pfenning mobility GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Felber seit 18.6.2024 | Prokura |
Rana Matthias Nag seit 3.9.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KMP Holding GmbHHeddesheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Rechnungslegung Der Konzernabschluss der pfenning logistics Gruppe, Heddesheim, für das Geschäftsjahr 2022 ist von der KMP Holding GmbH nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 716596 registriert. II. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Konzernunternehmen:
Hinsichtlich der Beteiligungsverhältnisse wird auf die Anteilsbesitz-Liste (Anlage 2 zu diesem Konzernanhang) verwiesen. Für die Konzernunternehmen pL und Kft. wurde die Erstkonsolidierung zum 1. Januar 1999 (Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss) vorgenommen. Die NSH, als Tochtergesellschaft der pL, wurde zum 1. Januar 2005 erstkonsolidiert. Für die pI erfolgte die Erstkonsolidierung auf den 1. Januar 2007 und für die b4w fm auf den 1. August 2007. Die asset4rent wurde erstmals zum 1. Januar 2001 (Zeitpunkt der Gründung) als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode (Buchwertmethode) konsolidiert. Der Ausweis der Beteiligung erfolgte mit dem Betrag, der dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens entsprach. Die asset4rent wurde zum 27. Juli 2010 im Rahmen eines Anteilserwerbs durch die KMP Holding GmbH zu 100 % übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nach der Equity-Methode konsolidiert. Zum 1. August 2010 wurde zur erstmaligen Einbeziehung in den Konzern die Erstkonsolidierung vorgenommen. Zum 9. Juli 2010 wurden 80 % der Geschäftsanteile an Nick erworben. Die Erstkonsolidierung fand zum 1. Juli 2010 statt. Zum 30. November 2018 wurden die ausstehenden 20 % der Nick übernommen und als Erwerbsvorgang nach DRS 23.171 abgebildet. Von den zum 31. Dezember 2018 gehaltenen 100 % der Anteile an Nick wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wiederum 49 % an die MMS Beteiligungsgesellschaft mbH, Marktoberdorf, verkauft. Es erfolgt weiterhin die Einbeziehung in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung. Der Abgang der Anteile an der Nick wurde als Veräußerungsvorgang nach DRS 23.171 abgebildet. Am 29. Oktober 2010 wurde die pm als 100%ige Tochtergesellschaft der KMP Holding gegründet und zu diesem Zeitpunkt erstkonsolidiert. Die bis zum 31. Dezember 2017 gehaltenen Anteile (50 %) an der PAIS wurden wegen untergeordneter Bedeutung nicht gesondert als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 wurden die ausstehenden 50 % der Anteile an der PAIS von der KMP Holding übernommen. Die Erstkonsolidierung erfolgte somit zu diesem Zeitpunkt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurden 80 % der Anteile an der HFL erworben. Die Erstkonsolidierung fand entsprechend zu diesem Zeitpunkt statt. Die KMP Holding GmbH hält bereits seit mehreren Jahren 25 % der Anteile an der be4work GmbH, Heddesheim. Die Beteiligung an der Gesellschaft wurde bis zum 31. Dezember 2018 gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen bis dahin untergeordneter Bedeutung nicht gesondert als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen. Aufgrund der mit der Ausweitung des Geschäftsumfangs der be4work GmbH zunehmenden Bedeutung dieser Beteiligung wird diese seit dem 1. Januar 2019 nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen bilanziert. Nach einer bereits im Geschäftsjahr 2019 erfolgten außerplanmäßigen Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes in Höhe von TEUR 167 auf einen Wert von TEUR 0 wurde seitdem außerhalb der Konzernbilanz in einer Nebenrechnung bis zum 31. Dezember 2021 ein negativer Equity-Wert (TEUR 149) fortgeschrieben. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung der be4work GmbH konnte im Geschäftsjahr 2022 eine Zuschreibung in Höhe von TEUR 167 vorgenommen werden. Zum 31. Dezember 2022 beträgt der positive Equity-Wert TEUR 130. Zum 1. Januar 2019 wurden die bereits in Vorjahren von der KMP Holding GmbH als einer der persönlich haftenden Gesellschafter gehaltenen Gesellschaftsanteile (50 %) an der Phoenix 2010 GbR, Heddesheim, von der Bilanzposition Wertpapiere des Umlaufvermögens in die Finanzanlagen (Beteiligungen an assoziierten Unternehmen) umgegliedert. Die Phoenix 2010 GbR wurde bis zum 31. Dezember 2018 gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Seit dem 1. Januar 2019 wird diese Beteiligung nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen bilanziert, da die KMP Holding GmbH ihre vorherige Veräußerungsabsicht nicht mehr weiterverfolgt und die Beteiligung nun dauerhaft gehalten werden soll. Ein beherrschender Einfluss des Mutterunternehmens ist wegen des Anteilsbesitzes von 50 % nicht gegeben. Das Ergebnis der Phoenix 2010 GbR wird, wie bereits in Vorjahren, anteilig in den Konzern einbezogen. Am 14. November 2019 wurde die pA mit Wirkung zum 1. Januar 2020 gegründet und somit zu letzterem Zeitpunkt erstkonsolidiert. Die HTH wurde am 23. Juni 2021 gegründet und entsprechend ab diesem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen. Mit dem Erwerb der SONIMA erfolgte zum 1. Juli 2021 die Erstkonsolidierung dieser Tochtergesellschaft sowie der von ihr gehaltenen Beteiligungen SONIMA Schweden (100 %), SONIMA Polen (100 %) und SONIMA Ungarn (95 %). Die pL france wurde am 15. Juni 2021 und die G.U.P.S. am 13. Oktober 2021 gegründet, die Anteile an der GILOG am 28. Oktober 2021 und an der Oelrich am 12. November 2021 erworben. Die Gesellschaften wurden erst zum 1. Januar 2022 erstkonsolidiert, da eine vorherige Einbeziehung in den Konzernabschluss für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung war. Mit Gründung am 15. Juni 2021 hält die KMP Holding GmbH Gesellschaftsanteile (50 %) an der Phoenix 2021 France S.A.R.L., Straßburg/Frankreich. Seit dem 1. Januar 2022 wird diese Beteiligung nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen bilanziert. Ein beherrschender Einfluss des Mutterunternehmens ist wegen des Anteilsbesitzes von 50 % nicht gegeben. Das Ergebnis der Phoenix 2021 France S.A.R.L. wird anteilig in den Konzern einbezogen. III. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Aufgrund der Erweiterung des Konsolidierungskreises im Geschäftsjahr 2022 durch die Gesellschaften GILOG und Oelrich sind die in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, im Konzernanhang sowie im Konzernlagebericht aufgeführten Beträge nur bedingt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Die Erstkonsolidierungen der pL france und der G.U.P.S. hatten keinen wesentlichen Effekt auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2022. Die Erstkonsolidierungen der Gesellschaften GILOG und Oelrich zum 1. Januar 2022 hatten insbesondere folgende Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns:
Infolge einer Kaufpreisnachzahlung am 16. November 2022 auf die Anteile an der GILOG ist der Geschäfts- oder Firmenwert um weitere TEUR 120 gestiegen. Die wesentlichen Anteile der im Geschäftsjahr 2022 neu konsolidierten Gesellschaften an den Bilanzposten zum 31. Dezember 2022 und an den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 werden innerhalb der Abschnitte "VI. Bilanzerläuterungen" bzw. "VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung" in diesem Konzernanhang erläutert. IV. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung der bereits bis zum Geschäftsjahr 2009 einbezogenen Gesellschaften erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 3 HGB a. F. und wurde unter Ausübung des Wahlrechts gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB beibehalten. Entsprechend erfolgte ein gesonderter Ausweis der sich ergebenden passivischen Unterschiedsbeträge. Der sich aus der Erstkonsolidierung der NSH ergebende aktivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 88 wurde gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. offen mit dem passivischen Unterschiedsbetrag verrechnet. Dieser wiederum resultierte aus Gewinnthesaurierungen auf Ebene einzelner Tochtergesellschaften bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung und wird entsprechend im Gewinnvortrag ausgewiesen. Der sich aus der Erstkonsolidierung der b4w fm ergebende aktivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 702 wurde über dessen voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben und beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 TEUR 0. Die Erstkonsolidierungen ab dem Geschäftsjahr 2010 erfolgen zwingend nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 und 3 HGB. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 283 für Nick bzw. TEUR 1 für die asset4rent wurden über deren voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren bei Nick bzw. direkt im Jahr der Erstkonsolidierung bei der asset4rent vollständig abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr 2018 aus der Erstkonsolidierung der PAIS und der weiteren Anteile an der Nick entstandenen aktivischen Unterschiedsbeträge von TEUR 137 bzw. TEUR 413 werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Im Rahmen der Erstkonsolidierung sowie der damit verbundenen Neubewertung der Anteile an der HFL zum 1. Januar 2019 wurde ein Wert für die Kundenbeziehungen und -listen identifiziert und in Höhe von TEUR 978 als eigenständiger immaterieller Vermögensgegenstand des Anlagevermögens aktiviert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer dieses Vermögenswertes beträgt fünf Jahre. In den Geschäftsjahren 2020 und 2021 wurde jeweils ein nachträglicher variabler Kaufpreis auf die Anteile an der HFL in Höhe von TEUR 80 fällig. In dieser Höhe wurde in den Vorjahren der aktivierte Wert für die Kundenbeziehungen und -listen aufgestockt. Die zum 1. Januar 2019 geänderte Bilanzierung der Anteile an der be4work GmbH als Anteile an assoziierten Unternehmen erfolgte zunächst erfolgsneutral zum damaligen Buchwert der Beteiligung mit TEUR 167. In Höhe der zunächst positiven Differenz zwischen dem Beteiligungsbuchwert und dem anteiligen neu bewerteten negativen Eigenkapital der be4work GmbH erfolgte daraufhin bereits im Geschäftsjahr 2019 eine außerplanmäßige Abschreibung der Anteile an der be4work GmbH auf einen Wert von TEUR 0. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Zuschreibung auf den ursprünglichen Buchwert (TEUR 167). Ebenfalls zum 1. Januar 2019 erfolgte erstmals die Bilanzierung der Anteile an der Phoenix 2010 GbR als Anteile an assoziierten Unternehmen. Dies erfolgte erfolgsneutral zum damaligen Buchwert der Beteiligung in Höhe von TEUR 1.854, da der Buchwert bereits zuvor dem anteiligen Eigenkapital der Phoenix 2010 GbR entsprach. Es ergaben sich somit keine weiteren Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode. Die Gesellschaften SONIMA, SONIMA Schweden, SONIMA Polen und SONIMA Ungarn wurden zum 1. Juli 2021 erstkonsolidiert. Gemäß der Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 und 3 HGB ergab sich aus der Kapitalkonsolidierung ein aktivischer Unterschiedsbetrag von TEUR 687, der über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Der sich aus der Erstkonsolidierung der GILOG zum 1. Januar und 16. November 2022 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.367 wird über dessen voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben und beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 TEUR 997. Aus der Erstkonsolidierung der Oelrich zum 1. Januar 2022 ergab sich ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe TEUR 4. Dieser passivische Unterschiedsbetrag wurde nach § 309 Abs. 2 HGB im Berichtsjahr ergebniswirksam aufgelöst. Ebenfalls zum 1. Januar 2022 erfolgten die Erstkonsolidierungen der G.U.P.S. und der pL france. Die Anteile entsprachen dem jeweiligen Eigenkapital von TEUR 25 bzw. TEUR 100, sodass hieraus keine Unterschiedsbeträge entstanden. Zum 1. Januar 2022 erfolgte erstmals die Bilanzierung der Anteile an der Phoenix 2021 France S.A.R.L. als Anteile an assoziierten Unternehmen. Dies erfolgte erfolgsneutral zum Buchwert der Beteiligung in Höhe von TEUR 50. Es ergaben sich somit keine weiteren Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Anwendung der Equity-Methode. Weitere Tochtergesellschaften und Beteiligungen werden gemäß § 296 Abs. 2 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2022 nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Hierzu wird auf die Übersicht zum Anteilsbesitz (Anlage 2 zu diesem Konzernanhang) verwiesen. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge werden eliminiert. Zwischengewinne aus früheren konzerninternen Anlagenverkäufen werden entsprechend der Nutzungsdauer ergebniswirksam verrechnet und bei den Buchgewinnen aus Anlagenabgängen berücksichtigt. V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte werden linear mit Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Der bisherige Firmenwert von Nick wurde innerhalb von fünf Jahren abgeschrieben, während der Firmenwert der asset4rent im Geschäftsjahr 2010 voll abgeschrieben worden ist. Für die bis zum Jahr 2009 entgeltlich erworbenen Firmenwerte wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Diese liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Die im Geschäftsjahr 2017 entgeltlich erworbenen Geschäftswerte aus übernommen Vertragsverhältnissen werden bzw. wurden über die Restlaufzeit dieser Verträge zwischen zwei und acht Jahren abgeschrieben. Die seit 2018 entstandenen Firmenwerte werden über fünf Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten betreffen die Aufwendungen aus der Generalsanierung bereits abgeschriebener Sattelzugmaschinen und Auflieger. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die planmäßigen Abschreibungen werden bei Immobilien und bei den beweglichen Sachanlagen ausschließlich nach der linearen Methode errechnet, wobei aus Gründen der Stetigkeit als Schätzgrundlage für die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer grundsätzlich die ab dem Geschäftsjahr 2001 gültigen steuerlichen Abschreibungstabellen herangezogen wurden, soweit diese den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Seit dem Geschäftsjahr 2011 werden für die Zugmaschinen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von zwölf Jahren sowie für die Auflieger und Anhänger von 15 Jahren herangezogen. Bei unterjährigen Zugängen erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Für Zugänge zu geringwertigen Anlagegütern (Einzelanschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00) ab dem Geschäftsjahr 2008 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Das ab 2010 geltende Wahlrecht zur Rückkehr zur Direktabschreibung von beweglichen Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410,00, ab dem Geschäftsjahr 2018 bis zu EUR 800,00, wurde wahrgenommen. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bewertet, soweit die Wertminderung von Dauer ist. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten, sofern nicht ein niedrigerer am Abschlussstichtag beizulegender Wert nach dem Niederstwertprinzip anzusetzen ist. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. Sie enthalten Material- und Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Waren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Der aktive Steuerabgrenzungsposten entspricht dem voraussichtlichen steuerlichen Minderaufwand in nachfolgenden Geschäftsjahren aus Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen (vor Anpassung an die konzerneinheitliche Bilanzierung des Sachanlagevermögens), Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden von unabhängigen Versicherungsmathematikern nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es liegen zwei unterschiedliche Versorgungsverpflichtungen vor. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Als Abzinsungsfaktor wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % (i. Vj. 1,87 %) angesetzt. Gehaltssteigerungen wurden unverändert mit 2,0 % zugrunde gelegt. Auf die Berücksichtigung von Fluktuationsraten wurde aufgrund des Kreises der Versorgungsberechtigten verzichtet. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Den erkennbaren Risiken wurde angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der passive Steuerabgrenzungsposten enthält Beträge, die ihre Ursache im Wesentlichen in der konzerneinheitlichen Bilanzierung des Sachanlagevermögens nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen haben. Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB werden, soweit möglich, gebildet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses entsprechen im Übrigen, wegen der Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen im Einzelabschluss, mit Ausnahme der verwendeten Nutzungsdauern des Fuhrparks sowie bestimmter Betriebsvorrichtungen, denen des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens (§ 298 HGB). Alle einbezogenen Tochterunternehmen wurden nach den Grundsätzen der §§ 300 ff. HGB vollkonsolidiert. Für die ausländischen SONIMA-Gesellschaften erfolgen Anpassungen an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens (sogenannte HB II-Anpassungen). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der assoziierten Unternehmen entsprechen denen des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens. 2. Währungsumrechnung Für die nicht im Euro-Raum ansässigen Unternehmen wird der Jahresabschluss der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in der Landeswährung erstellt. Diese entspricht der Währung des wirtschaftlichen Umfelds, in dem die Gesellschaften tätig sind (Konzept der funktionalen Währung). Die funktionale Währung des Mutterunternehmens ist der Euro. Die Jahresabschlüsse der Gesellschaften außerhalb der Europäischen Währungsunion werden wie folgt in die Konzernberichtswährung Euro umgerechnet:
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs, die mittel- und längerfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs oder zum ungünstigeren Anschaffungskurs am Bilanzstichtag bewertet. VI. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage 1 zum Konzernanhang. Im Geschäftsjahr 2022 sind, wie im Vorjahr, keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgt. 2. Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen an assoziierten Unternehmen/Beteiligungen Die Beteiligungsliste findet sich in Anlage 2 zum Konzernanhang. Aus der Fortschreibung der Anteile an assoziierten Unternehmen ist im Geschäftsjahr 2022 ein Ertrag von TEUR 119 angefallen. 3. Vorräte Zur Montage bestimmte Teile in Höhe von TEUR 2.211 (i. Vj. TEUR 2.244), Waren in Höhe von TEUR 1.588 (i. Vj. TEUR 95) sowie der sonstige Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 2.886 (i. Vj. TEUR 2.253) sind die bedeutendsten Posten unter den Vorräten. Daneben sind Fertigteile, Paletten, gebrauchte Auflieger zum Weiterverkauf, Ersatzteile für den Fuhrpark, Werbematerial sowie Kraft- und Heizstoffe ausgewiesen. Auf die erstkonsolidierte Gesellschaft Oelrich entfallen am Bilanzstichtag Vorräte in Höhe von TEUR 688, davon im Wesentlichen Paletten (TEUR 490) und Fertigerzeugnisse (TEUR 158). 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Anteile der im Jahr 2022 neu konsolidierten Gesellschaften an den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2022 betragen TEUR 2.445 (GILOG) bzw. TEUR 3.646 (Oelrich). 5. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen Die ausgewiesenen Forderungen betreffen, wie im Vorjahr, Lieferungen und Leistungen. 6. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Form von Steuererstattungsansprüchen in Höhe von TEUR 1.375 (i. Vj. TEUR 554) enthalten. Der Anteil der in diesem Betrag enthaltenen Steuerforderungen der Gesellschaft GILOG beträgt TEUR 511. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von jeweils unter einem Jahr. 7. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Anteile der im Jahr 2022 neu konsolidierten Gesellschaften an den Flüssigen Mitteln zum 31. Dezember 2022 betragen insgesamt TEUR 1.191. 8. Aktiver Steuerabgrenzungsposten nach § 274 HGB Der steuerliche Minderaufwand für nachfolgende Geschäftsjahre von insgesamt TEUR 80 (i. Vj. TEUR 106) wurde auf Basis eines Steuersatzes von 29,18 % - i. Vj. 29,09 % - (Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) im Wesentlichen auf zeitliche Differenzen bei der Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Pensionsrückstellungen ermittelt. 9. Rückstellungen Zum 31. Dezember 2022 resultiert aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 69 (i. Vj. TEUR 108). Die Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) führte bei den beiden bisherigen Pensionsrückstellungen zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 18. Dieser Unterschiedsbetrag wird gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. Art. 75 Abs. 5 EGHGB über 15 Jahre verteilt in Höhe von EUR 1.202,00 jährlich bis zum 31. Dezember 2024 über die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Der zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 nicht in der Bilanz ausgewiesene Rückstellungsbetrag beläuft sich somit auf EUR 2.402,00 (i. Vj. EUR 3.604,00). Die Steuerrückstellungen von TEUR 1.894 (i. Vj. TEUR 786) wurden im Wesentlichen für die voraussichtlichen Verpflichtungen aus den laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für den Veranlagungszeitraum 2022 gebildet. Diesbezügliche Rückstellungen sind in Höhe von TEUR 133 für die GILOG und TEUR 36 für die Oelrich enthalten. Unter den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen (Berufsgenossenschaft, Urlaub, Tantieme, Abfindungen und Schwerbehindertenabgabe) in Höhe von TEUR 5.880 (i. Vj. TEUR 5.163), ausstehende Lieferantenrechnungen von TEUR 2.262 (i. Vj. TEUR 2.001) und Kosten der Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses von TEUR 231 (i. Vj. TEUR 177) erfasst. Daneben sind Rückstellungen für drohende Schadensersatzforderungen von TEUR 1.727 (i. Vj. TEUR 1.557) sowie für Rechtsstreitigkeiten von TEUR 162 (i. Vj. TEUR 114) gebildet. Der Anteil der sonstigen Rückstellungen der GILOG beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 234, davon entfallen TEUR 202 auf Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen, TEUR 27 auf ausstehende Lieferantenrechnungen und TEUR 5 auf sonstige Vorsorgen. Der Anteil der sonstigen Rückstellungen der Oelrich beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 507, davon entfallen TEUR 351 auf ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 156 auf Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich ihrer Fälligkeit wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Betriebsvorrichtungen für die Lagerlogistik des "Multi Cube Rhein-Neckar" und durch Hinterlegung der Kfz-Briefe gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber der Unterstützungskasse werden aufgrund des faktisch langfristigen Charakters der Darlehensverbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft Oelrich betragen zum Bilanzstichtag TEUR 3.117, davon entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 2.368, auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 9 und auf sonstige Verbindlichkeiten TEUR 507. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft GILOG betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.705, davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 509, auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.456 und auf sonstige Verbindlichkeiten TEUR 740. 11. Passiver Steuerabgrenzungsposten nach §§ 274, 306 HGB Der steuerliche Mehraufwand für nachfolgende Geschäftsjahre von TEUR 4.813 (i. Vj. TEUR 5.025) wurde auf Basis eines Steuersatzes von 29,18 % - i. Vj. 29,09 % - (Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer) ermittelt. Die Differenzen resultieren aus abweichenden Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. 12. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 314 Abs. 1 Nr. 19 HGB Im Zusammenhang mit fünf Mietverträgen einer Tochtergesellschaft hat die Muttergesellschaft selbstschuldnerische Bürgschaften gegenüber dem Vermieter für die vertragsgemäße Erfüllung sämtlicher Forderungen aus den Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 4.163 übernommen, die am Bilanzstichtag mit TEUR 0 valutierten. Die entsprechenden zukünftigen Mietverpflichtungen sind in Abschnitt VI. Nr. 13 dieses Anhangs enthalten. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Haftung schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Liquiditätssituation der Konzerngesellschaften als gering ein. 13. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB
Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen resultieren im Wesentlichen aus den Anmietungen der Logistikzentren Heddesheim ("Multi Cube Rhein-Neckar") und Monsheim ("Multi Cube Rheinhessen") sowie den darin enthaltenen Betriebsvorrichtungen für die komplexe Lagerlogistik. Von dem Gesamtbetrag sind TEUR 37.358 im Folgejahr fällig. In den übrigen Verpflichtungen sind nicht gedeckte Verpflichtungen für eine Unterstützungskasse (Entgeltumwandlung) enthalten. Die Berechnung des Fehlbetrags erfolgt nach § 253 Abs. 1 und 2 HGB in Verbindung mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung sowie unter Zugrundlegung versicherungsmathematischer Grundsätze (Teilwertverfahren - angelehnt an § 6a EStG). Der Rechnungszinssatz beträgt 1,78 %. Fluktuation und der Einfluss von Lohn- und Gehaltstrends werden nicht berücksichtigt, da sich der Barwert aufgrund der Beitragsorientierung der Versorgungszusage nicht durch Ereignisse in der Zukunft ändert. Der Anteil der finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen der Gesellschaften GILOG und Oelrich beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 15.580. VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Hauptumsatzträger sind Logistikleistungen im umfassenden Sinn (Planung, Steuerung und Kontrolle von Transport-, Lager- und Umschlagprozessen sowie Organisation von Beschaffungs- und Verteilungssystemen für Industrie und Handwerk). Daneben wird im Bereich der Metallbearbeitung unter anderem für einen Großkunden auch die Montage von Komponenten für die Kfz-Fertigung betrieben. Das erstmalig konsolidierte Unternehmen GILOG ergänzt dieses Leistungsspektrum hauptsächlich im Bereich E-Commerce und das ebenfalls erstmalig konsolidierte Unternehmen Oelrich im Bereich Transportlogistik mit Seefracht und Luftverkehr. Die Umsätze gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Nach geographischen Merkmalen stellt sich die Aufteilung wie folgt dar:
Von den Umsatzerlösen entfallen in 2022 TEUR 35.629 auf Oelrich und TEUR 17.498 auf GILOG. Sämtliche Umsatzerlöse außerhalb Deutschlands entfallen auf GILOG und die SONIMA-Gesellschaften. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 6.642 (i. Vj. TEUR 4.736) sind periodenfremde Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEUR 171, aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 746, aus der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von TEUR 25 und sonstige periodenfremde Erträge mit TEUR 1.013 erfasst. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen TEUR 1.774 (i. Vj. TEUR 1.730) aus Schadensersatzleistungen enthalten. Auf die erstkonsolidierten Gesellschaften (Oelrich und GILOG) entfallen TEUR 440. Im Geschäftsjahr 2022 wurden in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 105) Erträge aus der Währungsumrechnung erzielt. 3. Materialaufwand Der Anteil der im Berichtsjahr neu konsolidierten Gesellschaften an den Materialaufwendungen des Geschäftsjahres 2022 beträgt insgesamt TEUR 32.569. 4. Personalaufwand Der Anteil der im Berichtsjahr neu konsolidierten Gesellschaften an den Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2022 beträgt insgesamt TEUR 11.127. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 56.636 (i. Vj. TEUR 37.691) sind periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEUR 1.073 und aus der Wertberichtigung und Ausbuchung von Forderungen in Höhe von TEUR 376 enthalten. Im Geschäftsjahr 2022 sind in Höhe von TEUR 36 (i. Vj. TEUR 130) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung angefallen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Beträge in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1) für Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB enthalten. Auf die erstkonsolidierten Gesellschaften entfallen TEUR 9.907. 6. Ertrag (i. Vj. Aufwand) aus assoziierten Unternehmen Der Ausweis enthält Beteiligungsverluste aus den Anteilen an der Phoenix 2010 GbR in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 8) und der Phoenix 2021 France S.A.R.L. in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 0). Dem steht ein Ertrag aus der be4work GmbH in Höhe von TEUR 130 (i. Vj. TEUR 0) gegenüber. 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sind im Jahr 2022 in Höhe von TEUR 55 (i. Vj. TEUR 43) angefallen. 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In dem Ausweis sind Aufwendungen für das Berichtsjahr mit TEUR 4.633 (i. Vj. TEUR 4.102), Erstattungen von Steuern aus Vorjahren mit TEUR 307 (i. Vj. TEUR 119), Nachzahlungen von Steuern für Vorjahre mit TEUR 239 (i. Vj. TEUR 31) sowie die Erhöhung der aktiven latenten Steuern mit TEUR 4 (i. Vj. TEUR 19) und die Reduzierung der passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 254 (i. Vj. TEUR 575) erfasst. VIII. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds beinhaltet Kassenbestände (TEUR 28; i. Vj. TEUR 17), Festgeld- und Kontokorrentguthaben (TEUR 12.122; i. Vj. TEUR 8.934) und kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 26.643 (i. Vj. TEUR 18.307). IX. Sonstige Angaben 1. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das von unserem Abschlussprüfer, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, und der mit ihr verbundenen Unternehmen und der Netzwerkgesellschaften i. S. v. § 319b HGB für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 296, davon TEUR 140 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 5 für andere Bestätigungsleistungen und TEUR 151 für Steuerberatungsleistungen. 2. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB In der nachfolgenden Tabelle geben wir alle im Geschäftsjahr 2022 bestehenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen an:
3. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB Zur Minimierung des Delkredererisikos sowie zur Nutzung von Liquiditätsvorteilen wurden im Rahmen von Factoringverträgen am Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 21.977 an Banken abgetreten. Risiken sind damit nicht verbunden. 4. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 22 HGB Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich von TEUR 106 im Vorjahr um TEUR 26 auf TEUR 80. Die passiven latenten Steuern verminderten sich von TEUR 5.025 im Vorjahr um TEUR 212 auf TEUR 4.813. 5. Belegschaft Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen (§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB):
In den durchschnittlichen Zahlen des Geschäftsjahres 2022 sind 66 gewerbliche Mitarbeiter und 121 Angestellte der Oelrich sowie 32 gewerbliche Mitarbeiter und 42 Angestellte der GILOG enthalten. 6. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres waren keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn des Mutterunternehmens, resultierend aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag, in Höhe von EUR 30.647.170,73 auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Geschäftsführer Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren: Herr Dipl.- Betriebswirt Karl-Martin Pfenning, Viernheim Herr Rana Matthias Nag, Gorxheimertal Herr Manuel Pfenning, Bachelor of Arts (B.A.) Logistik, Viernheim Die Berufsbezeichnung ergibt sich aus der Organstellung.
Heddesheim, den 31. Mai 2023 Karl-Martin Pfenning Rana Matthias Nag Manuel Pfenning Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns im Geschäftsjahr 2022
Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der KMP Holding GmbH, Heddesheim, gemäß § 313 Abs. 2 HGB wird nachfolgend dargestellt. In den Konzernabschluss einbezogene vollkonsolidierte Tochterunternehmen
1 Die Gesellschaften haben von den
Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB
Gebrauch gemacht.
Übrige Beteiligungen (assoziierte Unternehmen gemäß §§ 311 Abs. 1 und 312 HGB) • be4work GmbH, Heddesheim (31. Dezember 2022: Anteil am Kapital sowie an den Stimmrechten 25 %. Die Beteiligung an der Gesellschaft wurde bis zum 31. Dezember 2018 gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen zuvor untergeordneter Bedeutung nicht gesondert als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen. Aufgrund der mit der Ausweitung des Geschäftsumfangs der be4work GmbH zunehmenden Bedeutung dieser Beteiligung wird diese seit dem 1. Januar 2019 nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen bilanziert) • Phoenix 2010 GbR, Heddesheim (31. Dezember 2022: Anteil am Kapital sowie an den Stimmrechten 50 %. Die Gesellschaft wurde bis zum 31. Dezember 2018 gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Seit dem 1. Januar 2019 wird diese Beteiligung nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen bilanziert, da die KMP Holding GmbH ihre vorherige Veräußerungsabsicht nicht weiterverfolgt) • Phoenix 2021 France S.A.R.L., Straßburg/Frankreich (31. Dezember 2022: Anteil am Kapital sowie an den Stimmrechten 50 %. Die Gesellschaft wurde am 15. Juni 2021 gegründet und am 31. Dezember 2021 gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Seit dem 1. Januar 2022 wird diese Beteiligung nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziiertes Unternehmen bilanziert) Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Unternehmen und Geschäftsbereiche Die pfenning Unternehmensgruppe ist ein europaweit agierendes Logistikunternehmen mit der KMP Holding GmbH als Strategie-, Verwaltungs- und Finanzierungsgesellschaft. Pfenning ist ein Familienunternehmen und hat als einen Schwerpunkt die Realisierung von komplexen Logistikabläufen in den Bereichen Handel, Markenartikel, Chemie und Automotive inklusive Value-Added-Services. Ein weiterer strategischer Schwerpunkt der Ausrichtung ist die termingetreue und effiziente Durchführung von temperaturgeführten Transporten für Frische-, Tiefkühl- und Trockensortimente sowie die Filialversorgung des Lebensmitteleinzelhandels. Tätigkeitsgebiet ist hauptsächlich die Bundesrepublik Deutschland. Zum Kundenkreis der pfenning Unternehmensgruppe gehören namhafte national und international tätige Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen. Das Geschäftsmodell ist auf eine nachhaltige und langwährende Kundenbeziehung ausgerichtet. Sehr wesentlich ist die Entwicklung und Realisierung von speziellen Logistikimmobilien (so genannten "Multi Cubes"), worin sich das logistische Fachwissen der pfenning Unternehmensgruppe niederschlägt. 1.2. Entwicklung der Branche Transport und Logistik Die Logistik ist in Deutschland gemäß der Bundesvereinigung Logistik (BVL) der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau und übertrifft mit mehr als 3 Millionen dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 319 Mrd. Euro Umsatz wurden im Jahr 2022 branchenübergreifend erwirtschaftet. Im Gegensatz zu 2021 bedeutet das ein Wachstum in Höhe von 8,5 %, welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.115 Mrd. Euro (2020). Daran hat Deutschland mit rund 25 % einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der logistischen Dienstleistungen agieren mehr als ca. 70.000 Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch geprägt sind. Nicht nur wegen seiner Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich erhöhen hocheffiziente Logistikstrukturen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu exportieren. 1.3. Geschäftsentwicklung der Pfenning-Gruppe in 2022 1.3.1. Konzern Die pfenning Unternehmensgruppe ist mit ihren unterschiedlichen Dienstleistungen entsprechend differenzierten Wettbewerbssituationen ausgesetzt. Für die jeweiligen Geschäftsbereiche werden unterschiedliche Strategien konzipiert und umgesetzt. Bei der Umsetzung werden auch die diversen Branchen berücksichtigt, hierbei spielen die jahrelangen Kundenbeziehungen und die entsprechenden Entwicklungen eine große Rolle. Das Konzernergebnis, das sich im Rahmen des starken Expansionskurses der vergangenen Jahre entwickelt hatte, konnte im Geschäftsjahr 2022 nicht weiter verbessert werden. Hauptgründe waren hierfür der Ukraine-Konflikt und die Verwerfungen der Lieferströme und -wege. Dennoch spiegelt das solide Ergebnis 2022 den Branchenmix bei den Kunden wider. Die Stabilisierung des Bestandsgeschäfts in Verbindung mit Frühwarnsystemen sowie die vertriebstechnische Weichenstellung sind für diese kontinuierliche Entwicklung weiterhin maßgeblich. Hinzu kamen weitere Akquisitionen, die zu dem Wachstum beitrugen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die Oelrich Logistics GmbH, Ladbergen (Anteil 80 %), und die GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH, Frechen (Anteil 80 %), integriert. Entsprechend der mittelfristigen Planung erreichte der Konzern im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.712 (i. Vj. TEUR 7.253) und liegt damit etwas unter dem ursprünglichen Plan vor der Pandemie, knüpft jedoch an das erfolgreiche Jahr 2021 an. Die erstkonsolidierten Unternehmen belasteten das Ergebnis mit TEUR 228. Erfreulicherweise konnten die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 374.308 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 253.296) deutlich gesteigert werden. Der Anteil der erstkonsolidierten Unternehmen beträgt dabei TEUR 53.127. Trotz weiterer Auswirkungen des Ukraine-Konflikts, die zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vollständig einschätzbar sind, wird für das Geschäftsjahr 2023 die Fortsetzung des positiven Trends und ein weiteres etwas moderateres Wachstum erwartet. 1.3.2. Geschäftsbereich Logistik Der Geschäftsbereich Logistik beinhaltet eine ausgewogene Mischung verschiedener Branchen. Die vertrieblichen Aktivitäten waren fokussiert auf den Ausbau des Geschäfts mit Bestands- und Neukunden. Nach wie vor sind die vorhandenen Lagerkapazitäten am Auslastungslimit. Aus diesem Grund wurden zuletzt im Geschäftsjahr 2022 weitere Zusatzkapazitäten von ca. 40.000 qm angemietet. Nach vorne blickend werden perspektivisch weitere eigene Flächen entwickelt. 1.3.3. Geschäftsbereich Distribution Wie bereits in den vergangenen Jahren liegt der Schwerpunkt im Geschäftsbereich Distribution in der Sicherstellung folgender Zielsetzungen:
Nach der regionalen Neuordnung und Strukturierung des Geschäftsbereichs in der Vergangenheit konnte hier Stabilität festgestellt werden. 1.3.4. Geschäftsbereich Transport Der Geschäftsbereich Transport verläuft stabil auf Planniveau. Aufgrund einer zentralen Disposition können nun Skaleneffekte durch Erweiterungen beispielsweise in Form von Akquisitionen künftig realisiert werden. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr (TEUR 253.296) um TEUR 121.012 auf TEUR 374.308 erneut gesteigert werden. Der Anteil der erstkonsolidierten Unternehmen am Zuwachs lag bei TEUR 53.127. Nach wie vor sind unsere Lagerkapazitäten voll ausgelastet. Hier wirkt sich der Kundenmix in der pfenning Gruppe positiv aus, da sich die Pandemie nicht bei allen Kunden gleichermaßen belastend auswirkte und dies in einigen Branchen zu einer erhöhten Nachfrage nach Lagerkapazitäten geführt hat. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.906 auf TEUR 6.642 (i. Vj. TEUR 4.736). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Erträgen aus Kostenweiterbelastungen (+TEUR 963) und aus der Auflösung von Rückstellungen (+TEUR 389). An periodenfremden Erträgen wurden TEUR 1.955 verzeichnet (i. Vj. TEUR 1.704). Diese betreffen neben den Erträgen aus dem Abgang des Sachanlagevermögens (TEUR 171) überwiegend die Auflösung von Rückstellungen (TEUR 746). Absolut beläuft sich der Materialaufwand auf TEUR 182.250, nach TEUR 106.453 im Vorjahr, wobei die Materialaufwandsquote - bezogen auf den Umsatz - von 42,0 % auf 48,7 % gestiegen ist. Neben der umsatzbedingten Erhöhung trug der Anteil der erstkonsolidierten Unternehmen mit TEUR 32.569 zum Anstieg bei. Bedingt durch die Coronavirus-Pandemie mussten im Vorjahr vor allem große Automobilwerke zeitweise schließen, wodurch sich ein niedrigerer Diesel- und Ersatzteilverbrauch im Bereich Automotive ergab. Zudem hat der Diesel-Kraftstoff in 2022 eine überdurchschnittliche Preiserhöhung von 29 % erfahren, die aber teilweise an die Kunden weiterbelastet werden konnte. Des Weiteren wurde vermehrt das Instrument der Arbeitsnehmerüberlassung eingesetzt, um zum einen auf die gestörten Lieferketten im Bereich Automotive reagieren zu können und zum anderen der hohen Auftragslage in der Kontraktlogistik nachzukommen. Die gestiegenen Mietkosten sowie die Anmietung zusätzlicher Lagerflächen trugen ebenfalls zum erhöhten Materialaufwand bei. Die Personalkosten stiegen von TEUR 92.611 im Vorjahr auf TEUR 119.151, was einer Steigerung um TEUR 26.540 oder 28,7 % entspricht. Der Anteil der erstkonsolidierten Unternehmen an der Steigerung liegt hier bei TEUR 11.127. Die übrigen Mehrkosten sind auf Gehaltsanpassungen und einen Mehrbestand an Personal im bisherigen Konsolidierungskreis zurückzuführen. Durchschnittlich ist die Personalzahl auf 2.942 Mitarbeiter - davon erstkonsolidierte Unternehmen 261 Mitarbeiter - gestiegen (i. Vj. 2.629 Mitarbeiter). Zum Jahresende 2022 wurden in der Gruppe 2.942 (i. Vj. 2.659) Mitarbeiter beschäftigt, wobei auf die erstkonsolidierten Unternehmen 256 Mitarbeiter entfallen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 10.003 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 979 bzw. 10,9 %. Hervorzuheben ist, dass die Zugänge mit TEUR 15.465 deutlich über denen des Vorjahres (TEUR 9.514) lagen. Die Abschreibung der erstkonsolidierten Unternehmen beträgt TEUR 95. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, bereinigt um den Effekt der erstkonsolidierten Gesellschaften mit TEUR 9.907, gegenüber dem Vorjahr um 24,0 % auf TEUR 56.636 (i. Vj. TEUR 37.691) gestiegen. Die wesentlichsten Positionen sind hier Leasing für den Fuhrpark sowie für die übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 12.253), Gebäudemieten (TEUR 12.276), Reparaturen (TEUR 8.928), sonstige Personalkosten (TEUR 7.123), Transportschäden (TEUR 3.494) und Versicherungsaufwand (TEUR 2.794). Periodenfremde Aufwendungen betrugen insgesamt TEUR 1.449 (i. Vj. TEUR 2.240). Diese resultieren im Wesentlichen aus Buchverlusten beim Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 1.073) sowie Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 376. Die Erträge aus assoziierten Unternehmen und aus Ausleihungen von Finanzanlagen sowie die Zinserträge sind mit insgesamt TEUR 292 (i. Vj. TEUR 17) von untergeordneter Bedeutung für die Ertragslage des Konzerns. Die Zinsaufwendungen (TEUR 1.337, i. Vj. TEUR 901) sind im Wesentlichen im Zusammenhang mit den erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gestiegen. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Ertragssteueraufwand im Konzern von TEUR 4.307 (i. Vj. TEUR 3.420) ausgewiesen. Darin enthalten ist der Ertrag mit TEUR 258 aus den Veränderungen der aktiven und passiven latenten Steuern. Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 6.712 (i. Vj. TEUR 7.253) erzielt, wobei von den erstkonsolidierten Unternehmen ein negativer Betrag von TEUR 228 zu berücksichtigen war. 2.2. Finanzlage Der Konzern der KMP Holding GmbH weist zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 45.833 (i. Vj. TEUR 38.393) aus. Die Eigenkapitalquote - als Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme - liegt mit 35,5 %, nach 36,8 % im Vorjahr, auf nahezu ähnlichem Niveau. Das Anlagevermögen ist zu 77,1 % (i. Vj. 67,0 %) durch Eigenkapital sowie langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen gedeckt. In Verbindung mit einem positiven Periodenergebnis in Höhe von TEUR 6.712 konnte im laufenden Geschäftsjahr ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 8.946 erzielt werden. Hauptursächlich hierfür sind neben dem genannten Periodenergebnis die erwirtschafteten hohen Abschreibungen auf das Anlagevermögen mit TEUR 10.050, die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, mit TEUR 7.044 und die - per Saldo - Zinsaufwendungen von TEUR 1.128. Dem steht mindernd vor allem die Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, mit TEUR 18.041 gegenüber. Der Zahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 12.697. Die Auszahlungen für die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 16.667 wurden durch Einzahlungen aus dem Verkauf bzw. aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEUR 4.081 teilweise kompensiert. Die Finanzierungstätigkeit des laufenden Geschäftsjahres schließt mit einem negativen Cashflow von TEUR 1.364. Neben den gezahlten Zinsen von TEUR 901 resultiert dies überwiegend aus den Mittelabflüssen für Darlehenstilgungen in Höhe von TEUR 2.989, denen Mittelzuflüsse aus der Neuaufnahme von Darlehen lediglich von TEUR 2.612 gegenüberstehen. Der unverändert negative Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbeständen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Banken, hat sich im Geschäftsjahr 2022 von vormals TEUR 9.356 auf TEUR 14.493 verändert. Die durchschnittlichen monatlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen für Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen bei einer durchschnittlichen Laufzeit von vier Jahren TEUR 545. Die monatlichen Verpflichtungen für Gebäudemieten betragen durchschnittlich TEUR 1.310 mit einer maximalen Laufzeit bis 2039. Zur Absicherung der Forderungen ist eine Warenkreditversicherung für die gesamte Unternehmensgruppe abgeschlossen. Des Weiteren werden zur Minimierung des Delkredererisikos und der Nutzung des Liquiditätsvorteils Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Kreditinstitute veräußert. Deren Umfang wird in Abstimmung mit den Kreditinstituten monatlich festgelegt. Auf der anderen Seite werden die Zahlungsverpflichtungen unter Berücksichtigung der Fälligkeit sowie unter Ausnutzung von Skonti erfüllt. Um das weitere Wachstum der Unternehmensgruppe mit Neu- und Bestandskunden auf eine solide Finanzierungsbasis zu stellen, hatte die Gesellschaft im Jahr 2018 mit Bestands- und Neubanken einen Fünf-Jahres-Konsortialkreditvertrag abgeschlossen. Ein Anschlussvertrag wurde zum 31. Januar 2023 für weitere fünf Jahre mit einer Verlängerungsoption von weiteren zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 24.825 auf TEUR 129.263 (i. Vj. TEUR 104.438). Von diesem Anstieg entfallen TEUR 9.036 auf die erstkonsolidierten Unternehmen. Auf der Aktivseite sind dabei folgende wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen: Das Anlagevermögen ist mit TEUR 67.449 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 66.516) um TEUR 933 gestiegen. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den Zugängen zu den Sachanlagen (TEUR 15.074) und Finanzanlagen (TEUR 1.202), denen vor allem die Abgänge mit TEUR 4.984 und planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 10.050 gegenüberstehen. Bei den Vorräten in Höhe von TEUR 8.327 zum 31. Dezember 2022, nach TEUR 5.377 zum 31. Dezember 2021, ist eine Zunahme um TEUR 2.950 zu verzeichnen. Dies ist überwiegend zurückzuführen auf aus Leasingverträgen übernommenen Fahrzeugen, die zum Weiterverkauf bestimmt sind (TEUR 1.444), und auf Vorräte aus dem Bereich Automotive (TEUR 808) sowie aus Beständen der erstkonsolidierten Unternehmen (TEUR 688). Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung sind im Zuge der Umsatzentwicklung auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von im Vorjahr TEUR 16.071 auf TEUR 24.379 zum 31. Dezember 2022 gestiegen. Die erstkonsolidierten Gesellschaften trugen mit TEUR 6.106 zum Anstieg bei. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich um TEUR 3.200 erhöht. Die Erweiterung des Konsolidierungskreises trug mit TEUR 1.191 zu dieser Erhöhung bei. Die wesentlichsten Veränderungen auf der Passivseite sind wie folgt zu beschreiben: Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr von TEUR 38.393 auf TEUR 45.833 erneut insbesondere durch das positive Ergebnis erhöht. Aufgrund der ebenfalls gestiegenen Bilanzsumme blieb die Eigenkapitalquote mit 35,5 %, gegenüber 36,8 % im Vorjahr, annähernd auf dem gleichen Niveau. Die Rückstellungen betragen TEUR 13.884 und liegen um TEUR 2.212 über dem Vorjahresniveau von TEUR 11.672. Innerhalb des Bilanzpostens Rückstellungen haben sich die Steuerrückstellungen von TEUR 786 zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 1.894 zum 31. Dezember 2022 erhöht. In den sonstigen Rückstellungen schlägt ein Anstieg von TEUR 1.083 zu Buche, wobei TEUR 721 auf die erstkonsolidieren Gesellschaften zurückzuführen sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist insgesamt ein Anstieg in den Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen (TEUR 717) und in den ausstehenden Lieferantenrechnungen (TEUR 261) zu verzeichnen. Die Pensionsrückstellungen sind mit TEUR 1.895 (i. Vj. TEUR 1.874) nahezu unverändert. Der Bestand an Finanzkrediten lag mit TEUR 31.999 um TEUR 7.960 über dem Vorjahresniveau (TEUR 24.039). Ursache dafür ist der Anstieg des Geschäftsvolumens. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der im Rahmen der Erstkonsolidierung vom Konzern übernommen wurde, beläuft sich auf TEUR 509. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 8.849 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies resultiert aus der Ausweitung des Geschäftsumfangs und der Erweiterung des Konsolidierungskreises (TEUR 3.824). Zusammengefasst haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und assoziierten Unternehmen um TEUR 1.844 reduziert. Es handelt sich hierbei um kurzfristige Darlehen aus dem Vorjahr, die bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 getilgt wurden. Der ausgewiesene passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert, unverändert zum Vorjahr, überwiegend aus den ausländischen SONIMA-Gesellschaften. 2.4. Zusammenfassung Aus Sicht der Geschäftsführung ist das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 zufrieden-stellend. Für die Zukunft sieht die Geschäftsführung den Konzern gut aufgestellt. Wir erwarten, dass sich die Logistikbranche in Europa aufgrund der in jüngster Vergangenheit bewältigten Stresstests eher positiv entwickelt. 3. Risiko- und Prognosebericht 3.1. Chancen und Risiken Für ein europaweit operierendes Unternehmen ist ein umfassendes Risiko-Management ein wesentlicher Baustein des Management- bzw. Führungssystems. Als Teil dieses Managements wurden die verschiedenen Geschäftsbereiche weiterentwickelt. Für die künftige Entwicklung des Konzerns kann die pfenning Unternehmensgruppe vom hohen Bekanntheitsgrad der Marke pfenning, einem positiven Unternehmensimage sowie einem bekannt hohen Qualitätsstandard der Leistungen ausgehen. Diese Faktoren sollen es ermöglichen, das Geschäft mit bestehenden Kunden auszubauen und neue Kunden zu gewinnen. Weiterhin konnten vertriebsseitig neue Kunden gewonnen bzw. Bestandskunden gesichert werden, sodass nach wie vor die Vollauslastung der Logistikflächen vertraglich gesichert ist. Im Geschäftsjahr 2022 konnten die ersten Arbeiten bezüglich der Errichtung weiterer Multi-Cubes fortgeführt werden. Diese Expansionen werden in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 weiter fortgeführt. Neben der eigenen, sehr erfolgreichen Vertriebsarbeit wird die pfenning Gruppe weiterhin mit externen Beratern kooperieren, um auch mit diesem Instrument das Wachstum zu unterstützen und zu beschleunigen. Risiken für die Gruppe aus dem operativen Umfeld ergeben sich insbesondere aus dem starken Wettbewerb und dem damit einhergehenden Preisdruck. Dabei ist ein ganz wesentlicher Faktor für die Entwicklung, die optimale Kostenstruktur zu finden. Hierbei ist es außerdem wichtig, sich den Anforderungen der Personalrekrutierung und Personalbetreuung zu stellen, um eine nachhaltige und stabile Personalstruktur zu haben. Das zentrale Thema im Geschäftsjahr 2023 werden die Auswirkungen der Ukraine-Krise und die weltweiten Lieferengpässe sein, die sich voraussichtlich im Wesentlichen in steigenden Preisen für Dienstleistungen und Energie ausdrücken werden. Auch wenn zu erwarten ist, dass sich diese Themen auf die wirtschaftliche Entwicklung der pfenning Gruppe auswirken werden, sieht sich die pfenning Gruppe grundsätzlich gut aufgestellt, um die möglichen daraus resultierenden negativen Effekte zu kompensieren. Begründet ist dies durch die Branchenvielfalt der angebotenen Dienstleistungen, sodass negativen Entwicklungen in einigen Bereichen Chancen in anderen Segmenten gegenüberstehen. Aufgrund der komfortablen Liquidität sieht die pfenning Gruppe jedoch insgesamt positiv in die Zukunft. Bezüglich der mittelbaren Versorgungsverpflichtung liegt derzeit eine Unterdeckung der Versorgungskasse vor. Dies resultiert daraus, dass bei dem gewählten Modell der betrieblichen Altersvorsorge eine variable Entscheidungsmöglichkeit über die jährliche Höhe der Dotierung vorhanden ist. Da das Modell der betrieblichen Altersvorsorge sehr langfristig gesehen werden muss, ist daher auch die Zielsetzung, diese Unterdeckung auf der Zeitschiene wieder entsprechend ausgeglichen zu gestalten. 3.2. Prognose Nachdem das Geschäftsjahr 2022 trotz der genannten Ursachen nicht vollständig planmäßig verlief, werden im laufenden Geschäftsjahr die Planzahlen voraussichtlich zu erreichen sein. Die Planzahlen zeigen ein moderates Wachstum basierend auf den in 2022 erreichten Ergebnissen. Weiterhin ist das Ziel, auch das Neukundengeschäft deutlich auszubauen. Ebenfalls werden weitere Akquisitionen ins Auge gefasst, sofern diese sinnvoll erscheinen. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise und der Lieferengpässe von Materialien werden die Ergebnisse voraussichtlich gegenläufig beeinträchtigen. Da zum jetzigen Zeitpunkt aber eine fundierte Planung nicht möglich ist und - wie oben erläutert - sowohl Chancen als auch Risiken in den einzelnen Bereichen gesehen werden, bleibt die Prognose für die pfenning Gruppe unverändert. Im Ursprungsplan wird durch die Gewinnung von Neukunden und die Festigung der Bestandskunden sowie die Auswirkungen der Zukäufe im Geschäftsjahr 2023 mit einem weiteren Umsatzwachstum von rund 5 % gerechnet. Bei - im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 - in etwa konstanter Marge wird ein Konzern-Jahresüberschuss von etwa 2 % der Umsatzerlöse erwartet. Sofern der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.
Heddesheim, den 31. Mai 2023 Die Geschäftsführung Karl-Martin Pfenning Rana Matthias Nag Manuel Pfenning Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KMP Holding GmbH, Heddesheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der KMP Holding GmbH, Heddesheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KMP Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 30. Juni 2023 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Orth, Wirtschaftsprüfer Wir teilen mit, dass nach § 328 (1) 1 HGB der Konzernabschluss der KMP Holding GmbH, Heddesheim, für das Geschäftsjahr 01.01.2022 bis 31.12.2022 von der Gesellschafterversammlung am 27. Juli 2023 gebilligt wurde.
Heddesheim, 27.07.2023 KMP Holding GmbH Die Geschäftsführung |
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