Aon Solutions Germany GmbH

Caffamacherreihe 16, 20355 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 153689
Vorher
Hewitt Associates GmbHAon Hewitt GmbH
Eingetragen
29.8.1989
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Das Unternehmen der Gesellschaft hat zum Gegenstand: Beratung inländischer und internationaler Unternehmen auf den Gebieten der Mitarbeitervergütung und der betrieblichen Altersversorgung sowie Erbringung verwandter oder damit zusammenhängender Beratungsleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Dr. Picker
seit 5.12.2025
Prokura
Florian Caspar Burg
seit 30.4.2024
Geschäftsführer
Bjoern Ricken
seit 30.11.2023
Prokura
Geschäftsführer
Florian Eybe
seit 27.4.2022
Prokura
Henry Werner Prigge
seit 30.3.2022
Prokura
Jürgen Depner
seit 30.3.2022
Prokura
Prokura
Angelika Brandl
seit 17.6.2020
Prokura
Dirk Teinert
seit 8.1.2019
Prokura
Carsten Hölscher
seit 9.10.2018
Prokura
Marco Reiners
seit 9.10.2018
Prokura
Guido Adolf Funke
seit 9.10.2018
Prokura
Rainer Dr. Goldbach
seit 9.10.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aon Hewitt GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Aon Hewitt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Aon Hewitt GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aon Hewitt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 9. August 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kreninger, Wirtschaftsprüferin

Middelhoff, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktivseite:

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.033,29 361.368,94
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 775.911,45 989.074,41
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
  1.064.944,74 1.375.443,35
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Unfertige Leistungen 4.806.568,12 4.597.215,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.499.796,88 11.385.175,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.509.799,15 16.158.122,74
3. Sonstige Vermögensgegenstände 694.224,90 680.903,46
  39.703.820,93 28.224.201,88
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 23.423.958,08 16.561.917,18
  67.934.347,13 49.383.334,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.836,56 92.299,58
Summe Aktiva 69.113.128,43 50.851.077,32

Passivseite:

   
  31.12.2018 31.12.2017
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 204.600,00 204.600,00
II. Kapitalrücklage 51.549.133,98 51.549.133,98
III. Bilanzverlust -41.318.952,57 -41.318.952,57
  10.434.781,41 10.434.781,41
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 17.282.208,48 16.411.071,97
2. Sonstige Rückstellungen 7.371.091,06 8.288.335,19
  24.653.299,54 24.699.407,16
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 192.900,25 273.546,27
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 192.900,25 (Vj.: EUR 273.546,27)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.520.479,00 14.456.584,41
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 31.520.479,00 (Vj.: EUR 14.456.584,41)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.311.668,23 986.758,07
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.403.420,79 (Vj.: EUR 986.758,07)    
davon aus Steuern: EUR -968,45 (Vj.: EUR 10.594,07)    
  34.025.047,48 15.716.888,75
Summe Passiva 69.113.128,43 50.851.077,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   55.095.287,68 54.699.153,26
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen   209.353,00 273.650,30
3. Sonstige betriebliche Erträge   598.122,57 470.053,59
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 1.440,30 (V].: EUR 76.758,26)      
4. Materialaufwand      
Aufwendungen für bezogene Leistungen   -4.421.454,98 -4.608.585,04
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -26.696.772,34   -29.395.744,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.934.879,90   -5.081.766,20
davon für Altersversorgung: EUR 2.504.264,88 (Vj.: EUR 1.414.496,38)      
    -32.631.652,24 -34.477.510,69
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -345.418,39 -383.196,44
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -21.017.913,17 -19.087.981,54
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BilMoG EUR 113.882,00 (V].: EUR 113.882,00)      
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 30.914,88 (V].: EUR 59.302,19)      
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen   84.783,58 94.741,72
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   90.821,01 131.839,90
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -751.138,11 -582.501,99
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 709.403,18 (Vj.: EUR 577.590,23)      
11. Ergebnis vor sonstigen Steuern und vor Verlustübernahme   -3.089.209,05 -3.470.336,93
12. Sonstige Steuern   -72.870,55 -76.889,16
13. Erträge aus Verlustübernahme   3.162.079,60 3.547.226,09
14. Jahresfehlbetrag   0,00 0,00
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   -41.318.952,57 -41.318.952,57
16. Bilanzverlust   -41.318.952,57 -41.318.952,57

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Aon Hewitt GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

2. Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Aon Hewitt GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 153689 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Geschäftswerte, Software-Lizenzen) werden zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bewertet und planmäßig nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünfzehn Jahre. Soweit den immateriellen Vermögensgegenständen ein niedrigerer Wert am Stichtag beizulegen ist, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Sachanlagen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen im Wesentlichen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren. Anlagegüter werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie der Kosten der allgemeinen Verwaltung, der Aufwendungen für Altersversorgung sowie des Werteverzehrs des der Fertigung dienenden Anlagevermögens bewertet. Die Veränderung gegenüber dem Bilanzausweis im Vorjahr wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung als Bestandsveränderung erfasst. Die erkennbaren Risiken eines niedrigeren beizulegenden Wertes im Vorratsvermögen wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt; sie wurden in den Ausweis der Bestandsveränderungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Method (PuC-Methode) berechnet, die allgemein anerkannt sind. Der für die Bewertung herangezogene restlaufzeitadäquate durchschnittliche Marktzinssatz beträgt zum 31. Dezember 2018 3,21% p. a. (Vorjahr: 3,68% p. a.). Der verwendete Zinssatz entspricht dem von der Deutsche Bundesbank im Dezember 2018 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer vereinfachend angenommenen Restlaufzeit der Rentenverpflichtungen von 15 Jahren. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen (2,75% p. a. respektive 1,75%/2,25% p. a.) und das erwartete Fluktuationsverhalten werden bei der Ermittlung des Barwerts der Verdienten Anwartschaft berücksichtigt. Als biometrische Sterbewahrscheinlichkeiten liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck zugrunde.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Der in der Zuführung enthaltene Zinsanteil wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 19.386 werden mit Aktivwerten i. S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von TEUR 2.104 saldiert, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt wurden. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände entspricht den Anschaffungskosten ebendieser. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 2.133 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Pensionsrückstelllungen enthalten TEUR 2.875 Rückstellungen für Pensionen ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten und Forderungen in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Im Finanzanlagevermögen hält die Aon Hewitt GmbH 100% der Anteile an der Aon Hewitt Trust Solutions GmbH, Mülheim an der Ruhr. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2018 ein Jahresergebnis vor EAV in Höhe von EUR 84.783,58 und ein Eigenkapital in Höhe von EUR 137.722,49 aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Auf die Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 114) und eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% (Vorjahr: 1%) des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestandes gebildet. Dies entspricht TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 129).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit TEUR 25.510 (Vorjahr: TEUR 12.611) im Wesentlichen aus Cash-Pooling sowie aus der Verlustübernahme.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Mietavale in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 118) und Steuerforderungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 93) enthalten.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem BilMoG ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 896 zum 31. Dezember 2010. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also TEUR 64, den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Durch die Verschmelzung der Aon Hewitt Consulting Deutschland GmbH auf die Aon Hewitt GmbH wurde eine Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2011 in Höhe von TEUR 648 übertragen. Hiervon wurden 1/15 in Höhe von TEUR 50 in 2018 zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung insgesamt zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 683.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Tantieme-, Bonus- und Abfindungszahlungen (TEUR 4.469 ; Vorjahr: TEUR 5.642), nicht in Anspruch genommene Urlaubstage (TEUR 247; Vorjahr: TEUR 228), Überstundenrückstellungen (TEUR 712; Vorjahr: TEUR 723), Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 444; Vorjahr: TEUR 494) sowie Berufsgenossenschaft (TEUR 105; Vorjahr: TEUR 102).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert und haben überwiegend eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
EUR
davon bis 1 Jahr davon mehr als 1 Jahr davon größer 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 192.900,25 192.900,25 0,00 0,00
(Vorjahr) (273.546,27) (273.546,27) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.520.479,00 31.520.479,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (14.456.584,41) (14.456.584,41) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.311.668,23 1.403.420,79 908.247,44 403.665,52
(Vorjahr) (986.758,07) (986.758,07) (0,00) (0,00)
Summe 34.025.047,48 33.116.800,04 908.247,44 403.665,52
(Vorjahr) (15.716.888,75) (15.716.888,75) (0,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 464 (Vorjahr: TEUR 943) aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 11.010 (Vorjahr: TEUR 8.307).

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus erbrachten Dienstleistungen in allen Bereichen der betrieblichen Altersvorsorge, einschließlich Investment Consulting und Pension Administration sowie im Bereich der Beratung inländischer und internationaler Unternehmen auf den Gebieten der Mitarbeitervergütung und der Vermittlung und Verwaltung von Versicherungsverträgen.

Die Verteilung der Bruttoerlöse auf die einzelnen Geschäftsbereiche der Aon Hewitt GmbH stellt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:

2018 2017
Geschäftsbereich TEUR % TEUR %
Retirement 38.834 70,49 38.356 70,12
Pension Admin 5.973 10,84 6.290 11,50
All Other 10.288 18,67 10.053 18,38
Bruttoumsatzerlöse 55.095 100,00 54.699 100,00

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 561 (Vorjahr: TEUR 373) enthalten. Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen.

6. Sonstige Angaben

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag TEUR 205 und wird zu 100% von der Aon Beteiligungsmanagement Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, gehalten.

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch folgende Geschäftsführer:

 

Alfred Marchlewski, Managing Director Germany Aon Hewitt GmbH, Schmitten/Taunus

 

Andrew Cox, Managing Director Germany Aon Hewitt GmbH, Byfield, Großbritannien

Es wird von der Schutzklausel des § 286 HGB Gebrauch gemacht und Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer unterlassen.

Durchschnittlich waren 326 Mitarbeiter in 2018 bei der Gesellschaft beschäftigt.

Aus den Mietverhältnissen für die Geschäftsräume in Wiesbaden hat die Gesellschaft finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 125 (Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 125). Aus Leasingverträgen für Bürogeräte bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 41. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 166.

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Das für das Geschäftsjahr 2018 berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüferleistungen beträgt TEUR 23.

Der Jahresüberschuss wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vollständig an die Aon Beteiligungsmanagement Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, abgeführt. Ein Jahresfehlbetrag wird von der Aon Beteiligungsmanagement Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, übernommen.

Die Aon Hewitt GmbH stellt keinen Konzernabschluss gemäß den Vorschriften des §§ 290 Abs. 5 i. V. m. 296 HGB auf, da es sich bei der Aon Hewitt Trust Solutions GmbH, Mülheim an der Ruhr, um eine Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung handelt.

Der Jahresabschluss der Aon Hewitt GmbH wird in den Konzernabschluss der Aon plc., London, Großbritannien, als oberste Konzerngesellschaft, einbezogen. Diese Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine wesentlichen Ereignisse ergeben, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Hamburg, den 9. August 2019

Alfred Marchlewski

Andrew Cox

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 514.265,66 0,00 -49.136,36 0,00 465.129,30
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.790.284,71 39.620,71 -908.220,35 0,00 1.921.68507
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 000 0,00 0,00 25.000,00
  3.329.550,37 39.620,71 -957.356,71 0,00 2.411.814,37
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.896,72 97.335,65 49.136,36 201.096,01
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.801.210,30 248.082,74 -903.519,42 1.145.773,62
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.954.107,02 345.418,39 -952.655,78 1.346.869,63
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.033,29 361.368,94
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 775.911,45 989.074,41
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
  1.064.944,74 1.375.443,35

Lagebericht für 2018

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Das Geschäftsmodell der Gesellschaft

Der Geschäftsbereich der Aon Hewitt GmbH bietet seinen Kunden umfassende Lösungen auf allen Gebieten des Human Resources Consulting an. Dies insbesondere aufgrund der Zugehörigkeit zum weltweiten Aon Konzern.

Aon Hewitt verfügt als das weltweit führende HR-Beratungs- und Outsourcing-Unternehmen über die notwendigen Ressourcen und Fachkenntnisse sowie die globale Präsenz, um die komplexesten HR-Aufgaben zu bewältigen, mit denen sich Unternehmen heute konfrontiert sehen. Unsere Fachkräfte, unter anderem Mathematiker und Aktuare, Juristen sowie Betriebswirte zählen zu den Besten der Branche und haben Zugang zu umfassenden unternehmenseigenen Analysen, Daten und Plattformen.

1.2 Ziele und Strategien

1.2.1 Konjunktur und Entwicklung der Branche

Im Jahr 2018 lag das Wirtschaftswachstum Deutschlands preisbereinigt mit 1,5% über dem Vorjahr; die deutsche Wirtschaft ist nun das neunte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat allerdings an Schwung verloren.

Positive Wachstumsimpulse kamen auch in 2018 primär aus dem Inland: Sowohl die privaten (+1,0%) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1%) waren höher als im Vorjahr. Die Bruttoanlageinvestitionen sind dabei gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: Bauinvestitionen steigen um 3,0%, Investitionen in Ausrüstung um 3,5%. Der Außenbeitrag bremste das BIP-Wachstum rein rechnerisch um -0,2 Prozentpunkte, da die Importe in 2018 stärker zunahmen als die Exporte. 1

Der Umsatz der Consultingbranche stieg in 2018 um 7,3% auf 33,8 Milliarden Euro. 2

1 Quelle: Deutsches Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 018 vom 15.01.2019
2 Quelle: Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V. - Pressemitteilung vom 14.03.2019

1.2.2 Geschäftsentwicklung

Das Jahr 2018 war im Bereich "Human Resources" und insbesondere im Bereich der betrieblichen Altersversorgung geprägt vom Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) und den sich daraus ergebenden neuen Anforderungen und Möglichkeiten für Unternehmen in Deutschland. Darüber hinaus ergaben sich zusätzliche Geschäftsimpulse durch die Veröffentlichung neuer Richttafeln für die Bewertung von Pensionsverpflichtungen. Neben diesen positiven Impulsen waren aber auch einige Kundenverluste zu konstatieren, so dass in einem weiterhin sehr kompetitiven Marktumfeld das Umsatzvolumen im Bereich "Retirement" insgesamt weitgehend stabil blieb.

Der Bereich "Pension Administration" konnte wiederholt trotz eines wettbewerbsintensiven Umfelds stark wachsen. Die Nachfrage zur Auslagerung administrativer Tätigkeiten rund um die betriebliche Altersversorgung war ungebrochen hoch.

Im Bereich "Rewards" verlief die Geschäftsentwicklung für 2018 wie erwartet und die Geschäftsziele wurden erreicht. Der Bereich "Talent" steht weiterhin vor der Herausforderung, dass neue Wettbewerber, vor allem Technologieanbieter aus verschiedenen Ländern, in den deutschen Markt drängen. Die Digitalisierung und zunehmende Flexibilisierung von Wirtschaft und Human Resources erfordert eine Überarbeitung der Produkte sowie eine Anpassung der Ansätze. Auf der anderen Seite steigt der Bedarf von Unternehmen, Entscheidungen in Human Resources auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten zu treffen, damit Personalentwicklung zielgerecht durchgeführt werden kann. In diesem Umfeld hat "Talent" seine Umsätze leicht steigern können.

Der Fokus des Bereichs "Aon Strategic Advisory" lag 2018 auf der Umsetzung globaler M&A Projekte. Sowohl in Deutschland als auch in der gesamten EMEA Region waren Human Resources Due Diligence - und Human Resources Post-Merger-Integration Projekte das wesentliche Thema. "Aon Strategic Advisory" agiert konsolidiert auf globaler Ebene und wird am gemeinsamen Erfolg gemessen. Im Vergleich zu 2017 sind die Umsätze in Deutschland gestiegen.

Der Bereich "Investment Consulting" entwickelte sich 2018 positiv. Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine merkliche Umsatzsteigerung erzielt. Im Zusammenhang mit der Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen profitierte der Geschäftsbereich von reger Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen. Dabei standen Asset-Liability-Management-Studien zur Festlegung und Überprüfung der Anlagestrategie sowie Unterstützung bei der Umsetzung und Überwachung der Kapitalanlage im Vordergrund.

Auch für den Bereich "International Retirement and Investment" verlief das Jahr 2018 positiv. Zwei neue, große und globale Aktuarskunden wurden erstmalig bewertet und konsolidiert. Das Thema "Global Retirement Governance" beschäftigt viele Großkunden weiterhin, was durch die zahlreiche Beteiligung, die Ergebnisse unserer Globalen Governance Studie und die Nachfrage nach Unterstützung bei globalen Governance Projekten deutlich wurde. Des Weiteren unterstützte der Bereich Großkunden weiter mit internationalen M&A Projekten im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung.

Daneben konnte innerhalb des Aon Konzerns die Gründung eines Pensionsfonds (UnitedPensions Deutschland AG) in die Wege geleitet werden, für den die Bereiche "Retirement", "Pension Administration" und "Investment Consulting" der Aon Hewitt GmbH im Wege der Funktionsausgliederungen künftig mannigfaltige Tätigkeiten übernehmen werden. In diesem Zusammenhang bestehen erhebliche Wachstumspotentiale für das gesamte Geschäftsmodell der Aon Hewitt GmbH.

Die im Jahr 2018 umzusetzende EU-DSGVO hat insgesamt zu vielfältigen Einmalaufwendungen, aber auch zu einer insgesamt höheren Kostenbelastung aufgrund gestiegener Anforderungen bei der Organisation der Speicherung und Weiterverarbeitung von Kundendaten geführt.

2 Ertragslage

Bedingt durch die oben beschriebene Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen wurde die Prognose einer leichten Umsatzsteigerung um 0,7% auf Euro 55 Mio. für die Aon Hewitt GmbH für das Geschäftsjahr 2018 erreicht.

Das Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführung/Verlustübernahme als operatives Ergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -3.470) mit TEUR -3.089 leicht verbessert, im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Umsatzerlöse und deutlichen Rückgang der Personalaufwendungen bei gleichzeitig jedoch gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Im Geschäftsjahr 2018 ist der Bestand an unfertigen Leistungen um TEUR 209 gestiegen (Vj. TEUR 274). Der Personalbestand verringert sich von durchschnittlich 355 Mitarbeitern auf durchschnittlich 326 Mitarbeiter. Der Personalaufwand beträgt EUR 32,6 Mio. (Vj. EUR 34,5 Mio.). Davon entfallen auf die gesetzlichen Sozialaufwendungen und die Altersversorgung EUR 5,9 Mio. (Vj. Euro 5,1 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.930 gestiegen, im Wesentlichen bedingt durch höhere Aufwendungen für Lizenzentgelte.

Das Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt in 2018 Euro -3,2 Mio. (Vj. Euro -3,5 Mio.).

3 Vermögenslage

TEUR TEUR
31.12.2018 31.12.2017
Vermögenswerte    
- Langfristige Vermögenswerte 1.065 1.375
- Kurzfristige Vermögenswerte 68.048 49.476
  69.113 50.851
Eigenkapital 10.435 10.435
Schulden    
- Langfristige Schulden 18.190 16.411
- Kurzfristige Schulden 40.488 24.005
  69.113 50.851

Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich das Anlagevermögen (TEUR 1.065; Vj. TEUR 1.375).

Die kurzfristigen Vermögenswerte enthalten u. a. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 25.510 (Vj. TEUR 16.158), welche im Wesentlichen aus Cash-Pooling resultieren.

Die langfristigen Schulden beinhalten im Wesentlichen die Pensionsverpflichtungen (TEUR 17.282; Vj. TEUR 16.411).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 31.520 (Vj. TEUR 14.457) bestehen u.a. gegenüber der Aon Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus dem Umlagevertrag mit der Aon Holding Deutschland GmbH, Hamburg, die im Rahmen einer Systemumstellung nicht stichtagsbedingt im Zahllauf geklärt wurden.

Der Kassen- und Bankguthabenbestand ist auf TEUR 23.424 (Vorjahr TEUR 16.562) gestiegen, was im Wesentlichen auf den nicht durchgeführten Zahllauf zum Stichtag zurückzuführen ist.

4 Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität des Unternehmens jederzeit zu gewährleisten. Dieses Ziel soll in erster Linie aus dem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit erreicht werden. Da dieser Schwankungen unterworfen ist, die aus stichtagsbezogenen Aktivitäten und den daraus entstehenden schwankenden Rechnungsstellungen resultieren, kann das Unternehmen jederzeit auf das Cash-Pooling der globalen Aon-Gruppe zurückgreifen. Eine Verbesserung des Cashflows war im Wesentlichen bedingt durch eine Veränderung des Zahllaufs zum Cash-Pooling zum Bilanzstichtag.

Durch Investitionen in Softwarelizenzen für eine zukünftige einheitliche Bewertungsplattform wurde bereits in 2015 die Grundlage für zukünftige gestärkte Wettbewerbsfähigkeit gelegt.

Bei der weiteren Planung sieht die Geschäftsleitung ein Ziel darin, künftig die Liquidität aus dem laufenden Ergebnis zu erwirtschaften.

Die Liquiditätslage der Aon Hewitt GmbH, befindet sich wie auch schon in den Vorjahren auf einem hohen Niveau und es ist davon auszugehen, dass sich dieses auch in den nächsten Jahren nicht ändern wird.

2018
TEUR
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 6.784
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit 78
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 0
Gesamt-Veränderungen 6.862
Finanzmittel am Anfang der Periode 16.562
Finanzmittel am Ende der Periode 23.424

Die Veränderung des Finanzmittelbestandes um TEUR 6.862 resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die aus dem Cash-Pooling resultieren, erst nach dem Stichtag ausgeglichen wurden. Dies führte zu einem Aufbau von Verbindlichkeiten, der zu einem positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit führte.

5 Chancen- und Risikobericht

5.1 Risikomanagement

Die Aon Hewitt GmbH nutzt ein einheitliches Management-, Berichts- und Kontrollwesen. So kann die Geschäftsleitung auf die operativen Risiken mit aktuellen Informationen, Berichten und Meetings bestmöglich reagieren, um die Konzernstrategie auf dem deutschen Markt umzusetzen. Der nationale Geschäftsverlauf, die Planung sowie Vorhersagen werden international durch die EMEA-Zentrale in Großbritannien und die Konzernzentrale in den USA in Berichten und Meetings überwacht. Die Jahresbilanzen werden von unabhängigen Wirtschaftsprüfern kontrolliert. Durch das weltweite Revisionswesen sowie durch die integrierten Kontrollsysteme verfügen wir über die für unser Geschäft optimalen Instrumente, um das Management stetig und umfassend auf dem aktuellsten Stand zu halten.

5.2 Chancen und Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit

Die Honorare für versicherungsmathematische Gutachten sind weiterhin einem starken Preisdruck ausgesetzt. Da ein nicht unbedeutender Teil des Jahresumsatzes aus Sonderprojekten mit einmaligem Charakter generiert wird, besteht in diesem Zusammenhang - wie auch in den Vorjahren - ein gewisses Umsatzrisiko. Der Umstieg auf ein neues Bewertungssystem im Bereich Retirement und daraus resultierende kosten- und qualitätsoptimierte Prozesse bieten die Chance, zukünftig Marktanteile zu gewinnen.

Im Bereich "Pension Administration" ergeben sich neben den klassischen Geschäftstätigkeiten neue Chancen und Möglichkeiten durch die Bereitstellung von Unterstützungsleistungen für Kunden, welche die Administration der betrieblichen Altersversorgung im eigenen Haus durchführen. Der angespannte Arbeitsmarkt in Verbindung mit einer sehr spezifischen Fachkompetenz lässt die Nachfrage nach zeitlich begrenzten personellen Unterstützungsleistungen der Kunden vor Ort deutlich steigen.

Die Veränderungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), die zunehmende Digitalisierung von Human Resources- und betrieblichen Altersversorgung-Prozessen sowie insbesondere die Aufnahme des Geschäftsbetriebes der UnitedPensions Deutschland AG (für die die Aon Hewitt GmbH im Wege der Funktionsausgliederung umfangreich tätig ist) bieten vielfältige Chancen, die Dienstleistungen aller Geschäftsbereiche der Aon Hewitt GmbH stärker am Markt zu platzieren. Dabei bleibt als ständige Aufgabe sämtliche Arbeitsprozesse kritisch zu hinterfragen, standortübergreifend weiter zu vereinheitlichen und im Hinblick auf Datenschutz und Digitalisierung zu durchleuchten.

Das Marktumfeld für M&A-Dienstleistungen stellt "Aon Strategic Advisory" weiterhin vor besondere Herausforderungen. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften drängen in diesen Bereich und die Kunden sind bei der Umsetzung von länderübergreifenden HR M&A-Projekten sehr kostenbewusst.

Für den Bereich "Investment Consulting" ergeben sich zusätzliche Wachstumschancen im Zusammenhang mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) bei der Ausgestaltung von beitragsorientierten Anlagekonzepten. Die Zulassung des Pensionsfonds "UnitedPensions Deutschland AG" eröffnet ebenfalls Möglichkeiten, den Umsatz des Geschäftsbereichs weiter zu steigern.

Digitalisierung bleibt für den Bereich "Rewards", speziell hinsichtlich der Analyse von Marktdaten und der Vorhersage von zukünftigen Trends, ein wichtiges Thema. Der Technologiewechsel bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Aon ist zwar in Bezug auf Vergütungsdaten im Technologiebereich sehr gut aufgestellt, das größte Risiko ist jedoch der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern in Bereichen wie z.B. "Data Science" and "Predictive Analysis". Weitere Geschäftsrisiken sind der Mangel an SEO und SEA Aktivitäten sowie eine effektive "Virtual Digital Sales Platform". In der Vergangenheit wurde der Fokus eher auf Beraterleistung und weniger auf Data Sales gelegt. Dies bedeutet, dass das Geschäftsmodell angepasst werden muss. Die Chancen ergeben sich einerseits aus der Radford Technology Database und andererseits aus den Kenntnissen im Bereich Digital und den damit verbundenen Beratungsleistungen.

Auch der Bereich "Talent" wird stark vom Technologiewechsel beeinflusst. Ein zunehmender Wettbewerb erfordert innovative Lösungen bei wachsendem Preisdruck. Das bedeutet, dass deutlich mehr Projekte zeitgleich in der Verantwortung der Practice liegen als zuvor, um den Umsatz zu halten. Zudem sollen die Human Resources-Bereiche der Kunden mehr und mehr zu Business Partnern werden und stehen somit vor einer großen Herausforderung. Die Vertragsanpassungen, basierend auf der Einführung der EU-DSGVO, haben im Bereich "Talent" einen hohen Aufwand an Zeit und Kosten verursacht.

5.3 Finanzielle Risiken

Risiken aus der Finanzierung bestehen nicht. Durch die Einbindung in das globale Cash-Pooling der Aon-Gruppe ist das Liquiditätsrisiko als gering einzuschätzen. Der erforderliche Finanzbedarf ist jederzeit durch unser Forderungsmanagement sichergestellt. Forderungsausfälle von Kundenseite stellen keine nennenswerten Risiken für unser Business dar.

5.4 Chancen und Risiken aus der Organisation

Die stetige Änderung des Marktumfeldes und die voranschreitende Integration von Aon Hewitt verändert das Unternehmen weiterhin und könnte Mitarbeiter im Hinblick auf ihre Identifikation mit dem Unternehmen beeinflussen. Durch eine offene Kommunikation der Abläufe im Unternehmen, Mitarbeitergespräche zur Zielsetzung und Weiterentwicklung, einem flexiblen Arbeitszeitmodell, familienorientierten Leistungen und eine marktgerechte Vergütung versucht Aon Hewitt, die Fluktuationsrate trotzdem gering zu halten. Die stetige fachliche Weiterbildung und die Verbesserung von Vertriebs-, Führungs- und Sozialkompetenzen stärken die Mitarbeiter und eröffnen Chancen für die Anpassung an die sich verändernden Anforderungen. Die Aon Hewitt GmbH sucht stets nach den besten Talenten, um neue Stellen und Vakanzen zu besetzen.

5.5 Gesamtrisiko

Nach den uns bekannten Informationen bestehen keine Risiken, die einen Fortbestand der Aon Hewitt GmbH gefährden können.

6 Prognosebericht

6.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes wird laut der Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute 2019 bei ungefähr 0,8% liegen. Risiken für die konjunkturelle Entwicklung bestehen vor allem in einer möglichen Zunahme des Protektionismus sowie einem durch Handelsstreitigkeiten bedingten Rückgang von Investitionen und Exporten.

6.2 Geschäftsentwicklung

Die Aon Hewitt GmbH ist als Dienstleistungsunternehmen auf allen Feldern der betrieblichen Altersversorgung und der Dienstleistungen rund um den Mitarbeiter tätig. Mit den verschiedenen Geschäftsbereichen wie "Retirement", "Pension Administration", "Investment Consulting", "Rewards" und "Talent" war die Aon Hewitt GmbH in 2018 erfolgreich im Marktsegment Consulting/Human Resources Solutions aktiv.

In der betrieblichen Altersversorgung ist Aon Hewitt ein führendes Dienstleistungsunternehmen. Die Übernahme vielfältiger Tätigkeiten im Wege der Funktionsausgliederung für den konzerneigenen Pensionsfonds UnitedPensions Deutschland AG bietet vielfältige neue Geschäftsimpulse und Beratungsansätze, insbesondere rund um die Ausfinanzierung und Kapitalanlage des Deckungsvermögens. Ebenso werden zahlreiche Einzelinitiativen zum allgemeinen Ausbau der Beratungskapazitäten und Kundenbeziehungen verfolgt.

Die Nachfrage im Bereich "Pension Administration" befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Der Trend zur vollständigen Auslagerung administrativer Tätigkeiten rund um die betriebliche Altersversorgung, insbesondere bei der Rentenverwaltung und der Abrechnung von Versorgungsbezügen, hält weiter an.

Die wirtschaftlichen Aussichten der Geschäftsbereiche "Rewards" und "Talent" sind weiterhin gut. Im Bereich "Talent" sind z. B. die Hauptthemen Employee Surveys, 360/180 Grad Umfragen und Development Center trotz zunehmenden Wettbewerbs am Markt weiter im Aufwind.

Nach erfolgreicher Gewinnung und Implementierung mehrerer Großkunden in den Jahren 2017 und 2018 wurde eine gute Basis für den weiteren Ausbau unserer strategischen Governance- und Risikomanagementleistungen in Deutschland geschaffen. Gleichzeitig bietet die Einführung unseres Risk Analyzer Tools als Konsolidierungsplattform die Möglichkeit, Kunden "aus einem Guss" zu betreuen.

Die positive Entwicklung des Bereichs "Investment Consulting" dürfte sich angesichts der stabilen Nachfrage seitens institutioneller Anleger auch 2019 fortsetzen. Das anhaltend schwierige Kapitalmarktumfeld und der Trend zu beitragsorientierten Anlagekonzepten sorgt für zusätzlichen Beratungsbedarf. Durch die Gründung des Pensionsfonds wurde das Leistungsangebot merklich ausgeweitet.

"Aon Strategic Advisory" beabsichtigt ein stärkeres Generieren von Human Resources M&A Projekten aus der EMEA Region und setzt dabei weiterhin auf eine effiziente Nutzung internationaler Ressourcen.

Auch 2019 wird der Wettbewerbsdruck im Markt für Consulting/Human Resources-Solutions anhalten; dennoch geht Aon Hewitt insgesamt von einer leichten Steigerung des Umsatzes aus. Die bereits in 2015 begonnenen Optimierungen von Prozessen und eingesetzten Ressourcen sind erfolgreich und werden weiterverfolgt. Neben Kostenkontrolle und ständiger Optimierung wird der Fokus weiterhin auf profitablem Umsatzwachstum liegen. Die Optimierung der Kostenstruktur in Verbindung mit leichtem, aber profitablerem Umsatzwachstum wird zu einer leichten Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern und vor Ergebnisabführung führen.

Eines der wichtigsten Ziele der Aon-Gruppe ist, die Bedürfnisse der Kunden genau zu verstehen, mit den Kunden Handlungsfelder zu definieren und dann gemeinsam die neuen Ideen und Lösungen umzusetzen. Das weltweite Programm "Client Promise" soll einen großen Beitrag zum Erhalt und zum Ausbau der Geschäftsbeziehungen liefern. Aus engen und partnerschaftlichen Beziehungen zu den Kunden werden im Beratungsgeschäft neue Ideen für Produkte und Beratungsansätze gewonnen sowie bestehende Produkte verbessert. Somit ist das ehrliche Interesse am Kunden der Garant einer stabilen Auftragslage für die Aon Hewitt GmbH.

 

Hamburg, den 9. August 2019

Aon Hewitt GmbH

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