PIN Direkt GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Galetzka seit 5.2.2025 | Vorstandsmitglied |
Michael Giese seit 5.2.2025 | Vorstandsmitglied |
Christian Reuten seit 25.3.2022 | Prokura |
Matthias Mittelstädt seit 28.12.2009 | Prokura |
Petra Maria Nedderhoff seit 28.12.2009 | Prokura |
Arne Friedrichs seit 4.8.2004 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alogis AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNBGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die alogis AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der alogis AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der alogis AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 22. März 2024 BERLINER
REVISIONS-AKTIENGESELLSCHAFT
gez. Dittrich, Wirtschaftsprüfer Lagebericht über das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die alogis AG berät seit 1999 nationale und internationale Unternehmen, überwiegend aus den Branchen Automotive und Logistikdienstleistungen in Fragen der Logistik und der Informationstechnologie. Schwerpunkte sind die Einführung, Anpassung, Integration und kundenspezifische Weiterentwicklung der Softwarelösungen aus dem Hause der SAP SE. Das Leistungsangebot der Gesellschaft umfasst die klassische Prozess- und IT-Beratung sowie die kundenspezifische Anpassung der SAP-Standardsysteme (SAP ERP, SAP S/4HANA, S/4HANA Cloud, SAP SCM, SAP CRM, SAP CX) in den Themenfeldern CRM & Order Management, Supply Chain Execution, PLM & Production, sowie die Entwicklung eigener Add-Ons. Es werden alle modernen Technologien genutzt, von ABAP ® über SAP-Cloudentwicklungen bis zu Anwendungen, die dem Fiori ® -Design der SAP entsprechen. Weiterhin vertreibt die alogis AG eigene, auf SAP-Basis programmierte Produkte auf Lizenzbasis, die die umfangreichen Erfahrungen aus vielen anspruchsvollen SAP-Projekten mit unserer Prozess-, Technologie- und Entwicklungskompetenz bündeln. Diese Produkte erfüllen damit höchste IT-technische Ansprüche wie Modularität, Stabilität, Flexibilität und Serviceorientierung. Auf Basis konfigurierbarer Bausteine lassen sich schnell individuelle, auf die betrieblichen Anforderungen der Kunden zugeschnittene Lösungen implementieren, deren Usability und Automatisierbarkeit auch hoch performante Prozesse stabil unterstützen. Die alogis AG vertreibt sowohl ihre Dienstleistungen als auch ihre Produkte national und international. Der Kernmarkt ist Deutschland. Exportmärkte befinden sich in einzelnen europäischen Ländern sowie im sonstigen Ausland. Aufgrund des hohen und durch Zertifizierungen nachgewiesenen Qualifikationsniveaus der Mitarbeiter einerseits und die hinsichtlich Qualität und Zielerreichung durch Kunden bestätigten Projekterfolge andererseits, besitzt die alogis AG seit Jahren den SAP ® PartnerEdge ® Status "Service-Partner Gold". Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 70 Mitarbeiter bei der alogis AG beschäftigt. 1.2 Forschung und Entwicklung Das Jahr 2023 war in der Forschung und Entwicklung dadurch geprägt, dass die betreffenden Mitarbeiter weiterhin stark in Kundenprojekten eingebunden waren. Entsprechenden Nachwuchs zu finden und aufzubauen erwies sich als schwer. Die Konzentration lag daher auf Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Bezug auf die immer noch neuen Lösungen und Technologien aus dem Hause der SAP SE. Inzwischen sind Themen aus diesem Umfeld auch in Projekten relevant. Darüber hinaus wurden die üblichen Routinearbeiten an unseren Lizenz-Produkten ausgeführt. Im Bereich SAP CX, der cloudbasierten Lösung, in der die CRM-Features gebündelt wurden, beschäftigten wir uns mit den Funktionen der Sales- & Service-Cloud sowie der Integration in die S/4HANA ® -Backendprozesse. Auch hier gibt es erste Projekterfolge und der benötigte Sales-Cloud Partnerstatus bei SAP wurde erreicht, so dass hier erste Vertriebsmaßnahmen erfolgen können. Darüber hinaus haben wir uns weiter in die SAP Cloud Platform (SCP) mit Ihren Komponenten Cloud Platform Integration (CPI), Workflow (WF), Business Rules (BR), Conversional Artifical Intelligence (CAI), Cloud Foundry und Neo eingearbeitet. Weitere Themenfelder sind weiterhin die Oberflächentechnologien wie Fiori oder Web-UI ebenso wie die S/4HANA ® -Themen Core Data Services (CDS), extended Application Services (XSA) und das Business Rules Framework (BRF+). Auch diese Technologien werden in Projekten erfolgreich genutzt. Erfreulich ist, dass uns unsere langjährigen Kunden bei dem Wandel durch die SAP vertrauen und wir somit das erworbene Know-how erfolgreich in Kundenprojekten einsetzen durften. Um auch weiterhin unsere hohe Kompetenz in den obigen Bereichen nachzuweisen, wurden auch im Jahr 2023 Mitarbeiter der alogis AG durch die SAP SE zertifiziert. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf hausinterner individueller Weiterbildung. Die alogis AG Produktportfolio wurde auch im Jahr 2023 weiterentwickelt, wenn auch nur bedarfsgerecht und in geringem Umfang. Die bereichsübergreifende Initiative zum Aufbau eines S/4HANA ® -Systems, das unser SAP-, unser Prozess-Know-how und unsere Lizenzprodukte zusammenführt, konnte aufgrund der hohen Kundenprojektauslastung nur in geringem Umfang weitergeführt werden. Das Ziel bleibt bestehen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Erwartungsgemäß war das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 durch eine schwache Welt- und Binnenkonjunktur geprägt. Der anhaltende Krieg in der Ukraine, die daraus resultierenden hohen Energiepreise, eine nur langsam abklingende Inflationsrate in Europa und den USA, die dadurch bedingt hohen Zinsen beiderseits des Atlantiks und nicht zuletzt die Immobilienkrise in China haben nicht nur in Deutschland für eine abnehmende Kauflaune der Konsumenten gesorgt, sondern auch das weltweite Wachstum insgesamt ausgebremst. Zusätzlich hat der brutale Terrorangriff der Hamas auf Israel und seine Folgen bis hin zu den Huthi-Angriffen auf Frachtschiffe im Roten Meer zur Verunsicherung beigetragen. Innerdeutsch tat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimafond ein Übriges. Auch im Automobilsektor machte sich die konjunkturelle Schwäche neben der zunehmenden Konkurrenz im E-Automarkt durch subventionierte Fahrzeuge aus China bemerkbar. Lediglich im Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen war von dieser konjunkturellen Schwäche und Verunsicherung wenig zu spüren. Dank des nach wie vor anhaltenden Booms im Bereich der künstlichen Intelligenz profitierten viele; insbesondere große amerikanische Tech-Unternehmen, aber auch die für uns besonders relevante SAP SE von den hohen Erwartungen, die mit dieser Technologie verbunden sind. Aber auch die weiter bestehenden Trends zur zunehmenden Digitalisierung und Verlagerung von IT-Systemen in die Cloud verschafften der Branche Rückenwind. Daher ist auch in 2023 der Markt für IT-Dienstleistungen gewachsen, wenn auch etwas geringer als 2022 und hat auch für die alogis AG ein in Summe positives Marktumfeld geschaffen. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Ertragslage Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 18,6% bzw. 2,05 Mio. € auf insgesamt 13,1 Mio. €. Davon betrug der Umsatz mit Beratungs-, Entwicklungsleistungen im Projektgeschäft im Berichtsjahr 11.477 T€, der mit Dienstleistungen auf Basis von Supportverträgen 1.284 T€. Die Erlöse aus Produktlizenzverkäufen und Wartungsgebühren summierten sich auf 135 T€. Die Erlöse aus weiterbelasteten Reisekosten beliefen sich auf 190 T€. Aufgrund einer intensiven Einbindung von Partnern in das Projektgeschäft stieg der Wert der bezogenen Leistungen gegenüber dem Vorjahreswert um 1,5 Mio. € auf in Summe 2,1 Mio. € an. In Summe konnte der betriebliche Rohertrag daher nur um 5,1% bzw. 528 T€ auf 10,9 Mio. € gesteigert werden. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr um insgesamt 6,5% bzw. 586 T€. Dies ist neben den deutlich gestiegenen Personalkosten auch auf Sonderbelastungen durch Beratungskosten im Rahmen der ISO 9001-Zertifizierung, Einmalaufwände für den Ausbau der neuen Firmenräume und den erhöhten freiwilligen Sozialleistungen anlässlich des 25jährigen Bestehens zurückzuführen. Im Resultat sank das Betriebsergebnis der alogis AG um 4,1 % bzw. 57 T€ auf 1.350 T€ gegenüber dem Vorjahr (2022: 1.408 T€). Das Finanzergebnis fiel in 2023 mit -123 T€ schlechter aus als in 2022, weil zum einen keine Erträge aus der in Liquidation befindlichen alogis DEVELOPMENT GmbH anfielen. Zum anderen sanken die Zinsanteile aus der Abzinsung der Pensionen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten. Demzufolge sank das Ergebnis vor Steuern um 10,8% bzw. 190 T€ auf 1.575 T€ (2022: 1.765 T€) 2.2.2 Finanzlage Die Finanzlage und Liquiditätsstruktur des Unternehmens nach wie vor als gut zu bezeichnen. Die Gesellschaft kann allen Verpflichtungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, einschließlich der geplanten und bereits durchgeführten Neu- und Ersatzinvestitionen aus dem eigenen Cashflow nachkommen. Alle Aufwendungen im Bereich der Produktentwicklung und der Erprobung neuer Technologien wurden seitens des Unternehmens auch in diesem Jahr ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert. Alle erforderlichen Ersatz- und Neuinvestitionen sowie künftig anfallende Erhaltungsaufwendungen können aufgrund der guten Finanzstruktur weiterhin durch Eigenmittel realisiert werden. Insgesamt bestehen im Ertrags- und Finanzbereich zurzeit keine erkennbaren Risiken. Das Finanzmanagement des Unternehmens ist durch die internen Kontrollsysteme darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 2.2.3 Vermögenslage Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 426.000,00. Es ist eingeteilt in 196.450 vinkulierte Namensaktien, 16.550 Namensaktien sowie in 213.000 auf den Namen lautende Vorzugsaktien. Es handelt sich dabei ausnahmslos um Stückaktien. Das gezeichnete Kapital ist um den Nennwert der eigenen Anteile gemindert worden. Die eigenen Anteile betreffen 5.345 Aktien, die mit dem Nennwert von € 1,00 bewertet wurden. Der Anteil am Grundkapital beträgt 1,3%. Für weitere Angaben zu den eigenen Anteilen verweisen wir auf Angaben im Anhang zum Jahresabschluss. Zum Bilanzstichtag beliefen sich die langfristigen Vermögenswerte auf 580 T€ (2022: 656 T€). Dies entspricht einer Reduzierung im Jahr 2023 um 11,5% im Vergleich zum Vorjahr, welche fast ausschließlich auf die Verminderung von Buchwerten bei den PKW zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 207 T€ an auf 7.199 T€ (2022: 6.991 T€), was einer Steigerung um 3,0 % entspricht. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus deutlich höheren Wertpapierbeständen zum Bilanzstichtag, der zusätzlichen Mietkaution für die neu angemieteten Räume, sowie aus leicht gestiegenen sonstigen Vermögenswerten (hier überwiegend Forderungen durch Aktivierung von Steuern) gegenüber dem Vorjahr. Das Eigenkapital belief sich zum 31.12.2023 auf 5.287 T€. Im Vorjahr wurde ein Eigenkapital in Höhe von 5.249 T€ ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote sank auf 64,8% gegenüber dem Vorjahreswert von 65,3%. Zu den nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG erforderlichen Angaben zu eigenen Aktien wird auf die im Anhang erfolgten Angaben verwiesen. Die Vermögenslage des Unternehmens bleibt nach dem Ergebnis des Jahresabschlusses 2023 als uneingeschränkt gut einzuschätzen. Jegliche Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel oder angemessene Rücksicherungsverträge gedeckt. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft setzt den Fokus bei den finanziellen Leistungsindikatoren überwiegend auf die Umsatzentwicklung sowie das Betriebsergebnis. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und der Cashflow herangezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein um die bezogenen Leistungen bereinigter Dienstleistungsumsatz von 12.761 T€ mit einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 70 Mitarbeitern erwirtschaftet. Hieraus ergibt sich ein pro-Kopf-Umsatz von 152 T€, der gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen ist (2022: 146 T€). Im Vergleich der vorangegangenen Jahre konnte der Trend der steigenden Umsatzrendite nicht aufrechterhalten werden. Es wurde eine Reduzierung der Umsatzrendite auf 10,9% verzeichnet, die im Vergleich zu 2022 damit um 4,3% Prozentpunkte gesunken ist (2022:15,1%). Im Jahr 2023 erfolgte eine Erhöhung des Mittelzufluss aus der Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 355 T€. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt zum Geschäftsjahresende bei 1.160 T€ (VJ: 803 T€). Absolut betrachtet ergibt sich nach Ermittlung des Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit erneut kaum eine Veränderung der Liquidität. Zum Jahresende 2023 verzeichnet die Gesellschaft einen wirklich minimalen Anstieg auf den Konten um 100 €. Die einzelnen Cashflow Stufen setzen sich wie folgt zusammen: operativer Cashflow in Höhe von 1.160 T€, Cashflows aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -108 T€ sowie Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1.052 T€, letzterer ist ausschließlich auf die für das Geschäftsjahr 2022 ausgezahlte Dividende zurückzuführen. 2.4 Gesamtaussage Das Jahresergebnis im Jahr 2023 liegt bei 1.089 T€ und ist im Vergleich zum Vorjahr trotz des gestiegenen Umsatzes um 162 T€ gesunken. Diese Verringerung des Ergebnisses beruht trotz des gestiegenen Umsatzes in erster Linie auf den inflationsbedingt deutlich gestiegenen Aufwendungen für Gehälter und den damit verbundenen Sozialabgaben. Darüber hinaus sind erhöhte Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit den neuen Geschäftsräumen, den Beratungskosten im Kontext der ISO 9001-Zertifizierung und erhöhte freiwillige soziale Leistungen anlässlich unseres 25. Jubiläums angefallen. Diese Mehraufwände konnten durch Reduktionen bei den anderen betrieblichen Aufwendungen nicht vollständig kompensiert werden. Unter Berücksichtigung der Herausforderungen und Einmaleffekte in 2023 sind wir mit der Umsatz- und Ergebnissituation aber noch relativ zufrieden. 3 Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung herrscht in der Ukraine immer noch Krieg. Nach der gescheiterten Gegenoffensive der Ukraine hat sich die Lage auf Grund der unzureichenden Waffen- und Munitionslieferungen des Westens deutlich verschlechtert. Die Hoffnungen auf ein durch Sanktionen und politische Isolation geschwächtes Russland haben sich durch die Haltung Chinas und des globalen Südens nicht erfüllt. Nach dem furchtbaren Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober und der Entführung von über 100 unschuldigen Geiseln erfolgte ein massiver Gegenschlag Israels im Gazastreifen. Israels Versuch, die Hamas auszulöschen, verwandelt für die palästinensische Zivilbevölkerung den Gazastreifen zu einer Hölle auf Erden. Zusätzlich belasten die Huthi-Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer die Lieferketten In den USA dominiert das erneute Rennen um die Präsidentschaft zwischen Joe Biden und Donald Trump die Nachrichten. Die Aussicht, das Donald Trump erneut Präsident werden könnte, belastet die geopolitische Sicherheitslage zusätzlich. Trotz dieser weltweit beunruhigenden Situation und der hohen Zinsen droht der Wirtschaft offenbar keine größere Rezession. Lediglich in Deutschland ist die Stimmung schlecht, da sich die Koalition hinsichtlich der Energiepolitik, der Schuldenbremse und der Förderung des Wirtschaftsstandortes nicht auf eine konsistente gemeinsame Strategie einigen kann. Zusätzlich kämpfen die Automobilhersteller auf dem deutschen Markt mit einer abnehmenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Grundsätzlich geht es unserer international aufgestellten Kundschaft aber gut. Aus Sicht der alogis AG rechnen wir mit einem durchschnittlichen Jahr, da wir bisher noch keine Nachfragesteigerungen wahrnehmen. Im Gegensatz zum letzten Jahr starten wir mit einem geringeren Auftragspolster. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres war die Auslastung unterdurchschnittlich, nicht zuletzt, weil einige Projektopportunitäten wider Erwarten noch nicht final entschieden sind. Insofern sind die Aussichten aktuell als durchwachsen zu bewerten. Aus der jetzigen Warte rechnen wir mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht geringerem Umsatz. Aufgrund der dauerhaft gestiegenen Kosten, insbesondere bei Personal und Miete werden wir das Ergebnis des Vorjahres voraussichtlich nicht erreichen. 4 Chancen- und Risikobericht Auch wenn die geopolitische Situation bisher keine nennenswerten Auswirkungen auf unsere wirtschaftliche Situation hatte, sind kurz- und mittelfristige Einflüsse nicht auszuschließen. Sollte ein wiedergewählter Präsident Donald Trump seine Ankündigungen wahrmachen und/oder der Konflikt mit China eskalieren, würde dies nachhaltige Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, insbesondere auch auf die Automobil- und Logistikbranche haben. In diesem Falle wären auch die Folgen für die alogis AG nicht absehbar. Würde sich die Weltwirtschaft und die Situation in Deutschland allerdings weiterhin aufhellen, hat die alogis AG nach wie vor sehr gute Möglichkeiten, in SAP-basierten Kundenprojekten bei Bestands- oder Neukunden erfolgreich zu sein. Die sonstigen Herausforderungen, mit denen sich die alogis AG auch weiterhin konfrontiert sieht, liegen im ewigen Wettbewerb um Projekte und Talente. Dieser hat sich durch die zum Teil nur schwer durchsetzbaren Preisanpassungen einerseits, und den auch inflationsbedingt steigenden Personalkosten andererseits noch einmal verschärft. Dabei spielen auch die zum Teil unrealistischen Erwartungen der Kunden, mit Near- oder Offshoring Kostenreduktionen bei gleichbleibender Effizienz und Qualität realisieren zu können, eine zunehmende Rolle. Weiterhin ist aktuell noch nicht konkret abzusehen, inwieweit der Einzug der künstlichen Intelligenz auch in unserem Geschäftsmodell Spuren hinterlassen könnte. Mit schlanken und effizienten Strukturen, der Fähigkeit zur schnellen und flexiblen Anpassung an die Marktanforderungen und kompetenten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir diese Herausforderungen aber auch weiterhin zuversichtlich annehmen. Anhang 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht lauten wie folgt:
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von der Möglichkeit der Anwendung von § 265 Abs. 8 HGB wurde Gebrauch gemacht und Leerposten sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht aufgeführt. Den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß § 265 Abs. 2 HGB die entsprechenden Beträge des vorhergehenden Geschäftsjahres gegenübergestellt. Die Prinzipien der Bewertungsstetigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB) und der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) sind grundsätzlich beachtet worden. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung und Bilanzierung erfolgte unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 bis 274, 277 bis 278 HGB). Sie ist gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB ist beachtet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert worden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und den steuerlichen Vorschriften entsprechend vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten ab € 250,01 bis einschließlich € 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Die Anschaffungskosten werden grundsätzlich im Folgejahr als Abgang verrechnet. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten und soweit es sich um Ausleihungen handelt, abzüglich planmäßiger Tilgungen angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen aus Geschäften in Fremdwährung sind gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden. Die aus dieser Stichtagsbewertung resultierenden Erträge und Aufwendungen wurden gem. § 277 Abs.5 S. 2 HGB gesondert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden. Passiva Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt, jedoch um den Nennwert der eigenen Anteile gemindert. Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G. Gemäß § 253 HGB ist für Bilanzstichtage ab dem 01.01.2016 der Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes bei zehnjähriger Durchschnittsbildung anzusetzen. Es wurde somit ein Rechnungszinssatz von 1,82% p.a. angesetzt. Dabei entspricht der Zinssatz dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichen Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einer Durchschnittsbildung über die vergangenen zehn Geschäftsjahre (Stand: Dezember 2023). Eine Anwartschaftsdynamik (Gehaltsdynamik inkl. Karriere-trend) sowie Fluktuationsrisiko wurden nicht berücksichtigt, da es sich bei den Pensionszusagen um Festbeträge handelt. Es wurde eine Rentendynamik von 2% für die aktiven Anwärter und eine Rentendynamik von 1,5% für den ausgeschiedenen Anwärter berücksichtigt. Die Bewertung der Anwartschaft auf Witwen- und Witwerrente erfolgte nach der kollektiven Methode. Da die Pensionsrückstellungen teilweise durch Rückdeckungsversicherungen rückgedeckt sind, wurde bei der Bewertung der IDW Rechnungslegungshinweis: Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen vom 30.04.2021 (IDW RH FAB 1.021) berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt dabei nach dem faktorbasierten Deckungskapitalverfahren unter Anwendung des Passivprimats. Für künftige, am Bilanzstichtag bereits erkennbare Belastungen, sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sonstige Rückstellungen gebildet worden. Alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen werden in angemessener Höhe abgedeckt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestanden in diesem Jahr nicht. Darüber hinaus hat die alogis DEVELOPMENT GmbH i.L. zum 31. Dezember 2021 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt und befindet sich in Liquidation. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 171 T€ beinhalten im Wesentlichen analog zum Vorjahr Forderungen gegenüber dem Finanzamt durch die Aktivierung von Steuern (74 T€), Mietkautionen (158 T€), sowie Forderungen gegen Mitarbeiter (22 T€ Reisekostenvorschüsse). Die liquiden Mittel bestehen fast ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund der Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Rückstellungen wurde die sich daraus ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern angesetzt. Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30% berücksichtigt. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 426.000,00. Es ist eingeteilt in 196.450 vinkulierte Namensaktien, 16.550 Namensaktien sowie in 213.000 auf den Namen lautende Vorzugsaktien. Es handelt sich dabei ausnahmslos um Stückaktien. Das gezeichnete Kapital ist um den Nennwert der eigenen Anteile gemindert worden. Die eigenen Anteile betreffen 5.345 Aktien, die mit dem Nennwert von € 1,00 bewertet wurden. Der Anteil am Grundkapital beträgt 1,3%. Die Ankäufe der eigenen Anteile erfolgten in den Jahren 2002,2004,2006 und 2008 durch Erwerb von Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern. Die gesetzliche Rücklage hat die gesetzlich vorgeschriebene Höhe von 10 % des Grundkapitals erreicht. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 370 T€ unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Da diesem ausschüttungsgesperrten Betrag höhere frei verfügbare Gewinnrücklagen gegenüberstehen, besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Bilanzgewinn. Aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2022 in Höhe von 1.758 T€ wurde eine Dividende in Höhe von 1.052 T€ ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag in Höhe von 706 T€ wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Ausweis der Pensionsrückstellungen beruht auf der Verrechnung nach § 246 Abs. 2 HGB. Der Verrechnung liegen die folgenden Werte zugrunde:
Gemäß § 253 Abs. 6 HGB in der derzeit gültigen Fassung ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz mit zehnjähriger Durchschnittsbildung und dem Ansatz mit siebenjähriger Durchschnittsbildung in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. Eines Gewinnvortrages und abzgl. eines Verlustvortrages mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Zur Ermittlung des Unterschiedsbetrags wurde der Erfüllungsbetrag mit einem Rechnungszinssatz von 1,74% p.a. berechnet. Dabei entspricht der Zinssatz dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einer Durchschnittsbildung über die vergangenen sieben Geschäftsjahre (Stand: Dezember 2023). Hieraus ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Erfüllungsbetrag mit dem Rechnungszinssatz von 1,74% p.a. in Höhe von 2.686 T€ und ein Aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 34 T€. Da diesem ausschüttungsgesperrten Betrag höhere frei verfügbare Gewinnrücklagen gegenüberstehen, besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Bilanzgewinn. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, ausstehende Belastungen, Tantiemen sowie Urlaubsverpflichtungen. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre entsprechend der Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank auf- bzw. abgezinst. Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sowie Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 409 T€ beinhalten im Wesentlichen Erträge der Überlassung von Kfz (211 T€), Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (70 T€), Erträge aus der Zuzahlung zu Mobilgeräten (20 T€) sowie Erträge aus dem Verbrauch von Rückstellungen (hier überwiegend Prozesskostenrisiko 18 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.418 T€ umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten in Höhe von 278 T€, Reisekosten in Höhe von 229 T€, Versicherungskosten in Höhe von 201 T€, Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 140 T€, Instandhaltungskosten in Höhe von 114 T€, sowie Kraftfahrzeugkosten in Höhe von 103 T€. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten die nach § 246 Abs. 2 HGB verrechneten Aufwendungen und Erträge. Die in Zusammenhang mit der Rückdeckungsversicherung für die Pensionszusagen sowie dem Zinsaufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung entstehen. Der Verrechnung nach § 246 Abs. 2 HGB liegen die folgenden Werte zugrunde: Ertrag aus Erhöhung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung 174 T€ Aufwand durch Anwendung IDW Rechnungslegungshinweis saldiert (VJ: Ertrag 74 T€) 29 T€
Außergewöhnliche sowie periodenfremde Aufwendungen und Erträge von besonderer Bedeutung ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. V. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs aus Miet- und Leasingverträgen betragen 1.663 T€. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB beträgt 404 T€. Es handelt sich dabei um aktivierte latente Steuern sowie die Differenz zwischen dem in der Handelsbilanz ausgewiesenen aktiven Unterschiedsbetrag und dem auf Basis des Erfüllungsbetrages ermittelten aktiven Unterschiedsbetrag. Im Durchschnitt wurden im Berichtsjahr 70 Arbeitnehmer (ausschließlich Angestellte) beschäftigt. Der Vorstand setzte sich im Jahr 2023 wie folgt zusammen:
Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Jahr 2023 an:
Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates gemäß § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB sind mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber einem ehemaligen Vorstandsmitglied besteht eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 299 T€. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch. Der Anteilsbesitz der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn, wie in den Vorjahren, anteilig an die Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 15. März 2024 Vorstand Arne Friedrichs Jörn Samuelson Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023In den Aufsichtsratssitzungen des vergangenen Jahres sowie in Einzelbesprechungen mit dem Vorstand hat sich der Aufsichtsrat eingehend über die Lage des Unternehmens sowie über die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen und darüber mit dem Vorstand beraten. Die Rechnungsprüfung einzelner Geschäftsvorfälle zu allen Aufsichtsratssitzungen erfolgte ohne Beanstandungen. Die vorgelegten zustimmungspflichtigen Geschäfte wurden genehmigt. Einzelne wichtige geschäftliche Vorgänge wurden erörtert, insbesondere die Geschäftsbeziehungen zu Großkunden. Ferner war die Personalpolitik Gegenstand ausführlicher Erörterungen, wobei ein Augenmerk auf die mittlere Führungsebene gelegt wurde. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfergesellschaft Berliner Revisions Aktiengesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmt der Aufsichtsrat zu. Ferner hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, den Lagebericht sowie den Vorschlag für die Gewinnverwendung geprüft. Dabei haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat am heutigen Tag den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt worden ist. Dem Vorschlag für die Gewinnverwendung hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.
Berlin, den 19. April 2024 gez. Dr. Volker Hentschel, Vorsitzender des Aufsichtsrats Gewinn- und Verlustrechnung
Protokoll der ordentlichen Hauptversammlung der alogis AG am 21. Juni 2024 im Konferenzraum der alogis AG, Alt-Moabit 91, BerlinZur Hauptversammlung waren erschienen:
Eröffnung der Hauptversammlung Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Volker Hentschel begrüßt die Hauptversammlung, übernimmt den Vorsitz und eröffnet die Hauptversammlung um 12:00 Uhr. Form- und fristgerechte Einladung Der Vorsitzende stellt fest, dass zu der heutigen Hauptversammlung form- und fristgerecht durch Veröffentlichung am 24. April 2024 im eBundesanzeiger geladen wurde. Er verliest sodann folgende Tagesordnungspunkte:
Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende unterzeichnet die Liste der anwesenden Aktionäre und legt sie für die Dauer der gesamten Hauptversammlung zur Einsicht aus. Er stellt fest, dass die Hauptversammlung durch die Anwesenheit von 163.240 stimmberechtigten Aktien (76,64 %) beschlussfähig ist. Die den Beschlüssen zu Grunde liegenden Stimmanteile setzen sich wie folgt zusammen: 149.320 vinkulierte Namensaktien, 13.920 auf den Namen lautende Aktien. Darüber hinaus waren 36.694 stimmrechtlose Vorzugsaktien anwesend. Aktionärsanträge Der Vorsitzende legt den Aktionärsantrag von Frau Nedderhoff vor und verkündet nach vorheriger Rückfrage, dass keine weiteren Aktionärsanträge vorliegen. Der Vorsitzende setzt fest, dass der Antrag von Frau Nedderhoff vor TOP 3 zur Abstimmung gestellt wird. Top 1 Der Vorsitzende ruft Top 1 auf und übergibt das Wort an den Vorstand. Herr Friedrichs erläutert den von der Berliner Revisions-AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Berlin zum 31. Dezember 2023 geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen und vom Aufsichtsrat gebilligten Jahresabschluss. Er führt aus, dass im Geschäftsjahr 2023 ein Bilanzgewinn von 1.795.623,86 € ausgewiesen wird. Darüber hinaus erläutert er die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 und gibt einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2024. Herr Friedrichs dankt im Namen des Vorstands den Mitarbeitern, dem Aufsichtsrat und den Aktionären für den Einsatz, die Unterstützung und das Vertrauen. Der Aufsichtsratsvorsitzende gibt seinen Bericht für das Geschäftsjahr 2023. Darin erläutert er, dass sich der Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle hat unterrichten lassen. Die vom Aufsichtsrat zu genehmigenden Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand behandelt. Der Aufsichtsrat folgt dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung. Der Jahresabschluss wurde nach ausführlicher Prüfung durch den Aufsichtsrat gebilligt. Top 2 Der Vorsitzende ruft Top 2 auf und trägt der Hauptversammlung den in der Einladung genannten Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns (§ 174 Absatz 2 AktG) vor. Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 1.795.623,86 € Aus dem Bilanzgewinn soll eine Dividendenausschüttung in Höhe von 1.051.637,50 € sowie eine Sonderdividendenausschüttung in Höhe von 630.982,50 € erfolgen. Es erfolgt keine neue Einstellung in die Gewinnrücklage. Der restliche Bilanzgewinn in Höhe von 113.003,86 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vorsitzende legt den Abstimmungsmodus fest. Es sind zunächst die Ja-, dann die Nein- und zuletzt die Enthaltungen per Handzeichen abzugeben. Die abgegebenen Stimmen werden mit Hilfe einer Auszähldatei sofort ermittelt. Der Vorsitzende lässt sodann über den Gewinnverwendungsvorschlag abstimmen. Die Hauptversammlung stimmt per Handzeichen ab und nimmt den Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Gewinnverwendung mit 163.140 Ja-Stimmen, 100 Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen an. Der Vorsitzende stellt fest, dass dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Gewinnverwendung gefolgt wurde und verkündet diesen Beschluss. Top 3 Der Vorsitzende ruft Top 3 auf und stellt zunächst den Antrag der Aktionärin Frau Petra Nedderhoff zur Abstimmung. Frau Petra Nedderhoff beantragt, gemäß § 120 I AktG über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands einzeln abzustimmen. Der Abstimmungsmodus bleibt wie zuvor festgelegt. Die Hauptversammlung stimmt per Handzeichen ab und nimmt den Antrag zur Einzelentlastung des Vorstands einstimmig mit 163.240 Ja-Stimmen, ohne Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen an. Der Vorsitzende stellt fest und verkündet, dass der Antrag angenommen ist. Der Vorsitzende lässt über die Entlastung des Vorstands Jörn Samuelson abstimmen und erläutert, dass die Stimmen von Herrn Samuelson bei dieser Abstimmung nicht mitgezählt werden. Der Abstimmungsmodus bleibt wie zuvor festgelegt. Die Hauptversammlung stimmt per Handzeichen ab und erteilt die Einzelentlastung für Herrn Samuelson einstimmig mit 108.860 Ja-Stimmen, ohne Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen. Der Vorsitzende stellt fest und verkündet, dass Herrn Samuelson für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt ist. Der Vorsitzende lässt über die Entlastung des Vorstands Arne Friedrichs abstimmen und erläutert, dass die Stimmen von Herrn Friedrichs bei dieser Abstimmung nicht mitgezählt werden. Der Abstimmungsmodus bleibt wie zuvor festgelegt. Die Hauptversammlung stimmt per Handzeichen ab und erteilt die Einzelentlastung für Herrn Friedrichs einstimmig mit 108.860 Ja-Stimmen, ohne Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen. Der Vorsitzende stellt fest und verkündet, dass Herrn Friedrichs für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt ist. Top 4 Der Vorsitzende ruft Top 4 auf. Der Vorsitzende stellt den Antrag auf Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 und lässt abstimmen. Der Abstimmungsmodus bleibt wie zuvor festgelegt. Die Hauptversammlung stimmt per Handzeichen ab und folgt dem Antrag für die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 mit 163.240 Ja-Stimmen, ohne Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen. Der Vorsitzende stellt fest und verkündet, dass dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt ist. Top 5 Der Vorsitzende ruft Top 5 auf. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Berliner Revisions-AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Berlin mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2024 zu beauftragen. Der Abstimmungsmodus bleibt wie zuvor festgelegt. Die Hauptversammlung stimmt per Handzeichen ab und folgt dem Vorschlag einstimmig mit 163.240 Ja-Stimmen, ohne Nein-Stimmen und ohne Enthaltungen. Der Vorsitzende stellt fest und verkündet, dass die Berliner Revisions-AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Berlin mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2024 beauftragt wird. Schließung der Hauptversammlung Es wurden keine weiteren Themen besprochen. Der Vorsitzende schließt die Hauptversammlung um 12:21 Uhr. Das Teilnehmerverzeichnis bleibt zur Verwahrung in der Gesellschaft.
Berlin, den 21.06.2024 Dr. Volker Hentschel Anlagen: Kopie der Veröffentlichung im eBundesanzeiger Aktionärsantrag von Frau Nedderhoff BilanzAktiva
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