Feintechnik GmbH Eisfeld
Selbe AdresseBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
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Feintechnik GmbH EisfeldEisfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht1. Analyse des Geschäftsverlaufes 1.1 Branchenentwicklung Auch im Jahr 2011 konzentrierte sich die Feintechnik GmbH Eisfeld wesentlich auf die Weiterentwicklung des europäischen Geschäftes. Dabei sind die beiden Standbeine in Zentralafrika und Vietnam aber auch von erheblicher Bedeutung. Im Vietnam-Geschäft stieg unser Umsatz um 16%. Am zentralafrikanischen Markt haben wir eine Umsatzsteigerung von 23% erreicht. Die neue Distributor-Konstellation im Nahen und Mittleren Osten ist weiterhin im Aufbau. Die ersten Private Label Umsätze in der russischen Föderation wurden realisiert. Weitere zeichnen sich ab. Die Entwicklung der Private Label Umsätze lag oberhalb des Marktwachstums in Europa. 1.2 Umsatzentwicklung Im Jahr 2011 hat sich bei einer Umsatzsteigerung von 5,0% das Geschäft der Feintechnik GmbH Eisfeld positiv entwickelt. Beim 5-Schneider-System haben wir unter Zuhilfenahme von Marktforschungsmethoden den Auftritt des Produktes weiterentwickelt. Der Umsatz des 5-Klingen-Rasierers erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 29%. 1.3 Investitionen Wir haben im Geschäftsjahr Kapazitätserweiterungsinvestitionen in Höhe von 623 T€ getätigt. 1.4 Finanzierung Bei gutem Cash Flow finanzierte sich die Gesellschaft weiterhin aus eigener Kraft. 1.5 Personal und Soziales Auch weiterhin verlassen wir uns auf einen großen Anteil von Leasing-Mitarbeitern. Dieses erlaubt uns, die starken Schwankungen und Aufwärtsbewegungen unseres Geschäftes gut abzufedern. Wir haben im Laufe des Jahres zwischen 60 und 100 Leasing-Mitarbeiter beschäftigt. Die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter betrug zum Jahreswechsel 253 davon 15 Auszubildende und 2 Berufsakademie-Studenten. Auch weiterhin werden Mitarbeiter durch Lehrgänge ausgebildet, aber auch in ihren eigenen Weiterbildungsanstrengungen unterstützt. Die Techniker-Ausbildung von Mitarbeitern hat einen wichtigen Stellenwert. Die Aufwendungen für unternehmensspezifische Lehrgänge der Mitarbeiter lagen 2011 bei 53 T€. Die relativ konstante Mitarbeiterentwicklung geht einher mit der Konzentration auf unser Kerngeschäft am Standort Eisfeld und der Verlagerung von Zuarbeiten in den Thüringer Raum. 1.6 Umweltschutz Die bisher getroffenen Umweltschutzmaßnahmen entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen. 2. Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von 856 T€ auf 2.214 T€. Investitionszulagen in Höhe von 87 T€ sind in der Position "Sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" enthalten und haben das Ergebnis positiv beeinflusst. In den Vorjahren wurde für Investitionszuschüsse ein Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt, der in Höhe der Abschreibungen der geförderten Wirtschaftsgüter aufgelöst wird. Nach der Umstellung in 2010 auf die Bilanzierung nach BilMoG wird der Sonderposten mit Rücklagenanteil jetzt kontinuierlich aufgelöst. Es werden keine neuen Beträge mehr zugeführt. 2.2 Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 30,6% (VJ: 28,2%). Auch bei typischerweise zum Jahresende steigenden Umsätzen und der damit verbundenen Erhöhung des Working Capital reichen die verfügbaren Kreditlinien aus. In 2011 wurden wiederum 4,84 Mio. EUR Tilgung der Langfristdarlehen geleistet. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken 3.1 Risiken Im November 2011 erhob ein Wettbewerber Klage aus angeblicher Patentrechtsverletzung. Aufgrund der Natur dieser Klage halten wir sie nicht für ein bestandsgefährdendes Risiko, selbst wenn das zuständige Landgericht im Sinne des Klägers entscheiden würde. Das Risiko ist durch die gebildete Rückstellung ausreichend bemessen. Auch andere bestandsgefährdende Risiken sind nicht sichtbar. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu vermelden. 3.2 Prognosen Die Umsätze mit den Bestandskunden werden weiter ansteigen. Im laufenden Jahr 2012 werden wir auch wichtige Neukunden gewinnen. Das Umsatzwachstum erwarten wir über die gesamte Produktkategorie. Das traditionelle Geschäft mit Double Edge Blades und Klingen für andere Märkte (Industrieklingen, Friseurklingen) zieht weiter an. 4. Forschung und Entwicklung Neben dem wichtigen weiteren Ziel der Qualitätsverbesserung entstehen Varianten heutiger Produkte. Es sind aber auch neue Produkte in der Entwicklung. Im Geschäftsjahr 2011 betrugen die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung 1.188 T€. 5. Beteiligung an der Jung-Feintechnik GmbH An der Jung-Feintechnik GmbH ist die Feintechnik GmbH Eisfeld mit 50% und die Danaher-Gruppe über die Leica Biosystems Nussloch GmbH mit 50% beteiligt. Die Gesellschaft stellt Klingen für pathologische Zwecke (Mikrotomklingen) und für die Augenheilkunde (Mikrokeratomklingen) her. Dies sind Klingen in der heute höchsten denkbaren Qualität. Die Gesellschaft hat sich im Jahr 2011 sehr positiv entwickelt. Die zum Jahreswechsel 2010/2011 getätigten Investitionen sind seit dem Frühjahr operativ und haben, insbesondere im Premium-Bereich, ein Umsatzwachstum von 45% ermöglicht. Hier erwarten wir für das laufende Jahr und weitere Jahre eine positive Umsatzentwicklung.
Eisfeld, 10. April 2012 Heinz Dieter Becker, Geschäftsführer René Pieter Bulthuis, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Feintechnik GmbH Eisfeld wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2.2 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Umrechnung erfolgte zum Jahresendkurs. 2.3 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 3.1 Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 1.187.956,77 Euro. Davon entfallen im Geschäftsjahr 607.098,34 Euro auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. 3.2 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.3 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.4 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über die planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Nach § 285 Nr. 13 HGB sind die Gründe für die angesetzte Nutzungsdauer ein weiterhin stabiles Mitarbeiter-Know How sowie ein langer Lebenszyklus der Produkte und wichtiger Absatz- und Beschaffungsmärkte. Eine außerplanmäßige Abschreibung ist im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden. 3.5 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 700,00 (Vorjahr: Euro 700,00).
3.6 Sonderposten mit Rücklageanteil Nachfolgend werden die Vorschriften und Werte der einzelnen Sonderposten mit Rücklageanteil angegeben: Die erhaltenen Investitionszuschüsse und Zulagen 2011 wurden als sonstiger betrieblicher Ertrag vereinnahmt. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des Sonderpostens mit Rücklageanteil aus Zuschüssen im Jahr 2011:
davon entfallen auf: - Wertberichtigungen zum Anlagevermögen gemäß
3.7 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Position sonstige Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Tantieme, Überstunden, Altersteilzeit, Gewährleistungen sowie Schadenersatz und Patentrechtsverletzung 3.8 Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz zukünftig ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Die Differenzen bestehen in den Bilanzbereichen Anlagevermögen, Finanzanlagen, aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten mit Rücklageanteil und Rückstellungen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 27,72 %. Nach Anpassung an das BilMoG wird zum 31.12.2011 eine Rückstellung für latente Steuern in Höhe von 1.284.388,62 Euro ausgewiesen. Diese Rückstellung resultiert aus der Saldierung von aktiven latenten Steuern in Höhe von 122.927,42 Euro und passiven latenten Steuern in Höhe von 1.407.316,04 Euro. 3.9 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 25.128.297,95.
Die Bankverbindlichkeiten sind durch Grundpfandrechte abgesichert. Des weiteren bestehen Raumsicherungsübereignungen von Maschinen, Anlagen, Werkzeugen und Werkzeugmaschinen sowie Forderungszessionen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte der üblichen Art abgesichert. 3.10 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB, außerbilanzielle Geschäfte und Geschäfte mit nahestehenden Personen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Wesentliche Verpflichtungen aufgrund am Bilanzstichtag bestehender Verträge: PKW Leasingverträge, monatliche Belastung TEuro 7,6 Leasing für Kopierer und sonstiges, monatliche Belastung TEuro 0,7 Das Bestellobligo für Investitionen beträgt TEuro 11,3, für Waren und Dienstleistungen TEuro 3.531,1. Wesentliche Geschäfte mit nahestehende Personen waren nicht zu vermelden. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
4.2 Erläuterung der außerordentlichen Erträge Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Erträge in Höhe von Euro 8.338,70 handelte es sich im Wesentlichen um: Wegfall von Verbindlichkeiten und Erstattung aus Insolvenzverfahren Märklin. 4.3 Erläuterung der außerordentlichen Aufwendungen Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von Euro 607.646,23 handelt es sich im Wesentlichen um die Dotierung einer Rückstellung im Zusammenhang mit einer Klage auf Patentrechtsverletzung. 4.4 Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 3.769,65 enthalten. Die periodenfremden Erträge beinhalten u. a. Boni aus den Vorjahren. 4.5 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen mit Euro 848.032,12 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4.6 Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen: Es wird eine Gewinnrücklage aus der Anpassung an die BilMoG Vorschriften in Höhe von Euro -1.340.071,92 ausgewiesen. 4.7 Feststellung des Jahresabschlusses 2010 Der Jahresabschluss wurde am 31. Mai 2011 festgestellt. Der Jahresabschluss wurde zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. 4.8 Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss 2011 in Höhe von Euro 722.714,28 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.9 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 753.573,88. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
5.2 Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Durch schriftlichen Gesellschafterbeschluss vom 29.10.2008 wurde ein Aufsichtsrat mit folgenden Aufsichtsratmitgliedern bestellt: Herr Dr. Omer Rehman (Vorsitzender) Herr Gerd Weissschädel (Stellvertreter des Vorsitzenden) Herr Mag. Dieter Sperger Herr Dr. Martin Spirig Frau Mag. Beate Rupp 5.3 Vergütungen der Geschäftsführer Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. 5.4 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
5.5 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.6 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 255. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ohne Auszubildende beträgt 238. Zum Jahresende beschäftigte die Feintechnik GmbH Eisfeld insgesamt 253 Arbeitnehmer, die sich wie folgt aufteilen:
5.7 Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt 26.276,60 Euro sowie 5.020,00 Euro für Steuerberatungsleistungen. 5.8 Unterschrift der Geschäftsleitung Eisfeld, den 10. April 2012 Heinz Dieter Becker René Pieter Bulthuis Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsratsan die Gesellschafterversammlung der Feintechnik GmbH Eisfeld zum Geschäftsjahr 31.12.2011 Der Aufsichtsrat der Feintechnik GmbH Eisfeld nahm die ihm nach dem Gesetz, Gesellschaftervertrag und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahr. Er ließ sich während des Berichtszeitraumes in Sitzungen und durch Vorlage von Berichten umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik berichten. Den Geschäftsvorfällen, die nach dem Gesetz, Gesellschaftsvertrag und Geschäftsordnung für die Geschäftsführer zustimmungspflichtig sind, hat der Aufsichtsrat nach Prüfung und Erörterung mit den Geschäftsführern, zugestimmt. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 31.12.2011 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, der WGKK Prüfungsgesellschaft mbH, Mosbach, geprüft worden. Im Ergebnis der Prüfung wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss sowie den Lagebericht eingehend beraten. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2011 und schlägt der Generalversammlung vor, diesen festzustellen. Dem Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Bilanzgewinnes schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat seinen Dank aus.
Bregenz, am 12.04.2012 Dr. Omer Rehmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.04.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Feintechnik GmbH Eisfeld für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mosbach, 11. April 2012 Werling, Wirtschaftsprüfer |
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