Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 717762
Vorher
THP Technische Holzprodukte HandelsgmbH
Eingetragen
18.2.1986
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von BöttcherwarenVeredlung von Holzwaren
Gegenstand
Produktion von sowie der Handel mit Holz und Holzprodukten aller Art sowie verwandter Produkte einschließlich Zubehörmaterial.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jaroslav Podlaha
seit 6.3.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
S.D. Christian Erbprinz zu FürstenbergFF-Capital GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
300.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fürstenberg - THP GmbH

Hüfingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGEN

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind international im Bereich Holzprodukte für die Infrastruktur tätig. Zu unseren Produkten zählen Holzschwellen, Holzmaste, Garten- und Landschaftsbauhölzer sowie Lärmschutzwände. In unserem Starkholzhof fertigen wir Rundhölzer für die Sägeindustrie sowie Rohware für unsere eigene Mastenfertigung. Unser Kundenkreis umfasst Großabnehmer im In- und Ausland.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit sind innovative Methoden zum Schutz von Hölzern im Außenbereich. Ebenso werden neue Produkte für spezielle Anwendungen unserer Kunden entwickelt, die zukunftsweisende Perspektiven für die Einsetzbarkeit des Werkstoffes Holz erschließen.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter, das sich mit jahrelanger Erfahrung und großer Sachkenntnis bei der Entwicklung neuer Produkte einbringt.

Ein Erfolgsbeispiel für unsere Bestrebungen, die Produkte noch langlebiger zu machen, ist Fürstenberg-InsideFume® (ein Verfahren zur Nachbehandlung von Hölzern, durch das die Einsatzdauer signifikant verlängert werden kann), welches zwischenzeitlich sowohl bei den Holzmasten als auch bei den Schwellen gut eingeführt ist. In weiteren Sparten wie z. B. bei Hochseil-/Klettergärten besteht großes Interesse an der Anwendung von InsideFume®.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs unserer Kunden gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung mit innovativen Produkten, einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit.

Die Rahmenbedingungen in unserer Branche werden in den letzten Jahren zunehmend von einer Verknappung des Rohstoffs geprägt. Qualitativ hochwertige Hölzer zu marktfähigen Preisen zu erhalten, ist aktuell eine der größten Herausforderungen. Hier profitieren wir von unserer guten Positionierung am Markt, verbunden mit langjährigen guten Geschäftsbeziehungen und unserem hohen Maß an Verlässlichkeit.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war für die Fürstenberg-THP GmbH ein ordentliches Jahr. Die Umsatzerlöse liegen 2.403 TEUR unter Vorjahresniveau. Gesamthaft betrachtet verlief das Jahr 2023 erwartungsgemäß. Vor allem im Schwellen- und im Dienstleistungsbereich konnten wir uns weiter verbessern. Der Mastenbereich bewegte sich etwa auf Vorjahresniveau. Die Bereiche Lärmschutz und Holzhof sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

3. Lage

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Erträge erzielen wir mit Holzschwellen und Holzmasten. Diese machen ca. 80% der gesamten Umsätze aus. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Investitionspolitik der Infrastrukturunternehmen ab.

Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, dies beruht auf inflationsbedingten Lohn- und Gehaltsanpassungen.

In 2023 liegt der Jahresüberschuss, nach dem außergewöhnlichen Jahr 2022, wieder auf einem normalen Niveau.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Zum Bilanzstichtag ergab sich eine Eigenkapitalquote von 58,6 %. Auch in 2023 wurde eine Ausschüttung aus dem Eigenkapital vorgenommen, dennoch ist unsere Eigenkapitalquote weiterhin überdurchschnittlich.

Zwecks Finanzierung unserer Geschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien des mittelbaren Eigentümers.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr gut.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Auf der Aktivseite stiegen insbesondere die Vorratsbestände durch gezielten Bestandsaufbau um 1.989 TEUR an. Auch in 2023 haben wir in diverse Maschinen und Anlagen investiert. Auf der Passivseite erhöhten sich mit 2.500 TEUR insbesondere die Darlehen des mittelbaren Eigentümers.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere Rohertragsanalysen und den Cashflow heran.

Das Rohergebnis verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1.100 TEUR. Der Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Veränderungen der langfristigen Rückstellungen) beträgt TEUR 1.211.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben, werden wir weiterhin konsequent an der Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte und der Erschließung neuer Märkte arbeiten.

Grundsätzlich sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir werden uns aber um noch mehr Nachhaltigkeit bemühen und den Nachhaltigkeitsgedanken bei der Entscheidungsfindung maßgeblich miteinbeziehen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens insgesamt positiv. Die Auftragslage für das kommende Jahr ist stabil.

In unserer Planung gehen wir von etwa gleichbleibenden Umsätzen in 2024 aus. Angesichts einer soliden Basis an Rahmenverträgen und eines ordentlichen Auftragsbestandes zu Beginn des Jahres auf Niveau des Vorjahres ist die Erreichung dieses Ziels realistisch.

Das Jahresergebnis wird auf einem ähnlichen Niveau wie in 2023 erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Stark gestiegene Rohholzpreise und eine Verknappung auf dem Holzmarkt sorgen für erschwerte Bedingungen bei der Beschaffung unserer Ausgangsmaterialien. Durch unsere vorausschauende Beschaffungspolitik besteht jedoch nur ein geringes Risiko von Lieferengpässen. Auch in der Holzbranche macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Das altersbedingte Ausscheiden langjähriger und qualifizierter Mitarbeiter wird für uns in den nächsten Jahren eine Herausforderung darstellen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Internationalisierung der Ausschreibungen deutlich zugenommen. Da unsere Produkte den Kunden echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir von einer Minimierung der Risiken aus. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir nicht nur unsere Produkte, sondern auch unsere Produktionsanlagen in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Durch die Investition in moderne, speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Produktionsanlagen verfügen wir über eine hohe Produktionsbereitschaft und -sicherheit in gleichbleibender Qualität. Hierdurch können wir unsere Kunden verlässlich beliefern und sehen Chancen, unsere Position auf dem Markt weiter auszubauen.

Zudem setzen immer mehr unserer Kunden auf Nachhaltigkeit und streben Klimaneutralität an. Hier sehen wir mit unseren weitestgehend regional produzierten, klimafreundlichen Holzprodukten großes Potential. Durch permanente Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte und ihrer Langlebigkeit steigern wir deren Attraktivität im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten aus Stahl oder Beton. Die Erweiterung unseres Portfolios um mit unseren Artikeln verbundene Dienstleistungen wie z. B. die Nachbehandlung von Masten und Schwellen in den Linien ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine längere Lebensdauer und damit mehr Nachhaltigkeit unserer Produkte.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir vor allem in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.841.646,54 2.060.539,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 193.447,70 156.145,84
II. Sachanlagen 1.216.869,98 1.473.064,91
III. Finanzanlagen 431.328,86 431.328,86
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.886.088,28 10.629.138,46
I. Vorräte 9.871.888,04 7.883.220,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.876.550,93 1.857.952,32
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.137.649,31 887.966,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.412,09 14.389,77
14.739.146,91 12.704.067,84

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 8.632.260,48 8.619.786,84
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 7.569.786,84 6.722.376,73
III. Bilanzgewinn 762.473,64 1.597.410,11
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.136.808,55 1.270.189,43
C. VERBINDLICHKEITEN 4.970.077,88 2.814.091,57
14.739.146,91 12.704.067,84

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.633.805,87 6.700.104,00
2. Personalaufwand 2.871.516,90 2.807.822,54
a) Löhne und Gehälter 2.413.976,99 2.380.822,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 457.539,91 427.000,16
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 448.220,15 418.566,17
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.566.227,02 1.680.515,96
5. Erträge aus Beteiligungen 375.000,00 375.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1,01
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 176.576,02 51.123,38
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 170.644,14 507.530,85
9. Ergebnis nach Steuern 775.621,64 1.609.546,11
10. Sonstige Steuern 13.148,00 12.136,00
11. Jahresüberschuss 762.473,64 1.597.410,11
12. Gewinnvortrag 1.597.410,11 892.060,23
13. Ausschüttung -750.000,00 -750.000,00
14. Einstellung Gewinnrücklagen -847.410,11 -142.060,23
15. Bilanzgewinn 762.473,64 1.597.410,11

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGEN

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hüfingen und ist beim Amtsgericht Freiburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 717762 eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden nach der Fifo-Methode bewertet. Die Methode entspricht der tatsächlichen Verbrauchsfolge. Wesentliche Unterschiede zur Bewertung nach dem letzten bekannten Marktpreis ergeben sich nicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Berücksichtigung zeitanteiliger Auflösungen.

Aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz werden aufgrund des Wahlrechts in § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) ermittelt. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82 % bzw. 1,83 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsansprüchen dienen, wurden mit den Pensionsrückstellungen saldiert, die im Zusammenhang mit diesen Vermögensgegenständen stehen. Folgende Beträge wurden verrechnet:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Pensionsverpflichtungen 380.461,60 377.622,20
Verrechnetes Deckungsvermögen -52.011,99 -50.370,22
328.449,61 327.251,98

Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Sie entsprechen dem Zeitwert zum Bilanzstichtag.

Zuführungen zu den Pensionsverpflichtungen wurden, soweit sie zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes bei der Gesellschaft bestanden und aufgrund der geänderten Bewertung erfolgten, mit 1/15 des Unterschiedsbetrags vorgenommen. Die bei der Anwendung der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gegebenenfalls mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Finanzanlagen

Beteiligungsquote
%
Jahr Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Fürstenberg - THP CZ s.r.o. Veseli nad Luznici (Tschechien) 100,00 2023 6.955 1.620
FK-LineCare GmbH Hüfingen 50,00 2022 37 -4

Die Währungsumrechnung bei der Fürstenberg - THP CZ, s.r.o. erfolgte beim Eigenkapital mit dem Stichtagskurs und beim Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs des Jahres.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf folgende Ausnahme eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 1.911,86 (im Vorjahr EUR 1.911,86) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um "andere Gewinnrücklagen" im Sinne des § 266 Abs. 2 HGB.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren (1,83 %) und dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren (1,76 %) beträgt EUR 674,00. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über EUR 745.212,96 (im Vorjahr EUR 703.527,32) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den übrigen Verbindlichkeiten über EUR 4.224.864,92 (im Vorjahr EUR 2.110.564,25) haben EUR 4.215.048,92 (im Vorjahr EUR 2.098.314,25) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. EUR 9.816,00 (im Vorjahr EUR 9.800,00) haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 2.450) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten bis 2026. Der Gesamtaufwand bis zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit beträgt rund TEUR 499.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 482,02 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten.

Für Altersversorgung wurden EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 3.413,00) aufgewendet.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von EUR 1.471,40 (im Vorjahr EUR 1.636,40) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 823,56 (im Vorjahr EUR 1.044,75) enthalten.

Bei den Erträgen aus Beteiligungen über EUR 375.000,00 (im Vorjahr EUR 375.000,00) handelt es sich um verbundene Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen enthalten EUR 5.339,23 (im Vorjahr EUR 6.416,77) aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 54 Mitarbeiter.

Gewerbliche Arbeitnehmer 33
Angestellte 14
Aushilfskräfte 7

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Andreas Heidel, Gesamtgeschäftsführer

Herr Jaroslav Podlaha, Gesamtgeschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

 

Hüfingen, 15. März 2024

Andreas Heidel

Jaroslav Podlaha

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 252.446,84 79.721,10 0,00 12.880,00 319.287,94
252.446,84 79.721,10 0,00 12.880,00 319.287,94
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 8.992,02 0,00 0,00 0,00 8.992,02
Technische Anlagen und Maschinen 2.103.552,21 31.579,23 0,00 0,00 2.135.131,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.332.873,25 33.328,53 0,00 0,00 1.366.201,78
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.670,80 84.698,22 0,00 0,00 111.369,02
3.472.088,28 149.605,98 0,00 0,00 3.621.694,26
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 406.328,86 0,00 0,00 0,00 406.328,86
Beteiligungen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
431.328,86 0,00 0,00 0,00 431.328,86
4.155.863,98 229.327,08 0,00 12.880,00 4.372.311,06
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.301,00 42.419,24 12.880,00 125.840,24
96.301,00 42.419,24 12.880,00 125.840,24
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 2.916,01 810,00 0,00 3.726,01
Technische Anlagen und Maschinen 1.223.694,31 276.891,48 0,00 1.500.585,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772.413,05 128.099,43 0,00 900.512,48
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.999.023,37 405.800,91 0,00 2.404.824,28
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.095.324,37 448.220,15 12.880,00 2.530.664,52
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 193.447,70 156.145,84
193.447,70 156.145,84
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 5.266,01 6.076,01
Technische Anlagen und Maschinen 634.545,65 879.857,90
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.689,30 560.460,20
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.369,02 26.670,80
1.216.869,98 1.473.064,91
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 406.328,86 406.328,86
Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
431.328,86 431.328,86
1.841.646,54 2.060.539,61

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. September 2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

FÜRSTENBERG - THP GMBH, HÜFINGEN

An die Fürstenberg - THP GmbH, Hüfingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fürstenberg - THP GmbH, Hüfingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fürstenberg - THP GmbH, Hüfingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, 17. April 2024

Thomas Ruby, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.