Kompaneers GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Altemeier seit 17.10.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flashpoint AGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/2016A. Darstellung der Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Die Weltwirtschaft wuchs 2015 nur moderat. Das Wachstum in den Schwellenländern verlangsamte sich weiter auf rund 4 Prozent. Dies war hauptsächlich auf niedrigere Wachstumsraten in China und Rezessionen in einer Reihe von anderen Schwellenmärkten, etwa Brasilien, zurückzuführen. Der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, ebenso wie militärische Auseinandersetzungen und politische Instabilität in Nahost, beeinträchtigten das Wirtschaftswachstum und das Geschäftsumfeld. Die reifen Märkte verzeichneten ein Wachstum von rund 2 Prozent, das vor allem von dem robusten Wirtschaftswachstum und der geringeren Arbeitslosigkeit in den USA getragen wurde. Die niedrigeren Ölpreise stützten zwar in vielen Ländern die Nachfrage von Industrie und Privathaushalten, sie wirkten sich jedoch auch negativ auf diejenigen Schwellenmärkte aus, die von Ölexporten abhängig sind. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet für das laufende Jahr eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7 Prozent. Einzig und allein privater Verbrauch und Staatskonsum treiben die Inlandsnachfrage. Dagegen ziehen die Investitionen bloß verhalten an. Die deutsche Industrie spürt das Mehr von Konflikten, Risiken und Wachstumsschwächen heftiger als andere Wirtschaften. Vordringliche Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist, Investitionstätigkeit und Innovationskraft am deutschen Standort zu stärken, erst recht angesichts immer größerer außenwirtschaftlicher Unsicherheit.
Die gesamte Entertainment-Branche wächst in der Hauptsache durch die Digitalisierung. So konnte der deutsche Markt für digitale Spiele im ersten Halbjahr 2016 um 10 % zulegen. Eine gleiche Entwicklung zeichnet sich in der Musik- und Videobranche ab. Die flashpoint AG hat rechtzeitig auf diese Entwicklung reagiert und den Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit auf die Dienstleistung gelegt. Gleichzeitig werden wir die gesamten Abläufe und Prozesse vereinfachen und optimieren, unsere Effizienz erhöhen und damit Wettbewerbsvorteile für flashpoint schaffen.
Die flashpoint AG, fester Bestandteil der Entertainment-Distribution in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist gerade in den letzten Jahren als Spezialist in dieser Branche gewachsen. Auch in Zeiten einer Wirtschafts- und Finanzkrise und der digitalen Veränderung glaubt flashpoint weiterhin an Potentiale des physischen Vertriebs von Entertainment-Produkten. Entertainment, das aber nicht mehr nur auf Games beruht, sondern von Zubehör, Merchandise und Trendartikeln flankiert wird. B. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs Die flashpoint AG konnte das Ergebnis des Vorjahres im Geschäftsjahr 2015/2016 steigern. Die Umsatzerlöse des Unternehmens erhöhten sich um 5,6 %. Großhandel Die flashpoint AG war auch 2015 Marktführer unter den deutschen Großhändlern der Gamesbranche. Das klassische Geschäft mit Games-Box-Produkten wird sich allerdings in den nächsten Jahren zugunsten des Digitalgeschäftes weiter verringern. Die flashpoint AG wird von den Games Publishern zunehmend mehr als Dienstleister gesehen, der klassische Großhandel rückt immer mehr in den Hintergrund. Die Rolle als Dienstleistungsunternehmen beinhaltet allerdings auch die Notwendigkeit weiterer Investitionen im IT- und Logistikbereich. Alle wesentlichen Distributionsverträge konnten verlängert, die besondere Zusammenarbeit als Stützpunkthändler mit unseren Lieferanten wie Electronic Arts, Microsoft oder ActivisionBlizzard intensiviert und ausgebaut werden. Des Weiteren haben wir den Toys-Bereich kontinuierlich ausgebaut, zusammen mit einer Vielzahl an Merchandising-Produkten bilden die neuen Produktgruppen die Möglichkeiten, Absatzverluste im traditionellen Gameshandel auszugleichen. Ein weiteres Potential sehen wir in dem kontinuierlichen Ausbau des Zubehör-Portfolios. Die Kompetenz flashpoints als Vollsortimenter wird vom Handel mehr als bestätigt und ist auch im neuen Geschäftsjahr eine weitere tragende Säule des Unternehmens. Exklusivdistribution Der Anteil der Exklusivdistribution kann im Geschäftsjahr 2015/2016 nicht mehr direkt mit den Vorjahren verglichen werden, weil ein erheblicher Teil auf die neu geschaffenen Produktgruppen u.a. im Bereich Trendartikel und Zubehör entfällt. Die Flashpoint AG bleibt einer der wenigen in Deutschland unabhängigen Distributoren mit einem international bedeutenden Namen. 4u2play GmbH 1.) www.4u2play.de Das zurückliegende Geschäftsjahr war geprägt von einem weiteren konsequenten Umsatzwachstum. Neben dem Ausbau des Kundenbestandes stand die Verbesserung der Margensituation im Vordergrund. Der 4u2play ist dies gerade durch die Optimierung der Sortimente und deren selektiveren Steuerung in den jeweiligen Verkaufskanälen nachhaltig gelungen. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch eine Neustrukturierung der internen Prozesse sowie eine Optimierung der technischen Infrastruktur. Damit einher geht eine deutliche Reduzierung der Kosten. 2.) Partnergeschäft Die durch die neue Geschäftsleitung eingeleitete Umstrukturierung hat auch positive Auswirkungen auf das Channel-Management. Durch die Einbindung von Metaplattformen ist eine Erhöhung der Sichtbarkeit des ganzen Produktportfolios auch auf weiteren Verkaufsplattformen möglich geworden, ohne zusätzliche Investitionen für die technische Integration zu tätigen. Damit werden Vertriebskanäle wie MeinPaket.de oder Rakuten.de neu erschlossen und sichern das erwartete Umsatzwachstum. 3.) Ausblick Es ist allgemein weiterhin von einer Steigerung des Verkaufs über Online-Plattformen auszugehen, an dem die 4u2play überproportional partizipieren wird. Neben dem Ausbau des Partnernetzwerkes ist eine Vermarktung von digitalen Inhalten über die eigene Verkaufsplattform angestrebt, um auch langfristig die Marktposition auszubauen. C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Rohergebnis konnte von 8,8 Mio. € auf 9,0 Mio. € (+3,4 %) gesteigert werden. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung stiegen um 1,7 %. Dies betrifft insbesondere die Verwaltungs-, Personal- und Vertriebskosten. Das Jahresergebnis vor Ertragssteuer konnte deutlich gesteigert werden. Die Liquiditätssituation der Flashpoint AG ist durch die vergebenen langen Zahlungsziele im Großhandel auch im kommenden Geschäftsjahr ein zentrales Thema. Um dieser wachsenden Bedeutung Rechnung zu tragen, wurde mit der Commerzbank Hamburg ein neues Finanzierungkonzept entwickelt. Neben dem Rahmenkredit wurde hier ein Vertrag über eine Borrowing Base Finanzierung vereinbart. Zum Bilanzstichtag waren wie im Vorjahr 6,0 Mio. € der Liefer- und Leistungsforderungen an die Bank verkauft. Die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten beliefen sich auf 3,2 Mio. € (Vorjahr: 5,6 Mio. €). Die Rückstellungen verringerten sich leicht auf 1,2 Mio. €. Rund 0,6 Mio. € entfallen auf Rabatt- und Bonuszahlungen. Das Anlagevermögen war per Bilanzstichtag mit rund 2,2 Mio. € aktiviert. Im Berichtsjahr wurden 0,3 Mio. € auf Gegenstände des Anlagevermögens abgeschrieben. Das Eigenkapital hat sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Die Eigenkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 21,9 % auf 24,5 %, die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote lag hingegen bei 32,3 %. Die von der Hausbank geforderte betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote von 25 % konnte somit erreicht werden. Im Berichtszeitraum war ausreichende Liquidität durch die Linie der Commerzbank und den Forderungsverkaufs-Rahmenvertrag gegeben. D. Chancen, Risiken und Risikomanagement Eine frühzeitige Erkennung und ein effizientes Management der Risiken in der Geschäftstätigkeit der Flashpoint AG sind wichtige Voraussetzungen für einen langfristigen Unternehmenserfolg. Durch Verwendung modernster Verfahren in Verbindung mit traditionellen Absicherungen des Debitorenrisikos durch Coface haben wir ein effizientes Risikomanagement bei gleichzeitiger Optimierung der Ertragsstruktur erreicht. Auch im Jahr 2015/2016 wurde durch Investitionen sowohl in IT als auch in zusätzliches Spezialwissen das Risikomanagement kontinuierlich ausgebaut. Ein branchenübliches Risiko besteht in möglichen Retouren. Die Gesellschaft trägt diesem Risiko durch eine entsprechende Einkaufs- und Vertriebspolitik, ständige Marktbeobachtung, Einbeziehung von Media/GfK-Abverkaufskontrollen und Abfragen bei den Kunden Rechnung. Für das verbleibende Risiko wurden ausreichende Rückstellungen gebildet. Durch die Bereitstellung von Liquidität der flashpoint AG an einen wichtigen Geschäftspartner für den Erwerb von Lizenzen besteht ebenfalls ein Risiko. Durch Verbesserung des IKS konnten wir das Lagerinventurergebnis erneut verbessern. Die Einführung der permanenten Inventur hat u.a. dazu beigetragen. Wir müssen uns weiterhin nicht nur auf der Handelsseite mit der unsicheren Wirtschafts- und Finanzlage auseinandersetzen, sondern auch auf der Lieferantenseite. Die Konsolidierung einiger Großkonzerne wie auch kleinerer Lieferanten wird von uns permanent beobachtet. Durch das Einsetzen der Microsoft Unternehmenssoftware "Navision" gelingt es flashpoint immer mehr, das Controlling weiter zu verbessern. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Damit soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und Maßnahmen zur Gegensteuerung rechtzeitig einleiten kann. Der Aufsichtsratsvorsitzende hält regelmäßig Kontakt mit dem Vorstand und ist einmal im Monat vor Ort, um mit dem Vorstand neben der Strategie und Geschäftsentwicklung des Unternehmens auch Fragen des Risikomanagements zu erörtern. Hinsichtlich des Forderungsverzichts der Aktionäre der flashpoint AG verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Hinsichtlich der Kreditlinien der Hausbank besteht das Risiko, Finanzierungs-Covenants nicht einzuhalten. Zur Eingrenzung dieses Risikos werden insb. bilanzverkürzende Maßnahmen durchgeführt (insb. Finanzierung durch Leasing). E. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. F. Voraussichtliche Entwicklung und Ergebnisperspektiven Die Leitmesse Gamescom (www.gamescom.de) war für die flashpoint AG wieder ein voller Erfolg. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr nicht nur auf den bevorstehenden Veröffentlichungen im Games Software Bereich, sondern auch bei den Toys und Trendartikeln. Gerade hier hat sich flashpoint bereits einen Namen gemacht und strebt jetzt weitere Kooperationen an. Trotz des sich weiterhin abzeichnenden negativen Trends in der Branche geht die flashpoint AG von einem positiven Verlauf des Umsatzes und des Ertrages zum Vorjahr aus. Gestützt wird diese These durch das richtige Vertriebs- und Marketingkonzept aus den zurückliegenden Jahren und die Tatsache, dass erfolgreiche Titel in dem bevorstehenden Berichtsjahr veröffentlicht werden. Die flashpoint AG geht im Geschäftsjahr 2016/2017 von einem positiven Umsatzverlauf aus. Durch den konsequenten Ausbau der Bereiche Spielwaren, Zubehör und Merchandising könnten sich die Durchschnittsmargen deutlich positiv entwickeln. Die flashpoint AG geht davon aus, dass auch im nächsten Berichtsjahr über die Banken und Gesellschafter ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt wird. Das Geschäftsmodell der Flashpoint AG überzeugt Um flashpoints herausragende Stellung in der Multikanal-Distribution weiter auszubauen, werden auch in der Zukunft erhebliche Mittel in den Ausbau des Vertriebswegemix investiert. So wird unter anderem die technische Unterstützung des Vertriebes und der Logistik weiter ausgebaut. Die Dienstleistung für Kunden und Partner steht ganz klar im Vordergrund. Gerade die Flexibilität, auf Veränderungen des Marktes sehr schnell reagieren zu können, zeichnet die flashpoint AG aus. In die Bereiche VMI (Vendor Managed Inventory), Produktdatenbank, Trade-Marketing, Marketing, Public Relations oder Community-Management wird verstärkt investiert. Das Fundament all dieser Bestrebungen und der entscheidende Faktor für den langfristigen Erfolg des Geschäftsmodells ist die hohe Kosteneffizienz. Es wird alles dafür getan, durch striktes Kostenmanagement und eine gelebte Kostenkultur diese Stärke weiter auszubauen. Flashpoint rechnet daher für das Geschäftsjahr 2016/2017 mit einem positiven Jahresergebnis. Risiken für die Weltwirtschaft könnten sich noch durch eine Verschärfung geopolitischer Spannungen, politische Instabilität, potenzielle terroristische Aktivitäten oder bewaffnete Konflikte in verschiedenen Regionen der Welt ergeben.
Hamburg, im September 2016 Thomas Altemeier der Vorstand Bilanz zum 30. Juni 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2016 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Zugänge zum Anlagevermögen werden im Wesentlichen zeitanteilig und linear, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (2,5 bis 13 Jahre), abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 150,00 aber nicht mehr als € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, welcher im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Scheidet ein solches Wirtschaftsgut aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit einem Festwert angesetzt. Die Waren werden zu Anschaffungskosten abzüglich Preisnachlässen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Warenbestand, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Konkret drohenden Forderungsausfällen wurde durch Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln und die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet, falls für diese Bilanzpositionen kein Derivatengeschäft abgeschlossen wurde. In diesem Fall wurden Bewertungseinheiten gebildet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen sind in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 11 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen EDV- und Kfz-Aufwendungen, die erst im Folgejahr aufwandswirksam werden. 4. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt € 1.012.000,00 und ist eingeteilt in 1.012.000 Namensaktien im Nennbetrag von jeweils € 1,00.
Der Vorstand wird vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn einen Teilbetrag in Höhe von € 40.480,00 (€ 0,04 je dividendenberechtigter Aktie) zur Ausschüttung zu verwenden und den verbleibenden Teilbetrag vollständig auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 3.092, Vorjahr T€ 1.684) sind gesichert durch Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Hinsichtlich weiterer T€ 61 besteht eine Absicherung durch Mietkaufobjekte. Diese betreffen die sonstigen Verbindlichkeiten Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T€ 2.161 (Vorjahr: T€ 2.124) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr in vollem Umfang Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die üblichen Eigentums-vorbehalte. 7. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Interesse eines besseren Liquiditätsmanagements haben wir unsere Kundenforderungen im Wesentlichen an eine Factoringgesellschaft verkauft. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Aktionäre der Flashpoint AG haben am 15. Dezember 2003 für Forderungsbeträge in Höhe von T€ 2.483 Forderungsverzichte erklärt. Die Forderungsverzichte stehen unter der auflösenden Bedingung, dass die Forderungen nebst Zinsen (T€ 2.169) seit Ausspruch des Verzichts wieder aufleben, sobald die rechnerische Überschuldung der Gesellschaft beseitigt ist, diese durch das Wiederaufleben nicht wieder erneut eintritt und eine Eigenkapitalquote von 25 % nicht unterschritten wird (Forderungsverzicht mit Besserungsabrede). 8. Haftungsverhältnisse Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von T€ 49. Aufgrund einer positiven Planungsrechnung des verbundenen Unternehmens wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die periodenfremden Erträge betragen T€ 81 (insbesondere Ertrag aus Ausbuchung von Verbindlichkeiten), die periodenfremden Aufwendungen T€ 87 (insbesondere Zuführung zur Einzelwertberichtigung sowie Forderungsverluste). V. Sonstige Angaben 1. Vorstand Dem Vorstand der Flashpoint AG gehörte im Berichtsjahr Herr Thomas Altemeier, Vertrieb/Finanzen/Verwaltung, an. Die Angabe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Dem Vorstand wurde Ende 2014 ein Kredit in Höhe von € 40.000,00 gewährt. Die Tilgung erfolgt monatlich seit Februar 2015 mit € 1.000,00 monatlich. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Restsumme auf € 23.000,00. Der Zinssatz beträgt 2,5 % p.a. Die Zinsen sind am Ende der Laufzeit fällig. 2. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat der Flashpoint AG gehörten im Berichtsjahr an: Herr Manfred Kühn, Unternehmer, Koblenz, Vorsitzender, Herr Andreas Keller, Geschäftsführer, Oering, Herr Arno Waschkau, Unternehmensberater, Glinde. Für die Mitglieder des Aufsichtsrates ist für das Geschäftsjahr 2015/2016 eine Vergütung in Höhe von T€ 20 vorgesehen. 3. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren - berechnet gemäß § 267 Abs. 5 HGB - beschäftigt:
4. Bewertungseinheiten Ein variabel verzinslicher Forderungsverkaufs-Rahmenvertrag (Grundgeschäft) wurde mit mehreren Zinsswapgeschäften (Sicherungsinstrumente mit einer Laufzeit bis maximal August 2016) unter Anwendung der Einfrierungsmethode zur Absicherung von Zahlungsstromschwankungen aufgrund von Zinsänderungen zu einer Bewertungseinheit (Mikro-Hedge) zusammengefasst. Zum Bilanzstichtag hat der Forderungsverkauf ein Volumen von rd. € 6,0 Mio. die Swapgeschäfte sichern Verkaufsvolumen von rd. € 2,0 Mio. Der Vertrag wurde zum 30. Juni 2016 beendet und die Forderungen wurden am 1. Juli 2016 in vollem Umfang zurückgekauft. Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte dienen ausschließlich der Absicherung von Währungsrisiken. Sie decken die zugrunde liegenden Lieferungs- und Leistungsgeschäfte sowie originären Finanzgeschäfte (Grundgeschäfte) ab und werden in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen Devisentermingeschäfte in Höhe von T€ 8 betreffen Grundgeschäfte in Fremdwährungen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigt worden sind und zu Bewertungseinheiten zusammengefasst wurden. Die Marktwerte von Devisentermingeschäften werden unter Berücksichtigung der Terminauf- bzw. -abschläge bestimmt. Sofern Devisentermingeschäfte mit den zugehörigen Grund-geschäften in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt sowohl zu Beginn der Sicherungsbeziehung als auch zu jedem darauffolgenden Bilanzstichtag, an dem diese Sicherungsbeziehung besteht, eine Messung ihrer Wirksamkeit. Hierzu werden im Falle einfacher Mikro-Hedges die Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft miteinander verglichen. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft überwacht die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen. Die Devisentermingeschäfte des Wareneingangs-geschäftes werden mit den ihnen zugrunde liegenden erwarteten Zahlungsströmen je Fremdwährung in Bewertungseinheiten (Makro-Hedges) zusammengefasst. Der Sicherungs-zeitraum beträgt bis zu 2,5 Monate nach dem Bilanzstichtag. VI. Beteiligungsverhältnisse Das Unternehmen war im Berichtsjahr an der folgenden Gesellschaft beteiligt: Firma 4u2play GmbH, Hamburg. Handelsregister Amtsgericht Hamburg HRB 141851. Stammkapital € 100.000,00; es ist voll eingezahlt. Anteil am Stammkapital 100 %. Eigenkapital am 30. Juni 2016 € -1.531.300,55 Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 € 106.815,91
Hamburg, 2. September 2016 Thomas Altemeier der Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Flashpoint AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Flashpoint AG den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Koblenz, 20. Oktober 2016 Pütz,
Mittler & Kollegen GmbH
Günter Mittler, Wirtschaftsprüfer Feststellung und ErgebnisverwendungsbeschlussDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 30. Juni 2016 am 28. Oktober 2016 festgestellt. Die Hauptversammlung hat am 15. Februar 2017 beschlossen, € 40.480,00 auszuschütten und den verbleibenden Teilbetrag (€ 2.015.397,39) auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen. Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2015/2016der Flashpoint AGSehr geehrte Aktionäre, der Aufsichtsrat hatte den Vorstand der Flashpoint AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 konstruktiv, regelmäßig, zielgerichtet und mit kritischem Rat begleitet und sämtliche Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand stets zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung, strategische Maßnahmen, Unternehmensplanung und zustimmungspflichtige Geschäfte informiert. Alle Beschlüsse fasste der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung und Erörterung. Der folgende Bericht informiert Sie gemäß § 171 Abs. 2 AktG über die Arbeiten des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2015/2016 sowie über das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Auch das Geschäftsjahr 2015/2016 war geprägt von einer schlechten Marktentwicklung. Die Umsätze der Branche hatten mit starken Rückgängen zu kämpfen, dennoch erreichte die Flashpoint AG ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hervorragende Marktstellung der Flashpoint AG wurde durch eine sehr gute Kostenplanung und durch die Aufnahme neuer lukrativer Produkte ausgebaut. Der Umsatz stieg um 5,3 % von € 59,5 Mio. auf € 62,8 Mio. an. Das Rohergebnis verbesserte sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2014/2015 um 3,3 % von € 8,8 Mio. auf € 9,1 Mio. Die Kosten betrugen inkl. Zinsen und exkl. Steuern € 8,7 Mio., eine leichte Kostensteigerung um T€ 56. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von T€ 131 auf T€ 379. Gerade wegen der schwierigen Marktgegebenheiten war das Ergebnis sehr gut. In dem herausfordernden Marktumfeld für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015/2016 behauptete sich die Flashpoint AG nach wie vor sehr erfolgreich. Der innovative Ausbau der Logistik, die strategische Ausrichtung des Dienstleistungsangebotes und die erfolgreiche Aufnahme und Ergänzung weiterer Produktlinien trugen erheblich zur Steigerung des Umsatzes und der Marge bei. Es wurden fast alle wesentlichen Einkaufs- und Distributionsverträge verlängert und neue, Margen trächtige hinzugewonnen. Der Aufsichtsrat hatte die Geschäftsführung des Vorstandes sorgfältig kontrolliert und bestätigt, dass dieser in jeder Hinsicht rechtmäßig, ordnungsgemäß und wirtschaftlich gehandelt hatte. In sämtliche Entscheidungen, die für die Flashpoint AG von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher oder mündlicher Form über alle für die Flashpoint AG relevanten Entwicklungen. Die Berichterstattung umfasste insbesondere die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage, die Beschäftigungssituation sowie die Planung und Weiterentwicklung des Unternehmens. Zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand bestand ein intensiver Telefonkontakt. Weitere Themen waren die Rentabilität der Gesellschaft, die laufende Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement, die internen Kontrollsysteme, die Compliance Vereinbarungen, Geschäfte von erheblicher Bedeutung sowie maßgebliche Investitionen. Der Aufsichtsrat hatte alle ihm unterbreiteten Vorgänge und Unterlagen in den Aufsichtsratssitzungen erörtert und geprüft. Sitzung des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2015/2016 traf sich der Aufsichtsrat zu zwei ordentlichen Sitzungen. In der Aufsichtsratssitzung vom 05.11.2015 beschäftigte sich der Aufsichtsrat vorrangig mit der für das Geschäftsjahr 2014/2015 durchgeführten Abschlussprüfung und dem vorgelegten Jahresabschluss. Diese wurden eingehend erörtert, festgestellt und einstimmig gebilligt. Weiterhin wurden die Berichte des Aufsichtsrats und des Wirtschaftsprüfers besprochen. Der Vorschlag zur Dividendenausschüttung und die Wahl des Abschlussprüfers auf der bevorstehenden Hauptversammlung wurden formuliert. Der Vorstand berichtete anschließend über die aktuelle Geschäftsentwicklung der Flashpoint AG. In der zweiten Aufsichtsratssitzung am 21.06.2016 wurden neben den Berichten des Aufsichtsratsvorsitzenden und des Vorstandes die folgenden Punkte besprochen - Entwicklung der Zinsen in Verbindung mit Zinssicherungsgeschäften - Stand der Kreditverhandlungen mit der Commerzbank AG - Verlängerung des Dienstvertrages von Herrn Altemeier - Maßnahmen zur Verbesserung der Gewinnsituation - Budgetvorlage für das Geschäftsjahr 2016/2017 und deren Genehmigung - Entwicklung der Firmen 4u2play und Crimson Cow Die Planzahlen für das Geschäftsjahr 2016/2017 wurden einstimmig genehmigt. Der Dienstvertrag mit Herrn Altemeier wurde zu verbesserten Konditionen um 3 Jahre verlängert und im Umlaufverfahren einstimmig genehmigt. Der Aufsichtsrat der Flashpoint AG besteht gemäß § 7 der Satzung aus drei Mitgliedern. Diese Mitglieder sind, wie in der Vergangenheit auch: Manfred Kühn, Aufsichtsratsvorsitzender Arno Waschkau Andres Keller Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016 Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pütz, Mittler & Kollegen GmbH hatte den Jahresabschluss der Flashpoint AG geprüft. Die Jahresabschlussprüfung wurde nach § 316 ff. HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Die Wahl des Abschlussprüfers erfolgte in der Hauptversammlung am 17.02.2016. Durch Pütz, Mittler & Kollegen wurden der Jahresabschluss und der Lagebericht der Flashpoint AG zum 30. Juni 2016 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht und der ergänzende Erläuterungsbericht hatten allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der Aufsichtsratssitzung am 28.10.2016 vorgelegen und wurden nach deren Aussagen sorgfältig geprüft. Diese Unterlagen wurden in der Aufsichtsratssitzung unter dem Tagesordnungspunkt Nr. 2: Bericht des Wirtschaftsprüfers Herr Mittler intensiv und umfassend in dessen Gegenwart erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Der Abschlussprüfer konnte keine Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagements bezogen auf den Rechnungslegungsprozess feststellen. Der Aufsichtsrat hatte den Prüfungs- und den Erläuterungsbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eingehend geprüft. Der Abschlussprüfer berichtete über die Erstanwendung des BilRUG (Bilanzrichtlinie Umsetzungsgesetz), welches am 23.07.2015 in Kraft getreten ist. In der Aufsichtsratssitzung hatte der Vorstand zu dem Prüfungs- und dem Erläuterungsbericht Stellung genommen und die gestellten Fragen insbesondere hinsichtlich der Beteiligungen, der Margenentwicklung und der Wertberichtigungen ausführlich Stellung bezogen. Es wurden die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Flashpoint AG diskutiert. Hierbei sind das frühzeitige Erkennen, ein effizientes Management der Risiken in der Geschäftsleitung der Flashpoint AG und eine dringend erforderliche Veränderung des Produktportfolios wichtige Voraussetzungen für einen langfristigen Unternehmenserfolg. Die Neuausrichtung der 100 prozentigen Tochtergesellschaft 4u2play entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Die Tochter 4u2play konnte den Umsatz von € 1,5 Mio. auf € 2,1 Mio. steigern. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von T€ 37 auf beachtliche T€ 107. Damit haben sich die Maßnahmen zur Optimierung des Sortiments, deren selektive Steuerung in den Verkaufskanälen und ein striktes Kostenmanagement als richtig erwiesen. Diese positive Entwicklung wurde in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2016/2017 durch die vorliegenden Unternehmenszahlen bestätigt. Die Flashpoint AG trägt den branchenüblichen Risiken von Retouren durch permanente, qualifizierte Marktbeobachtung, Einbeziehung von GfK-Abverkaufs-Kontrollen und -Abfragen bei den wichtigen Kunden Rechnung. Durch die abgeschlossenen Verträge mit den Lieferanten und vertraglich fixierten Retouren-Vereinbarungen wird das Risiko stark gemindert. Dem verbleibenden Restrisiko wurde durch die Dotierung einer entsprechenden Rückstellung begegnet. Das zukünftige Wiederaufleben der unter Forderungsverzicht stehenden Forderungen in Höhe von ca. € 2,5 Mio. (zzgl. Zinsen) ist durch Eigenkapital schonende Vereinbarungen mit den Gläubigern geregelt. Die Folgen aus dem Wiederaufleben der Forderungen wurden im Gutachten ausführlich dargestellt und sind somit für die Flashpoint AG transparent und kalkulierbar. Der Aufsichtsrat stimmte den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht geprüft und gebilligt und damit den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016 festgestellt. Auch hat der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und einstimmig zugestimmt, den Bilanzgewinn zur Zahlung der Dividende von € 0,04 je dividendenberechtigter Namensaktie zu verwenden und den restlichen Bilanzgewinn von € 2.055.877,39 auf neue Rechnung vollständig vorzutragen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flashpoint AG für ihren hohen persönlichen Einsatz und Leistungsbereitschaft sowie ihren Beitrag zum Erfolg der Flashpoint AG. Der Bericht des Aufsichtsrats wurde im Umlaufbeschluss durch die Mitglieder des Aufsichtsrats einstimmig beschlossen.
Hamburg, im Dezember 2016 Manfred Kühn, Aufsichtsratsvorsitzender |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Einzelhandel mit Bekleidung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit Textilien
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Sportgeräten
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Drucken von Zeitungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Herstellung von sonstigen Armaturen
Herstellung von Prüfmaschinen
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen