Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 171598
Eingetragen
22.10.2021
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Realisierung, das Betreiben sowie die Vermarktung einer Serviceplattform für Halter von Elektrofahrzeugen zur, unter anderem, Bündelung sowie Vermarktung von Treibhausgas-Einsparungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

59.74% identifiziert40.26% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
29.87%
Wilko Manfred Holm EggersEggers Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
29.87%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ZusammenStromen GmbHEigenbeteiligung
40.26%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
10.066 €
40.26%

Beteiligungen

NameAnteil
40.26%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZusammenStromen GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.222,00 6.331,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.388.948,14 37.093.206,21
2. Sonstige Vermögensgegenstände 6.508.396,13 87.936,26
10.897.344,27 37.181.142,47
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.179.223,31 9.153.335,51
31.076.567,58 46.334.477,98
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.595,26
31.084.789,58 46.342.404,24

PASSIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Kapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 98.278,76 ./. 261.451,36
III. Jahresüberschuss 3.019.872,35 369.730,12
3.143.151,11 133.278,76
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.379.283,26 36.243,97
2. Sonstige Rückstellungen 48.000,00 26.000,00
1.427.283,26 62.243,97
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.367.919,50 38.195.561,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 26.367.919,50 (Vj. € 38.195.561,86)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 146.435,71 7.951.319,65
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 146.435,71 (Vj. € 7.951.319,65) 26.514.355,21 46.146.881,51
- davon aus Steuern: € 144.938,49 (Vj. € 7.950.407,56)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 500,00 (Vj. € 912,09)
31.084.789,58 46.342.404,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 93.848.040,91 72.825.107,54
2. Sonstige betriebliche Erträge übrige sonstige betriebliche Erträge 76.722,39 426.651,80
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 0,00 (Vj. € 0,77)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ./. 84.815.505,27 ./. 69.398.827,00
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 1.101.272,26 507.122,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 221.056,33 ./. 1.322.328,59 98.037,68 ./. 605.160,65
- davon für Altersversorgung € 700,00 (Vj. € 0,00)
5. Abschreibungen ./. 28.571,57 ./. 42.309,14
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen ./. 3.611.173,12 ./. 2.776.607,03
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 0,00 (Vj. € 9,21)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 326.764,34 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 5,81 ./. 6.744,95
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ./. 1.454.070,93 ./. 52.380,45
10. Ergebnis nach Steuern /Jahresüberschuss 3.019.872,35 369.730,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ZusammenStromen GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 171598

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ZusammenStromen GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht.

Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des HGB unter besonderer Beachtung der §§ 266 und 275 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft bilanziert - soweit zulässig - unter Beachtung der steuerlichen Ansatzvorschriften. Sie hat die Bilanzierungsmethode gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die Gesellschaft nimmt steuerliche Bewertungswahlrechte wahr und übernimmt diese "soweit zulässig" in ihre Handelsbilanz. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit solche Risiken nach dem Bilanzstichtag entstanden sind, wird auf sie im Anhang verwiesen.

Im Vorjahr wurden Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten, bei denen eine Auszahlung der THG-Quote bisher nicht möglich war, unter den Rückstellungen ausgewiesen. In diesem Jahr werden diese Verbindlichkeiten in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3, Blatt 5) zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Aufwand gebucht. Der Anlagespiegel enthält damit diese Beträge nicht.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für die Abschlusserstellung und Prüfung enthalten.

Umsatzerlöse

Die Umsätze beruhen ausschließlich auf dem Handel mit CO 2 Zertifikaten. Die Umsätze wurden in folgenden Märkten erzielt:

Inland T€ 85.933
Europa T€ 7.915
T€ 93.848

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 35.

Name des Geschäftsführers

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Luca Schmadalla, Wirtschaftsingenieur

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 29. August 2024

Luca Schmadalla

Am 30.8.2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1.1.2023 - 31.12.2023

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.640,14 30.462,57 0,00 0,00 79.102,71
Gesamt 48.640,14 30.462,57 0,00 0,00 79.102,71
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 lfd. Jahr Abgänge Stand am 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.309,14 28.571,57 0,00 70.880,71
Gesamt 42.309,14 28.571,57 0,00 70.880,71
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.222,00 6.331,00
Gesamt 8.222,00 6.331,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ZusammenStromen GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZusammenStromen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zusammen- Stromen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte J ahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 29. August 2024

HBRT Hamburg-Bremer
Revisions- und Treuhand-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Landahl, Wirtschaftsprüfer

Krüger, Wirtschaftsprüfer

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens

Allgemeines

ZusammenStromen GmbH (ZS) mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister mit der Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregister-Nummer HRB 171598 geführt. Das Unternehmen ist wirtschaftsaktiv. Es sind 3 Gesellschafter an der Unternehmung beteiligt. Das Unternehmen verfügt über einen Standort und durchschnittlich 35 Angestellte.

Geschäftsmodell

Die ZusammenStromen GmbH, mit Sitz in Hamburg, hat sich als führender Akteur im Markt für den Handel mit Treibhausgas-Emissionsrechten (THG-Quoten) etabliert. Im Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit steht der Erwerb und Verkauf von Emissionseinsparungen, die für Unternehmen unerlässlich sind, um im Rahmen gesetzlicher Vorgaben ihre CO 2 -Emissionen zu regulieren. Die THG-Quote in Deutschland ist ein zentrales Instrument der Klimapolitik im Verkehrssektor, das darauf abzielt, die Emission von Kraftstoffen zu reduzieren. Die Quote verpflichtet Inverkehrbringer von Kraftstoffen wie Otto- und Dieselkraftstoffen, den CO 2 -Ausstoß (genauer, die Emissionsintensität), der durch ihre Produkte verursacht wird, jährlich zu senken. Für das Jahr 2023 wurde die THG-Quote auf 8 % festgelegt. Dies bedeutet, dass die Emissionen um 8 % im Vergleich zur Nutzung rein fossiler Energie reduziert werden müssen.

Kraftstofflieferanten können diese Reduktionsziele erreichen, indem sie beispielsweise Biokraftstoffe, wie Bioethanol oder Biodiesel, beimischen oder in Verkehr gebrachten Ladestrom von Elektrofahrzeugen an rechnen. Falls sie die geforderte Quote nicht erfüllen, müssen sie THG-Quoten zukaufen, die von anderen Unternehmen angeboten werden, die ihre Quoten übertroffen haben, oder Betreibern von Elektrofahr zeugen und öffentlicher Ladeinfrastruktur. Dies schafft einen finanziellen Anreiz, Investitionen in saubere Technologien zu tätigen, fördert den Markt für erneuerbare Energien und emissionsarme Mobilitätslösungen, indem fossile Energien verteuert und das Geld erneuerbaren Energien zukommt.

Die Geschäftsaktivitäten der ZusammenStromen GmbH sind direkt mit den deutschen und europäischen Zielen zur Reduzierung von Treibhausgasen im Verkehrssektor verknüpft. Das Unternehmen trägt durch den Handel mit diesen Quoten dazu bei, dass die Wirtschaftsakteure ihre Quotenziele auf kosteneffiziente Weise erreichen können.

In der operativen Umsetzung seiner Geschäftsmodelle setzt ZusammenStromen auf fortschrittliche Technologien und Systeme, die eine effiziente und transparente Abwicklung des Handels mit Emissionsrechten ermöglichen. Die Mitarbeiter der ZusammenStromen GmbH sind hochqualifiziert und verfügen über tiefgehende Kenntnisse im Bereich des Emissionshandels und der Umweltgesetzgebung, was das Unternehmen zu einem gefragten Partner in diesem spezialisierten Markt macht.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 war geprägt von einer zunehmenden Stabilisierung nach den vorangegangenen turbulenten Jahren, die durch die globale Pandemie und geopolitische Unsicherheiten beeinflusst wurden. Trotz anhaltender Herausforderungen, wie gestiegenen Energiepreisen und Lieferkettenproblemen, zeigte die deutsche Wirtschaft Anzeichen einer allmählichen Erholung. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs moderat, unterstützt durch eine robuste Binnennachfrage und eine wiedererstarkte Exporttätigkeit. Die Inflationsrate blieb jedoch eine zentrale Sorge, da sie weiterhin über dem Ziel der Europäischen Zentralbank lag, was den Druck auf die Verbraucherpreise erhöhte und die Kaufkraft der Haushalte beeinträchtigte. Die Arbeitslosenquote stabilisierte sich auf einem relativ niedrigen Niveau.

Die angespannten geopolitischen Verhältnisse, allen voran der andauernde Ukrainekrieg, führten zu einer erhöhten Volatilität der Energiepreise, was sowohl Industrie als auch Verbraucher stark beeinflusste.

Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Das Jahr 2023 war geprägt von einem markanten Rückgang des THG-Quotenpreises in Deutschland. Zu Beginn des Jahres lag der Preis stabil bei etwas unter 450 EUR pro Tonne CO 2 eq. Nach Bekanntwerden, der erfolgreichen Einführung von vermeintlich aus Palmölrückständen stammenden aber mutmaßlich falsch deklarierten Biokraftstoffen aus Südostasien und China und ihrer Anrechnung auf die Quotenerfüllung einiger großer Ölkonzerne, folgte ein nicht dagewesener signifikanter Preisrückgang zum Jahresbeginn. Dieser wurde nur kurzzeitig aufgehalten, als sowohl deutsche Medien, wie auch europäische Biokraftstoffhersteller lautstark auf den Missstand Aufmerksam machten und die zuständigen Behörden öffentlichkeitwirksam klar machten, das Problem zu lösen - begleiten von der Einschaltung der Staatsanwaltschaft, durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Als jedoch keine konkreten Maßnahmen durch die Behörden folgten, sank der Preis bis zum Jahresende weiter auf ca. 120 EUR pro Tonne CO 2 eq. was einem Rückgang von mehr als 2/3, im Vergleich zum Jahresbeginn entspricht. Dieser drastische Preissturz ermöglichte es auf der einen Seite Ölkonzernen als Verpflichtete der THG-Quote ihre Quote extrem günstig zu erfüllen, während Biokraftstoffhersteller und Quotenpooler sich auf den erheblichen Preisabfall einstellen mussten. Das Jahr 2023 war damit ein Lehrstück für die Bedeutung von Durchsetzung von Regulierungen auf dem Markt der THG-Quoten durch die Aufsichtsbehörden und die Politik und zeigt, was passieren kann, wenn letztere ihrer Rolle auf einem Emissionsmarkt, nämlich für Einhaltung von Regeln, aber auch eine stetige Verknappung am Markt zu sorgen, nicht nachkommen. Der Preisverfall der THG-Quoten entsprach, auf ein Jahr gerechnet, einem wirtschaftlichen Schaden von mehr als 1/3 Milliarde EUR, die ohne ihn, in den Ausbau und Betrieb von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur fließen würden. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft in nachhaltige Kraftstoffe haben und sorgte innerhalb der Branche, wie auch bei Betreibern von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur für erheblichen Unmut.

Entwicklung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die ZusammenStromen GmbH verzeichnete im Jahr 2023 trotz des Preisverfalles ein Wachstum. Der Umsatz stieg um 29 %, was vor allem auf einem risikobasierten Ansatz zur Verkaufsstrategie der gepoolten Emissionseinsparungen zurückzuführen ist, die sich große Handelsverträge noch vor oder während dem Preisverfall sicherte. Damit konnten Nutzern der Plattformen der ZS, bis weit in den Preisverfall am Spotmarkt hinein, konkurrenzfähige THG-Prämien angeboten werden. Die strategischen Entscheidungen des Managements, in die stringente Weiterentwicklung der Onlineplattform GELD FÜR eAUTO zu investieren und die Beziehungen zu Schlüsselpartnern zu vertiefen, haben sich außerdem als wirksam erwiesen.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr sind die Forderungen aus Lieferung und Leistungen deutlich abgenommen (-88%), was sich zum großen Teil auf den Preisverfall der THG-Quoten zurückzuführen lässt, der, bei gleichbleibender Verkaufsmenge zu einem deutlich niedrigeren Rechnungs- und damit Forderungswert der zum Stichtag offenen Forderungen führte. Da die sonstigen Vermögengegenstände allerdings stark gestiegen sind, beläuft sich die Summe der beiden auf ca. 11m EUR. Die kurzfristig liquiden Mittel sind ebenfalls stark gestiegen (+120 %). Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum signifikanten Umlaufvermögen vernachlässigbar. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss.

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens bleibt stabil, geprägt durch einen Rekord-Jahresüberschuss von 3m EUR gegenüber 370k EUR Überschuss im Vorjahr. Als gleichläufigen Effekt zu Forderungen spiegeln auch die niedrigeren Verbindlichkeiten (-43 %) den Preisverfall und die damit niedrigeren auszuzahlenden THG-Prämien an Plattformnutzer wider, auch wenn der Effekt leicht durch erhöhte Steuerrückstellungen ausgeglichen wird.

Ertragslage

Der im Jahr 2023 sehr durch den enormen Preisverfall geprägten und damit extrem schwierige Quotenmarkt konnte durch längerfristige Vertragsabschlüsse noch vor und während dem Preis verfall z.T. gekontert werden. Die Umsatzerlöse sind zwar im Vorjahresvergleich um 29 % gestiegen, sie wären aber ohne die externen Effekte noch deutlich höher ausgefallen. Die Personalaufwendungen haben sich mehr als verdoppelt - was aber zum großen Teil dadurch verursacht wurde, dass das Team im Jahresverlauf des Vorjahres 2022 aufgebaut wurde und die Personalkosten entsprechend im gesamten Jahr 2023 voll anfallen. Abschreibungen sind leicht zurückgegangen (-32 %) aber in ihrer Größe vernachlässigbar. Sonstige betriebliche Kosten sind insgesamt gestiegen (+29 %) vor allem getrieben durch erhöhte EDV- und Rechtsberatungskosten, die z.T. durch geringere Werbekosten ausgeglichen wurden.

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Voraussichtliche Entwicklung

Wir rechnen mit einer weiterhin sehr zufriedenstellenden Entwicklung des Plattform- und Partnergeschäfts, die allerdings durch externe Effekte, namentlich anhaltende extrem niedrige Quotenpreise und regulatorische Hürden, verlangsamt werden könnten. Damit verbunden rechnen wir mit einem, gegenüber 2023, sehr deutlich gesunkenen Umsatz, was sich durch das, im Vergleich, gesunkene Preisniveau der Quote erklärt. Gesteigert wird dieser Effekt durch die möglicherweise anhaltend niedrigen Zulassungszahlen von neuen batterieelektrischen Fahrzeugen, was die Zunahme der zur Verfügung stehenden Marktes deutlich verlangsamt.

Beim Jahresüberschuss rechnen wir mit einem deutlich niedrigeren Ergebnis, was sich aus der mit dem Preisverfall einhergehenden niedrigeren Stück-Marke bei voraussichtlich ähnlich bleibenden Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt.

Chancen

Die größten Chancen ergeben sich aus einer behördlich oder politisch angestoßenen Korrektur der Möglichkeiten der Quotenerfüllung. Diese wurde zwar mehrfach öffentlich gefordert und angedeutet und könnte zu einer Erholung der Quotenpreise führen - allerdings lässt sich nicht ausschließen, dass derartige Korrekturmaßnahmen nicht stattfinden werden. Bei einem deutlichen Anstieg der Quotenpreise könnte das margenträchtigere Plattformgeschäft vom erneut aufkommenden Interesse im Angebot profitieren.

Risiken

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir vor allem in der Entwicklung der Quotenregulierung, vor allem bei keiner Änderung der jetzigen Regulierung, welche für eine mittelfristig anhaltend niedrige Nachfrage nach Quoten sorgen könnte. Konjunkturelle Einflüsse könnten außerdem für noch weniger Neuzulassungen von elektrischen Fahrzeugen und damit weniger Umsatzpotential führen. Auch lässt sich eine künftige Beeinträchtigung durch das Österreichgeschäft, getrieben durch regulatorisch hervorgerufenen niedrige Quotennachfrage, nicht ausschließen.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen aus reichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

 

Hamburg, 29. August 2024

Luca Schmadalla

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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