SHS Innenausbau GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Christine Helmert seit 8.12.2025 | Prokura |
Indra Mohnfeld seit 16.1.2025 | Prokura |
Bastian Westermann seit 1.4.2021 | Geschäftsführer |
Julian Schütze seit 10.2.2020 | Prokura |
Heike Püschel seit 1.8.2011 | Prokura |
Beate Stein seit 1.4.2010 | Prokura |
Wolfgang Friedrich Schütze seit 1.4.2010 | Geschäftsführer |
Gabriele Franz seit 1.4.2010 | Prokura |
Walter Wilhelm Schild seit 1.4.2010 | Geschäftsführer |
Ute Dominé seit 1.4.2010 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pro Civitate g.GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. VorbemerkungenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 der Pro Civitate gGmbH wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um branchenspezifische Posten erweitert. Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Abnutzung wird durch planmäßige lineare Abschreibungen Rechnung getragen. Dies gilt auch für die geringwertigen Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 410. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 60 und EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die entgeltlich erworbene Software wird über einen Zeitraum von 3 bis 6 Jahren, die grundstücksgleichen Rechte und Bauten von 33 bis 50 Jahren, die technischen Anlagen und Maschinen von 5 bis 20 Jahren sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Die Liquiden Mittel werden zum Nominalwert ausgewiesen. Treuhandvermögen und -verbindlichkeiten bestehen aufgrund von Verwahrgeldern der Bewohner und werden zum Nominalwert bewertet. Zweckentsprechend verwendete Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand für aktivierte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden als Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens, vermindert um den Betrag der bis zum 31. Dezember 2015 angefallenen anteiligen Abschreibungen und Abgänge auf diese Vermögensgegenstände, ausgewiesen. Der Wertansatz für die sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzierung erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind folgendem Anlagengitter zu entnehmen: - Anlagennachweis - Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr sonstige Forderungen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von TEUR 13,9 ein Disagio. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind folgendem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 11.084,7 durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattung gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten wie im Vorjahr in Höhe von TEUR 1.500,0 Darlehensverbindlichkeiten und im Übrigen sonstige Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 10,0 gegenüber Gesellschaftern (im Vorjahr TEUR 26,5). 4. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betragen TEUR 16.333,7 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 62,6). 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich in Höhe von TEUR 30.238,7 aus Erlösen für Pflegeleistungen und mit TEUR 490,1 aus Erlösen für betreutes Wohnen zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 65,5 sowie Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von TEUR 898,8. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 76,9. 6. Derivative FinanzinstrumenteFür Absicherung von Zinsänderungsrisiken für Darlehen in Höhe von TEUR 4.278 (Restvaluta zum 31.12.2015) wurden volumenkongruente Zinsswapgeschäfte abgeschlossen. Da eine prospektive Effektivität qualitativ durch bestehende Betrags- und Laufzeitkongruenz sichergestellt werden kann (critical terms match-Methode), wurde gemäß § 254 HGB eine Bewertungseinheit (Mikro-cash flow hedge) gebildet. Der beizulegende Zeitwert der in der Bilanz nicht ausgewiesenen Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR - 684. Die Ermittlung des Marktwertes basiert auf allgemein anerkannten Bewertungsmethoden und erfolgt auf Basis der Geldmarkt- und Swap-Sätze am Bilanzstichtag. 7. Sonstige AngabenAnzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer - getrennt nach Gruppen - beträgt:
Geschäftsführer Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im laufenden Geschäftsjahr EUR 0,00. Anteilsbesitz Den Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB der Pro Civitate g.GmbH, Bochum, gibt folgende Aufstellung wieder:
Sonstige Angaben Der Jahresabschluss der Pro Civitate g.GmbH, Bochum, wird in den Konzernabschluss der CL Management AG, Bochum, einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird.
Bochum, 30. Juni 2016 gez. Peter Westermann gez. Wolfgang Schütze gez. Walter Schild gez. Mathias Philippi ANLAGENGITTER
Lagebericht 2015der Pro Civitate g.GmbH, Kurt-Schumacher-Platz 4, 44787 Bochum1. Grundlagen des UnternehmensGegenstand des Unternehmens sind die Förderung der gemeinwesenorientierten Behinderten-, Alten- und Krankenpflege, der Betrieb von stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Behinderten-, Alten- und Krankenpflege sowie von Einrichtungen für Betreutes Wohnen. Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschaft an folgenden Standorten Pflegeeinrichtungen betrieben: Bad Lauchstädt, Bärenstein, Bitterfeld, Burg, Carlsfeld, Chemnitz, Gehren, Jahnsdorf, Meißen, Mücheln, Priorau, Schmiedeberg, Schwanebeck und Wolfen. Die einzelnen Einrichtungen haben Versorgungsverträge mit den Pflegekassen geschlossen und sind gemäß § 72 SGB XI für die Dauer der Verträge zur pflegerischen Versorgung der Versicherten zugelassen. Daneben werden in der Einrichtung in Wolfen erwachsene Menschen mit Behinderung versorgt. Die Einrichtung in Jahnsdorf betreibt neben dem stationären Pflegeheim zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst. 2. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf 2015 war sehr positiv. So stieg das Jahresergebnis von 57,85 T € im Vorjahr auf 932,35 T €. Sämtliche Einrichtungen waren sehr gut ausgelastet und die in 2015 gestiegenen Lohnkosten konnten durch entsprechende Pflegesatzsteigerungen ausgeglichen werden. Lediglich in der Einrichtung in Gehren war das Jahresergebnis mit -106,80 T € weniger zufriedenstellend. a) Entwicklung der Rahmenbedingungen Die Nachfrage nach vollstationären Dauerpflegeplätzen ist in den Einzugsgebieten der Einrichtungen der Pro Civitate g.GmbH weiterhin konstant hoch. Durch das Ende 2014 beschlossene Pflegestärkungsgesetz I konnten zusätzliche Mitarbeiter in der Betreuung eingestellt werden, die vollständig durch die Pflegekassen refinanziert werden. Die jährliche Erhöhung des Pflegemindestlohns führte zu weiteren Lohnanstiegen bei Pflegehilfs- und Betreuungskräften. Darüber hinaus wird wie in den Vorjahren der zunehmende Fachkräftemangel auch zu weiteren Lohnsteigerungen für examinierte Pflegefachkräfte führen. Insgesamt gewinnt die Personalbindung und -beschaffung weiter an Bedeutung. Der Deutsche Bundestag hat am 13.11.2015 das Pflegestärkungsgesetz II beschlossen. Kern des Gesetzes ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und die damit verbundene Abkehr des Systems der 3 Pflegestufen. Ab dem 01.01.2017 wird die Pflegebedürftigkeit mit veränderten Kriterien in 5 Graden abgebildet. Durch die Veränderung der Struktur der Zuzahlungsbeträge der Pflegeversicherung ist eine weitere Verlagerung der Belegung hin zur Schwer- und Schwerstpflege in stationären Einrichtungen in den kommenden Jahren zu erwarten. b) Kapazität (Plätze) Die Anzahl der stationären Pflegeplätze betrug im Jahresdurchschnitt 1.012 Plätze.
c) Pflegetage und Auslastung In 2015 betrug die durchschnittliche Auslastung aller stationären Einrichtungen inkl. Tagespflege 97,8 % und lag damit auf Vorjahresniveau. In der Einrichtung "Heim Bitterfeld" wurde bereits in 2014 aus Platzgründen ein Abbau von 3 Pflegeplätzen vollzogen. d) Mitarbeiter Der Personalaufwand stieg von 13,81 Mio. € in 2014 auf 14,58 Mio. € in 2015. Die Steigerung von 0,77 Mio. € ist größtenteils auf Lohnerhöhungen für das bestehende Personal zurückzuführen. Die Fachkraftquote des Pflegepersonals lag mit 57,5 % auf Vorjahresniveau. Die Anzahl der Auszubildenden betrug im Jahresdurchschnitt 47,3 VB und lag damit unter dem Vorjahresniveau von 52,8 VB. Zur Sicherung des Qualitätsstandards wurden wie in den Vorjahren Fortbildungsmaßnahmen für alle Pflegekräfte sowohl intern als auch extern angeboten und durchgeführt. Im Zentrum der Fortbildungsmaßnahmen steht weiterhin die interne Pflegerevisionsarbeitsgruppe PRAG. e) Vermögens- und Finanzlage Das Sachanlagevermögen sank durch Abschreibungen auf 50,21 Mio. €. Das Umlaufvermögen verringerte sich von 2,09 Mio. € auf 1,73 Mio. €. Insgesamt reduzierten sich die Aktiva von 54,23 Mio. € auf 52,51 Mio. €. Durch den Jahresüberschuss erhöhte sich das Eigenkapital von 9,55 Mio. € auf 10,49 Mio. €. Die Eigenkapitalquote lag ohne Berücksichtigung des Sonderpostens bei 41,2 % (i.V. 36,3 %). Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 1,57 Mio. € von 15,91 Mio. € auf 14,34 Mio. € in 2015. Der Verschuldungsgrad bezogen auf das Gesamtkapital ohne Sonderposten ging leicht von 62,6 % auf 57,7 % zurück. Die Liquidität war jederzeit gewährleistet. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat 3,00 Mio. € (i.V. 1,81 Mio. €) betragen. f) Ertragslage Der Umsatz stieg in 2015 um 1,20 Mio. € auf 30,73 Mio. €, was einer prozentualen Steigerung von 4,06 % entspricht. Die Umsatzsteigerungen wurden vor allem durch höhere Pflegesätze generiert. Auf Grund der niedrigen Preisentwicklung konnte der Materialaufwand um 112,84 T € (-1,20 %) reduziert werden. Dagegen wuchs der Personalaufwand um 765,44 T € (5,54 %) an. Das Jahresergebnis verbesserte sich von 57,85 T € im Vorjahr auf 932,35 T € (+ 874,50 T €), wobei das Betriebsergebnis bei 2,21 Mio. € (Vorjahr: 1,56 Mio. €) und das Investitionsergebnis bei -1,27 Mio. € (Vorjahr: -1,53 Mio. €) lag. Die Umsatzrentabilität betrug 3,03 % gegenüber 0,1 % im Vorjahr. 3. NachtragsberichtEreignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ergaben sich nicht. 4. Risiken und Chancen Durch den zunehmenden Fachkräftemangel besteht grundsätzlich das Risiko der generellen Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal sowie damit einhergehende steigende Lohnforderungen. Aufgabe wird es sein, diese sich abzeichnenden Kostensteigerungen durch, im Rahmen von Pflegesatzverhandlungen vereinbarte, höhere Heimentgelte aufzufangen. Weiterhin besteht das latente Risiko, dass durch die Eröffnung von Konkurrenzeinrichtungen oder ambulanten Diensten der Wettbewerb um Bewohner und Personal an den bestehenden Standorten verschärft wird. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass durch die bereits dargestellte Lohnentwicklung sowie die hohen gesetzlichen Anforderungen und den damit verbundenen hohen bürokratischen Aufwand die Kosten vollstationärer Einrichtungen stärker als die Renten der Bewohner steigen werden. Dies wird zu zunehmenden Belastungen der Sozialkassen führen. Allgemein wird erwartet, dass sich durch die Einführung der Regelungen des Pflegestärkungsgesetzes II die Nachfrage nach vollstationären Pflegeplätzen weiter zu Schwer- und Schwerstpflege verschiebt. Chancen bestehen zum einen in dem durch die demographische Entwicklung weiter zunehmenden Bedarf an professionellen und qualitativ hochwertigen Pflegeleistungen. Selbst unter der Annahme einer durch das Pflegestärkungsgesetz II unterstützten zunehmenden Segmentierung des Pflegemarktes ist weiterhin eine hohe Auslastung, auch auf Grund der sehr guten Reputation bei Bewohnern, Angehörigen und Kostenträgern der bestehenden Einrichtungen zu erwarten. An einigen Standorten bestehen u.E. noch Erweiterungspotenziale für vollstationäre Angebote, die sukzessive angegangen werden sollen. Auch im Bereich ambulanter Dienstleistungen bestehen noch Potenziale, das bestehende Angebot auszubauen. Insbesondere durch die Verbindung von ambulanter Pflege zu Hause, betreutem Wohnen, Tagespflege und vollstationärer Dauerpflege werden bedarfsgerechte Angebote geschaffen. Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken bei langfristigen Darlehen werden in Laufzeit und Betrag abgestimmte Zinsswaps abgeschlossen. 5. Prognose 2016Für das Jahr 2016 erwarten wir eine hohe Auslastung auf Vorjahresniveau. Durch die pauschale Erhöhung der Pflegesätze wird der Umsatz leicht steigen. Somit können die steigenden Lohn- und Sachkosten aufgefangen werden. Daher gehen wir für 2016 von einem ähnlichen Geschäftsergebnis und -verlauf wie in 2015 aus. Für das Jahr 2016 sind keine Investitionen, die über die Erhaltung der Attraktivität der Standorte hinausgehen, geplant. 6. StrategieDie Strategie des kontrollierten Wachstums soll beibehalten werden. Zurzeit wird eine Einrichtung am Standort Chemnitz mit rd. 80 Pflegeplätzen errichtet und 2017 eröffnet. Weiterhin soll die Einrichtung in Bitterfeld "Haus am Leineufer" von 52 auf 82 Plätze und die bestehende Einrichtung in Chemnitz "Manufaktur Bernhard" von 73 auf 108 Plätze erweitert werden. Darüber hinaus werden weitere bestehende und neue Standorte evaluiert. Außerdem wird die Entwicklung neuer Wohn- und Angebotsformen aufmerksam beobachtet. Die hohe Pflegequalität unserer Einrichtungen wird durch die Schulung unserer Mitarbeiter und durch die Arbeit der unternehmensinternen Pflegerevisionsgruppe (PRAG) weiterhin gewährleistet und weiterentwickelt. Die Leistungskennzahlen der einzelnen Einrichtungen werden über Quartalsberichte abgebildet. Eventuelle Fehlentwicklungen können zeitnah erkannt und analysiert werden. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird anhand von quartalsweisen betriebswirtschaftlichen Auswertungen analysiert und gesteuert. Durch integrierte PLAN-IST- bzw. IST-IST-Vergleiche kann die Entwicklung zeitnah analysiert und beeinflusst werden.
Bochum, 30. Juni 2016 gez. Schütze gez. Westermann gez. Schild gez. Philippi BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pro Civitate g.GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 30. Juni 2016 BDO
AG
gez. Alten, Wirtschaftsprüfer gez. Skiadas, Wirtschaftsprüfer Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. August 2016 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 932.345,25 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. |
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