Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 65501
Vorher
Coloplast Beteiligungs GmbHHome SUPPLY + Care Beteiligungs GmbH
Eingetragen
30.9.1997
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens ist der Import und der Vertrieb von Produkten für den medizinischen Bedarf (mit Ausnahme von erlaubnispflichtigen Produkten) und die Erbringung von nicht erlaubnispflichtigen Dienstleistungen im Zusammenhang mit solchen Produkten. (2) Zu den Dienstleistungen nach Satz 1 gehören insbesondere die wohnortnahe Versorgung von Patienten sowie sämtliche mit der Überleitung von Patienten aus der stationären in die ambulante Versorgung im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. (3) Zu den Dienstleistungen nach Satz 1 gehören zudem die Erbringung von Logistik- und Beratungsdienstleistungen in Bezug auf Produkte für den medizinischen Bedarf und deren Vertrieb.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nina Adam
seit 5.3.2026
Prokura
Prokura
Fabian Woynowski
seit 21.10.2024
Prokura
Stefanie Birgit Jilek
seit 21.10.2024
Prokura
Steffen Növig
seit 21.10.2024
Prokura
Christoph Süme
seit 10.2.2023
Geschäftsführer
Marco Gabriel
seit 11.5.2016
Prokura
Marco Gabriel
seit 25.9.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Coloplast A/SDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Coloplast A/S
Denmark
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Coloplast GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Struktur der Gesellschaft

Die Coloplast GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Coloplast A/S, Humlebæk, Dänemark. Die Stoma-, Inkontinenz-, Urologie und Wundversorgungs-Produkte werden in Dänemark und Frankreich entwickelt und in den Produktionsstandorten in Dänemark, Frankreich, USA, China und Ungarn hergestellt.

Die Coloplast GmbH ist in den folgenden beiden Geschäftsbereichen in der Bundesrepublik Deutschland tätig:

Im Geschäftsbereich "CP Sales" als Vertriebsgesellschaft, die fast ausschließlich Produkte der Muttergesellschaft verkauft (lediglich im Geschäftsbereich Urologie werden auch Artikel zugekauft). Die Bereiche Urologie und Wundversorgung sind Bestandteil der jeweils weltweiten Business Units für diese Produktbereiche. Die beiden weiteren Produktbereiche Stoma- und Inkontinenzversorgung (= Chronic Care) werden zusammen mit dem Geschäftsbereich Coloplast Homecare als "Sales Region Germany" zusammengefasst.

Im Geschäftsbereich "Coloplast Homecare" als Leistungserbringer, welcher Dienstleistungen und Handel mit Produkten für den medizinischen Bedarf betreibt, insbesondere Stoma-, Inkontinenz-, Wundversorgung und (Par-)Enterale Ernährung. Neben Produkten der Muttergesellschaft vertreibt der Geschäftsbereich Coloplast Homecare auch Produkte, die zugekauft werden.

2. Geschäftsbereiche

Im Geschäftsbereich "CP Sales" konzentriert Coloplast seine Aktivitäten auf Homecare-Unternehmen, Großhandel, Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und den Sanitätsfachhandel.

Der Leistungserbringer-Markt ist durch einen starken Wettbewerb zwischen Apotheken, Sanitätsfachhäusern und Homecare-Unternehmen geprägt. Die Vertriebsaktivitäten von Coloplast Homecare konzentrieren sich in erster Linie auf das Krankenhaus und auf Krankenkassen. Daneben ist die direkte Belieferung von Endkunden (Patienten) und die Betreuung von Patienten im häuslichen Umfeld wesentliche Bestandteile des Geschäftsmodells.

3. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung lag nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 stand für die Gesundheitsbranche im Bereich der Medizinprodukte im Zeichen eines steigenden Kostendrucks aufgrund steigender Inflation sowie der Diskussion um eine qualitätsgesicherte Hilfsmittel- und Homecare-Versorgung. Nach der Abschaffung von Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich steht dabei die Stärkung der Qualität anstelle des Preiswettbewerbs im Rahmen von echten Vertragsverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen im Mittelpunkt. Die Vertragspflicht als Versorgungsberechtigung hat sich durchgesetzt. Dabei spielen Rahmenverträge bzw. Ankündigungsverträge eine große Rolle.

4. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2022/2023 ist die Geschäftsleitung der Coloplast GmbH insgesamt zufrieden.

Der Umsatz entwickelte sich positiv, u.a. durch den weiteren Ausbau des Vertriebs und durch eine Reihe von Kundenmaßnahmen, die zu einem weiteren Ausbau der Kundenbeziehungen beitrugen.

Die Kosten sind im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen, i.W. beeinflusst durch steigende Personalkosten. Der relative Rohertrag hat sich - unterstützt durch selektive Preisanpassungen im Geschäftsbereich CP Sales - leicht verbessert.

5. Marktstellung

Der Geschäftsbereich CP Sales konnte die starke Marktposition in der Stomaversorgung bspw. durch eine weiterhin marktführende Stellung beim Neupatienten-Anteil im Krankenhaus erfolgreich verteidigen.

Im Bereich der Inkontinenzversorgung ist CP Sales weiterhin sehr gut im Markt positioniert und bietet teilweise Services und Produkte in einer Alleinstellung.

In der Wundversorgung hat der Geschäftsbereich CP Sales seine starke Position im Markt weiter ausbauen können.

6. Ertragslage

Im Geschäftsbereich CP Sales konnte der Umsatz und Absatz in den Bereichen Stoma/Inkontinenz/ Wundversorgung und Urologie ausgeweitet werden.

Auch der Geschäftsbereich Coloplast Homecare konnte Umsatz und Absatz steigern.

Insgesamt konnte der Umsatz mit 7,1% am oberen Ende der Prognose aus dem Vorjahr ("Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich") gesteigert werden, während die Absatzsteigerung mit einem Zuwachs von 1,3% etwas unter den Erwartungen lag.

Die Umsatzsteigerung einhergehend mit einer insgesamt unterproportionalen Kostensteigerung und einer leichten Steigerung der relativen Rohertragsmarge führten insgesamt zu einem Jahresüberschuss von +15,9 M€ (Vorjahr +12,8 M€). Die im Vorjahres-Lagebericht avisierte Steigerung des operativen Ergebnisses konnte damit erreicht werden.

7. Vermögens‐ und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geprägt durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 37.228, Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 26.507 und Waren i.H.v. T€ 1.608. Das Umlaufvermögen i.H.v. T€ 66.371 deckt die mittel- und kurzfristigen Schulden i.H.v. T€ 38.058 zu 174%, so dass die fristenkongruente Finanzierung gegeben ist. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Coloplast Konzern über gewährte Kreditlinien von verbundenen Unternehmen und Banken gesichert.

Durch den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 15.896 wird im Berichtsjahr Eigenkapital in Höhe von T€ 26.326 ausgewiesen (Vorjahr: T€ 22.430). Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 37%.

8. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter lag zum Geschäftsjahresende bei 595 (Vorjahr 593), auf volle Stellen herunter gebrochen entspricht das einer Gesamtzahl von 548 FTE (Vorjahr 548), inkl. Auszubildende.

Die natürliche Mitarbeiterfluktuation in den Geschäftsbereichen CP Sales und CP Homecare betrug im Berichtsjahr 5% (Vorjahr 5%) und bewegt sich damit analog dem Ausblick vom Vorjahr weiterhin auf einem "Vor-Corona-Niveau".

9. Chancen und Risiken

Im streng regulierten Markt der Hilfsmittel liegen die Risiken insbesondere in einem nicht mehr adäquaten Niveau der Erstattungspreise - sowohl aufgrund nicht mehr auskömmlicher Monatspauschalen im Bereich Stoma als auch stagnierender Vertragspreise für Inkontinenzprodukte.

Nach den Reformen des Gesetzgebers mit dem GKV-WSG (2007) und dem GKV-OrgWG (2009) ist mit der Umsetzung der Regelungen mehr Ruhe in den Hilfsmittelbereich eingekehrt. Viele Krankenkassen wählen das Instrument der Bekanntmachungsverträge. Das Beitrittsrecht zu diesen Verträgen stellt sicher, dass weiterhin alle geeigneten Leistungserbringer an der Versorgung der Versicherten teilnehmen können. Dennoch hat sich der Druck auf Hersteller und Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich weiter erhöht. Dies spiegelt sich vor allem im starken Preiswettbewerb wider, auch bedingt durch im Laufe des Geschäftsjahres 16/17 umgesetzte Krankenkassen-Ausschreibungen im Stoma- und ableitendem Inkontinenzbereich. Qualitätsaspekte der Hilfsmittelversorgung wurden daraufhin mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) im April 2017 stärker betont. Zudem hat das Gesundheitsministerium das Ausschreibungsverbot mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) aus 2019 umgesetzt. Im Zuge von Uneinigkeiten bei Vertragsverhandlungen wird von der mit dem Medizinprodukte-EU-Anpassungsgesetz (MPEUAnpG) im Jahr 2020 eingeführten Option eines Schiedsverfahrens in der Hilfsmittelversorgung reger Gebrauch gemacht, um die vom Gesetzgeber gewünschte Augenhöhe zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern bei der Vereinbarung von Versorgungsanforderungen und Vertragsinhalten herzustellen. Unabhängig davon steigen die Hilfsmittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung weiter an. Die Ausgabensteigerungen sind im Hilfsmittelbereich vor allem Folge von Mengensteigerungen bedingt durch die demographische Entwicklung mit einer immer älter werdenden Bevölkerung.

Als weiteres Risiko ist die gestiegene Inflation zu nennen, welche sich insbesondere in den Bereichen Wareneinstand und Personalkosten auswirkt.

Die in den vorherigen Abschnitten zuvor beschriebene Entwicklung haben wir über Programme zu einer erhöhten Effizienz im Vertrieb und im Backoffice erfolgreich durchgeführt und werden hier auch zukünftig kontinuierlich versuchen, Chancen zur weiteren Effizienzsteigerung bzw. Kostensenkung zu nutzen. Weiterhin versuchen wir im Zusammenhang mit dem Konzern der Coloplast A/S mit neuen Produkten und Innovationen Marktanteile zu gewinnen.

Das Risiko der Abwerbung von Mitarbeitern durch Wettbewerber im Homecare-Bereich und daran angeschlossene Umsatzeinbußen besteht weiterhin. Diesem Risiko wird durch eine marktgerechte Gehaltsstruktur und durch weiteren Ausbau eines telefonisch gestützten Patienten-Management-Systems begegnet, so dass etwaige Umsatzeinbußen im Falle von Abwerbungen reduziert werden können.

Die Folgen aus den militärischen Handlungen in der Ukraine seit Ende Februar 2022 haben sich bislang nicht negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgewirkt, so dass aus aktueller Sicht kein diesbezügliches Risiko gesehen wird.

Chancen liegen insbesondere in der zunehmenden Lebenserwartung und des zu erwartenden ansteigenden Bedarfs an Produkten im Bereich Stomaversorgung, Inkontinenzbedarf, Urologie, Wundversorgung, Enterale Ernährung und Parenterale Ernährung. Die Fortsetzung der Strategie, Dienstleistungskonzepte für Krankenhäuser anzubieten, bietet Chancen, im Leistungserbringer-Bereich Marktanteile zu steigern.

Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

10. Finanzielle und Nicht‐finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren beziehen sich dabei unter anderem auf die Umsatz-, Absatz- und Ergebnisentwicklung (siehe Gliederungspunkte 6 und 7). Weiterhin besteht ein wichtiger Leistungsindikator in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung im Bereich Mitarbeiterfluktuation, -motivation und -entwicklung (siehe Gliederungspunkt 8). Im Rahmen des "People Surveys" konnte (auf einer Skala von 0-10) zuletzt im Geschäftsjahr 22/23 ein sehr zufriedenstellender "Engagement-Index" von 8,5 (+0,1 im Vergleich zu Frühjahr 2022) erreicht werden. Im Bereich "Development" konnte ein Index von 7,7 (+0,1 im Vergleich zu Frühjahr 2022) erreicht werden.

Das Geschäftsjahr war in den Geschäftsbereichen CP Sales und Coloplast Homecare durch einen im Vergleich zum Vorjahr gesteigerten Umsatz und Absatz geprägt (siehe Darstellungen zur Ertragslage).

11. Risikomanagement

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft (einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfalls- und Liquiditätsrisiken) findet insbesondere über das ausführliche monatliche Berichts- und Planungswesen sowie über das anschließende Controlling der Geschäftszahlen zum Vorjahr und zur Planung - einschließlich entsprechender interner Managementtreffen - statt.

Im Leistungserbringer-Bereich wird dem Risiko, das mit der Kapitalbindung durch den Lagerbestand gegeben ist, mit Maßnahmen zur Reduktion des Lagerbestandes und zur Erhöhung der Umschlagshäufigkeit des Lagers begegnet. Konkret werden die Bestellmengen monatlich angepasst und die Klassifizierung der Verkaufsartikel in Lager- und Bestellartikel regelmäßig überprüft. Ein besonderer Fokus liegt zudem weiterhin auf dem Monitoring der zeitnahen Abrechnung erbrachter Leistungen.

12. Forschung und Entwicklung

Die GmbH ist durch aktive Beteiligung an Entwicklungsprojekten aller vier Sparten des Konzerns eingebunden.

13. Entwicklung der folgenden Geschäftsjahre

Auch für die kommenden Geschäftsjahre ab 2023/24 wird jeweils eine Steigerung des Absatzes und Umsatzes (im mittleren einstelligen Prozentbereich) und des operativen Ergebnisses (bei konstanter operativer Rendite) erwartet. Getrieben wird diese Entwicklung im Geschäftsbereich CP Sales durch eine kontinuierliche Stärkung von Kundenbeziehungen im Markt und durch die Einführung neuer innovativer Produkte. Bei Coloplast Homecare steht neben der Kundenbindung (Institutionen, Patienten) die kontinuierliche Stabilisierung des Außendienstes im Fokus. Insgesamt wird angestrebt, die Mitarbeiterfluktuation (siehe Gliederungspunkt 8) in den kommenden Geschäftsjahren ab 2023/24 auf einem konstanten Niveau zu halten. Hinsichtlich der Mitarbeitermotivation und -weiterentwicklung (siehe Gliederungspunkt 10 in Bezug auf den "People Survey") wird für die kommenden Geschäftsjahre ein ähnliches Niveau wie zuletzt erwartet.

14. Erklärung der Unternehmensführung

Die Gesellschaft hat keine Zielgrößen und Zielerreichungsfristen in Bezug auf die Frauenquote festgelegt.

 

Hamburg, den 31. März 2024

Die Geschäftsführung

Christoph Süme

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023
30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 187.371,61 327.072,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.612.637,87 1.984.785,07
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.098.461,52 451.351,83
3.898.471,00 2.763.209,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.608.096,50 1.669.317,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.227.983,21 33.113.145,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.507.486,93 25.380.802,73
(davon gegen den Gesellschafter € 26.507.486,93; Vorjahr € 25.380.802,73)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.026.933,52 1.577.516,39
(davon aus Steuern € 915.050,62; Vorjahr € 1.515.269,71)
64.762.403,66 60.071.464,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - -
66.370.500,16 61.740.781,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 537.538,98 218.468,27
70.806.510,14 64.722.459,31

PASSIVA

30.09.2023
30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.700,00 25.700,00
II. Kapitalrücklage 8.094.397,93 8.094.397,93
III. Gewinnvortrag/Verslustvortrag 2.310.515,02 1.492.740,58
IV. Jahresüberschuss 15.895.794,30 12.817.774,42
26.326.407,26 22.430.612,93
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.422.058,00 5.948.474,00
2. Steuerrückstellungen 2.318.987,12 -
3. Sonstige Rückstellungen 16.759.524,91 15.239.058,74
25.500.570,02 21.187.532,74
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.527.440,59 1.740.300,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.045.804,85 16.583.629,76
(davon gegenüber dem Gesellschafter € 16.045.804,85; Vorjahr € 16.583.629,76)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.406.287,42 2.780.383,56
(davon aus Steuern € 1.072.551,85; Vorjahr € 1.847.306,28; davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr: € 0,00)
18.979.532,86 21.104.313,64
70.806.510,14 64.722.459,31

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/2023
2021/2022
1. Umsatzerlöse 268.133.670,97 250.291.615,38
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.830.137,90 3.035.563,32
(davon aus Währungsumrechnung € 91,81; Vorjahr € 42,41)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 171.116.667,15 160.234.231,61
4. Rohergebnis 99.847.141,72 93.092.947,09
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 42.904.074,26 40.376.995,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 8.942.778,59 7.889.136,25
(davon für Altersversorgung € 1.413.607,60; Vorjahr € 814.617,97)
51.846.852,85 48.266.132,02
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 751.630,65 633.135,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 24.118.332,40 24.988.897,85
(davon aus Währungsumrechnung € 502,16; Vorjahr € 1.037,92)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 619.404,71 24.461,42
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.724,19 168.670,84
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 113.620; Vorjahr € 123.141,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.722.212,04 6.242.797,65
11. Ergebnis nach Steuern 15.895.794,30 12.817.774,42
12. Jahresüberschuss 15.895.794,30 12.817.774,42

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

1. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Die Gesellschaft ist unter HRB 65501 am Amtsgericht Hamburg eingetragen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss bezieht sich auf die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer zwischen zwei und fünf Jahren bewertet, mit Ausnahme der Kundenlisten. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer vom Geschäfts- oder Firmenwert nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden die planmäßigen Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 S. 3 und 4 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren vorgenommen. Die Abschreibungsdauer der Kundenliste beträgt 7 Jahre.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Den linear vorgenommenen Abschreibungen liegt die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren zugrunde mit Ausnahme von Geldschränken, die auf Basis von 25 Jahren abgeschrieben werden. Die Vermögensgegenstände mit einem Wert von bis zu € 250 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungspreis zwischen € 250 und € 1.000, einem Sammelposten zugeführt und pauschalierend über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag abzüglich erforderlicher pauschalierter Einzelwertberichtigungen bilanziert.

Der Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung wurde mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und mit der Pensionsrückstellung verrechnet (Deckungsvermögen).

Der Kassenbestand ist mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wird eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 10 Jahren angenommen und hierfür der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Rechnungszinssatz von 1,81 % p.a. bei der Berechnung verwendet. Es wurde ein Rententrend von 1,90% p.a. unterstellt.

Die Verpflichtungen aus Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung T€ 577) erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu fortgeführten Anschaffungskosten, die dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrages zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen entsprechen (beizulegender Zeitwert gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB).

Die Bewertung der Rückstellung für Aktienoptionen beruht auf einem Gutachten der Coloplast A/S. Sie ist für 53.750 (Vorjahr 56.660) Optionen auf die Aktie der Coloplast A/S nach dem Binomialmodell berechnet worden.

Im Gutachten sind Annahmen über verschiedene Parameter der Aktie der Coloplast A/S getroffen worden, wie die erwartete Volatilität des Aktienkurses, die erwarteten Dividenden und den Ausübungszeitpunkt. Dabei wurde als erwartete Volatilität die historische Volatilität der Coloplast A/S Aktie in den letzten drei Jahren angesetzt und eine Ausübung am Ende der Laufzeit der Optionen unterstellt. Die Share Options betreffen unterschiedliche Optionsgewährungen und sehen nach dem Gewährungszeitraum eine Sperrfrist vor, nach deren Ablauf bis zum Ende der Laufzeit der Option, die Aktie zu einem bestimmten Basispreis erworben werden kann. Die Coloplast ist dabei bei Optionsausübung verpflichtet, der Coloplast A/S den Unterschiedsbetrag zwischen Aktienkurs bei Ausübung und Basispreis zu ersetzen und hat entsprechend eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 287 (Vorjahr T€ 329) dotiert.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und betragen T€ 7.970 (Vorjahr T€ 6.397). Die Steuerrückstellungen werden abzüglich der Steuervorauszahlungen in Höhe von T€ 5.651 ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern resultieren aus den Unterschieden in den Bilanzierungsmethoden zwischen Handelsrecht und Steuerrecht, die voraussichtlich in den kommenden Geschäftsjahren eliminiert werden. Gemäß §274 HGB hat die Gesellschaft die latenten Steuern angesetzt. Die Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus bilanziellen Unterschieden bei der Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes und Kundenlisten. Die Passive latente Steuern wurden nicht angesetzt.

3. Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Finanzforderungen aus Cash-Pool in Höhe von T€ 26.507 (Vorjahr T€ 25.381).

Eigenkapital

Alleinige Gesellschafterin ist die Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark.

Auf Basis eines Gesellschafterbeschlusses vom 21. April 2023 wurde am 5. Juni 2023 eine Dividende in Höhe von T€ 12.000 aus dem laufenden Jahresüberschuss (Vorjahr: T€ 10.000) ausgeschüttet.

Rückstellungen

Die berechnete Pensionsrückstellung zum 30. September 2023 beträgt T€ 7.040 (Vorjahr T€ 6.584). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Berechnung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum Abschlussstichtag T€ 142 (Vorjahr T€ 338). Es wurde von dem vorgesehenen Wahlrecht Gebrauch gemacht und in diesem Geschäftsjahr lediglich 1/15 des durch die Umstellung auf die neuen Regeln in 2010/2011 erforderlichen Zuführungsbetrages von T€ 40 (Vorjahr T€ 40) entsprechend zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum 30. September 2023 beträgt die Unterdeckung T€ 40 (Vorjahr T€ 81). Zum 30. September 2023 werden die Pensionsrückstellungen unter Berücksichtigung der Unterdeckung saldiert mit den Rückkaufswerten in Höhe von T€ 6.422 (Vorjahr T€ 5.948) ausgewiesen.

Dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der alternativen Bewertung der Rückstellungen mit dem nach Maßgabe des durchschnittlicher Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelten Abzinsungssatzes (1,66%) stehen ausreichend frei verfügbare Kapitalrücklagen und ein Gewinnvortrag gegenüber. Eine Ausschüttungssperre besteht daher nicht.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern T€ 6.195 (Vorjahr T€ 6.387), für Kundenboni T€ 9.711 (Vorjahr T€ 7.588) sowie für ausstehende Rechnungen T€ 853 (Vorjahr T€ 1.264).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 16.046 (Vorjahr T€ 16.584) enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark, und betreffen Lieferungen und Leistungen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den Umsatzerlösen T€ 268.134 (Vorjahr T€ 250.292) werden Warenlieferungen und damit zusammenhängende Dienstleistungen im Bereich der Stoma-, Inkontinenz- und Wundversorgung sowie im Bereich des Hautschutzes ausgewiesen. Die Umsatzerlöse entfallen mit T€ 191.565 (Vorjahr T€ 180.907) auf den Geschäftsbereich CP Sales (Vertrieb), während T€ 75.268 (Vorjahr T€ 69.385) im zweiten Geschäftsbereich Coloplast Homecare erwirtschaftet wurden. Sämtliche Erlöse wurden im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen die Erträge aus der Buchung des geldwerten Vorteils der privaten Firmen-PKW-Nutzung T€ 1.618 (Vorjahr T€ 1.588), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 398 (Vorjahr T€ 173).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Werbe- und Repräsentationsaufwand T€ 6.873 (Vorjahr T€ 7.206), KFZ-Aufwendungen T€ 6.813 (Vorjahr T€ 6.328) sowie Personalnebenkosten T€ 1.637 (Vorjahr T€ 2.382).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, eine Dividende in Höhe von T€ 16.000 auszuschütten. Die Dividende wird aus dem Jahresüberschuss von T€ 15.896 gedeckt, der fehlende Betrag von T€ 104 wird den Gewinnrücklagen entnommen.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiteranzahl

Die Anzahl der während des Geschäftsjahres 2022/2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug im Durchschnitt 597 Mitarbeiter (Vorjahr: 580), davon 2 Auszubildende (Vorjahr: 2) und 595 Nicht-Auszubildende (Vorjahr: 578).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 25.549 (Vorjahr T€ 2.807) und betreffen zukünftige Mieten von Büro- und Lagergebäuden T€ 22.375 (Vorjahr T€ 175) und Verpflichtungen aus Leasingverträgen T€ 3.174 (Vorjahr T€ 2.632).

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

 

Herr Henning Reichardt war Geschäftsführer bis 31. Januar 2023.

 

Herr Christoph Süme ist seit dem 1. Februar 2023 Geschäftsführer der Coloplast GmbH

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie der Pensionsrückstellung für Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt € 31.962 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark, einbezogen, der nach IFRS aufgestellt wird und der den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen darstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Das Mutterunternehmens wird unter der Registernummer/Company reg. (CVR) no. 69749917 in Holtedam 1, 3050 Humlebæk/Dänemark geführt.

 

Hamburg, den 31 März 2024

Geschäftsführer

Christoph Sume

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.043.584,02 - 9.587,25 1.033.996,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.721.472,00 - - 3.721.472,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.471.302,98 1.923.969,28 1.757.825,29 2.637.446,97
7.236.359,00 1.923.969,28 1.767.412,54 7.392.915,74
Abschreibungen
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 716.511,81 140.528,71 10.415,36 846.625,16
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.736.686,93 372.147,20 - 2.108.834,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.019.951,15 238.954,74 1.719.920,44 538.985,45
4.473.149,89 751.630,65 1.730.335,80 3.494.444,74
Restbuchwerte
30.09.2022
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 327.072,21 187.371,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.984.785,07 1.612.637,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.351,83 2.098.461,52
2.763.209,11 3.898.471,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Coloplast GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Coloplast GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Coloplast GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 8. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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5 nahegelegene Organisationen

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