Plasmidsaurus GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schnydrig seit 3.3.2009 | Vorstandsmitglied |
Karl Dr. Clasen seit 3.3.2009 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lonza Cologne AGKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Anhang für das Geschäftsjahr 2008A. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDer vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Am 2. Juli 2008 fand die Übernahme der amaxa AG durch die Lonza Gruppe statt. Alleinige Gesellschafterin ist nun die Lonza Europe B.V., Breda/Niederlande. Am 17. September 2008 wurde die Umfirmierung in Lonza Cologne AG im Handelsregister eingetragen. B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind, sofern handelsrechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen, an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit es sich dabei um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, wurden sie planmäßig linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die jeweilige Nutzungsdauer wurde unter Berücksichtigung steuerlicher Richtsätze geschätzt und liegt zwischen drei und 15 Jahren. Die steuerliche Bewertungsvereinfachung des § 6 Abs. 2 und 2a EStG für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde in Anspruch genommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von eventuellen Wertminderungen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung eventueller Wertminderungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken abzüglich der erforderlichen Einzelwertberichtigung mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung des Grundsatzes der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Forderungen sowie die Banksalden in Fremdwährung werden zum Einstandskurs oder zum niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Einstandskurs oder zum höheren Stichtagskurs angesetzt. II. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Appendix zu diesem Anhang dargestellt. Die Finanzanlagen betreffen ausschließlich die Beteiligung an der amaxa Inc. mit Sitz in Gaithersburg, Maryland/USA. Die amaxa Inc. ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Lonza Cologne AG. Zum 31. Dezember 2008 beträgt die buchmäßige Überschuldung der amaxa Inc. TUSD 975 (i. Vj. TUSD 1.527) und der Jahresüberschuss TUSD 552 (i. Vj. TUSD 324). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften und aus dem Lonza Cash pooling. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Abschluss-Stichtag nicht. Das Grundkapital beträgt TEUR 1.502. Das Grundkapital ist in 1.100.000 Stammaktien und 402.000 Vorzugsaktien Serie (A), jeweils in Form nennbetragsloser Stückaktien, eingeteilt und ist in voller Höhe eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist seit dem 2. Juli 2008 die Lonza Europe B.V., Breda/Niederlande. Nach § 20 (4) AktG i. V. m. § 16(1) AktG hat die Lonza Europe B.V. mitgeteilt, dass sie die Mehrheit der Aktien der Gesellschaft hält. Das Grundkapital ist um bis zu TEUR 62 durch Ausgabe von bis zu 61.990 auf den Namen lautenden nennbetragslosen Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Stückaktie bedingt erhöht (bedingtes Kapital I). Das bedingte Kapital dient ausschließlich der Gewährung von Bezugsrechten an Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiter der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.854 (i. Vj. TEUR 2.115) wurden im Wesentlichen für Integrations-/Separationskosten (TEUR 1.104), Personalkosten (TEUR 1.044), Mietnebenkosten (TEUR 200), Forschung und Entwicklung (TEUR 197), Marketingaktivitäten (TEUR 139), sonstige Kosten (TEUR 60), Frachtkosten (TEUR 42), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 29), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 27) und ausstehende Rechnungen für Patentanmeldungen (TEUR 12) gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 62 haben vollumfänglich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 766 haben vollumfänglich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 917 haben gänzlich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge sowie Wartungsverträge abgeschlossen. Infolge der am 31. Dezember 2008 bestehenden unkündbaren Verträge summieren sich die in den nächsten Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat am 4. Februar 2004 eine vollständige Mietgarantie mit einem Gesamtumfang von TUSD 163 für ihre Tochtergesellschaft amaxa Inc. abgegeben. Der zu Grunde liegende Mietvertrag hat eine feste Laufzeit bis zum 1. Februar 2010. Darüber hinaus bestehen keine Haftungsverhältnisse. III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Umsatz im Berichtsjahr 2008 belief sich für die Lonza Cologne AG auf TEUR 14.783. Davon wurden 29 % im Intercompany Bereich (USA), 16 % im Inland und 55 % in Europa und Drittländern umgesetzt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Fördergelder enthalten. Der Lonza Cologne AG wurden im Geschäftsjahr 2004 zwei Förderprojekte bewilligt. Dabei handelt es sich zum einen um das Förderprojekt "BioChancePLUS: Biochemische Nucleofection - Reagenzien zur Transfektion von Zellen mit hoher wissenschaftlicher Relevanz", welches auf vier Jahre verteilt ursprünglich ein Förderungsvolumen in Höhe von TEUR 561 hatte. Dieses Projekt wurde in seiner Laufzeit um 18 Monate bis zum 31. Dezember 2008 verlängert, das Fördervolumen von TEUR 561 auf TEUR 501 gekürzt. Zum anderen wurde in 2004 das "Verbundprojekt: Netzwerk RNA-Technologien, Teilprojekt: siRNA-vermittelte Genabschaltung in primären Zellen" bewilligt. Dieses Projekt wird mit TEUR 448 auf vier Jahre verteilt gefördert. Die Arbeiten zu diesem Förderprojekt wurden wie geplant im April 2007 beendet, eine letzte Zahlung von Fördergeldern erfolgte nach der Abschlussprüfung des Projektes im Jahr 2008. Ende 2005 wurde ein weiteres Förderprojekt bewilligt. Hierbei handelt es sich um das Projekt "INTHER" der Europäischen Union mit einer Laufzeit bis Ende 2008. Das Fördervolumen beträgt TEUR 284. Im Jahr 2007 wurde das EU-Projekt MODEST-EU bewilligt, in dem die Lonza Cologne AG als Koordinatorin fungiert. Als Koordinator erhält die Gesellschaft die Fördergelder und verteilt diese an die Konsortialmitglieder. Soweit keine Verteilung erfolgte, wird das Geld von der Gesellschaft treuhänderisch auf dem Tagesgeldkonto verwaltet. Gleichzeitig besteht in gleicher Höhe eine Verbindlichkeit gegenüber den Konsortialmitgliedern. Das Projekt läuft über 36 Monate bis März 2010, die Gesamtfördersumme für die Lonza Cologne AG beläuft sich auf TEUR 893. Zuwendungen für die o. g. Projekte sind im Berichtszeitraum mit TEUR 679 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. In periodenfremden Erträgen sind enthalten: Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 216, aus der Auflösung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen TEUR 30, aus der Auflösung der Einzelwertberichtigung TEUR 26, aus ausländischer Umsatzsteuervergütungen TEUR 19 und Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 8. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen i. H. v. TEUR 9.691 umfassen im Wesentlichen Integrationskosten (TEUR 2.224), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 1.322), Werbungskosten (TEUR 1.065), Miete (TEUR 836), Reisekosten (TEUR 617), Umlage der amaxa Inc. (TEUR 566), Labor- und Forschungskosten (TEUR 481), Frachtkosten (TEUR 451), sonstige Personalkosten (TEUR 367), Fremdkosten Produktentwicklung (TEUR 348), Fahrzeugkosten (TEUR 259), Forderungsverluste (TEUR 214), Telefon (TEUR 202), Versicherung/Beiträge (TEUR 133), sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 95), Kursverluste (TEUR 96), Bewirtungskosten (TEUR 86), Abschluss-Prüfungskosten (TEUR 73), EDV-Kosten (TEUR 68), Wartung/Betriebsbedarf (TEUR 66), Fortbildungskosten (TEUR 38), Bürokosten (TEUR 29), Aufsichtsratsvergütung (TEUR 24), Nebenkosten des Geldverkehrs (TEUR 19) sowie periodenfremde Aufwendungen (TEUR 6). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge umfassen Zinserträge aus der Verzinsung von Intercompany Salden in Höhe von TEUR 86 und von Bankkonten in Höhe von TEUR 109. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verzinsung von Bankdarlehen in Höhe von TEUR 127. C. Sonstige AngabenVorstandsvorsitzender der Gesellschaft war Herr Rainer Christine (Diplom Biologe, Köln) und Vorstand Herr Alexander Müller (Diplom Ökonom, Frechen) bis zum 31. Dezember 2008. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf TEUR 1.605 (i. Vj. TEUR 509). Ab dem 1. Januar 2009 ist Vorstandsvorsitzender Herr Dr. Karl Clasen (Diplom Chemiker, Sankt Augustin) und Vorstand Herr Stefan Schnydrig (Betriebsökonom, Köln). Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten bis zum 3. Juli 2008 an: Herr Dr. Klaus Binder (Diplom Biologe, Ulm, als Aufsichtsratsvorsitzender), Herr Dr. Gregor Siebenkotten (Diplom Biologe, Frechen), Herr Rudolf Stahl (Rechtsanwalt, Köln), Herr Gangolf Ehlen (Investmentmanager, Bonn), Herr Dr. Klaus Stöckemann (Investmentmanager, München) und Herr Rolf Matthies (Kaufmann, Hamburg). Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen in 2008 gesamt TEUR 24. Vom 3. Juli 2008 bis zum 25. August 2008 gehörten dem Aufsichtsrat der Gesellschaft an: Herr Shawn Cavanagh (BS in Chemical Engineering, Smokey Court, Frederick/USA, als Aufsichtsratsvorsitzender), Herr Dr. Hans Peter Pfirter (Jurist, Muttens/Schweiz), Herr Toralf Haag (Ökonom, Biel-Benken/Schweiz), Frau Gines Garcia (Juristin, Basel, Schweiz), Frau Hildegard Wasescha (Juristin, Muttenz/Schweiz) und Herr Yves Kesch (Jurist, Dornach/Schweiz). Diese erhielten keine Vergütungen. Ab dem 25. August 2008 gehören dem Aufsichtsrat an: Herr Shawn Cavanagh (BS in Chemical Engineering, Smokey Court, Frederick/USA, als Aufsichtsratsvorsitzender), Herr Dr. Hans Peter Pfirter (Jurist, Muttens/Schweiz), Herr Toralf Haag (Ökonom, Biel-Benken/Schweiz). Diese erhielten keine Vergütungen. Im Jahresdurchschnitt waren einschließlich der Vorstände 113 Arbeitnehmer (i. Vj. 120) beschäftigt. D. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag i. H. v. EUR 2.496.396,34 wird auf neue Rechnung vorgetragen. E. KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Lonza Europe B.V., Breda, Niederlande, und gleichzeitig Konzerngesellschaft der Lonza Group AG, Basel, Schweiz. Ihr Jahresabschluss wird, wie der ihrer Muttergesellschaft, in den nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss der Lonza Group AG einbezogen. Hinter der deutschen Rechnungslegung nach HGB und der nach IFRS stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen das vorrangige Ziel der Rechnungslegung nach IFRS.
Köln, 31. März 2009 gez. Dr. Karl Clasen, Vorstandsvorsitzender gez. Stefan Schnydrig, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008 (erweiterte Bruttodarstellung)
Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
LageberichtI. Darstellung des GeschäftsverlaufsAm 28. Mai 2008 wurde der Kauf der vormaligen amaxa AG durch die Lonza Gruppe bekannt gegeben und trat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 2. Juli 2008 in Kraft. Am 17. September 2008 wurde die Namensänderung in "Lonza Cologne AG" vollzogen. 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Biotechnologie-Branche hat sich im ersten Halbjahr 2008 stabil entwickelt. Neben Insolvenzen und Unternehmenszusammenschlüssen wurden Finanzierungsrunden durchgeführt und Kapitalmärkte für Börsengänge sowie sonstige Kapitalmarkttransaktionen genutzt. Die Situation änderte sich grundlegend zum Ende des dritten Quartals in Zusammenhang mit der aufkommenden Wirtschaftskrise. Während im Bereich "Drug development" tätige Biotechnologie-Firmen nach wie vor einen guten bis befriedigenden Ausblick auch ins Jahr 2009 hinein geben (siehe Bio Deutschland, Unternehmensbefragung 2008 bis 2009), traf es insbesondere die "Tool provider", zu denen auch die Lonza Cologne AG zu zählen ist. Dabei verfügt die Lonza Cologne AG im Branchenumfeld über einen herausragenden Vorteil durch eigenständige Produkte, die vom Markt gut angenommen werden. Zudem wurde sie durch eine starke Marketing- und Verkaufsorganisation vertreten, die sowohl die innovativen Produkte aus unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung als auch einlizensierte Produkte effizient vertrieb. Mit dem 1. Januar 2009 wurde das Verkaufsteam in die Verkaufsorganisation der Geschäftseinheit "Cell Discovery" der "Lonza Bioscience" integriert. Diese und andere identifizierte Synergien im Verbund des Lonza-Konzerns werden der Lonza Cologne AG helfen, sich auch im Umfeld der Wirtschaftskrise weiterzuentwickeln. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung (Status 31. Dezember 2008) Die Nucleofector ®-Technologie wird als Marktstandard im Bereich der primären und schwer transfizierbaren Zellen angesehen. Seit Markteinführung wurde die Nucleofector ®-Technologie im Einzelkammersystem ca. 5.000 Mal verkauft, davon 636 Mal im Jahr 2008. Der Absatz der Verbrauchsmaterialien konnte im Jahr 2008 auf über 1.000.000 Reaktionen weltweit gesteigert werden. Auch das 96-well Shuttle ®-System wurde von den Kunden angenommen und 2008 über 100 Mal verkauft. In Summe führte dies zu Gesamtumsätzen von EUR 14,8 Mio, die zu 29 % in den USA, zu 16 % im Inland und zu 55 % in Europa und anderen Ländern generiert wurden. 3. Produktion Die Lonza Cologne AG produziert und vertreibt qualitativ hochwertige Produkte und positioniert sich im Markt als Premiumanbieter. Um diesen Qualitätsanspruch zu unterstreichen, arbeitet die Lonza Cologne AG seit Jahren erfolgreich gemäß dem Qualitätsmanagementstandard DIN EN ISO 9001:2000. Auf Grund der von Lonza Cologne AG Kunden gewünschten unverzüglichen Lieferung der Verbrauchsprodukte bei Bestellung ist die laufende Produktion darauf ausgelegt, einen ausreichenden Lagerbestand sicherzustellen. 4. Beschaffung Um eine möglichst große Unabhängigkeit von den bestehenden Produzenten/Lieferanten zu erreichen, können die Lonza Cologne AG Produkte, soweit sie nicht in eigener Fertigung hergestellt werden, überwiegend durch verschiedene identifizierte Produzenten gebaut bzw. geliefert werden. Die Produzenten wichtiger Bestandteile wurden sorgfältig ausgewählt. Außerdem werden die wichtigsten Lieferanten im Rahmen des Qualitätsmanagements standardisierten Lieferantenaudits unterzogen. 5. Forschung und Entwicklung Neben der laufenden wissenschaftlichen und technologischen Weiterentwicklung der Nucleofector ®-Basistechnologie konzentrierte sich der Bereich Forschung und Entwicklung auch auf die Weiterentwicklung der im Juli 2006 eingeführten Produktlinie 96-well Shuttle ®. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl neuer Applikationen für die Nucleofector ®-Basistechnologie sowie für die 96-well Shuttle ®-Technologie entwickelt, die umgehend als Produkte in den Markt eingeführt wurden. Zudem wurde die Arbeit an verschiedenen weiteren Transfektionsprodukten weitergeführt. So wurde z. B. die Entwicklung des nächst höheren Formats (384-well) für die Automatisierung einer möglichen Serienreife näher gebracht. Die Lonza Cologne AG will den Wettbewerbsvorsprung durch Fokussierung auf den nichtviralen Gentransfer in primäre und schwer zu transfizierende Zellen ausbauen und beschäftigt eines der kompetentesten Forschungs- und Entwicklungsteams in diesem Bereich weltweit (Status 31. Dezember 2008: 36 aktive Mitarbeiter mit 34,42 FTEs). 6. Investitionen Die Lonza Cologne AG hat in 2008 TEUR 828 überwiegend in den Bereichen Laborausstattung und EDV investiert. 7. Personal Am 31. Dezember 2008 waren 109 Mitarbeiter bei der Lonza Cologne AG beschäftigt. II. Darstellung der Lage1. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Lonza Cologne AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr das Sachanlagevermögen um TEUR 300 erhöht. Die Veränderungen betrafen im Wesentlichen die EDV-Ausstattung. Das Umlaufvermögen wurde um TEUR 4.375 verringert. Darin enthalten waren eine Verringerung der Vorräte um TEUR 547, des Bestandes an Forderungen um TEUR 449 sowie des Guthabens bei Kreditinstituten um TEUR 3.379. Das Eigenkapital verringerte sich per Saldo um TEUR 2.496. Die Eigenkapitalquote sank auf 36,9 % (2007: 45,5 %). Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich um TEUR 2.200, während sich das kurzfristige Fremdkapital um TEUR 579 erhöhte. 2. Finanzlage Der Geschäftsbetrieb der Lonza Cologne AG basierte im Berichtsjahr auf Innenfinanzierung, wobei sich der Finanzmittelfonds im Jahresverlauf von EUR 4,2 Mio auf EUR 0,8 Mio reduzierte. In den EUR 0,8 Mio sind EUR 0,4 Mio enthalten, die die Lonza Cologne AG als Koordinatorin eines EU Förderprojektes treuhänderisch zum Jahreswechsel hielt. Im weiteren Verlauf des Projektes wird die Lonza Cologne AG neben den anderen Konsortialmitgliedern weitere Mittel aus dem von ihr treuhänderisch gehaltenen Geldvermögen erhalten. Seit 23. Juli 2008 ist die Lonza Cologne AG in ein durch die Lonza Group GmbH verwaltetes "Cash-Pooling" einbezogen. 3. Ertragslage Der Umsatz der Berichtsperiode ging im Verhältnis zum Vorjahr um EUR 2,0 Mio zurück. Trotz der konsequenten Nutzung aller zur Verfügung stehenden Vertriebskanäle sowie einer nach wie vor zunehmenden Akzeptanz der Technologie als "State of the Art" im Markt ist dies insbesondere auf einen zögerlichen Geräteumsatz (Nucleofector ® und 96-well Shuttle ®) zurückzuführen. Der Einfluss der aufziehenden Wirtschaftskrise machte sich hier insbesondere in der Kaufzurückhaltung von Pharma- und Biotech-Unternehmen zu Ende des dritten und während des gesamten vierten Quartals bemerkbar. Währenddessen konnte der Umsatz an Nucleofector ®-Kits und 96-well Shuttle ® Kits weiter gesteigert werden. Der Materialaufwand veränderte sich nur geringfügig. Im Periodenvergleich zeigt sich insbesondere ein signifikanter Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um über EUR 1,5 Mio. Dabei stehen um EUR 0,7 Mio verringerten Intercompany Zahlungen an die Tochtergesellschaft amaxa Inc. Integrationskosten in den Lonza-Konzern in Höhe von EUR 2,6 Mio gegenüber. Auf Grund dessen weist die Lonza Cologne AG einen Verlust von EUR 2,5 Mio aus. III. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDie Einbindung in die Vertriebsstruktur der Geschäftseinheit "Cell Discovery" der "Lonza Bioscience" ist mit verbesserten Absatzchancen für die in Köln entwickelten und produzierten Produkte verbunden. Durch diese Maßnahme können diese Produkte umgehend einer breiteren Kundenbasis zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig sind Synergien aus der gegebenen Komplementarität der Produkte zu erwarten. Nucleofector ®-Technologie, Primärzellen und Zellmedien bilden eine optimale Kombination für den angesprochenen Kundenkreis ("One-Stop-Shopping"). Mit der Geschäftstätigkeit der Lonza Cologne sind folgende Hauptrisiken verbunden: a) Finanzrisiko Das Finanzrisiko ist auf Grund der Konzerneinbindung minimiert. Als Bestandteil des Lonza-Konzerns ist die Gesellschaft letztlich von der Kreditfinanzierung und Bonität der Lonza Group AG abhängig. Die Liquidität der Lonza Cologne AG wird über den durch die Lonza Group GmbH verwalteten "Cash-Pool" gewährleistet. Die Lonza Cologne AG ist in die konzernweiten Planungs-, Budgetierungs- und Reportingprozesse des Lonza-Konzerns eingebunden. Die aktuelle Situation, die Umsetzung der Pläne, Strategien und gegebenenfalls Maßnahmenpläne werden in regelmäßigen Besprechungen analysiert und diskutiert. b) Geschäftsrisiko Der Umsatz der Produktlinien Nucleofector ® und 96-well Shuttle ® verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr auf Grund des verringerten Absatzes an Geräten. Insgesamt wurde das Angebot erweitert, und für die Kerntechnologie besteht weiterhin eine Sonderstellung im Markt für nichtvirale Transfektion primärer Zellen und erhebliche Produktvorteile in einigen verwandten Bereichen. Grundsätzlich ist der globale Transfektionsmarkt zwischen einigen wenigen Unternehmen mit zweistelligen prozentualen Marktanteilen sowie einer Vielzahl von kleineren kommerziellen Anbietern aufgeteilt. Mit der Produktlinie 96-well Shuttle ®, die insbesondere auf den Bereich des hohen Durchsatzes sowie kleiner Zellzahlen zielt, soll insbesondere das industrielle Segment angesprochen werden. Im neuen Vertriebsmodell des Lonza-Konzerns wird der Vertrieb ab April 2009 zu großen Teilen der Lonza Sales AG, Basel, übertragen. Diese wird die seit Markteinführung der Produktlinie Nucleofector ® erfolgreich verfolgte differenzierte Absatzstrategie zur Erreichung einer hohen Marktpenetration durch direkte Verkaufsaktivitäten in Kombination mit einem Distributorennetzwerk fortsetzen. Das Modell der Begleitung der Lonza Kunden auch nach dem Kauf der Technologie durch die hochqualifizierten Wissenschaftler des Scientific Support Teams der Lonza Cologne AG wird weiter intensiviert. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die gegenwärtige wirtschaftliche Lage auf das Geschäft auswirken wird. c) Rechtsrisiko Insbesondere durch die zunehmende Visibilität auf den Märkten sowie die internationale Präsenz verstärkt sich das Risiko, in einen Rechtsstreit hineingezogen zu werden. Dies ist zurzeit nicht absehbar, um aber diesem Risiko zu begegnen, wurden entsprechende Versicherungen (z. B. Produkthaftpflicht) abgeschlossen. Des Weiteren wurde eine interne Rechtsabteilung eingerichtet, die die Geschäftsprozesse im Bedarfsfall juristisch unterstützt. Die Lonza Cologne AG ist Eigentümerin mehrerer international angemeldeter Patente, die die vermarkteten Produkte und Entwicklungsprojekte schützen sollen. Erfreulicherweise sind alle für die Nucleofector ®-Technologie hauptsächlich relevanten Patente für den europäischen Raum bereits erteilt. Grundsätzlich können jedoch immer noch so genannte "U-Boot Patente" auftauchen, die eine Lizenznahme erforderlich machen würden. Zur Reduzierung des Risikos werden in der Patentabteilung der Lonza Cologne AG gut ausgebildete Fachkräfte mit langjähriger Erfahrung eingesetzt. Zudem wird die Lonza Cologne AG im Patentbereich durch mehrere renommierte Kanzleien professionell unterstützt. d) Operationales Risiko Zur reibungslosen Abwicklung der Geschäfte ist die Lonza Cologne AG auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Dazu ist die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur auf einem hohen Niveau erstellt und im Jahr 2008 erhalten worden. Des Weiteren werden regelmäßig Datensicherungen durchgeführt, die bei einem potenziellen Systemausfall kurzfristig eingespielt werden können. Dem Bereich IT wird in 2009 insbesondere auf Grund der Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems und eines neuen CRM Systems eine besondere Bedeutung zukommen. e) Personalrisiko Für die Lonza Cologne AG ist es essenziell, hochqualifizierte Mitarbeiter mit wissenschaftlichem, technischem oder abteilungsspezifischem Hintergrund zu rekrutieren. Da auch die weitere Entwicklung primär aus vorhandenen Potenzialen geplant ist, hängt der zukünftige Erfolg unter anderem auch davon ab, dass die Lonza Cologne AG in der Lage ist, entsprechende Mitarbeiter zu gewinnen, zu integrieren und dauerhaft zu binden. Der Bereich Human Resources pflegt dazu gute Kontakte zu Universitäten und Forschungseinrichtungen und arbeitet eng mit leistungsfähigen Executive Search Firmen zusammen. Qualifizierungsmaßnahmen werden offeriert und unterstützt sowie marktgängige Vergütungen und Integrationsprogramme für neue Mitarbeiter angeboten. Die fortwährende Beobachtung und Bewertung der angesprochenen Risiken sind integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen. Die Behandlung der jeweiligen operativen Einzelrisiken wird durch verschiedene Management- und Investitionsgrundsätze sowie Richtlinien definiert. Für spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle wurden Versicherungen abgeschlossen, deren Umfang regelmäßig überprüft wird. Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, werden Entscheidungen auf Basis entsprechender rechtlicher Beratungen getroffen. IV. Sonstige Angaben1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die Lonza Cologne AG wird ab dem 1. April 2009 mit einem neuen Geschäftsmodell operieren. Im Verbund des Lonza-Konzerns wird sie als Lohnentwickler und -produzent für die Lonza Sales AG mit Sitz in Basel tätig sein. Die Lonza Sales AG wird den Vertrieb in Europa übernehmen, mit Ausnahme des Schweizer Vertriebs. Verkäufe in die Schweiz sowie zur amaxa Inc. (bzw. später Lonza Walkersville Inc.) und weiteren Distributoren werden nach wie vor von der Lonza Cologne AG getätigt werden. Die Vertriebsmitarbeiter wurden schon mit dem 1. Januar 2009 in die Vertriebsstruktur der Geschäftseinheit "Cell Discovery" integriert. Der Bereich Customer Service wird von der Lonza Verviers Sprl übernommen. Zwei (1,5 FTE) der vier Mitarbeiter aus diesem Bereich verlassen das Unternehmen. Die beiden anderen Mitarbeiter (1,45 FTE) werden neue Aufgabenbereiche in der Verkaufsunterstützung der "Cell Discovery" Vertriebsteams für Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux sowie des "Inside Sales" Teams für Spanien und Italien übernehmen. Nach dem Ausscheiden des vormaligen Vorstands wurde der Vorstand der Lonza Cologne AG zum 1. Januar 2009 neu besetzt. 2. Voraussichtliche Entwicklung Entgegen der ursprünglichen Planung ist es nicht gelungen, den Umsatz in 2008 zu steigern, ein Umsatzrückgang musste in Kauf genommen werden. Für das Jahr 2009 wird auf Grund der veränderten Wirtschaftslage eine Umsatzsteigerung schwierig werden. Die Lonza Cologne AG geht trotzdem davon aus, durch bereits eingeleitete Sparmaßnahmen die Abgabe großer Teile der Vertriebsstruktur und insbesondere durch die laufende Entwicklung, Produktion und indirekte und direkte Vermarktung neuer Kits und Applikationsprotokolle zu den Produktlinien Nucleofector ® und 96-well Shuttle ® den Grundstein für ein leicht positives Geschäftsergebnis legen zu können. Durch den Launch eines neuen Nucleofector ®-Modells Anfang 2010 mit neuen Features und Alleinstellungsmerkmalen sollte dieser Trend verstärkt werden können. Über die zuvor genannten Einflussfaktoren hinaus sehen wir keine weiteren wesentlichen Risiken in der künftigen Entwicklung. Insbesondere sehen wir keine solchen Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. 3. Schlusserklärung Die Lonza Cologne AG hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.
Köln, 31. März 2009 Dr. Karl Clasen, Vorstandsvorsitzender Stefan Schnydrig, Vorstand Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lonza Cologne AG, Köln (bis 16. September 2008: amaxa AG, Köln), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 3. April 2009 KPMG
AG
Dr. Böttcher, Wirtschaftsprüfer Obergarz, Wirtschaftsprüfer |
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