Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 337968
Eingetragen
26.4.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Kapitalund Personengesellschaften. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte und Maßnahmen durchzuführen und zu übernehmen, die für diesen Zweck sinnvoll und dienlich sind. Die Gesellschaft ist weiterhin berechtigt, ihr eigenes Vermögen zu verwalten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ABC Beteiligungen AG

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 11.107.796,96 10.190.497,12
I. Finanzanlagen 11.107.796,96 10.190.497,12
B. Umlaufvermögen 561.485,16 543.332,38
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 504.250,81 131.408,77
II. Wertpapiere 0,00 342.900,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 57.234,35 69.023,61
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.669.282,12 10.733.829,50

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 11.642.638,93 10.717.620,85
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 15.156.289,65 15.156.289,65
III. Gewinnrücklagen 50.000,00 50.000,00
IV. Bilanzverlust 4.063.650,72 4.988.668,80
B. Rückstellungen 26.048,19 16.167,00
C. Verbindlichkeiten 595,00 41,65
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 595,00 41,65
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.669.282,12 10.733.829,50

Anhang



1. Allgemeine Angaben


Der Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB sowie ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unver­ändert beibehalten worden.

Die Bewertungsmethoden für die Finanzanlagen wurden zur besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegenüber dem Vorjahr umgestellt. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens wurde bisher auch bei nur vorübergehender Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Im Berichtsjahr wird das Wahlrecht nach § 253 Abs.3 S.4 HGB nicht mehr ausgeübt. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen wird nur noch bei einer dauernden Wertminderung vorgenommen. Als das Kriterium für außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung der Wertpapiere des Anlagevermögens gilt die bisherige Dauer einer bereits eingetretenen Wertminderung;
a) liegt in den dem Abschlussstichtag vorausgehenden 6 Monaten der Börsenkurs des Wertpapiers bzw. der Net-Asset-Value des Fondsanteils permanent über 20% unter dem Buchwert, so wird die Wertminderung als dauernd angesehen;
b) dasselbe gilt, wenn der Durchschnittswert des täglichen Börsenkurses bzw. der Net-Asset-Value in den letzten 12 Monaten über 10% unter dem Buchwert liegt.

Im Interesse der Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz beziehungsweise Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss der ABC Beteiligungen AG zum 31. Dezember 2010 wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.


Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen
Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschrei­bun­gen unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet.

Die Finanzanlagen sind nach dem Grundsatz der Einzelbewertung mit den Anschaffungskosten bilanziert. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Wertaufholungen (Zuschreibungen auf Finanzanlagen) werden, soweit die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen am Bilanzstichtag nicht mehr bestehen, höchstens bis zu den historischen Anschaffungskosten vorgenommen.

Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanz­stichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung mit den Anschaffungskosten oder einem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Als beizulegender Wert gilt für Anteile an börsennotierten Unternehmen der Börsenkurs am Stichtag bzw. am letzten Handelstag vor diesem Datum.

Gewinnrücklagen
Unter den Gewinnrücklagen wird die gesetzliche Rücklage ausgewiesen, die gemäß aktienrechtlichen Vorschriften zu bilden ist.

Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnungen
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Kurs am Trans­aktions­tag in Euro bewertet; zum Bilanzstichtag wurden die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet (§ 256a S.1 HGB).

Dividendenerträge
Dividendeneinnahmen werden in dem Jahr, in welchem der Ge­winn­ver­wen­dungs­beschluss gefasst wird, als Ertrag erfasst.

Bewertung von Finanzinstrumenten
Auf die in den Finanzanlagen ausgewiesenen verbundenen Unternehmen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschrei­bungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
  

2. Erläuterungen zur Bilanz


Anlagevermögen

Auf die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird als kleine Kapitalgesellschaft verzichtet. Das Anlagevermögen, besteht ausschließlich aus Finanzanlagen. Diese beläuft sich zum 31.12.2010 auf TEUR 11.108 (Vj. TEUR 10.190), wovon TEUR 10.758 (Vj. TEUR 9.866) auf die Anteile an verbundenen Unternehmen und TEUR 350 (Vj. TEUR 324) auf die Wertpapiere des Anlagevermögens entfallen.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forde­rungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Zum 31.12.2010 besteht eine Darlehensforderung gegen ein verbundenes Unternehmen in Höhe von TEUR 504 (Vj. TEUR 130).

Wertpapiere
Im Berichtsjahr 2010 hat die ABC Beteiligungen AG die Wertpapiere des Umlaufvermögens, die im Vorjahr TEUR 343 betrugen, verkauft, sodass diese zum 31.12.2010 TEUR 0 betragen.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der ABC Beteiligungen AG betrug zum Bilanzstichtag EUR 500.000,00 und war in 500.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie eingeteilt. Das Grundkapital ist in Höhe von EUR 500.000,00 vollständig eingezahlt.
Die Anzahl der Aktien hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.

Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage umfasst die Beträge, die im Rahmen eines Forderungsverzichts durch die alleinige Aktionärin im Vorjahr in die Kapitalrücklage eingestellt wurden. Zum Bilanzstichtag beträgt die Kapitalrücklage TEUR 15.156 (Vj. TEUR 15.156).

Gewinnrücklagen
Im Berichtszeitraum haben sich die Gewinnrücklagen wie folgt entwickelt:
 

Angaben in TEUR
Gesetzliche
Rücklage
Rücklage für
eigene Anteile
Andere Gewinn-
rücklagen
Gewinnrücklagen
gesamt
Stand 01.01.2010
50
0
0
50
Einstellung
0
0
0
0
Umgliederung
0
0
0
0
Entnahme
0
0
0
0
Stand 31.12.2010
50
0
0
50


Gewinnvortrag
Im Berichtsjahr 2010 besteht kein Gewinnvortrag.

Bilanzverlust
Der Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2009 betrug TEUR 4.989. Im Berichtsjahr 2009 hat die ABC Beteiligungen AG einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 925 erwirtschaftet. Damit beträgt der Bilanzverlust des Berichtsjahres 2010 TEUR  4.064.

Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 24 (Vj. TEUR 11), wovon TEUR 21 (Vj. TEUR 11) auf die Gewerbesteuerrückstellung entfallen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und betragen zum 31.12.2010 TEUR 2,5 (Vj. TEUR 5).

Verbindlichkeiten
Es bestehen gegenüber Kreditinstituten keine Verbindlichkeiten (Vj. TEUR 0). Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ebenfalls keine Verbindlichkeiten (Vj. TEUR 0).
  

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung


Erträge aus Finanzanlagen
Die Erträge aus Finanzanlagen resultieren im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 11) aus Dividenden.

Zuschreibungen auf Finanzanlagen
Die Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 921 (Vj. TEUR 202) entfallen in Höhe von TEUR 921 (Vj. TEUR 95) auf in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens und in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 107) auf in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens.


Abschreibungen auf Finanzanlagen
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 5.295) entfallen in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 5.295) auf außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens infolge eines niedrigeren beizulegenden Zeitwertes.

Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 7 (Vj. TEUR 3) und enthalten im Wesent­lichen Abschlusskosten, sowie Kosten im Zusammenhang mit Veröffentlichungen im Bundesanzeiger sowie Handelsregistergebühren und Rechts- und Beratungs­kosten.
  

4. Sonstige Angaben


Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Haftung, Treuhandverhältnisse
Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Weitergehende Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Mitglieder der Organe im Geschäftsjahr 2010 waren:

Vorstand

Dipl.-Kfm. Sebastian Leser, MBA - Diplômé de l'ESSEC, Karlsruhe, Vorsitzender

Florian Stegmüller, Bretten (seit 01.09.2010)

 
Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Jörg Janich, Giengen, bis 07.07.2010
(Aufsichtsratsvorsitzender)

Dr. Burkhard Schäfer, Mannheim
Aufsichtsratsvorsitzender seit 01.09.2010 (bis 01.09.2010 stellvertretender Vorsitzender)
Unternehmensberater

Christian Rimmelspacher, Rheinstetten
Rechtsanwalt und Syndikus der Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Heidelberg

Marco Stillich, Wiesloch, seit 23.07.2010
(Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
Steuerberater und Leiter der Konzernsteuerabteilung der Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Heidelberg


Dem Vorstand wurden für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 insgesamt Bezüge in Höhe von rd. TEUR 0 (Vj. rd. TEUR 0) gewährt.

Die Bezüge des Aufsichtsrats für seine Tätigkeit im ab­gelaufenen Geschäftsjahr 2010 betragen insgesamt rd. TEUR 0 (Vj. rd. TEUR 0).

Im Berichtsjahr 2010 wurden neben dem Vorstand keine Mitarbeiter beschäftigt.

Stimmrechtsmeldungen
Uns liegen folgende Meldungen über das Bestehen einer Beteiligung, die uns nach § 20 Abs. 1 oder Abs. 4 AktG mitgeteilt worden sind, vor:

Die Deutsche Balaton AG, Heidelberg, zeigt gemäß § 20 AktG. an, dass ihr seit Gründung mehr als der vierte Teil der Aktien der Gesellschaft und außerdem eine Mehrheitsbeteiligung an der Gesellschaft gehört.

Die VV Beteiligungen AG, Heidelberg, hat uns gem. § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG i. V. m. § 16 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr kraft Zurechnung mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien und gleichzeitig kraft Zurechnung mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der ABC Beteiligungen AG gehört.

Die DELPHI Unternehmensberatung GmbH, Heidelberg, hat uns gem. § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG i. V. m. § 16 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr kraft Zurechnung mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien und gleichzeitig kraft Zurechnung mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der ABC Beteiligungen AG gehört.

Herr Thomas Zours, Deutschland, hat uns gem. § 20 Abs. 1 und Abs. 3 AktG i. V. m. § 16 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihm kraft Zurechnung mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien und gleichzeitig kraft Zurechnung mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der ABC Beteiligungen AG gehört.
  

5. Konzernzugehörigkeit


Die ABC Beteiligungen AG wird in den Konzernabschluss der Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Heidelberg, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Mutterunternehmen erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Aufgrund der Einbeziehung in den gemäß § 315 a HGB nach IAS/ IFRS aufgestellten Konzernabschlusses der Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Heidelberg, verzichtet die Gesellschaft gem. § 291 HGB auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses.
  

6. Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB

  

Name der Gesellschaft
Kapitalanteil
in Prozent

Eigenkapital
in TEUR 31.12.10

Jahresüberschuss in TEUR 31.12.10
Heidelberger Beteiligungsholding AG
Heidelberg
77,01
14.813
1.990



Heidelberg, im Oktober 2011

Der Vorstand
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.10.2011 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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