CAD CABEL Beteiligungs- u. Verwaltungs GmbH & Co KG
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CadCabel AGHohengandernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die CadCabel Verdrahtungssysteme, Inh. Hans-Peter Hanzel, wurde am 01.04.1998 gegründet. Zum 01.04.2001 wurde durch eine kombinierte Bar- und Sachgründung seitens der Anteilseigner Peter Hanzel und TIB Thüringer Industriebeteiligungs- GmbH & Co.KG die CadCabel AG gegründet. Das Aktienpaket der TIB Thüringer Industriebeteiligungs- GmbH & Co. KG wurde Anfang 2009 von den Vorständen bzw. nahen Angehörigen erworben. Die Aktien wurden Ende 2009 in die CAD CABEL Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG eingebracht und anschließend von der CAD CABEL Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG in die neu gegründete CAD CABEL Holding GmbH eingebracht. Die Eintragung der Bar- und Sachgründung unter HRB 5281 erfolgte am 24.04.2001 bzw. am 23.10.2001 im Handelsregister des Amtsgerichts Mühlhausen. Seit 2005 erfolgen die Eintragungen beim Amtsgericht Jena unter HRB 405281. In der Hauptversammlung vom 28. Mai 2021 wurde die Umwandlung der CadCabel AG in die CadCabel GmbH beschlossen. Die Eintragung beim Handelsregister Jena erfolgte am 16.08.2021 unter HRB 518588. Die Gesellschaft ist seit über 20 Jahren ein innovativer Anbieter hinsichtlich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Verdrahtungssystemen für die rationelle Verdrahtung/Verkabelung von Schaltanlagen aller Art und Ausprägungen. Sie stellt insoweit eines der führenden Unternehmen der Branche in der Bundesrepublik Deutschland dar. Zum Kundenstamm gehören hauptsächlich Firmen aus den Bereichen Maschinenbau, Schaltschrankbau- Anlagenbau, Mittel- und Hochspannungstechnik, sowie aus allen weiteren Bereichen der Energiebranche (Solar- und Windenergie) und der Verkehrstechnik. Wir werden auch in Zukunft unseren Standort im Herzen Deutschlands treu bleiben. Hier befindet sich unsere gesamte Systementwicklung und Produktion, hier bieten wir einer ständig wachsenden Zahl qualifizierter Mitarbeiter einen sicheren Arbeitsplatz. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Allgemeinwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum wuchs in 2019 gemäß des Statistischen Bundesamtes um 1,3% gegenüber dem Vorjahr, in Deutschland um 0,6%. Damit blieben beide Zonen hinter den Prognosen von 2018 zurück. Die aggregierten Branchenerlöse der deutschen Elektrounternehmen sind 2019 laut ZVEI um 1,5 % gesunken, die Auftragseingänge gingen gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % zurück. Auch im Maschinen- und Anlagenbau sanken die Auftragseingänge in 2019 um 9 % und der Umsatz um 1,7 %. Der VDMA konstatierte 2018 ein Plus von 41% beim Auftragseingang im Bereich Power Systems, zu denen Windkraftanlagen gehören. Durch die langen Projektlaufzeiten zeigte sich dieses Plus für uns erst im Jahr 2019 beim Umsatz. Obwohl der Verlauf in unseren Leitbranchen eher seitwärts bis leicht schwächer war, konnten wir unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2019 erheblich steigern. In 2020 trübte sich die Aussicht durch die Corona-Pandemie erheblich. Das BIP sank um 5%. Von unseren Zielbranchen am stärksten betroffen war der Maschinenbau mit -12% Umsatz. Die Elektroindustrie musste 5% im Umsatz nachlassen. 2021 hat sich die Wirtschaft trotz anhaltender Corona Krise im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht erholt. Trotz anhaltender Corona-Pandemie und damit verbundener Liefer- und Materialengpässe konnte das Bruttoinlandsprodukt 2021 um 2,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Für 2022 hat das ifo Institut seine Wachstumsprognose um 1,4 Prozentpunkte auf 3,7% gesenkt. Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts für 2022 sogar nur mit 3% prognostiziert. Nicht nur der Verlauf der Corona-Pandemie und eine hohe Inflationsrate belasten die Zukunftsaussichten für 2022, sondern auch der Krieg in der Ukraine. 2.2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft ist auch weiterhin im Rahmen ihres Betätigungsfeldes ein weitgehend wettbewerbsfreier Anbieter des Konzeptes "Bündeltechnologie aus Engineering-Daten für den Schaltbau". Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Jahresüberschuss die für die interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Steuerungsrelevante nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden durch die CadCabel AG nicht verfolgt. Im Geschäftsjahr 2019 konnte eine Umsatzsteigerung um ca. 14,8 % von 10.838,0 TEUR auf 12.441,9 TEUR gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Der geplante Umsatz betrug nur 10.821,8 TEUR. Zurückzuführen ist dies vor allem auf einen Großauftrag, der uns bis ins dritte Quartal hinein beschäftigte. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 597,7 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 673,8 TEUR) ab. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 ist damit niedriger als das geplante Ergebnis von 785,1 TEUR und auch niedriger als der Gewinn des Vorjahres. Die Finanzlage ist infolge des guten Betriebsergebnisses stabil geblieben. Während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 4,2 TEUR erhöht haben, konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um 813,3 TEUR reduziert werden. Das Betriebsergebnis 2020 wird wesentlich höher sein als das Ergebnis 2019. Für das Geschäftsjahr 2020 waren Umsätze von ca. 10,5 Mio. Euro und ein Jahresüberschuss von ca. TEUR 650 geplant. Der Umsatz ist gegenüber 2019 um 12,8% gesunken, liegt aber TEUR 344,6 über dem geplanten Umsatz. Der Rückgang lässt sich mit dem im dritten Quartal 2019 beendeten Großauftrag begründen. Außerdem setzte in 2020 die Corona Krise ein, die uns vor allem ab dem zweiten Quartal getroffen hat. Im Wirtschaftsjahr 2021 konnten die Umsätze um ca. 32% gesteigert werden. Die erhebliche Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2021 führte trotz gestiegener Kosten zu einem höheren Betriebsergebnis als geplant und auch als in den Vorjahren 2019 und 2020 erreicht wurde. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1. Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 597,7 (Vorjahresergebnis: TEUR 673,8) ab. Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr trotz des geringeren Ergebnisses insgesamt positiv entwickelt und entsprach den Erwartungen der Vorstände. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 12.441,9 TEUR. Im Vorjahr 2018 wurde demgegenüber ein Betrag von 10.838,0 TEUR ausgewiesen. Das entspricht einer Erhöhungsrate von 14,8 %. Die Umsatzsteigerung ist vor allem auf einen Großauftrag zurückzuführen, der bis ins dritte Quartal lief. Die Aufwendungen haben sich in fast allen Bereichen erhöht, nur die Abschreibungen und der Finanzaufwand sind niedriger als im Vorjahr. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren stiegen in 2019 um 29,3 % (904,0 TEUR) auf 3.987,1 TEUR. Der im Verhältnis zur Umsatzerhöhung überproportionale Anstieg ergab sich durch Aufträge, in denen mehr Kabel als Litzen verarbeitet wurden. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum 172,2 TEUR an (Vorjahr 111,7 TEUR). Dies entspricht einer Erhöhungsrate gegenüber dem Vorjahr von 54,2 %. Die Erhöhung der Fremdleistungen war erforderlich, um die gestiegenen Aufträge fristgerecht ausführen zu können. Der Personalaufwand 2019 betrug 4.766,2 TEUR gegenüber 4.292,6 TEUR im Vergleichszeitraum 2018. Die absolute Veränderung beträgt damit 473,5 TEUR (11,0 %). Die Einstellung von neuen Mitarbeitern und der Bezug von Fremdleistungen waren erforderlich, um die Aufträge fristgerecht ausführen zu können und somit den Umsatz zu steigern. Die sonstigen betrieblichen Erträge konnten im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 207,2 TEUR (779,7 TEUR) bilanziert werden und waren nicht wie im Vorjahr durch Sondereffekte wie der Auflösung von Rückstellungen beeinflusst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 316,0 TEUR (15,2 %). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Fremdleistungen und Fremdarbeiten um 218,4%, den höheren Aufwendungen für Mietleasing (+134,9%) sowie höheren Ausgaben für Reparaturen der Betriebsausstattung (+ 50,8%) und für Vertriebskosten (+ 21,7%). Dagegen sind die perioden- und betriebsfremden Aufwendungen 242,9 TEUR niedriger als im Vorjahr. 3.2. Finanz- und Vermögenslage Die Vermögens- und Finanzstruktur der Gesellschaft hat sich zum 31.12.2019 wie folgt dargestellt:
Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 1,3 % verringert. Das Anlagevermögen ist zurückgegangen (-6,0 %), da die Abschreibungen die Investitionen überstiegen. Im Jahr 2019 wurden wie im Vorjahr Investitionen vorrangig im Bereich Maschinen und technische Anlagen sowie EDV-Hardware und der Weiterentwicklung der eigenen Produktionslinien getätigt. Im Geschäftsjahr 2019 hat die Gesellschaft insgesamt Investitionen in einer Größenordnung von 308,6 TEUR (Vorjahr 415,9 TEUR), davon 14,4 TEUR Eigenleistungen vorgenommen, die im Wesentlichen auf die Eigenentwicklungen der Produktionslinien und weitere technische Anlagen und Maschinen und EDV-Hardware entfielen. Die weiteren technischen Anlagen im Bau betreffen Erweiterungen die Produktionsanlage 4. Die Fertigstellung der Produktionsanlage 4 wurde weiter zurückgestellt, weil die Kapazität der vorhandenen 3 Anlagen im Dreischichtbetrieb ausreichend war. Die Produktionsanlage wird noch unter den Anlagen im Bau ausgewiesen. Der Vorstand rechnet mit einer Fertigstellung im Geschäftsjahr 2022. Die Vorräte haben sich stichtagsbedingt leicht um 2,1 %, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 17,3 % und die sonstigen Forderungen haben sich um 6,8 % erhöht. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht im Zusammenhang mit den höheren Umsätzen. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen auf gestiegene Forderungen gegen Gesellschafter zurückzuführen. Da in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 auf Ausschüttungen verzichtet wurde, hat die Gesellschaft das Darlehen an die Gesellschafterin erhöht, damit diese ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen konnte. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich gegenüber dem Vorjahr um 57,7% erhöht, weil Versicherungsbeiträge für 2020 bereits bis zum 31.12.2019 beglichen wurden. Die liquiden Mittel verringerten sich um TEUR 147,1. Die Verminderung steht im Zusammenhang mit höheren Forderungen und geringeren Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag. PASSIVA
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Dem Eigenkapital in Form des Grundkapitals und der Kapitalrücklage in Höhe von 770,2 TEUR stehen ein Gewinnvortrag und der Jahresüberschuss des laufenden Jahres von insgesamt 2.766,8 TEUR sowie eine Gewinnrücklage von 34,3 TEUR zur Seite, so dass sich ein Kapital von 3.571,3 TEUR (Vorjahr 2.973,6 TEUR) ergibt. Die Eigenkapitalquote beträgt 45,5 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf Grund des Jahresüberschusses um ca. 20,1 % erhöht. Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 110,6 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen für Personalkosten und der Rückstellung für Prozesskosten. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 100,0 TEUR neue Darlehensmittel zur Finanzierung der Anlagenzugänge aufgenommen. Die Darlehensverbindlichkeiten wurden im laufenden Geschäftsjahr planmäßig um 429 TEUR getilgt. Außerdem konnten die Kontokorrentverbindlichkeiten um 207,9 TEUR und die sonstigen Verbindlichkeiten um 605,4 TEUR reduziert werden. Von den Lieferantenverbindlichkeiten entfallen 81,6 TEUR (Vorjahr 138,6 TEUR) auf Mietkaufverträge zur Finanzierung des Anlagevermögens. Die Laufzeit der Mietkaufverträge liegt zwischen 48 und 60 Monaten. Lieferantenverbindlichkeiten werden, soweit vereinbart, unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir einen Cashflow in Höhe von 1.111,0 TEUR (Vorjahr 1.723,1 TEUR) erzielen. Der Cashflow definiert sich wie folgt:
Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Der Jahresüberschuss 2019 hat zur weiteren Verbesserung der Finanzlage der Gesellschaft geführt. Aufgrund der verbesserten Finanzlage und der guten Eigenkapitalausstattung konnten die Investitionen in 2019 teilweise mit Zahlungsmitteln aus der operativen Geschäftstätigkeit finanziert werden. 4. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter ist mit 135 Personen gegenüber dem Vorjahr (110) gestiegen. Zielgerichtete Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen wurden, wie auch im Vorjahr, durchgeführt. 5. Forschung und Entwicklung 2017 wurde mit der Entwicklung eines neuen Verdrahtungskonzeptes begonnen. Die Entwicklung wurde in 2018 abgeschlossen und zusammen mit ersten Kunden getestet und zeigte gute Ergebnisse. Nennenswerte Umsätze daraus waren 2018 noch nicht zu verzeichnen. In 2019 konnten erste reale Aufträge damit bearbeitet werden. Leider zeigten sich weitere Schwächen in der Anwendung. Diese müssen behoben werden. In 2019 konnten nur kleine Umsätze aus dem Konzept erzeugt werden. Die Anlage zum Aufbringen von Wickeletiketten ist fertig und in Betrieb genommen. 6. Prognosebericht Die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich 2019 fortgesetzt. 2020 war durch die Corona Krise bestimmt. 2021 zeichnet sich eine Erholung ab. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2020 um 5 % gesunken. 2021 zeichnete sich eine Erholung ab und das Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,7 %. Wachstum streben wir vor allem durch eine weitere Diversifikation unserer Kundenstruktur an. Nach der erheblichen Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2019 haben wir im Geschäftsjahr 2020 mit 10.844,6 TEUR trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie wieder den Umsatz aus dem Geschäftsjahr 2018 erreichen können. Der Umsatz 2020 sank im Vergleich zum Vorjahr um 1.596,4 TEUR (ca. 12,8%), lag aber mit 344,6 TEUR über dem geplanten Umsatz. Der Vorstand beabsichtigt, weiterhin die künftige Kostenstruktur an die Ertragssituation anzupassen. Während die gestiegenen Umsätze in 2019 mit höheren Personalkosten, Fremdleistungen und Frachtkosten verbunden waren, konnten wir im Geschäftsjahr 2020 Einsparungen beim Materialeinsatz und den sonstigen Kosten vornehmen. Aufgrund des Auftragsrückgangs im zweiten Quartal haben wir Arbeitszeitkonten abgebaut und für Teile des Personals Kurzarbeit angemeldet. Insbesondere die Kosten für Leiharbeiter wurden erheblich reduziert (- 453,1 TEUR). Coronabedingt ergaben sich außerdem Einsparungen bei den Werbe- und Reisekosten sowie den Fahrzeugkosten. 2020 wurde ebenfalls ein positives Betriebsergebnis erzielt. Aufgrund der Kostenreduzierungen liegt der Gewinn 2020 über dem Niveau der beiden Vorjahre. Investitionen für die in Bau befindlichen Maschinen und Anlagen wurden in 2020 fortgesetzt. Die Fertigstellung der laufenden Projekte ist bis Ende 2022 geplant. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2020 weiter stabil. Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz in Höhe von 11,8 Mio. EUR und einen Jahresüberschuss von TEUR 628 geplant. Im Geschäftsjahr 2021 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr erheblich gesteigert werden und liegt mit 14,4 Mio. EUR ca. 21% über dem geplanten Umsatz. Die Geschäftsführung hat für das laufende Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz in Höhe von 13,4 Mio. EUR und einen Jahresüberschuss von 1 Mio. geplant. Ob die Umsätze auch im Geschäftsjahr 2022 erzielt werden können, hängt davon ab, wie sich die Corona-Pandemie im ersten Quartal entwickelt und ob die stark gestiegenen Infektionszahlen mit den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung begrenzt werden können. Die Bundesregierung will nach aktuellen Einschätzungen steigende Infektionszahlen mit gezielten Maßnahmen reduzieren. Der Wirtschafts-Sachverständigenrat ging bereits Endes des ersten Quartals 2020 davon aus, dass es durch den Coronavirus zu massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft kommt. Abhängig von der Dauer der einschränkenden Maßnahmen wurde ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes zwischen 4,4% und 5,4% prognostiziert. Im zweiten Quartal 2020 betrug der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes 9,7%. Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnete nach dem Einbruch der Exporte, der Ausrüstungsinvestitionen und des privaten Konsums im zweiten Quartal 2020 sowie der konjunkturellen Erholung in den Sommermonaten mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von knapp 6,25%. Aufgrund der positiven Entwicklung im 3. und 4. Quartal 2020 betrug der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes nur 5%. In 2021 betrug der Zuwachs statt der erwarteten 4,5% nur 2,7%. Für 2022 hat das ifo Institut die Wachstumsprognose auf 3,7% gesenkt. Der VDMA erwartete für 2020 am Jahresanfang für die Maschinenbauindustrie ein Produktionsminus von ca. 5 %. Da die Maschinenbauindustrie 2020 einer der am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Wirtschaftszweige war, ging der VDMA nach einer Befragung seiner Mitglieder von einem Umsatzrückgang von 16% aus. Tatsächlich sank der Umsatz wahrscheinlich nur um 14%. Für 2021 erwartete die Maschinenbauindustrie ein Umsatzplus von 2,4% und ein Produktionsplus von 4%. Nach vorläufigen Berechnungen wuchs die reale Produktion im Maschinenbau bis November 2021 um 6,6%. Die Elektroindustrie hat sich gegen Ende des Geschäftsjahres 2020 langsam erholt und erwartete in 2021 ein Produktionswachstum von 5%. Bis November 2021 wuchs die Produktion in der Elektroindustrie um 9%. Damit konnte die Branche die corona-bedingten Verluste aus 2020 in Höhe von -6% wieder ausgleichen. Wie viele Branchen hatten und haben auch Elektroindustrie und Maschinenbau Probleme mit Liefer- und Logistikketten. Nach einer Umfrage des ZVEI wollen 30% der Firmen deshalb die Lieferketten regionaler ausrichten. Die Mehrheit der befragten ZVEI-Unternehmen plant aktuell keinen Personalabbau. Die Zahl der Kurzarbeiter in der Elektrobranche konnte 2021 reduziert werden. Wir konnten die Planzahlen im ersten und zweiten Quartal 2020 trotz der Auswirkungen der Corona-Krise erreichen und haben im dritten Quartal den Planumsatz nur knapp verfehlt. Aufgrund der guten Entwicklung in den ersten beiden Quartalen sowie im 4. Quartal 2020 konnte der Planumsatz 2020 insgesamt erreicht werden. Wir haben Einsparungen beim Materialeinsatz und den sonstigen Kosten vorgenommen. Anfang 2021 kam es coronabedingt zu starken Turbulenzen auf den Rohstoffmärken, was Lieferengpässe und starke Preissteigerungen bei Kabeln zur Folge hatte. Dieser Effekt wurde in der Planung berücksichtigt und führte zu der konservativen Einschätzung des Betriebsergebnisses 2021. Die erhebliche Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2021 führte trotz gestiegener Kosten zu einem höheren Betriebsergebnis als geplant und auch als in den Vorjahren 2019 und 2020 erreicht wurde. Im Januar und Februar 2022 konnte der Vorjahresumsatz erneut gesteigert werden. 7. Chancen- und Risikobericht Chancen sehen wir vor allem in dem Ausbau unserer Produktpalette und der Gewinnung von Marktanteilen im In- und Ausland. Der Bedarf an vorkonfektionierten Leitungen wird durch den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel weiter steigen. Gleichzeitig entstehen durch die fortschreitende Digitalisierung in den Planungsprozessen unserer Kunden größere Möglichkeiten, vorkonfektionierte Leitungen zu bestellen. Damit sehen wir einem immer größer werdenden Potential entgegen. Als große Wachstumschance begreifen wir die Energiewende. Im Bereich der regenerativen Energieerzeugung sind wir schon gut involviert. Zukunftstechnologien wie Smart Grit und Elektromobilität benötigen zusätzliche elektrische Steuerungen. Dem steigenden Konkurrenzdruck begegnen wir durch innovative, neue Konzepte, sowie einer stetigen Verbesserung unserer Leistungsfähigkeit und unseres Services. Auch durch unser konsequentes Streben nach Nachhaltigkeit und gesundem Wachstum sowie angemessener Optimierung sehen wir gute Wachstumschancen für unser Unternehmen. Nachfolgend sind die Risiken angegeben: Zins- und finanzwirtschaftliche Risiken: Unsere kreditgebende Bank ist die Sparkasse Eichsfeld. Diese steht auf sicheren Füßen. Es wird davon ausgegangen, dass unsere Linien weiter verlängert werden. Weiterhin bestehen Risiken aus Zinsschwankungen. Durch die anhaltende hohe Inflation in 2022 werden sich die Zinsen für langfristige Finanzierungen erhöhen. Dies wird unsere geplanten Investitionen betreffen. Ausfallrisiken: Durch unsere breite Kundenbasis und unser konstant niedriges mittleres Zahlungsziel ergeben sich keine zusätzlichen Ausfallrisiken. Durch die Corona-Krise besteht seit 2020 ein erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle. Diesem Risiko begegnen wir durch verstärktes Monitoring besonders gefährdeter Kunden. Beschaffungsrisiken: Unsere Hauptlieferanten sind seit Jahren zuverlässige Partner und gehören zu den größten Unternehmen in diesem Segment. Da es sich bei den meisten unserer eingesetzten Materialien um normierte Produkte handelt, besteht jederzeit die Möglichkeit eines Lieferantenwechsels. Da einige Drahttypen vorrangig in Italien hergestellt werden, kam es am Höhepunkt der Corona Krise in Italien vereinzelt zu Lieferverzögerungen. Wir haben uns rechtzeitig ausreichend bevorratet und alternative Bezugsquellen ausgelotet. Den Schwankungen auf den Rohstoffmärkten begegnen wir durch größtenteils auftragsbezogenen Einkauf und kurze Umschlagzeiten. Die Corona Krise 2020 zwang uns dazu, zusätzliche Vorräte anzulegen. Dadurch erhöhte sich unsere Exposition gegenüber Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten leicht. Um dieses Risiko abzumildern wurde im Einkauf von tagesaktuellen Rohstoffpreisen auf Monatsfixings umgestellt. Die angestrengte Beschaffungssituation hält in 2022 weiter an. Wir arbeiten mit unseren Kunden an einer gemeinsamen Einkaufsstrategie, um die Folgen abzumildern. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Risiken sehen wir weiterhin in den sich stetig wandelnden politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Nicht-EU Ausland und auch in Europa. Der globale Handelsstreit zwischen den USA und China sowie anderen Ländern wird die Wirtschaft weiter schwächen. Der Ukraine-Krieg belastet die globalen politischen Beziehungen und erschwert belastbare wirtschaftliche Prognosen. Bis zum Ausbruch des Krieges wurde allgemein damit gerechnet, dass sich Lieferengpässe im Laufe des Jahres 2022 auflösen und das Wachstum danach wieder dynamisch verläuft. Es wurde außerdem mit einer Entspannung der Lage bei den Energiepreisen gerechnet, welche wesentlich zur Senkung der hohen Inflationsrate beitragen sollte. Durch den Kriegausbruch und die Sanktionen der EU gegen Russland wird die Konkunktur mehrfach belastet. Die Energiepreise steigen weiter, Produktions- und Transportkosten steigen und führen zu höheren Preisen bei vielen Produkten. In energieintensiven Industrien drohen beim Rückgang der Importe von Gas, Eröl und Erdgas eventuell Produktionsausfälle. Infolge der erheblichen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Krise und deren Folgenwerden Investitionen verschoben. Gleichzeitig entstehen Anreize zur Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Die seit Anfang 2020 anhaltende Corona-Pandemie stellt aktuell noch immer ein wesentliches Risiko dar, da weiterhin die Weltwirtschaft von den Auswirkungen betroffen ist. Nur in China und den USA ist die wirtschaftliche Aktivität aufwärts gerichtet. Im Vergleich zur ersten Infektionswelle im Frühjahr 2020 waren die gesamtwirtschaftlichen Verluste in Deutschland aufgrund der positiven Entwicklung von Industrie und Handel in 2021 zunächst geringer. Für 2021 rechneten die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute mit einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 3,7%. Tatsächlich konnte nach vorläufigen Berechnungen nur eine Steigerung von 2,7% erreicht werden. Für den Euroraum rechneten die fünf Wirtschaftsweisen mit einer Wachstumsprognose von 4,1% in 2021. Auch das ifo-Institut für Wirtschaft prognostizierte aufgrund der Impfkampagne und stabilen Auftragseingängen in wichtigen Industrien für 2021 eine konjunkturelle Erholung. Die konjunkturelle Erholung 2021 hat jedoch nicht die prognostizierten Werte erreicht und kann sich auch 2022 verzögern, wenn die Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht begrenzen können und es zu weiteren Engpässen und Verzögerungen bei der Lieferung von Impfstoffen und Tests kommt. Ab 20. März sollen die weitreichenden Corona-Maßnahmen zurückgefahren werden und nur noch Basischutzmaßnahmen weiter gelten. Außerdem können sich zusätzliche noch nicht absehbare Auswirkungen durch das Auftreten weiterer neuer Virus-Mutationen ergeben, wie die steigenden Infektionszahlen nach Auftreten der Omikron-Variante zeigen. Obwohl alle Prognosen noch mit Unsicherheit behaftet sind, ist davon auszugehen, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um ca. 3,0% bis 3,7% wachsen wird. Nach dem Einbruch der deutschen und europäischen Wirtschaft im Jahr 2020 erholt sich die Wirtschaft seit Beginn des Jahres 2021 wieder. Allerdings gab einen Einbruch bei der konjunkturellen Erholung im vierten Quartal 2021. Das Statistische Bundesamt hat einen Rückgang des Bruttoinlandproduktes zwischen 0,5 und 1% gegenüber dem 3 Quartal 2021 geschätzt. Auch für das 1. Quartal 2022 wird ein weiteres Minus erwartet. Die Lieferengpässe bei Mikrochips, Bauteilen und Rohstoffen werden die Produktion wahrscheinlich noch längere Zeit beeinträchtigen. Experten rechneten vor dem Ukraine-Krieg ab dem Frühjahr 2022 mit einem Aufschwung. Die steigenden Energiepreise und weitere noch nicht absehbare Folgen des Krieges werden diesen Aufschwung beeinträchtigen oder verzögern. Sofern wir auch ab März und im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr steigende Umsätze zu verzeichnen haben, werden wir versuchen, rechtzeitig weitere notwendige Kapazitätsanpassungen vorzunehmen. Ein weiteres Risiko sehen wir in der politisch intendierten Abschaffung von Autos mit Verbrennungsmotor. Weite Teile des deutschen Maschinenbaus, der zu unseren Hauptbranchen gehört, stellen Maschinen her, die mittel- oder unmittelbar mechanische Komponenten für Autos produzieren. Elektroautos haben weniger mechanische Komponenten, demnach werden einige unserer Kunden Umsatzeinbrüche erleben. 8. Nachtragsbericht Wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang. 9. Schlusserklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht Wir erklären hiermit, dass unsere Gesellschaft in Hinsicht auf unsere Beziehungen zur CAD CABEL Holding GmbH und zur CAD CABEL Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG bei jedem Rechtsgeschäft, das vorgenommen wurde, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Die CadCabel Komplementär GmbH hat bei jedem Rechtsgeschäft, das vorgenommen wurde, von uns eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es gibt keine Geschäfte, die nachteilig für unsere Gesellschaft sind. Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG wurden weder getroffen noch unterlassen. Dieser Beurteilung liegen Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren.
Hohengandern, 10. März 2022 gez. Sven Hanzel, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: CadCabel AG Firmensitz laut Registergericht: Hohengandern Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Jena Register-Nr.: 405281 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der CadCabel AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Anhangs in Anspruch genommen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei der Bewertung der Drähte und Kabel wird der Materialpreis um den Kupferzuschlag mit dem Kurs zum Bilanzstichtag erhöht. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungskosten. Verwaltungskosten, Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen oder für betriebliche Altersvorsorge wurden nicht einbezogen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG hat sich im Geschäftsjahr 2010 ein einmaliger Auflösungsbetrag in Höhe von EUR 34.332,00 ergeben, der in die Gewinnrücklage eingestellt wurde. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 610.469,00 (Vorjahr EUR 600.567,00). Die Steuerrückstellungen beinhalten, soweit vorhanden, die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 S.2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt. Der Erinnerungswert beträgt EUR 1. Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 78.012,95 (Vorjahr: EUR 93.788,36).
Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 500.000,00 und ist eingeteilt in 500.000,00 Namensaktien im Nennwert von EUR 1. Entwicklung der Kapitalrücklagen In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr kein Betrag eingestellt, weil die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr.1 HGB bereits mehr als 10% des Grundkapitals beträgt. Die Kapitalrücklage ergab sich aus Zuzahlungen des ehemaligen Anteilseigners Thüringer Industriebeteiligung GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 55.000,00 und aus der Bewertung der Sacheinlagen im Wege der Nachgründung gemäß § 52 AktG in Höhe von EUR 215.154,38. Gewinnrücklage 2010 hat sich durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ein einmaliger Auflösungsbetrag in Höhe von EUR 34.332,00 ergeben, der in die Gewinnrücklage eingestellt wurde. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung nicht berücksichtigt. Der Rechnungszinssatz basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 2,71 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 3,21 %). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,97%) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 43.843,00 (Vorjahr EUR 52.568,00). Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich TEUR 463,1 (Vj.: TEUR 419,6) sowie Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten TEUR 48,0 (Vj.: 43,5 TEUR). Betrag der Verbindlichkeiten und der Sicherungsrechte Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.464.558,11 (Vorjahr: EUR 1.982.664,79). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 1.582.025,01 (Vorjahr: EUR 1.873.050,48). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.971.944,60 (Vorjahr: EUR 2.163.835,18). Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten größer 5 Jahre.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Der Betrag der gesicherten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre ist im Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen nicht vor. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 16.805,92 (Vorjahr EUR: 19.709,28) enthalten. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 3.392,68 (Vorjahr: EUR 100.225,26) enthalten, die hauptsächlich auf nicht erstatte Überzahlungen in Vorjahren und Kosten für Rückerstattungsanalysen für Stromsteuer aus Vorjahren entfallen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Frank Löffler. Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit EUR 5.800,00 vergütet. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Zu den zu Gunsten einzelner Vorstandsmitglieder vergebenen Krediten wird berichtet:
Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands beläuft sich auf EUR 67.659,74. Unbeschränkte Haftung an Unternehmen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen: Name: CAD CABEL Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG Sitz: Hohengandern Rechtsform: GmbH & Co. KG Die Gesellschaft ist nicht am Nennkapital der KG beteiligt und erhält nur eine Haftungsvergütung. Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Die CAD CABEL Holding GmbH hält an der Unternehmung mehr als 25 % des Aktienkapitals. Nachtragsbericht Die seit Anfang 2020 anhaltende Corona-Pandemie stellt aktuell noch immer ein wesentliches Risiko dar, da weiterhin die Weltwirtschaft von den Auswirkungen betroffen ist. Nach dem Einbruch der deutschen und europäischen Wirtschaft im zweiten Quartal 2020 hat sich die Wirtschaft seit Beginn des dritten Quartals langsam erholt. Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland in 2020 um 5 % gesunken. Damit ist die deutsche Wirtschaft nach einer langjährigen Wachstumsphase erstmals seit der Finanzkrise 2008/2009 wieder in eine tiefe Rezession geraten. Für 2021 rechnen die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute mit einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 3,7%. Für den Euroraum rechnen die fünf Wirtschaftsweisen mit einer Waschtumsprognose von 4,1% in 2021. Auch das ifo-Institut für Wirtschaft prognostiziert aufgrund der Impfkampagne und stabilen Auftragseingängen in wichtigen Industrien für 2021 eine konjunkturelle Erholung. Die Erholung wird jedoch erst im Sommer einsetzen, wenn größere Teile der Bevölkerung geimpft sind und das Infektionsgeschehen dadurch begrenzt werden kann. Der Konjunkturchef des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung geht davon aus, das aufgrund des anhaltenden Lockdowns die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2021 um ca. 1,8% gesunken ist. Falls es zu Engpässen und Verzögerungen bei der Lieferung von Impfstoffen und Tests kommt und weitere neue Virus-Mutationen auftreten, kann sich die konjunkturelle Erholung verzögern. Wir haben die Planzahlen auf Basis des Jahres 2019 in 2020 um 12,8% verfehlt. Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise konnten wir aber einen Umsatz von 10,8 Mio EUR erreichen. Wir haben weitere Einsparungen beim Materialeinsatz und den sonstigen Kosten vorgenommen. Aufgrund des Auftragsrückgangs im zweiten Quartal haben wir Arbeitszeitkonten abgebaut und für Teile des Personals Kurzarbeit angemeldet. Die Kosten für Leiharbeiter wurden im Vergleich zum Vorjahr um 89% reduziert. Der Jahresüberschuss 2020 wird deshalb über dem Ergebnis des Vorjahres liegen. Im ersten Quartal 2021 konnten wir den Umsatz um 25% steigern. Obwohl alle derzeitigen Prognosen noch mit Unsicherheit behaftet sind, ist davon auszugehen, dass wir in diesem Jahr den Planumsatz erreichen werden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 597.679,09 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Hohengandern, 15. April 2021 gez. Sven Hanzel, Vorstand ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 597.679,09 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Hohengandern, 15. April 2021 gez. Sven Hanzel, Vorstand AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2019 - 31.12.2019Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.296.436,15 EUR. 1.1.2018 - 31.12.2018Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.138.413,14 EUR. Aufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive Rechnungsabgrenzungsposten1.1.2019 - 31.12.2019Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 2.141,00 EUR. 1.1.2018 - 31.12.2018Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 2.677,00 EUR. Bericht des AufsichtsratsIn der Hauptversammlung vom 28. Mai 2021 wurde die Umwandlung der CadCabel AG in die CadCabel GmbH beschlossen. Die Eintragung beim Handelsregister Jena erfolgte am 16.08.2021. Die CadCabel GmbH wird seit der Umwandlung durch die Geschäftsführung vertreten. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die CadCabel AG, Hohengandern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CadCabel AG, Hohengandern,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CadCabel AG, Hohengandern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.
Göttingen, den 12. Mai 2022 SEINIGE
REVISION GmbH
gez. Engelke, Wirtschaftsprüferin |
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