Autohaus Koch GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Uwe Graß seit 26.9.2005 | Geschäftsführer |
Thomas Koch seit 26.9.2005 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Koch GmbHAhrensfeldeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtGeschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Geschäft der Gesellschaft in 2008 verlief in einem weiterhin sehr schwierigen Umfeld. Gesellschaftliche Trends aus 2007 in Richtung Energiepolitik, Umweltbewusstsein, Kraftstoffpreisentwicklung und wirtschaftliche Unsicherheit der Verbraucher setzten sich fort, spitzten sich zu und endeten - flankiert durch bedeutende Einzelereignisse in Real- und Finanzwirtschaft - in einer Situation auf dem Automobilmarkt, die als rezessiv zu bezeichnen ist. Verschlechternd kam hinzu, dass der Hersteller Mazda Motors Deutschland seine Bonifikationen für Neuwagen drastisch reduziert hat und dass trotz aktueller Modellpalette die unverbindlichen Preisempfehlungen zu hoch für das Marktumfeld waren. Bereits frühzeitig hat die Gesellschaft in diesem Zusammenhang eine Konsolidierungs-und Konzentrations- strategie eingeleitet, um das vorhandene Risikopotenzial schnellstmöglich einzugrenzen. Die Gesellschaft folgte hierbei einem Stabilisierungskonzept, welches die Unternehmensleitung im dritten Quartal des Jahres ausgearbeitet hat. Hierdurch bedingt konnten die durch die Gesellschaft in 2007 aufgestellten Ergebnisplanungen für das Geschäftsjahr 2008 nicht erreicht werden. Ursache hierfür waren folgende Punkte: 1. Starker Margendruck durch markenfremden Wettbewerb 2. Drastische Erhöhung des Bestandes an buy back-Fahrzeugen in Verbindung mit fehlender Möglichkeit zur Quersubventionierung (wurde in den Vorjahren über die weit höheren Bonifikationen seitens MMD ermöglicht) à deutlich erschwerter Abverkauf 3. höhere Zinsbelastungen im Gebrauchtwagenbereich durch den vorgenannten Punkt 4. Einbruch des Neuwagen- und Gebrauchtwagengeschäftes mit Partnern in Polen ab dem letzten Quartal 2008 durch deutlich verschlechterte Wechselkurse 5. Erhöhung der Zinskosten einkauffinanzierter Neuwagen durch Konditionsverschlechterung bei der Mazda Bank 6. Sonderbelastungen durch Konsolidierungskosten (Standortaufgaben und -konzentration) Das Geschäft der Gesellschaft in 2008 war geprägt von folgenden wesentlichen Entwicklungen: 1. Schließung des Standortes Ahrensfelde als Mazda Vertrags- und Servicehändler und Verlagerung von Personal und Kundenstamm zum Standort Marzahn 2. Umzug des Mazda-Standortes Marzahn aus dem bisherigen Standort in das gegenüberliegende, deutlich größere Objekt Marzahner Chaussee 219 3. Umsetzung von Personalreduzierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen im Rahmen des vorgenannten Stabilisierungskonzeptes 4. Rückzug aus dem mengenmäßig starken buy back-Geschäft und Konzentration auf das margenstarke Privatkundengeschäft 5. Weitere Reduzierung des Neuwagen- und Vorführwagenbestandes Schließung des Standortes Ahrensfelde als Mazda Vertrags- und Servicehändler und Verlagerung von Personal und Kundenstamm zum Standort Marzahn Im Zusammenhang mit der Erstellung des oben erwähnten Stabilisierungskonzeptes wurden alle Mazda-Standorte einer Analyse hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und der Überdeckung in bearbeiteten Marktgebieten unterzogen. Im Ergebnis dieser Analyse hat die Gesellschaft beschlossen, den Standort Ahrensfelde als Mazda-Vertrags- und Servicestandort aufzugeben, da ein Großteil dessen Marktgebietes durch den Standort Marzahn bearbeitet werden kann und die Aufrechterhaltung des Standortes zusätzliche, Standard bedingte Kosten mit sich bringen würde. Das vorhandene Personal wurde in den Standort Marzahn integriert, der künftig den Kundenstamm aus Ahrensfelde weiter bearbeitet. Logistischer, administrativer und organisatorischer Aufwand dieser Maßnahmen schlug als Sonderaufwand zu Buche. Umzug des Mazda-Standortes Marzahn aus dem bisherigen Standort in das gegenüberliegende, deutlich größere Objekt Marzahner Chaussee 219 Im selbem Zusammenhang beschloss die Gesellschaft, am Standort Marzahn in das deutlich größere Objekt Marzahner Chaussee 219 umzuziehen. Dadurch strebt die Gesellschaft an, mit dem hiermit größten Berliner Mazda-Autohaus das diesem Standort innewohnende Potenzial als stärkster Vertriebsstandort der Gesellschaft deutlich besser nutzen zu können. Logistischer, administrativer und organisatorischer Aufwand dieser Maßnahmen schlug als Sonderaufwand zu Buche. Umsetzung von Personalreduzierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen im Rahmen des Stabilisierungskonzeptes Um bei teilweise ausgebliebenen Erträgen und deutlich über Prognose liegenden Bestandsabbaukosten ein weiteres Auseinanderklaffen zwischen Kosten und Erträgen zu unterbinden, hat die Leitung des Unternehmens im Rahmen eines Stabilisierungskonzeptes diverse Maßnahmen zur Kostensenkung beschlossen. Im wesentlichen handelt es sich um Maßnahmen, die Kosten im Bereich Personal (Freisetzung von Mitarbeitern), Bestand (Senkung des Bestandes an rollenden Fahrzeugen und Senkung des Fahrzeuglagers), Miete (Abgabe von Mietflächen zur Standortaufgabe), Werbung (Reduzierung entsprechender Werbeaktivitäten) und sonstiger Kosten (Streichung einiger kundenorientierter, jedoch Kosten verursachender Dienstleistungen) reduzieren. Die Maßnahmen wurden in 2008 umgesetzt. Eine Ergebniswirkung aus der Personalreduzierung wird erst in 2009 sichtbar werden, da Kündigungen zum November oder Dezember ausgesprochen wurden und teilweise Abfindungszahlungen zu leisten waren. Ebenso wurden im Bereich der Reduzierung von Mietaufwendungen entsprechende Vereinbarungen auf den 01.01.2009 abgeschlossen. Rückzug aus dem mengenmäßig starken buy back-Geschäft und Konzentration auf das margenstarke Privatkundengeschäft In den Vorjahren hat die Gesellschaft ein Großkundengeschäft aufgebaut, innerhalb dessen große Stückzahlen an Neuwagen an zwei Abnehmer in Zusammenhang mit der Übernahme von Rücknahmeverpflichtungen (buy back) verkauft wurden. Die hieraus resultierenden buy back-Fahrzeuge konnten durch Subventionierungen von Mazda Motors Deutschland mit Gewinnen im Zweitmarkt platziert werden. Durch eine strategische Neuausrichtung innerhalb der Mazda Motors Deutschland GmbH wurden in 2008 ankündigungslos die zur Zweitmarktplatzierung erforderlichen Subventionen eingestellt. Im Ergebnis dessen baute sich in 2008 ein verlustträchtiger Bestand an buy back-Fahrzeugen auf, der nur zögerlich und unter Hinnahme von deutlichen Handelsverlusten in den Markt abfloss. Nach Kenntnisnahme der neuen Strategie bei der Mazda Motors Deutschland GmbH hat die Gesellschaft dieses Geschäftsmodell sofort beendet. Der zur Beendigung dieses Geschäftes erforderliche komplette Abbau der buy back-Fahrzeuge wird noch bis 2009 andauern. Die Gesellschaft hatte danach im dritten Quartal 2008 beschlossen, sich ab sofort und im neuen Geschäftsjahr ausschließlich auf das margenstarke Geschäft mit Privatkunden zu konzentrieren. Weitere Reduzierung des Neuwagen- und Vorführwagenbestandes Zur Reduzierung des Zinsaufwandes und unter Berücksichtigung der sich durch die Nachfragerückgänge ergebenden verlangsamten Umschlagsgeschwindigkeit hat die Gesellschaft beschlossen, die Bestände an Neuwagen und Vorführfahrzeugen deutlich zu reduzieren. Unter Hinnahme von Handelsverlusten konnte dies bis zum Jahresende 2008 erreicht werden. Der monatliche Zinsaufwand zum Unterhalt des Neuwagenlagers konnte hierdurch um monatlich T€ 15 reduziert werden. Die beschriebenen Entwicklungen wirkten sich wie folgt auf die Verkaufszahlen aus: Die Koch-eigenen Filialen verkauften 2008 - 779 Mazda-Neuwagen (2007 - 902). Das entspricht einem Rückgang von 13,63 %. Über die Großkundenabteilung wurden 516 Mazda-Neuwagen verkauft (2007 - 746). Das entspricht einem Rückgang von 30,83 %. Über die angeschlossenen Partner wurden 470 Mazda-Neuwagen verkauft (2007 - 582). Das entspricht einem Rückgang von 19,24 %. In den Verkaufszahlen sind verbindliche Bestellungen 91 Fahrzeuge enthalten, die nicht ausgeliefert und somit auch nicht ergebniswirksam im Jahr 2008 gebucht werden, da Abweichungen zwischen Marktnachfragen und Produktionsplanungen bei MMD auftraten. Die Verkaufszahlen im Gebrauchtwagenbereich sind gegenüber dem Vorjahr um 151 Fahrzeuge gesunken, so dass insgesamt 1.461 Fahrzeuge verkauft werden konnten. Dies entspricht einer Verringerung von 9,37 %. Es erfolgte eine Abwertung der Gebrauchtwagenbestände und der Ersatzteilbestände, um einen marktgerechten Wert zu erhalten. Die Abwertung der Gebrauchtwagenbestände bezieht sich ausschließlich auf den Bestand an jungen MAZDA-Gebrauchtwagen, die im Zusammenhang mit buy back - Vereinbarungen mit zwei Großkunden angekauft wurden. Die hierin enthaltenen Risiken sind durch die Abwertungen berücksichtigt worden. Weitere Ankäufe dieser Art finden nicht statt, da das Unternehmen keine weiteren buy back - Vereinbarungen abgeschlossen hat. Umsatzerlöse Der Jahresumsatz für 2008 betrug 55,0 Mio. €. Das bedeutet eine Umsatzverringerung von 9,2 Mio. € (14,5 %). Der Umsatz setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Erlöse umfassen Serviceleistungen, Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör, Fahrzeugvermietung und Vermittlung von Versicherungen, Finanzierungen und Leasing im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen. Investitionen Im Jahre 2008 wurde neues Anlagevermögen in Höhe von T€ 766 angeschafft. Davon entfielen T€ 7 auf immaterielle Vermögensgegenstände, T€ 101 auf Betriebs- und Geschäftsausstattung und T€ 658 auf Vorführwagen. Ertrags- und Vermögenslage Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft zeigt noch geordnete Vermögensverhältnisse. Die Ertragsentwicklung im operativen Geschäft konnte aufgrund der vorgenannten Faktoren nicht zufrieden stellen. Eine ausreichende finanzielle Stabilität ist gegeben. Die Bilanzsumme ist um € 4,2 Mio. gesunken. Der Senkung ist im Wesentlichen im Umlaufvermögen (Fahrzeugbestand) auf der Aktivseite und auf der Passivseite beim Eigenkapital und im Fremdkapital (kurzfristige Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten) erfolgt. Mitarbeiter Zum Jahresende waren 173 Mitarbeiter beschäftigt, das sind 11 Mitarbeiter weniger als 2007. Unter diesen Mitarbeitern befanden sich 26 geringfügig Beschäftigte. Diese Zahlen beziehen sich auf den Posten "Personalaufwand".
Wie in den Vorjahren wurden auch in 2008 umfangreiche Bemühungen zur Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter unternommen. So wurden durch die Mitarbeiter aller Bereiche insgesamt 105 Seminartage absolviert. Risiken der künftigen Entwicklung Außer den allgemeinen markt- und branchenbedingten Risiken liegen keine Risiken der künftigen Entwicklung vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Vorgänge von besonderer Bedeutung liegen nicht vor. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft Die Prognosen für den Bereich Kfz-Handel und Kfz-Servicedienstleistungen sind auch für das laufende Jahr weiterhin verhalten. Für die Gesellschaft wird es in 2009 darum gehen, die in 2008 begonnene Politik der Konsolidierung und Risikoreduzierung voranzutreiben sowie interne Prozesse zu optimieren. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Autohaus Koch GmbH für das Geschäftsjahr 2008 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Allgemeine Grundsätze für die Gliederung Mitzugehörigkeitsvermerke Die PS-Power Service GmbH ist ein Tochterunternehmen der Gesellschaft. Unter dem Posten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ist eine Verbindlichkeit gegenüber diesem Tochterunternehmen in Höhe von TEuro 148 (Vj: TEuro 153) enthalten. Dieser Posten kann auch unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen werden. Vorschriften zu den einzelnen Posten der Bilanz Bruttoanlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde wegen der Inanspruchnahme der Sonderabschreibung gemäß § 4 FördGG und § 7 g EStG gebildet. Vorschriften zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf den niedrigeren zukünftigen Wert bei Gegenständen des Umlaufvermögens Zur Verhinderung von zukünftigen Wertschwankungen wurden auf Gegenstände des Umlaufvermögens Abschreibungen auf den niedrigeren zukünftigen Wert vorgenommen. Die Abschreibungen betragen Euro 435.400,00. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Die Bilanz enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Dabei wurde der Umrechnungskurs am Abschlusstag zu Grunde gelegt. Sonstige Pflichtangaben Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherten Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 HGB Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betrifft:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, setzt sich wie folgt zusammen:
Diese Verbindlichkeiten sind besichert durch die Sicherungsübereignung von Neu- und Gebrauchtwagen, Maschinen, Werkzeugen und Geräten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, durch Grundschulden auf fremden Grundstücken und die Verpfändung der Rechte und Ansprüche eines Anlagekontos. Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Ausgewiesen werden hier die finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der Vertragslaufzeiten. Davon entfallen auf:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres unmittelbar bzw. mittelbar im Unternehmen beschäftigt:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres und die Zahl der zum Jahresende beschäftigten Arbeitnehmer betrug 173. Vergütungen der Geschäftsführung Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 303.583,10 gewährt. Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch die Geschäftsführer, Herr Thomas Koch, Kaufmann und Herr Klaus-Uwe Graß, Kaufmann geführt. Die beiden Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils einzeln. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Das Unternehmen besitzt 100 % der Anteile an der PS-Power Service GmbH mit Sitz in Ahrensfelde. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt TEuro 31. Der Ergebnis des letzten Geschäftsjahres beträgt TEuro 3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Aufwandsrückstellungen i. S. § 249 Abs. 2 HGB im Wert von Euro 86.264,00 enthalten. Mutterunternehmen der Gesellschaft Die Autohaus Koch GmbH ist eine 80 % ige Tochtergesellschaft der Koch Gruppe Automobile AG. Das Mutterunternehmen "Koch Gruppe Automobile AG" hat seinen Sitz in Berlin. Die Autohaus Koch GmbH wurde in den Konzernabschluss der Koch Gruppe Automobile AG, Berlin einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.
Berlin, 30. März 2009 Thomas Koch, Geschäftsführer Klaus-Uwe Graß, Geschäftsführer Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextWir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Koch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Rechnungslegungs- und Prüfungsgrundsätze für die Abschlussprüfung (IDW 201) vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 30. März 2009 CONFIDIA
Treuhandgesellschaft mbH
durch Dipl.-Kfm. Jochen Frieser, Wirtschaftsprüfer |
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