Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 8006
Vorher
M & A Consultants Aktiengesellschaft Unternehmensvermittlung
Eingetragen
28.1.1998
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Beratung und Vermittlung bei dem Kauf und Verkauf von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen und Immobilien sowie Finanzierungsberatung und Durchführung aller Geschäfte, die damit im unmittelbaren und mittelbaren Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Georg Mittler
seit 20.5.2025
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Carsten Dr. Lehmann
seit 18.5.2016
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IMAP M&A Consultants AG

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die IMAP M&A Consultants AG ("IMAP"; die "Gesellschaft") ist eine M&A-Beratung für mittelständische Unternehmen und deren Gesellschafter. Wir sind Mitglied der internationalen Organisation "IMAP - International M&A Partnership", welche in 49 Ländern mit über 500 M&A-Professionals aktiv ist und jährlich durchschnittlich über 225 Transaktionen erfolgreich begleitet. Die Gesellschaft ist seit 1997 am deutschen Markt tätig und hat mit einem Kernteam von zuletzt ca. 50 Mitarbeitern an den Standorten Mannheim, Frankfurt am Main, Hamburg und München bereits über 325 Transaktionen unterstützt. Die sektoralen Schwerpunkte liegen primär in den Bereichen Industrials, IT/Software/Technology, Logistics, Consumer and Retail, Business Services, Food and Beverage, Automotive und Real Estate.

Unser Dienstleistungsspektrum umfasst neben unserer Kerndienstleistung, der Transaktionsberatung in M&A-Projekten (vorwiegend im Auftrag der Inhaber von zumeist familiengeführten mittelständischen Unternehmen), auch die ganzheitliche Bilanzstruktur- und Finanzierungsberatung ("Debt Advisory") sowie ergänzende Beratungsleistungen für die Kapitalbeschaffung für schnell wachsende Unternehmen sowie für Real Estate Projekte.

In Deutschland war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung konnte sich dem Einfluss anhaltender multipler Krisen nicht entziehen und geriet im Jahr 2023 ins Stocken. Im Ranking des Datenanbieters Mergermarket wird bspw. erneut ein Rückgang der M&A-Transaktionen in Deutschland um 142 Deals auf 1717 gemeldet, also um 7,6 % geringer als im Vorjahr 2022.

Weltweit haben die IMAP-Partner im Jahr 2023 231 Transaktionen erfolgreich abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von rd. 3 %. Auch im abgelaufenen Jahr reiht sich die internationale Partnerorganisation IMAP erneut unter den Top 10 der M&A-Berater für Transaktionen bis 500 Mio. USD (nach Anzahl abgeschlossener Deals) im Refinitiv Ranking ein.

In Deutschland wurden 24 Transaktionen (Vj. 20) erfolgreich abgeschlossenen. Dies entspricht gemessen an der Anzahl der Transaktionen einem Anstieg von 20 %. Bei anhaltend hoher Inflation, der Wiederentdeckung des Zinses und damit einhergehend erschwerter Finanzierungsbedingungen und der Volatilität an den Finanz- und Kapitalmärkten sind insbesondere geopolitische Risiken verantwortlich für eine im langjährigen Vergleich weiterhin deutliche Verzögerung beim Abschluss von Transaktionen. Eine konservative Risikopolitik der Fremdkapitalgeber ist mitursächlich für verlängerte Projektlaufzeiten und trägt ferner zu anhaltend niedrigen Unternehmensbewertungen im mittelständischen Umfeld bei.

Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte sich IMAP im abgelaufenen Wirtschaftsjahr erfolgreich behaupten.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wichtigsten Kennzahlen des Unternehmens sind die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie der Jahresüberschuss.

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von € 23,0 Mio. erzielt, der über dem Wert des Vorjahres (€ 19,5 Mio.) liegt. Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 liegt im Wesentlichen geprägt durch den Anstieg der Transaktionsanzahl somit über Vorjahr und im Rahmen unserer Planung für das Geschäftsjahr, welche von einer Umsatzentwicklung ähnlich dem Geschäftsjahr 2022 ausging. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf eine entgegen dem Markttrend gute Mandatssituation, mit im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstanten durchschnittlichen Erfolgshonoraren pro Projekt.

Das Ergebnis der Gesellschaft nach Bonusrückstellungen und vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der vorbezeichneten Effekte € 6,9 Mio. (Vorjahr € 5,8 Mio.). Damit wurde die Vorjahresprognose, welche von einem EBIT leicht unter Vorjahresniveau ausging, übertroffen. Nach Einbeziehung der Steuern und Zinsen ergibt sich ein Jahresüberschuss von € 4,7 Mio. (VJ: € 3,9 Mio.). Auch hier wurde der prognostizierte Wert (ein leicht unter dem Vorjahreswert liegender Jahresüberschuss) übertroffen.

Die größte Aufwandsposition ist unverändert der Personalaufwand mit € 11,0 Mio. (VJ: € 9,8 Mio.), der rd. 48 % des Umsatzes (VJ: 50 %) ausmacht. Der Anstieg resultiert zum einen aus dem weiteren Aufbau von Personal und zum anderen aus gestiegenen Gratifikationen/Boni. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beliefen sich auf € 1,6 Mio. (VJ: € 1,2 Mio.), die somit gleichlaufend zu den Umsatzerlösen angestiegen sind. Die größten Positionen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 3,6 Mio. (VJ: € 2,7 Mio.) sind Mieten und Mietnebenkosten für Geschäftsräume (T€ 787, VJ: T€ 497), Kosten für Recherche (T€ 221, VJ: T€ 180), Reise- und Bewirtungskosten (T€ 343, VJ: T€ 300), Kfz-Kosten (T€ 288, VJ: T€ 269), Rechts- und Beratungskosten (T€ 240, VJ: T€ 352), EDV-Kosten (T€ 176, VJ: T€ 246) sowie Aufwendungen aus der Einzelwertberichtigung von Kundenforderungen (T€ 450, VJ: T€ 0).

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um € 1,4 Mio. bzw. 13,4 % gestiegen, was auf der Aktivseite im Wesentlichen auf den Anstieg der liquiden Mittel um € 2,8 Mio. zurückzuführen ist. Das Vermögen der Gesellschaft zum Bilanzstichtag setzt sich im Wesentlichen aus € 10,3 Mio. (VJ: € 7,6 Mio.) liquiden Mitteln sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1,2 Mio. (VJ: € 2,7 Mio.) zusammen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um € 1,5 Mio. ist stichtagsbedingt.

Das Eigenkapital belief sich zum Jahresende auf € 5,5 Mio. (VJ: € 5,0 Mio.). Dem standen Verbindlichkeiten und Rückstellungen von € 6,6 Mio. (VJ: € 5,7 Mio.) gegenüber, was zu einer leicht rückläufigen Eigenkapitalquote von 45,6 % (VJ: 47,0 %) führte. Der Anstieg der Rückstellungen um € 1,3 Mio. resultiert aus € 0,2 Mio. höheren Steuerrückstellungen sowie deutlich gestiegenen sonstigen Rückstellungen, welche sich im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Bonusrückstellungen um € 1,1 Mio. erhöhten.

Eine ausreichende Liquidität war im Jahresverlauf jederzeit gewährleistet. Die Gesellschaft ist und wird ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit pünktlich nachkommen.

3. Personal

Die weitere Entwicklung der IMAP ist abhängig von der Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter. Aus diesem Grund beschäftigt die IMAP Deutschland eine eigene HR-Mitarbeiterin, deren Tätigkeitsbereich vom Hochschulmanagement bis hin zur Personalentwicklung reicht. Daneben bieten wir sowohl interne als auch externe Fortbildungsmaßnahmen an. Auch in unserer Branche macht sich der "Kampf um die Talente" u.a. aufgrund der demografischen Entwicklung bemerkbar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Fluktuation durch zahlreiche Maßnahmen im niedrigen einstelligen %-Bereich gehalten werden.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Im Jahr 2023 war das M&A-Transaktionsgeschäft aufgrund der vorstehend beschriebenen Rahmenbedingungen national und global rückläufig. IMAP konnte sich diesem Trend entziehen und basierend auf der gegenüber dem Vorjahr um 20 % gestiegenen Anzahl abgeschlossener Transaktionen Umsatz- und Ergebnisziele übertreffen.

Mit einer erneut gut gefüllten Pipeline von Beratungsprojekten, dem ungebrochenen Interesse von Unternehmen und Investmentgesellschaften an Unternehmensakquisitionen sowie in Erwartung sich stabilisierender Rahmenbedingungen gehen wir für das laufende Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen auf dem Niveau des Vorjahres und einem EBIT und Jahresüberschuss allerdings leicht unter dem Niveau des vergangenem Jahr 2023 aus.

Mit unserer Positionierung im gehobenen Mittelstandssegment und den Zugängen, die unsere Einbindung in die S-Finanzgruppe über die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe bietet, sehen wir uns für das Geschäftsjahr 2024 gut aufgestellt, den weiterhin hohen Bedarf an Nachfolgelösungen im vor allem familiengeführten Mittelstand in der DACH-Region mit unserem Beratungsansatz profitabel zu begleiten. In der Gesamtschau gehen wir aktuell von einer annähernd konstanten Anzahl von Transaktionen bei gleichzeitig - bedingt durch die hohe Wettbewerbsintensität und anhaltend niedrige Unternehmensbewertungen - konstanten Durchschnittshonoraren je Transaktion aus. Diese Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass die prognostizierte Wirtschaftsentwicklung 2024 gehalten werden kann, Europa nicht in eine breite rezessive Phase verfällt und die Finanzierungsmärkte für Akquisitionsfinanzierungen weiterhin offen sind.

Im Jahr 2024 werden die Hauptgeschäftsrisiken unverändert aus der Möglichkeit des Misserfolgs bei der Akquisition neuer Mandate sowie den Realisationsrisiken der verschiedenen Transaktionsprojekte resultieren. Wesentliche Ausfall- oder Liquiditätsrisiken sind nicht erkennbar bzw. sind im Jahresabschluss 2023 durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Insbesondere liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

Wir werden weiterhin darauf achten, den Unternehmenserfolg durch ein adäquates Finanz- und Risikomanagement gegen finanzielle Risiken jeder Art zu sichern. Dies gilt insbesondere für die nachhaltige Steuerung der Liquiditätslage, der mit Blick auf die schwierige Planung des Geldeingangs aus Honoraren stets besonders hohe Bedeutung beizumessen ist. Diese Steuerung erfolgt auf der Grundlage eines vorwärtsorientierten, nachhaltigen Liquiditätsplans mit detaillierter Erfassung der geplanten Zahlungsein- und ausgänge.

5. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Wir erklären, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Maßnahmen im Interesse oder auf Veranlassung des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen wurden weder getroffen noch unterlassen.

 

Mannheim, den 11. März 2024

Dr. Carsten Lehmann, Vorstand

Henning Graw, Vorstand

Peter Bertling, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 270.389,65 295.591,00
I. Sachanlagen 270.389,65 295.591,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 265.723,00 295.591,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.666,65 0,00
B. Umlaufvermögen 11.676.947,17 10.268.578,57
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.368.130,13 2.712.247,62
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.308.817,04 7.556.330,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 158.021,63 107.857,78
Aktiva 12.105.358,45 10.672.027,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.515.782,34 5.012.055,24
I. ausgegebenes Kapital 380.400,00
1. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
2. eigene Anteile -19.600,00
II. Gewinnrücklagen 382.772,46 640.000,00
III. Bilanzgewinn 4.752.609,88 3.972.055,24
davon Gewinnvortrag 3.972.055,24 3.640.360,93
B. Rückstellungen 6.377.021,00 5.075.367,00
C. Verbindlichkeiten 212.555,11 584.605,11
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 212.555,11 584.605,11
Passiva 12.105.358,45 10.672.027,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.613.302,99 18.443.966,22
2. Personalaufwand 10.980.850,17 9.821.470,07
a) Löhne und Gehälter 10.289.471,01 9.163.370,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 691.379,16 658.099,57
davon für Altersversorgung 19.220,00 70.458,20
3. Abschreibungen 77.533,97 95.093,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 77.533,97 95.093,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.649.824,14 2.717.164,46
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 922,90 1.739,86
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.291,04 6.163,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.745,35 10.899,95
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.221.365,76 1.853.334,99
8. Ergebnis nach Steuern 4.731.274,64 3.952.166,88
9. sonstige Steuern 720,00 472,57
10. Jahresüberschuss 4.730.554,64 3.951.694,31
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.972.055,24 3.640.360,93
12. Ausschüttung 3.950.000,00 3.620.000,00
13. Bilanzgewinn 4.752.609,88 3.972.055,24

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die IMAP M&A Consultants AG hat ihren Sitz in Mannheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 8006.

Der Jahresabschluss der IMAP M&A Consultants AG, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Rei henfolge aufgenommen worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bilanz auf den 31. Dezember 2023 schließt an die Vorjahresbilanz an.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfol¬genden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Neu zugegangene Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungsko sten bis Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Deren Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt.

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel (siehe unter III.) verwiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird - sofern erforderlich - durch Einzelabwertungen Rechnung getragen. Zudem wird eine Pauschalabwertung in Höhe von 1 % auf die nicht einzeln abgewerteten Forderungen vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegen stände sind zum Nennwert angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Der Nennbetrag der eigenen Anteile wird gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt und ein darüber hinausgehender Betrag mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Umrechnung von auf fremde Währungen lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte mit den Währungskursen zum Zeitpunkt der Erstverbuchung. Zum Bilanzstichtag wurden sie gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Über die Entwicklung des Anlagevermögens informiert nachfolgender Anlagenspiegel:

Anschaffungs-, Herstellungskosten
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.101,96 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.101,96 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.840,87 48.285,47 9.608,65
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.666,65 0,00
Summe Sachanlagen 756.840,87 52.952,12 9.608,65
Summe Anlagevermögen 787.942,83 52.952,12 9.608,65
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 31.101,96
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 31.101,96
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 795.517,69
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.666,65
Summe Sachanlagen 0,00 800.184,34
Summe Anlagevermögen 0,00 831.286,30
kumulierte Abschreibung
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.101,96 0,00 0,00 0,00 31.101,96
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.101,96 0,00 0,00 0,00 31.101,96
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.249,87 77.533,97 8.989,15 0,00 529.794,69
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 461.249,87 77.533,97 8.989,15 0,00 529.794,69
Summe Anlagevermögen 492.351,83 77.533,97 8.989,15 0,00 560.896,65
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 265.723,00 295.591,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.666,65 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 270.389,65 295.591,00
Summe Anlagevermögen 0,00 270.389,65 295.591,00

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das Grundkapital ist in 400.000 Namensaktien zum Nennbetrag von je Euro 1,00 eingeteilt.

Im Februar 2023 hat die Gesellschaft 39.600 Stück eigene Aktien für einen Gesamtkaufpreis von Euro 559.304,62 von zu diesem Zeitpunkt ausscheidenden Aktionären erworben. Ebenfalls im Februar 2023 hat die Gesellschaft 20.000 Stück eigene Aktien zu einem Verkaufspreis von Euro 282.477,08 an einen neu eintretenden Aktionär veräußert. Der bei den Transaktionen mit eigenen Aktien entstandene negative Differenzbetrag in Höhe von Euro 257.227,54 wurde mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Zum 31. Dezember 2023 hält die Gesellschaft 19.600 Stück eigene Aktien. Der rechnerische Nominalwert beträgt Euro 19.600, die in der Bilanz offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt sind. Der Anteil der eigenen Aktien an der Gesamtzahl der Aktien beträgt zum 31. Dezember 2023 4,9 %.

Der Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:

Euro
Bilanzgewinn 31.12.2022 3.972.055,24
-Ausschüttung 3.950.000,00
Gewinnvortrag 22.055,24
+Jahresüberschuss 2023 4.730.554,64
Bilanzgewinn 31.12.2023 4.752.609,88

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:

Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten Euro bis zu 1 Jahr
Euro
1 Jahr bis zu 5 Jahren
Euro
mehr als 5 Jahren
Euro
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38.471,03 38.471,03 0,00 0,00
(Vorjahr) (49.915,32) (49.915,32) (0,00) (0,00)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 174.084,08 174.084,08 0,00 0,00
(Vorjahr) (534.689,79) (534.689,79) (0,00) (0,00)
212.555,11 212.555,11 0,00 0,00
(584.605,11) (584.605,11) (0,00) (0,00)

IV. Sonstige Angaben

Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an:

- Herr Karl Fesenmeyer, Dipl.-Kaufmann, Edenkoben (bis 28.02.2023)

- Herr Peter A. Koch, Dipl.-Betriebswirt, Speyer (bis 28.02.2023)

- Herr Dr. Carsten Lehmann, Dipl.-Volkswirt, Kelkheim

- Herr Henning Graw, Dipl.-Betriebswirt, Frankfurt am Main

- Herr Peter Bertling, Bankbetriebswirt, Meckenheim

Dem Vorstand wurden im Geschäftsjahr für die geleistete Tätigkeit Gesamtbezüge in Höhe von TEuro 2.631 gewährt.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:

-Herr Holger Mai, Bankfachwirt, Wollerau/Schweiz

-Herr Heinz Hilgert, Dipl.-Ökonom, Frankfurt

-Herr Klaus Pflum, Unternehmensberater, Walzenhausen/Schweiz

-Herr Karl Fesenmeyer, Dipl.-Kaufmann, Edenkoben (ab 01.03.2023)

Dem Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr für die geleistete Tätigkeit Vergütungen in Höhe von TEuro 42 gewährt.

An der Gesellschaft ist mit mehr als 25 % beteiligt (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 i. V. m. § 20 AktG):

- Frankfurter Bankgesellschaft Holding AG, Frankfurt (mehr als 50%)

Der Jahresabschluss der IMAP M&A Consultants AG wird in den Konzernabschluss der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Frankfurt am Main und Erfurt, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig auch größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für Büroräume, Leasingverträgen für PKW und Büroeinrichtung sowie Wartungsver trägen in Höhe von insgesamt TEuro 2.450

- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEuro 788

- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren TEuro 1.508

- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren TEuro 154

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 49 Mitarbeiter (Vorjahr 47), davon 49 Angestellte.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 4.450.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Mannheim, den 11. März 2024

Gez. Dr. Carsten Lehmann, Vorstand

Gez. Henning Graw, Vorstand

Gez. Peter Bertling, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Den Vorstand hat er bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen waren, eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig, umfassend und zeitnah über alle wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung, sowie über die aktuelle Ertragssituation einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements.

Im Berichtsjahr kam der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen zusammen.

Der Schwerpunkt der Sitzungen im Geschäftsjahr 2023 lagen in der Geschäftsentwicklung und der Ertragssituation sowie der organisatorischen Ausrichtung der Gesellschaft.

Die Hauptversammlung hat am 28. Februar 2023 die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, zum Abschlussprüfer bestellt. Der Prüfungsauftrag für den Jahresabschluss ist am 6. Februar 2024 erteilt worden.

Jahresabschluss

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss ist vom Abschlussprüfer der Gesellschaft, der Ernst & Young GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (seit 1.2.24 umfirmiert), Mannheim, geprüft worden.

Der Abschlussprüfer hat über das Ergebnis der Prüfung schriftlich und mündlich berichtet und den Jahresabschluss mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen wurden in Anwesenheit des Abschlussprüfers in der Sitzung des Aufsichtsrats am 19. März 2024 ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete dabei über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.

Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnisse zur Kenntnis genommen. Er hat nach eigener Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss in seiner Sitzung am 19. März 2024 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat außerdem den vom Vorstand gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 vorgelegten Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und den dazu erstatteten Prüfbericht des Abschlussprüfers geprüft.

Der Bericht des Abschlussprüfers hierzu enthält folgenden Bestätigungsvermerk:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind.

Auch diesen Bericht des Vorstands hat der Aufsichtsrat geprüft und den hierzu erstellten Bericht des Abschlussprüfers zur Kenntnis genommen. Gegen die Erklärung des Vorstands zum Bericht gemäß § 312 Absatz 3 AktG hat der Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresergebnis in Höhe von 4.731.274,64 Euro ausgewiesen. Ergänzt um den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 22.055,24 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 4.752.609,88 Euro zum 31. Dezember 2023.

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands, aus dem Bilanzgewinn von 4.752.609,88 Euro einen Teilbetrag von 4.450.000,00 Euro auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn von 302.609,88 Euro auf neue Rechnung vorzutragen, an.

Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IMAP M&A Consultants AG für das Engagement und die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2023 Dank und Anerkennung aus.

 

Mannheim, 19. März 2024

Gez. Holger Mai, Aufsichtsratsvorsitzender

Gez. Heinz Hilgert, stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Gez. Klaus Pflum, Aufsichtsratsmitglied

Gez. Karl Fesenmeyer, Aufsichtsratsmitglied

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigugsvermerk erteilt:

An die IMAP M&A Consultants AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IMAP M&A Consultants AG, Mannheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMAP M&A Consultants AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. •

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 7. März 2024

EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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