Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 6751
Eingetragen
7.6.2002
Branche
Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische ZweckeHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und WarenHerstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus Keramik
Gegenstand
die Herstellung, der Import, der Export, der europaweite Vertrieb, die Wartung und die Forschung und Entwicklung in bezug auf: - natürliche und synthetische keramische Rohstoffe; - Feuerfest-Materialien; - technische Keramik und neue Keramik; - Porzellan; - technische Bauteile; - Baumaterialien; - Meßgeräte; - Maschinen und Anlagen der Verfahrenstechnik; - Getränke und Lebensmittel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nobutaka Ushigome
seit 6.4.2009
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TYK Europe GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

TYK Europe GmbH, Oberhausen

A. Grundlagen des Unternehmens

Die TYK Europe GmbH ist im Bereich Handel und Dienstleistung für den Bedarf in der Stahlerzeugung tätig. Gegenstand des Unternehmens sind der Import, der europaweite Vertrieb, der Export, die Wartung und die Forschung und Entwicklung in Bezug auf: natürliche und synthetische keramische Rohstoffe, Feuerfest-Materialien, technische Keramik und neue Keramik, technische Bauteile, Baumaterialien, Messgeräte, Maschinen und Anlagen der Verfahrenstechnik. Hauptabnehmer sind im Wesentlichen große Stahlunternehmen.

Gesellschafter der TYK Europe GmbH sind die TYK Corp., Tajimi-shi / Japan, die Akechi Ceramics Co. Ltd., Tajimi-shi / Japan und die TYK Ltd., Chilton, Durham/ Großbritannien.

Geschäftssitz und Ort der tatsächlichen wirtschaftlichen Leitung der TYK Europe GmbH ist das Head Office in Oberhausen. Zusätzlich betreibt die Gesellschaft seit dem 1. April 2007 eine Betriebsstätte in Dunkerque, Frankreich.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verlief im krisengeprägten Umfeld leicht rückläufig, die Erholung vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich nicht weiter fort. Die trotz der Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftstufen dämpften die Konjunktur ebenso wie sich verschlechternde Finanzierungsbedingungen als Resultat restriktiver Geldpolitik. Hinzu kam eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sank um 0,3%. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise dämpften auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen.

Diese Faktoren, insbesondere die hohen Energiekosten, haben auch die Stahlindustrie belastet und zu einem leichten Rückgang der Entwicklung geführt.

2. Entwicklung des Absatzes, des Umsatzes, der Beschaffung, der Investitionen und des Personals der TYK Europe GmbH

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung der TYK Europe GmbH wider, die im Einklang mit der rückläufigen Produktion großer Stahlhersteller ebenfalls leicht zurückging von ca. TEUR 28.455 auf TEUR 27.905 (- 1,9 %). Neben einem leicht rückläufigen Mengeneffekt wurden auch die Verkaufspreise leicht gesenkt, um den rückläufigen Kosten im Beschaffungstransport Rechnung zu tragen. Diese Entwicklung betraf sowohl die Umsätze innerhalb der EU mit unseren Top Kunden sowie Umsätze im neuen Geschäftsfeld der NE Industrie.

Die Waren werden hauptsächlich von Konzerngesellschaften aus Japan und England importiert. Im Geschäftsjahr sind die Preise für Rohstoffe weiter gestiegen, sodass sich auch die Einkaufspreise für unsere Waren und damit auch die Herstellungskosten erhöht haben. Der Rohertrag (Umsatz abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich von TEUR 4.746 um TEUR 336 auf TEUR 5.082 im Wesentlichen aufgrund des Effekts stärker sinkender Beschaffungskosten. Gleichzeitig stieg das Bruttoergebnis in Prozent vom Umsatz aufgrund der höheren über das langjährig übliche Niveau zurück (von 16,7% auf 18,2 % vom Umsatz).

Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden Investitionen in Sachanlagen im Zusammenhang mit Fahrzeugen sowie Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 44 getätigt.

Das Personal des Unternehmens ist konstant. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft 12 Mitarbeiter.

Ein immer wichtigeres Thema ist die von unseren Kunden geforderte Einhaltung der Umwelt und Fair Produktion. Dabei geht es um den Nachweis der Verringerung des CO 2 Ausstoßes sowie fairer Arbeitsbedingungen in unseren Werken. Wir sind sicher, dass diese Art der Einhaltung von Standards auch zu einem fairen Wettbewerb auf dem Markt beitragen wird.

Der andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Wir sehen nach wie vor keine direkten Folgen dieser Krise für unser Geschäft.

C. Darstellung Lage

1. Vermögenslage

2023/24 2022/23
TEUR % TEUR % TEUR %
Sachanlagen 135 0,5 138 0,7 -3 -2,2
Anlagevermögen 135 0,5 138 0,7 -3 -2,2
Vorräte 4.129 16,6 4.570 0,7 -441 -9,6
Lieferforderungen 7.915 31,8 6.609 32,5 1.306 19,8
Verbundene Unternehmen 96 0,4 55 0 41 75
Sonstige Vermögensgegenstände 50 0,2 245 1,2 -195 -79,6
Rechnungsabgrenzungsposten 17 0,1 42 0,2 -25 -59,5
Umlaufvermögen 12.207 49,0 11.521 56,6 686 6,0
Liquide Mittel 12.560 50,4 8.692 42,7 3.868 44,5
Liquide Mittel 12.560 50,4 8.692 42,7 3.868 44,5
AKTIVA 24.902 100,0 20.351 100,0 4.551 22,4
2023/24 2022/23
TEUR % TEUR % TEUR %
Gezeichnetes Kapital 102 0,4 102 0,5 0 0,0
Gewinnvortrag 14.091 56,6 12.425 61,1 1.666 13,4
Jahresergebnis 2.257 9,1 1.666 8,2 591 35,5
Eigenkapital 16.450 66,1 14.193 69,8 2.257 15,9
Steuerrückstellungen 988 4,0 42 0,2 946 2.252,4
Sonstige Rückstellungen 671 2,7 638 3,1 33 5,2
Erhaltene Anzahlungen 3 0,0 0 0,0 3 0,0
Lieferverbindlichkeiten 87 0,3 138 0,7 -51 -37,0
Verbundene Unternehmen 6.496 26,1 5.147 25,3 1.349 26,2
Übrige Verbindlichkeiten 207 0,8 193 0,9 14 7,3
Fremdkapital 8.452 33,9 6.158 30,2 2.294 37,3
PASSIVA 24.902 100,0 20.351 100,0 4.551 22,4

Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 4.551 auf TEUR 24.902 im Vergleich zum Vorjahr.

Das Anlagevermögen nahm um TEUR -3 ab auf 135 bedingt durch das Zusammenwirken aus Investitionen, Abgängen und vorgenommenen planmäßigen Abschreibungen.

Bei den Vorräten ist ein Anstieg von TEUR -441 zu beobachten, der auf nicht weiter steigenden Absatzerwartungen beruht.

Die Zunahme der Forderungen von TEUR 6.609 auf TEUR 7.915 resultiert aus dem erhöhten Umsatzvolumen zum Ebde des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Rückstellungen nahmen um TEUR 33 auf TEUR 671 ab aufgrund der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie ggü. verbundenen Unternehmen nahmen um TEUR 1.298 auf TEUR 6.583 ab, was auf eine Änderung des Zahlungsverhaltens zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 66,1 % (Vj. 69,8 %).

2. Finanzlage

Die TYK Europe GmbH hat sich seit Gründung der Gesellschaft im Wesentlichen durch die Muttergesellschaften in Japan und England finanziert. Abhängigkeiten von Kreditinstituten bestehen nicht.

Zum 31. März 2024 verfügt die TYK Europe GmbH über eigene liquide Mittel in Höhe von TEUR 12.560.

3. Ertragslage

Der Erfolg der Gesellschaft wird vor allem an der Höhe der Umsatzerlöse und am Rohergebnis gemessen. Diese Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators) werden mit der Planung und mit dem Vorjahr verglichen und Abweichungen werden analysiert.

2023/24 2022/23
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 27.905 100,0 28.455 100,0 -550 -1,9
Betriebsleistung 27.905 100,0 28.455 100,0 -550 -1,9
Materialaufwand 22.823 81,8 23.709 83,3 -886 -3,7
Personalaufwand 1.014 3,6 959 3,4 55 5,7
Abschreibungen 38 0,1 39 0,1 -1 -2,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen 970 3,5 897 3,2 73 8,1
Betrieblicher Aufwand 24.845 89,0 25.604 90,0 -759 -3,0
Sonstige betriebliche Erträge 125 0,4 65 0,2 60 92,3
Betriebsergebnis 3.185 11,4 2.916 10,2 269 9,2
Finanz- und Beteiligungsergebnis 334 1,2 46 0,2 288 > 1000
Ergebnis vor Ertragsteuern 3.519 12,6 2.962 10,4 557 18,8
Ertragsteuern -1.262 -4,5 -1.294 -4,5 32 -2,5
Jahresergebnis 2.257 8,1 1.668 5,9 589 35,3

Die Umsatzerlöse iHv. rd. TEUR 27.905 sind um TEUR -550 gesunken (-1,9 %), was zum einen auf einen leichten Rückgang der Absatzmenge und zum anderen auf leicht gesenkte Verkaufspreise zurückzuführen ist. Der Materialaufwand nahm in überproportionalem Umfang um TEUR 82.005,26 (30.012,14 %) ab.

Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 10.486,18 beträgt TEUR 5.082 (18,2 %) und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 336 gestiegen (Vorjahr: TEUR 4.746; 16,7 %).

Der Personalaufwand stieg - infolge des leichten Umsatzrückgangs - auf 2.677,85 % des Umsatzes.

Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 125 enthalten im Geschäftsjahr 6.862,46 Auflösungen von Rückstellungen, Sachbezüge und Versicherungsentschädigungen.

Insgesamt wurden unsere Erwartungen für das Jahr mehr als erfüllt. Das geplante Umsatzvolumen wurde wurde der leichten Preisreduzierungen knapp verfehlt, jedoch wurde aufgrund des stärker rückläufigen Wareneinsatzes und der sinkenden Transportkosten der geplante Gewinn sogar leicht übertroffen.

4. Gesamtaussage

Die TYK Europe GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023/24 einen Jahresüberschuss von TEUR 2.257 und konnte damit ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes Ergebnis erzielen (Anstieg von rd. 589 TEUR). Trotz anhaltender Schwierigkeiten infolge des Kriegs gegen die Ukraine wurde das im Vorjahresbericht genannte Umsatzziel weitestgehend erreicht, darüber hinaus wurde die Ergebnisprognose sogar übertroffen. Aufgrund der langjährig positiven Entwicklung schätzen wir die Vermögens- , Finanz und Ertragslage weiterhin als solide ein.

D. Risikomanagement und Risikobericht

Die TYK Europe GmbH ist als Tochterunternehmen der TYK Group in das konzerneinheitliche Risikomanagement mit seinen internationalen Kontrollmechanismen eingebunden, um das operationale Risiko zu minimieren.

Neben der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ist insbesondere Beobachtungsfeld zur Risikoeinschätzung die Entwicklung der Nachfrage von Handel und Dienstleistung für den Bedarf der Stahlerzeugungsbranche.

Leistungswirtschaftliche Risiken bestehen insbesondere in der Entwicklung der Rohstoffpreise und deren Überwälzbarkeit auf den Kunden im Endprodukt. Es erfolgen permanent Beobachtungen der Rohstoffpreissituation und Veränderungen werden unmittelbar aufgedeckt, analysiert und Gegenmaßnahmen ergriffen.

Das Risiko des Ausfalls finanzieller Vermögenswerte und das damit verbundene Liquiditätsrisiko, bestehen bei der TYK Europe GmbH insbesondere in der Gefahr des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diesem Forderungsausfallrisiko wird durch ein effizientes Forderungsmanagementsystem, welches die Forderungsüberwachung und das Mahnwesen umfasst, entgegen gewirkt. Wir gehen davon aus, dass durch die Wertberichtigungen auf Forderungen das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Des Weiteren besteht ein theoretisches Risiko des Ausfalls finanzieller Vermögenswerte für das Vorratsvermögen. Das Risiko besteht in der Nichtabnahme bestellter Ware durch den Kunden und daraus folgend u.U. nicht werthaltiges Vorratsvermögen. Dieses Ausfallrisiko ist sehr gering, da die Waren erst eingekauft werden, nachdem der Kunde bestellt hat - es erfolgt also keine Beschaffung auf Lager.

Weitere Vermögensrisiken sind nicht uns nicht bekannt.

Aufgrund der reinen Selbstfinanzierung bestehen keine Finanzrisiken.

Die Risikosituation des Unternehmens wird regelmäßig von der Geschäftsführung beobachtet. Das Risikoprofil hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Geschäftsführung erwartet aus obig beschriebenen Risiken und ihren Eintrittswahrscheinlichkeiten und Folgen, weder einzeln noch kumuliert eine Gefährdung der Unternehmensfortführung. Aus den Risiken kann die Geschäftsführung derzeit keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ableiten.

E. Prognose- und Chancenbericht

Für 2024 erwarten der IWF und andere Organisationen eine Stabilisierung des globalen Wachstums auf einem historisch betrachtet relativ niedrigen Niveau von 3,2%. Diese anhaltende Verlangsamung ist zurückzuführen auf Faktoren wie weiterhin hohe Kreditkosten und die Rücknahme fiskalischer Unterstützungsmaßnahmen sowie längerfristige Auswirkungen die COVID-19-Pandemie und die russische Invasion Ukraine. Im Zuge rückläufiger Energiekosten wird auch ein Fallen der Inflation von 5,9% in 2023 auf 4,5% in 2024 prognostiziert.

Basierend auf diesem allgemeinen Trend fallen die Prognosen für die europäische Stahlnachfrage eher verhalten aus. Die schwache Erholungstendenz der Stahlproduktion soll das niedrige Niveau des Corona-Krisenjahres 2020 nicht wesentlich überschreiten.

Die Transportkosten zwischen Asien und Europa sind erheblich gesunken, haben aber in letzter Zeit wieder deutlich zugenommen, und wir wissen noch nicht, wie sich dies auf unsere Kosten im kommenden Jahr auswirken wird.

Auf der Grundlage dieser Situation erwarten wir eine recht stabile Situation unseres Umsatzes von 28-28,5 Mio. EUR und einen Nettogewinn von ca. 2,1 Mio. EUR. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist noch nicht beendet und wir wissen nicht, wie sich diese Situation entwickeln wird. Es gibt noch viele Variablen, die berücksichtigt werden müssen, so dass es schwierig ist, klare und solide Vorhersagen für unser nächstes Geschäftsjahr zu treffen.

 

Oberhausen, den 28. Mai 2024

TYK Europe GmbH

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024

TYK EUROPE GMBH, OBERHAUSEN

AKTIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 134.774,00 137.550,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen 134.773,00 137.549,50
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.773,00 137.549,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 24.749.261,08 20.170.824,44
I. Vorräte 4.128.944,60 4.569.717,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.060.425,35 6.908.877,58
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.914.558,04 6.609.147,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 96.141,05 54.577,10
3. Sonstige Vermögensgegenstände 49.726,26 245.153,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.559.891,13 8.692.229,12
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.264,55 42.668,86
24.901.299,63 20.351.043,80

PASSIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 16.449.944,72 14.192.851,50
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 14.090.593,12 12.425.086,61
III. Jahresüberschuss 2.257.093,22 1.665.506,51
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.658.305,93 680.398,52
1. Steuerrückstellungen 987.701,84 42.384,20
2. Sonstige Rückstellungen 670.604,09 638.014,32
C. VERBINDLICHKEITEN 6.793.048,98 5.477.793,78
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.711,28 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.112,03 138.103,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.495.830,55 5.147.344,13
4. Sonstige Verbindlichkeiten 207.395,12 192.346,47
- davon aus Steuern: EUR 154.712,23 (Vorjahr: EUR 174.134,62)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 21.420,94 (Vorjahr: EUR 18.211,85)
24.901.299,63 20.351.043,80

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Umsatzerlöse 27.905.069,70 28.454.646,96
2. Sonstige betriebliche Erträge 125.120,51 64.241,27
3. Materialaufwand -22.822.683,22 -23.709.198,25
a) Aufwendungen für bezogene Waren -22.748.710,64 -23.599.444,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -73.972,58 -109.753,84
4. Personalaufwand -1.014.255,23 -958.762,56
a) Löhne und Gehälter -756.467,16 -723.825,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -257.788,07 -234.936,99
5. Abschreibungen -37.817,59 -39.331,23
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -37.817,59 -39.331,23
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -967.649,41 -892.883,37
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 333.963,79 44.980,15
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.262.278,77 -1.294.472,25
9. Ergebnis nach Steuern 2.259.469,78 1.669.220,72
10. Sonstige Steuern -2.376,56 -3.714,21
11. Jahresüberschuss 2.257.093,22 1.665.506,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

TYK Europe GmbH, Oberhausen

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Allgemeine Hinweise

Die TYK Europe GmbH mit Sitz in Oberhausen ist unter der Registernummer HRB 6751 beim Amtsgericht Duisburg im Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederungen sind unverändert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Posten des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. sind als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte betreffen ausschließlich Handelswaren; sie sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen wurden - aufgrund ihrer Kurzfristigkeit - entsprechend dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus laufenden Liefer- und Leistungsbeziehungen. Sie enthalten EUR 96.141,05 (Vj. EUR 54.577,10) Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 10.137,47 (Vj. EUR 10.137,47) Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich sowie ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.3.2024
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.711,28 2.711,28 0,00 0,00
Vorjahreswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.112,03 87.112,03 0,00 0,00
Vorjahreswerte 138.103,18 138.103,18 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.495.830,55 6.495.830,55 0,00 0,00
Vorjahreswerte 5.147.344,13 5.147.344,13 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 207.395,12 207.395,12 0,00 0,00
Vorjahreswerte 192.346,47 192.346,47 0,00 0,00
6.793.048,98 6.793.048,98 0,00 0,00
Vorjahreswerte 5.477.793,78 5.477.793,78 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft ist nicht durch wesentliche Miet und Leasingverpflichtungen belastet. Im Berichtsjahr wurden EUR 38.247,88 für Miet bzw. Leasingraten aufgewendet. Die Miet und Leasingverträge enden in den Jahren 2023-2024. Die Verträge wurden mit dem Ziel der Liquiditätsschonung und zur Bilanzstrukturverbesserung abgeschlossen. Da es sich um Standardmiet- und leasingverträge handelt, sind keine gesonderten Risiken zu erkennen. Weitere außerbilanzielle Geschäfte existieren nicht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von EUR 82.005,26 (Vj. EUR 30.012,14) sowie Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 2.677,85 (Vj. EUR 6.862,46).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 10.486,18 (Vj. EUR 14.359,47).

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Geschäftsführung und Vertretung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:

• Herr Ciprian Patru, Kaufmann, Calais / Frankreich

• Herr Nobutaka Ushigome, Kaufmann, Marunouchi / Japan

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 12 (Vj. 12) Angestellte beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Der vorliegende Jahresabschluss der TYK Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der TYK Corporation, Tajimishi, Präfektur Gifu/Japan, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.

Angaben zur globalen Mindestbesteuerung

In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen") eine gesetzliche Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("MinStG", sog. OECD Pillar-II) erlassen. Auch in anderen Ländern in der Europäischen Union sind entsprechende Gesetze entweder bereits erlassen worden oder befinden sich in der Umsetzung. Die Gesellschaft fällt ggfs. ab dem Geschäftsjahr 2024 in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes, weshalb sich zum Berichtsstichtag kein tatsächlicher Steueraufwand nach diesem Gesetz ergab. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen hätte sich auch keine andere Steuerbelastung ergeben, wenn das Gesetz schon im aktuellen Geschäftsjahr anzuwenden gewesen wäre.

Ereignisse nach dem Abschlusstichtag

Bezüglich der potenziellen Auswirkungen des anhaltenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland wird auf den Lagebericht verwiesen. Weitere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den kumulierten Gewinn in Höhe von EUR 16.347.686,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oberhausen, den 28. Mai 2024

TYK Europe GmbH

Geschäftsführung

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Mär. 2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.397,00 0,00 0,00 2.397,00
2.397,00 0,00 0,00 2.397,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.925,64 44.392,09 -32.042,82 282.274,91
FINANZANLAGEN
272.322,64 44.392,09 -32.042,82 284.671,91
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Mär. 2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.396,00 0,00 0,00 2.396,00
2.396,00 0,00 0,00 2.396,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132.376,14 37.817,59 -22.691,82 147.501,91
FINANZANLAGEN
134.772,14 37.817,59 -22.691,82 149.897,91
NETTOBUCHWERTE
31. Mär. 2024
EUR
31. Mär. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.773,00 137.549,50
FINANZANLAGEN
134.774,00 137.550,50

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TYK Europe GmbH, Oberhausen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresschluss der TYK Europe GmbH, Oberhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TYK Europe GmbH, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 28.05.2024

Greiwe, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung vom 1. April 2025 hat beschlossen, den Jahresüberschuss von EUR 2.257.093,22 zuzüglich des Gewinnvortrags von EUR 14.090.593,12 auf neue Rechnung vorzutragen.

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