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Selbe AdresseVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Olaf Dipl.-Ing. Siebert seit 30.1.2012 | Geschäftsführer |
Thomas Treichl seit 28.7.2011 | Prokura |
Egon Türk seit 9.9.2010 | Prokura |
Christian Bernert seit 9.9.2010 | Geschäftsführer |
Daniela Bettina Maria Zink seit 23.11.2007 | Prokura |
Wolfgang Dr. Molter seit 21.2.2003 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KraussMaffei Financial Services GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011Bilanz zum 30. September 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010/2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011der KraussMaffei Financial Services GmbH, MünchenI. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft hat die Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Geschäftsjahr 2010/2011 erstmalig angewendet. Gemäß den Übergangsvorschriften des EGHGB wurden die Auswirkungen im außerordentlichen Ergebnis bzw. in den anderen Gewinnrücklagen dargestellt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gemäß EGHGB nicht vorgenommen. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist überwiegend möglich, da die Auswirkungen der Umstellungsänderungen unwesentlich sind. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Von den Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 274 a Nr. 1 und Nr. 5, 276 Satz 1 und 288 Nr. 1 HGB für kleine Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. Die Organträgerin KraussMaffei AG berechnete keine Steuerumlagen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für bewegliche Anlagegüter, die bis zum 31. Dezember 2007 zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Des Weiteren wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, die degressive Abschreibungsmethode, deren Anwendung gemäß einer gesetzlichen Ausnahmeregelung auf Zugänge des beweglichen Anlagevermögens im Zeitraum vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010 wieder ermöglicht wurde, auf Zugänge innerhalb dieses Zeitraums anzuwenden. Zur linearen Abschreibungsmethode wird in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibungsmethode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 (Anschaffung nach dem 31. Dezember 2007) wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der jahrgangsbezogene Sammelposten wird im Zeitraum von 5 Jahren jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Im Jahr der Beendigung der Abschreibung wird der Sammelposten als Abgang erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennwert bewertet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Sonderposten mit Rücklageanteil Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens wurden bis 30. September 2010 in den steuerlich zulässigen Sonderposten mit Rücklagenanteil gem. § 6b EStG i. V. m. § 273 HGB a. F. eingestellt. Steuerlich zulässige Übertragungen auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden ebenfalls im Sonderposten mit Rücklageanteil und nicht als Minderung des Anlagevermögens ausgewiesen. Sie werden entsprechend der planmäßigen Abschreibung des Vermögensgegenstandes aufgelöst. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (bis 30. September 2010 Teilwertverfahren) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,13 Prozent gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 Prozent und erwartete Rentensteigerungen mit 1,0 Prozent bzw 2,0 Prozent berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer altersabhängigen gesellschaftstypischen Rate berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren beginnend ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 verteilt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Drohende Verluste aus Derivaten, die mit anderen Bilanzposten keine Bewertungseinheit bilden, werden ebenfalls in den Rückstellungen erfasst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten schließt die Gesellschaft teilweise Zinssicherungen ab, um das Zinsänderungsrisiko zu begrenzen. Für Risiken aus negativen Marktwerten von Zinssicherungen werden Rückstellungen gebildet. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, werden diese ökonomischen Sicherungsbeziehungen bilanziell unter Anwendung der "Einfrierungsmethode" nachvollzogen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Rohergebnis Das Rohergebnis enthält vorwiegend Währungsgewinne aus Finanztransaktionen mit verbundenen Unternehmen und Banken (T€ 4.513), sonstige Erlöse mit verbundenen Unternehmen (T€ 915), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 686) sowie das Bruttoergebnis vom Umsatz, das die Gesellschaft aus der Weiterberechnung von erbrachten Dienstleistungen an Gesellschaften der Unternehmensgruppe erzielt. 2. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten enthalten im Wesentlichen Personalkosten, Berechnungen anderer Konzerngesellschaften sowie Rechts- und Beratungskosten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In diesen Posten werden alle betrieblichen Aufwendungen erfasst, die dem Rohergebnis und dem Funktionsbereich allgemeine Verwaltungskosten nicht zuordenbar sind. Dies sind im Wesentlichen Währungsverluste aus Finanztransaktionen mit verbundenen Unternehmen und Banken (T€ 4.515), Aufwand aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 1.050) sowie Aufwand aus der Bildung von sonstigen Rückstellungen (T€ 400). 4. Erträge aus Beteiligungen (in Tausend €)
Es bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge mit den direkten Tochtergesellschaften KraussMaffei Technologies GmbH, MPM Beteiligungs GmbH, KraussMaffei Berstorff GmbH sowie der indirekten Tochtergesellschaft Netstal Deutschland GmbH. 5. Zu- / Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr wurde aufgrund der aktuellen Geschäftsplanungen der Beteiligungsansatz der Netstal-Maschinen AG, Näfels, Schweiz, um T€ 20.000 auf T€ 140.000 vermindert (im Vorjahr: Zuschreibung von T€ 20.000). 6. Zinsergebnis (in Tausend €)
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten neben Zinsaufwendungen für Bankdarlehen auch die Auflösung der aktiven Rechnungsabgrenzung für Finanzierungskosten von Bankdarlehen in Höhe von T€ 801. Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten des Weiteren Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 304. 7. Außerordentliches Ergebnis Die aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultierenden außerordentliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Umstellung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (T€ 94) sowie Aufwendungen aus der Umstellung von sonstigen Rückstellungen (T€ 2). 8. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführung Seit dem 11. November 2002 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der KraussMaffei AG, München. 9. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen Die Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) auf sonstige Rückstellungen führte zu einer ergebnisneutralen Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 1. Dieser Betrag wurde im Geschäftsjahr wieder entnommen und saldiert mit dem Jahresfehlbetrag von der Organträgerin KraussMaffei AG ausgeglichen. 10. Personalaufwand (in Tausend €)
11. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betragen im Geschäftsjahr T€ - 360 (im Vorjahr: T€ 329). In dieser Position ist eine Gutschrift für Grundsteuern über T€ 582 enthalten, die im Geschäftsjahr an die Mieterin weitergereicht wurde. IV. Bilanzerläuterungen12. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz ist auf Seite 9 im Anhang dargestellt. 13. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in Tausend €)
Im Vorjahr enthielten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von T€ 2.575. 14. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthielt im Vorjahr im Wesentlichen abgegrenzte Finanzierungskosten. 15. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 1.322. 16. Verbindlichkeiten (in Tausend €)
V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse (in Tausend €)
Die Gesellschaft hat zugunsten von verbundenen Unternehmen Bürgschaften und Gewährleistungsgarantien übernommen, die im Wesentlichen der Abwicklung laufender Geschäfte und Verpflichtungen sowie der Kreditsicherung dienen. Die Gesellschaft ist darüber hinaus Garant unter den zur Finanzierung des MPM Konzerns abgeschlossenen Bankkrediten. Der MPM Konzern umfasst die Muttergesellschaft MPM Equity LLC, Chicago, USA sowie deren indirekte Tochtergesellschaft KraussMaffei Financial Services GmbH und weitere Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft hat zur Besicherung der zur Finanzierung des MPM Konzerns dienenden Bankkredite folgende Sicherheiten gestellt:
Zum Bilanzstichtag liegen der Geschäftsführung keine Informationen vor, die auf eine Inanspruchnahme der Sicherheiten durch die Konzernmutter hindeuten. Derivative Finanzinstrumente (in Tausend €) Die Gesellschaft nutzt derivative Finanzinstrumente ausschließlich zur Absicherung gegen Zins- und Währungsrisiken und nicht zu spekulativen Zwecken.
Der positive nicht aktivierte Marktwert von Devisentermingeschäften beträgt T€ 5 und von Zinssicherungsinstrumenten T€ 10. Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB und § 292 Abs. 1 HGB Zum 30. September 2011 wird die Gesellschaft in den gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreienden Konzernabschluss der MPM Equity LLC, Chicago, USA, der nach International Financial Reporting Standards aufgestellt wird, einbezogen. Der Konzernabschluss mit Konzernlagebericht zum 30. September 2010 wurde am 3. August 2011 zur Veröffentlichung beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. Der befreiende Konzernabschluss mit Konzernlagebericht zum 30. September 2011 wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführung
München, 15. Dezember 2011 KraussMaffei Financial Services GmbH Dr. Dietmar Straub Christian Bernert |
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