewende und der damit verbundenen Abschaltung mehrerer deutscher AKW können für die Gesellschaft Umsatzrückgänge und Ergebnisbelastungen für die kommenden Jahre resultieren.

Trotz des Atomausstiegs in Deutschland wird die Gesellschaft die bis zum Jahr 2015 bestehenden vertraglichen Lieferungsvereinbarungen mit den deutschen Energiekonzernen erfüllen.

Die möglichen Risiken werden auch dadurch gemindert, dass die geschäftliche Tätigkeit der Gesellschaft weiterhin auch auf international bestehende Kundschaft ausgerichtet ist. Die Gesellschaft plant unter anderem eine aktive Teilnahme an Uranhandelsaktivitäten im Rahmen diverser Projekte unter Beteiligung internationaler Gesellschaften.

Nachdem der Uranpreis im Frühsommer 2014 bei rund 28 USD pro Pfund U3O8 das Mehrjahrestief erreichte, scheint der Abwärtstrend beim Uranpreis mittlerweile gestoppt. Der Preis erholt sich nun, da die weltweite Produktion trotz steigender Nachfrage konstant bleibt. Für 2015 sehen einige Analysten den Brennstoff im Durchschnitt bei 39,50 USD pro Pfund U3O8.

Die Nachfrage wird in Zukunft der entscheidende Faktor für die Atomindustrie sein. Wir haben zwei offensichtliche Katalysatoren für eine positive Reaktion des Uranpreises. Diese sind Japan, wo die Wiederinbetriebnahme von Atomreaktoren im ersten Quartal 2015 beginnen soll, und China, das enorme Mengen an Uran benötigt, um seine nuklearen Wachstumsprogramme durchzuführen. China, der größte Energieverbraucher, baut derzeit 28 neue Reaktoren.

Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich im Uranmarkt eine Angebotslücke auftun wird, die den Uranpreis weiter antreiben sollte.

Wir gehen davon aus, dass die Preise für Anreicherungsdienstleistungen in naher Zukunft stabil bleiben werden.

Da die Internexco GmbH den überwiegenden Teil ihrer Geschäftsbeziehungen in USD abwickelt, ist sie insofern einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Wechselkurseffekte können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken.

Bestehenden Ausfall- und Liquiditätsrisiken trägt die Gesellschaft bei Bedarf durch angemessene Wertberichtigungen auf Forderungen sowie durch die laufende Liquiditätsüberwachung Rechnung. Zum Bilanzstichtag bestanden keine überfälligen Forderungen.

Unter den Finanzanlagen weisen wir einen 9 %igen Anteil an einem Konzern-Unternehmen von Rosatom aus, das im Bereich der Erbringung von Dienstleistungen im Energiesektor tätig ist. Die Werthaltigkeit der Beteiligung wird maßgeblich vom Erfolg der Umsetzung der Planung des Beteiligungsunternehmens und dessen Geschäftsergebnisse bestimmt.

Risiken, die den Bestand der Internexco GmbH gefährden könnten, sind derzeit nicht absehbar.

5. Ausblick

Im Jahr 2015 soll der Handel mit Waren und Dienstleistungen aus dem Kernbrennstoffkreislauf wie folgt fortgesetzt werden:

Lieferungen von angereichertem Uran aus Russland in den europäischen Markt;

Verkauf russischer Trennarbeitseinheiten an den europäischen Markt;

Lieferungen von Natururan in den Weltmarkt.

Das Netzwerk von Uranhaltungskonten an verschiedenen europäischen Standorten und in den USA wird weiterhin aktiv genutzt.

Für das Jahr 2015 geht die Geschäftsführung in einem Umfeld, das von einem diskontinuierlichen Geschäftsverlauf beeinflusst ist, bei rückläufigen Absatzmengen und stabilen Wechselkursen von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse aus. Für das Jahr 2016 wird mit einem stärkeren Umsatzrückgang gerechnet. Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2015 wieder ein positives Jahresergebnis im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Für das Jahr 2016 wird auf Grund der stärker rückläufigen Absatzmengen mit einem Jahresergebnis im Bereich von bis zu EUR 0,5 Mio. gerechnet.

Erwähnenswerte Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Geänderte Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
31.12.2013
T€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lzenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.867
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.547,00 19
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 27.622.427,73 40.540
  27.635.974,73 44.426
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 18.304.215,03 58.006
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 13.773
  18.304.215,03 71.779
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 76.879.673,39 70.153
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 53.005.392,58 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 436.378,91 489
  130.321.444,88 70.642
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 975.812,82 582
  149.601.472,73 143.003
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.223,26 5
  177.257.670,72 187.434

Passiva

   
  31.12.2014
31.12.2013
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500
II. Gewinnrücklagen 51.282.051,00 51.282
III. Bilanzverlust (-)/Bilanzgewinn (+) -6.916.702,04 8.093
  44.865.348,96 59.875
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 837.305,00 817
3. Sonstige Rückstellungen 89.732,00 177
  927.037,00 994
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.154,91 54
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehemen 131.442.995,73 121.343
3. Sonstige Verbindlichkeiten 12.134,12 5.168
(davon aus Steuern € 12.134,12; Vorjahr T€ 5.157)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr T€ 0) 131.465.284,76 126.565
  177.257.670,72 187.434

Geänderte Gewinn- und Verlustrechnung

  2014
2013
T€
1. Umsatzerlöse 249.582.199,31 234.460
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.202.119,09 2.361
  250.784.318,40 236.821
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Waren 236.596.412,45 231.570
4. Personalaufwand    
a) Gehälter 1.421.140,59 1.158
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung 119.858,39 84
(davon für Altersversorgung € 50.854,80; Vorjahr T€ 7)    
  1.540.998,98 1.242
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-    
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.872.699,89 981
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.368.340,01 1.931
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.843,92 22
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr T€ 18)    
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 12.917.572,27 10.501
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 658.874,76 111
(davon an verbundene Unternehmen € 620.612,76; Vorjahr T€ 30)    
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 38.262,00; Vorjahr T€ 40)    
Finanzergebnis -13.572.603,11 -10.591
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -15.166.736,04 -9.493
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -158.250,00 268
12. Sonstige Steuern 1.552,79 1
13. Jahresfehlbetrag -15.010.038,83 -9.763
14. Gewinnvortrag 8.093.336,79 17.856
15. Bilanzverlust (-)/Bilanzgewinn (+) -6.916.702,04 8.093

Geänderter Anhang

I. Allgemeine Angaben

Änderung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der Internexco GmbH wurde am 6. Februar 2015 aufgestellt. Aufgrund fehlender Planzahlen konnte zunächst die Werthaltigkeit der Beteiligung an der AO Atomenrgomash, Moskau, nicht eingeschätzt werden. Die nun vorliegende Unternehmensplanung der AO Atomenrgomash, Moskau, wurde bei der Überprüfung der Werthaltigkeit der Beteiligung berücksichtigt. Dies führte wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB zu einer außerplanmäßigen Abschreibung von T€ 12.918. Daher wurden die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und der Anhang um die entsprechenden Beträge und Angaben geändert. Ebenfalls angepasst wurden die Angaben im Lagebericht.

Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, erfolgen sie grundsätzlich im Anhang. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, wobei die Ansätze um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern linear sowie um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert wurden. Die Abschreibung für Zugänge zum Sachanlagevermögen erfolgt nach der pro rata temporis-Methode (monatsgenau).

Die zum 31.12.2013 ausgewiesenen immateriellen Vermögensgegenstände haben ein im Geschäftsjahr 2009 erworbenes Recht auf Belieferung der EnBW Kernkraft GmbH mit Natururan betroffen. Der Liefervertrag betrifft den Zeitraum 2012 bis 2017. Die Anschaffungskosten dieses Belieferungsrechts werden zunächst planmäßig unter Zugrundelegung der Vertragslaufzeit ab dem Jahr 2012 linear abgeschrieben. Durch die Außer-Kraftsetzung des Liefervertrages mit EnBW Kernkraft GmbH mit der letzten Lieferung im Geschäftsjahr 2014 war eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich.

Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten erfasst. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB).

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten, soweit sachgerecht unter Anwendung der LIFO-Methode, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Unterschiedsbeträge gem. 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB betragen bei den Vorräten an Natururan in Form von UF6 TEUR 6.443 und in Form von U3O8 TEUR 110.

Die Forderungen und flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert, die Verbindlichkeiten zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens, das zum Barwert (Zinssatz 4%) angesetzt ist, ebenfalls zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 837 auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung der Richtlinien des BilMoG angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen wurden ein Rechnungszins von 4,54% und eine Rentendynamik von 2,0% angesetzt. Es wurden die "Richttafeln 2005 G" verwendet.

Für die Steuerbilanz wurde die Verpflichtung gem. § 6a EStG mit TEUR 648 bewertet. Aus dem Unterschiedsbetrag ergeben sich - gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanzierte - aktive latente Steuern von TEUR 50, deren Berechnung mit den individuellen Steuersätzen erfolgte.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Forderungen und die liquiden Mittel sowie kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs (EUR-Referenzkurs der EZB) am Stichtag umgerechnet.

II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Vorräte

Bei den unter den Vorräten ausgewiesenen Waren (TEUR 18.304) handelt es sich um Natururan (UF6 und U3O8) und Fertigprodukte (EUP) auf den Uranhaltungskonten bei den Anreicherungs- und Konversionsbetrieben.

Bei den im Vorjahr ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen handelte es sich um eine Sachforderung aus einem Tauschgeschäft mit einem Lieferanten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 436) beinhalten im Wesentlichen das abgezinste Körperschaftsteuerguthaben (TEUR 37) und Erstattungsansprüche für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer 2013 und 2014 (TEUR 379).

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich mit Ausnahme des Körperschaftsteuerguthabens um kurzfristige Forderungen.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um eine Sachforderung.

Eigenkapital

Die Gesellschafterversammlung hatte beschlossen, eine Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 51.282) zu bilden. Bis zum 31. Dezember 2009 wurden der Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss 2009 mit insgesamt TEUR 50.901 in eine Gewinnrücklage eingestellt. Aus dem Jahresüberschuss 2010 wurde ein weiterer Teilbetrag von TEUR 380 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Restbetrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresfehlbetrag 2014 von TEUR 15.010 wird auf neue Rechnung vorgetragen, so dass zum 31. Dezember 2014 ein Bilanzverlust von TEUR 6.917 ausgewiesen wird.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen (TEUR 837) sind für einen ehemaligen Geschäftsführer und einen im Geschäftsjahr 1999 ausgeschiedenen Mitarbeiter gebildet. Die Rückstellungen basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten.

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 90) wurden im Wesentlichen für einen Mietvertrag, Abschluss- und Prüfungskosten, Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter, und für Prämien für Mitarbeiter gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 131.443 betreffen mit TEUR 96.174 die Liefer- und Leistungsbeziehungen und mit TEUR 27.263 ein Darlehensgeschäft mit dem Alleingesellschafter AO Techsnabexport sowie mit TEUR 8.006 ein weiteres Darlehen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 12) beinhalten eine Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeit in Höhe von TEUR 12.

Die Umsatzerlöse von TEUR 249.582 stammen aus dem Handelsgeschäft und wurden in Höhe von TEUR 70.881 mit Abnehmern im Inland und in Höhe von TEUR 178.701 mit Abnehmern im Ausland getätigt.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 1.135, davon aus Währungsumrechnung (§ 256a HGB) TEUR 505.

Die Abschreibungen betreffen mit TEUR 967 planmäßige und mit TEUR 2.900 außerplanmäßige Abschreibungen auf das Belieferungsrecht.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kursverluste in Höhe von TEUR 10.064, davon aus Währungsumrechnung (§ 256a HGB) TEUR 4.862.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit TEUR 2 die Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen wurden wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung der Beteiligung an der AO Atomenergomash, Moskau, vorgenommen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 586 Darlehenszinsen an verbundene Unternehmen und mit TEUR 38 den Zinsanteil aus der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen.

Der Ertrag der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Jahr 2013 aufgrund des steuerlich maximalen Verlustrücktrages von EUR 1,0 Mio.

Aus Miet- und Leasingverhältnissen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 232. Darüber hinaus bestehen aus abgeschlossenen langfristigen Einkaufsverträgen für den Bezug von Uran sonstige finanzielle Verpflichtungen, deren Höhe aufgrund der teilweise nicht eindeutig festgelegten Preis- und Mengenkomponenten nicht genau bestimmbar ist.

Muttergesellschaft der Internexco ist AO Techsnabexport, Moskau. Die Internexco wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen.

Mutterunternehmen der AO Techsnabexport, Moskau, ist AO Atomenergoprom, Moskau. Die Internexco wird in den Konzernabschluss der AO Atomenergoprom einbezogen.

III. Ergänzende Angaben

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung beläuft sich auf TEUR 24.

Beschäftigte

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr neben der Geschäftsführung im Durchschnitt vier angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Es wurde von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Geschäftsführung

Alexander Markin (Beruf: Diplom-Systemingenieur), bis 21. März 2014

Alexander Krivizki (Beruf: Diplom-Kaufmann), seit 21. März 2014

Aufsichtsrat

Vorsitzender:

Sergei I. Polgorodnik (1. Stellvertretender Generaldirektor der AO Techsnabexport für kommerzielle Tätigkeit)

Übrige Mitglieder:

Felix V. Abolenin (Stellvertrtender Leiter der Direktion für Verkauf von Uranprodukten und Marketing der AO Techsnabexport) bis 29. September 2014

Juri A. Uljanin (Stellvertretender Generaldirektor der AO Techsnabexport für Finanzen und IT)

Alexander N. Kharichev (Leiter der Abteilung für europäische Länder) seit 30. September 2014

 

Sulzbach am Taunus, den 22. Juni 2015

Alexander Krivizki, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.800.000,00 0,00 5.800.000,00 0,00
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.341,30 326,89 0,00 95.668,19
III Finanzanlagen        
Beteiligungen 51.041.045,36 0,00 0,00 51.041.045,36
  51.136.386,66 326,89 0,00 51.136.713,55
  56.936.386,66 326,89 5.800.000,00 51.136.713,55
  Abschreibungen
  01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.933.327,00 3.866.673,00 5.800.000,00 0,00
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.094,30 6.026,89 0,00 82.121,19
III Finanzanlagen        
Beteiligungen 10.501.045,36 12.917.572,27 0,00 23.418.617,63
  10.577.139,66 12.923.599,16 0,00 23.500.738,82
  12.510.466,66 16.790.272,16 5.800.000,00 23.500.738,82
  Buchwerte
  31.12.2014
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.866.673,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.547,00 19.247,00
III Finanzanlagen    
Beteiligungen 27.622.427,73 40.540.000,00
  27.635.974,73 40.559.247,00
  27.635.974,73 44.425.920,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INTERNEXCO GmbH, Sulzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 6. Februar 2015 abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der Beteiligungen, der Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie die dazugehörigen Angaben in Anhang und Lagebericht bezog. Auf die Begründung der Änderung durch die Gesellschaft im geänderten Anhang, Abschnitt "Änderung des Jahresabschlusses", wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Frankfurt am Main, den 22. Juni 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jens-Peter Otto, Wirtschaftsprüfer

ppa. Michael Körbs, Wirtschaftsprüfer

Verwendungsbeschluss Ergebnis 2014

Die Gesellschafterversammlung hat am 30. Juni 2015 folgenden Beschluss gefasst:

Die Gewinnrücklage in Höhe von 51.282.051,00 wird aufgelöst und in den Bilanzgewinn eingestellt.

Aus dem Bilanzgewinn wird eine Dividende in Höhe von EUR 34.188.352,39 brutto ausgeschüttet, bestehend aus

a) 32.478.934,77 EUR (RUB 1.998.123.554,41 umgerechnet mit dem Kurs der russischen Zentralbank am 30.06.2015) in Form einer Sachdividende, die dem o.g. Wert entspricht, nämlich der Beteiligung der INTERNEXCO GmbH an der AO "Atomenergomasch" in Höhe von 92.344 Namensaktien (HR-Nr. 1067746426439, in 119017 Moskau, Bolschaja Ordynka 24) (im Folgenden - Aktien). Die Übertragung der Aktien erfolgt nach russischem Recht. Die Kosten der Übertragung trägt der Gesellschafter.

b) 1.709.417,62 EUR in Form von Bardividende.

Datum der Ausschüttung - 17.07.2015.

Aus dem Bilanzgewinn wird eine Bardividende in Höhe von EUR 10.176.996,57 EUR oder einem entsprechenden Betrag in USD, umgerechnet mit dem Kurs am Tag der Auszahlung, brutto ausgeschüttet.

Datum der Ausschüttung - 31.03.2016.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 30.06.2015 festgestellt.

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