Fürstenberg - THP GmbH
Hochstraße 2, 78183 Hüfingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jaroslav Podlaha seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Andreas Fritz Ruprecht Heidel seit 6.3.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
S.D. Christian Erbprinz zu FürstenbergFF-Capital GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
FK-LineCare GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fürstenberg - THP GmbHHüfingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGENI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind international im Bereich Holzprodukte für die Infrastruktur tätig. Zu unseren Produkten zählen Holzschwellen, Holzmaste, Garten- und Landschaftsbauhölzer sowie Lärmschutzwände. In unserem Starkholzhof fertigen wir Rundhölzer für die Sägeindustrie sowie Rohware für unsere eigene Mastenfertigung. Unser Kundenkreis umfasst Großabnehmer im In- und Ausland. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit sind innovative Methoden zum Schutz von Hölzern im Außenbereich. Ebenso werden neue Produkte für spezielle Anwendungen unserer Kunden entwickelt, die zukunftsweisende Perspektiven für die Einsetzbarkeit des Werkstoffes Holz erschließen. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter, das sich mit jahrelanger Erfahrung und großer Sachkenntnis bei der Entwicklung neuer Produkte einbringt. Ein Erfolgsbeispiel für unsere Bestrebungen, die Produkte noch langlebiger zu machen, ist Fürstenberg-InsideFume® (ein Verfahren zur Nachbehandlung von Hölzern, durch das die Einsatzdauer signifikant verlängert werden kann), welches zwischenzeitlich sowohl bei den Holzmasten als auch bei den Schwellen gut eingeführt ist. In weiteren Sparten wie z. B. bei Hochseil-/Klettergärten besteht großes Interesse an der Anwendung von InsideFume®. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs unserer Kunden gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung mit innovativen Produkten, einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit. Die Rahmenbedingungen in unserer Branche werden in den letzten Jahren zunehmend von einer Verknappung des Rohstoffs geprägt. Qualitativ hochwertige Hölzer zu marktfähigen Preisen zu erhalten, ist aktuell eine der größten Herausforderungen. Hier profitieren wir von unserer guten Positionierung am Markt, verbunden mit langjährigen guten Geschäftsbeziehungen und unserem hohen Maß an Verlässlichkeit. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für die Fürstenberg-THP GmbH ein ordentliches Jahr. Die Umsatzerlöse liegen 2.403 TEUR unter Vorjahresniveau. Gesamthaft betrachtet verlief das Jahr 2023 erwartungsgemäß. Vor allem im Schwellen- und im Dienstleistungsbereich konnten wir uns weiter verbessern. Der Mastenbereich bewegte sich etwa auf Vorjahresniveau. Die Bereiche Lärmschutz und Holzhof sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 3. Lage a) Ertragslage Unsere wesentlichen Erträge erzielen wir mit Holzschwellen und Holzmasten. Diese machen ca. 80% der gesamten Umsätze aus. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Investitionspolitik der Infrastrukturunternehmen ab. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, dies beruht auf inflationsbedingten Lohn- und Gehaltsanpassungen. In 2023 liegt der Jahresüberschuss, nach dem außergewöhnlichen Jahr 2022, wieder auf einem normalen Niveau. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Bilanzstichtag ergab sich eine Eigenkapitalquote von 58,6 %. Auch in 2023 wurde eine Ausschüttung aus dem Eigenkapital vorgenommen, dennoch ist unsere Eigenkapitalquote weiterhin überdurchschnittlich. Zwecks Finanzierung unserer Geschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien des mittelbaren Eigentümers. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Auf der Aktivseite stiegen insbesondere die Vorratsbestände durch gezielten Bestandsaufbau um 1.989 TEUR an. Auch in 2023 haben wir in diverse Maschinen und Anlagen investiert. Auf der Passivseite erhöhten sich mit 2.500 TEUR insbesondere die Darlehen des mittelbaren Eigentümers. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere Rohertragsanalysen und den Cashflow heran. Das Rohergebnis verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1.100 TEUR. Der Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Veränderungen der langfristigen Rückstellungen) beträgt TEUR 1.211. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben, werden wir weiterhin konsequent an der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte und der Erschließung neuer Märkte arbeiten. Grundsätzlich sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir werden uns aber um noch mehr Nachhaltigkeit bemühen und den Nachhaltigkeitsgedanken bei der Entscheidungsfindung maßgeblich miteinbeziehen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens insgesamt positiv. Die Auftragslage für das kommende Jahr ist stabil. In unserer Planung gehen wir von etwa gleichbleibenden Umsätzen in 2024 aus. Angesichts einer soliden Basis an Rahmenverträgen und eines ordentlichen Auftragsbestandes zu Beginn des Jahres auf Niveau des Vorjahres ist die Erreichung dieses Ziels realistisch. Das Jahresergebnis wird auf einem ähnlichen Niveau wie in 2023 erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Stark gestiegene Rohholzpreise und eine Verknappung auf dem Holzmarkt sorgen für erschwerte Bedingungen bei der Beschaffung unserer Ausgangsmaterialien. Durch unsere vorausschauende Beschaffungspolitik besteht jedoch nur ein geringes Risiko von Lieferengpässen. Auch in der Holzbranche macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Das altersbedingte Ausscheiden langjähriger und qualifizierter Mitarbeiter wird für uns in den nächsten Jahren eine Herausforderung darstellen. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Internationalisierung der Ausschreibungen deutlich zugenommen. Da unsere Produkte den Kunden echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir von einer Minimierung der Risiken aus. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir nicht nur unsere Produkte, sondern auch unsere Produktionsanlagen in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die Investition in moderne, speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Produktionsanlagen verfügen wir über eine hohe Produktionsbereitschaft und -sicherheit in gleichbleibender Qualität. Hierdurch können wir unsere Kunden verlässlich beliefern und sehen Chancen, unsere Position auf dem Markt weiter auszubauen. Zudem setzen immer mehr unserer Kunden auf Nachhaltigkeit und streben Klimaneutralität an. Hier sehen wir mit unseren weitestgehend regional produzierten, klimafreundlichen Holzprodukten großes Potential. Durch permanente Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte und ihrer Langlebigkeit steigern wir deren Attraktivität im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten aus Stahl oder Beton. Die Erweiterung unseres Portfolios um mit unseren Artikeln verbundene Dienstleistungen wie z. B. die Nachbehandlung von Masten und Schwellen in den Linien ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine längere Lebensdauer und damit mehr Nachhaltigkeit unserer Produkte. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir vor allem in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGENAllgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hüfingen und ist beim Amtsgericht Freiburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 717762 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden nach der Fifo-Methode bewertet. Die Methode entspricht der tatsächlichen Verbrauchsfolge. Wesentliche Unterschiede zur Bewertung nach dem letzten bekannten Marktpreis ergeben sich nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen. Aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz werden aufgrund des Wahlrechts in § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) ermittelt. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82 % bzw. 1,83 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsansprüchen dienen, wurden mit den Pensionsrückstellungen saldiert, die im Zusammenhang mit diesen Vermögensgegenständen stehen. Folgende Beträge wurden verrechnet:
Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Sie entsprechen dem Zeitwert zum Bilanzstichtag. Zuführungen zu den Pensionsverpflichtungen wurden, soweit sie zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes bei der Gesellschaft bestanden und aufgrund der geänderten Bewertung erfolgten, mit 1/15 des Unterschiedsbetrags vorgenommen. Die bei der Anwendung der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gegebenenfalls mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Finanzanlagen
Die Währungsumrechnung bei der Fürstenberg - THP CZ, s.r.o. erfolgte beim Eigenkapital mit dem Stichtagskurs und beim Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs des Jahres. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf folgende Ausnahme eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 1.911,86 (im Vorjahr EUR 1.911,86) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um "andere Gewinnrücklagen" im Sinne des § 266 Abs. 2 HGB. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren (1,83 %) und dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren (1,76 %) beträgt EUR 674,00. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über EUR 745.212,96 (im Vorjahr EUR 703.527,32) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den übrigen Verbindlichkeiten über EUR 4.224.864,92 (im Vorjahr EUR 2.110.564,25) haben EUR 4.215.048,92 (im Vorjahr EUR 2.098.314,25) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. EUR 9.816,00 (im Vorjahr EUR 9.800,00) haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 2.450) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten bis 2026. Der Gesamtaufwand bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit beträgt rund TEUR 499. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 482,02 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Für Altersversorgung wurden EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 3.413,00) aufgewendet. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von EUR 1.471,40 (im Vorjahr EUR 1.636,40) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 823,56 (im Vorjahr EUR 1.044,75) enthalten. Bei den Erträgen aus Beteiligungen über EUR 375.000,00 (im Vorjahr EUR 375.000,00) handelt es sich um verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen enthalten EUR 5.339,23 (im Vorjahr EUR 6.416,77) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 54 Mitarbeiter.
Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Andreas Heidel, Gesamtgeschäftsführer Herr Jaroslav Podlaha, Gesamtgeschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
Hüfingen, 15. März 2024 Andreas Heidel Jaroslav Podlaha
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. September 2024 festgestellt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSFÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGENAn die Fürstenberg - THP GmbH, Hüfingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fürstenberg - THP GmbH, Hüfingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fürstenberg - THP GmbH, Hüfingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, 17. April 2024 Thomas Ruby, Wirtschaftsprüfer |
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