Nena LakeLofts GmbH
Selbe AdresseVermietung von Wasserfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Dr. Frieß seit 28.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VEM Vermögensverwaltung GmbHZossenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Amtsgericht Potsdam, HRB 28529 PBestandteile
Konzernlagebericht 20181. Konzern und Geschäftstätigkeit Die VEM Vermögensverwaltung GmbH (kurz: VEM VV) ist geschäftsführende Holding ihrer Tochtergesellschaften, erbringt Dienstleistungen (insbesondere Geschäftsbesorgung) sowie Finanzierung und betreibt Grundstücks- und Vermögensverwaltung. Im Konzern der VEM VV gab es im Berichtszeitraum erhebliche Veränderungen. Der Konsolidierungskreis hat sich um zwei Gesellschaften erhöht. Am Stichtag 31.12.2017 (Vorjahr) waren 34 Gesellschaften im Konsolidierungskreis. Es wurden drei Gesellschaften erworben und eine veräußert. Zugegangen sind drei Ende Dezember 2018 erworbene Gesellschaften mit derzeit keinem eigenen operativen Geschäftsbetrieb. Alle drei Gesellschaften sind vermögensverwaltend tätig und sollen perspektivisch neue Mietobjekte aufnehmen. Die erstmalige Einbeziehung erfolgte zum 31.12.2018 (Bilanz). An der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung haben sie nicht teilgenommen. Mit Wirkung zum 10.01.2018 veräußerte die Tochtergesellschaft VEM Holding GmbH die von ihr gehaltenen Beteiligungen an der im Vorjahr vollkonsolidierten Keulahütte GmbH. Die Endkonsolidierung erfolgte zum 01.01.2018. Diese Veränderungen, insbesondere der bereits im Vorjahr vollzogene Abgang der operativen Einheiten im Elektromaschinenbau haben Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und insbesondere Ertragslage. Hierauf gehen wir im Wirtschaftsbericht dieses Lageberichtes ein. 2. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich unter Berücksichtigung unserer Investitionsstrategie weiterhin nur geringe Möglichkeiten attraktive Renditen zu erzielen. Insbesondere aufgrund des niedrigen Zinsniveaus an den Anleihemärkten sind Zinserträge auf Höhe der Zeiträume vor der Euro-Krise nicht mehr zu erreichen. Der 3-Monats-EURIBOR hat sich in den letzten drei Jahren wie folgt entwickelt:
Auch im ersten Quartal 2019 verringerte sich der negative 3-Monats-Euribor und betrug am 02.01.2019 -0,310%. Trotzdem ist der 3-Monats-Euribor seit mehr als dreieinhalb Jahren negativ. Eine entscheidende Veränderung ist derzeit nicht zu erwarten. Hierauf beruht die seit drei Jahren geänderte Geschäftsstrategie der VEM Gruppe. II. Geschäftsverlauf Der positive Trend im Immobilienmarkt hat sich gegenüber den Vorjahren fortgesetzt. Die Nachfrage nach Kaufobjekten, wie z.B. Lagerhallen bzw. Freiflächen zur gewerblichen Entwicklung, hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Wir konnten zwar von der positiven Entwicklung durch gestiegene Mietpreise bei Neuvermietungen und höherer Zahlungsbereitschaft für zum Verkauf stehende Objekte profitieren, mussten andererseits aber auch höhere Instandhaltungs-/Instandsetzungsaufwendungen für Sanierungsarbeiten tragen. Grund hierfür ist die derzeit positive Baukonjunktur welche bei der enormen Nachfrage zu einem weiterhin hohen Preisniveau führte. Die Ertragslage hat sich jedoch gegenüber den Vorjahren weiterhin verbessert. Aufgrund des positiven Trends am Grundstücksmarkt haben wir auch in diesem Jahr Gewerbeimmobilien erworben. Die Finanzverwaltung hat ihre bisherige Auffassung zur Aktivierung von Filmrechten für unsere zwei Tochtergesellschaften (innerhalb einer ertragsteuerlichen Organschaft) zurückgenommen. Im Gegenzug vertritt sie aber nunmehr die Auffassung, die Schlussrate sei auf die Laufzeit ab Fertigstellung der Filme (2005/2006) zu linearisieren. Die Steuernachzahlungen treten hierdurch bereits ratierlich ab Fertigstellung der Filme ein. Obwohl wir uns auch dieser Auffassung nicht anschließen und entsprechende Einsprüche gegen die Steuerfestsetzungen eingelegt haben, wurden hierfür von uns aus Vorsichtsgründen Rückstellungen gebildet und Steuerzahlungen geleistet. Über die Bereiche Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Verpachtung, sowie Geschäftsbesorgung und Finanzierung wird im Folgenden -nur soweit notwendig- getrennt berichtet. III. Ertragslage Eine Vergleichbarkeit der Ertragslage ist im Gegensatz zur Vermögenslage nicht gegeben. Die im Vorjahr wirkenden Sondereffekte aus den operativen Gesellschaften Elektromaschinenbau und Gießerei sind im Berichtszeitraum vollständig entfallen. Vom Umsatz entfielen 2017 (Vergleichszeitraum) allein auf Elektroantriebe 89,8 Mio. Euro und auf Gießereiprodukte 24,9 Mio. Euro. Die operativ produzierenden Bereiche wurden veräußert. Der Maschinenbau wurde bereits im letzten Quartal 2017 und die Gießerei im Januar 2018 verkauft. Die bereinigte Umsatzsteigerung (inklusive neu erworbener Mietobjekte und der periodischen Zuwächse aus im Vorjahr unterjährig erworbenen Grundstücken) beträgt ca. 1,5 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse für die Filmgesellschaften sind unverändert zum Vorjahr und Dienstleistungen konnten um 0,5 Mio. Euro gesteigert werden. Am Gesamtumsatz des Konzerns beträgt der Auslandsanteil 39% (Vorjahr 36%). Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode 2018 weist einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 122,1 Mio. Euro (Vorjahr: 123,8 Mio. Euro) aus und ist nahezu unverändert. Das Betriebsergebnis (vor Beteiligungserträgen, Finanzen und Steuern) beträgt 16,2 Mio. Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-4,0 Mio. Euro) deutlich erhöht. Hierfür gab es verschiedene Ursachen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vorjahresvergleich um 21,6 Mio. Euro verringert. Der überwiegende Teil dieser Reduktion beruht auf weggefallenen periodenfremden Sondereffekten aus dem Vorjahr wie z.B. Erträge aus der Auflösung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung (18,1 Mio. Euro) oder Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse (1,6 Mio. Euro). Weiterhin waren die Abschreibungen und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahr erheblich durch außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Bewertungen der veräußerten Gesellschaften belastet. Das Finanzergebnis [Ergebnis aus Beteiligungen (inkl. assoziierten Beteiligungen) und Wertpapieren sowie aus der Bewertung von Finanzanlagen und Zinsen] beträgt 122,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 113,1 Mio. Euro) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Aufgrund der verringerten Darlehensvergabe (durchschnittliches Volumen) und geringerer Darlehensaufnahme in Verbindung mit gesunkenen Zinssätzen sowie Zinsanpassungen für Steuerzahlungen hat sich der Zinssaldo im Vorjahresvergleich um 5,1 Mio. Euro verschlechtert. Die Erträge aus Assoziierung erhöhten sich im Berichtszeitraum um 29,1 Mio. Euro. Auf Wertpapiere wurden wegen gesunkener Börsenwerte Wertberichtigungen in Höhe von 15,4 Mio. Euro gebildet. Dagegen sind die Erträge aus Wertpapieren um 0,4 Mio. Euro erhöht. Die Veränderung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultiert aus im Vorjahr ertragswirksamen konsolidierungsbedingten Anpassungen der latenten Steuern. IV. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Zuwachs beträgt 83,2 Mio. Euro bzw. 3,2%. Die Bilanzstruktur hat sich, insbesondere in den Aktiva, geändert. Auf der Aktivseite ergibt sich eine Erhöhung im Anlagevermögen um 347,5 Mio. Euro. Im Sachanlagevermögen betrifft dies 8,6 Mio. Euro, die u.a. auf Investitionen von 20,3 Mio. Euro zurückzuführen sind. Die Finanzanlagen haben sich um 338,9 Mio. Euro erhöht. Hierin sind neben zahlungsunwirksamen Veränderungen wie Assoziierungen und Wertberichtigungen u.a. auch 308,7 Mio. Euro Investitionen in Konzerngesellschaften, Beteiligungen und Wertpapiere enthalten. Einhergehend mit diesen umfangreichen Investitionen ist ein starker Abbau von Umlaufvermögen (137,9 Mio. Euro) und Liquiden Mitteln (111,1 Mio. Euro) verbunden. Da sich der Aufbau des Anlagevermögens stärker ausgewirkt hat als der Zuwachs der Bilanzsumme, erhöhten sich die langfristigen Aktiva auf 88,8% zum aktuellen Stichtag (Vorjahr: 78,3% Anteil). Das Eigenkapital hat sich von 2.243,4 Mio. Euro um 83,9 Mio. Euro auf 2.327,3 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 86,7% (im Vorjahr: 86,2%) und befindet sich auf Vorjahresniveau. Die Rückstellungen befinden sich ebenfalls auf Vorjahresniveau. Der leichte Anstieg von 4,3 Mio. Euro beruht im Wesentlichen auf Steuerabgrenzungen für das Ergebnis der Periode. Leicht gesunken (4,8 Mio. Euro) sind die Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten haben nach einer eingeleiteten Umfinanzierung nun überwiegend kurzfristigen Charakter. Im Vorjahr hatten noch 96% der Verbindlichkeiten langfristigen Charakter mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. V. Finanzlage Die Finanzlage der VEM VV ist stabil, die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität. Es wurde ein positiver Cash Flow aus operativer Tätigkeit erzielt. Im Cash Flow aus Investitionstätigkeit wirken sich insbesondere die Ausgaben für Investitionen in Höhe von 328,9 Mio. Euro mittelverwendend aus. Die Investitionen wurden einerseits unter Verwendung eigener liquider Mittel und durch Reduzierung begebener Darlehen finanziert. Die Bankverbindlichkeiten haben aufgrund von vorgenommen Umschuldungen insgesamt überwiegend kurzfristigen (i. Vj: langfristigen) Charakter und dienen der Finanzierung von Filmgesellschaften und zur Refinanzierung von Gewerbeimmobilien. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf die Konzernkapitalflussrechnung im Konzernjahresabschluss. 3. Nachtragsbericht (Auszug aus dem Konzernanhang) Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 und bis zur Aufstellung dieses Abschlusses sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Einfluss auf den Konzernjahresabschluss und die zukünftige Entwicklung eingetreten. 4. Prognosebericht Wichtigste kurzfristige Aufgabe im Bereich der Vermögensverwaltung wird es sein, die Immobilien weiter zu strukturieren und die Geschäftsbesorgung auszubauen, um damit die Vermögenssituation und die Ertragskraft der VEM VV zu stärken. Dieser Weg wurde in den Vorjahren begonnen und wurde durch interne Umstrukturierungen im Berichtszeitraum fortgesetzt. Aufgrund der konjunkturellen Lage und des damit verbundenen niedrigen Zinsniveaus haben wir uns entschieden, unser Beteiligungsportfolio auszubauen und unsere Forderungen (Darlehensvergabe) zu reduzieren. Im Bereich der Grundstücksverwaltung erwarten wir ertragsmäßig für 2019 eine Steigerung. Dies wird uns mit den ab 2014 kontinuierlich erfolgten Akquisitionen gelingen. Wir gehen aber auch davon aus, dass der Instandhaltungs-/Instandsetzungsaufwand für 2019 unter Umständen weiter steigen wird, da mehrere Projekte zur Realisierung anstehen. Das Ergebnis des Immobiliengeschäftes wird sich insgesamt gesehen, dennoch positiv entwickeln. Diese Tendenz ist damit begründet, dass die Behebung des Instandsetzungsstaus und der Ausbau von bisher leerstehenden bzw. ungenutzten Flächen zu weiteren Vermietungen bzw. einer Erhöhung des Mietzinses führen werden. An der Neuordnung des Immobilienportfolios des Grundstückbestandes in den neuen Bundesländern wurde auch in 2018 insbesondere mit dem Verkauf unwirtschaftlicher Liegenschaften gezielt weiter gearbeitet. Ziel ist es, sich mittelfristig auf die Kernstandorte zu konzentrieren. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Vermögensverwaltung und das Beteiligungsmanagement werden die künftige Geschäftstätigkeit der VEM VV darstellen. Sie kann in drei Kernbereiche, (a) Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Verpachtung, (b) Geschäftsbesorgung und Finanzierung und (c) Filmgesellschaften unterteilt werden. a.) Grundstücks- und Immobilienverwaltung / Vermietung und Verpachtung Für diesen Unternehmensbereich sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt geworden. Es werden fortlaufend Maßnahmen zur Risikofrüherkennung getroffen, vor allem durch eine laufende Beobachtung des Grundstücks- und Immobilienmarktes sowie einem Forderungsmanagement. Strategische Neuausrichtungen sind zurzeit nicht notwendig. Schwerpunkt der Verkaufsstrategie ist bereits seit dem Vorjahr (2017) die Veräußerung abgelegener Immobilienstandorte. Die VEM VV konzentriert sich nunmehr auf definierte Kerngebiete (Dresden, Leipzig, Ulm, Freiburg, Wernigerode). b.) Geschäftsbesorgung und Finanzierung, Beteiligungsmanagement Die Holdinggesellschaft hält unmittelbar und über ihre konsolidierten Beteiligungen, die vermögensverwaltend tätig sind, mittelbar Beteiligungen und Forderungen an Gesellschaften, die direkt oder indirekt Aktien an der HeidelbergCement AG besitzen. Die konzerneinheitliche Bewertung erfolgte für nicht assoziierte Gesellschaften und Forderungen unter Berücksichtigung eines Kurses von 53,38 Euro (Kurs vom 31.12.2018) der dort gehaltenen Aktien. Dieser Grundsatz wurde auch bei der Bewertung von Forderungen an Gesellschaften, die wiederum Forderungen oder Beteiligungen an anderen Gesellschaften haben, die HeidelbergCement-Aktien besitzen, berücksichtigt. Eine Verschlechterung des Börsenumfeldes birgt generell das Risiko, dass Wertpapiere oder Beteiligungen wertberichtigt oder nur mit Kursabschlägen veräußert werden können; existentielle Risiken gehen hiervon aber nicht aus. Weiterhin ist die Konzernobergesellschaft seit dem Berichtsjahr 2011 Poolführer aufgrund einer Cash-Management-Vereinbarung, bei der die Überschüsse (Guthaben) einzelner Unternehmen gesammelt und an Gesellschaften mit Finanzierungsbedarf weitergegeben werden. Aus diesem Geschäft entsteht kein signifikantes Risiko. Daneben hat die Gruppe ihren Bestand an Finanzierungsdarlehen an verschiedene Gesellschaften gegenüber den Vorjahren auch im Berichtszeitraum deutlich verringert. Auch hieraus bestehen für die Gesellschaft keine signifikanten Risiken. c.) Filmgesellschaften Die Filmgesellschaften erwirtschaften Lizenzeinnahmen, die in Summe höher sind als die Zinszahlungen und Tilgungsleistungen, so dass ein positiver Cash Flow gegeben ist. Für einige Teile dieses Geschäftes wurde unter Ausnutzung des niedrigen Zinsniveaus eine Umschuldung eingeleitet. 6. Ausblick Wir erwarten für die Geschäftsjahre ab 2019 wegen der Reduktion von Darlehensforderungen bei gleichzeitiger Erhöhung von Beteiligungen verminderte Zinserträge aber auch leichte Umsatzzuwächse im Immobilienbereich. Insgesamt erwarten wir weiterhin ein positives Konzernergebnis, welches aufgrund rückläufiger Finanzerträge leicht schlechter sein wird als im Konzerngeschäftsjahr 2018.
Zossen, den 31. Mai 2019 gez. Dr. Susanne Frieß Geschäftsführerin Konzernbilanz zum 31.12.2018AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Konzernkapitalflussrechnung 2018
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Konzernanhang 2018Allgemeine Angaben Die Konzernobergesellschaft, VEM Vermögensverwaltung GmbH (kurz: VEM VV) hat ihren Sitz in 15806 Zossen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 28529 P. Der Konzernjahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden angewandt, bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten. Die Gesellschaft hat seit dem Geschäftsjahr 2010 die Größenklassen des § 293 HGB unterschritten. Sie stellt für den Berichtszeitraum 2018, wie in den Vorjahren, freiwillig einen Konzernabschluss auf und lässt diesen prüfen. Abgrenzung des KonsolidierungskreisesDer Konzern umfasst folgende Unternehmen:
Im Berichtszeitraum ergaben sich folgende Änderungen im Konsolidierungskreis: Im Geschäftsjahr sind drei Unternehmen als vollkonsolidierte Gesellschaften zu- und eine Gesellschaft abgegangen. Weiterhin gab es für ein Konzernunternehmen und eine assoziierte Beteiligung durch Hinzuerwerb von Anteilen eine Quotenerhöhung. Aus diesen Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben sich keine signifikanten Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Zugänge: Zugegangen sind die im vorstehenden Konsolidierungskreis angegebenen Gesellschaften mit den laufenden Nummern 34 bis 36. Alle drei Gesellschaften wurden Ende Dezember 2018 erworben und sind vermögensverwaltend tätig. Die erstmalige Einbeziehung erfolgte zum 31.12.2018 (Bilanz). An der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung haben sie nicht teilgenommen. Weiterhin gab es für die bereits in den Vorjahren zum Konzern gehörenden VEMOS 2 Beteiligungen GmbH (Nr. 16) durch Hinzuerwerb eine 10,41%ige und für die KL Holding GmbH (Nr. 37) eine 5,25%ige Quotenerhöhung. Abgänge: Mit Wirkung zum 10.01.2018 veräußerte die VEM Holding GmbH die von ihr gehaltenen Beteiligungen an der im Vorjahr vollkonsolidierten Keulahütte GmbH. Die Endkonsolidierung erfolgte zum 01.01.2018. Assoziierte Unternehmen Der Konzern der VEM VV GmbH hat zum Abschlussstichtag wie im Vorjahr drei assoziierungspflichtige Gesellschaften. Für die assoziierungspflichtige KL Holding GmbH (Konzernanteil 36,88%) wurde wie im Vorjahr ein freiwilliger Konzernabschluss aufgestellt, der nicht aufstellungs- und prüfungspflichtig (Unterschreitung Größenklassen § 293 HGB) ist. Für diesen freiwilligen Konzernabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt, wie für den vorliegenden Konzern der VEM Vermögensverwaltung GmbH. Konsolidierungsgrundsätze Die im Konzernabschluss der VEM Vermögensverwaltung GmbH des Vorjahres angewandten Konsolidierungsgrundsätze sind beibehalten worden. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich in Anwendung der §§ 297 ff. HGB i. V. m. §§ 252 ff. HGB bewertet. Die Bewertungen wurden an das deutsche Handelsrecht angepasst. Die drei im Dezember 2018 erworben Gesellschaften haben derzeit keinen operativen Geschäftsbetrieb. Somit gibt es weder einen Firmenwert noch stille Reserven. Der gezahlte Kaufpreis entspricht dem anteiligen Eigenkapital. Die erstmalige Einbeziehung erfolgt auf Basis der Bilanz zum 31.12.2018. Die Kapitalkonsolidierung der bis Einführung des BilMoG einbezogenen Gesellschaften erfolgte nach der Buchwertmethode. Für Zugänge ab dem 1. Januar 2010 kommt die Neubewertungsmethode zum Einsatz. Soweit hieraus in den Vorjahren bei Anwendung der Buchwertmethode (vor BilMoG) Unterschiedsbeträge entstanden sind, wurden diese als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und nach damaligen Recht, planmäßig über vier Jahre oder außerplanmäßig, abgeschrieben. Die Endkonsolidierung der Keulahütte GmbH erfolgte 01.01.2018. Im Vorjahr wurden bereits alle Bewertungen (Abschreibungen / Wertberichtigungen) so vorgenommen, dass es hier zum Abgang zu keinen Ergebniseffekten kommt. In den Vorjahren entstand bei Anwendung der Neubewertungsmethode ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung von 1.574 Tsd. Euro. Der passive Unterschiedsbetrag wird über die Laufzeit der Abschreibung der in der Neubewertung aktivierten Sachanlagen zeitanteilig aufgelöst. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren in Euro. Es wurden konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften eliminiert. Bei der Eliminierung von Zwischengewinnen für zwischen den Konzernunternehmen veräußerten Gegenständen des Sachanlagevermögens (Grundstücke, Gebäude und Betriebsausstattung) wurden die Buchgewinne und Buchverluste unter Abzug der Abschreibungen auf die verkauften Gegenstände und der Fortführung der ursprünglichen Abschreibung auf die historischen Anschaffungskosten bereinigt. Im Berichtszeitraum wurden Erträge in Höhe von 0,4 Mio. Euro (i.Vj: 6,0 Mio. Euro), jeweils unter Einbeziehung von latenten Steuern nach § 306 HGB, eliminiert. Auf die Eliminierung sonstiger unwesentlicher Zwischengewinne (in der Regel kleiner 1 Tsd. Euro) wurde, wie in den Vorjahren, wegen Geringfügigkeit verzichtet. Der assoziierte Beteiligungsbuchwert einer Gesellschaft enthält einen fortgeschriebenen Firmenwert von 121,6 Mio. Euro, welcher über fünf Jahre (ab Erstassoziierung 2015) abgeschrieben wird. Die anteilige Abschreibung für das Berichtsjahr beläuft sich auf 23,7 Mio. Euro und wird als Ergebnis der Assoziierung in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Vorjahreskonzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind, soweit zulässig, unverändert beibehalten worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag bewertet. Soweit erforderlich, wurden Zuschreibungen aus Wertaufholungen gemäß § 253 (5) HGB vorgenommen. Das Umlaufvermögen wird nach dem strengen Niederstwertprinzip bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag 31. Dezember 2018 angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. Disagien werden zu Nennwerten angesetzt und über die Laufzeit der Darlehen durch planmäßige, dem Tilgungs- und Zahlungsplan entsprechende Abschreibungen aufgelöst. Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Anschaffungskosten bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag bewertet. Betroffen sind Ausgaben, die vor dem Abschlussstichtag angefallen sind, aber Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die aktiven latenten Steuern betreffen bestehende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Diese resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und aus handelsrechtlich gebildeten Rückstellungen. Weiterhin werden nutzbare steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich aus den Unterschieden ergebende Steuerbe- und -Entlastung wurde miteinander saldiert. Die verwendeten Steuersätze richten sich nach dem individuellen Steuersatz der Konzerngesellschaft und liegen zwischen 22,83% und 31,58%. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene Passive Unterschiedsbetrag wird anteilig im Verhältnis zu den Mehraufwendungen aus der Abschreibung der aufgedeckten stillen Reserven ertragswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und nach den hierauf beruhenden Gutachten passiviert. Der Erfüllungsbetrag wird nach der Methode der laufenden Einmalbeiträge (sogenannte projected-unit-credit-Methode, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,21% berechnet. Hierbei werden die biometrischen Grundwerte nach den Richttafeln von Klaus Heubeck und einer jährlichen Steigerungsrate von 2,0% bzw. 3,0% zugrunde gelegt. Für Männer und Frauen wird daher stets von unterschiedlichen Grundwerten ausgegangen und nach Geburtsjahren unterschieden. Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 856.833 Euro. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Aktiva Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Software, Nutzungsrechte und Firmenwerte ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren. Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung sind vollständig abgeschrieben. Die Immateriellen Vermögensgegenstände haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Sachanlagen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend dem Nutzungsverlauf vorgenommen. Die Abschreibungsdauer beträgt im Allgemeinen bei Gebäuden zwischen zehn und fünfzig Jahren, bei technischen Anlagen, anderen Anlagen sowie Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen vier und fünfzehn Jahren. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro erfolgt die Abschreibung vollständig im Zugangsjahr. Die Poolabschreibung aus den Vorjahren wird entsprechend fortgeführt. Nach dem 01.01.1994 zugegangene Bauten werden unverändert linear abgeschrieben. Zugänge bei Technischen Anlagen und Maschinen sowie Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, die vor dem 01.01.1999 zugegangen sind, werden linear über vier bis fünfzehn Jahre abgeschrieben. Zugänge im Zeitraum 01.01.1999 - 31.12.2007 werden bei einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren degressiv abgeschrieben; alle übrigen linear. Die Sachanlagen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Die Abgänge aus dem Konsolidierungskreis resultieren aus dem Verkauf der Keulahütte GmbH. Die Zugänge in den Positionen Grundstücke und Gebäude sowie der überwiegende Teil der Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen Investitionen im Vermietungsbereich. Finanzanlagen Die Finanzanlagen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Beteiligungen Unter den Beteiligungen (inklusive assoziierte Unternehmen) werden die Buchwerte für insgesamt 6 (i.Vj: 5) Unternehmen ausgewiesen. Für die GbR Zielstattstr., Zossen, mit einer Beteiligungsquote von 35% (i.Vj: 35%) wurde die Assoziierung aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 311 Abs. 2 HGB) unterlassen. Die assoziierten Beteiligung an der KL Holding GmbH wird mit einem Buchwert von 484,0 Mio. Euro (i.Vj: 375,0 Mio. Euro), die UBH Spohn GmbH mit 299,5 Mio. Euro (i.Vj: 288,1 Mio. Euro) und die Spohn Cement Beteiligungen GmbH mit 1.125,3 Mio. Euro (i.Vj: 1.017,8 Mio. Euro) ausgewiesen. Wertpapiere des Anlagevermögens Das Wertpapiervermögen besteht aus börsennotierten Aktien (96,1 Mio. Euro, i.Vj: 85,4 Tsd. Euro) und festverzinslichen Wertpapieren (17,9 Mio. Euro, i.Vj: 20,0 Mio. Euro). Wegen gefallener Börsenkurse wurden Abschreibungen in Höhe von 15,4 Mio. Euro vorgenommen. Umlaufvermögen Vorräte Die hier im Vorjahr bilanzierten Bestände betrafen ausschließlich die Gießereiproduktion der abgegangenen Keulahütte GmbH. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Ausfall- und Zinsrisiken, um entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gekürzt, ausgewiesen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen fast ausschließlich kurzfristige Darlehen, Gesellschafterkonten sowie Cash Pool Forderungen. Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände werden insbesondere Darlehen an nahestehende Unternehmen in Höhe von 121,3 Mio. Euro (i.Vj: 254,8 Mio. Euro), Steuererstattungsansprüche von 3,1 Mio. Euro (i.Vj: 12,9 Mio. Euro), die im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag betreffen, sowie Rückforderungen, Abgrenzungen und Übriges in Höhe von 4,8 Mio. Euro (i.Vj: 4,4 Mio. Euro) ausgewiesen. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Darlehensforderungen bzw. Guthaben aus Cash-Pool Forderungen in Höhe von 11,2 Mio. Euro (i.Vj: 28,5 Mio. Euro). Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen werden mit 0,3 Mio. Euro (i.Vj: 0,3 Mio. Euro) Sachverhalte bilanziert, deren Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Position betrifft nahezu vollständig Bankguthaben. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben abgegrenzt, die Zeiträume nach dem Stichtag betreffen. Unter diesem Posten werden Disagien in Höhe von 8 Tsd. Euro (i.Vj: 27 Tsd. Euro) ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt planmäßig. Aktive Latente Steuern Vom Wahlrecht der Saldierung von aktiven und passiven Latenten Steuern ist Gebrauch gemacht worden. Die Latenten Steuern in Höhe von 12,6 Mio. Euro (i.Vj: 16,0 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Unterschiedsbeträge aus Handels- und Steuerbilanz (11,1 Mio. Euro Aktiva), nutzbare Verlustvorträge (18,2 Mio. Euro Aktiva) sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungen (16,7 Mio. Euro Passiva). Die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen insbesondere steuerlich nicht vollzogene Abwertungen von Beteiligungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie Rückstellungen und um nach § 6b EStG geminderte steuerliche Anschaffungskosten. Die latenten Steuern auf Konsolidierungen sind entsprechend § 306 HGB gebildet. Die angewandten Steuersätze richten sich nach dem jeweiligen Sitz der Gesellschaft. Im Inland variiert dies nach dem jeweiligen Hebesatz in der Gewerbesteuer. Die angewandten Steuersätze liegen zwischen 22,83% und 31,58%. Passiva Konzerneigenkapital Als Gezeichnetes Kapital wird zum Bilanzstichtag das Stammkapital der Konzernobergesellschaft ausgewiesen, welches sich auf 112.111.804,00 Euro (i.Vj: 112.111.804,00 Euro) beläuft. Die Kapitalrücklage wurde nach den Regelungen des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Vorjahren gebildet und ist unverändert. Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Der Konzernbilanzgewinn berücksichtigt den Konzerngewinnvortrag von 721,5 Mio. Euro, sowie den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres (122,1 Mio. Euro) abzüglich des Anteils der fremden Gesellschafter (Nicht beherrschende Anteile) am Konzernergebnis (-40,2 Mio. Euro). Weiterhin ist ein ergebnisneutraler Assoziierungsgewinn von 12,3 Mio. Euro verrechnet. Im Zuge der Endkonsolidierung der Keulahütte GmbH und der Quotenänderungen VEMOS 2 Beteiligungen bzw. KL Holding GmbH kam es zu ergebnisneutralen Konsolidierungseffekten von -7,6 Mio. Euro. Der Posten "Nicht beherrschende Anteile" betrifft deren Anteil am Eigenkapital von sieben (i.Vj: sechs) Tochtergesellschaften mit direkten und indirekten Minderheitsgesellschaftern. Wir verweisen an dieser Stelle auch auf unsere Ausführungen im Lagebericht zur Vermögenslage. Bezüglich des Konzerneigenkapitals wird auf unsere Darstellungen im Konzerneigenkapitalspiegel hingewiesen. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der hier im Vorjahr bilanzierten Sonderposten betraf ausschließlich gefördertes Anlagevermögen der abgegangenen Keulahütte GmbH. Rückstellungen Für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und den hierauf beruhenden Gutachten passiviert. Der Erfüllungsbetrag wird nach der Methode der laufenden Einmalbeiträge (sogenannte projected-unit-credit-Methode, ein Barwertverfahren der erdienten Ansprüche) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,21% berechnet. Hierbei werden die biometrischen Grundwerte nach den Richttafeln von Klaus Heubeck und einer jährlichen Steigerungsrate von 2,0% bzw. 3,0% zugrunde gelegt. Für Männer und Frauen wird daher stets von unterschiedlichen Grundwerten ausgegangen und nach Geburtsjahren unterschieden. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 857 Tsd. Euro. Für die bei unseren Organgesellschaften MI 3 Film GmbH und MFPV Film GmbH nunmehr von der Finanzverwaltung vorgenommene Linearisierung der Kaufpreis-Schlussraten haben wir aus Vorsichtsgründen insoweit Steuerrückstellungen berücksichtigt bzw. bereits Steuerzahlungen geleistet. Wir sind jedoch der Auffassung, dass die Sichtweise der Verwaltung unzutreffend ist, können jedoch nicht ausschließen, dass unsere Rechtsbehelfe unter Umständen nicht vollumfänglich erfolgreich sein werden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (u.a. rückständiger Urlaub), Rechnungsnachlauf, strittige Beträge, Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Bei der Bemessung der ausgewiesenen Rückstellungen sind sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder vergangenen Ereignissen beruhen, berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden überwiegend Darlehen zur Finanzierung von Filmproduktionen und im geringen Umfang Kredite zur Immobilienfinanzierung ausgewiesen. Sie haben überwiegend kurzfristigen Charakter. Die Kreditverbindlichkeiten haben mit 280,0 Mio. Euro (i.Vj: 4,8 Mio. Euro) eine Laufzeit bis ein Jahr und mit 12,2 Mio. Euro (i.Vj. 289,9 Mio. Euro) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Hiervon haben 5,2 Mio. Euro (i.Vj: 202,5 Mio. Euro) eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Es werden offene Liefer- und Leistungsverpflichtungen passiviert. Die Laufzeit beträgt durchweg weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: Der Ausweis betrifft Verbindlichkeiten aus dem Cash Pooling. Die Laufzeit beträgt durchweg weniger als ein Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten: Die sonstige Verbindlichkeiten betreffen hauptsächlich Darlehen- und Cash Pool- Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Gesellschaften (2,5 Mio. Euro, i.Vj: 2,3 Mio. Euro). Weiterhin werden noch abzuführende Steuern (313 Tsd. Euro, i.Vj: 252 Tsd. Euro) ausgewiesen. 0 Euro (i.Vj: 242 Tsd. Euro) der Sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr, alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung In der Konzerngewinn- und Verlustrechnung sind die aktuellen Werte mit dem Vorjahr nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Grund hierfür ist, dass die operativ tätigen Gesellschaften der ehemaligen VEM Holding Gruppe zwischenzeitlich alle abgegangen sind. Etwa 115 Mio. Euro der Vorjahresumsatzerlöse resultieren aus den abgegangenen Bereichen. Diesen Umsatzerlösen stehen die entsprechenden Aufwandspositionen in ähnlicher Höhe insbesondere in den Positionen Materialaufwand, Personalaufwand oder Sonstiger betrieblicher Aufwand gegenüber. Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auslösung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, aus dem Abgang von Sachanlagevermögen, der Auflösung von Rückstellungen, der Abgrenzung von Erstattungsansprüchen, aus Zuschreibungen sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen ausgewiesen. Sie haben nahezu vollständig periodenfremden Charakter und haben ein Volumen von 0,9 Mio. Euro. Weiterhin sind ca. 3,1 Mio. Euro periodengerechte Erträge aus Weiterberechnungen bzw. Rückforderungen sowie 7 Tsd. Euro Kursgewinne enthalten. Materialaufwand Die bezogenen Leistungen resultieren aus eingekauften Dienstleistungen im Vermietungs- und Verwaltungsbereich. Personalaufwand Die Personalaufwendungen beinhalten neben Löhnen, Gehältern und Prämien sowie den Sozialabgaben auch die Zuführungen zur Pensionsrückstellung. Die Aufwendungen für die Altersversorgung betragen insgesamt 7 Tsd. Euro (i.Vj: 407 Tsd. Euro). Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Software und Sachanlagen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten, Bank- und Depotgebühren, Dienstleistungs- und Verwaltungskosten, Gebühren und Beiträge, die Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude, Buchverluste aus dem Abgang von Sach- und Finanzanlagen, sowie sonstige allgemeine betriebliche Kosten. Hiervon haben ca. 0,1 Mio. Euro periodenfremden Charakter. Des Weiteren sind in den sonstigen Aufwendungen 9 Tsd. Euro (i.Vj: 0,1 Mio. Euro) Kursverluste enthalten. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen Als Ergebnis aus assoziierten Unternehmen wird für das Geschäftsjahr ein Gewinn von 140,3 Mio. Euro (i. Vj: 111,2 Mio. Euro) ausgewiesen. Finanzergebnis
Die Erträge aus Beteiligungen betreffen Gewinnübernahmen von nicht assoziierten Beteiligungen. Die Erträge aus anderen Wertpapieren betreffen hauptsächlich Dividendenerträge und Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren. Die Zinserträge resultierten überwiegend aus der Vergabe von Darlehen. Weiterhin werden hier 0,2 Mio. Euro Zinsen auf Steuern ausgewiesen. Darüber hinaus sind Zinserträge für Abzinsungen von Verbindlichkeiten in Höhe von 27 Tsd. Euro enthalten. Wegen gefallener Börsenkurse wurden Abschreibungen in Höhe von 15,4 Mio. Euro vorgenommen. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen Bankkredite sowie Darlehen von nahestehenden Unternehmen. Weiterhin sind Aufzinsungsbeträge von Rückstellungen in Höhe von 365 Tsd. Euro enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden insbesondere der auf das laufende Geschäftsjahr entfallende inländische Ertragssteueraufwand in Höhe von 8,6 Mio. Euro ausgewiesen. Auf Vorjahreszeiträume entfallen u.a. aufgrund von Anpassungen an Betriebsprüfungen aufwandswirksame 4,8 Mio. Euro. Weiterhin sind hier Aufwendungen (Saldo) aus latenten Steuern nach §§ 274 und 306 HGB in Höhe von 3,3 Mio. Euro erfasst. Diese beinhalten auch die Feststellungen sowie die Folgewirkungen aus durchgeführten Betriebsprüfungen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern (Saldo Ertrag) betreffen u.a. Kfz-Steuer sowie nicht abzugsfähige Vorsteuerbeträge. Sonstige Angaben Einzelangaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB) Die Unternehmensgruppe der konsolidierten Gesellschaften beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 (i.Vj.: 686) gewerbliche Mitarbeiter und 27 Angestellte (i.Vj.: 316). Am Abschlussstichtag 31.12.2017 (Vorjahr) waren 303 Mitarbeiter beschäftigt. Nach dem Verkauf der Keulahütte GmbH waren es 23 Personen. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 (Organe der Gesellschaft) Geschäftsführer: Dr. Susanne Frieß, Rechtsanwältin, alleinvertretungsberechtigt. Die Bezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf 247 Tsd. Euro (Vorjahr 270 Tsd. Euro). Für Pensionsverpflichtungen früherer Mitglieder der Geschäftsführung sind insgesamt 4.490 Tsd. Euro (Vorjahr 4.111 Tsd. Euro) zurückgestellt. Honorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 58 Tsd. Euro und betrifft Abschlussprüfungsleistungen (49 Tsd. Euro) und Sonstige Leistungen (9 Tsd. Euro). Haftungsverhältnisse (§ 314 Abs. 1 Nr. 19) Es bestehen derzeit keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Pachtverträgen etc. betragen zurzeit jährlich weniger als 0,1 Mio. Euro (Vorjahr weniger als 0,1 Mio. Euro). Anteilsbesitz (§ 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB) Das Jahresergebnis der GbR Zielstattstraße (Anteil: 35%) beträgt im Berichtszeitraum 0,7 Mio. Euro bei einem Eigenkapital von 4,3 Mio. Euro. Derivative Finanzinstrumente (§ 314 Abs. 1 Nr. 11 HGB) Am Bilanzstichtag gab es diesbezüglich keine offenen Positionen. Außerbilanzielle Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) Es bestehen keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen (§ 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB) Die Konzernobergesellschaft und einige ihrer Tochtergesellschaften tätigen unter anderem Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen. Es besteht ein Cash-Pool- sowie mehrere Darlehensverträge mit Gesellschaftern. Angaben nach §§ 264 Abs. 3 Nr. 4 und 264b Nr. 3 HGB Mit den Gesellschaften SW Verwaltung GmbH (Zossen), EMW Verwaltung GmbH (Zossen), KHK Verwaltung GmbH (Zossen), MFPV Film GmbH (Zossen), MI 3 Film GmbH (Zossen), SW Spohn GmbH (Zossen), EMW Spohn GmbH (Zossen), TF Spohn 1 GmbH (Zossen), VEM Vermögensbeteiligung GmbH (Zossen), VEM Immobilien GmbH (Zossen) VEM Holding GmbH (Zossen) und der MeTo Beteiligungen GmbH (Zossen) ist die Konzernobergesellschaft VEM Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, durch Ergebnisabführungsverträge sowie mit der Maximmo GmbH (Zossen) durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB verbunden. Weiterhin hat die Konzernobergesellschaft gegenüber der PULMOTEC GmbH (Ulm), Immopact Verwaltung GmbH (Zossen), Immopact Beteiligungen GmbH (Zossen), Immopact Universelle Werke GmbH (Zossen), WL6 Immobilien GmbH (Zossen), VEMOS 2 Beteiligungen GmbH (Zossen), VEMOS 2 Holding GmbH (Zossen), VEM Spohn GmbH (Zossen), VEM Spohn Holding GmbH (Zossen), der IMMOPACT Immobilien GmbH (Zossen), der Merfed GmbH (Zossen), der Merlum GmbH (Zossen) sowie der SC Investment GmbH (Zossen) eine Patronatserklärung abgegeben. Die Gesellschaften Immopact Zwickau GmbH (Zossen), Immopact Leipzig GmbH (Zossen), Immopact Zschortauer 105 GmbH (Zossen), Immopact Ulm (Zossen) sind durch Ergebnisabführungsverträge mit der Immopact Beteiligungen GmbH verbunden, welche ihrerseits eine Patronatserklärung der VEM Vermögensverwaltung GmbH erhalten hat. Alle diese Gesellschaften sind in den Konzernabschluss entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 3 HGB einbezogen. Es haben alle Gesellschafter gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB den Erleichterungen zugestimmt. Des Weiteren machen die Asma Immobilien GmbH & Co KG (Zossen), die ROSATA Grundstücks- Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kässbohrer KG (Laupheim), die Immopact Dresden GmbH & Co KG (Zossen), die Immopact Sidonien GmbH & Co KG (Zossen) und die Immopact Wernigerode GmbH & Co KG (Zossen) von den Erleichterungen des § 264b HGB Gebrauch. Sie werden in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaften verzichten auf die Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den Regelungen der §§ 264 ff. HGB. Sie werden im Rahmen des § 317 Abs. 3 HGB durch den Wirtschaftsprüfer der Konzernobergesellschaft mit geprüft. Sie verzichten weiterhin auf einen eigenen Prüfungsbericht (soweit prüfungspflichtig) und die Offenlegung. Die VEM Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, wird ihren Konzernabschluss entsprechend den Regelungen des §§ 264 Abs. 3 Nr. 4a und 4b i.V.m. 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen. Nachtragsbericht (§ 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB) Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 und bis zur Aufstellung dieses Abschlusses sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Einfluss auf den Konzernjahresabschluss und die zukünftige Entwicklung eingetreten.
Zossen, den 31. Mai 2019 gez. Dr. Susanne Frieß Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VEM Vermögensverwaltung GmbH, Zossen: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der VEM Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VEM Vermögensverwaltung GmbH, Zossen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 31. Mai 2019 MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (gez. Dodenhoff) Wirtschaftsprüfer (gez. Wegner) Wirtschaftsprüferin Datum der Feststellung / Billigung Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 09. Juli 2019 durch die Gesellschafterversammlung gebilligt. |
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