Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 74718
Vorher
Hellingrath Gesellschaft für Prozeßleittechnik mbHSMS Hellingrath GmbH
Eingetragen
19.7.2004
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Systemen, Verfahren und Produkten (Soft- und Hardware) der Prozeßleittechnik, der Meß- und Regeltechnik, der elektronischen und elektrischen Steuerungen und der allgemeinen elektrischen Anlagen einschließlich Installationstechnik sowie die Entwicklung, Planung, Konstruktion, Herstellung, der Vertrieb und die Ausführung von elektrischen Anlagen sowie die Herstellung und der An- und Verkauf von Gegenständen, welche mit elektrischen Anlagen oder mit deren Installation in Verbindung stehen. Mit eingeschlossen in den Unternehmenszweck sind zugehörige Beratungs-, Koordinierungs- und Serviceleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Deffland
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Dirk Bittermann
seit 22.4.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SMS group GmbH
Germany
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LUX Automation GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf, HRB 74718

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Patente 27.290,00 61.043,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.164,00 175.321,00
239.454,00 236.364,00
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.566,67 7.668,36
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 20.136.367,68 10.065.997,43
Geleistete Anzahlungen 3.006.025,61 1.794.692,13
23.154.959,96 11.868.357,92
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.663.550,63 1.765.238,03
Sonstige Vermögensgegenstände 49.656,66 36.617,40
1.713.207,29 1.801.855,43
Finanzforderungen und flüssige Mittel
Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen 6.217.439,49 5.223.440,38
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.513.265,71 2.206.227,59
7.730.705,20 7.429.667,97
32.598.872,45 21.099.881,32
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 61.901,29 59.698,62
32.900.227,74 21.395.943,94

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
Kapitalrücklage 11.200.000,00 8.200.000,00
Verlustvortrag -8.158.852,10 -7.034.058,99
Jahresfehlbetrag -2.317.344,29 -1.124.793,11
983.803,61 301.147,90
RÜCKSTELLUNGEN
Pensionsrückstellungen 1.466.406,35 1.827.603,00
Sonstige Rückstellungen 1.543.228,54 1.487.178,45
3.009.634,89 3.314.781,45
VERBINDLICHKEITEN
Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 904.650,00 2.914.983,33
Erhaltene Anzahlungen 23.104.990,08 11.592.718,65
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.139.649,90 1.810.627,70
Sonstige Verbindlichkeiten 1.757.499,26 1.450.569,81
28.906.789,24 17.768.899,49
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 11.115,10
32.900.227,74 21.395.943,94

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR
Umsatzerlöse 13.227.789,47 14.376.144,54
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -11.477.613,63 -12.966.422,75
Bruttoergebnis vom Umsatz 1.750.175,84 1.409.721,79
Vertriebskosten -1.668.576,50 -1.722.449,87
Allgemeine Verwaltungskosten -1.225.929,34 -1.262.782,39
Sonstige betriebliche Erträge 392.105,20 615.499,70
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.551.798,49 -109.237,77
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.891,70 881,99
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -121.212,70 -56.426,56
Ergebnis nach Steuern -2.317.344,29 -1.124.793,11
Jahresfehlbetrag -2.317.344,29 -1.124.793,11

Anhang

Grundlagen des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit sind in der Bilanz einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert. Erhaltene Anzahlungen, die an Konsortialpartner weitergeleitet wurden, sind bei den erhaltenen/geleisteten Anzahlungen abgesetzt worden. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(über) verbundene(n) Unternehmen werden nicht in gesonderten Posten ausgewiesen, sondern je nach Sachverhalt den Posten geleistete Anzahlungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Finanzverbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen zugeordnet. Die Mitzugehörigkeit wird im Anhang erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Umsatzkostenverfahren gewählt. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Das Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wird nicht ausgeübt, sodass erhaltene Anzahlungen auf Vorräte nicht von den Vorräten abgesetzt, sondern gesondert auf der Passivseite ausgewiesen werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die für die planmäßige lineare Abschreibung verwendeten Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen ermittelt. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und erforderlichenfalls auch außerplanmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die hierbei verwendeten Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen ermittelt. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € erfolgt eine sofortige aufwandswirksame Verrechnung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250 € bis 800,00 € werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten nach dem Durchschnittspreisverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bilanziert. In die Herstellungskosten werden die Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital und Sondereinzelkosten des Vertriebs werden nicht aktiviert.

Zur verlustfreien Bewertung bei schwebenden Geschäften werden unter Berücksichtigung von Selbstkosten Wertberichtigungen bis zur Höhe der Herstellungskosten vorgenommen; für darüberhinausgehende Beträge werden Rückstellungen gebildet.

Geleistete Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht, auf niedrig verzinsliche Forderungen und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruht. Geleistete Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen.

Wertaufholungen im Bereich des Anlage- und Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen.

Finanzforderungen und flüssige Mittel werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive latente Steuern

Hinsichtlich des Ausweises aktiver latenter Steuern macht die Gesellschaft vom Wahlrecht des § 274 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ausweis.

Rückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionszusagen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Hierbei werden zukünftige Entgelt- und Rentenanpassungen berücksichtigt. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Zum 31. Dezember 2023 wurden folgende Parameter angesetzt: Rechnungszins mit 1,83 %, Rententrend 2,00 %, Anwartschaftstrend 0,00 % und Fluktuation von 4,00 %.

Es wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,83 % angesetzt (Vorjahr: 1,78 %). Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (1,75 %) (Vorjahr: 1,44 %) ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von 11.886 € (Vorjahr: 62.757 €).

Die übrigen Rückstellungen bestehen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Künftige Preis- und Kostensteigerungen zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden angemessen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Altersteilzeitleistungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck gebildet. Sie werden mit dem Rechnungszins von 1,75 % p. a. (Vorjahr: 1,44 %) für Jubiläumszuwendungen und 0,99 % (Vorjahr: 0,58 %) für Altersteilzeitleistungen abgezinst. Im Rahmen weiterer Berechnungsannahmen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,25 % bzw. 3,25 % p. a. unterstellt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation bei den Jubiläumsverpflichtungen wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Hieraus ergibt sich eine durchschnittliche Fluktuation von 4 %.

Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 1,5 % der Umsatzerlöse gebildet.

Erhaltene Anzahlungen

Erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt auf der Passivseite.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Forderungen, Verbindlichkeiten, flüssige Mittel sowie geleistete Anzahlungen, die auf fremde Währung lauten und kursgesichert sind, werden zum Sicherungskurs bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip).

Derivative Finanzinstrumente

Die LUX Automation GmbH begegnet Risiken aus Wechselkursschwankungen durch Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten (Devisentermingeschäften). Die Absicherungen erfolgen jeweils im Rahmen von micro-hedges. Die derivativen Finanzinstrumente werden mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zusammengefasst. Die Sicherungsbeziehungen werden aufgrund der Übereinstimmung der wertbestimmenden Parameter (Volumen- und Fristenkongruenz) als hochwirksam eingestuft (Critical Term Match-Methode). Die Devisentermingeschäfte werden in der Bilanz nicht erfasst (Einfrierungsmethode).

Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte errechnen sich auf Basis des Stichtagskurses zuzüglich des marktkonformen Devisenswapsatzes (Aufschlag oder Abschlag) im Vergleich zum Sicherungskurs. Den Marktwerten liegen jeweils interne Berechnungen bzw. Bankbewertungen zugrunde.

Zum 31. Dezember 2023 sind Fremdwährungspositionen in Höhe von 1.101.315,30 € (Vorjahr: 4.947.135,17 €) durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Devisentermingeschäfte werden ausschließlich konzernintern mit der SMS GmbH oder SMS group GmbH abgeschlossen. Diese schließen wiederum kongruent entsprechende Sicherungsgeschäfte mit verschiedenen Geschäftsbanken ab.

Erträge und Aufwendungen

Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht worden sind; dies ist in der Regel bei Kundenabnahme. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung als Aufwand erfasst.

Rückstellungen für Einzelgewährleistungen bilden wir im Zeitpunkt der Abrechnung der Aufträge.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt.

(2) Vorräte

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.566,67 7.668,36
Unfertige Erzeugnisse / Leistungen 20.136.367,68 10.065.997,43
Geleistete Anzahlungen 3.006.025,61 1.794.692,13
(davon an verbundene Unternehmen) (0,00) (0,00)
23.154.959,96 11.868.357,92

(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
Forderungen gegen Kunden 1.315.162,82 1.197.238,42
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 348.387,81 567.999,61
(davon gegen Gesellschafter) (227.819,31) (553.513,06)
1.663.550,63 1.765.238,03

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

(4) Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Steuererstattungsansprüche, Vorschüsse, debitorische Kreditoren sowie sonstige Vermögensgegenstände. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, ausschließlich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

(5) Finanzforderungen und flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten. Die Finanzforderungen enthalten das Bankclearing mit der SMS GmbH.

(6) Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
Kapitalrücklage 11.200.000,00 8.200.000,00
Verlustvortrag -8.158.852,10 -7.034.058,99
Jahresfehlbetrag -2.317.344,29 -1.124.793,11
983.803,61 301.147,90

Das geringe Eigenkapital verbunden mit der im Laufe des Jahres 2024 erwarteten Ergebnisentwicklung stellt für die Gesellschaft eine besondere Herausforderung dar. Um den insolvenzrechtlichen Folgen einer bilanziellen Überschuldung vorzubeugen, hat der Gesellschafter einen gegenüber der Gesellschaft unbefristeten Rangrücktritt von den ihm gegenüber bestehenden Finanzverbindlichkeiten erklärt.

(7) Rückstellungen

Die betriebliche Altersversorgung beruht auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Für die Bemessung der Pensionen sind die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen und die versorgungsrelevanten Bezüge maßgeblich. Die Finanzierung dieser Versorgungszusagen erfolgt im Wesentlichen durch Bildung von Pensionsrückstellungen.

Die Unterdeckung zum vorhandenen Kassenvermögen der MVK Mittelständische Versorgungskasse e.V. zum 31. Dezember 2023 beträgt 270.855,35 € (Vorjahr: 400.635,00 €). Diese ist unter den Pensionsrückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Die sonstigen Rückstellungen sind gebildet für auftragsbezogene Gewährleistungen, fehlende Eingangsrechnungen sowie Nachlaufkosten und Rückstellungen für den Personalbereich.

(8) Finanzverbindlichkeiten

Die Finanzverbindlichkeiten der Gesellschaft enthalten ein Gesellschafterdarlehen mit einer Laufzeit größer einem Jahr. Diese Finanzverbindlichkeiten sind aufgrund des ausgesprochenen unbefristeten Rangrücktritts mit einem Betrag von 0,9 Mio. € nachrangig.

(9) Erhaltene Anzahlungen

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
Erhaltene Anzahlungen von Kunden 16.595.405,30 6.682.306,46
Erhaltene Anzahlungen von verbundenen Unternehmen 6.509.584,78 4.910.412,19
(davon von Gesellschaftern) (356.174,23) (612.415,00)
23.104.990,08 11.592.718,65

Das Wahlrecht des § 268 (5) Satz 2 HGB wurde im Berichtsjahr 2023, wie im Vorjahr, nicht ausgeübt, sodass erhaltene Anzahlungen auf Vorräte gesondert auf der Passivseite ausgewiesen werden.

(10) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft sind, wie im Vorjahr, sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 314.716,59 € (Vorjahr: 44.232,92 €). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 37.788,56 € (Vorjahr: 0,00 €) enthalten.

(11) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von 93.500,79 € (Vorjahr: 73.996,80 €) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 4.934,56 €). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(12) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Kursgewinnen von 2.265,86 € (Vorjahr: 169.068,96 €) sowie sonstige betriebliche Erträge.

(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen, Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen, Kursverluste von 207.224,05 € (Vorjahr: 1.018,06 €) sowie sonstige Aufwendungen.

(14) Zinsergebnis

2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.891,70 881,99
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.212,70 56.426,56
darin enthalten:
Zinsanteil in der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen 40.219,00 36.505,00
Zinsanteil in der Zuführung zu den Jubiläumsrückstellungen 2.106,00 2.019,00
Zinsanteil in der Zuführung zu den Altersteilzeitrückstellungen 2.122,00 841,00
Zinsanteil in der Zuführung zu den Sterbegeldrückstellungen 110,00 116,00
-13.321,00 -55.544,57

Die Zinserträge und die übrigen Zinsaufwendungen beziehen sich auf die in den Finanzforderungen ausgewiesenen flüssigen Mittel und den in den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesenen Liquiditätsposten. 100.596,83 € (Vorjahr: 101,43 €) der Zinserträge sowie 74.416,67 € (Vorjahr: 15.077,07 €) der Zinsaufwendungen entfallen auf verbundene Unternehmen.

(15) Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Herstellungskosten des Umsatzes und in den übrigen Funktionskosten sind folgende Materialaufwendungen und Personalaufwendungen enthalten:

2023 2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.636.240,16 3.219.567,03
Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.533.048,54 5.752.656,56
Summe Materialaufwand 14.169.288,70 8.972.223,59
2023 2022
Löhne und Gehälter 7.486.769,71 6.610.987,41
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 838.035,23 1.509.187,72
- davon Aufwendungen für Altersversorgung -337.946,78 392.694,30
Summe Personalaufwand 8.324.804,94 8.120.175,13

Die Aufwendungen für Altersversorgung enthalten nicht die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinszungssatzes werden im Personalaufwand ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die in der Bilanz nicht enthaltenen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Restlaufzeit von bis zu 42 Monaten und betragen 385.884,51 €.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:

2023 2022
Konstruktion 62,1 63
Materialwirtschaft 2,4 3
Vertrieb 6,5 7
Verwaltung 13,5 11
Gesamt (ohne Auszubildende) 84,5 84

Konzernzugehörigkeit

Die Beteiligung der SMS group GmbH, Düsseldorf, an der Gesellschaft beträgt 100 %.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SMS GmbH, Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 49121), als den kleinsten und der Siemag Weiss GmbH & Co. KG, Hilchenbach-Dahlbruch (Amtsgericht Siegen, HRA 5230), als den größten Kreis von Unternehmen einbezogen.

Die Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister offengelegt.

Organe

Geschäftsführung

Dipl.-Ing.

Giacomo D'Ignazio, Essen

Sprecher der Geschäftsführung (bis zum 31.12.2023)

Kaufmann

Frank Deffland, Düsseldorf

Kfm. Geschäftsführer (bis zum 31.12.2023)

Sprecher der Geschäftsführung (ab dem 01.01.2024)

Dipl.-Ing.

Frederico Consonno, Düsseldorf

Geschäftsführer (ab dem 01.01.2024)

Die ausgeübte hauptberufliche Tätigkeit, der zur Geschäftsführung bestellten Personen zum 31. Dezember 2023 besteht in der Geschäftsführung der LUX Automation GmbH, Düsseldorf.

Im Geschäftsjahr bestand der Beirat gemäß § 9 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages aus zwei Mitgliedern:

Herr Gerald Mayr (Vorsitzender)

Leiter Center of Excellence Elektrik und Automation der SMS group GmbH

Herrn Jörn Schulte

Leiter Finance & PMO der SMS group GmbH

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB ist hinsichtlich der Nennung der Organbezüge Gebrauch gemacht worden.

In den Pensionsrückstellungen sind Rückstellungen für ehemalige Geschäftsführer in Höhe von 329.022,00 € (Vorjahr: 412.753,00 €) enthalten. Es wurden an die ehemaligen Geschäftsführer Pensionsleistungen in 2023 i.H.v. 20.056,56 € geleistet.

 

Düsseldorf, den 27. Februar 2024

LUX Automation GmbH

Die Geschäftsführung

Frank Deffland

Frederico Consonno

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Patente 4.020.629,83 1.154,20 44.045,48 3.977.738,55
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.335.298,60 148.073,59 310.139,92 1.173.232,27
GESAMT 5.355.928,43 149.227,79 354.185,40 5.150.970,82
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Patente 3.959.586,83 34.907,20 44.045,48 3.950.448,55
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.159.977,60 104.912,59 303.821,92 961.068,27
GESAMT 5.119.564,43 139.819,79 347.867,40 4.911.516,82
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Patente 27.290,00 61.043,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.164,00 175.321,00
GESAMT 239.454,00 236.364,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der LUX Automation GmbH, Düsseldorf

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die LUX Automation GmbH wurde 2008 gegründet und schreibt die lange Geschichte der 1899 gegründeten BEA Elektrotechnik und Automation GmbH (Düsseldorf) sowie der 1946 gegründeten Hellingrath Gesellschaft für Prozessleittechnik mbH (Mülheim a.d.R.) fort. Als 100 %ige Tochter der SMS group GmbH ist die LUX Automation GmbH heute ein Dienstleister für integrative Automatisierungstechnik und industriellen Anlagenbau.

Die LUX Automation GmbH ist Planer und Hersteller elektrotechnischer Ausrüstungen für die Industrie. Das Geschäft ist in fünf eigenverantwortliche Sparten gegliedert. Diese umfassen die angestammten Bereiche Metals, Logistic, IT-Solution sowie die zukunftweisenden Geschäftsbereiche E- Conversion & Storage und Prüf- & Testsysteme.

Der Großteil der Kunden der LUX Automation GmbH befindet sich in Deutschland sowie im europäischen Ausland.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeiten von neuen Produkten und Dienstleistungen der Gesellschaft erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit Kundenaufträgen. F & E im Sinne der eigenständigen Produktentwicklung fand in diesem Jahr für die zukunftsträchtigen Geschäftsbereiche Prüf- & Testsysteme sowie E- Conversion & Storage statt. Zum 31.12.2023 waren 4 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. Zum Geschäftsjahresende beliefen sich die Kosten für diesen Bereich auf 277 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein erstes Testsystem für den Geschäftsbereich E- Conversion & Storage erfolgreich in Betrieb genommen werden. Des Weiteren wurden die vertrieblichen Aktivitäten in diesem Geschäftsbereich planmäßig intensiviert, sodass LUX an den ersten finalen Vergabeverhandlungen mit potenziellen Kunden teilnimmt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz vieler weltweiter Krisen, Ukraine-Krieg, Inflation und der nach wie vor vorhandenen Probleme in den Lieferketten wird die Weltwirtschaft nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds im Jahr 2023 um +3,0 % (Vorjahr: +3,5 %) wachsen. Trotzdem bedeutet dies einen weiteren Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Vor allem in Industrienationen bremsten die weltweiten Probleme in den Lieferketten das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2023 weiter ab. In Folge damit einhergehender Lieferengpässe wurden Produktionen notgedrungen gestoppt.

Neben den Lieferkettenengpässen, allgemeinem Materialmangel, dem Ukraine-Krieg und globalen Handelskonflikten sorgen weiterhin ein steigender Wettbewerbsdruck und umweltpolitische Herausforderungen für Unsicherheiten.

2. Geschäftsverlauf

Der positive Start in das Geschäftsjahr 2023 konnte nicht über den gesamten Jahresverlauf aufrechterhalten werden. Die Anfragetätigkeit seitens der Kunden in den Geschäftsbereichen Metals, Logistic, IT-Solution sowie deren Bereitschaft Vergabeentscheidungen zu treffen, war im Vergleich zu den Vorjahren geringer. Die daraus resultierenden Auftragseingänge konnten daher nicht an das Vorjahresniveau anknüpfen.

Die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Auftragseingang, Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die Mitarbeiterzahl.

Der Auftragseingang betrug im Geschäftsjahr 2023 17,70 Mio. € (Vorjahr: 31,87 Mio. €). Die im Vorjahr erwartete Fortführung des Auftragseingangs (geplant 28,0 Mio. €) konnte nicht erreicht werden. Neben den bereits erwähnten weltweiten Krisen sowie der anhaltenden Inflation ist ein weiterer Grund ein Cyber-Angriff auf die Gesellschaft, der maßgeblich für das Verfehlen der gesetzten Ziele verantwortlich war.

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 herrschte bei der LUX Automation GmbH, bedingt durch die diversen Krisenherde, eine leichte Unterbeschäftigung. Dieser Unterlastsituation wurde weiterhin mit dem Abbau von Resturlaub sowie dem Abbau von Gleitzeit- und Überstundenkonten begegnet. Ab Q2 / 2023 drehte sich die Auslastungssituation derart, dass eine Vollauslastung bis Ende 2023 erreicht werden konnte. Diese hält auch zu Beginn des Jahres 2024 weiter an.

3. Lage

a) Ertragslage

Bei einem Umsatz von 13,2 Mio. € (Vorjahr: 14,4 Mio. €) ergibt sich im Berichtsjahr ein Bruttoergebnis vom Umsatz von rund 1,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr von 1,4 Mio. €. Die Gesellschaft erzielte damit ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -2,3 Mio. € (Vorjahr: -1,1 Mio. €). In der Prognose sollte sich das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gegenüber dem Vorjahr nicht verschlechtern. Ein wesentlicher Grund, dass die Prognose nicht erfüllt werden konnte, ist in dem Cyber-Angriff auf die Gesellschaft zu sehen, der das Ergebnis in 2023 erheblich belastet hat.

Der leichte Rückgang der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf den zeitlichen Verlauf des Projektgeschäftes sowie auf die Lieferkettenprobleme und der dadurch bedingten fehlenden Materialien zurückzuführen. Dadurch konnten, für die Umsatzrealisierung fest eingeplante Aufträge nicht fertiggestellt und abgerechnet werden. Weiterhin erfolgte im Jahr 2023 ein weiterer deutlicher Bestandsaufbau gegenüber dem Vorjahr von 11,3 Mio. € (Vorjahr: 3,8 Mio. €).

Dies ist im Wesentlichen auf die Abwicklung und Anarbeitung von drei Großaufträgen zurückzuführen, welche in 2021 und 2022 akquiriert werden konnten.

Den Umsatzerlösen folgend, haben sich die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen von 13,0 Mio. € auf 11,5 Mio. € vermindert.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft durchschnittlich 84,5 Mitarbeiter (Vorjahr: 84,1) beschäftigt. Diese positive Entwicklung soll auch in den folgenden Geschäftsjahren weiter fortgesetzt werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die LUX Automation GmbH verstärkt externe Fachkräfte aus dem In- und Ausland erfolgreich in die Projektabwicklung eingebunden.

b) Finanzlage

Die Liquidität beträgt zum Bilanzstichtag 7,7 Mio. € und liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 7,4 Mio. €). Dieses ist im Wesentlichen auf die guten auftragsspezifischen Zahlungsbedingungen, dass positive Zahlungsverhalten unserer Kunden sowie auf ein gewährtes Gesellschafterdarlehen zurückzuführen. Diese positive Entwicklung konnte auch im Januar 2024 mit weiteren Zahlungseingängen von ca. 3,3 Mio. € fortgeführt werden. Die Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Das Eigenkapital beläuft sich auf 1,0 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer stark gestiegenen Bilanzsumme 3,0 % (Vorjahr: 1,4 %). Das geringe Eigenkapital verbunden mit der im Laufe des Jahres 2024 erwarteten Ergebnisentwicklung, stellt für die Gesellschaft eine besondere Herausforderung dar. Um einer möglichen bilanziellen Überschuldung sowie deren insolvenzrechtlichen Folgen vorzubeugen, hat der Gesellschafter neben einer Einzahlung in die Kapitalrücklage einen gegenüber der Gesellschaft unbefristeten Rangrücktritt von den ihm gegenüber bestehenden Finanzverbindlichkeiten erklärt.

Daneben bestehen erhaltene Anzahlungen von 23,1 Mio. € (Vorjahr: 11,6 Mio. €), die 70,2 % (Vorjahr: 54,2 %) der Bilanzsumme ausmachen und größtenteils innerhalb eines Jahres fällig sind.

Die Gesellschaft ist in das Cash Pooling der SMS GmbH einbezogen.

Im Berichtsjahr wurden ausschließlich Ersatzinvestitionen getätigt. Es wurden keine nennenswerten Einzelinvestitionen getätigt. Die Gesamtinvestitionen betrugen 149 T€ (Vorjahr: 87 T€).

c) Vermögenslage

Aufgrund der guten Auftragslage im Geschäftsjahr 2023 sind die unfertigen Erzeugnisse / unfertigen Leistungen von 10,1 Mio. € auf 20,1 Mio. € gestiegen. Damit konnte ein solider Grundstein für die ambitionierten Umsatzziele im Jahr 2024 gelegt werden. Gleichzeitig haben sich die erhaltenen Anzahlungen für unfertige Aufträge ebenfalls gegenüber dem Vorjahr von 11,6 Mio. € auf 23,1 Mio. € erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €) haben sich nur unwesentlich verändert. Die zeitlich und wertmäßig ungleichmäßige Abrechnung im Projektgeschäft, welche zum Teil zu erheblichen Schwankungen der Forderungsbestände führen kann, ist weiterhin gültig und üblich.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 als gut. Außerdem wurden mit dem weiteren Aufbau der zukunftsweisenden Geschäftsbereiche, dem strategischen Ausbau von Kundenbeziehungen sowie der intensiveren Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft Maßnahmen ergriffen, um eine positive Entwicklung der Gesellschaft zu ermöglichen und diese mittelfristig zu erreichen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2024 wird ebenfalls, bedingt durch die anhaltenden Krisen und durch die weiterhin vorhandenen Störungen der Lieferketten, beeinflusst werden. Trotzdem erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen positiven Geschäftsverlauf.

Zu Beginn des Jahres 2024 besteht Vollbeschäftigung. Wir gehen davon aus, dass dieser Zustand mit kleineren Schwankungen im Jahr 2024 anhält. Durch die konsequente Nutzung von Resturlauben und Zeitguthaben steuern wir den wirtschaftlichen Folgen einer möglichen Unterbeschäftigung entgegen.

In Zusammenarbeit mit der SMS group wird die Gesellschaft den Aufbau des Geschäftsbereichs E- Conversion & Storage im Jahr 2024 weiter vorantreiben, um erste Auftragseingänge im Geschäftsjahr 2024 zu erzielen.

Die im Geschäftsjahr 2021 eingeleitete Erweiterung der internationalen Präsenz der LUX Automation GmbH hat die Erschließung neuer Märkte und Kunden sowie die Errichtung eines Dienstleister-Netzwerkes in Niedriglohnländern zum Ziel. Die bisherige, erfolgreiche Umsetzung wird im Jahr 2024 fortgeführt und weiter ausgebaut.

Die Gesellschaft erwartet, dass sich der Auftragseingang in den Bereichen Metals, Logistic und Industrial-IT auf Vorjahresniveau bewegt und auch in den neuen Geschäftsfeldern sowie im Service leicht steigende Auftragseingänge realisiert werden. Ein wesentlicher Schwerpunkt wird dabei weiterhin darauf liegen, den Anteil des externen Auftragseingangs weiter zu stabilisieren und auszubauen.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wird für 2024 ein deutlich steigender Umsatz erwartet. Die Gesellschaft wird damit, seit längerer Zeit, wieder ein positives Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erwirtschaften. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter wird vorrausichtlich weiter leicht ansteigen.

2. Chancen- und Risikobericht

Konzerneinheitliches Chancen- und Risikomanagement

Die SMS group verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem für den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess, in welches die LUX Automation GmbH integriert ist. Die etablierten Kontrollstrukturen stellen die Einhaltung der gesetzlichen Normen, der Rechnungslegungsvorschriften und der internen Bilanzierungsrichtlinie sicher. Das vorrangige Ziel des Systems ist eine frühzeitige Erkennung von potenziellen Risiken und Chancen, die die Erreichung der Unternehmensplanung negativ oder positiv beeinflussen könnten.

Compliance

Die Geschäftsführung der SMS group ist verpflichtet, wirksame Compliance-Instrumente zu etablieren, um die Einhaltung der relevanten Rechtsvorschriften sowie der internen Vorgaben sicherzustellen, damit insbesondere den Fortbestand der Unternehmensgruppe gefährdende Entwicklungen vermieden oder früh erkannt werden können. In dieses Compliance Management System (CMS) der SMS group, in welchem auch die LUX Automation GmbH eingebunden ist, wurde auch im Jahr 2023 systematisch weiterentwickelt.

Ein wichtiger Bestandteil des CMS ist das in 2020 eingeführte elektronische Hinweisgebersystem. Dieses ermöglicht die rechtskonforme und effiziente Bearbeitung anonymer und nicht-anonymer Hinweise. Mit Hilfe der eingegangenen Meldungen konnte unter anderem Fehlverhalten abgestellt und Schaden vom Unternehmen abgewendet werden.

Das Compliance-Programm der SMS group befasst sich im Schwerpunkt mit den Themen Korruptionsprävention und Kartellrecht.

Absatzrisiken und -chancen

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, hohe Energiepreise sowie die weltweit gestiegenen Überkapazitäten in der Stahlerzeugung trüben die Aussichten in der Metallindustrie ein. Seit Ausbruch des Krieges im Februar 2022 sind diverse geopolitische sowie wirtschaftliche Herausforderungen zu beobachten. Der weitere Kriegsverlauf ist mehr denn je ungewiss, auch eine geographische Ausdehnung in andere Länder/Regionen erscheint nach wie vor im Bereich des Möglichen.

Krisenbeständige Trends wie die Dekarbonisierung der Stahlindustrie oder alternative Antriebe im Mobilitätssektor bieten der SMS group und der LUX Automation GmbH die Chance, sich der aktuellen Konjunkturlage zu widersetzen und neue Absatzmärkte erschließen.

Branchenspezifische Risiken

Das Risiko des Anlagenbaus besteht im Wesentlichen in der Komplexität und der langen Durchlaufzeit für die Abwicklung von Aufträgen. Diesen operativen Risiken des Anlagenbaus wird durch ein aktives Projektmanagement von Risiken, Terminen, Fortschritt und Kosten begegnet. Dadurch werden Abweichungen frühzeitig erkannt, sodass Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können.

Liquiditätsrisiken

Auf Basis der strategischen Planung wird die mittelfristige Liquiditätsentwicklung der LUX Automation GmbH abgeleitet. Im Rahmen der monatlich erstellten rollierenden 12-Monats-Liquiditätsplanung der LUX Automation GmbH wird die Entwicklung der kurzfristigen Liquidität ermittelt und überwacht. Um die Finanzmittel der LUX Automation GmbH möglichst effizient zu nutzen, erfolgt, soweit rechtlich oder regulatorisch zulässig und wirtschaftlich sinnvoll, ein Liquiditätsausgleich bei Kredit- und Anlagebedarf mit der SMS GmbH. Hierzu werden zur Liquiditätssicherung und -steuerung u.a. regionale Cash Pools genutzt.

Währungsrisiken

Den finanzwirtschaftlichen Risiken im Anlagenbau, die durch Fremdwährungsgeschäfte entstehen, wirkt die LUX Automation GmbH durch den Einsatz geeigneter Finanzinstrumente, wie zum Beispiel Devisentermingeschäften, entgegen. Es wird das Ziel der vollständigen Währungssicherung verfolgt. Nach Abschluss der Vollabsicherung erfolgen Anpassungen des Sicherungsvolumens bei Veränderungen der ursprünglich geplanten Zahlungsvolumina. Der Umfang der Sicherungsgeschäfte und der zu Grunde liegenden Grundgeschäfte wird regelmäßig überprüft.

Devisentermingeschäfte werden ausschließlich konzernintern mit der SMS GmbH abgeschlossen. Diese schließt wiederum kongruent entsprechende Sicherungsgeschäfte mit verschiedenen Geschäftsbanken ab.

Vertragsrisiken

Lieferverträge der LUX Automation GmbH werden kundenspezifisch erstellt und verhandelt. In diesen auf das jeweilige Einzelprojekt bezogenen Vertragswerken werden die für uns relevanten Rechtsthemen, allen voran Regelungen zur Haftung, Gewährleistung und Abnahme, explizit angesprochen und mit dem Ziel einer angemessenen Risikoverteilung individuell geregelt. Unser Risikomanagement sieht bestimmte Voraussetzungen für die Vertragsgestaltung vor, mit denen wir eine ausgewogene und rechtssichere Grundlage für unsere Vertragsbeziehungen mit den Kunden anstreben. Neben den vertraglichen Absicherungen werden Risiken durch Versicherungen abgedeckt. Für wahrscheinliche, nicht versicherte Risiken werden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Für Risiken, die aus Rechtsstreitigkeiten resultieren, wurden angemessene bilanzielle Vorsorgen getroffen, sofern die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist.

Beschaffungsmarktrisiken und -chancen

Die LUX Automation GmbH kauft unterschiedlichste Materialgruppen wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Komponenten sowie weitere Vormaterialien und Dienstleistungen für die Abwicklung ihrer Aufträge zu. Die im Berichtsjahr 2023 weiterhin regional unterschiedlich gestiegenen Beschaffungskosten, insbesondere durch gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie hohe Lohnabschlüsse, stellen ein anhaltendes Beschaffungsrisiko für die LUX Automation GmbH dar.

Trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine sowie des Nahostkonfliktes haben sich im Verlauf des Jahres 2023 die Risiken aus der Volatilität bei Material-, Energie- und Logistikkosten sowie die Störungen in den Lieferketten (z.B. reduzierte Teile- und Materialverfügbarkeit bei Elektronikkomponenten) sukzessive reduziert. Darüber hinaus führte die erhöhte Verfügbarkeit bei einzelnen Energieträgern (z.B. Gas) sowie die Abkehr von der Null-COVID- Politik in China zu einer Normalisierung auf den Beschaffungsmärkten und somit zu einer Reduzierung des globalen Beschaffungsrisikos.

Jedoch wird es aufgrund der ökonomischen Unsicherheiten sowie der geopolitischen Spannungen voraussichtlich zu einer weiteren Marktbereinigung in Form von Schließungen, Insolvenzen und Zusammenschlüssen bei unseren Lieferanten kommen. Diesen Unsicherheiten versucht die LUX Automation GmbH durch Diversifizierung der Lieferantenbasis und der Erschließung neuer, wettbewerbsfähiger Beschaffungsmärkte zu begegnen.

Sonstige Risiken und Chancen

Sonstige Risiken zeigten sich im vergangenen Jahr durch eine fortwährend hohe Bedrohung durch Cyber-Kriminalität. Die LUX Automation GmbH war in 2023 selbst von einem Cyber-Angriff und den daraus resultierenden Konsequenzen betroffen. Durch die Unterstützung der SMS group konnte die LUX Automation GmbH in das bestehende Netzwerk der SMS group integriert werden und profitiert jetzt ebenfalls von der IT-Sicherheit sowie den Sicherheitsstandards, welche regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.

In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Inflationsraten behalten sich die Notenbanken gezielte Leitzinsanpassungen vor. Als Folge der restriktiven Geldpolitik der EZB könnte es zu einem Abrutschen wesentlicher Länder der Eurozone in eine Rezession kommen. Ebenso führt die anhaltend hohe Inflation und das gestiegene Zinsniveau zu einem Abwärtsrisiko für die globale Weltwirtschaft. Daher signalisierten die Notenbanken bereits Spielräume für erste Zinssenkungen in 2024. Ein Ausdruck dieser Einschätzung ist die Tatsache, dass in den jeweiligen letzten Zinsrunden die Leitzinsen unverändert blieben.

Zusammenfassende Darstellung der Risiko- und Chancenlage

Sämtliche zuvor beschriebenen Risiken und Chancen, mit denen sich die LUX Automation GmbH konfrontiert sieht, unterliegen hinsichtlich ihrer Einflüsse auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage einer kontinuierlichen Kontrolle und Steuerung. Die Identifizierung und aktive Steuerung der unternehmerischen Risiken über ein umfassendes Risikomanagement- und Kontrollsystem sind integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die LUX Automation GmbH verfügt über geeignete Instrumente zur Risikoerkennung und -abwehr.

Der Anstieg der Inflationsraten hat sich im Jahresverlauf 2023 verlangsamt, jedoch verbleibt die Teuerung mit 6,9 % weiterhin auf sehr hohem Niveau und belastet die Investitions- und Konsumbereitschaft.

Zudem könnte eine weitere Eskalation in Verbindung mit einer geographischen Ausweitung des Kriegs in der Ukraine die konjunkturelle Entwicklung insbesondere in Westeuropa negativ beeinträchtigen. Auch eine mögliche Verschärfung der weiteren geo- oder handelspolitischen Konflikte im Nahen Osten und zwischen China und Taiwan können zu starken Verwerfungen der Konjunkturentwicklung führen.

Zusätzlich könnten veränderte regulatorische Rahmenbedingungen, im nationalen wie im internationalen Bereich, mit erhöhten Risiken für unsere Geschäftsaktivitäten behaftet sein, sofern diese für uns mit höheren Kosten oder sonstigen spezifischen Nachteilen gegenüber unseren Wettbewerbern verbunden sind.

Aus heutiger Sicht ergeben sich aus den beschriebenen Risiken und unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit keine wesentlichen Risiken für die LUX Automation GmbH.

 

Düsseldorf, 27. Februar 2024

LUX Automation GmbH

Die Geschäftsführung

Frank Deffland

Frederico Consonno

PROTOKOLL

über die Gesellschafterversammlung der

LUX Automation GmbH

40589 Düsseldorf

abgehalten am 28.02.2024 in Düsseldorf.

Anwesend war die alleinige Gesellschafterin, die SMS group GmbH mit Sitz in Düsseldorf, vertreten durch ihre Geschäftsführerin Fabiola Fernandez und ihre Prokuristin Dr. Sabine Schmeinck.

In der Gesellschafterversammlung lag vor der Prüfungsbericht der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften hält die SMS group GmbH eine Gesellschafterversammlung der LUX Automation GmbH ab und fasst folgende Beschlüsse:

1.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 mit einer Bilanzsumme von EUR 32.900.227,74 wird festgestellt und genehmigt.

2.

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -2.317.344,29 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung und dem Beirat der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

4.

Zum Prüfer des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2024 wird die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, gewählt.

 

Düsseldorf, den 28.02.2024

SMS group GmbH

Fernandez

ppa. Dr. Schmeinck

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LUX Automation GmbH, Düsseldorf

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der LUX Automation GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LUX Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES BEIRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 27. Februar 2024

BDO AG
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Zurhake, Wirtschaftsprüfer

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