Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRA 11651
Vorher
Cookmal-Gesellschaft zur Förderung des Beratungshandels mbH & Co. KG
Eingetragen
30.12.1997
Branche
Herstellung von MalzHerstellung von Würzmitteln und SoßenHerstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln

Historie

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Management

NameRolle
Michael Satzinger
seit 9.1.2020
Prokura
Thomas Dreher
seit 2.7.2009
Prokura

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Name
Rolle
Ort
Cookmal Verwaltungs GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter
Fissler GmbH
Kommanditist

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cookmal-Gesellschaft zur Förderung des Beratungshandels mbH & Co. KG

Idar-Oberstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

31.12.2013
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   10.330,78 20
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   966.352,86 833
    976.683,64 853
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   5.028.312,69 4.650
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   1.068.450,81 613
davon gegen verbundene Unternehmen EUR 14.653,97 (Vj. TEUR 53)      
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   287.446,64 376
    6.384.210,14 5.639
C. Rechnungsabgrenzungsposten   27.733,59 7
    7.388.627,37 6.499

PASSIVA

     
      31.12.2013
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
II. Kapitaleinlage Kommanditisten 80.000,00   80
III. Einlagen zur Verlustverrechnung 1.407.430,28   1.407
    1.487.430,28 1.487
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse   0,00 0
C. Rückstellungen   478.226,06 130
D. Verbindlichkeiten   5.422.971,03 4.882
davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 4.521.118,24 (Vj. TEUR 4.070)      
davon aus Steuern EUR 411.795,82 (Vj. TEUR 349) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.421,56 (Vj. TEUR 0)      
    7.388.627,37 6.499

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

2014 2013
EUR TEUR
1. Rohergebnis 8.123.932,30 7.450
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 810.324,51 810
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 131.548,99 133
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 233.477,53 208
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.814.994,45 5.575
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 230,55 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.924,00 8
davon an verbundene Unternehmen EUR 7.818,25 (Vj. TEUR 7)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (= Jahresüberschuss) 120.893,37 716

Anhang 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

I. Erläuterung der Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert (lineare Methode).

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter werden ab 2014 bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Bis 2013 sind diese bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Diese bis 2013 gebildeten Sammelposten werden weiterhin über fünf Jahre abgeschrieben.

Handelswaren des Geschäftsbereichs Cookmal sind zu Anschaffungskosten (Listenpreis abzüglich Grundrabatte) bilanziert. Für Vorräte des Geschäftsbereichs Cookplanet werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (gleitender Durchschnittspreis) ermittelt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

b) Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr unter einem Jahr.

c) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.514. Zudem entfallen von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 88 (Vj. TEUR 69) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

II. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Mietverträge für die Shops haben eine Laufzeit zwischen 5 und 10 Jahren. Die Miete ist zum Teil umsatzabhängig, die jährliche Mindestmiete beträgt TEUR 2.238.

Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Außerbilanzielle Geschäfte

Unübliche außerbilanzielle Geschäfte, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage notwendig ist, bestanden im Berichtsjahr nicht.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte durch die Komplementärin Cookmal Beteiligungsgesellschaft zur Förderung des Beratungshandels mbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Thomas A. Metzger.

Auf die Berichterstattung über die Organbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Persönlich haftende Gesellschafter

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Cookmal Beteiligungsgesellschaft zur Förderung des Beratungshandels mbH (Stammkapital TEUR 26), Idar-Oberstein. Die persönlich haftende Gesellschafterin ist nicht am Kapital der Gesellschaft beteiligt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Angestellte: 27

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der VESTA GmbH, Idar-Oberstein einbezogen.

 

Idar-Oberstein, 06. Mai 2015

Die Geschäftsführung

Anlagenspiegel 2014

Anschaffungskosten
1.1.2014 Zugang Abgang Umbuchungen 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 236.454,56 0,00 0,00 0,00 236.454,56
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.265.602,66 357.197,48 5.057,49 0,00 4.617.742,65
  4.502.057,22 357.197,48 5.057,49 0,00 4.854.197,21
Abschreibungen
1.1.2014 Zugang Abgang Umbuchungen 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 216.348,10 9.775,68 0,00 0,00 226.123,78
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.432.745,43 223.701,85 5.057,49 0,00 3.651.389,79
  3.649.093,53 233.477,53 5.057,49 0,00 3.877.513,57
Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.330,78 20.106,46
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 966.352,86 832.857,23
  976.683,64 852.963,69

Lagebericht 2014

Geschäftsverlauf 2014

Im Geschäftsjahr 2014 wurde im Bereich Cookmal (Verkauf von Haushalts-, Küchen- und Tafelgeräten an Endverbraucher) ein Umsatzwachstum von 8,6 % erzielt. Das Ergebnis liegt insbesondere aufgrund der erstmaligen Bildung von Drohverlustrückstellungen für Shopschließungen sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen deutlich unter dem Budget.

Der stationäre Handel im Konzept Cookmal entwickelte sich während des gesamten Jahres mit leichten Abweichungen auf Planniveau, das Weihnachtsgeschäft blieb allerdings deutlich unter den Erwartungen.

Es wurden mit Berlin-Spandau und Stuttgart zwei neue Shops in sehr guten Centerlagen eröffnet, drei weitere Shops wurden umgebaut.

Der Umsatz der Internethandelsplattform Cookplanet konnte den Planwert nicht erreichen und unterschreitet auch den Vorjahreswert um 6,1 %.

Ertragslage

Aufgrund der o.g. Rückstellungszuführungen sowie mit den Shop-Umbauten verbundenen Aufwendungen konnte im Bereich Cookmal die prognostizierte Ertragssteigerung nicht erreicht werden.

Fehlende Deckungsbeiträge aus dem Umsatzrückgang sowie nicht geplante Beratungskosten und Nachzahlungen ausländischer Umsatzsteuern führten auch bei Cookplanet zu einem Unterschreiten des geplanten Ergebnisbeitrages.

Insgesamt wurde ein Ergebnis von TEUR 121 (Vorjahr TEUR 716) erzielt.

Vermögens und Finanzlage

Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 7.389 um TEUR 890 über dem Vorjahresniveau. Die Veränderung resultiert aus der Eröffnung von zwei Shops (Zunahme des Anlagevermögens und der Vorräte) und der Erhöhung der sonstigen Forderungen.

Die Finanzierung erfolgt unverändert über die Einlage- und Verrechnungskonten der Muttergesellschaft. Liquiditätsrisiken sind nicht erkennbar.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Risikomanagementsystem

Hauptrisikofaktor ist für Cookmal, wie für den gesamten deutschen Facheinzelhandel, die Entwicklung des Konsumentenverhaltens, beeinflusst durch gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, aber auch durch persönliche Veränderungen im Kaufverhalten des einzelnen Kunden.

Cookmal setzt mit seinen Shops stationär stark auf Einkaufserlebnis und Beratungsleistung und hält so dem reinen Preisdruck des Internets stand.

Das Umsatzrisiko des stationären Handels liegt heute weitgehend im Wachstum des Onlinegeschäftes.

Durch Einführung von verbindlichen Bestandslimits für die einzelnen Shops konnte das Bestandsrisiko insgesamt deutlich minimiert werden.

Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden.

Prognose

Mit der Ausweitung des Sortiments und zusätzlichen Werbeaktivitäten im Internethandel sowie dem Ausbau des stationären Handels durch die Eröffnung von drei neuen Shops streben wir für die Gesellschaft in 2015 insgesamt ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich an.

Aufgrund der mit den genannten Maßnahmen verbundenen Kosten (Ausweitung des Lagers, Werbung, Ausbildung neuer Geschäftsbesorger) sowie zusätzlicher Belastungen aus dem geplanten Umbau bestehender Shops wird jedoch voraussichtlich keine wesentliche Verbesserung des Ergebnisses in 2015 eintreten.

 

Idar-Oberstein, 6. Mai 2015

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cookmal Gesellschaft zur Förderung des Beratungshandels mbH & Co. KG, Idar-Oberstein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, 6. Mai 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Th. Müller, Wirtschaftsprüfer

Hellmich, Wirtschaftsprüfer

Hinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB:

Die Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014 erfolgt unter Inanspruchnahme der gesetzlich vorgesehenen Erleichterung für mittelgroße Gesellschaften. Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

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