Scope Ratings GmbHLiquidiert

Lennéstraße 5, 10785 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 145472
Eingetragen
26.10.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Die Erstellung von Rating-Tests und Rating-Gutachten, die Entwicklung von Rating- und Scoringmodellen, die Vermarktung von Software (insbesondere Rating-Software).

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Scope Ratings GmbH

(vormals: Scope Credit Rating GmbH)

Berlin

(vormals: Tübingen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 25.834,00 23.422,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 185,00 348,00
II. Sachanlagen 25.649,00 23.074,00
B. Umlaufvermögen 117.789,84 219.763,24
I. Vorräte 3.160,00 3.890,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 114.481,72 185.086,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.000,00 6.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 148,12 30.786,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.999,50 4.312,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 146.623,34 247.497,74

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 1.382,15 180.429,26
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -17.300,00 -17.300,00
2. eingefordertes Kapital 82.700,00 82.700,00
II. Kapitalrücklage 24.936,63 24.936,63
III. Gewinnrücklagen 17.300,00 17.300,00
IV. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 10.287,10
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 45.205,53
VI. Bilanzverlust 123.554,48 0,00
B. Rückstellungen 9.470,00 35.419,60
C. Verbindlichkeiten 135.771,19 31.648,88
Bilanzsumme, Summe Passiva 146.623,34 247.497,74

Anhang

3.1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches  aufgestellt. Ergänzend dazu wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 274a, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Per 1.1.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt.

3.2 Angaben zu den Bilanzierung- und Bewertungmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß Art.67 Abs.8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschluss­stichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt, beim Geschäfts- oder Firmenwert wird innerhalb fünf Jahren abgeschrieben. 

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs­- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410 netto werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. In den Jahren 2008 und 2009 wurden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150.- und 1.000,- EUR in einen Sammelposten eingestellt und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellkosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

In den Herstellungskosten sind gem. § 255 Abs.3 HGB keine Zinsen für Fremdkapital enthalten, bzw. die Herstellungs­kosten sind nicht zu bewerten

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000,00. Der Gewinnvortrag vor Verwendung zum 01.01.2011 beträgt 55.492,63 EUR.

Die eigenen Anteile im Nominalwert von 17.300 EUR waren gem. § 272 Abs.1a HGB vom gezeichneten Kapital abzuziehen.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Die im Jahresabschluss enthaltenen POSTEN, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

3.3 Sonstige Angaben

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von TEUR 66 (i. Vj. TEUR 32) enthalten. Erhaltene Anzahlungen sind mit dem Nettobetrag ausgewiesen.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von insgesamt TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0).

Die Kredite an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans im Gesamtvolumen von 80 TEUR (Zinssatz von 3,5%) wurden im Jahr 2011 zurückgezahlt.

Zum Stichtag bestehen keine Sachverhalte, die der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB unterliegen.

3.4 Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:   Thomas Morgenstern, Dipl.-Kaufmann

 

Tübingen, 23.01.2012

Für die PSR Rating GmbH

gez. Thomas Morgenstern, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.01.2012 festgestellt.

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