KraussMaffei Technologies GmbHLiquidiert

80997 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 146750
Vorher
MPM HoldCo 4 (vier) GmbHMPM Financial Services GmbHKraussMaffei Financial Services GmbH
Eingetragen
21.8.2002
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und KautschukHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Führung, Verwaltung und Erwerb von Gesellschaften in Deutschland und im Ausland, die insbesondere im der Bereich Entwicklung, Planung, Herstellung und Vermarktung von Maschinen, Anlagen, sonstigen Handelsgütern und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Kunststoffverarbeitung und Gießereierzeugnisse und des Handels mit Produkten dieser Art sowie der Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte tätig sind. Die Gesellschaft kann auf den genannten Gebieten auch selbst tätig werden.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Treichl
seit 28.7.2011
Prokura
Egon Türk
seit 9.9.2010
Prokura
Christian Bernert
seit 9.9.2010
Geschäftsführer
Prokura
Wolfgang Dr. Molter
seit 21.2.2003
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

KraussMaffei Financial Services GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011

Bilanz zum 30. September 2011

Aktiva

Anhang 30.09.2011 30.09.2010
T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16 91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.294 3.430
2. Technische Anlagen und Maschinen 82 100
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 18
3.386 3.548
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 12 459.588 479.604
462.990 483.243
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.996 9.771
2. Sonstige Vermögensgegenstände 0 2.575
13 18.996 12.346
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 45.410 22.737
64.406 35.083
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14 73 818
527.469 519.144

Passiva

Anhang 30.09.2011 30.09.2010
T€ T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 132.746 132.746
132.771 132.771
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 2.079 2.079
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.845 4.508
2. Steuerrückstellungen 393 1.977
3. Sonstige Rückstellungen 2.423 2.431
15 7.661 8.916
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 234.202 229.607
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 59 32
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 150.639 145.681
4. Sonstige Verbindlichkeiten 58 58
davon aus Steuern T€ 34 (Vj. T€ 29)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 25 (Vj. T€ 29)
16 384.958 375.378
527.469 519.144

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010/2011

Anhang 01.10.2010 - 30.09.2011 01.10.2009 - 30.09.2010
T€ T€
1. Rohergebnis 1 6.214 28.095
2. Allgemeine Verwaltungskosten 2 -2.478 -1.577
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3 -6.004 -17.569
4. Erträge aus Beteiligungen 4 34.242 12.446
5. Ab-/Zuschreibungen auf Finanzanlagen 5 -20.017 20.000
6. Zinsergebnis 6 -18.169 -15.371
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.212 26.024
8. Außerordentliches Ergebnis 7 -96 0
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -46 -189
10. Ergebnis vor Verwendung -6.354 25.835
11. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführung 8 6.353 -25.835
12. Jahresfehlbetrag -1 0
13. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 9 1 0
14. Bilanzgewinn 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2010/2011

der KraussMaffei Financial Services GmbH, München

I. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft hat die Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Geschäftsjahr 2010/2011 erstmalig angewendet. Gemäß den Übergangsvorschriften des EGHGB wurden die Auswirkungen im außerordentlichen Ergebnis bzw. in den anderen Gewinnrücklagen dargestellt.

Eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gemäß EGHGB nicht vorgenommen. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist überwiegend möglich, da die Auswirkungen der Umstellungsänderungen unwesentlich sind.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern.

Von den Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 274 a Nr. 1 und Nr. 5, 276 Satz 1 und 288 Nr. 1 HGB für kleine Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.

Die Organträgerin KraussMaffei AG berechnete keine Steuerumlagen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für bewegliche Anlagegüter, die bis zum 31. Dezember 2007 zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt.

Des Weiteren wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, die degressive Abschreibungsmethode, deren Anwendung gemäß einer gesetzlichen Ausnahmeregelung auf Zugänge des beweglichen Anlagevermögens im Zeitraum vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010 wieder ermöglicht wurde, auf Zugänge innerhalb dieses Zeitraums anzuwenden.

Zur linearen Abschreibungsmethode wird in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibungsmethode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen.

Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 (Anschaffung nach dem 31. Dezember 2007) wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der jahrgangsbezogene Sammelposten wird im Zeitraum von 5 Jahren jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Im Jahr der Beendigung der Abschreibung wird der Sammelposten als Abgang erfasst.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennwert bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens wurden bis 30. September 2010 in den steuerlich zulässigen Sonderposten mit Rücklagenanteil gem. § 6b EStG i. V. m. § 273 HGB a. F. eingestellt.

Steuerlich zulässige Übertragungen auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden ebenfalls im Sonderposten mit Rücklageanteil und nicht als Minderung des Anlagevermögens ausgewiesen. Sie werden entsprechend der planmäßigen Abschreibung des Vermögensgegenstandes aufgelöst.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (bis 30. September 2010 Teilwertverfahren) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,13 Prozent gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 Prozent und erwartete Rentensteigerungen mit 1,0 Prozent bzw 2,0 Prozent berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer altersabhängigen gesellschaftstypischen Rate berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren beginnend ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Drohende Verluste aus Derivaten, die mit anderen Bilanzposten keine Bewertungseinheit bilden, werden ebenfalls in den Rückstellungen erfasst.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten schließt die Gesellschaft teilweise Zinssicherungen ab, um das Zinsänderungsrisiko zu begrenzen. Für Risiken aus negativen Marktwerten von Zinssicherungen werden Rückstellungen gebildet.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, werden diese ökonomischen Sicherungsbeziehungen bilanziell unter Anwendung der "Einfrierungsmethode" nachvollzogen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Das Rohergebnis enthält vorwiegend Währungsgewinne aus Finanztransaktionen mit verbundenen Unternehmen und Banken (T€ 4.513), sonstige Erlöse mit verbundenen Unternehmen (T€ 915), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 686) sowie das Bruttoergebnis vom Umsatz, das die Gesellschaft aus der Weiterberechnung von erbrachten Dienstleistungen an Gesellschaften der Unternehmensgruppe erzielt.

2. Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten enthalten im Wesentlichen Personalkosten, Berechnungen anderer Konzerngesellschaften sowie Rechts- und Beratungskosten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesen Posten werden alle betrieblichen Aufwendungen erfasst, die dem Rohergebnis und dem Funktionsbereich allgemeine Verwaltungskosten nicht zuordenbar sind.

Dies sind im Wesentlichen Währungsverluste aus Finanztransaktionen mit verbundenen Unternehmen und Banken (T€ 4.515), Aufwand aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 1.050) sowie Aufwand aus der Bildung von sonstigen Rückstellungen (T€ 400).

4. Erträge aus Beteiligungen (in Tausend €)

2010/2011 2009/2010
Erträge aus Gewinnabführungen 34.244 35.958
Aufwendungen aus Verlustübernahmen -2 -23.512
34.242 12.446

Es bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge mit den direkten Tochtergesellschaften KraussMaffei Technologies GmbH, MPM Beteiligungs GmbH, KraussMaffei Berstorff GmbH sowie der indirekten Tochtergesellschaft Netstal Deutschland GmbH.

5. Zu- / Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Geschäftsjahr wurde aufgrund der aktuellen Geschäftsplanungen der Beteiligungsansatz der Netstal-Maschinen AG, Näfels, Schweiz, um T€ 20.000 auf T€ 140.000 vermindert (im Vorjahr: Zuschreibung von T€ 20.000).

6. Zinsergebnis (in Tausend €)

2010/2011 2009/2010
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.683 2.676
(davon aus verbundenen Unternehmen) (1,390) (2,546)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19.852 -18.047
(davon an verbundene Unternehmen) (-1.171) (-760)
-18.169 -15.371

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten neben Zinsaufwendungen für Bankdarlehen auch die Auflösung der aktiven Rechnungsabgrenzung für Finanzierungskosten von Bankdarlehen in Höhe von T€ 801.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten des Weiteren Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 304.

7. Außerordentliches Ergebnis

Die aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultierenden außerordentliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Umstellung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (T€ 94) sowie Aufwendungen aus der Umstellung von sonstigen Rückstellungen (T€ 2).

8. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführung

Seit dem 11. November 2002 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der KraussMaffei AG, München.

9. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen

Die Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) auf sonstige Rückstellungen führte zu einer ergebnisneutralen Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 1.

Dieser Betrag wurde im Geschäftsjahr wieder entnommen und saldiert mit dem Jahresfehlbetrag von der Organträgerin KraussMaffei AG ausgeglichen.

10. Personalaufwand (in Tausend €)

2010/2011 2009/2010
Löhne und Gehälter 1.845 1.705
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 557 556
(davon für Altersversorgung) (214) (212)
2.402 2.261

11. Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betragen im Geschäftsjahr T€ - 360 (im Vorjahr: T€ 329).

In dieser Position ist eine Gutschrift für Grundsteuern über T€ 582 enthalten, die im Geschäftsjahr an die Mieterin weitergereicht wurde.

IV. Bilanzerläuterungen

12. Finanzanlagen

Der Anteilsbesitz ist auf Seite 9 im Anhang dargestellt.

13. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in Tausend €)

30.09.2011 30.09.2010
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.996 9.771
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (689) (604)
(davon gegen Gesellschafter) (6.100) (12)
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 0 2.575
18.996 12.346

Im Vorjahr enthielten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von T€ 2.575.

14. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthielt im Vorjahr im Wesentlichen abgegrenzte Finanzierungskosten.

15. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 1.322.

16. Verbindlichkeiten (in Tausend €)

30.09.2011 30.09.2010
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 234.202 229.607
(davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr) (211) (252)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 59 32
(davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr) (59) (32)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 150.639 145.681
(davon aus Lieferungen und Leistungen) (129) (70)
(davon gegen Gesellschafter) (2.112) (6.433)
(davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr) (150.639) (145.681)
Sonstige Verbindlichkeiten 58 58
(davon aus Steuern) (34) (29)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (25) (29)
(davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr) (58) (58)
384.958 375.378

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse (in Tausend €)

30.09.2011 30.09.2010
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 15.828 15.281
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (15.828) (15.281)
Gewährleistungsgarantien 26.434 19.413
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (26.434) (19.413)

Die Gesellschaft hat zugunsten von verbundenen Unternehmen Bürgschaften und Gewährleistungsgarantien übernommen, die im Wesentlichen der Abwicklung laufender Geschäfte und Verpflichtungen sowie der Kreditsicherung dienen.

Die Gesellschaft ist darüber hinaus Garant unter den zur Finanzierung des MPM Konzerns abgeschlossenen Bankkrediten. Der MPM Konzern umfasst die Muttergesellschaft MPM Equity LLC, Chicago, USA sowie deren indirekte Tochtergesellschaft KraussMaffei Financial Services GmbH und weitere Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft hat zur Besicherung der zur Finanzierung des MPM Konzerns dienenden Bankkredite folgende Sicherheiten gestellt:

Verpfändung der Anteile an in- und ausländischen Tochtergesellschaften

Sicherungshalber erfolgte Verpfändung von Sachanlage- und Umlaufvermögen (mit Ausnahme von Grundstücken und Gebäuden, die durch die Anwachsung der MPM OHG übernommen wurden)

Ansprüche aus Zinssicherungsgeschäften

Verpfändung von Forderungen aus konzerninternen Darlehen

Verpfändung aller Bankguthaben

Zum Bilanzstichtag liegen der Geschäftsführung keine Informationen vor, die auf eine Inanspruchnahme der Sicherheiten durch die Konzernmutter hindeuten.

Derivative Finanzinstrumente (in Tausend €)

Die Gesellschaft nutzt derivative Finanzinstrumente ausschließlich zur Absicherung gegen Zins- und Währungsrisiken und nicht zu spekulativen Zwecken.

Art der Sicherung / Nominalwerte 30.09.2011 30.09.2010
Zinssicherungen für Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten (Two strike CAP) 100.000 60.000
Devisentermingeschäfte 1.984 2.207

Der positive nicht aktivierte Marktwert von Devisentermingeschäften beträgt T€ 5 und von Zinssicherungsinstrumenten T€ 10.

Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB und § 292 Abs. 1 HGB

Zum 30. September 2011 wird die Gesellschaft in den gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreienden Konzernabschluss der MPM Equity LLC, Chicago, USA, der nach International Financial Reporting Standards aufgestellt wird, einbezogen.

Der Konzernabschluss mit Konzernlagebericht zum 30. September 2010 wurde am 3. August 2011 zur Veröffentlichung beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. Der befreiende Konzernabschluss mit Konzernlagebericht zum 30. September 2011 wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Geschäftsführung

 

Dr. Dietmar Straub
Aschaffenburg
Vorsitzender der Geschäftsführung

 

Christian Bernert
München
Geschäftsführer Finanzen

 

München, 15. Dezember 2011

KraussMaffei Financial Services GmbH

Dr. Dietmar Straub

Christian Bernert

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