Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 32395
Eingetragen
4.12.2019
Branche
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)Vermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere GesundheitstätigkeitenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
die entgeltliche Erbringung von Dienstleistungen im Gesundheitswesen, insbesondere für Ärzte, Apotheker, Heilpraktiker, Krankenhäuser und berufsständische Organisationen. Dazu zählen insbesondere Leistungen im Zusammenhang mit Vertrieb, Marketing, Datenverarbeitung, Abrechnung, Rechnungswesen, Praxis-Consulting und Personalwesen, wie etwa: a) Beratung und Vertretung der Ärzte in Honorarfragen sowie in weiteren einheitlichen Fragen der Arztpraxis; b) Rechnungsstellung, Geltendmachung und Einziehung der ärztlichen Honorare unter Beachtung der ärztlichen Gebührenordnung und der zwischen Ärzteschaft und Versicherung bzw. Versicherungsträgern abgeschlossenen Honorarverträge, c) Übernahme aller berufsbedingten Büro- und Verwaltungsarbeiten der Ärzte; d) Beratung in den Fragen der Praxisorganisation und deren Durchführung. Ausgenommen sind Leistungen, die Ärzten, Apothekern oder Heilpraktikern vorbehalten sind oder in anderer Weise als heilende Behandlung anzusehen sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mike Wolfs
seit 17.11.2025
Geschäftsführer
Dieter Josef Ludwig
seit 4.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Privatärztliche Verrechnungs-Stelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg e. V.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
253.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PVS bayern GmbH

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die PVS bayern GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr. Als Dienstleistungsunternehmen von und für niedergelassene Ärzte, Chefärzte mit eigenem Liquidationsrecht und Krankenhäuser ist die Gesellschaft der berufsständischen Tradition eines ärztlichen Selbstverwaltungsorgans verpflichtet.

Die Gesellschaft operiert in der heutigen Form seit 2006 schwerpunktmäßig im Bundesland Bayern. Die PVS bayern GmbH konzentriert sich von ihrer Geschäftsstelle in München aus auf folgende Geschäftsfelder (Kerngeschäft):

- Rechnungserstellung, Geltendmachung und Einziehung der ärztlichen Honorare unter Beachtung der Gebührenordnung,

- Beratung und Vertretung der Ärzte in Honorarfragen und im Liquiditätsmanagement,

- Berechnung, Dokumentation und Abwicklung von Drittbeteiligungen aller Art, insbesondere im Segment der Chefarzt- und Krankenhausabrechnung,

- Rechnungserstellung, Geltendmachung und Einziehung ärztlicher Honorare gegenüber gesetzlich versicherten Patienten aus Selbstzahlerleistungen im Auftrag überregionaler Großlabore.

Die unternehmerische Zielsetzung besteht in der Erreichung angemessener Überschüsse zur Finanzierung des weiteren Wachstums und zur langfristigen Sicherung des Unternehmens.

Die Geschäftsbeziehungen zu den Kunden sind in der Regel langfristig und beinhalten die unbefristete und umfängliche Beauftragung zur Durchführung des Abrechnungs- und Forderungsmanagements. Für das Kundensegment der niedergelassenen Ärzte wird - optional zu den Leistungen des Kerngeschäfts - die sogenannte Sofortauszahlung angeboten. Diese Serviceleistung ("unechtes Factoring") qualifiziert die PVS bayern GmbH als Finanzdienstleistungsunternehmen im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich der Gesundheitsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2023 positiv entwickelt. Die spezifische Entwicklung im für die PVS bayern GmbH relevanten Teilmarkt "Bayern", insbesondere in der Region München, war in 2023 von einer für die Privatliquidation der Ärzte positiven wirtschaftlichen Gesamtlage, aber auch weiterhin durch eine hohe Wettbewerbsintensität diverser Anbieter für das Abrechnungsgeschäft dieser Leistungen, gekennzeichnet.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch ein Umsatzwachstum insbesondere im Segment der "Niedergelassene Ärzte".

Der Kundenbestand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 von 582 auf 671. Die Anzahl der bearbeiteten Rechnungen ist von 987 Tsd. im Jahre 2022 auf 955 Tsd. im Geschäftsjahr 2023 leicht gesunken. Insgesamt hat die PVS bayern GmbH im Geschäftsjahr 2023 ein Honorarvolumen von rund € 116.1 Mio. für ihre Kunden abgerechnet (Vorjahr: € 99,2 Mio.).

Das Ergebnis bewegt sich insgesamt unter Vorjahresniveau mit deutlichen Verschiebungen, insbesondere im niedergelassenen Bereich. Während der Laborbereich einen Rückgang von etwa 15 % verzeichnete, wuchs gleichzeitig der "klassische Bereich der (Klein) Praxen" um 17 %.

3. Lage

a) Umsatzentwicklung und Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat die PVS bayern GmbH in ihrem Kerngeschäft, der Erbringung von Abrechnungsdienstleistungen für Ärzte, Provisionserträge in Höhe von T€ 3.813 (Vorjahr: T€ 3.373) erzielt.

Die Zinsen aus der Vorschussfinanzierung betragen T€ 177 (Vorjahr: T€ 141).

Trotz eines Anstiegs der Provisionserträge in Höhe von T€ 3.813 (Vorjahr: T€ 3.373), der übrigen betrieblichen Erträge von T€ 1.244 (Vorjahr: T€ 1.468) und Zuschreibungen auf Forderungen von T€ 55 (Vorjahr: T€ 0) in Summe, stiegen die betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.021 (Vorjahr: T€ 4.402) überproportional an, so dass unter Berücksichtigung des Zinsergebnisses in Höhe von T€ 169 (Vorjahr: T€ 143) und der Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 56) ein Gewinn (vor Abführung) in Höhe von T€ 253 (Vorjahr: T€ 527) ausgewiesen wird. Der Anstieg betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf einen Anstieg von Rechtskosten zurückzuführen.

Die Gesellschaft weist nach Gewinnübernahme durch die PVS holding GmbH in Höhe von T€ 253 (Vorjahr: T€ 527) aufgrund des bestehenden Beherrschung- und Gewinnabführungsvertrags ein ausgeglichenes Ergebnis aus.

b) Finanzlage

Die Finanzausstattung des Unternehmens ist durch die mit der Muttergesellschaft geschlossenen Verträge jederzeit ausreichend und gesichert. Der Finanzmittelfonds ist im Jahresvergleich um T€ 535 auf T€ 844 gesunken.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Jahresvergleich um T€ 230 gesunken und beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 3.318.

Das Eigenkapital beträgt unverändert T€ 500. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 15,1 % (Vorjahr: 14,1 %).

Das Eigenkapital von T€ 500 stellt unter Berücksichtigung des mit der Muttergesellschaft geschlossenen und ungekündigten Ergebnisabführungsvertrages einen angemessenen und ausreichenden Risikopuffer im Hinblick auf die Geschäfts- und Risikostrategie der PVS bayern GmbH dar.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung berücksichtigt zur Unternehmenssteuerung unterschiedliche Perspektiven im Vorfeld unternehmerischer Entscheidungen. Zu diesem Zweck werden zumindest einmal im Monat in einem Bericht Kennzahlen für die für relevant erachteten Perspektiven zusammengefasst. Die Berichte werden mit den verantwortlichen Mitarbeitern und im Geschäftsführerkreis besprochen und den weiteren operativen, taktischen und strategischen Entscheidungen zugrunde gelegt.

In der Finanzperspektive sind Kennzahlen definiert worden, anhand derer die Erreichung der finanziellen Ziele gemessen wird. Maßgebliche Kennzahlen für den erfolgswirtschaftlichen Bereich sind die Umsatz-, Ergebnis- und Kundenentwicklung in den verschiedenen Produkt- und Leistungssegmenten. Darüber hinaus wird über die wesentlichen Ergebnisse der kundenindividuellen Deckungsbeitragsrechnung berichtet.

III. Prognosebericht

Die Geschäftsstrategie der PVS Bayern GmbH bleibt weiterhin auf nachhaltiges Umsatz- und Ergebniswachstum ausgerichtet, mit dem klaren Ziel, den Marktanteil in der Region "Bayern" im Segment der niedergelassenen Ärzte mittelfristig signifikant zu steigern und als bedeutender Marktteilnehmer wahrgenommen zu werden.

Wir erwarten auch in der neuen Legislaturperiode auf Bundesebene keine grundlegenden Strukturänderungen im Gesundheitsmarkt. Das bewährte 2-Säulen-Modell aus PKV und GKV wird voraussichtlich kurz- bis mittelfristig in seiner jetzigen Form erhalten bleiben, obwohl ideologische Tendenzen der aktuellen Bundesregierung in Richtung Bürgerversicherung zeigen. Finanzielle Notwendigkeiten und verfassungsrechtliche Hürden stehen einer raschen Umsetzung solcher Pläne jedoch entgegen.

Die anhaltend hohe Inflation und insbesondere die stark gestiegenen Energiepreise beeinflussen auch unser Unternehmen. Bisher sind unsere Personalkosten stabil geblieben, jedoch erwarten wir eine deutliche Steigerung, sobald die aktuelle Tarifvereinbarung zum 31.12.2023 ausläuft, was den Großteil unserer Aufwendungen ausmacht.

Das Ergebnis bewegt sich insgesamt auf Vorjahresniveau, da es trotz einer zweistelligen Wachstumsrate im Kerngeschäft der Abrechnungsleistungen zu einer höheren Kostenbelastung im Anwaltsgeschäft gekommen ist.

Dies betrifft die nicht vertragskonforme Abrechnung der Altfälle seit 2016, die nun sukzessive abgeschlossen werden und einen zusätzlichen Kostenbetrag von etwa 600 Tsd. € verursacht haben.

Die Geschäftsführung wird auch im Jahr 2024 alle notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen, um Auswirkungen so gering wie möglich zu halten sowie schnell und effektiv handeln.

Ziel für 2024 ist wieder ein Wachstum oberhalb des Wachstums im Gesamtmarkt und ein operatives Ergebnis zwischen 500 Tsd. € - 750 Tsd. €.

Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen. .

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Risikomanagement

Die PVS bayern GmbH ist Finanzdienstleistungsunternehmen im Sinne des KWG und hat deshalb die gesetzlichen Anforderungen im Hinblick auf ein angemessenes und funktionsfähiges Risikomanagement zu erfüllen. Als Tochtergesellschaft der PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr, ist sie in das Konzernrisikomanagement des PVS holding-Konzerns eingebunden.

Die Rahmenbedingungen für die Gestaltung des Risikomanagements sind konzernweit gültig und sind im Organisationshandbuch verbindlich geregelt.

Zentrale Aufgabe des Risikomanagements ist die Sicherstellung der Risikotragfähigkeit unter Berücksichtigung der definierten Risikobereitschaft des PVS holding-Konzerns. Hierfür formuliert die Abteilung "Risikomanagement" (der PVS holding GmbH) unter Beachtung der Geschäftsstrategie die Risikostrategie.

Die Geschäftsführung der PVS bayern GmbH trägt die Verantwortung für alle Risiken der PVS bayern GmbH und ist im Rahmen der Einbindung in die Entscheidungsprozesse auf Konzernebene für die Festlegung, die jährliche Überprüfung und Umsetzung der Teilrisikostrategie für die PVS bayern GmbH verantwortlich. Die Teilrisikostrategie legt in Übereinstimmung mit den gesetzlichen, satzungsmäßigen und aufsichtsrechtlich zu beachtenden Anforderungen den grundsätzlichen Umgang mit Risiken in der PVS bayern GmbH fest.

Im Mittelpunkt der Risikostrategie für die PVS bayern GmbH steht das ertragsorientierte Eingehen von Risiken unter Berücksichtigung der Risikodeckungsmasse. Das Risikomanagement bildet einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Der auf Konzernebene installierte Risikomanagementprozess wird sukzessive weiterentwickelt, so dass der PVS holding-Konzern als Ganzes sowie die PVS bayern GmbH als Teil stets über zeitgemäße und risikoadäquate Instrumentarien und Rahmenbedingungen verfügen. Aktualisierungen betreffen sowohl organisatorische Regelungen wie Kompetenzrichtlinien und Prozess- bzw. Systemdokumentationen, als auch die Methoden zur Risikoidentifizierung, -quantifizierung, -kontrolle und - steuerung.

Alle geschäftspolitischen Entscheidungen sind unter Beachtung der satzungsmäßigen Aufgaben grundsätzlich an der Erzielung einer entsprechenden Rentabilität zu messen. Risiken werden eingegangen, wenn sie zur Erzielung von Erfolgen notwendig und im Verhältnis zu den Chancen vertretbar sind. Damit verbunden ist die geschäftspolitische Zielsetzung, bei günstigem Chance-/Risikoprofil Risiken einzugehen und bei ungünstigerem Chance-/Risikoprofil für eine Kompensation oder Verminderung von Risiken zu sorgen. Risiken mit vertretbarem potenziellem Schaden werden nur dann akzeptiert, wenn sie aus Sicht eines ordentlichen und gewissenhaft handelnden Kaufmanns im Sinne der langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs notwendig erscheinen.

b) Wesentliche Risiken

Definition wesentliches Risiko

Als wesentlich werden durch die Finanzaufsicht einige typische bankgeschäftliche Risiken genannt, die auf jeden Fall als wesentlich einzustufen sind. Dazu gehören:

- Adressenausfallrisiken

- Marktpreisrisiken

- Liquiditätsrisiken

- operationelle Risiken

Grundsätzlich handelt es sich bei wesentlichen Risiken um Risiken, die die Vermögenslage (inkl. Kapitalausstattung), die Ertragslage oder die Liquiditätslage erheblich beeinträchtigen können.

Das Adressenausfallrisiko beschreibt die Gefahr, dass eine Gegenpartei (Adresse) nicht oder nur zum Teil in der Lage ist, den vertraglich vereinbarten Verpflichtungen nachzukommen. Der Begriff bezieht sich auch auf Verlustgefahren, die durch Bonitätsänderungen der Gegenpartei zu Stande kommen können.

Im Rahmen der für 2023 durchgeführten Risikoanalyse wurde das sich für die PVS bayern GmbH aus dem Ausfall einer Gegenpartei ergebende Gesamtrisiko als gering eingestuft. Hintergrund hierfür ist die aus dem Geschäftsmodell der PVS bayern GmbH resultierende sehr niedrige Ausfallwahrscheinlichkeit von Forderungen.

Das Marktpreisrisiko ist das Risiko potenzieller Verluste bilanzwirksamer und außerbilanzieller Positionen aufgrund von Schwankungen der Marktpreise (Aktienkurse, Zinssätze, Wechselkurse). Marktpreisrisiken ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 für die PVS bayern GmbH nicht, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr keine marktpreissensiblen Aktiva oder Passiva gehalten hat.

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Institut nicht mehr uneingeschränkt seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Es umfasst die Risiken, die aus einem zeitlich nicht synchron verlaufenden Zu- und Abfluss von Finanzmitteln entstehen. Für den PVS holding-Konzern im Allgemeinen und die PVS bayern GmbH im Speziellen bestanden im Geschäftsjahr 2023 keine Liquiditätsrisiken. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die PVS bayern GmbH zu jedem Zeitpunkt ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen.

Als operationelles Risiko wird die Gefahr von Verlusten infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, von Menschen oder infolge externer Ereignisse bezeichnet. Operationelle Risiken werden im Gegensatz zu Adressenausfallrisiken oder Marktpreisrisiken zwar grundsätzlich nicht bewusst eingegangen, um daraus zusätzliche Erträge zu generieren, jedoch sind sie regelmäßig eine Begleiterscheinung der normalen Geschäftstätigkeit eines Institutes. Zu den operationellen Risiken gehören z.B. Umweltkatastrophen, Terroranschläge und Verluste durch mangelnde Funktionstrennung (Barings) oder Versagen von Prozessen, z.B. mangels prozessintegrierter Kontrollen. Operationelle Risiken als Folge des Versagens von internen Verfahren, Menschen oder Systemen können Schadenersatzforderungen von Kunden nach sich ziehen. Zu den operationellen Risiken zählen auch Risiken, die sich aus möglichen kriminellen Maßnahmen mit dem Ziel der Unterschlagung oder Bereicherung durch Mitarbeiter des Unternehmens ergeben.

Nicht wesentliche Risiken werden in den Fachbereichen adäquat ihres Risikogehalts durch organisatorische Maßnahmen (Vier-Augen-Prinzip, Arbeitsanweisungen und Ablaufbeschreibungen, Kontrollen usw.) überwacht und gesteuert.

c) Management der wesentlichen Risiken

Adressenausfallrisiko

In unserem Markt ist der Ausfall der Rechnungsschuldner (Patienten der Ärzte) sehr gering. Erst für diesen geringen Prozentsatz ergibt sich ein Ausfallrisiko bezüglich der Rückforderung gegen unseren Kunden.

Gemäß vertraglicher Vereinbarung werden die jeweiligen Kunden bei Ausfall der vorfinanzierten Forderungen in Regress genommen. Dies mildert das Adressenausfallrisiko, welches ausschließlich gegenüber eigenen Kunden und nicht wie sonst im Factoringgeschäft üblich gegenüber einer Vielzahl anonymer Rechnungsschuldner besteht.

Die Vorauszahlung an die Kunden gilt für einen befristeten Zeitraum, der so gewählt ist, dass der überwiegende Anteil der vorausgezahlten Rechnungen durch den Mahn- und Inkassoprozess des Instituts bei Fristablauf bezahlt ist. Die verbleibenden offenen Forderungen werden durch vertragliche Regelung dem Kunden als Rückzahlungsverpflichtung auf seinem beim Institut geführten Kundenkonto belastet und durch automatisierte Prozesse mit neuen Auszahlungsansprüchen des Kunden aus "frischen" Rechnungen verrechnet. Durch dieses Verfahren ist die Gesellschaft davon befreit, bei weiterhin bestehender Geschäftsbeziehung Inkassoprozesse für eigene Rückforderungen gegen Kunden zu betreiben. Analog gilt dies auch für die eigene Vergütungsforderung des Instituts gegen seine Kunden. Ein Adressenausfallrisiko in Bezug auf Forderungen gegen Kunden ergibt sich erst bei Beendigung einer Geschäftsbeziehung. Für diesen Fall gibt es Verfahren und Prozesse, mit denen der Ausgleich solcher Forderungen erwirkt werden soll.

Risikokonzentrationen vermeiden wir durch kundenindividuelle Limitierung des Factoringvolumens. Unterjährig wird die Entwicklung der Kundensalden permanent beobachtet.

Im Geschäftsjahr wurden Forderungen im Gesamtwert von rund T€ 0,1 ausgebucht. Es bestehen angemessene Wertberichtigungen für Forderungen an Anschlusskunden und an Patienten der Anschlusskunden.

Operationelle Risiken

Für Fälle menschlichen Fehlverhaltens, der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, die zum Beispiel zu fehlerhaften Abrechnungen zu Lasten des Kunden führen, existiert eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit Selbstbehalt. Ungeachtet dessen können bei fehlerhaften Abrechnungen, die in der Regel noch nicht verjährten Leistungen grundsätzlich auch nachgefordert werden. Zu dem Bereich der operationellen Risiken zählen auch Risiken, die sich aus möglichen kriminellen Maßnahmen mit dem Ziel der Unterschlagung oder Bereicherung durch Mitarbeiter oder Externe ergeben.

Vorstehend beschriebenen möglichen Fehlern wird durch verschiedene organisatorische Maßnahmen, insbesondere auch durch die Bestellung eines Geldwäschebeauftragten, die Einrichtung einer zentralen Stelle sowie die Implementierung von entsprechenden Richtlinien/Arbeitsanweisungen, begegnet. Im Rahmen der Richtlinien/Arbeitsanweisungen kommen der Funktionstrennung sowie dem Vier-Augen-Prinzip bei der Bearbeitung risikorelevanter Prozesse besondere Bedeutung zu.

Operationelle Risiken, die sich aus dem Einsatz von EDV-Systemen ergeben, begrenzt die Gesellschaft durch die Nutzung eines von der PVS holding GmbH vorgehaltenen IT-Sicherheitskonzeptes, das einschließlich der Bereiche Datensicherheit, Datensicherung und Datenschutz webbasiert im wiki IT dokumentiert ist. Es existieren interne und externe Firewallsysteme, um Kundendaten vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Das Sicherheitskonzept sieht ferner ein Backup-System sowie eine tägliche Datensicherung aller Bewegungsdaten vor. In Form von Notfallplänen ist zudem vorgegeben, wie die Betriebsbereitschaft der EDV innerhalb kurzer Zeit wieder hergestellt werden kann.

Zusätzlich wird jeder Mitarbeiter bei der Einstellung über eventuelle Risiken im Umgang mit den EDV-gestützten Systemen informiert und erhält Handlungsanweisungen für verschiedene Arten von Störfällen. Die Kenntnisnahme und die Verpflichtung zur Einhaltung der Richtlinien/Arbeitsanweisungen bestätigt der Mitarbeiter durch seine Unterschrift.

Im Bereich der operationellen Risiken sind im Geschäftsjahr keine nennenswerten Schäden eingetreten.

d) Zusammenfassende Risikobeurteilung

Die PVS bayern GmbH als Teileinheit des PVS holding-Konzerns verfügt über ein dem Umfang und Risikogehalt der Geschäftstätigkeit angemessenes System zur Steuerung und Überwachung der vorhandenen Risiken gemäß § 25a KWG. Durch das auf Konzernebene installierte Risikomanagement und -controlling können Risiken frühzeitig identifiziert, Informationen an die zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet und Risiken gesteuert werden.

Die Risikotragfähigkeit war in 2023 unter Berücksichtigung der konzernstrategisch entschiedenen und gewollten Unterstützung durch die Muttergesellschaft - insbesondere durch den Ergebnisabführungsvertrag - jederzeit gegeben. Die Risikolage ist insgesamt als vertretbar einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken und solche Risiken, die über das übliche geschäftliche Maß hinausgehen, sind nicht erkennbar.

Die Geschäftsführung der PVS bayern GmbH sieht sich auf der Grundlage des bestehenden Risikomanagements sowohl für das Bestandsgeschäft als auch für die kommenden Herausforderungen gerüstet.

2. Chancenbericht

Die Geschäftsstrategie der PVS bayern GmbH ist auf dynamisches und nachhaltiges Umsatz- und Ergebniswachstum ausgerichtet. Durch die Weiterentwicklung unseres Dienstleistungsangebotes und durch den Ausbau unserer Vertriebsstruktur sehen wir gute Chancen, unseren Marktanteil weiter signifikant zu erhöhen.

Auf Basis der analysierten parteipolitischen Programme zur Gesundheitspolitik gehen wir davon aus, dass es mittel- bis langfristig zu strukturellen Änderungen im Gesundheitsmarkt kommen wird. Insbesondere wird es unseres Erachtens zu einer Modifikation des bewährten 2-Säulenmodells aus PKV und GKV kommen. In dieser Entwicklung, d. h. der Schaffung einer sogenannten Grundsicherung, die durch vielfältige - private - Zusatzabsicherungen ergänzt werden kann, sehen wir sowohl ein deutliches Risiko für das bisherige Geschäftsmodell als aber auch erhebliche Wachstumsmöglichkeiten mit leicht modifizierten Geschäftsmodellen für die PVS bayern GmbH. Die Konsequenzen einer solchen strukturellen Marktänderung und die insoweit notwendigen Reaktionen der PVS bayern GmbH auf eine solche Entwicklung werden bereits heute simuliert.

Unter Beachtung der vorstehenden Annahmen geht die Geschäftsführung der PVS bayern GmbH davon aus, dass kurz-, mittel- und langfristig erhebliche Wachstumschancen in dem für die Gesellschaft relevanten Markt bestehen.

V. Gesamtaussage

Für die PVS bayern GmbH ergeben sich aus heutiger Sicht nachhaltige Wachstumspotenziale. Zugleich ist die PVS bayern GmbH Risiken ausgesetzt, die zum einen Teil durch das angemessene und funktionsfähige Risikomanagement verhindert bzw. gesteuert werden können, die jedoch zum anderen Teil, insbesondere soweit dies Konsequenzen aufgrund von politischen Entscheidungen nur begrenzt beherrschbar sind.

Vor dem Hintergrund der hohen Qualität der von der Gesellschaft angebotenen Leistungen, der finanziellen Stabilität, des eingerichteten Risikomanagements und der Flexibilität der angebotenen Dienstleistungen im Hinblick auf mögliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen sieht sich die Gesellschaft in der Lage, die künftigen Risiken zu bewältigen und zukünftigen Chancen wahrzunehmen.

 

Mülheim an der Ruhr, 29. Mai 2024

Gerd Oelsner

Dieter Ludwig

Bilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
1. Barreserve
a) Kassenbestand 655,13 536,29
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 843.424,52 1.378.836,45
3. Forderungen an Kunden 1.818.126,36 1.393.490,99
4. Immaterielle Anlagewerte 1,00 1,00
5. Sachanlagen 4.859,00 7.466,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 651.345,32 767.467,56
3.318.411,33 3.547.798,29

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 1.397.184,65 1.321.901,15
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.227.488,68 1.569.284,14
3. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 42.184,00 42.155,00
b) andere Rückstellungen 151.554,00 114.458,00
193.738,00 156.613,00
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 253.000,00 253.000,00
b) Kapitalrücklage 247.000,00 247.000,00
c) Bilanzgewinn 0,00 0,00
500.000,00 500.000,00
3.318.411,33 3.547.798,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 200.369,94 156.699,00
2. Zinsaufwendungen -31.662,38 -13.518,41
168.707,56 143.180,59
3. Provisionserträge 3.813.396,29 3.372.878,43
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.243.723,33 1.468.401,09
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -1.213.821,00 -1.092.565,56
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -255.186,73 -238.125,51
darunter:
für Altersversorgung: € -179,00 (Vorjahr: € 4.830,00)
-1.469.007,73 -1.330.691,07
b) andere Verwaltungsaufwendungen -3.552.558,30 -3.071.209,22
-5.021.566,03 -4.401.900,29
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -3.478,38 -8.783,94
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen -2.208,79 -46.903,05
8. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen 55.100,00 0,00
52.891,21 -46.903,05
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 253.673,98 526.872,83
9. Sonstige Steuern -405,00 136,00
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -253.268,98 -527.008,83
11. Jahresüberschuss / Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 32395 eingetragen.

Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 2 Nr. 9 des Kreditwesengesetzes (KWG).

Die Gesellschaft hat gemäß § 64j Abs. 2 KWG mit Schreiben vom 18. September 2009 die Ausübung der Tätigkeit als Finanzdienstleister im Sinne von § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) angezeigt. Gemäß § 64j KWG gilt die Erlaubnis für Factoring Leistungen mit der Anzeige als erteilt. Das Bestätigungsschreiben der BaFin datiert vom 20. November 2009.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß der §§ 340 bis 340o des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.

Das Institut hat gemäß § 2 Absatz 1 RechKredV bei der Aufstellung des Jahresabschlusses (Gliederung der Bilanz) das Formblatt 1 und das Formblatt 3 (Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung) verwendet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

B. ANGABEN ZU DEN IN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ANGE WANDTEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

I. Angaben zur Bilanz

Der Kassenbestand ist zum Nennwert bilanziert.

Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert ausgewiesen.

Forderungen an Kunden werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Erworbene Immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen vorgenommen. Die Zugänge beweglicher Anlagegüter des Geschäftsjahres werden analog § 7 Abs. 1 S. 4 und Abs. 2. S. 3 EStG zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250,00 sind als Aufwand erfasst worden.

Der Gesamtbetrag (Buchwert) der von dem Institut im Rahmen seiner Tätigkeit genutzten Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt T€ 5 (Vorjahr: T€ 7).

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel in der Anlage 1 zum Anhang zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten bilanziert und beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich übrige Forderungen. Sie entfallen im Wesentlichen mit T€ 290 (Vorjahr: T€ 723) auf Forderungen gegen Patienten sowie mit T€ 92 (Vorjahr: T€ 43) auf den Geschäftsanteil an und die Forderungen gegen das Versandzentrum der Privatärztlichen Verrechnungsstellen eG. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 19) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB.

Handelsbilanz
Steuerbilanz
latente Steuern
Aktive latente Steuern
Pensionsrückstellung 42.184,00 9.901,00 11.040,79
Jubiläumsgeldverpflichtung 23.714,00 3.667,00 6.856,07
Urlaubs- und Überstundenrückstellungen 33.700,00 30.477,00 1.102,27
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 15.418,00 14.927,00 167,92
19.167,05

Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 34,2 % berechnet.

In Anwendung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern verzichtet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen und beinhalten als wesentliche Einzelposten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.168 (Vorjahr: T€ 1.351). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 1.157 (Vorjahr: T€ 1.333) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und T€ 15 (Vorjahr: T€ 13) auf Verbindlichkeiten aus Steuern.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus der Anlage 2 zum Anhang ersichtlich.

Die ausgewiesenen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise über deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz bzw. mit dem Abzinsungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer Restlaufzeit von fünfzehn Jahren abgezinst.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) und einem Rententrend von 2 % nach dem Teilwertverfahren berechnet. Die Rückstellung wurde in Höhe des versicherungsmathematischen Deckungskapitals gebildet.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB stellt sich wie folgt dar:

Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB a.F.: 43.285,00
Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB n.F.: 42.184,00
Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB: 1.101,00

Die anderen Rückstellungen enthalten als wesentliche Einzelposten Rückstellungen Überstunden und Urlaub von T€ 33 (Vorjahr: T€ 18), für ausstehende Honorare von T€ 30 (Vorjahr: T€ 38), Jubiläumsgeldverpflichtungen von T€ 24 (Vorjahr: T€ 20), Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen von T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) sowie Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses von T€ 19 (Vorjahr T€ 19).

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 253. Es ist in voller Höhe eingezahlt.

In die Kapitalrücklage wurden T€ 247 durch die Gesellschafterin eingezahlt.

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinserträge in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 157) sind ausschließlich im Inland erzielt worden.

Im Posten Zinsaufwendungen sind Zinsen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 2) aus der Aufzinsung von Rückstellungen und in Höhe von T€ 31 (Vorjahr: T€ 11) an verbundene Unternehmen enthalten.

Die Provisionserträge in Höhe von T€ 3.813 (Vorjahr: T€ 3.373) sind ausschließlich im Inland erzielt worden.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 1.244 (Vorjahr: T€ 1.468) sind ausschließlich im Inland erzielt worden. Sie beinhalten als wesentliche Einzelposten Erträge aus der Weiterbelastung von Anwaltsgebühren von T€ 334 (Vorjahr: T€ 439) sowie Erträge aus der Erstattung von Mahnkosten von T€ 275 (Vorjahr: T€ 275) und Auslagen von T€ 309 (Vorjahr: T€ 329). Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 13) enthalten.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von T€ 3.553 (Vorjahr: T€ 3.071) enthalten als wesentliche Einzelposten Aufwendungen aus Anwaltsmahnungen und Auslagen der Rechtsanwälte (T€ 1.000, Vorjahr: T€ 316), die Kostenumlagen der PVS holding GmbH (T€ 689, Vorjahr: T€ 793), Anwalts- und Gerichtskosten (T€ 478, Vorjahr: T€ 543), Portokosten (T€ 525, Vorjahr: T€ 532), Raumkosten (T€ 313, Vorjahr: T€ 265), Inkassomahnungen von T€ 282 (Vorjahr: T€ 356) sowie Werbekosten (T€ 50, Vorjahr: T€ 38).

Die sonstigen Steuern entfallen auf KFZ-Steuern.

C. ZUSÄTZLICHE ANGABEN

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Konzernverhältnisse

Die PVS bayern GmbH wird in den Konzernabschluss der PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr, im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen; dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist bei der Konzernobergesellschaft in Mülheim an der Ruhr einzusehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Mietverhältnissen in Höhe von T€ 350. Es bestehen Rückgriffsansprüche Mietbürgschaften in Höhe von T€ 74.

Arbeitnehmer

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich auf 21 (Vorjahr: 20). Dabei handelt es sich ausschließlich um angestellte Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Zu Mitgliedern der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Gerd Oelsner, Kaufmann, Mülheim an der Ruhr, und

Herr Dieter Josef Ludwig, Diplom-Betriebswirt (FH), Wuppertal.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 von € 253.268,98 wurde entsprechend dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr, abgeführt.

 

Mülheim an der Ruhr, 29. Mai 2024

Gerd Oelsner

Dieter Ludwig

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2023
Immaterielle Anlagewerte
Lizenzen 1.803,52 0,00 0,00 1.803,52
Sachanlagen
Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.939,44 2.421,10 9.559,33 104.801,21
113.742,96 2.421,10 9.559,33 106.604,73
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2023
Stand am 31.12.2023
Stand am 31.12.2022
Immaterielle Anlagewerte
Lizenzen 1.802,52 0,00 0,00 1.802,52 1,00 1,00
Sachanlagen
Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.473,44 3.478,38 8.009,61 99.942,21 4.859,00 7.466,00
106.275,96 3.478,38 8.009,61 101.744,73 4.860,00 7.467,00

Angaben zu den Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023

31.12.2023
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 3 Monate
T€
3 Monate bis 1 Jahr
T€
über 5 Jahre
T€
davon gesichert
T€
Summe
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.397 0 0 0 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.227 0 0 0 0
2.624 0 0 0 0
31.12.2022 Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 3 Monate
T€
Summe
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.322 1.322
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.569 1.569
2.891 2.891

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PVS bayern GmbH, Mülheim an der Ruhr:

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PVS bayern GmbH, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PVS bayern GmbH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 29. Mai 2024

gkw: treuadvisa GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Alfred Gaeb, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Evers, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

In der Gesellschafterversammlung am 12. Juni 2024 ist der Jahresabschluss der PVS bayern GmbH zum 31. Dezember 2023 festgestellt worden.

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