StadtEnergie GmbH
Günter-Samtlebe-Platz 1, 44135 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Borninghoff seit 10.6.2024 | Prokura |
Martin Peter Wyrembeck seit 28.12.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
stadtenergie GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231 Grundlagen der GesellschaftDie stadtenergie GmbH (stadtenergie) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung (DEW21). Die Gesellschaft mit Sitz in Dortmund wurde im Februar 2011 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die energiewirtschaftliche Betätigung im Bereich der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Seit Mitte September 2020 ist die "neue" stadtenergie auf dem Markt. Die stadtenergie hat einen breiten, bundesweiten Schwerpunkt und beliefert in ganz Deutschland Kunden mit Ökostrom und Ökoerdgas. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben.[1] Die Wirtschaftsleistung ging um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurück.[2] Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften neben ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen die Konjunktur. Hinzu kam eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten hingegen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und die Wirtschaft im Jahr 2023 stützen. Der Anstieg sei aber insgesamt schwächer ausgefallen als in den beiden vorangegangenen Jahren. Der private Konsum nahm angesichts hoher Verbraucherpreise im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die Wirtschaftsleistung wurde im abgelaufenen Jahr von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies entspricht 0,7 % bzw. 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und somit so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung hat 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zugenommen.[3] 2.2 Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen Strom Nach einem außerordentlich starken Preisanstieg im Vorjahr gab es im Jahr 2023 deutliche Preisrückgänge im Strommarkt zu verzeichnen. Exemplarisch fiel der Preis für Base Load für das Frontjahr an der Großhandelsbörse EEX von 214 €/MWh zu Jahresbeginn auf zunächst rund 136 €/MWh. Ein Niveau, auf dem der Kontrakt in einer im Vergleich zum Vorjahr moderaten Schwankungsbreite (ca. +/- 15 €/MWh) über weite Teile des Jahres gehandelt wurde, bevor im letzten Quartal noch einmal ein Preisverfall auf rund 96 €/MWh einsetzte. Im Jahresdurchschnitt lag der Kontrakt letztlich bei 137,51 €/MWh. Ein Grund für den Preisverfall im ersten und letzten Quartal waren die milden Wetterprognosen für den jeweiligen Winter. Zudem zeichnete sich im Laufe des Jahres immer deutlicher ab, dass sich Deutschland in einer Rezession befindet. Zusätzlich zu den witterungsbedingten Einsparungen von Strom und Gas sah sich der Markt mit einer schwachen Nachfrage aus Gewerbe und Industrie konfrontiert. Angebotsseitig konnte eine deutlich verbesserte Kraftwerkssituation in Frankreich zum Preisrückgang beitragen. Der Verbrauch an Primärenergie erreichte 2023 in Deutschland eine Gesamthöhe von 10.791 Petajoule beziehungsweise 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten. Das waren 7,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist vor allem auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung, hohe Energiepreise und die gegenüber dem Vorjahr etwas wärmere Witterung zurückzuführen.[4] Erdgas Der Preis für den Frontjahreskontrakt im THE-Marktgebiet ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich gefallen. Lag er im Jahr 2022 durchschnittlich noch bei 122,84 €/MWh, fiel er im Jahr 2023 auf durchschnittlich 53,59 €/MWh, was einem Rückgang um 56% entspricht. Sowohl auf Nachfrage- als auch auf Angebotsseite gab es gute Gründe für den Preisrückgang. Die teils wetterbedingten, teils politisch induzierten und teils rezessionsbedingten Einsparungen konnten die nach wie vor stark reduzierten russischen Gaslieferungen abfedern. Auf Angebotsseite hat es im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Flüssiggas-Lieferungen nach Europa gegeben, auch unter Einbezug der deutschen LNG-Terminals. Im Jahr 2023 wurde nach ersten Zahlen mit 2.641 PJ (90,1 Mio.t SKE) gut 4 % weniger Erdgas verbraucht als im Vorjahr. Der Nachfragerückgang betraf sowohl die Industrie als auch private Haushalte und den Bereich Gewerbe, Handel, Dienstleistungen. Zur Stromerzeugung wurde gegenüber dem Vorjahr etwas mehr Erdgas (+ 1 %) eingesetzt. Die Erzeugung von Fernwärme aus Erdgas sank um 2 %. Die Witterung hatte nur einen eher geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung. Vielmehr geht der Verbrauchsrückgang vorrangig auf erfolgreiche Einsparungen bei den Verbrauchern zurück.[5] 2.3 Geschäftsverlauf Die stadtenergie GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein EBT in Höhe von -93.254,0 Tsd. €. Damit wurde der Planwert um 88,9 Mio. € verfehlt. Im Wesentlichen resultiert diese Abweichung aus geringeren Umsatzerlösen und höheren Materialaufwendungen gegenüber Plan. Die hinter den Erwartungen liegenden Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus deutlich hinter den Erwartungen liegenden Absatzmengen sowie der Rücknahme nicht rechtskonformer Preisanpassungen sowie Fehlerkorrekturen. Der höhere Materialaufwand ist hauptsächlich auf gestiegene Strom- und Gasbezugskosten, Fehlerkorrekturen sowie der Bildung von Drohverlustrückstellungen zurückzuführen. Ebenfalls über den Planannahmen lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Zinsaufwendungen sowie Abschreibungen. Im Rahmen der Abschlusserstellungsarbeiten wurden Unregelmäßigkeiten (Unrichtigkeiten oder Verstöße) insbesondere im Bereich der Tarifierung von Strom- und Gaslieferverträgen und der Erlös- und Aufwandsabgrenzung sowie der Aktivierung immaterieller Vermögensgegenstände erkannt, welche zu Fehlern im Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 geführt haben und im Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geführt hätten. Diese Unregelmäßigkeiten bestanden in den nachfolgenden Bereichen. Im Abrechnungssystem für die Strom- und Gaslieferungen wurden für eine Vielzahl von Vertragskonten nicht rechtskonform vorgenommene Preiserhöhungen hinterlegt. Die sich hieraus ergebende potenzielle Falschdarstellung auf den Jahresabschluss hätte zu einer Erhöhung der ausgewiesenen Umsatzerlöse von rd. 25,1 Mio. € geführt. Da die systemseitigen Preisanpassungen teilweise bereits im Geschäftsjahr 2022 erfolgt sind, resultiert hieraus überdies ein Fehler in den Umsatzerlösen im Vorjahresabschluss in Höhe von schätzungsweise 4,0 Mio. €, der in laufender Rechnung korrigiert wurde. Überdies wurden im Rahmen der Umsatzerlösabgrenzung von zum Stichtag nicht abgerechneten Strom- und Gaslieferungen unzulässigerweise überhöhte Absatzmengen berücksichtigt. Im Zuge der Aufarbeitung wurden diese Mengen korrigiert und unter Berücksichtigung bis dato vorgenommener Ist-Abrechnungen neu ermittelt. Vor diesem Hintergrund waren die Umsatzerlöse in Höhe von 27,8 Mio. € zu hoch abgegrenzt. Im Zuge der Aufstellung haben sich ferner Inkonsistenzen in der Ermittlungssystematik zur Periodenabgrenzung der Beschaffungskosten bzw. Mehr-Mindermengenabrechnungen, fehlerhaften Eingangsdaten bei der Ermittlung der Periodenabgrenzung der Netznutzungsentgelte ergeben. Diese betrafen sowohl die Strom- als auch die Gassparte. Bei der anschließenden, umfassenden Überarbeitung der Berechnungsdateien, der Korrektur fehlerhafter Eingangsdaten sowie der Berücksichtigung der zuvor genannten unplausiblen Absatz- und Erlöshochrechnungen für die Lieferjahre 2022 und 2023 sind - aufgrund der Zusammenhänge - ebenfalls die entsprechenden Ansätze in den Materialaufwendungen, im Wesentlichen Mehr-Mindermengen, in Höhe von 4,0 Mio. € aufwandswirksam angepasst worden. Hierin enthalten ist eine aufwandswirksame Anpassung für Mehr-Mindermengen-Abrechnungen der Gassparte betreffend das Lieferjahr 2022 in Höhe von 4,9 Mio. €. Diese führen entsprechend zu aperiodischen Aufwendungen im Materialaufwand. Verschiedene Aufwendungen externer Dienstleister im Zusammenhang mit der Anpassung der powercloud-Umgebung sowie der Funktionalitäten der Webseite bzw. des Online-Kundenportals sind als Aufwand behandelt worden. Im Rahmen der Aufarbeitung durch die Geschäftsführung unter Rückgriff auf einen externen Revisor sowie mehrere Rechtsberater hat sich der Verdacht einer bewussten Manipulation sowie eines Management override of controls durch den ehemaligen Prokuristen und COO auskunftsmäßig konkretisiert. Wir haben die Staatsanwaltschaft entsprechend informiert. Die Geschäftsführung hat alle betroffenen Sachverhalte, auch unter Einschaltung von externen Rechtsanwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfern und IT-Spezialisten analysiert, aufgearbeitet und, neben personalwirtschaftlichen, auch weitere rechtliche und operative Maßnahmen ergriffen, um einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss und Lagebericht aufzustellen. Ferner wurden deutliche Schwächen in Teilen des internen Kontrollsystems aufgedeckt. Hier wurden Korrekturmaßnahmen definiert, um die Lücken im internen Kontrollsystem zu schließen und die im Laufe des Geschäftsjahres identifizierten Fehler bei bereits durchgeführten Abrechnungen gegenüber Kunden zu korrigieren. Wir sind deshalb der Auffassung, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen vollständig im Jahresabschluss 2023 berücksichtigt sind. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses liegen der Geschäftsführung keine Informationen oder Hinweise zu weiteren Unregelmäßigkeiten vor. 2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Vermögenslage
Die Bilanz der stadtenergie wird durch Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände auf der Aktivseite sowie durch Rückstellungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten auf der Passivseite geprägt. Das Anlagevermögen reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund von planmäßigen Abschreibungen um 1.200,7 Tsd. €. Das Umlaufvermögen stieg im Bereich der Vorräte um 263,7 Tsd. €. Grund hierfür sind die erworbenen CO 2 -Zertifikate für die verkauften Erdgasmengen. Des Weiteren nahmen die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um 90.540,2 Tsd. € zu. Hier stiegen insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 86.347,0 Tsd. € auf 93.963,7 Tsd. € infolge einer gestiegenen Verlustübernahme, die aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin DEW21 resultiert. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 19.729,3 Tsd. € hauptsächlich aufgrund von Margin-Zahlungen im Zusammenhang mit schwebenden Beschaffungsgeschäften sowie einer Ausweisänderung an. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 15.536,1 Tsd. €. Ursächlich hierfür ist neben den oben genannten Gründen, dass die aus noch nicht abgerechneten Energielieferungen resultierenden abgegrenzten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen niedriger waren als die mit diesen saldierten erhaltenen Anzahlungen. Die erhaltenen Anzahlungen werden in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Wie bereits im Vorjahr weist die Gesellschaft auf der Aktivseite einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 636,7 Tsd. € aus und ist damit bilanziell überschuldet. Die Rückstellungen weisen eine Erhöhung von 54.425,7 Tsd. € auf. Hierzu trug im Wesentlichen die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatz- und Beschaffungsgeschäften sowie Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und den Übertragungsnetzbetreibern aus der Strom- und Gaspreisbremse bei. Im Geschäftsjahr 2023 lagen die von den Kunden erhobenen Abschlagszahlungen auf Strom- und Gaslieferungen zusammen mit den erhaltenen Zahlungen aus den Strom- und Gaspreisbremsen über den korrespondierenden, abgegrenzten Forderungen zum Stichtag. Der Saldo in Höhe von 22.142,8 Tsd. € wird in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ebenfalls hierunter erfasst sind Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber der KfW in Höhe von 2.624,8 Tsd. € aus zu viel erhaltenen Entlastungen aus der Dezember-Soforthilfe 2022. Die stadtenergie verfügt über keine Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten. Das Fremdkapital besteht mit 39.460,0 Tsd. € gegenüber DEW21 zur Finanzierung der Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. In Summe erhöhte sich die Bilanzsumme und somit das im Unternehmen gebundene Vermögen und Kapital um 93.659,8 Tsd. €. Im Geschäftsjahr 2020 wurde mit der DEW21 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Weiterhin hat DEW21 zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Überschuldung eine Rangrücktrittserklärung ausgesprochen. Die Liquidität wird durch eine Liquiditätsvereinbarung mit der DEW21 gesichert. 2.3.2 Finanzlage Die Kapitalflussrechnung stellt die Mittelherkunft und die Mittelverwendung der liquiden Mittel dar. Durch die Aufteilung der Zahlungsströme nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit ergibt sich als Saldo die Veränderung des Finanzmittelbestandes im Geschäftsjahr. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei -4.299,7 Tsd. € und damit um 10.686,3 Tsd. € über dem Vorjahreswert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war rückläufig und lag bei - 149,9 Tsd. €. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit betrug 8.931,2 Tsd. €. Dieser setzt sich zusammen aus den von der DEW21 bereitgestellten liquiden Mittel zur Finanzierung der Gesellschaft, insbesondere für zu leistende Margin-Zahlungen für Energiebeschaffungsgeschäfte vermindert um die hierfür zu zahlenden Zinsen. Aus der Entwicklung der Mittelzu- und -abflüsse ergibt sich eine Erhöhung der im Finanzmittelbestand erfassten liquiden Mittel um 4.481,6 Tsd. €. Die Liquidität ist jederzeit aufgrund des mit der DEW21 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages und des damit zusammenhängenden Verlustausgleichs gesichert. 2.3.3 Ertragslage Die stadtenergie steuert ihre Aktivitäten intern anhand des Ergebnisses vor Ertragssteuern (EBT) als finanziellen Leistungsindikator. Die stadtenergie hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit -93.254 Tsd. € ein deutlich unter dem Vorjahr und der Prognose aus dem Vorjahr liegendes und damit sehr unzufriedenstellendes EBT erzielt. Wesentliche Gründe hierfür sind geringere Absatzmengen, periodenfremde Effekte, Fehlerkorrekturen und ein über Plan liegendes negatives Finanzergebnis. Die Umsatzerlöse beliefen sich in 2023 auf 64.893,0 Tsd. € und setzen sich aus Strom- und Erdgasabgaben an Privatkunden im Inland zusammen. Der Rückgang von -26.739,3 Tsd. € bzw. -29,2 % resultiert u. a. absatzbedingt aus einem Rückgang der Absatzmengen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Darüber hinaus sind in den Umsatzerlösen aperiodische Erlösminderungen von 4,2 Mio. € im Strombereich und Erlösminderungen in Höhe von 25,7 Mio. € im Gasbereich enthalten. Hierin enthalten sind Erlösminderungen von rd. 18,6 Mio. € aus Fehlerkorrekturen. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um 1.758,0 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr. Im Vorjahr hatten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen für Neukundenboni zu einem Anstieg dieses Postens geführt. Der Materialaufwand (141.296,6 Tsd. €) umfasst den Energiebezug von Dritten, Kosten für Herkunftsnachweise und CO 2 -Zertifikate, Mehr-/Mindermengenabrechnungen sowie Netznutzungsentgelte. Der Materialaufwand stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 49.434,1 Tsd. € bzw. 53,8 %. Dieser Anstieg ist zum einen auf gestiegene Beschaffungspreise zurückzuführen sowie zum anderen sind hierin Aufwendungen aus einer Fehlerkorrektur in laufender Rechnung für Mehr-/Mindermengenabrechnungen aus dem Vorjahr in Höhe von 4,9 Mio. € enthalten. Ferner resultiert der Anstieg aus der Bildung von Drohverlustrückstellungen für schwebende Absatz-/Beschaffungsgeschäfte im Strom- (4,3 Mio. €) und Gasbereich (22,2 Mio. €). Der Personalaufwand ist um 132,3 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr gestiegen und beläuft sich auf 770,6 Tsd. €. Zum 31.12.2023 waren im Durchschnitt 10 Personen in der Gesellschaft beschäftigt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen betragen 1.028,9 Tsd. € und resultieren hauptsächlich aus planmäßigen Abschreibungen aus der Aktivierung der Web-Seite der Gesellschaft. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (13.150,5 Tsd. €) beinhalten neben Dienstleistungen der DEW21 Aufwendungen für Marketing, IT, Abrechnung und Aufwendungen für die Kundenakquise. Sie sind im Berichtsjahr um 5.877,2 Tsd. € bzw. 80,8 % gestiegen. Insbesondere gestiegene Servicekosten der Abrechnung, DV-Projektleistungen und Rechts- und Beratungskosten sowie gestiegene Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen trugen zu dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei. Hierin enthalten sind auch zurückgestellte Aufwendungen für die Aufarbeitung der dargestellten Unregelmäßigkeiten von rd. 1,1 Mio. €. Das Finanzergebnis beträgt -1.908,0 Tsd. €. Es besteht im Wesentlichen aus Zinserträgen aus der Verzinsung des Verlustausgleiches 2022 vermindert um die Zinsen für erhaltene Darlehen von der DEW21. Der im Vergleich zum Vorjahr hohe Zinsaufwand resultiert hauptsächlich aus dem Umstand, dass insbesondere zu Beginn des Geschäftsjahres umfangreiche Margining-Zahlungen für Energiebeschaffungsgeschäfte geleistet werden mussten, die über die DEW21 finanziert wurden. 2.3.4 Sonstige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Belegschaft Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt zehn Mitarbeiter und somit 3 mehr als im Plan für 2023 vorgesehen bei der stadtenergie angestellt. Kunden Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Anzahl der Kunden in der aktiven Belieferung mit Strom moderat gesteigert werden, wobei der Planwert jedoch deutlich unterschritten wurde. Die Anzahl der Kunden in der aktiven Belieferung mit Gas reduzierte sich im Jahresverlauf signifikant. Auch hier wurde der Planwert deutlich unterschritten. 3 Angaben zu § 6b EnergiewirtschaftsgesetzDie stadtenergie GmbH ist i.S.v. § 3 Nr. 38 EnWG verbunden zu einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen. Sie führt nach § 6b Abs. 3 EnWG andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors aus. Diese anderen Tätigkeiten im Elektrizitäts- und Gassektor umfassen den Vertrieb von Elektrizität und Gas. Für die verschiedenen Tätigkeiten werden im Rechnungswesen getrennte Konten geführt. Ein Tätigkeitsabschluss war nicht zu erstellen. 4 Bericht über die Einhaltung und Erreichung der öffentlichen ZwecksetzungHinsichtlich der Berichterstattung zur Erfüllung der öffentlichen Zwecksetzung gemäß § 108 Absatz 3 Nr. 2 GO NRW ist festzustellen, dass die stadtenergie im Berichtsjahr ihren satzungsmäßigen Aufgaben nachgekommen ist. Die Geschäfte wurden im Sinne der gültigen Gesellschaftsverträge und der übrigen geltenden gesetzlichen Regelungen geführt. Die Einhaltung und Erreichung der öffentlichen Zwecksetzung im Geschäftsjahr 2023 war jederzeit gegeben. 5 Risiko- und Chancenbericht5.1 Risikobericht Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken könnten dadurch auftreten, dass ein Kunde seine ausstehende Rechnung nicht begleicht und somit für die Gesellschaft ein erhöhtes Liquiditätsrisiko entsteht. Zusätzlich entsteht ein potenzielles Liquiditätsrisiko durch volatile Energiepreisentwicklungen, die zu einem kurzfristigen Liquiditätsbedarf führen. Es besteht das Risiko, dass Lieferanten aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft und erlittener Reputationsschäden auf Vorauszahlungen bestehen und diese zu zusätzlichen Liquiditätsbedarfen. All dies kann wiederum zu unplanmäßigen Zinskosten führen. Beschaffungs- und Vertriebsrisiken Mittel- und langfristige Mengen- und Preisrisiken auf den Absatzmärkten werden im Rahmen der Unternehmensplanung in der jeweiligen Sparte berücksichtigt. Im Wesentlichen besteht ein Risiko darin, dass die Absatzmengen bzw. die Margen gegenüber der Planung sinken. Preissteigerungen können u.U. nicht kurzfristig weitergegeben oder Produkte nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden, was zu geringeren Kundengewinnen bzw. Kundenverlusten führen kann. Zusätzlich bestehen Risiken in einem sich auch kurzfristig, teilweise auch rückwirkend, änderndem regulatorischen Umfeld, das nicht nur zu zusätzlichem Umsetzungsaufwand führt, sondern dessen Kommunikation gegenüber den Endverbrauchern im Wesentlichen auf die Energieversorger übertragen wurde. Durch diese Unsicherheiten ergibt sich ebenfalls ein erhöhter Servicebedarf. Durch den Aufbau von erweiterten Servicestrukturen besteht ein Risiko darin, dass Servicekosten gegenüber der Planung steigen. Die erlittenen Reputationsschäden erhöhen das Risiko verstärkter Kündigungen und können Belastungen aus dem Abverkauf bereits beschaffter Mengen führen. Rechtliche Risiken Betreffend die aufgedeckten und korrigierten nicht rechtskonform vorgenommene Preiserhöhungen bleiben rechtliche Risiken bestehen. Dies umfasst die rechtliche Begleitung strafrechtlicher Ermittlungen und Verfahren, arbeitsrechtliche Verfahren insbesondere hinsichtlich ihrer presserechtlichen Begleitung sowie zusätzliche Belastungen aus der Abwehr nicht gerechtfertigter Ansprüche in Folge einer erhöhten Beschwerde- und Klagebereitschaft im Umfeld öffentlichkeitswirksamer Verfahren. Gesamtbild der Risikolage Aufgrund betrachteter Eintrittswahrscheinlichkeiten und deren finanzieller Auswirkungen sind geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung und -steuerung getroffen und in den Wirtschaftsplanungen berücksichtigt worden. Hierdurch und bedingt durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der DEW21 sind keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken aus den Geschäftsfeldern zu erkennen. 5.2 Chancenbericht Geltendmachung von Ansprüchen Hinsichtlich der mit der Aufarbeitung und Korrektur der nicht rechtskonform vorgenommenen Preiserhöhungen bestehen Chancen, Schadensersatzansprüche gegenüber Versicherungen oder Einzelpersonen geltend machen zu können. 6 PrognoseberichtDas Geschäftsjahr 2023 war geprägt von den festgestellten und aufgearbeiteten Unregelmäßigkeiten und dadurch bedingten Fehlerkorrekturen. Unter anderen die Bildung von Drohverlustrückstellungen aus schwebenden Absatz- und Beschaffungsgeschäften von 26,5 Mio. € zu Vollkosten haben das Ergebnis 2023 belastet, führen jedoch dazu, dass wesentliche Kostenpositionen der nachfolgenden Geschäftsjahre deren Ergebnis nicht mindern. Zusammen mit einem zu erwartenden positiven Finanzergebnis wird für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung im niedrigen einstelligen Millionenbereich erwartet.
Dortmund, 05. März 2025 stadtenergie GmbH Die Geschäftsführung Martin Wyrembeck [1] Vgl. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023. [2] Vgl. Destatis Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.066 vom 23.02.2024. [3] Vgl. Deutsche Bundesbank, Destatis: Deutsches Bruttoinlandsprodukt sinkt 2023 um 0,3 Prozent, 15.01.2024. [4] Vgl. AG Energiebilanzen, "Energieverbrauch ist 2023 kräftig gesunken, https://ag-energiebilanzen.de/energieverbrauch-ist-2023-kraeftig-gesunken/. [5] Vgl. BDEW, "Die Energieversorgung 2023 - Jahresbericht", https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/sites/default/files/2024-07/BDEW_Energieversorgung_2023.pdf. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 20231 Allgemeine AngabenDie stadtenergie GmbH hat ihren Sitz in Dortmund, ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund (HRB 23696) und weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wird nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und nach den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt und gegliedert. Gemäß Gesellschaftsvertrag ist die Geschäftsführung verpflichtet, den Jahresabschluss sowie den Lagebericht nach Maßgabe der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zu erstellen und prüfen zu lassen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, die im Vergleich zum Vorjahr mit zwei zulässigen Ausnahmen unverändert angewendet wurden. Abweichend zur Bewertung im Vorjahr werden Forderungen und/oder Verpflichtungen aus primärer Energiebeschaffung, Ausgleichsenergie und Mehr-/Mindermengen zum Stichtag nicht pauschal aus den Gesamtmengendifferenzen der Energiemengenbilanz abgeleitet und bewertet, sondern differenziert nach den Quellen der Mengenabweichungen. Durch diese Änderung wird eine zutreffende Bewertung unter Berücksichtigung energiewirtschaftlicher Abrechnungslogiken erreicht. Aus der Neuberechnung der Forderung für Energiebeschaffung, Ausgleichsenergie und Mehr-/Mindermengen zum 31.12.2022 unter Anwendung der beschriebenen neuen Methodik und der Korrektur fehlerhafter Eingangsdaten im Gasbereich ergab sich eine Minderung der bisherigen Forderung von 7.024,7 Tsd. € im Gasbereich um 4.370,3 Tsd. €, die hierin enthaltene Fehlerkorrektur für Mehr- /Mindermengenabrechnungen beträgt 4.922,6 Tsd. €. Im Strombereich hätte statt einer Forderung in Höhe von 145,4 Tsd. € eine Verbindlichkeit in Höhe von 177,2 Tsd. € gebildet werden müssen. Die fehlerhaften Darstellungen sind im Geschäftsjahr 2023 korrigiert worden und führen zu außergewöhnlichen aperiodischen Aufwendungen im Materialaufwand. Entgegen dem Ausweis im Vorjahr werden insbesondere Vorauszahlungen auf Netznutzungsentgelte, sowie Rückforderungsansprüchen aus abgegrenzten Beschaffungskosten und Mehr-/Mindermengen, welche in den Vorjahren unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen waren unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Hierdurch wird eine zutreffendere Darstellung des Umlaufvermögens erreicht. Im Vorjahr betrugen diese Forderungen rd. 15,5 Mio. € und im laufenden Geschäftsjahr rd. 11,1 Mio. €. Im Rahmen der Abschlusserstellungsarbeiten wurden Unregelmäßigkeiten (Unrichtigkeiten oder Verstöße) im Bereich der Tarifierung von Strom- und Gaslieferverträgen sowie der Erlös- und Aufwandsabgrenzung erkannt, welche zu Fehlern im Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 geführt haben und im Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geführt hätten. Diese Unregelmäßigkeiten bestanden in den nachfolgenden Bereichen. Im Abrechnungssystem für die Strom- und Gaslieferungen wurden für eine Vielzahl von Vertragskonten nicht rechtskonform vorgenommene Preiserhöhungen hinterlegt. Die sich hieraus ergebende potenzielle Falschdarstellung auf den Jahresabschluss hätte zu einer Erhöhung der ausgewiesenen Umsatzerlöse von rd. 25,1 Mio. € geführt. Da die systemseitigen Preisanpassungen bereits im Geschäftsjahr 2022 erfolgt sind, resultiert hieraus überdies ein Fehler im Vorjahresabschluss in Höhe von rd. 4,0 Mio. €, der in laufender Rechnung korrigiert wurde und somit zu außergewöhnlichen aperiodischen Erlösminderungen geführt haben. Überdies wurden im Rahmen der Umsatzerlösabgrenzung von zum Stichtag nicht abgerechneten Strom- und Gaslieferungen unzulässigerweise überhöhte Absatzmengen berücksichtigt. Im Zuge der Aufarbeitung wurden diese Mengen korrigiert und unter Berücksichtigung bis dato vorgenommener Ist-Abrechnungen neu ermittelt. Vor diesem Hintergrund waren die Umsatzerlöse in Höhe von 27,8 Mio. € zu hoch abgegrenzt. Diese Unregelmäßigkeit bestand auch schon im Abschluss für das Geschäftsjahr 2022. Der Fehler in Höhe von 13,1 Mio. € wurde in laufender Rechnung korrigiert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu den historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen linearen Abschreibungen bei zeitlich begrenzten Nutzungsdauern. Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Im Rahmen der Förderung der Neukundengewinnung werden im Zusammenhang mit dem Abschluss von Strom-, Gas- und Kombiverträgen Sachgegenstände zu verbilligten Konditionen gewährt. In Höhe des Verlustes aus dem jeweiligen Verkauf des verbilligten Sachgegenstands wird hierbei ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet und über die Restlaufzeit des Strom-, Gas- oder Kombivertrages aufgelöst. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin DSW21 als oberste Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der DSW21 als Organträgerin erfasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2020 wurde mit der DEW21 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Weiterhin hat DEW21 zur Vermeidung der wirtschaftlichen Überschuldung eine Rangrücktrittserklärung ausgesprochen. Aufgrund dieser Maßnahmen wurde der Jahresabschluss unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vertragsportfolien nach IDW RS ÖFA 3 Schwebende Energieverträge werden abweichend vom Einzelbewertungsgrundsatz zusammengefasst in Vertragsportfolien bewertet. Die Abgrenzung der Vertragsportfolien erfolgt dabei entsprechend der internen Steuerung. Zur Risikosteuerung der Vertragsportfolien wurde ein dokumentiertes Risikomanagementsystem implementiert. Für jedes Vertragsportfolio wird eine lieferjahrbezogene Deckungsbeitragsrechnung unter Berücksichtigung der zurechenbaren Gemeinkosten durchgeführt. Die Basis der Deckungsbeitragsrechnung bilden die mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit geplanten Absatzmengen des Vertriebs und die zum Abschlussstichtag dafür durchgeführten Beschaffungsgeschäfte auf Basis historischer Erfahrungen. Bei der Deckungsbeitragsrechnung werden pro Portfolio und Jahresscheibe die offenen Positionen durch die Saldierung der unrealisierten Verluste und Gewinne imparitätisch bewertet. Etwaige Verluste einzelner Portfolien und Jahresscheiben führen zur Bildung einer Drohverlustrückstellung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Vertragsportfolio Stromvertrieb: Gleichartige Risiken aus kontrahierten Stromabsatzverträgen mit Endkunden werden zusammengefasst mit den zugehörigen Strombeschaffungsgeschäften inklusive Nebenkosten bewertet. Die Beschaffung erfolgt entsprechend definierter Systematiken. Offene Positionen aus Kundenverträgen mit Preisbindung werden regelmäßig durch Transaktionen geschlossen und fortlaufend überwacht. Vertragsportfolio Gasvertrieb: Gleichartige Risiken aus kontrahierten Gasabsatzverträgen mit Endkunden werden zusammengefasst mit den zugehörigen Gasbeschaffungsgeschäften inklusive Nebenkosten bewertet. Die Beschaffung erfolgt entsprechend definierter Systematiken. Offene Positionen aus Kundenverträgen mit Preisbindung werden regelmäßig durch Transaktionen geschlossen und fortlaufend überwacht. 3 Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der dem Anhang beigefügt ist. Vorräte Unter den Vorräten sind die entgeltlich erworbenen CO 2 -Emissionsrechte im Zusammenhang mit dem Gesetz über einen nationalen Zertifikatehandel für Brennstoffemissionen (Brennstoffemissionshandelsgesetz - BEHG) mit 2.364,6 Tsd. € ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.903,0 Tsd. € (Vorjahr: 24.439,1 Tsd. €) setzen sich im Wesentlichen aus abgerechneten Energielieferungen und Rückzahlungsansprüchen gegenüber den Kunden aus zu viel gezahlter Dezemberhilfe zusammen. Die noch nicht abgerechneten Energielieferungen werden auf kundenindividueller Basis auf Grundlage der bilanzierten Werte aus dem Energiedatenmanagement anhand eines Schätzverfahrens hochgerechnet. Diese werden mit den von Kunden erhaltenen Abschlagszahlungen und der vereinnahmten Strom- und Energiepreisbremse saldiert. Im Geschäftsjahr 2023 überstiegen die erhaltenen Anzahlungen die abgegrenzten Forderungen. Der Saldo wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 93.963,7 Tsd. € (Vorjahr: 7.616,7 Tsd. €) handelt es sich mit 93.254,0 Tsd. € um die Ergebnisübernahme aus 2023, mit 5,6 Tsd. € um Forderungen aus erbrachten Dienstleistungen und mit 704,0 Tsd. € um eine Forderung aus Gasgeschäften. Die Forderungen bestehen allesamt gegen die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung (DEW21). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 19.880,1 Tsd. € (Vorjahr: 150,8 Tsd. €) bestehen im Wesentlichen zu 8.643,9 Tsd. € aus geleisteten Margin-Zahlungen aus schwebenden Beschaffungsgeschäften. 169,0 Tsd. € (Vorjahr: 27,7 Tsd. €) betreffen das Vorsteuer-Wartekonto. Zudem werden in 2023 erstmals insbesondere Abschlagszahlungen für Netznutzungsentgelte, abgegrenzte Beschaffungskosten sowie Mehr-/Minderabrechnungen (11,1 Mio. €; Vorjahr: 15,5 Mio. €) unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, welche im Vorjahr in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen waren. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten bestehen aus Beständen auf laufenden Bankkonten sowie einem PayPal-Konto. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Abgrenzung der Mehrkomponentengeschäfte mit 127,7 Tsd. € (Vorjahr: 628,1 Tsd. €), Kundenboni mit 34,6 Tsd. € (Vorjahr: 63,5 Tsd. €) und abgegrenzte DV-Kosten in Höhe von 104,3 Tsd. € (Vorjahr: 0,0 Tsd. €). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr von 10.814,6 Tsd. € auf 65.240,3 Tsd. € an und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Drohverluste (26.495,0 Tsd. €) und für Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und den Übertragungsnetzbetreibern aus Strom- und Gaspreisbremsen (25.186,0 Tsd. €). Weiterhin bestehen Rückstellungen für Netznutzungsentgelte in Höhe von 8.802,1 Tsd. €. Für CO 2 -Abgaben nach BEHG wurde eine Rückstellung in Höhe von 2.364,6 Tsd. € berücksichtigt. Die Rückstellung für noch nicht gezahlte Boni beläuft sich auf 449,9 Tsd. € (Vorjahr: 307,4 Tsd. €), die Rückstellung für Kulanz auf 100,0 Tsd. €. Die Personalrückstellungen aus Urlaubsansprüchen, Bonuszahlungen und Berufsgenossenschaftsbeiträgen betragen 42,1 Tsd. € (Vorjahr: 31,4 Tsd. €). Die Rückstellung für Jahresabschluss beläuft sich auf 507,0 Tsd. €, die für die Aufarbeitung der festgestellten Unregelmäßigkeiten (Legacy-Effekte) auf 610,0 Tsd. €. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus einer Finanzierungsverbindlichkeit in Höhe von 39.460,0 Tsd. € (Vorjahr: 28.460,0 Tsd. €), in Höhe von 770,0 Tsd. € (Vorjahr: 829,2 Tsd. €) aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten und in Höhe von 635,1 Tsd. € (Vorjahr: 697,3 Tsd. €) aus Stromlieferungen gegenüber der Gesellschafterin DEW21. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 26.124,0 Tsd. € (Vorjahr: 10,3 Tsd. €) enthalten neben Verbindlichkeiten für gesetzliche Sozialabgaben in Höhe von 19,0 Tsd. € (Vorjahr: 10,3 Tsd. €) Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptzollamt für Strom- und Energiesteuer (1.335,8 Tsd. €) sowie Rückzahlungsverpflichtungen aus der Dezembersoforthilfe (2.624,8 Tsd. €). Ferner enthalten ist ein Betrag von 22.142,8 Tsd. € als Saldo zwischen den von Kunden erhobenen Abschlagszahlungen auf Strom- und Gaslieferungen zusammen mit den erhaltenen Zahlungen aus den Strom- und Gaspreisbremsen sowie den korrespondierenden Forderungen aus abgegrenzten und noch nicht abgerechneten Energielieferungen zum Stichtag. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
4 Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse, die ausschließlich im Inland erzielt wurden, betreffen im Wesentlichen Erlöse für Strom 17.421,9 Tsd. € (Vorjahr: 20.148,7 Tsd. €) und Gas 53.554,1 Tsd. € (Vorjahr: 75.663,0 Tsd. €), vermindert um gewährte Boni sowie abgegrenzte Strom- und Energiesteuer in Höhe von gesamt -6.225,4 Tsd. € (Vorjahr: 4.273,7 Tsd. €). Der Anteil der periodenfremden Erlösminderungen im Strombereich beträgt 3.612,2 Tsd. € und im Gasbereich auf 23.978,4 Tsd. €. Hierin enthalten sind aperiodische erlösmindernde Fehlerkorrekturen von insgesamt 17,1 Mio. €. In den Umsatzerlösen sind ferner aperiodische Aufwendungen aus Energiesteuer in Höhe von 1.703,6 Tsd. € und Stromsteuer in Höhe von 754,2 Tsd. € sowie aperiodische Erlöse aus Mehr- /Mindermengen von 0,2 Mio. € enthalten. In den aperiodischen Aufwendungen aus Strom- und Energiesteuer sind Fehlerkorrekturen in Höhe von 1,5 Mio. € inkludiert. Wie in der Branche üblich, werden die Verbräuche der Kunden lediglich einmal jährlich (rollierende Jahresverbrauchsablesung) ermittelt und anschließend unter Anrechnung der unterjährig vereinnahmten Abschlagszahlungen abgerechnet. Aufgrund der rollierenden Ablesung liegen für einen Teil der Kunden keine aktuellen Ablesedaten zum Bilanzstichtag vor. Dies führt zu der Notwendigkeit der Durchführung einer kundenindividuellen Jahresverbrauchsabgrenzung zum Bilanzstichtag auf der Grundlage der jeweils aktuellen Tarife und eines angenommenen individuellen Verbrauchsverhaltens. Diese Jahresverbrauchsabgrenzung erfolgt systemgestützt unter Einsatz der Abrechnungssoftware powercloud, die gleichzeitig die Debitoren-Nebenbuchhaltung bildet. Im Rahmen der Jahresabschlusserstellungsarbeiten wurde festgestellt, dass Daten im Bereich der Tarifierung von Strom- und Gaslieferverträgen korrumpiert waren. Die Unregelmäßigkeiten wurden analysiert und Korrekturmaßnahmen identifiziert. Im Rahmen der Jahresabschlusserstellung für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Neubewertung betroffener abgerechneter und hochgerechneter kundenindividueller Umsatzerlöse. Materialaufwand Die Materialaufwendungen in Höhe von 141.296,6 Tsd. € (Vorjahr: 91.862,6 Tsd. €) betreffen im Wesentlichen Strom- und Gasbezugskosten in Höhe von 124.332,8 Tsd. € (Vorjahr: 77.432,2 Tsd. €) sowie Netznutzungskosten in Höhe von 16.906,8 Tsd. € (Vorjahr: 14.399,3 Tsd. €). Hierin enthalten ist die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatz- und Beschaffungsgeschäften für den Strom- (4.276,0 Tsd. €) und den Gasbereich (22.219,0 Tsd. €). Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.209,4 Tsd. € für Mehr- /Mindermengenabrechnungen sowie in Höhe von 767,7 Tsd. € für Netznutzungsentgelte enthalten. In diesen periodenfremden Aufwandseffekten sind Fehlerkorrekturen des Vorjahresabschlusses in laufender Rechnung von rd. 4,9 Mio. € enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Vertriebskosten (3.729,1 Tsd. €), Kosten für Abrechnung (4.094,6 Tsd. €), DV-Projektleistungen (1.838,7 Tsd. €), Rechts- und Beratungskosten (831,4 Tsd. €), Fremdleistungen von der DEW21 (333,0 Tsd. €) sowie Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen (1.841,8 Tsd. €). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 355,5 Tsd. € enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 161,3 Tsd. € (Vorjahr: 270,5 Tsd. €) ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von 2.068,8 Tsd. € (Vorjahr: 180,6 Tsd. €) an verbundene Unternehmen ausgewiesen. 5 SonstigesOrgane der Gesellschaft Geschäftsführer von stadtenergie GmbH, Dortmund, sind: Herr Martin Wyrembeck, Dortmund, Leiter Beteiligungsmanagement und Regulierung (seit 01.09.2023) Herr Thomas Schönhoff, Münster, Leiter Privatkundenvertrieb bei DEW21 (bis 31.05.2024) Herr Dominik Gertenbach, Bielefeld, Leiter Vertrieb bei DEW21 (bis 18.07.2023) Die Geschäftsführer erhalten für diese Tätigkeit keine Vergütung. Weiterhin wurden ihnen keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH, Dortmund, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht und ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Dortmund, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Die stadtenergie GmbH zählt zu den Einheiten des Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH Konzerns im Sinne des § 4 Abs. 1 MinStG und fällt somit unter den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Von der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung werden keine zusätzlichen Steuerbelastungen erwartet. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 im Jahresdurchschnitt zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ein leitender Angestellter und neun Angestellte. 6 Honorare der AbschlussprüferDie Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB zum Prüferhonorar erfolgen im Teilkonzernabschluss der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Dortmund. 7 Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWGIm Rahmen von Betriebsführungs- und Dienstleistungsverträgen wurden von der DEW21 kaufmännische Dienstleistungen in Höhe von 333,0 Tsd. € (Vorjahr: 95,0 Tsd. €) erbracht. Des Weiteren wurden Mietzahlungen von stadtenergie GmbH an DEW21 in Höhe von 57,1 Tsd. € (Vorjahr: 31,1 Tsd. €) gezahlt. Für Stromlieferungen von der DEW21 fielen Aufwendungen in Höhe von 3.488,0 Tsd. € (Vorjahr: 878,3 Tsd. €) an. Im Rahmen der Konzerninnenfinanzierung hat die stadtenergie GmbH an DEW21 Zinsaufwendungen in Höhe von 2.068,8 Tsd. € (Vorjahr: 180,6 Tsd. €) abgeführt. 8 Außergewöhnliche Effekte gem. § 285 Nr. 31 HGBDer Jahresabschluss 2023 beinhaltet aperiodische Ergebniseffekte aus Fehlerkorrekturen des Vorjahresabschlusses im Zuge von festgestellten Unregelmäßigkeiten, die von ihrer Höhe und/oder Bedeutung außergewöhnlich sind und insbesondere außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegen, da die Grundlage für die Entstehung der Unregelmäßigkeiten mitunter durch vorsätzliche, mindestens jedoch leichtfertige Handlungen von Mitarbeitenden der stadtenergie entstanden sind. Die außergewöhnlichen Effekte aus diesen Sachverhalten wirken sich im Jahresabschluss 2023 in Höhe von 18,6 Mio. € erlösmindernd in den Umsatzerlösen und in Höhe von 4,9 Mio. € aufwandserhöhend im Materialaufwand aus. Der gesamte das Ergebnis belastende außergewöhnliche Effekt liegt somit bei 23,5 Mio. €. Beide Effekte führten bilanziell in der jeweiligen Höhe zu einer Minderung der Forderungen respektive Erhöhung von Verbindlichkeiten. Insgesamt sind 33,1 Mio. € periodenfremde Aufwendungen/Erlösminderungen im Abschluss enthalten, die in den Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang aufgeführt werden. 9 NachtragsberichtDie zuvor dargestellten Unregelmäßgikeiten bzw. deren Aufarbeitung führten zu einer deutlichen Verzögerung des Abschlusserstellungsprozesses. Alle nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgewordenen Sachverhalte, die einen werterhellenden Charakter haben, wurden im Jahresabschluss berücksichtigt. 10 ErgebnisverwendungDas Jahresergebnis wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der DEW21 übernommen.
Dortmund, 05. März 2025 stadtenergie GmbH Die Geschäftsführung Martin Wyrembeck Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die stadtenergie GmbH, Dortmund VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der stadtenergie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der stadtenergie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Ergänzender Hinweis Im Zuge der Abschlussprüfung haben wir Manipulationen in Teilbereichen der Rechnungslegung und Management override of controls (Fraud) festgestellt. Betroffen waren die abrechnungsrelevanten Preise der Strom- und Gaskunden, die bilanzielle Abgrenzung der Umsatzerlöse zum Stichtag sowie die Abgrenzung der Beschaffungskosten und Netzentgelte. Der festgestellte Fraud hat zu wesentlichen Fehlern in dem ursprünglich zur Prüfung vorgelegten Jahresabschluss geführt. Wir haben unsere Prüfungsstrategie der vorgenannten Ausgangssituation angepasst und den Prozess der Aufarbeitung durch geeignete Prüfungshandlungen begleitet. Im Rahmen der Aufarbeitung sind außer Kraft gesetzte, rechnungslegungsrelevante, interne Kontrollen nachträglich durch geeignete und wirksame Kontrollen ersetzt worden, wie dies zur Aufstellung eines Jahresabschlusses, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist, erforderlich war. Weiterhin sind fehlerhafte Berechnungen bereinigt, Quelldaten neu aufbereitet und kritisch hinterfragt sowie umfassende Plausibilisierungen vorgenommen worden. Wir verweisen auch auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht. Insgesamt sind die festgestellten Fehler während unserer Prüfung bereinigt worden. Wir haben unseren Bestätigungsvermerk dementsprechend nicht modifiziert. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der gesetzliche Vertreter seine Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten hat. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Duisburg, den 7. März 2025 PKF
Fasselt
Jahn, Wirtschaftsprüfer Hesse, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. März 2025 festgestellt. |
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