Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 95505
Vorher
e.pilot GmbH
Eingetragen
11.9.2015
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
die Entwicklung und der Betrieb von ITbasierten Portalsystemen für White-Label Dienstleistungsprodukte, die geeigneten Lizenznehmern, vor allem Energieversorgern, bereitgestellt werden können. Dabei werden i.d.R. alle notwendigen Fulfillment-Leistungen für die einzelnen White-Label Portalprodukte eigenständig oder über geeignete Drittdienstleister angeboten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michel Sandro Nicolai
seit 29.8.2018
Geschäftsführer
Rolf Benken
seit 29.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (9)

Ungelöste Beteiligungen (5)

Gesellschafter
Beta

13 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 13 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Expedition Growth Capital Beta Limited
United Kingdom
31.598 €
22.55%
badenova AG & Co. KG
Germany
29.007 €
20.70%
MN8 GmbH & Co. KG
Germany
18.000 €
12.84%
ATV Energie GmbH
Germany
16.791 €
11.98%
S***** M***
14.480 €
10.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

epilot GmbH (vormals: e.pilot GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Anlagen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2024 sowie ergänzend die besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Leistungen der Scholz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in der Fassung vom 1. Oktober 2020.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 861.152,00 1.543.032,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.029,00 88.957,45
Summe Anlagevermögen 973.181,00 1.631.989,45
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 860.676,57 712.238,15
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.358.184,27 65.107,00
2.218.860,84 777.345,15
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 391.591,41 25.448,62
Summe Umlaufvermögen 2.610.452,25 802.793,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 246.647,11 72.248,57
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.398.178,12 2.593.702,47
9.228.458,48 5.100.734,26

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 115.563,00 115.563,00
II. Kapitalrücklage 6.668.937,00 6.668.937,00
III. Verlustvortrag 9.378.202,47 6.498.475,85
IV. Jahresfehlbetrag 2.804.475,65 2.879.726,62
nicht gedeckter Fehlbetrag 5.398.178,12 2.593.702,47
Summe Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 332.158,83 310.517,38
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42.000,00 42.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 428.082,82 273.983,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.036.116,63 3.472.137,90
- davon aus Steuern Euro 273.502,78 (Euro 128.577,18)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 10.596,68 (Euro 3.252,44)
6.506.199,45 3.788.121,88
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.390.100,20 1.002.095,00
9.228.458,48 5.100.734,26

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 5.048.519,88 3.574.229,65
2. Gesamtleistung 5.048.519,88 3.574.229,65
3. sonstige betriebliche Erträge
a) übrige sonstige betriebliche Erträge 1.307.720,43 554.592,06
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.825.103,37 1.230.789,34
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.874.241,12 2.896.795,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 648.974,90 500.812,15
4.523.216,02 3.397.607,33
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 809.914,35 842.155,89
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 234.726,21 225.313,93
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 22.425,23 13.887,21
c) Reparaturen und Instandhaltungen 2.550,64 125,21
d) Fahrzeugkosten 79.310,32 45.714,63
e) Werbe- und Reisekosten 552.850,14 393.967,02
f) Kosten der Warenabgabe 21.085,75 79.062,88
g) verschiedene betriebliche Kosten 847.013,17 673.815,33
h) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 5.345,15 13.449,69
1.765.306,61 1.445.335,90
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 237.165,61 92.649,87
9. Ergebnis nach Steuern 2.804.465,65- 2.879.716,62-
10. sonstige Steuern 10,00 10,00
11. Jahresfehlbetrag 2.804.475,65 2.879.726,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die nach § 264 Abs. 1a HGB erforderlichen Angaben zur Identifikation des Unternehmens erläutern wir wie folgt:

Firma: e.pilot GmbH
Sitz: Köln
Registergericht/ HR Nummer: Köln | HRB 95505

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt abweichend von § 266 Absatz 1 Satz 4 HGB nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren, entsprechend dem Gliederungsschema des § 275 HGB.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen nach § 288 HGB für kleine Kapitalgesellschaften - mit Ausnahme von § 284 Absatz 3 HGB (Anlagenspiegel) - gebrauch.

Entsprechend dem Geschäftsmodell der Gesellschaft besteht das Risiko, dass bei zeitlichen Verschiebungen auf der Erlösseite sich weiterer Kapitalbedarf ergeben kann. Nach den Planungen der Gesellschaft soll dieser eventuelle weitere Kapitalbedarf in 2024 durch Zuschüsse aus öffentlich rechtlichen Mitteln und Vorauszahlungen eines Gesellschafters auf noch zu erbringende Leistungen der Gesellschaft gedeckt werden.

Bestehende Rangrücktritte auf Darlehen zum Bilanzstichtag verhindern eine tatsächliche Überschuldung der Gesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (im Wesentlichen 5 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Als aktive/ passive Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf der Passivseite beinhalten diese Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind im Anlagenspiegel Anlage 3/5 dargestellt.

4.2 Forderungen/ sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 71 (Vorjahr: T€ 65) enthalten.

In den Forderungen aus Lieferungen uns Leistungen sind T€ 24 Forderungen gegen Gesellschafter enthalten.

4.3 Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar:

zum 31.12.2023 Restlaufzeit
bis 1 Jahr > 1 bis < 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42 0 0 42
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 428 0 0 428
- davon gegenüber Gesellschaftern Sonstige Verbindlichkeiten 24 0 0 24
810 5.226 0 6.036
- davon gegenüber Gesellschaftern 0 3.286 0 3.286
Summe 1.280 5.226 0 6.506
zum 31.12.2022 Restlaufzeit
bis 1 Jahr > 1 bis < 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42 0 0 42
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 274 0 0 274
- davon gegenüber Gesellschaftern Sonstige Verbindlichkeiten 91 0 0 91
311 3.161 0 3.472
- davon gegenüber Gesellschaftern 0 3.161 0 3.161
Summe 627 3.161 0 3.788

Für Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern existieren qualifizierte Rangrücktritte von T€ 3.161 (im Vj.: T€ 3.161). Daneben besteht für ein unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenes Darlehen in Höhe von T€ 2.240 eine Nachrangvereinbarung.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1. Angaben zu außergewöhnlichen Erträgen

In der Gewinn- und Verlustrechnung 2023 sind außergewöhnliche Erträge von T€ 1.285 (Vj.:T€ 524) enthalten. Es handelt sich um eine Forschungszulage.

6. Sonstige Angaben

6.1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer 61.

(Vorjahr 2022: Anzahl Arbeitnehmer 50)

6.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betrugen T€ 389 (Vj.: T€ 417) und setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Miete Büroräume 336
Leasingverpflichtungen PKW 53
Gesamt 389

 

Köln, im März 2024

Rolf Benken, Geschäftsführer

Michael Nicolai, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.939.622,67 50.175,00 0,00 3.989.797,67
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.939.622,67 50.175,00 0,00 3.989.797,67
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.890,95 100.899,35 13.935,68 377.854,62
Summe Sachanlagen 290.890,95 100.899,35 13.935,68 377.854,62
Summe Anlagevermögen 4.230.513,62 151.074,35 13.935,68 4.367.652,29
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.396.590,67 732.055,00 0,00 3.128.645,67
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.396.590,67 732.055,00 0,00 3.128.645,67
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.933,50 77.859,35 13.967,23 265.825,62
Summe Sachanlagen 201.933,50 77.859,35 13.967,23 265.825,62
Summe Anlagevermögen 2.598.524,17 809.914,35 13.967,23 3.394.471,29
Nettowerte
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 861.152,00 1.543.032,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 861.152,00 1.543.032,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.029,00 88.957,45
Summe Sachanlagen 112.029,00 88.957,45
Summe Anlagevermögen 973.181,00 1.631.989,45

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die e.pilot GmbH, Köln

Wir haben den Jahresabschluss der e.pilot GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang für das Geschäftsjahr 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 12. März 2024

Scholz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Scholz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
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99 nahegelegene Organisationen

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