Hahn Automobile GmbHLiquidiert

Leibnizstraße 1, 70806 Kornwestheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 760903
Vorher
Blitz S17-412 GmbHHahn Automobile Kornwestheim Bietigheim GmbH
Eingetragen
9.5.2017
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art, insbesondere Vertrieb von VW-Produkten und AUDI-Produkten sowie von Gebrauchtwagen aller Art, desweiteren Reparaturen und Pflege von Kraftfahrzeugen, insbesondere der gesamte Kraftfahrzeug-Kundendienst, der Betrieb von Tankstellen und Kraftfahrzeug-Schnelldienststationen, die Vermietung von Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Kraftfahrzeugversicherungen und finanzierungen, ferner alle Handlungen und Maßnahmen, die eine Ergänzung des vorbezeichneten Geschäftsgegenstandes darstellen oder mit diesem in wirtschaftlichem oder rechtlichem Zusammenhang stehen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Hahn Automobile GmbH (vormals: Hahn Automobile Kornwestheim Bietigheim GmbH)

Kornwestheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.994,00 75.013,00
II. Sachanlagen
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 259.748,00 28.677,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 423.441,00 391.010,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 610.679,00 658.987,00
4. Anlagen im Bau 577,50 1.294.445,50 234.528,41 1.313.202,41
1.343.439,50 1.388.215,41
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 40.791,58 41.885,10
2. Unfertige Leistungen 89.331,23 60.853,29
3. Waren 7.721.223,02 7.851.345,83 6.602.701,32 6.705.439,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.586.914,70 1.766.993, 9
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.312,17 1.017.603,04
3. Sonstige Vermögensgegenstände 414.314,38 2.003.541,25 145.006,30 2.929.602,43
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 11.550,35 8.430,53
9.866.437,43 9.643.472,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.448,93 4.239,00
11.218.325,86 11.035.927,08

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 956.600,00 952.300,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.954.583,70 1.796.487,41
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 160.283,24 188.309,54
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.418.802,24 2.511.752,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.347.518,85 5.314.687,33
5. Sonstige Verbindlichkeiten 355.537,83 247.390,71
- davon aus Steuern EUR 77.631,80 (i. Vj. EUR 71.056,16) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.438,85 (i. Vj. EUR 6.478,23) -
10.236.725,86 10.058.627,08
11.218.325,86 11.035.927,08

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 48.473.916,77 39.536.314,14
2. Erhöhung (i. Vj. Minderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 28.477,94 -417,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 255.027,06 331.583,76
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 36.374.977,45 30.427.983,50
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 341.207,29 36.716.184,74 390.420,66 30.818.404,16
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.074.873,00 5.128.291,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen 1.141.349,08 7.216.222,08 987.134,49 6.115.425,98
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 324.428,94 244.347,49
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.422.067,48 3.241.599,91
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.774,43 3.314,93
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 211.146,28 184.574,90
- davon an verbundene Unternehmen EUR 142.874,34 (i. Vj. EUR 137.700,78)-
10. Ergebnis nach Steuern 870.146,68 -733.557,47
11. Sonstige Steuern 19.068,30 17.379,50
12. Ertrag aus Verlustübernahme 0,00 750.936,97
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 851.078,38 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Die Hahn Automobile GmbH, Kornwestheim, wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 760903 geführt.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Alleinige Gesellschafterin ist die Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von vier Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens werden zeitanteilig abgeschrieben. Bauten auf fremden Grundstücken werden über fünf bis acht Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen für Technische Anlagen und Maschinen von einem bis 15 Jahre, für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von einem bis 19 Jahre. Geschäftsfahrzeuge haben eine Nutzungsdauer von vier bis sechs Jahren. Für Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der jährlich zu einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Umlaufvermögen

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Ausreichend bemessene Wertberichtigungen sind berücksichtigt worden.

Die unfertigen Leistungen werden auf Basis der angefallenen Kosten mit den Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu den Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Ausreichend bemessene Wertberichtigungen sind berücksichtigt worden.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Den besonderen Risiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Ausstehende Bonuszahlungen werden mit den Lieferantenverbindlichkeiten verrechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Vorräte umfassen im Wesentlichen Waren. Zur Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Bei den Neuwagen sind TEUR 89 (i. Vj. TEUR 64), bei den Gebrauchtwagen TEUR 160 (i. Vj. TEUR 149) und bei den Vorführwagen TEUR 74 (i. Vj. TEUR 109) wertberichtigt worden. Ersatzteile wurden in Höhe von TEUR 17 (i. Vj. TEUR 16) wertberichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit TEUR 2 (i. Vj. TEUR 0) gegen die Hahn Automobile Böblingen GmbH, Böblingen und mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1.018) gegen die Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach (Gesellschafterin).

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert beträgt TEUR 25. Alleinige Gesellschafterin ist die Hahn Automobile-GmbH + Co. KG, Fellbach, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Bei den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 957 (i. Vj. TEUR 952) handelt es sich im Wesentlichen um drohende Verluste aus schwebenden Verträgen (Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen) TEUR 525 (i. Vj. TEUR 497), personalbezogene Rückstellungen TEUR 185 (i. Vj. TEUR 186), Verkäuferprovisionen TEUR 120 (i. Vj. TEUR 99), Gewährleistungen und Kulanz TEUR 22 (i. Vj. TEUR 18) sowie Jahresabschluss- und Beratungskosten TEUR 44 (i. Vj. TEUR 43).

Auf Basis der aktuellen Markteinschätzung der Fahrzeuge wird bei der Rückstellung für Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen auf Einzelfahrzeugebene der mögliche Verlust durch Vergleich der Rücknahmeverpflichtung mit dem erzielbaren Veräußerungserlös abzüglich noch anfallender Verkaufskosten ermittelt. Entsprechend der Laufzeit der Verträge erfolgt eine Ab- bzw. Aufzinsung der ermittelten Werte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 3.949 (i. Vj. TEUR 5.177) gegenüber der Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach. Sie resultieren aus der Finanzierung der Gesellschaft. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Automobile Pforzheim GmbH, Pforzheim, in Höhe von TEUR 33 (i. Vj. TEUR 98) und mit TEUR 366 (i. Vj. TEUR 0) gegenüber der Gesellschafterin Hahn Automobile GmbH + Co.KG, Fellbach. Sie bestehen aus Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung saldiert mit Forderungen aus Laufender Geschäftstätigkeit.

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Haftungsverhältnisse
Haftung für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen
- davon aus Factoring TEUR 17.859 (i. Vj. TEUR 28.717) - 130.934 118.953

Für diese Verbindlichkeiten haften auch andere Unternehmen der Hahn-Gruppe.

Aufgrund der guten Liquiditätssituation der verbundenen Unternehmen wird das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Rücknahmeverpflichtung von Leasingfahrzeugen 6.951
Mietverpflichtungen 3.447
Mobilien-Leasing 136
10.534

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen 2019 2018
TEUR TEUR
Kraftfahrzeuge 37.695 30.499
Ersatzteile, Zubehör Schmierstoffe und Fremdleistungen 4.457 4.196
Werkstatterlöse 6.190 4.719
Sonstige Erlöse 132 122
48.474 39.536

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 32 (i. Vj. TEUR 154) periodenfremde Erträge, mit TEUR 83 (i. Vj. TEUR 74) weiterberechnete Kosten und mit TEUR 121 (i. Vj. TEUR 96) Erträge aus der privaten Kfz-Nutzung enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 697 (i. Vj. TEUR 694) Mieten, Haus und Grundstücksaufwendungen, mit TEUR 304 (i. Vj. TEUR 338) Werbekosten, mit TEUR 408 (i. Vj. TEUR 336) Verwaltungskosten und mit TEUR 379 (i. Vj. TEUR 353) Aufwendungen für Geschäftsfahrzeuge enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 2) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen an verbundene Unternehmen mit TEUR 143 (i. Vj TEUR 138) enthalten.

Sonstige Angaben

Jahresergebnis

Der Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 851 wurde gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach, abgeführt.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft beschäftigt (ohne Geschäftsführer und Auszubildende):

2019 2018
Gewerbliche Mitarbeiter 40 34
Kaufmännische Mitarbeiter 59 53
99 87

Geschäftsführer sind die Herren:

Steffen Hahn, Stuttgart, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Hahn Gruppe

Frank Brecht, Zell unter Aichelberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hahn Gruppe

Götz Markus Klumpp, Fellbach, Kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer erhielten im Berichtsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die Hahn Automobile-GmbH + Co. KG, Fellbach, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Nachtragsbericht

Hinsichtlich der möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft verweisen wir auf die Erläuterungen im Lagebericht.

 

Kornwestheim, den 29. Juni 2020

Die Geschäftsführung

Steffen Hahn

Frank Brecht

Götz Markus Klumpp

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungskosten
1.1.2019 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
104.071,84 0,00 0,00 0,00 104.071,84
II. Sachanlagen
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 35.846,50 124.069,63 152.531,75 0,00 312.447,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 481.829,79 31.532,20 76.561,60 499,00 589.424,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 851.122,97 185.365,76 0,00 64.072,23 972.416,50
4. Anlagen im Bau 234.528,41 577,50 -229.093,35 5.435,06 577,50
1.603.327,67 341.545,09 0,00 70.006,29 1.874.866,47
1.707.399,51 341.545,09 0,00 70.006,29 1.978.938,31
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2019 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
29.058,84 26.019,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 7.169,50 45.530,38 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 90.819,79 75.538,80 375,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 192.135,97 177.340,76 7.739,23
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
290.125,26 298.409,94 8.114,23
319.184,10 324.428,94 8.114,23
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
55.077,84 48.994,00 75.013,00
II. Sachanlagen
1. Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken 52.699,88 259.748,00 28.677,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 165.983,59 423.441,00 391.010,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.737,50 610.679,00 658.987,00
4. Anlagen im Bau 0,00 577,50 234.528,41
580.420,97 1.294.445,50 1.313.202,41
635.498,81 1.343.439,50 1.388.215,41

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Hahn Automobile GmbH ist Vertragshändler der Volkswagen AG und der Skoda Auto a.s. für die Produktlinien

 

Volkswagen PKW

 

Volkswagen Nutzfahrzeuge und

 

Skoda.

Dies schließt den Vertrieb von dazugehörigen Original-; Ersatz-, Zubehör- und Austauschteilen sowie die Kundenbetreuung und den Service mit ein. Die Gesellschaft gehört zur Hahn Gruppe mit Sitz in Fellbach und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Das Marktgebiet der Gesellschaft umfasst die Niederlassungen in der Leibnizstraße 1 in Kornwestheim, in der Albstaße 18 und 19 in Kornwestheim und in der Beihinger Straße 9 in Bietigheim-Bissingen. In der Leibnizstraße in Kornwestheim und in Bietigheim-Bissingen werden die Marken Volkswagen PKW und Volkswagen Nutzfahrzeuge vertrieben. In der Albstraße in Kornwestheim betreibt die Gesellschaft einen Skoda-Betrieb sowie ein Karosserie- und Lackierzentrum.

Die Hahn Automobile GmbH ist eine 100%ige Tochter der Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach. Zwischen beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2019 stieg das deutsche Bruttoinlandprodukt preisbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,6 %. Somit wuchs die deutsche Wirtschaft zwar das zehnte Jahr in Folge, gegenüber zum Vorjahr (1,5%) jedoch deutlich abgeschwächt.

Die privaten Konsumausgaben der Verbraucher sind gegenüber dem Vorjahr wieder leicht gestiegen. Ihr Konsum erhöhte sich preisbereinigt um 1,6% (i.Vj. 1,3%). Wie bereits in den Vorjahren ist der positive private Konsum auf die gute Lage am Arbeitsmarkt sowie die steigenden Löhne und Gehälter zurückzuführen. Damit hat der private Konsum im Wirtschaftsjahr 2019 einen Anteil in Höhe von 52,2% Prozent vom Bruttoinlandprodukt. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Im Jahr 2019 wurden 3,6 Mio. Personenkraftwagen neu zugelassen. Nach einem leichten Rückgang in 2018 (-0,2%) war dies ein Zuwachs von +5,0%. Die Neuzulassungszahlen von dieselbetriebenen Pkw legte nach zwei rückläufigen Jahren wieder zu (+3,7%).

Die Marke Volkswagen hat ihre Neuzulassungen deutschlandweit von 643.518 Einheiten im Jahr 2018 auf 667.518 Einheiten im Berichtsjahr gesteigert. Dies entspricht einem Zuwachs der Neuzulassungen von 3,7% (i.Vj. 1,5%). Dies ist die dritte Absatzsteigerung in Folge.

Die Marke Skoda hat ihre Neuzulassungen deutschlandweit von 196.968 Einheiten im Jahr 2018 auf 208.171 Einheiten im Berichtsjahr gesteigert. Dies entspricht einem Zuwachs der Neuzulassungen von 5,7% (i.Vj. 1,4%). Dies ist die dritte Absatzsteigerung in Folge.

Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland hat sich im abgelaufenen Jahr um 3.026 Besitzumschreibungen auf knapp 7,2 Mio. erhöht. Was einer minimalen Erhöhung von 0,04% zum Vorjahr entspricht.

(Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt)

Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 1.018 Neufahrzeuge (i.Vj. 792) ausgeliefert. Die geplanten Auslieferungen von 1.059 Einheiten konnten nicht erreicht werden.

Die Auftragseingänge lagen bei 903 (i.Vj. 922) Einheiten und somit deutlich unterhalb der geplanten Stückzahl von 1.100 Neufahrzeugen für 2019.

Das Gebrauchtwagengeschäft der Gesellschaft war im Berichtsjahr von insgesamt 1.467 verkauften Einheiten (i.Vj. 1.138) geprägt. Der durchschnittliche Bruttoertrag pro verkauften Gebrauchtwagen lag über dem Vorjahr.

Unser Werkstatt- und Ersatzteilegeschäft ist im Berichtsjahr insgesamt zufriedenstellend verlaufen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme per 31.12.2019 beträgt T€ 11.218 nach T€ 11.036 im Vorjahr.

Das Anlagevermögen liegt zum Stichtag bei T€ 1.343. Die Buchwerte der Sachanlagen liegen per 31.12.2019 insgesamt bei T€ 1.294. Den Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 342 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 298 und Abgänge zu Restbuchwerten von T€ 8 gegenüber.

Das Umlaufvermögen beträgt T€ 9.866 (i.Vj. T€ 9.643), was im Wesentlichen auf die Position Waren T€ 7.721 (i.Vj. T€ 6.603) zurückzuführen ist. Die größten Positionen machen hier neue Pkw und VW-Nutzfahrzeuge, Vorführwagen sowie sonstige Gebrauchtwagen und abgemeldete Vorführwagen aus. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 2.004 (i.Vj. T€ 2.930). Von diesem Betrag bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.587 sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 25.

Die Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt T€ 957 nach T€ 952 im Vorjahr. Für Rücknahmeverpflichtungen aus Leasinggeschäften hat die Gesellschaft einen Betrag in Höhe von T€ 525 (i.Vj. T€ 497) zurückgestellt. Ferner wurden personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 185 (i.Vj. T€ 186) sowie Rückstellungen für Verkäuferprovisionen in Höhe von T€ 120 (i.Vj. T€ 99) gebildet.

Die Summe der Verbindlichkeiten beträgt T€ 10.237 (i.Vj. T€ 10.059) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 179 erhöht (i.Vj. T€ 2.516). Sie setzt sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.348, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.418 und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.955 (i.Vj. T€ 1.796) zusammen. Die Veränderungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Kreditinstituten stehen im Zusammenhang mit der Finanzierung der Gesellschaft und der Ergebnisabführung.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über die Volkswagen Bank, Braunschweig, sowie über die Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach. Auf Grund der derzeit geltenden Kreditvereinbarungen kann die Liquidität unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der Kreditlinien als gesichert bezeichnet werden. Eine der Gesellschaft von der Volkswagen Bank, Braunschweig, zur Verfügung stehende Kreditlinie in Höhe von T€ 3.600 wurde zum Stichtag 31.12.2019 in Höhe von T€ 2.955 in Anspruch genommen. Gegenüber der Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach, besteht zum Stichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 3.949.

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft beträgt insgesamt T€ 48.474 und ist um 22,6% gegenüber dem Vorjahresumsatz in Höhe von T€ 39.536 gestiegen. Die mit dem Verkauf von Kraftfahrzeugen erzielten Umsatzerlöse betragen dabei T€ 37.695 (i.Vj. T€ 30.499). Ferner wurden mit Ersatzteilen, Zubehör und Fremdleistungen T€ 4.457 und mit dem Werkstattgeschäft T€ 6.190 erzielt.

Die Gesamtleistung der Gesellschaft beträgt T€ 48.757 (i.Vj. T€ 39.867). Der Rohertrag ermittelt sich aus der Summe der Umsatzerlöse und der Erhöhung bzw. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen abzüglich des Materialaufwandes. Der Rohertrag der Gesellschaft liegt bei T€ 11.786 gegenüber T€ 8.718 im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse liegt bei 75,7% und damit um 2,2 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr (77,9%). Der Personalaufwand beträgt T€ 7.216 (i.Vj. T€ 6.115), die Personalaufwandsquote beträgt bezogen auf die Umsatzerlöse 14,9% (i.Vj. 15,6%). Die Zunahme der Personalaufwendungen resultiert vor allem aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind in Höhe von T€ 324 (i.Vj. T€ 244) angefallen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr T€ 3.422 (i.Vj. T€ 3.242).

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 870 (i.Vj. T€ -734). Das positive Ergebnis der Gesellschaft sowie die positive Abweichung zu unserer Planung für 2019 (T€ 544) sind im Wesentlichen auf die gestiegenen Bruttoerträge in dem Geschäftsfeld Vertrieb Gebrauchtwagen, sowie dem Ausbau der Lackiererei zurückzuführen. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 851 wurde gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Fellbach, abgeführt.

Das Jahresergebnis vor Abführung (i.Vj. Übernahme) führt unter Berücksichtigung der entsprechenden Bewegungsgrößen bei den Abschreibungen, bei den Rückstellungen, bei Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer zahlungswirksamer Erträge und Aufwendungen zu einem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 1.412. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -277, der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -1.131. Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Bilanzstichtag 31.12.2019 bei T€ 12 (i.Vj. T€ 8).

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt sehr zufriedenstellend entwickelt. Die ursprüngliche Ergebnisplanung wurde um T€ 307 übertroffen.

Die Beschäftigtenzahl beträgt zum 31.12.2019 99 (zuzüglich 25 Auszubildende) Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr mit 89 (zuzüglich 24 Auszubildende) Mitarbeitern.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Das Coronavirus setzt der deutschen Wirtschaft zu. Wie stark und wie lange ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen, weil noch keine aussagekräftigen konjunkturellen Daten verfügbar sind. Auch ist noch zu ungewiss, wie schnell und wie stark sich das Coronavirus verbreiten wird. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung muss aber mit relevanten konjunkturellen Auswirkungen gerechnet werden. Dabei war die deutsche Wirtschaft gerade dabei, ihre seit Anfang des Jahres 2018 anhaltende Schwächephase zu überwinden, die im Zusammenhang mit der globalen industriellen Rezession und den Handelskonflikten steht. Nach der Stagnation des Bruttoinlandsprodukts im Jahresschlussquartal 2019 waren die industriellen Aufträge, Umsätze und Produktion der deutschen Wirtschaft im Januar kräftig gestiegen. Es zeichnete sich insoweit eine merkliche konjunkturelle Belebung für das erste Quartal 2020 ab. Die kommende konjunkturelle Entwicklung wird davon bestimmt, wie die weitere nationale und globale Ausbreitung des Coronavirus verlaufen wird. Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich auf der Angebotsseite durch mögliche Störungen von Lieferketten und arbeitsunfähigkeitsbedingte Produktionsausfälle sowie auf der Nachfrageseite durch geringere Exportnachfrage und national durch deutliche Konsumzurückhaltung betroffen sein. Laut dem ifo-Institut (Konjunkturprognose vom 28.05.2020) könnte die deutsche Wirtschaft in 2020 um 6,6% schrumpfen. Es wäre demnach mit einer merklichen Abschwächung der Konjunktur für das Geschäftsjahr 2020 zu rechnen.

In den ersten 5 Monaten des Jahres 2020 wurden insgesamt 990.350 Fahrzeuge (i.Vj. 1.523.769 Fahrzeuge) in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Rückgang bei den Neuzulassungen von 35,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die PKW- Besitzumschreibungen liegen nach den ersten 5 Monaten rund 16,1% unter dem Vorjahresniveau.

Die aktuelle Produktpalette der Volkswagen AG wird neben einigen Produktaufwertungen (Facelift Tiguan) durch die Einführung neuer Hybridmodelle (Touareg R, Arteon PHEV, Tiguan PHEV) aktualisiert. Ferner folgen im laufenden Jahr zahlreiche Motorenerweiterungen (Golf GTE, Golf GTD, Golf Variant, Caddy). Für 2020 steht die Markteinführung des neuen Golf 8, T-Roc Cabrio, Arteon Shooting Brake an, das neue Elektro-Fahrzeug ID 3 wird lieferbar.

Auch die Marke Skoda ergänzt im Berichtsjahr sukzessive ihre aktuelle Modellpalette. Neben dem Modellen Skoda Oktavia und Citigo E, die eine Produktaufwertung

erfahren haben, ist ab dem 4. Quartal 2020 der neue Skoda Enyaq der erste Elektro-SUV auf Basis des MEB bestellbar. Weitere Skoda Elektro-Modelle sollen in 2021 folgen.

In den ersten 5 Monaten 2020 ergab sich bei unserer Gesellschaft eine Verminderung des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 376 Einheiten (i.Vj. 440 Einheiten). Die Neufahrzeugauslieferungen i.H.v. 268 Einheiten (i.Vj. 469 Einheiten) sind deutlich gesunken. Die Gebrauchtwagenauslieferungen liegen mit 563 Stück unter dem Vorjahresniveau (i.Vj. 660 Einheiten). Die Lohnumsätze liegen in den ersten 5 Monaten 2020 mit insgesamt T€ 2.633 (i.Vj. T€ 2.634) auf dem Niveau des Vorjahres.

Für das Geschäftsjahr 2020 wird Corona-bedingt mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 361 geplant. Gegenüber 2019 plant die Gesellschaft Corona-bedingt mit Umsatzerlösen in Höhe von T€ 42.121. Auf Basis von Stückzahlen sind insgesamt 749 Neufahrzeug-Auslieferungen und 1.184 Gebrauchtwagen-Verkäufe geplant. Die geplanten Lohnerlöse betragen T€ 6.885. Die Verschlechterung des Ergebnisses ist den geringeren Absatzzahlen und verminderten Bruttoerträgen im Gebrauchtwagen-Bereich geschuldet.

Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Gesellschaft vor allem von der Geschäfts- und Modellpolitik der Volkswagen AG abhängig.

Eine weitere mögliche Unsicherheit im zu erwartenden Geschäftsverlauf könnte eine Verschärfung der ökologischen Diskussionen mit sich bringen. Die Volkswagen AG versucht dieser Unsicherheit mit der Entwicklung von verbrauchsarmen Motoren und umweltfreundlichen Hybrid-Fahrzeugen entgegen zu wirken. Ferner wird durch den Staat zusätzlich mit hoher Priorität das Thema e-Mobility und Ladeinfrastruktur aktiv gefördert. Das Risiko wird derzeit als mittel eingestuft.

Durch eine regelmäßige Berichterstattung an den Verwaltungsrat der Hahn Automobil-Holding GmbH, Fellbach, beschäftigt sich die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig präventiv mit der Risikosituation des Unternehmens. Ferner hat die Gesellschaft die Funktion eines Risikomanagements eingerichtet, das laufend Ansatzpunkte für eine eventuell auftretende Risikokonzentration oder für den Eintritt von allgemeinen Unternehmensrisiken überwacht.

 

Kornwestheim, den 29. Juni 2019

Die Geschäftsführung

Steffen Hahn

Frank Brecht

Götz Markus Klumpp

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hahn Automobile GmbH (bis 12. Juni 2020: Hahn Automobile Kornwestheim Bietigheim GmbH), Kornwestheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hahn Automobile GmbH, Kornwestheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hahn Automobile Kornwestheim GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 29. Juni 2020

KPMG AG
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