Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 6735 HL
Eingetragen
2.2.2000
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und NahrungsfettenHerstellung von Ölen und Fetten, ohne Margarine u. ä. Nahrungsfette
Gegenstand
Der Handel mit - sowie die Vermittlung von tierischen und pflanzlichen Ölen, Fetten und Fettsäuren und Proteinen und Futtermitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bastian Düsing
seit 8.4.2026
Geschäftsführer
Prokura
Andreas Walther
seit 9.5.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Marvesa Oils & Fats B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Noba Oils & Fats Holding B. V.
Netherlands
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EFG Elbe Fetthandel GmbH

Geesthacht

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand unserer Gesellschaft ist der Handel mit tierischen und pflanzlichen Ölen, Fetten, Fettsäuren, Proteinen und Futtermitteln sowie die Vermittlung solcher Handelsgeschäfte. Die Gesellschaft unterhält keine Produktionsstätten.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung wird durch die Gesellschaft nicht betrieben.

III. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Außergewöhnlich heiße Wetterbedingungen in Südeuropa und übermäßige Niederschläge in Nordeuropa führten 2024 zu teilweise stark reduzierten Getreideernten. Auf EU-Ebene lagen die Erntemengen unter dem 5-Jahres-Durchschnitt für die meisten Kulturen.

Die EU-Ölsaatenerzeugung im Erntejahr 2024 fiel mit 28,1 Millionen Tonnen um 4,3 Millionen Tonnen oder 13 Prozent kleiner aus als in 2023. Die geernteten Rapsmengen reichen nicht aus, um die europäischen Ölmühlen mit ausreichend Ware bis zur nächsten Ernte zu versorgen.

Von Januar bis August 2024 bewegte sich Palmöl in einer relativ engen Range von USD 950-1100/to CIF

Rottderdam, um danach zu einem Höhenflug auf über USD 1400/to anzusetzen. Gründe hierfür waren u.a.

der geplante Einsatz von B40 in Indonesien, geringere Ernteschätzungen und niedrigere Lagermengen.

All dies führte zur höchsten Prämie gegenüber Sojaöl in 40 Jahren.

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten trieben die Frachtraten für Containerschiffe auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren. Nachdem die Frachtraten zu Jahresbeginn drei Monate in Folge wöchentlich gesunken waren, waren sie seit Mai auf den höchsten Stand seit August 2022 geklettert. Durchschnittliche Frachtraten für einen Vierzigfuß-Container haben sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt und im Vergleich zum Vorjahr nahezu vervierfacht.

Die rückläufigen Nutztierzahlen in Deutschland spiegeln sich in einer sinkenden Futtermittelproduktion wieder. Der Abwärtstrend der vergangenen zwei Jahre wurde zumindest momentan gestoppt.

So ist die Gesamtmenge an Mischfutter in den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um nur noch 0,6 Prozent gesunken. Von Januar bis Oktober 2024 wurden 16.203.523 Tonnen Mischfutter erzeugt.

In der zweiten Jahreshälfte gab es eine angespannte Lage im Trockenfettbereich. Die Preise stiegen sehr stark an, nicht jeder Produzent wollte anbieten. Dies ist zurückzuführen auf die EU-Verordnung "EUDR" -entwaldungsfreies Lieferkettengesetz. Sie sollte zum 01.01.25 in Kraft treten und beinhaltet sehr strikte Voraussetzungen für Produkte aus (in unserem Fall) Palmpflanzen aber auch Holz, Kakao, Rinder, Kaffee, Kautschuk und Soja. Dies führte zu großen Unsicherheiten und zurückhaltenden oder eben preisintensiven Angeboten. Der Start der Verordnung ist nun auf den 01.01.2026 verschoben worden und der Markt hat sich ein wenig beruhigt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

EFG Elbe Fetthandel GmbH ist weltweit tätig. Schwerpunkt im Absatz ist allerdings der EU-Markt.

Der Mengenumsatz konnte um 2 % gesteigert werden. Die Menge im Handel mit pflanzlichen und tierischen Proteinen ging um fast 37% nach oben. Indessen fiel der Anteil an Pflanzenölen um 14 % und machte noch 14 % des Gesamtvolumens aus. Rohstoffe für die Biodieselindustrie (+28 %) stiegen erneut und hatten einen Anteil von 29 %. Die Trockenfette blieben ungefähr auf Vorjahresniveau. Die Umsätze an Fischöl (-86%) und Fischmehl (-13 %) waren weiterhin, teilweise deutlich, rückläufig auf Grund der äußerst geringen Fangquote.

Der Aufbau eines eigenen Onlinehandels mit Produkten im Bereich Heimtiernahrung ist erst einmal zurückgestellt worden.

Das Rohergebnis (inkl. sonstige betriebliche Erträge) des Geschäftsjahres beträgt 3,48 Mio. Euro, was einer Reduzierung von 4,15 % gegenüber dem Rohergebnis des Vorjahres (3,63 Mio. Euro) entspricht.

Die Personalkosten beliefen sich im Geschäftsjahr auf 1.157,2 TEuro, damit war eine Erhöhung von 6,5 % gegenüber dem Vorjahreswert (1.086,6 TEuro) zu verzeichnen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter und Sachanlagen betrugen 16,0 TEuro (Vorjahr: 23,9 TEuro).

Die betrieblichen Aufwendungen nebst sonstige Steuern verringerten sich im Geschäftsjahr um 94,83 TEuro auf 622,80 TEuro.

Das Finanzergebnis im Geschäftsjahr beträgt 165,5 TEuro (Vorjahr 80,5 TEuro).

Der Jahresüberschuss hat sich um 32,56 TEuro auf 1.307,67 TEuro vermindert. Damit konnte das gesetzte Ziel nicht ganz erreicht werden.

Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Ca. 59 % des Mengenumsatzes werden im Agrarbereich erzielt. Die Sparte technische Anwendungen steigerte ihren Anteil von 23,5% auf 29%. Der Bereich Heimtierfutter blieb auf dem Vorjahresniveau von 12%.

Die Eigenkapitalrentabilität liegt im Geschäftsjahr bei 10,08 %, bezogen auf das Eigenkapital per 31.12.2023.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist sehr gut.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden in der Regel innerhalb der Zahlungsziele ausgeglichen. Das Forderungsmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Außenstände konsequent und zeitnah einzufordern. Forderungsausfälle sind äußerst gering.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen.

Zur Sicherung der Liquidität standen der Gesellschaft Kreditlinien der Gesellschafter zur Verfügung, die nicht genutzt wurden. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gesichert.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Berichtsjahr sehr gut. Mit einem Eigenkapitalanteil von 90,81 % stellt sich die Kapitalstruktur der Gesellschaft sehr gut dar.

Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum Bilanzstichtag bei 22,69 TEuro (Vorjahr 36,62 TEuro).

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag 15,7 Mio. Euro (Vorjahr 14,2 Mio. Euro), wobei sich der Bestand an Vorräten um 160,90 TEuro im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat, die geleisteten Anzahlungen auf Waren reduzierten sich um 737,80 TEuro. Der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erhöhte sich um 1.875,91 TEuro, der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 194,24 TEuro.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden vorwiegend die Kennzahlen Rohgewinn und Umsatzrendite herangezogen. Die Umsatzrendite wird berechnet mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Der Rohgewinn (ohne sonstige betriebliche Erträge) beträgt im Geschäftsjahr 3,40 Mio. Euro, was einen Rückgang von 0,20 % zum Vorjahr bedeutet. Die Umsatzrendite hat sich von 4,07 % im Vorjahr auf 4,38 % im Berichtsjahr erhöht.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird weiterhin als sehr gut eingeschätzt.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung konnte stabil gehalten werden.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch kurzfristige Vermögensgegenstände gedeckt.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

V. Prognosebericht

Die Entwicklung der Krise im Roten Meer beeinflusst weiterhin die Frachtraten im Containerverkehr. Durch die längere Passage rum um Afrika verknappt sich der Schiffsraum und die Fahrpläne können nicht gehalten werden. Verzögerungen von 3-4 Wochen sind bei der Beschaffung einzuplanen.

Die Verfügbarkeit von Fischmehl und Fischöl hat sich deutlich erhöht, nachdem Peru eine große Quote (ca. 2,2 Mio Tonnen) festgelegt hatte. Somit wird sich der Absatz in diesem Segment wieder erhöhen. Die Preise haben bereits deutlich nachgegeben.

Neben dem üblichen Handelsgeschäft wird sich die Gesellschaft weiterhin mit der Vermarktung der von der Muttergesellschaft Marvesa Oils & Fats B.V. hergestellten Produkte befassen.

Die Aktivitäten im Bereich Rohstoffe für die Heimtiernahrung werden in 2025 weiter intensiviert werden.

Der Wettbewerbsdruck wird auch in 2025 anhalten. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Umsatz zwischen 38 Mio. Euro und 45 Mio. Euro geplant. Diese Einschätzung gilt unter der Annahme, dass die geplanten Geschäfte zustande kommen und nicht durch Einschränkungen von außen verhindert werden. Zum 31.12.2024 befanden sich bereits Vertragsabschlüsse in Höhe von ca. 9 Mio. EUR für das Jahr 2025 in den Büchern. Beim Jahresüberschuss vor Steuern ist ein Ergebnis zwischen 1500 TEuro und 2100 TEuro vorgesehen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Sicht

Branchenspezifische Risiken

Grundsätzlich wird die Agrarbranche als krisenfest angesehen. Die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung geht nicht ohne sie.

Aufgrund der wieder unterbrochenen Lieferketten müssen Bestellungen langfristiger geplant werden, um Lieferengpässen vorzubeugen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Marktanteil in 2025 über fast alle Produkte stabil sein wird, auch wenn der Wettbewerb in bestimmten Produktgruppen sehr hart geführt wird.

Die Geschäfts- und Branchenentwicklung im Geschäftsjahr 2025 wird weiterhin durch die EUDR-Verordnung beeinflusst werden.

Die sehr volatilen und nur kurzfristig geltenden Frachtraten haben einen großen Einfluss auf die Verkaufschancen. Bleibt zu hoffen, dass der Suez-Kanal für Handelsschiffe wieder sicher wird und sich dadurch die Fahrzeiten verkürzen und somit die Frachtraten sich verringern.

Zudem wird sich zeigen, welche weitere Auswirkungen die Inflation auf die Konsumentenlaune hat.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

Zur Absicherung gegen Währungsschwankungen hat die Gesellschaft im Berichtsjahr Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Dieses Sicherungsinstrument wird auch im Folgejahr eingesetzt.

Ein aktives und zeitnahes Forderungsmanagement ist die Grundlage für die finanzielle Stabilität der Gesellschaft. Die Ausfallquote für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist erfahrungsgemäß sehr gering.

Knapp 30 % des Forderungsbestandes beträgt der Anteil der Forderungen gegenüber Kunden aus Griechenland, während es Ende 2023 noch 44 % gewesen sind. Dies hängt unter anderen auch mit einem verringerten Geschäft in dieser Region zusammen. Die gesondert vereinbarten Zahlungskonditionen mit diesen Kunden werden überwiegend eingehalten und ein erhöhtes Ausfallrisiko ist nicht zu erkennen. Bei der Bewertung dieser Forderungen wurden die verbleibenden Risiken, insbesondere das Zinsrisiko, berücksichtigt.

Die Liquiditätsstärke und hohe Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft stellen die Zahlungsfähigkeit in jedem Fall sicher.

Zu Ende des Jahres 2022 ist die Gesellschaft einem Finanzierungsvertrag der Muttergesellschaft in Holland beigetreten, wobei sie als Sicherheitengeber mit begrenztem Risiko fungiert.

Chancen

Die Gesellschaft ist in eine starke Firmengruppe eingebettet. Dadurch ist sie in der Lage, das vorhandene große Knowhow in den verschiedenen Bereichen für sich zu nutzen.

Die gegenwärtigen und künftigen Märkte werden im Hinblick auf Chancen für strategische Produkte fortwährend geprüft. Derartige Aktivitäten sollen dabei unterstützen, die Position an den derzeitigen Märkten zu stärken oder neue Märkte zu erschließen.

Die Marvesa Gruppe hat zum 01. Februar 2025 einen neuen Gesellschafter erhalten. SD Guthrie International Ltd. mit Hauptsitz in Malaysia übernahm 48 % der Anteile der Marvesa-Gruppe von Parcom Capital. Die verbleibenden 52 % werden von der BGR Beheer B.V. gehalten, die sich im Besitz des derzeitigen Managements von Marvesa befindet.

SD Guthrie gehört zu den weltgrößten Produzenten von nachhaltig zertifiziertem Palmöl mit vollständig integrierten vor- und nachgelagerten Tätigkeiten. Dies ermöglicht den Zugang zu neuen Bezugsquellen für bestehende Produkte bzw. eine Erweiterung des Produktportfolios. Zudem entsteht ein Zugewinn von Knowhow.

Verschiedene Qualitätsmanagementsysteme wurden über die Jahre hinweg implementiert. Hierzu gehören: ISO 9001:2015, MarinTrust CoC und GMP+ FSA. Des Weiteren können Produkte gehandelt werden, die mit dem ÖKO/BIO Label versehen sind. Auch die Zertifizierung gem. ISCC-EU für den Handel mit nachhaltigen Produkten ist vorhanden. Diese Zertifizierungen ermöglichen es, ein breites Sortiment an Produkten für die verschiedenen Bereiche aktiv handeln zu können.

Einschätzung

Risiken der künftigen Entwicklung werden weiterhin vor allem in volatilen Rohstoffpreisen und Währungsschwankungen gesehen. Der Konkurrenzdruck will ebenfalls gut beobachtet sein und kann dazu zwingen, die angestrebten Margen zu reduzieren, um den Umsatz trotzdem zu halten. Griechenland ist für die Gesellschaft ein bedeutender Handelsplatz. Die neuen Aktivitäten sollen den Umsatz in anderen Ländern steigern, um somit eine bessere Balance zu finden.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sieht sich die Gesellschaft aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Geesthacht, den 13.02.2025

EFG Elbe Fetthandel GmbH

Andreas Walther, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 22.690,00 36.617,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.818,00 14.681,00
II. Sachanlagen 14.872,00 21.936,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.870,00 21.934,00
B. Umlaufvermögen 15.693.400,09 14.200.150,23
I. Vorräte 1.942.648,93 2.519.554,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.110.850,30 11.234.935,99
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.091.792,00 8.161.810,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.019.058,30 3.073.125,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 639.900,86 445.660,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.754,01 14.998,13
Summe Aktiva 15.723.844,10 14.251.765,36

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 14.279.196,67 12.971.530,96
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 11.971.530,96 10.631.301,87
III. Jahresüberschuss 1.307.665,71 1.340.229,09
B. Rückstellungen 202.931,48 344.140,53
C. Verbindlichkeiten 1.241.485,58 936.093,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 28.335,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 28.335,17
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.241.485,58 907.758,70
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.241.485,58 907.758,70
D. Passive latente Steuern 230,37
Summe Passiva 15.723.844,10 14.251.765,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 3.479.782,69 3.630.236,74
2. Personalaufwand 1.157.151,93 1.086.576,35
a) Löhne und Gehälter 971.793,01 906.005,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 185.358,92 180.571,27
davon für Altersversorgung 41.532,32 38.452,80
3. Abschreibungen 15.963,00 23.851,53
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.963,00 23.851,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 620.903,40 715.545,93
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 8,28 34.804,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 165.493,60 80.752,25
davon aus verbundenen Unternehmen 165.293,60 78.725,21
davon Erträge aus Abzinsung 200,00 750,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 263,21
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 541.693,25 542.434,88
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 230,37
8. Ergebnis nach Steuern 1.309.564,71 1.342.317,09
9. sonstige Steuern 1.899,00 2.088,00
10. Jahresüberschuss 1.307.665,71 1.340.229,09

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die EFG Elbe Fetthandel GmbH hat ihren Sitz in Geesthacht. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 6735 HL eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Berichtsjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen geschätzten Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände beträgt zwischen ein und sechs Jahren.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände beträgt zwischen zwei und dreiundzwanzig Jahren.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Geleistete Anzahlungen

Die geleisteten Anzahlungen in fremder Währung wurden mit den über Devisentermingeschäfte gesicherten Kursen im Zeitpunkt der Zahlung angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen in Höhe von 25,3 TEuro berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 23,5 TEuro berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel

Der Bestand an flüssigen Mitteln ist mit seinem Nominalwert angesetzt. Bestände in fremder Währung wurden gem. § 256a HGB bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Kostensteigerungen wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit 1% berücksichtigt.

Latente Steuern

Aufgrund der Gewinnermittlungsvorschriften des § 5 Abs. 1 EStG wurde eine abweichende Steuerbilanz erstellt. Die Steuerrückstellungen wurden auf Grundlage des Jahresüberschusses nach Steuerbilanz ermittelt. Es ergibt sich insgesamt eine Steuerbelastung, eine Passivierung erfolgt (gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB).

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 80.925,37 2.038,00 1.143,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 80.925,37 2.038,00 1.143,22
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.117,44 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.936,94 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 165.054,38 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 245.979,75 2.038,00 1.143,22
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 81.820,15
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 81.820,15
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 4.117,44
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 160.936,94
Summe Sachanlagen 0,00 165.054,38
Summe Anlagevermögen 0,00 246.874,53
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.244,37 8.899,00 1.141,22 0,00 74.002,15
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 66.244,37 8.899,00 1.141,22 0,00 74.002,15
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.115,44 0,00 0,00 0,00 4.115,44
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.002,94 7.064,00 0,00 0,00 146.066,94
Summe Sachanlagen 143.118,38 7.064,00 0,00 0,00 150.182,38
Summe Anlagevermögen 209.362,75 15.963,00 1.141,22 0,00 224.184,53
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7.818,00 14.681,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.818,00 14.681,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 14.870,00 21.934,00
Summe Sachanlagen 0,00 14.872,00 21.936,00
Summe Anlagevermögen 0,00 22.690,00 36.617,00

Die ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 10.091,8 TEuro (Vorjahr 8.161,8 TEuro).

Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht (Vorjahr 0,0 Mio. Euro).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 891,3 TEuro (Vorjahr 638,3 TEuro) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht (Vorjahr 28,3 TEuro).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 350,2 TEuro (Vorjahr 269,4 TEuro) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht (Vorjahr 0,00 Euro).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht (Vorjahr 0,00 Euro).

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 S. 1 Nr. 4 HGB wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 S. 1 HGB unterlassen.

Der Posten "übrige sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 6.076,60 Euro (Vorjahr 41.097,32 Euro).

Der Posten "übrige sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 8,28 Euro (Vorjahr 34.804,84 Euro).

VI. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2024 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

< 1 Jahr
TEuro
1 - 5 Jahre
TEuro
> 5 Jahre
TEuro
Mietverträge Immobilien 44,4 55,9 0,0
Mietverträge Mobilien 3,0 3,5 0,0
Leasingverträge 59,5 100,8 0,0
Sonstige Verträge 2,5 4,1 0,0
Gesamt 109,4 164,3 0,0

Bei den Verpflichtungen aus Mietverträgen von Mobilien und aus Leasingverträgen handelt es sich um gemietete und geleaste Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Bei den sonstigen Verträgen handelt es sich um eine Gruppenunfallversicherung. Die Grundmietzeit beträgt zwischen 36 und 72 Monaten, endend zwischen Januar 2025 bis April 2029.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 10.000.000

Wir haben ausschließlich zugunsten unserer Großmuttergesellschaft Marvesa Supply Chain Service B.V. gegenüber der ABN Amro Asset Based Finance N.V., Niederlande, eine Garantieerklärung abgegeben. Die Sicherung erfolgte durch eine Sicherungsabtretung aller bestehenden und zukünftigen Forderungen.

Nach unseren Erkenntnissen können die zugrundeliegenden Verpflichtungen von der betreffenden Gesellschaft erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nach unserer Einschätzung nicht zu rechnen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 9 Arbeitnehmer in Vollzeit und 2 Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt. Auszubildende wurden nicht beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Andreas Walther, Industriekaufmann, als Alleingeschäftsführer geführt. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Marvesa Oils & Fats B.V. Den Haag (Niederlande) einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Handelskammer in Den Haag erhältlich.

Die Muttergesellschaft Marvesa Oils & Fats B.V. wird in den Konzernabschluss der Marvesa Supply Chain Services B.V. Den Haag (Niederlande) einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Handelskammer in Den Haag erhältlich.

Honorar des Abschlussprüfers

Der Ausweis und die Aufgliederung des Honorars des Abschlussprüfers wird gem. § 288 Abs. 2 S. 2 HGB unterlassen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.307,7 TEuro auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Angaben gem. § 42 Abs. 3 GmbHG

Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen i.H.v. 66.792,00 Euro (Vorjahr 11.000,00 Euro).

Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen i.H.v. 0,00 Euro (Vorjahr 27.783,17 Euro).

sonstige Berichtsbestandteile

 

Geesthacht, den 5. März 2025

gez. Andreas Walther, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EFG Elbe Fetthandel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EFG Elbe Fetthandel GmbH, Geesthacht, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EFG Elbe Fetthandel GmbH, Geesthacht, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 25.02.2025

Behse GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Joachim E. Behse, Wirtschaftsprüfer

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