Beteiligungsgesellschaften
G 2000 Handel GmbH
Eduard-Rhein-Straße 20, 53639 Königswinter, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Samer Doukmak seit 20.9.2021 | Prokura |
Christoph Werth seit 2.4.2012 | Prokura |
Hedwig Camps seit 13.1.2010 | Geschäftsführer |
Bassam Doukmak seit 13.1.2010 | Geschäftsführer |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
G 2000 Handel GmbHKönigswinterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzG 2000 Handel GmbHAKTIVA
PASSIVA
Gewinn+VerlustrechnungG 2000 Handel GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung I. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der G 2000 Handel GmbH, Eduard-Rhein-Str. 20, 53569 Königswinter (Amtsgericht Siegburg, HRB 10882) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Handelsgesetzbuch (HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§ 288 HGB) in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I, 266 ff. HGB). II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Aktivierungs- und Passivierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen errechnen sich grundsätzlich nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der jeweiligen Nutzungsdauer (eins bis 15 Jahre), im Jahr 2023 wurde auch die degressive Methode angewendet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Vorräte werden mit den Einzelanschaffungskosten, ggf. vermindert um Wertberichtigungen, bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt worden. Die Gewährleistungsrückstellungen werden pauschal in Abhängigkeit von den Umsatzerlösen ermittelt, die angewendeten Sätze (0,15 % bis 1,8%) sind nach Zeiträumen gestaffelt. Für mit einem Hersteller vereinbarte bestimmte Zusatzgarantien (Verlängerung des Gewährleistungszeitraums) werden Sätze von 2%, 3% bzw. 6% angewendet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. B. Angaben und Erläuterungen zu der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB wird im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist. Es bestehen die folgenden Anteilsbesitze:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Mietkautionen in Höhe von 19.000 € (Vj.: 19.000 €) mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 612.254,82 € (Vj.: 4.925 €) enthalten. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 7.710.681,86 € enthalten. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für die Abschlussprüfung und für ausstehende Rechnungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2023
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 Abs. 7 HGB sind nicht gegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf 373 T€ C. Angaben und Erläuterungen zu der Gewinn- und Verlustrechnung und zur Ergebnisverwendung Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 42.134,95 € (Vj.: 122.049,60 €) beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 700.231,30 € auf neue Rechnung vorzutragen. D. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch folgende Personen ausgeübt:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres wurde die folgende Anzahl von Arbeitnehmern beschäftigt:
Die Gesellschaft hat den Mitgliedern der Geschäftsführung zwei langfristige sowie ein kurzfristiges Darlehen gewährt. Der Stand zum 31. Dezember 2023 beträgt für alle drei Darlehen insgesamt 1.927 T€ (Vj.: 1.327 T€). Der vereinbarte Zinssatz entspricht für das ältere langfristige Darlehen dem 3-Monats-Euribor zzgl. 1,5%-Punkten, für das neuere langfristige Darlehen beträgt der Zinssatz fest 0,5%. Der Zinssatz für das kurzfristige Darlehen beträgt fest 6,0%. Die beiden langfristigen Darlehen sind bis (spätestens) Ende 2026 bzw. Januar 2031 zurückzahlen. Das kurzfristige Darlehen muss am 15.01.2024 zurückgezahlt werden. Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Tilgungen erfolgt.
Königswinter, den 3. September 2024 G 2000 Handel GmbH Bassam Doukmak, Geschäftsführer Hedwig Camps, Geschäftsführerin ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage des Unternehmens Die G 2000 Handel GmbH ist ein Projektdistributor, der für führende Hersteller der Consumer Electronics Projektkunden beliefert, die über eine reine Lieferung hinaus zusätzliche Leistungen wünschen. Diese Leistungen können z. B. in den Bereichen Retourenregelungen, Konfektionierung oder Direktlieferungen mit Aufstellservice liegen. Die Projektkunden sind aus den Kanälen Versandhandel, Loyaltyprogramme, Shopping Clubs und B2B. Die G 2000 beliefert keine Endkunden und macht kein Exportgeschäft außerhalb des EWR. Zu den Lieferanten zählen Marken wie Samsung, Philips, Sony, Acer, HP, ASUS, LG, AEG, Bosch, Gardena u. a. Die G 2000 bezieht ihre Waren nur beim Hersteller - oder dessen Töchterunternehmen - in Deutschland und ist kein Importeur oder Inverkehrbringer. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft steht in einem stabilen deutschen Markt der Consumer Electronics im Wettbewerb mit großen Broadline- und kleinen Spezial-Distributoren und hat sich über viele value added services einen starken Platz in der Nische der Projektkunden erarbeitet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % geringer. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäft im Versandhandel wie auch der Prämienkanal konnten beide ausgebaut werden, sodass sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 38.945 T€ um 7,7% auf 41.947 T€ erhöht hat. Durch eine Verschiebung zu margenschwächeren Absatzkanälen mit weniger Mehrwerten durch die G 2000 hat sich die Rohmarge gegenüber dem Vorjahr von 12,2% auf 10,4 % reduziert, das Rohergebnis hat sich trotz des Umsatzanstieges von 4.753 T€ um 388 T€ auf 4.365 T€ reduziert. a) Vermögens- und Finanzlage
Der Anlagevermögen hat sich geringfügig um 39 T€ reduziert. Das Umlaufvermögen hat sich um 1.356 T€ insbesondere aufgrund nachfolgender Effekte reduziert: Der Warenbestand wurde bewusst um 4.629 T€ reduziert, ebenso haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 753 T€ reduziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich insbesondere aufgrund eines kurzfristigen Gesellschafter-Darlehen um 242 T€ erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um 3.784 T€ deutlich erhöht. Der Anstieg der Rückstellungen um 41 T€ ist insbesondere einerseits auf niedrigere Steuerrückstellungen sowie andererseits auf höhere Rückstellungen für Gewährleistungen und Kundenboni zurückzuführen. Zum Stichtag bestehen zum Ausgleich von Schwankungen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.000 T€, im Vorjahr betrugen diese 2.900 T€. Im Berichtsjahr sind erhaltene Anzahlungen in Höhe von 9 T€ ausgewiesen, im Vorjahr 0 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um 426 T€ erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt von 1.018 T€ um 71 T€ auf 947 T€ reduziert. Dies ist insbesondere einerseits auf höhere kreditorische Debitoren sowie andererseits auf niedrigere Verbindlichkeiten aus monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen zurückzuführen. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus dem laufenden Geschäft. Bei Bedarf werden kurzfristige Kreditlinien in Anspruch genommen. Der Lagerbestand zum Bilanzstichtag hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert. Aufgrund der gestiegene Zinsen wurde die Lagerhaltung reduziert und optimiert. Trotz einer im Jahr 2023 erfolgten Ausschüttung in Höhe von 600 T€ hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses von 700 T€ um 100 T€ auf 7.911 T€ erhöht. Die EK-Quote hat sich ebenfalls von 52,1 % auf 58,2 % erhöht. b) Liquiditätslage Der vereinfachte Cash-Flow liegt bei 894 T€ (Vorjahr 638 T€) und liegt somit 256 T€ über dem Vorjahr. Insgesamt bestehen zum Stichtag liquide Mittel in Höhe von 3.853 T€, deutlich höher als der Vorjahresbestand in Höhe von 69 T€. Dank gutem Liquiditätsmanagement sind gleichzeitig die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.900 T€ auf 1.000 T€ gesunken. Liquiditätsrisiken, die den Fortbestand gefährden sieht die Gesellschaft nicht. c) Ertragslage
Der Umsatz ist um 7,7% von 38.945 T€ auf 41.947 T€ gestiegen. Im Ergebnis ist ein Jahresüberschuss von 700 T€ (Vj.: 1.032 T€) erzielt worden, eine Senkung gegenüber dem Vorjahr um 332 T€. Ein Teil der Personalkosten ist über Boni umsatzabhängig, daher haben sich die Personalaufwendungen neben alljährlichen Gehaltssteigerungen um 208 T€ erhöht. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um geringfügig um 4 T€ erhöht. Ferner haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 80 T€ reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund geringerer Frachtkosten um rund 207 T€ zurückgegangen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir verwenden zur Analyse unserer finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Kennziffern:
III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird für die Branche Consumer Electronics mit leicht sinkender Nachfrage bei steigenden Preisen gerechnet. Wir rechnen in Summe daher mit einem kleinen Umsatzwachstum auf 47 Mio. € bei einer Rohmarge von 11,0 %. Der Lagerbestand wird wieder steigen. Wir erwarten ein Jahresergebnis von etwa 1,1 Mio. €. Die Zahl der Mitarbeiter wird voraussichtlich unverändert bleiben. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Branchenspezifische Risiken Da es sich nahezu ausschließlich um Elektronikprodukte von A-Markenherstellern handelt, ist die Ware immer kurzfristig handelbar. Risiken durch starke Preisrückgänge werden teilweise durch vertraglich zugesicherte Lagerwertausgleiche der Hersteller abgedeckt, sodass nur ein geringes Restrisiko bei der Gesellschaft verbleibt. Ertragsorientierte Risiken Als größtem Vermögensposten wird dem Warenbestand eine sehr hohe Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ware ist (auch auf dem Transportweg) versichert, auf mehrere Lagerorte verteilt, und mehrfach werden unterjährig Inventuren durchgeführt. Die Ware wird nach dem Niederstwertprinzip bewertet, die Marktpreise sind aufgrund der hohen Preistransparenz jederzeit ermittelbar. Da es sich nahezu ausschließlich um Elektronikprodukte von A-Markenherstellern handelt, ist die Ware immer kurzfristig handelbar. Risiken durch starke Preisrückgänge werden teilweisedurch vertraglich zugesicherte Lagerwertausgleiche der Hersteller abgedeckt, sodass nur ein geringes Restrisiko bei der Gesellschaft verbleibt. Debitoren werden vor und während der Geschäftsbeziehung ausführlich bonitätsmäßig geprüft, das Mahnwesen greift sehr schnell und eskaliert auch innerhalb kurzer Zeit zum Inkasso, sodass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werthaltig sind. Die Beteiligungsgesellschaft IRIS GmbH konnte wieder ein positives Ergebnis erzielen. Trotz der Fokussierung auf große A-Brand-Lieferanten und ein breites Lieferantenportfolio bleibt für die Umsatzentwicklung weiter das Risiko, dass Lieferanten ihr Sortiment straffen oder das Geschäft komplett einstellen. Bei einer Insolvenz der Vorlieferanten wird die Gesellschaft mit den Kosten für die Gewährleistung der verkauften Produkte der letzten zwei Jahre belastet. Für dieses Risiko sind Rückstellungen in der Bilanz in Höhe von 184 T€ gebildet. In Summe sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Das Betriebsergebnis hat sich trotz des leichten Umsatzwachstums reduziert. Die Gesellschaft ist ausreichend liquide, um alle fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen und überall, wo angeboten, durch kurzfristige Zahlung Skonto zu ziehen. Durch ein zeitnahes und genaues Mahnwesen werden die Forderungen im Wesentlichen fristgerecht vereinnahmt. Die Lagerhaltedauer ist mit 15 Tagen (Vj: 12) leicht gestiegen, der vereinfachte Cashflow um 256 T€, sodass die Liquidität auch mit niedrigeren Banklinien gesichert werden konnte. Zum 31.12.2023 beträgt die Summe der zugesagten Kreditlinien 8,9 Mio. €. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft weiterhin eine defensive und konservative Risikopolitik, die insbesondere sicherstellt, dass die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt ist und Marktpreisrisiken nur in Form von Zinsänderungsrisiken im Rahmen der Liquiditätslage eingegangen werden. Zahlungsströme in fremder Währung oder der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgten im Berichtsjahr nicht.
Königswinter, den 3. September 2024 G 2000 Handel GmbH Bassam Doukmak, Geschäftsführer Hedwig Camps, Geschäftsführerin In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 267, 276, 327 Nr. 1 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die G 2000 Handel GmbH, Königswinter Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der G 2000 Handel GmbH, Königswinter, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G 2000 Handel GmbH, Königswinter, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sankt Augustin, 04. September 2024 HKF
Revision und Treuhand GmbH
Dr. Stephan Kurka, Wirtschaftsprüfer Daniel Kurka, Wirtschaftsprüfer Hinweis zur Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a HGB Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 11.09.2024 festgestellt. Hinweis zum Ergebnisverwendungsbeschluss gem. § 325 Abs. 1b S. 2 HGBAußerdem wurde am 11.09.2024 beschlossen wie von der Geschäftsführung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 700.231,30 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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