Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 24356
Eingetragen
31.7.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Rechnungswesens und der Administration.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Arend
seit 27.5.2025
Geschäftsführer
Christian Maaß
seit 5.2.2020
Prokura
Lennart Erikson
seit 5.2.2020
Prokura
Oliver Brust
seit 3.12.2010
Geschäftsführer
Markus Alois Rüger
seit 31.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Institutional Investment Group GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Institutional Investment Group GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACB-GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

1. Lagebericht

a. Unternehmen

Mit Datum vom 25.06.2009 wurde die ACB-GmbH (die "Gesellschaft") gegründet. Sie ist Bestandteil der Unternehmensgruppe Institutional Investment Group GmbH.

Die Gesellschaft ist innerhalb der Unternehmensgruppe Institutional Investment Group dem Geschäftsbereich Asset Servicing zugeordnet. Im Bereich "Administrationsdienstleistungen" bietet die ACB-GmbH Fondsinitiatoren und Investoren, die in nationale und internationale Immobilienportfolios investieren, umfangreiche Rechnungswesen- und Reportingleistungen auf Basis einer einheitlichen und zentralisierten Prozess-, Daten- und Systemplattform. Die Gesellschaft hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Institutional Investment Group GmbH geschlossen.

b. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Entwicklung am Immobilienmarkt ist bei Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilienmehr denn je unterschiedlich zu beurteilen. Bei Wohnimmobilien hat sich der seit Jahren bestehende Preisanstieg noch beschleunigt, allerdings in den ersten Monatendes Jahres 2022 durch die erhöhten Fremdkapitalzinsen wohl ein Ende gefunden.

Bei den gewerblich genutzten Immobilien haben sich die größten deutschen Bürovermietungsmärkte 2021 von den Auswirkungen der Pandemie erholt. Die Bewertungen hielten sich noch auf vergleichsweise hohem Niveau, auch wenn bereits erste Abwertungstendenzen erkennbar wurden.

Neben der Covid-19-Pandemie werden im Jahr 2022 der Krieg in der Ukraine, die höheren Bauzinsen, die Verknappung und Verteuerung von Baumaterialien sowie eine eventuell weiter wachsende Home-Office Arbeitswelt, auch die Immobilienmärkte beeinflussen. Zumindest im wohnwirtschaftlichen Sektor wird jedoch keine kurzfristige Abnahme der Wachstumsdynamik vermutet.

Das wirtschaftliche Umfeld für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft kann insgesamt alsnoch stabil bezeichnet werden.

c. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ihre geschäftlichen Aktivitätenkonsequent verfolgt und im Vergleich zu den Vorjahren erneut ausgebaut.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen, vorrangig im Rechnungswesen betreutenInvestmentvermögen kamen für die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr neueInvestmentvermögen und Immobilien-Gesellschaften hinzu. Die Investmentvermögen undImmobilien-Gesellschaften investieren direkt oder indirekt in Immobilien innerhalb undaußerhalb Europas. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen für zwei deutsche und einen Luxemburger AIFM innerhalb der Unternehmensgruppe tätig. Die Gesellschaft erbringt Leistungen nach wie vor auch über eine Niederlassung in Luxemburg, um die vom dortigen AIFM verwalteten Investmentvermögen lokal betreuen zukönnen.

d. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Auch im vergangenen Geschäftsjahr sind die Erträge aufgrund des wachsenden Fondsvolumens im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen. Investitionen, insbesondere inweiteres Personal, um die Entwicklung der Gesellschaft sowohl qualitativ als auch quantitativ weiter voranzutreiben, wurden getätigt.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr und am Bilanzstichtag geordnet und die Zahlungsbereitschaft jederzeit gewährleistet. Das Ergebnis beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages Null.

e. Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft orientiert sich einerseits an denallgemeinen, gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kapitalgesellschaften. Darüber hinaushat die Gesellschaft noch weitere Instrumente zur Identifikation, Messung und Steuerung von Risiken entwickelt.

Die Geschäftsleitung der Gesellschaft ist in die Risikokommunikation im Rahmen des Risikomanagementsystems eingebunden, um eine angemessene Überwachung und Steuerung der Risiken sicherzustellen.

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Analysen haben ergeben, dass sich Risiken neben den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken für die Gesellschaft insbesondereaus operativen Risiken im Zusammenhang mit den verwalteten Immobilien-Vehikelnergeben können.

Die endende Niedrigzinsphase führt dazu, dass sich das Interesse an Immobilienanlageneinerseits reduziert, weil Opportunitätsanlagen an Attraktivität gewinnen. Andererseits steigert das derzeitige Hochinflationsszenario den Anlegerwunsch nach Immobilien mit mietvertraglicher Vollinflationsweitergabe deutlich, die im Fall von langen Mietvertragslaufzeiten und bester Mieterbonität einen guten Inflationsschutz bieten.Langfristig ist abzuwarten, ob sich durch die Inflation auch neue Marktmietniveauseinstellen. Aufgrund der hohen Stabilität der aufsichtsrechtlich regulierten deutschenInvestmentvermögen und dem damit einhergehenden relativ geringen Adressenausfallrisiko für Fremdkapitalgeber bestand bisher ein ausreichendes Angebotan Finanzierungen zu relativ günstigen Margen. Es bleibt abzuwarten, ob dies weiterhinBestand haben wird.

Rechtsrisiken liegen überwiegend in etwaigen zukünftigen Änderungen der aufsichts- oderder steuerrechtlichen Rahmenbedingungen. Operationelle Risiken können sich erfahrungsgemäß insbesondere aus administrativen Fehlern ergeben. Die Tätigkeit derGesellschaft ist jedoch von vornherein darauf ausgerichtet, diese Risiken zu minimieren, unter anderem dadurch, dass wesentliche operationelle Prozesse mithilfe von Prozessmanagementsoftware überwacht und zahlreiche Daten und Zahlungsprozesseautomatisiert verarbeitet werden. Bei einer Gesamtbetrachtung der Risiken sehen wir daher die wesentlichen Risiken in sinkenden Marktwerten, die den Wert der betreuten Immobilien-Vehikel nachhaltig beeinflussen könnte, sowie in Veränderungen des Gesamtmarktes.

f. Prognose

Das Interesse an Immobilien-Vehikeln besteht nach wie vor.

Nach Ansicht der Gesellschaft hat sich die bereits bestehende Entwicklung verfestigt, dassauch weiterhin Rechnungswesen-Leistungen an spezialisierte Dienstleister ausgelagert werden und sich der Gesellschaft somit Möglichkeiten bieten, weitere Kunden zu gewinnen.

Die Unternehmensgruppe Institutional Investment Group GmbH sieht sich selbst als Vorreiter im Bereich der unabhängigen Immobilien-Administration im deutschen Markt. Daher rechnet sie damit, dass sie von etwaigen Marktchancen weiterhin profitieren wird.

Die Geschäftsführung der ACB-GmbH erwartet für das eigene Unternehmen eine gleichlaufende Entwicklung.

Die Geschäftsführung sieht die Chancen der Gesellschaft insbesondere in der Attraktivität ihres Geschäftsmodells und in der Qualität der angebotenen Leistungen sowie in steigenderEffizienz. Die weitere zielgerichtete Entwicklung der Gesellschaft erfolgt unter derPrämisse, dass die mit dem Wachstum verbundenen Risiken im Einklang mit der Risikostrategie stehen. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird daher auf der Basis der heutigen Planrechnungen als stabil beurteilt.

 

Wiesbaden,05. Juni 2024

Oliver Brust

Markus Rüger

Pirol Yilmaz

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 71.038,98 155.777,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.442,56 87.411,06
II. Sachanlagen 51.596,42 68.366,83
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.596,42 68.366,83
B. Umlaufvermögen 9.929.529,33 8.188.418,29
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.564.371,06 5.572.623,58
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.466.400,07 5.438.433,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 97.970,99 134.190,06
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.365.158,27 2.615.794,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.393,08 27.561,11
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 34.660,40
Aktiva 10.020.961,39 8.406.417,69

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 768.265,01 768.265,01
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 68.265,01 68.265,01
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 5.262.138,01 5.358.292,33
C. Verbindlichkeiten 3.990.558,37 2.279.860,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.799.152,27 1.871.598,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.799.152,27 1.871.598,57
2. sonstige Verbindlichkeiten 191.406,10 408.261,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 191.406,10 408.261,78
Passiva 10.020.961,39 8.406.417,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 20.661.405,84 19.346.550,01
2. Personalaufwand 10.471.735,19 10.742.430,99
a) Löhne und Gehälter 8.805.380,14 9.107.461,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.666.355,05 1.634.969,57
davon für Altersversorgung 61.933,13 60.188,47
3. Abschreibungen 109.109,97 180.666,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 109.109,97 180.666,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.529.830,03 6.748.687,12
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.017,20 3.999,39
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.748,89 -1.925,44
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 82.577,17 70.844,05
9. Ergebnis nach Steuern 3.427.448,79 1.609.846,40
10. sonstige Steuern 819,00 1.508,49
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.426.629,79 1.608.337,91
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ACB-GmbH hat ihren statuarischen Sitz in Wiesbaden und wird beim Registergericht in Wiesbaden unter der Nummer HRB 24356 geführt.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften gem. § 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss wurde in EURO und unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going-concern) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsoricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform und die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 238 bis 256a HGB vorgenommen, die ergänzenden Vorschriften der §§ 264 bis 278 HGB betreffend die Gliederung, den Ansatz und die Bewertung wurden berücksichtigt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB bestehen, sind diese gem. § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden periodengerecht abgegrenzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Software-Lizenzen und die Webpräsenz. Die Abschreibung erfolgte linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Als Nutzungsdauer für die Abschreibungen wurden bei den Software-Lizenzen zwischen 3 und 10 Jahren und bei der Webpräsenz 5 Jahre angewandt.

Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung handelt es sich im Wesentlichen um die Ausstattung der Büroräume und um die EDV-Anlagen. Als Nutzungsdauer für die Abschreibungen wurden bei der EDV-Anlagen 3 Jahre und bei der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 5 und 13 Jahre angewandt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.731.765,75 2.268,75 0,00 1.734.034,50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 421.882,74 839,49 0,00 422.722,23
Summe 2.153.648,49 3.108,24 0,00 2.156.756,73
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.644.354,69 70.237,25 0,00 1.714.591,94
Betriebs- und Geschäftsausstattung 353.515,91 17.609,90 371.125,81
Summe 1.997.870,60 87.847,15 0,00 2.085.717,75
Buchwert Stand 31.12.2022
EUR
Buchwert Stand 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 19.442,56 87.411,06
Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.596,42 68.366,83
Summe 71.038,98 155.777,89

Sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Kautionen eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr. Die Kautionen i.H.v. unverändert EUR 97.664,12 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus sonstigen Leistungen sowie der Verrechnung von Ansprüchen aus vertraglichen Verpflichtungen aus übernommenen Verträgen für Rechnungswesendienstleistungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind die Kautionen ausgewiesen.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Die Berechnung der Pensionsrückstellung wurde unter der Anwendung des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens vorgenommen. Die grundlegenden Annahmen sind ein Rechnungszinssatz von 1,79% (Vorjahr: 1,87%) und eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,50% (Vorjahr: 2,50%) sowie die zugrunde gelegten Sterbetafeln (Heubeck-Richttafeln 2018G). Der Rententrend wurde mit 2,00% (Vorjahr: 1,75%) berücksichtigt.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind die im Finanzanlagevermögen auszuweisenden Treuhandvermögen zur Abdeckung der Pensionsverpflichtungen mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen verrechnet worden. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen insgesamt EUR 286.340,18 (Vorjahr: EUR 327.584,40). Darin enthalten sind Aufwendungen i.H.v. EUR 41.244,22 (Vorjahr: Erträge i.H.v. EUR 30.899,05). Der Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung beträgt EUR 41.397,00 (Vorjahr: EUR 33.800,00). Sie sind durch den Treuhandvertrag, der am 15. Januar 2018 in Kraft getreten ist, dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen.

Zum 31. Dezember 2022 betrug die verrechenbare Pensionsverpflichtung EUR 334.321,00 Vorjahr: EUR 292.924,00) und die korrespondierende Rückdeckungsversicherung EUR 286.340,18 (Vorjahr: EUR 321.266,82). Nach der Saldierung ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung i.H.v. EUR 47.980,82 (Vorjahr: aktiver Unterschiedsbetrag i.H.v. EUR 34.660,40). Dieser wird als Pensionsrückstellung ausgewiesen.

Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB betrug der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren EUR 22.562,00 (Vorjahr: EUR 32.010,00). Der Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB nicht abführungsgesperrt und aus Sicht der Finanzverwaltung gem. BMF-Schreiben vom 23.12.2016 entgegen den Regelungen im HGB auch nicht ausschüttungsgesperrt.

Gem. § 268 Abs. 8 HGB ist der Ertrag aus der Neubewertung ausschüttungs- und abführungsgesperrt, soweit er die frei verfügbaren Gewinnrücklagen übersteigt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen den zu erwartenden Aufwand für Personal und Aufbewahrungsverpflichtungen sowie die Rückstellungen für Umlagen für den IT-Betrieb. Bei den Steuerrückstellungen handelt es sich um die Ertragsteuerrückstellungen für die Niederlassung in Luxemburg.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Verbindlichkeitenspiegel Stand 31.12.2022
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit größer als 1 Jahr
EUR
davon größer als 5 Jahre
EUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 50.951,37 50.951,37 0,00 0,00
Leistungen (143.102,62) (143.102,62) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.799.142,27 3.799.142,27 0,00 0,00
(1.871.598,57) (1.871.598,57) (0,00) (0,00)
davon gegenüber Gesellschafter 3.426.629,79 3.426.629,79 0,00 0,00
(1.608.337,91) (1.608.337,91) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 140.454,73 140.454,73 0,00 0,00
(265.159,16) (265.159,16) (0,00) (0,00)
Gesamtsumme 3.990.548,37 3.990.548,37 0,00 0,00
(2.279.860,35) (2.279.860,35) (0,00) (0,00)

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um Erlöse aus Dienstleistungen im Rechnungswesen und in der Administration hauptsächlich gegenüber verbundenen Unternehmen, in geringem Umfang gegenüber externen Kunden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge und die Erstattung aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz sowie die Sachbezüge des Personals.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen die IT-Kosten, die Raumkosten, verschiedene Beratungskosten sowie periodenfremde und unregelmäßige Aufwendungen, die KFZ-Kosten und verschiedene betriebliche Kosten.

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens umfassen ausschließlich die Zinsen aus dem Pension Trust e.V. Treuhandvermögen.

Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen handelt es sich um Bankzinsen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB

Neben den in der Bilanz selbst aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Stand 31.12.2022
EUR
Bankbürgschaft zur Mietsicherung 29.607,33

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Es wurden im Durchschnitt 192 Mitarbeiter beschäftigt, davon 163 Festangestellte, 18 Werkstudenten sowie 3 geringfügig Beschäftigte.

Namen der Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr die Herren Markus Rüger (Kaufmann), Oliver Brust (Kaufmann) und Pirol Yilmaz (Kaufmann) an.

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Unbeschränkte Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist kein unbeschränkt haftender Gesellschafter anderer Unternehmen.

Konzernzugehörigkeit

Die ACB-GmbH wurde in den befreienden Konzernabschluss der Institutional Investment Group GmbH einbezogen.

Die Institutional Investment Group GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wiesbaden, 04. Juni 2024

Markus Rüger

Oliver Brust

Pirol Yilmaz

Bericht des Aufsichtsrats

Das Unternehmen verfügt über keinen Aufsichtsrat.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt.

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