Medilog
Handelsgesellschaft mbH
Bremen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2009 bis zum 31.03.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2010
EUR |
31.3.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
147.316,00 |
176.769,64 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8.004,00 |
4,00 |
| II.
Sachanlagen |
139.312,00 |
176.765,64 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.495.036,75 |
3.098.092,33 |
| I.
Vorräte |
1.049.631,98 |
1.078.297,67 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.374.206,48 |
1.691.631,28 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
71.198,29 |
328.163,38 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
22.611,50 |
21.739,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
2.664.964,25 |
3.296.600,97 |
Passiva
|
|
31.3.2010
EUR |
31.3.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
463.887,42 |
358.863,76 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
264.000,00 |
264.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
100.000,00 |
100.000,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
99.887,42 |
-5.136,24 |
| B.
Rückstellungen |
333.923,00 |
251.284,35 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.867.153,83 |
2.686.452,86 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
2.664.964,25 |
3.296.600,97 |
Anhang
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und
§§ 264 ff. HGB sowie nach den
einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es
gelten die Vorschriften für kleine
Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft betrifft den
Zeitraum vom 1. April 2009 bis zum 31. März
2010.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände sind zu
Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der
Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens
werden nach Maßgabe der voraussichtlichen
Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Soweit
steuerlich zulässig, wird für bewegliche
Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode
angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für
welches die lineare Methode erstmals zu höheren
Jahresabschreibungsbeträgen führt,
übergegangen.
Die übrigen Anlagegüter werden linear
abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem
Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden;
ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für
Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als
EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich
steuerlich zu bildende Sammelposten aus
Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz
übernommen. Von den jährlichen Sammelposten,
deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung
ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften
pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für
dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf
folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf
Zugänge des Sachanlagevermögens werden im
Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Die
Vorräte werden zu steuerlich
aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten bzw. zu den
niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die
Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung
getragen.
Unter dem Posten
Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber
nahestehenden Unternehmen sind die Forderungen und
Verbindlichkeiten gegenüber den Unternehmen der Hirsch
Gruppe ausgewiesen. Diese umfassen im Einzelnen die
Hirsch-Apotheke Dr. Eberhard Lins Inhaber Christian
Suwelack e. K., Bremen, die Apotheke Lloyd Passage
Inh. Christian Suwelack e. K., Bremen, die Roland Pharma
GmbH & Co. KG, Bremen, die SHW Infusionstechnik GmbH
& Co. KG, Bremen, die SH Health Care GmbH & Co. KG,
Bremen sowie die SH Grundstücksverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. KG, Bremen.
Die
Rückstellungen für Pensionen werden in
steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten
Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter
Verwendung der Richttafeln 2005 G ein
Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.
Die
Steuerrückstellungen und die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der
Höhe angesetzt, die nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Der Jahresabschluss zum 31. März 2010 wurde
unter der Annahme der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufgestellt; in der
Unternehmensplanung ist eine weitere Neuordnung der
bankenbezogenen Unternehmensfinanzierung der Hirsch Gruppe
‑ zu der die Gesellschaft gehört ‑
angenommen. Die Gesellschaften der Hirsch Gruppe sind durch
Schuldübernahmeerklärung gegenüber den
finanzierenden Banken in ihrer Unternehmensfinanzierung
voneinander abhängig. Die diesbezüglichen
Gespräche sind zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung
(29. Juli 2010) vorläufig abgeschlossen. Danach
stellen die finanzierenden Kreditinstitute der Hirsch
Gruppe die bestehenden Kontokorrentlinien - unter
Berücksichtigung der bereits in der
Unternehmensplanung berücksichtigten Ausweitungen und
Tilgungen - mindestens bis August 2011 zur Verfügung.
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen
des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines
Jahres fällig. Bei den Forderungen gegen nahestehende
Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus dem
laufenden Verrechnungsverkehr.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit
von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten
gegenüber nahestehenden Unternehmen handelt es sich um
Verbindlichkeiten aus dem laufenden Verrechnungsverkehr.
Sonstige Haftungsverhältnisse
Durch Schuldübernahmeerklärungen der
Medilog Handelsgesellschaft mbH, Bremen, sowie der HeCaLog
Holding GmbH & Co. KG, Bremen, der Hirsch-Apotheke Dr.
Eberhard Lins Inhaber Christian Suwelack e. K.,
Bremen, der Roland Pharma GmbH & Co. KG, Bremen, der
Apotheke Lloyd Passage Inh. Christian Suwelack e. K.,
Bremen, der SHW Infusionstechnik GmbH & Co. KG, Bremen,
der SH Health Care, Bremen, und der SH
Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG,
Bremen, haben sich die Gesellschaften gegenüber der
Commerzbank und der Bremer Landesbank verpflichtet,
für alle bestehenden Ansprüche der Bank gegen die
Sicherungsgeber einzeln oder gemeinsam einzustehen.
Der Höchstbetrag der etwaigen Verpflichtung der
Gesellschaft gegenüber den Banken beträgt zum
Stichtag TEUR 5.026.
Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Zur alleinigen Geschäftsführung war im
Berichtsjahr Herr Bernd Horney, Kaufmann, Bremen, bestellt.
Bremen, 29. Juli 2010
gez. Bernd Horney
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