Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 55810
Eingetragen
4.10.2004
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauArchitekturbüros für HochbauSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.
Gegenstand
Bauausführung im Maurer-, Beton- und Stahlbetonhandwerk, die Tätigkeit als Generalunternehmer und Bauplanung.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Stade Bau GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

BILANZ

AKTIVA

31.12.2019
EUR

31.12.2018
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

10,00 10,00

II. Sachanlagen

213.513,00 206.683,00

III. Finanzanlagen

646.620,00 353.443,33

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

2.342.000,00 2.045.200,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

366.081,16 272.180,52

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

94.483,99 438.155,55

C. Rechnungsabgrenzungsposten

8.213,30 8.877,28

Summe Aktiva

3.670.921,45 3.324.549,68



PASSIVA

31.122019
EUR


31.12.2018
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.564,59 25.564,59

II. Kapitalrücklage

25.000,00 25.000,00

III. Verlustvortrag

2.390,58 49.542,77

IV. Jahresüberschuss

58.429,13 47.152,19

B. Rückstellungen

374.740,65 256.815,65

C. Verbindlichkeiten

3.189.577,66 3.019.560,02

Summe Passiva

3.670.921,45 3.324.549,68

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach den §§ 274a, 276, 288 und 326 HGB wurde Gebrauch gemacht, insbesondere enthält der Jahresabschluss keinen Lagebericht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz stimmen mit denen der Schlussbilanz des vergangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen (sonstige Ausleihungen) wurden mit den Anschaffungskosten (Nominalwert) angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte entsprechend § 255 Abs. 2 HGB. Die handelsrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung der Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf unfertige Leistungen wurden im Berichtsjahr im Gegensatz zu den Vorjahren nicht aktivisch von den Vorräten abgesetzt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit den Nennwerten ausgewiesen. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfallrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Zudem wurden Einzelwertberichtigungen im erforderlichen Maße nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen berücksichtigt.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Eine Abzinsung der Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtung wurde nicht vorgenommen, da es sich um eine unwesentliche Größe handelt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Teilwertverfahren ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zu ausgewählten Positionen der Bilanz

Finanzanlagen

Unter der Position sonstige Ausleihungen wurden zum Bilanzstichtag ein Gesellschafter-Geschäftsführer-Darlehen und Genossenschaftsanteile ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2019 wurde an den geschäftsführenden Gesellschafter ein weiteres Darlehen in Höhe von 300.000,00 EUR mit einer Verzinsung von 1,85 % p.a. und einer Laufzeit von zehn Jahren gewährt. Davon wurden im Geschäftsjahr 6.500,00 EUR zurückgezahlt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 33.978,71 EUR und betreffen Sicherheitseinbehalte.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Gewährleistungen, Nachbesserungsarbeiten, Jahresabschlusskosten, Urlaub, Abrechnungs- und Aufbewahrungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 3.189.577,66 EUR, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.189.577,66 EUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung eines Kraftfahrzeugs gesichert.

Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Gerd Fächner.

 

Berlin, den 05. Juni 2020

gez. Gerd Fächner

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 05. Juni 2020

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