Toleranto GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Zerbe seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Jens Hoffmann seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Heilpflanzenwohl AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heilpflanzenwohl GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Heilpflanzenwohl GmbHContents 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell 1.2. Organisatorische Struktur 1.3. Rechtliche Struktur 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2.1. Ertragslage 2.2.2. Finanzlage 2.2.3. Vermögenslage 2.2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren 2.2.5. Gesamtaussage 3. Nachtragsbericht 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Voraussichtliche Entwicklung 4.2. Risiken der künftigen Entwicklung 4.3. Chancen der künftigen Entwicklung 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Heilpflanzenwohl GmbH (im Folgenden: «HPW» oder «HPW GmbH») ist ein innovatives Pharmaunternehmen, welches 2016 mit Sitz in Berlin gegründet wurde. Die HPW GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter der Nummer HRB 171162B eingetragen. Die HPW GmbH vertreibt innovative Arzneimittel und Medizinprodukte auf Basis natürlicher Wirkstoffe. Seit September 2017 gehört auch der Vertrieb von Kosmetika zur Geschäftstätigkeit. Aufgrund des globalen Netzwerkes ist sie immer am Puls der Zeit, wenn es um neue Entwicklungen geht, begreift Krankheiten ganzheitlich und lässt modernste Forschungsergebnisse in ihre Arbeit einfließen. Umfassend beschrieben ist das Geschäftsmodell der Heilpflanzenwohl GmbH die Herstellung, der Handel und der Vertrieb von Arzneimitteln sowie die Vermarktung und der Vertrieb von Produkten in den Bereichen Heilmittel, Medizin, Gesundheit, Life Science, Ernährung, Healthcare, Anti-Aging, Nahrungsergänzung, Diät, Kosmetik und Produkte ähnlicher Geschäftsbereiche. 1.2. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Heilpflanzenwohl GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Marketing, Grafik, Qualitätsmanagement, Verkauf, Customer Service, Logistik, Buchhaltung und Verwaltung. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 23 Mitarbeiter beschäftigt. Davon 21 Vollzeit Mitarbeiter, 2 Teilzeit Mitarbeiter und 2 Werkstudenten. Die zwei Geschäftsführer sind in der Aufzählung nicht mitenthalten. Bei dem durchschnittlich 23 Mitarbeiter handelt es sich um 17 Frauen und 6 Männer. 1.3. Rechtliche Struktur Die Heilpflanzenwohl GmbH ist 100%ige Tochter der Heilpflanzenwohl AG mit Sitz in Baar, Schweiz, und wird in ihren freiwillig erstellten Konzernabschluss einbezogen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war von einer anhaltend herausfordernden weltwirtschaftlichen Lage geprägt. Zwar ließ die unmittelbare Belastung durch die COVID-19-Pandemie weiter nach, jedoch wirkten sich geopolitische Spannungen - insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine - sowie hohe Energiepreise, eine restriktive Geldpolitik und ein anhaltender Fachkräftemangel weiterhin negativ auf das wirtschaftliche Umfeld aus. In Deutschland stagnierte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nahezu und verzeichnete laut Statistischem Bundesamt ein leichtes Minus von 0,3 %. Belastend wirkten vor allem die schwache industrielle Entwicklung, hohe Finanzierungskosten und eine zurückhaltende Konsumnachfrage. Die Investitionsbereitschaft blieb aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit gedämpft. In der Europäischen Union lag das reale BIP-Wachstum bei rund 0,5 %. Die wirtschaftliche Erholung wurde durch die schwache Exportnachfrage, insbesondere aus China und den USA, sowie inflationsbedingt sinkende Reallöhne gebremst. Österreichs Wirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 rückläufig. Das reale BIP schrumpfte um etwa 0,8 %. Besonders die Bauwirtschaft und der private Konsum standen unter Druck. Positive Impulse kamen vereinzelt aus dem Tourismus- und Dienstleistungssektor. In der Schweiz blieb das Wachstum trotz globaler Unsicherheiten stabil. Das reale BIP stieg um rund 0,7 %. Die stabile Binnenwirtschaft, eine weiterhin starke Pharmaindustrie sowie eine moderate Inflationsentwicklung im internationalen Vergleich wirkten stabilisierend. Der Exportsektor zeigte sich insgesamt robust, wenn auch mit leichten Wachstumsverzögerungen im zweiten Halbjahr. Die pharmazeutische Industrie erwies sich auch im Jahr 2023 als krisenresilient. In Deutschland blieb die Produktion auf Vorjahresniveau, getragen von einer konstanten Inlandsnachfrage sowie zunehmender Relevanz biotechnologischer Innovationen. Die Schweizer Life-Sciences-Branche entwickelte sich weiterhin positiv und leistete einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Gesamtstabilität. HPW reagierte frühzeitig auf makroökonomische und branchenspezifische Herausforderungen und setzte die digitale Transformation des Geschäftsmodells konsequent fort. Der Ausbau digitaler Vertriebskanäle sowie die Stärkung von Omnichannel-Strukturen wurden weiter vorangetrieben. In einem insgesamt anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld behauptete sich HPW erfolgreich und konnte die Kundenbindung intensivieren sowie seine Marktposition festigen. 2.2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 setzte HPW konsequent den eingeschlagenen Wachstumspfad fort und etablierte sich weiter als digital führender Akteur im europäischen Markt für natürliche Gesundheitsprodukte. Aufbauend auf den in den Vorjahren geschaffenen Strukturen konnte HPW seine E-Commerce- und Omnichannel-Strategie deutlich skalieren und das Unternehmen operativ wie technologisch weiterentwickeln. Die Verkaufsstrategie wurde bewusst auf margenstarken Produkte fokussiert und gleichsam wurde die Marketingstrategie hin zu einem Performance basierten Ansatz weiterverfolgt. In der Folge sind, wie auch geplant, das Rohergebnis nur leicht gesunken, aber die operativen Aufwendungen, insbesondere die Media- und Marketingaufwendungen, deutlich stärker gesunken. Die Geschäftsentwicklung lässt sich vor allem aufgrund der folgenden Fokusbereiche verstehen:
Parallel wurde das Abonnementgeschäft weiter professionalisiert und als wiederkehrendes Umsatzmodell gestärkt. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 für HPW trotz eines makroökonomisch schwierigen Umfelds sehr dynamisch. Die konsequente Ausrichtung auf digitale Wachstumspfade, gepaart mit technologischer Innovationsfreude und operativer Exzellenz, ermöglichte es dem Unternehmen, seine Position im europäischen Markt weiter auszubauen. 2.2.1.Ertragslage
Die HPW GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 ein um 8.9% vermindertes Rohergebnis als im Vorjahr. Die HPW hat im Berichtsjahr die Strategie verfolgt, weniger margenschwache Produkte zu verkaufen und einen Verkaufsmix auf margenstärkere Produkte zu fokussieren. Diese Strategie lag im Plan und das Rohergebnis ist wie im Vorjahr geplant gesunken. Gleichsam ist der Jahresüberschuss im Berichtsjahr um 3.2% gestiegen, was ebenfalls im Plan des Vorjahres liegt. Grund für den im Gegensatz zum Rohergebnis gestiegenen Jahresüberschuss sind im Wesentlichen gesunkene Marketingaufwendungen. 2.2.2.Finanzlage Die Finanzlage wird positiv eingeschätzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum 31.12.2023 fast EUR 1.2m (Vorjahr: EUR 2.0m). Daneben kann die HPW GmbH auf die Finanzierungsmöglichkeiten der Muttergesellschaft zurückgreifen. Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Rückstellungen sind durch Liquide Mittel gedeckt. 2.2.3.Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist aufgrund planmässiger Abschreibungen im Berichtsjahr gesunken. Aufgrund des Abverkaufs von Waren sowie verbessertem Working Capital Management sind die Vorräte um TEUR 2.721 gesunken. Der Forderungsanstieg resultiert vor allem aus Forderungen und Lieferungen und Leistungen aus einem starken Dezember Verkaufserfolg im Berichtsjahr. Während die sonstigen Vermögensgegenstände im Wesentlichen auf Vorjahresniveau liegen, sind die liquiden Mittel um ca. 39% gesunken. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist einhergehend mit dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres gestiegen. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund des Verbrauchs von sonstigen Rückstellungen insgesamt gesunken, wenngleich die Steuerrückstellungen gestiegen sind. Einhergehend mit dem gesunkenen Vorratsvermögen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sind um ca. 16% gesunken. 2.2.4.Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Diese Leistungsindikatoren sind wesentlich beeinflusst durch die Verrechnungspreismechanik zwischen der HPW GmbH und ihrer Muttergesellschaft. 2.2.5.Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 3. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind - über die gewöhnliche Geschäftsentwicklung hinaus - keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Heilpflanzenwohl GmbH haben oder haben könnten. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Voraussichtliche Entwicklung Nach der Umstellung auf Omnichannel Vertriebskanäle während der COVID Pandemie sowie der Fokussierung unserer Strategie auf margenstarke Produkte wollen wir unseren eingeschlagenen Weg fortsetzen. Wir erwarten durch unser gezieltes Performance Marketing weiter steigende Umsatzerlöse und Verbesserungen der operativen Margen. Die Reduktion von klassischen Print- und Mediaausgaben wird die Ergebnissituation weiter verbessern. Wir wollen das Produktsortiment unserer Marken weiter ausbauen und auch vor allem im Bereich der «Green Naturals» weiter stark wachsen. Wir sehen in den Makro Trends und einem steigenden Gesundheitsbewusstsein unserer Kunden Grund zur Annahme, dass wir unseren Wachstumskurs profitabel fortsetzen können. Wir schätzen ein, dass sich unser profitables Wachstum deutlich fortsetzen wird. Hinsichtlich unserer wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir folgende Entwicklung: Rohergebnis: Wir erwarten ein Wachstum von 40 bis 60% im Vergleich zum Vorjahr. Jahresüberschuss: Wir erwarten ein Wachstum von 15 bis 25% im Vergleich zum Vorjahr. Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind durch die Verrechnungspreismethodik spürbar beeinflusst. 4.2. Risiken der künftigen Entwicklung Unsere Einschätzung der Risikofaktoren ist im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit infolge geopolitischer Spannungen, Inflation und schwankender Konsumbereitschaft stellt ein übergeordnetes Risikofeld dar. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko hinsichtlich:
Die Geschäftsführung beobachtet diese Risiken fortlaufend im Rahmen eines unternehmensinternen Risikomanagementsystems und leitet bei Bedarf frühzeitig Gegenmaßnahmen ein. Aus heutiger Sicht bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. 4.3. Chancen der künftigen Entwicklung Die Heilpflanzenwohl GmbH sieht sich auch künftig gut positioniert, um von strukturellen Trends im Gesundheits- und Konsumentenverhalten zu profitieren. Die steigende Nachfrage nach natürlichen, pflanzenbasierten Arzneimitteln und kosmetischen Produkten eröffnet zusätzliche Wachstumspotenziale - insbesondere im Segment der digitalen Gesundheitsangebote. Unsere Einschätzung wesentlicher Chancen ist im Vergleich zum Vorjahr beinahe unverändert. Wesentliche Chancen ergeben sich durch:
Darüber hinaus sieht HPW in der weiteren Digitalisierung und Automatisierung interner Prozesse Effizienzpotenziale, die zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen können.
Berlin, den 4. Juli 2025 gez. Sabine Zerbe, Geschäftsführerin gez. Jens Hoffmann, Geschäftsführer Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 Bilanz 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 20231. ALLGEMEINE INFORMATIONEN Die Heilpflanzenwohl GmbH («HPW» oder «HPW GmbH») ist ein Pharmaunternehmen, welches 2016 mit Sitz in Berlin gegründet wurde. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Heilpflanzenwohl GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter der Nummer HRB 171162B eingetragen. Die HPW GmbH vertreibt Arzneimittel und Medizinprodukte auf Basis natürlicher Wirkstoffe. Seit September 2017 gehört auch der Vertrieb von Kosmetika zur Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 Abs. 1 und 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch. 2. BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Sachanlagen und immateriellen Vermögengenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen liegt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde. Zulassungen und Lizenzen: 10 bis 20 Jahre IT Ausstattung: 3 bis 7 Jahre Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung: 10 bis 13 Jahre Soweit die beizulegenden Zeitwerte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechende Zuschreibungen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen. Fertige Erzeugnisse und Waren sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet, insbesondere bei Waren mit Mindesthaltbarkeitsdatum. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Bei Forderungen, deren Realisierung mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert abgebildet. Ein aktiver Überhang aus latenten Steuern wird in Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Die aktiven Latenzen bestehen insbesondere aus abweichenden Wertansätzen des Anlagevermögens zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die latenten Steuern werden grundsätzlich mit einem Steuersatz von 30,2% bewertet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige erkennbare Risiken abzudecken. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Umlaufvermögen Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von TEUR 3.260 handelt es sich um kurzfristige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 234 ergeben sich im Wesentlichen aus dem hinterlegten Depot für das Mietaval in Höhe von TEUR 208, welches eine Fristigkeit von 2028 hat. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit EUR 25.000 voll eingezahlt. Rückstellungen Neben den Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 197 (Vorjahr: TEUR 85) bestehen sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 375 (Vorjahr: TEUR 743). Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personal (TEUR 252, Vorjahr TEUR 236). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten teilen sich in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 180), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 10.834), ferner in sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 80). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Muttergesellschaft Heilpflanzenwohl AG und betreffen ausschliesslich und wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 4. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GUV Die Abschreibungen auf Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 291 entfallen im Wesentlichen auf eine Sonderabschreibung von Produkten, die aufgrund des Verbotes eines Lebensmittelzusatzstoffes vernichtet werden mussten. 5. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 23 Mitarbeiter beschäftigt. Davon 21 Vollzeit Mitarbeiter, 2 Teilzeit Mitarbeiter und 2 Werkstudenten. Die zwei Geschäftsführer sind in der Aufzählung nicht mitenthalten. Bei dem durchschnittlich 23 Mitarbeiter handelt es sich um 17 Frauen und 6 Männer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichten bestehen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 2.551 in den nächsten fünf Jahren, von denen TEUR 510 innerhalb eines Jahres fällig werden. Daneben besteht eine Abnahmeverpflichtung für Ware in Höhe von TEUR 590 bis 31.12.2023, von denen TEUR 295 im Rahmen einer geleisteten Zahlung vorfinanziert sind und unter geleistete Anzahlungen ausgewiesen werden. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den freiwillig erstellten Konzernabschluss der Heilpflanzenwohl AG mit Sitz in Baar, Schweiz, die den Konzernabschluss für den kleinsten und grössten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht. Mitglieder der Geschäftsführung Sabine Zerbe, Leiterin Finanzen, Geschäftsführerin für das gesamte Kalenderjahr 2023. Jens Hoffmann, Leiter Operations, Geschäftsführer für das gesamte Kalenderjahr 2023. In Anwendung von § 286 Absatz 4 HGB verzichten wir auf die Angabe der Vergütung. Der Jahresabschluss wurde am 16. Juli 2025 festgestellt und der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen.
Berlin, den 4. Juli 2025 gez. Sabine Zerbe, Geschäftsführerin gez. Jens Hoffmann, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023Heilpflanzenwohl GmbHBerlinAlle Angaben in EUR
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heilpflanzenwohl GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heilpflanzenwohl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heilpflanzenwohl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 4. Juli 2025 LADM
Aymans & Treuhandpartner
Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer |
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