Platanenpark Projektentwicklungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Peters seit 25.9.2008 | Vorstandsmitglied |
Christian Gloe seit 25.9.2008 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
cdv Software Entertainment AGMünchencdv_GB_07_BundesanzeigerBericht des AufsichtsratesSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,der Aufsichtsrat beschäftigte sich im
Geschäftsjahr 2007 eingehend, wie umfassend mit der
Lage und Entwicklung der cdv-Unternehmensgruppe. Er hat die
ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben der
Aufsicht und Kontrolle wahrgenommen. Das Gremium beriet den
Vorstand bei der Führung des Unternehmens und war mit
sämtlichen Entscheidungen von strategischer Bedeutung
befasst.
Grundlage der Arbeit waren die Sitzungen des
Aufsichtsrats sowie persönliche und schriftliche
Berichte des Vorstands. Das operative Führungsorgan
unterrichtete den Aufsichtsrat kontinuierlich zeitnah und
umfassend über den Stand der Umsetzung der vom Gremium
genehmigten strategischen Refokussierung insbesondere auf
das Distributionsgeschäft von PC- und Videospielen als
Dienstleister, alle Fragen der Unternehmensplanung und
quartalsweise über die Geschäftsentwicklung sowie
über veränderte Risikolagen und das
Risikomanagement.
Der Aufsichtsratsvorsitzende pflegte zudem über die
Gremiumssitzungen hinaus laufend persönlichen Kontakt
mit dem Vorstand und informierte sich über die
aktuelle Lage. Im Berichtsjahr hielt der Aufsichtsrat
fünf ordentliche Sitzungen und vierzehn
Telefonkonferenzen ab. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats hat
an mehr als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. Auf
Grund der überschaubaren Größe des
Aufsichtsrats mit drei Mitgliedern wurden im
Geschäftsjahr 2007 keine Ausschüsse gebildet.
Das Gremium unterlag personellen Änderungen. Am 2.
Juli 2007 wählte das Organ Herrn Dr. Michael Rimbeck
zum Aufsichtsratsvorsitzenden. Mit Ablauf der
Hauptversammlung am 17. August 2007 endete die Amtszeit der
Aufsichtsratsmitglieder Ruediger Burkart, Stephan Wiedorfer
und Dr. Michael Rimbeck. Deshalb hat die Hauptversammlung
am 17. August 2007 für die Amtszeit, die bis zur
Beendigung der Hauptversammlung dauert, die über die
Entlastung für das Geschäftsjahr 2011
beschließen wird, als Aufsichtsratsmitglieder Herrn
Hans Ulrich Stoef, Herrn Rüdiger Trautmann und Herrn
Dr. Michael Rimbeck gewählt. Am 20. August 2007
wählte das Organ Herrn Dr. Michael Rimbeck zum
Aufsichtsratsvorsitzenden. Zum stellvertretenden
Vorsitzenden wurde Herr Rüdiger Trautmann
gewählt.
Zentrale Themen des Aufsichtsrats im Berichtsjahr waren
das Restrukturierungsprogramm und die damit verbundene
strategische Refokussierung insbesondere auf das
Distributionsgeschäft von PC- und Videospielen als
Dienstleister, die Unternehmenskäufe,
Finanzierungsfragen sowie Kapitalmaßnahmen. Dabei
fasste das Gremium alle in diesen Zusammenhängen
anstehenden Beschlüsse immer einstimmig.
Im Zuge der Neuausrichtung der Geschäftsmodells des
cdv Konzerns hat sich die Zusammensetzung des Vorstands
verändert. Das Mandat von Herrn Teut Weidemann lief im
Juli 2007 aus und wurde nicht verlängert. Einer
einvernehmlichen Beendigung des Anstellungs- und
Organverhältnisses mit Herrn Michael Grau, der am 05.
Juli 2007 zum Vorstand der Gesellschaft bestellt wurde,
stimmte der Aufsichtsrat am 30. August 2007 zu. Am 14.
August 2007 wurde Herr Arne Peters zum Mitglied des
Vorstandes bestellt. Ferner wurde am 12. September 2007
Herr Christian Gloe zum Mitglied des Vorstands der cdv
Software Entertainment AG bestellt.
Ein besonders wichtiger Gegenstand war im Berichtsjahr
die strategische Refokussierung insbesondere auf das
Distributionsgeschäft von PC- und Videospielen. Dabei
stand im Rahmen der Restrukturierung der Gesellschaft die
Platzierung der cdv Software Entertainment AG als
unabhängiger Distributor von Computer- und
Videospielen sowie Zubehör mit internationaler
Ausrichtung im Vordergrund. Der Geschäftsbereich des
Publishing, d.h. der Herstellung von Spielen dagegen wurde
vorerst eingestellt.
Mit der Eingliederung der p.o.s. Telesales und Promotion
Service GmbH hat die Gesellschaft ihre
Vertriebsaktivitäten um den Bereich Spielezubehör
erweitert und führte so ihre Neuausrichtung als
unabhängiger, freier Dienstleister für
elektronische Spiele mit Schwerpunkt in der internationalen
Distribution konsequent fort. Des Weiteren erwarb die
Gesellschaft im Berichtsjahr sämtliche
Geschäftsanteile der SeVeN M Vertriebs-GmbH und der
Gamesmania GmbH. Mit dem Erwerb der SeVeN M Vertriebs-GmbH
mit vier eigenen Niederlassungen in Österreich und
Osteuropa erschloss die Gesellschaft den gesamten
osteuropäischen Markt mit eigenen, etablierten
Vertriebsstrukturen. Durch den Erwerb der Gamesmania GmbH
erweiterte die Gesellschaft ihre Vertriebskanäle in
den Bereichen Online-Spiele sowie der digitalen
Distribution.
Die Entscheidung über den Erwerb der vorgenannten
Gesellschaften prüfte der Aufsichtsrat mit aller
Gründlichkeit. Das Gremium machte sich ein
detailliertes Bild von den Gesellschaften. Diese
Begutachtung umfasste unter anderem die
Vertriebsstrukturen, potentielle Synergieeffekte sowie die
handelnden Personen. Daneben prüfte der Aufsichtsrat
Bewertungsfragen eingehend. Resultat war das Mandat an den
Vorstand zur Fortführung der Verhandlungen in einem
gesetzten Rahmen. Auf dieser Basis bewilligte das Gremium
am 09. sowie am 31. Mai 2007 den Erwerb der SeVeN M
Vertriebs-GmbH, der Gamesmania GmbH sowie der p.o.s.
Telesales und Promotion Service GmbH.
Ebenso umfassend beschäftigte sich das
Aufsichtsorgan mit der finanziellen Restrukturierung der
Gesellschaft. So erteilte der Aufsichtsrat am 06. Februar
2007 seine Zustimmung zum Beschluss des Vorstands der
Gesellschaft über die Ausgabe der
Nullkupon-Wandelanleihe 2007/2009 (ISIN DE000A0MFUH5).
Ferner beschloss der Aufsichtsrat der Gesellschaft am 28.
August 2007, dem Beschluss des Vorstands der Gesellschaft
über die Ausgabe der Nullkupon-Wandelanleihe II
2007/2009 (ISIN DE000A0S8EA9) zuzustimmen.
Während des gesamten Berichtsjahres verfolgte und
überwachte der Aufsichtsrat die Entwicklung der
Geschäfte des Unternehmens auf der Basis des Budgets
und über Soll-Ist-Vergleiche. Zudem zog das Gremium
das Frühwarnsystem (Risiko-Management-System) heran
und beobachtete den Verlauf identifizierter Risiken. Auch
über den jeweiligen Status von Liquidität und
Finanzen wie auch der Finanzierung war der Aufsichtsrat
unterrichtet.
Der Aufsichtsrat hat die Weiterentwicklung der
Corporate-Governance-Standards fortlaufend beobachtet.
Vorstand und Aufsichtsrat haben in ihrer Sitzung am 09.
Februar 2007 eine Entsprechenserklärung nach §
161 AktG abgegeben und diese den Aktionären auf der
Website der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.
Die RP Richter GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, hat
nach ihrer Wahl durch die Hauptversammlung 2007 den vom
Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2007, den
Lagebericht, den Konzernabschluss 2007 und den
Konzernlagebericht der cdv Software Entertainment AG unter
Einbeziehung der Buchführung wie des
Risikofrüherkennungssystems geprüft und mit einem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Aufsichtsrat hat über die bei seinen
Mitgliedern rechtzeitig eingegangenen
Jahresabschlussunterlagen und Prüfungsberichte in
seiner Sitzung vom 25. April 2007 ausführlich beraten.
Bei der Erörterung war der Abschlussprüfer
anwesend. Er berichtete über die wesentlichen
Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat in
dessen vorbereitenden Sitzung für ergänzende
Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat
sich dem Ergebnis der Prüfungen durch den
Abschlussprüfer auf der Grundlage seiner eigenen
Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des
Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
angeschlossen. Die Prüfung hat keinen Anlass zur
Beanstandung ergeben. Das Gremium hat den Jahresabschluss
sowie den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss
ist damit festgestellt. Interessenskonflikte haben nicht
vorgelegen.
Der besondere Dank des Aufsichtsrats gilt dem Vorstand
sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre
engagierten Leistungen und die verantwortungsvolle Arbeit
im schwierigeren Marktumfeld des Berichtsjahres. Den
Aktionären dankt das Gremium für das der
Gesellschaft entgegengebrachte Vertrauen.
München im April 2008
Für den Aufsichtsrat
Dr. Michael Rimbeck
LageberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenNach Angaben des Internationalen Währungsfonds ist
die Weltwirtschaft 2007 um 4,9 Prozent (Vorjahr: 5,0
Prozent) gewachsen. Selbst die zunehmenden Turbulenzen an
den Finanzmärkten und damit verbundene schwächere
US-Konjunktur konnten dieses Wachstum nicht aufhalten.
Dagegen hat sich die Konjunktur in der Eurozone im letzten
Quartal 2007 eingetrübt. Belastende Faktoren waren
neben der US-amerikanischen Immobilienkrise die steigenden
Lebensmittel-, Öl- und Energiepreise. Das Wachstum der
Wirtschaftsleistung im EU-Raum betrug 2,7 Prozent (Vorjahr:
2,8 Prozent). Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
erhöhte sich um 2,5 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent).
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Beginn 2007
belastete den Konsum der privaten Haushalte relativ gering.
Investitionsgüter, wie Automobile und Immobilien waren
dagegen stärker betroffen. Die Inflationsrate lag bei
2,2 Prozent (Vorjahr: 1,7 Prozent). Ein positiver Effekt
war die weitere Verringerung der Arbeitslosenquote auf 8,1
Prozent (Vorjahr: 9,6 Prozent). Lokomotive der Wirtschaft
2007 war der Export. Trotz des starken Euro steigerten
deutsche Unternehmen ihre Ausfuhren um 8,3 Prozent
(Vorjahr: 12,5 Prozent).
BranchenentwicklungDie Nachfrage nach modularen Dienstleistungen im
Games-Umfeld konnte von der positiven Konjunkturentwicklung
im abgelaufenen Geschäftsjahr profitieren. Nach
Angaben des Bundesverbands Interaktive
Unterhaltungssoftware (BIU) konnte die Games-Branche in
Deutschland 2007 eine positive Entwicklung aufweisen. Das
am stärksten wachsende Segment der Medienwirtschaft
macht heute mehr Umsatz als die Filmindustrie an den
Kinokassen. Die Marktzahlen zeigen einen Anstieg beim
Absatz von PC- und Videospielen um 21 Prozent
gegenüber 2006 (44,7 Millionen Stück im Wert von
1,126 Milliarden Euro). Die Verkaufzahlen bei Videospielen
erhöhten sich dabei um mehr als ein Drittel im
Vergleich zum Vorjahr. Die wichtigste Plattform ist nach
wie vor der PC vor Konsolen und Handhelds. Die
Stückzahlen der Handhelds erreichten sogar ein
Wachstum von 67 Prozent im Vergleich zu 2006
(Stückzahlen 2007: 11,7 Millionen).
GeschäftsentwicklungWeichenstellung für eine erfolgreiche ZukunftDer cdv-Konzern hat das Geschäftsjahr 2007 genutzt,
sich strategisch neu auszurichten und damit die Weichen
für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in der
Zukunft zu stellen. Dafür musste die cdv sich
grundlegend wandeln: Vom Publisher-Distributor zum
publisher-unabhängigen Games-Dienstleister mit
Schwerpunkt Distribution. Die cdv vertreibt PC- und
Konsolen-Games, Lernsoftware und viele andere Produkte und
Accessoires aus dem Games-Umfeld. Heute präsentiert
sich das Unternehmen als internationaler Player des
Spiele-Business. Vom Produktlaunch bis zur Zweitvermarktung
umfasst die Service-Palette der neuen cdv heute praktisch
die gesamte Wertschöpfungskette im Games-Bereich. Mit
einer rund 20-jährigen Erfahrung und einem der
fortschrittlichsten Geschäftsmodelle in der gesamten
Branche.
UmsatzentwicklungTalsohle durchschrittenDie Erfolge des umfassenden Restrukturierungskurses
haben im Berichtszeitraum die Wettbewerbs- und
Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und seines neuen
Geschäftsmodells anschaulich unter Beweis gestellt.
Der cdv-Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007
einen Konzernumsatz auf Proforma-Basis, d.h. unter
Berücksichtigung der Gesamtjahresumsätze (Fiktion
der Erstkonsolidierung bereits zum 01.01.2007) der im Jahr
2007 übernommenen Tochtergesellschaften, vor Retouren
und Konditionen von rund 25 Millionen Euro.
Dies entspricht einem Wachstum von über 50% Prozent
gegenüber dem Umsatz des Vorjahres (16 Millionen EUR).
Im vorliegenden gesetzlichen Konzernabschluss konnten
die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 4,7
Millionen Euro bzw. 46 % auf 14,9 Millionen Euro gesteigert
werden.
ErtragslageEBITDie Materialaufwandsquote hat sich auf Grund
verbesserter Beschaffungs- und Einkaufsprozesse von 45 % im
Vorjahr auf 34 % im Berichtsjahr verringert. Die
Personalaufwendungen reduzierten sich im Zusammenhang mit
der im Jahresdurchschnitt niedrigeren Mitarbeiterzahl um
0,8 Millionen Euro bzw. 23 % auf 2,8 Millionen Euro in
2007. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei rund 2,4
Millionen Euro gegenüber einem Verlust von minus 7,9
Millionen Euro im Jahr 2006. Diese enorme
Ergebnisverbesserung innerhalb von 12 Monaten unterstreicht
in Verbindung mit der gelungenen Umsatzsteigerung die
Akzeptanz des neuen, innovativen Geschäftsmodells der
cdv eindrucksvoll.
JahresüberschussFür das Geschäftsjahr 2007 weist die
Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1,1 Millionen
Euro aus (Vorjahr: -8,3 Millionen Euro).
PersonalentwicklungIm cdv-Konzern waren zum 31.Dezember 2007
durchschnittlich 70 Mitarbeiter tätig (Vorjahr: 88).
Die Mitarbeiterzahl sank im 1. Halbjahr 2007 durch den
Abbau der redundanten Entwicklungs- und
Produktionskapazitäten, um sich durch die 2007
getätigten Akquisitionen im 2. Halbjahr wieder
deutlich zu erhöhen. Somit fand 2007 eine wesentliche
Umschichtung in der Personalstruktur von Produktions- auf
Distributionskapazitäten statt.
Der Aufwand für Löhne und Gehälter belief
sich im Berichtszeitraum auf 2,8 Millionen Euro (Vorjahr
3,6 Millionen Euro). Das entspricht einer Reduzierung um 22
Prozent.
Vermögens- und FinanzlageLiquiditätDas Finanzmanagement der cdv Software Entertainment AG
basiert auf folgenden Grundsätzen:
und dient dem Ziel, zu jeder Zeit eine ausreichende
Liquidität bereitzustellen. Die Liquiden Mittel zum
Ende der Berichtsperiode betragen 2,67 Mio. EUR. Bei
Mittelabflüssen aus der laufenden
Geschäftstätigkeit (1,9 Millionen Euro) und aus
der Investitionstätigkeit (3,4 Millionen Euro) in 2007
wird der insgesamt positive Cashflow von 1,9 Millionen Euro
im Berichtsjahr getragen von Mittelzuflüssen aus der
Finanzierungstätigkeit, (7,2 Millionen Euro),
insbesondere aus Kapitalerhöhungen in Folge der
Ausübung von Wandlungsrechten.
AktivaDas Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich zum
Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund 12,6 Mio. EUR auf
15,1 Mio EUR erhöht. Diese Veränderung wird im
Wesentlichen durch Zugänge von Games Lizenzen in
Höhe von ca. 6 Mio. EUR sowie durch den Erwerb der
SevenM Gruppe, der POS Service GmbH und der Games-Mania
(inkl. Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von ca.
8 Millionen EUR) herbeigeführt.
Weiterhin haben sich die Vorräte zum
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,3 Mio. EUR
erhöht. Die wesentliche Ursache dafür liegt in
der Übernahme der genannten Gesellschaften sowie im
Ausbau des Distributionsgeschäftes und dem damit
einhergehend Einkauf von fertigen Produkten.
VerbindlichkeitenDie kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich im
Berichtszeitraum um rund 2,3 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR
erhöht, was im Wesentlichen auf die Integration der
neu übernommenen Tochtergesellschaften mit den
entsprechenden Lieferantenverbindlichkeiten
zurückzuführen ist.
Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden ebenfalls
durch die Integration der neu übernommenen
Tochtergesellschaften und deren langfristige
Verbindlichkeiten um 1,4 Millionen EUR auf 5,3 Millionen
EUR erhöht.
EigenkapitalDas Eigenkapital zum 31.12.2007 beträgt insgesamt
EUR 15,5 Millionen (31.12.2006: minus EUR 1,9 Millionen).
Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus der
infolge einer Sacheinlage eingebrachten Unternehmen in
Höhe von 8,4 Millionen EUR sowie der Wandlung der
Null-Kupon-Anleihen in Höhe von insgesamt 6,7
Millionen EUR. Zudem trug das positive Jahresergebnis der
Gesellschaft in Höhe von 1,1 Millionen EUR zur
Erhöhung des Eigenkapitals bei.
Die Details der vollzogenen Kapitalmaßnahmen sind
im Anhang des Konzernabschlusses ausführlich
beschrieben.
Somit betrug die Aktienstückzahl der cdv Software
Entertainment AG zum Stichtag 31. Dezember 2007 1.568.271
Stück.
Auftragslagecdv verkauft hauptsächlich Computerspiele, als
Fertigprodukte ab Lager an den Groß- und Einzelhandel
oder im Ausland teilweise als Vertriebslizenzen an
Vertriebspartner. Ein nennenswerter Auftragsbestand baut
sich nicht auf, da Warenbestellungen von Groß- und
Einzelhandel in der Regel sofort ab Lager bedient werden.
Aufgrund der Kurzfristigkeit des Geschäftes kann die
Gesellschaft zum Auftragsbestand keine detaillierten
Angaben machen.
Aufgrund der erfolgreichen Verhandlungen mit
internationalen Marktführern der Spielebranche hat die
cdv Gruppe jedoch sowohl in Europa als auch in USA ein
vielversprechendes Line-up mit zahlreichen Top-Titeln im
Programm, das im weiteren Sinne als Auftragsbestand
gewertet werden kann.
Risiko- und ChancenberichtAllgemeine unternehmerische RisikenUnternehmerische Handlungen sind stets mit Risiken
verbunden. Das bewusste Eingehen von Risiken zugunsten
unternehmerischer Erfolge ist insbesondere in einem hoch
dynamischen Games-Markt unumgänglich und sinnvoll. Im
cdv Konzern setzt man sich mit allen Risiken systematisch
auseinander und verfolgt dabei einerseits das Ziel,
kontrolliert und bewusst Risiken zu erkennen und
andererseits die sich bietenden Chancen zu nutzen.
PersonalrisikenDas Unternehmen benötigt in vielen
Unternehmensbereichen hoch qualifiziertes Personal. Eine
überdurchschnittliche Fluktuation oder der Ausfall von
Leistungsträgern, wie z. B. hoch qualifizierten
Mitarbeitern oder Führungskräften
einschließlich Vorstandsmitgliedern, kann erhebliche
Risiken für das operative Geschäft bergen, die
letztlich zu einem Verlust an Marktanteilen, Umsatz und
Ertrag führen könnten.
Auch in weiterer Zukunft wird es eine entscheidende
Herausforderung für die Konzerngesellschaft sein, die
dort tätigen Schlüsselpersonen zu halten und
zusätzlich geeignete Mitarbeiter mit dem
entsprechenden Fachwissen und der notwendigen Vernetzung in
der Software-Entertainment-Branche zur Realisierung der
verfolgten Strategie zu finden.
Allgemeine marktbezogene RisikenDer Markt von Unterhaltungssoftware ist einer sehr
starken Dynamik unterworfen. Sollte es der Gesellschaft
nicht gelingen, mögliche Entwicklungen vorherzusehen
und ihre Strategien zeitnah und erfolgreich anzupassen,
hätte dies nachteilige Auswirkungen auf ihre
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und damit
möglicherweise auf ihren Aktienkurs.
Der Markt für Entertainment-Software befindet sich
in einer langjährigen Wachstumsphase. Das Wachstum der
Branche könnte sich zukünftig abschwächen
oder ausbleiben. Eine Abschwächung des Wachstums oder
ein Rückgang der Branchenumsätze würde die
Absatzchancen der Gesellschaft verringern.
Risiken der WettbewerbsfähigkeitDer Markt für den Vertrieb von
Entertainment-Software zeichnet sich durch hohen Wettbewerb
aus. In allen Geschäftsbereichen der Gesellschaft gibt
es nationale und internationale Wettbewerber, die ebenfalls
über erhebliche Fachkompetenz verfügen und
hierdurch teilweise eine starke Marktposition erzielen
konnten. Der Wettbewerb wird verschärft durch den
Markteintritt neuer Mitbewerber, die ebenfalls über
kreative und technische Kompetenz verfügen. Die
genannten Risiken können erhebliche nachteilige
Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der
Gesellschaft haben.
Abhängigkeit von VertriebspartnernIm Vertrieb ist die Gesellschaft stark abhängig von
Distributionspartnern, insbesondere aus dem
Einzelhandelsbereich. Kooperationen oder
Geschäftsbeziehungen mit großen
Einzelhandelsunternehmen, sowie Kaufhäusern und
Internetversandunternehmen sind für den Erfolg der
Gesellschaft sehr wichtig. Hervorzuheben ist dabei die
Metro-Gruppe mit ihren Tochterunternehmen MediaMarkt und
Saturn. Auch in den anderen Kernmärkten (z.B.
Osteuropa) ist die Gesellschaft von einer Vielzahl von
Vertriebspartnern abhängig.
Abhängigkeit von geeigneter Entertainment-Software DritterDie Gesellschaft ist Dienstleister im Markt für
Computer- und Videospiele und entwickelt selbst keine
Produkte (Software als auch Hardware). Demzufolge ist die
Gesellschaft abhängig von Entwicklern und Produzenten
und deren Produkten. Wenn keine qualitativ hochwertige und
den Konsumentenvorlieben entsprechende
Entertainment-Software am Markt angeboten wird, kann sich
das negativ auf den Distributionsumsatz der Gesellschaft
auswirken.
Liquiditätsrisiken aus kapitalintensiven Projekten und VorfinanzierungenIn Ihrer neuen Ausrichtung als
publisher-unabhängigen Games-Dienstleister mit
Schwerpunkt Distribution ist die cdv zwar tendenziell mit
einem geringeren Kapitalbindungsrisiko verbunden als im
Bereich Entwicklung und Publishing. Allerdings ist auch in
diesem Bereich die Tendenz festzustellen, dass Dritte
für qualitativ hochwertige Produkte und
Distributionsrechte Garantiesummen als Vorauszahlungen von
der cdv fordern, die aufgrund ihres Volumens ggf.
Finanzierungsbedarf hervorrufen. Insbesondere im laufenden
Geschäftsjahr 2008 wurden in Verbindung mit
getätigten Investitionen für umfangreiche
Spieleserien - sog. Lineups -Kapitalmaßnahmen im
Eigen- und Fremdkapitalbereich vorgenommen bzw.
eingeleitet. Sollten diese Maßnahmen nicht wie
geplant durchzuführen sein bzw. die mit den
Investitionen verbundenen Absatzziele nicht erreicht und
damit nicht die benötigten
Liquiditätsrückflüsse erzielt werden, kann
dies die Liquidität der Gesellschaft erheblich
bedrohen und damit den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden.
Zinsänderungs- und WährungsrisikenZinsänderungsrisiken bestehen durch
überwiegend festverzinsliche Darlehen nur in geringem
Maße.
Die Entwicklung des US-Dollars (USD), der tschechische
Krone (CZK), des ungarischen Forint (HUF) und der
slowakischen Krone (SKK) zum Euro stellt aufgrund des hohen
Internationalisierungsgrads der Gesellschaft ein Risiko in
Form von möglichen Währungsverlusten dar. Risiken
aus Fremdwährungen sind integraler Bestandteil unseres
Risikomanagementsystems und werden laufend überwacht.
Zudem wird im Rahmen der Möglichkeiten eine
Koordination der Zahlungsströme in Fremdwährungen
vorgenommen.
Ausfallrisiken von ForderungenZur Minimierung des Ausfallrisikos von Forderungen
findet generell nur eine Zusammenarbeit mit solventen
Partnern statt, wobei eine laufende Überprüfung
der Bonität der Kunden vorgenommen wird. Zudem sind
die Forderungen gegenüber den wichtigsten Kunden durch
eine Warenkreditversicherung versichert.
Chancen der künftigen EntwicklungDas neue Geschäftsmodell der cdv als
unabhängiger und überregionaler
Distributionsdienstleister bietet der internationalen
Gamesbranche eine echte Alternative zu herkömmlichen
Vertriebsstrukturen. Die in 2008 bereits abgeschlossenen
exklusiven Distributionsverträge für mehrere
Top-Produkte der ersten Kategorie bestätigen nicht nur
die Wertschätzung führender Developer/Publisher
für unsere breite Dienstleistungskompetenz sondern
stellen für die cdv durch die erfolgreiche Vermarktung
der Produkte auch nachhaltige Referenzen dar, die in den
weiteren Produktverhandlungen angeführt werden
können.
Daraus werden sich der cdv auf Basis ihres
internationalen Netzwerks weitere erhebliche
Wachstumschancen bieten.
Corporate Governance BerichtDie Verpflichtung zu offener, verantwortungsvoller und
auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichteter
Unternehmensführung und -kontrolle ist fester
Bestandteil der Unternehmenskultur der cdv Software
Entertainment AG. Vorstand und Aufsichtsrat der cdv
Software Entertainment AG erklären, dass den
Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate
Governance Kodex" mit nachfolgenden Maßgaben im Jahr
2007 entsprochen wurde und im Jahr 2008 entsprochen werden
wird.
Abweichungen von den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex1. Auslage von UnterlagenZiffer 2.3.1. sieht vor, dass der Vorstand die vom
Gesetz für die Hauptversammlung verlangten Berichte
und Unterlagen einschließlich des
Geschäftsberichts nicht nur auslegen und den
Aktionären auf Verlangen übermitteln, sondern
auch auf der Internet-Seite der Gesellschaft zusammen mit
der Tagesordnung veröffentlichen soll.
Aus Gründen des Wettbewerbs und der zunehmenden
Konkurrenzpiraterie sieht der Vorstand davon ab,
strategische Firmenunterlagen im Internet zu
veröffentlichen.
2. Verfolgung der Hauptversammlung über moderne Kommunikationsmedien (Ziffer 2.3.4)Die Verfolgung der Hauptversammlung über moderne
Kommunikationsmedien (z.B. Internet) ist aus
Kostengründen nicht möglich.
3. Selbstbehalt bei der D&O-Versicherung (Ziffer 3.8)Ziffer 3.8 des Kodex empfiehlt, dass beim Abschluss
einer Haftpflichtversicherung für Mitglieder des
Vorstandes und des Aufsichtsrates der Gesellschaft
(D&O-Versicherung) ein angemessener Selbstbehalt
vereinbart werden soll. Die D&O-Versicherung der cdv
Software Entertainment AG für Vorstand und
Aufsichtsrat sieht keinen Selbstbehalt der Mitglieder des
Vorstandes und Aufsichtsrates vor.
4. Bericht über die Corporate Governance im Geschäftsbericht (Ziffer 3.10)Ein Geschäftsbericht wurde im Geschäftsjahr
2007 nicht veröffentlicht.
5. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder (Ziffer 4.2.3, Absatz 2)Die Vergütung der Vorstandsmitglieder setzte sich
im Geschäftsjahr 2006 aus einem fixen Anteil und einer
erfolgsabhängigen Tantieme zusammen. Diese Tantieme
war begrenzt. Die Vergütung der einzelnen
Vorstandsmitglieder wird im Geschäftsbericht
ausgewiesen.
Eine darüber hinausgehende Darstellung und
Erläuterung des Vergütungssystems wird nicht
gesondert vorgenommen. Nach Meinung der Gesellschaft reicht
die Darstellung der Grundzüge des
Vergütungssystems im Rahmen dieser Erklärung aus.
6. Altersgrenze für Vorstandsmitglieder (Ziffer 5.1.2, Absatz 2)Der Aufsichtsrat der cdv Software Entertainment AG sieht
zurzeit keine Notwendigkeit, eine Altersgrenze für
Vorstandsmitglieder festzulegen.
7. Bildung von Ausschüssen (Ziffer 5.3)Ziffer 5.3 des Kodex empfiehlt neben der Bildung von
qualifizierten Ausschüssen in Abhängigkeit von
den spezifischen Gegebenheiten der Gesellschaft und der
Anzahl der Mitglieder des Aufsichtsrates auch die
Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit
Committee). Da der Aufsichtsrat der cdv Software
Entertainment AG aus drei Mitgliedern besteht, ist die
Bildung von Ausschüssen nicht erforderlich.
8. Ausgestaltung der Vergütung des Aufsichtsrats (Ziffer 5.4.7)Ziffer 5.4.7 des Kodex empfiehlt, die Vergütung der
Mitglieder des Aufsichtsrates neben einer festen auch mit
einer erfolgsorientierten Vergütung auszugestalten.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten gemäß
§ 12 der Satzung keine erfolgsorientierte, sondern
ausschließlich eine feste Vergütung.
9. Zugänglichkeit des Zwischenberichts (Ziffer 7.1.2)Ziffer 7.1.2 sieht vor, dass der Konzernabschluss binnen
90 Tagen nach Geschäftsjahresende und die
Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des
Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein
sollen. Die Gesellschaft hat den Konzernabschluss und den
Zwischenbericht innerhalb der gesetzlichen
Veröffentlichungspflichten für das
Geschäftsjahr 2007 aber später als 90 bzw. 45
Tage nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht.
Das Wertpapierhandelsgesetz sieht für die
Veröffentlichung des Konzernabschlusses eine Frist von
vier Monaten vor. Deshalb wird die Gesellschaft im Rahmen
dieser Frist den Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2007 publizieren. Nach dem
Wertpapierhandelsgesetz werden die Zwischenberichte binnen
zwei Monaten publiziert. Die Gesellschaft wird sich an die
Zweimonatsfrist halten und, wenn es die internen
Abläufe erlauben, ggf. auch früher
veröffentlichen.
München, 24. April 2008
Erläuternder Bericht des Vorstandes zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGBMit Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung
des Umwandlungsgesetzes am 25. April 2007 wurden die
Regelungen in § 120 Abs. 3 Satz 2 AktG und § 171
Abs. 2 Satz 2 AktG geändert. Danach ist nunmehr der
Vorstand verpflichtet, die im Lagebericht bzw.
Konzernlagebericht enthaltenen Angaben gemäß
§§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB in einem eigenen
Bericht zu erläutern.
Der Vorstand der cdv Software Entertainment AG hat daher
den nachfolgenden erläuternden Bericht zu den Angaben
nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB für das
Geschäftsjahr 2007 verfasst:
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrug zum
31.12.2007 EUR 1.568.271 und war eingeteilt in 1.568.271
auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem
rechnerischen Nennbetrag von je EUR 1,00.
Das gezeichnete Kapital veränderte sich im
Geschäftsjahr 2007, wie in der
Eigenkapitalveränderungsrechnung ausführlich
dargestellt. Bei den 1.568.271 Stückaktien handelte es
sich ausschließlich um Stammaktien. Unterschiedliche
Aktiengattungen bestehen bei der Gesellschaft nicht.
Sämtliche 1.568.271 auf den Inhaber lautende
Stückaktien der Gesellschaft waren zum 31.12.2007 zum
Börsenhandel am Regulierten Markt im General Standard
der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen.
Am 11.04.2007 wurde die auf der Hauptversammlung vom
06.11.2006 beschlossene Herabsetzung des Grundkapitals der
Gesellschaft von EUR 1.620.000 um EUR 1.417.500 auf EUR
202.500, eingeteilt in 202.500 auf den Inhaber lautende
Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien), in das
Handelsregister eingetragen. Am 29.05.2007 wurde eine vom
Vorstand am 09.05.2007 mit Zustimmung des Aufsichtsrats
beschlossene Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten
Kapital um EUR 136.000 auf EUR 338.500 in das
Handelsregister eingetragen. Ferner wurde die am 31.05.2007
vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossene
Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital um EUR
674.000 auf EUR 1.012.500 am 19.06.2007 in das
Handelsregister eingetragen.
Es bestehen nach Kenntnis des Vorstands keine
Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die
Übertragung von Aktien der Gesellschaft betreffen.
Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder
des Vorstands gelten die gesetzlichen Vorschriften
(§§ 84, 85 AktG). Ernennung und Abberufung
erfolgen daher grundsätzlich durch den Aufsichtsrat,
der auch die Zahl der Vorstandsmitglieder bestimmt.
Hinsichtlich der Änderung der Satzung gelten
ebenfalls die gesetzlichen Vorschriften (§§ 133,
179 AktG). Beschlüsse der Hauptversammlung über
Satzungsänderungen bedürfen daher der einfachen
Mehrheit der abgegebenen Stimmen sowie zusätzlich
einer Mehrheit von drei Viertel des bei der
Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals.
Das Genehmigte Kapital der Gesellschaft belief sich zum
31.12.2006 auf EUR 810.000. Nach der Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals in Höhe von EUR 810.000 im Rahmen
der beiden Sachkapitalerhöhungen vom 09. und vom
31.05.2007 belief sich das Genehmigte Kapital zum
31.12.2007 auf EUR 0. Die ordentliche Hauptversammlung der
Gesellschaft hat am 17.08.2007 ein Genehmigtes Kapital
beschlossen. Danach ist der Vorstand ermächtigt, das
Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum
31.07.2012 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR
506.250 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von
bis zu 506.250 neuen, auf den Inhaber lautenden
Stückaktien zu erhöhen und dabei einen vom Gesetz
abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Die
Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 13.02.2008.
Am 17.04.2008 wurde eine vom Vorstand am 26.03.2008 mit
Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossene
Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital um EUR
156.827 auf EUR 1.725.098 in das Handelsregister
eingetragen. Das Genehmigte Kapital beträgt daher
derzeit EUR 349.423, das gezeichnete Kapital EUR 1.725.098.
Die Gesellschaft verfügte daneben zum 31.12.2006
über ein Bedingtes Kapital in Höhe von EUR
810.000. Das Bedingte Kapital wurde im Zusammenhang mit der
Ermächtigung zur Ausgabe von
Options-/Wandelschuldverschreibungen nach Maßgabe des
Hauptversammlungsbeschlusses vom 06.11.2006 geschaffen und
wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von
Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen von ihren
Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur
Wandlung verpflichteten Inhaber der
Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung
erfüllen und soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung
dieser Rechte zur Verfügung gestellt werden.
Die Gesellschaft hat aufgrund des vorstehenden
Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom
06.11.2006 die Nullkupon-Wandelanleihe 2007/2009 (ISIN
DE000A0MFUH5) bei privaten und - teils internationalen -
institutionellen Investoren in Höhe von 322.500
Stück Teilschuldverschreibungen platziert. Die 322.500
Stück Teilschuldverschreibungen berechtigten zum
Tausch in 322.500 stimmberechtigte Inhaber-Stückaktien
der Gesellschaft. Infolge der Wandlung von 307.109
Wandelschuldverschreibungen durch Ausübung des
Wandlungsrechts wurden aus dem Bedingten Kapital innerhalb
der Ausübungsfrist vom 17.09.2007 bis 21.09.2007
Stück 307.109 neue Aktien gezeichnet.
Ferner hat die Gesellschaft aufgrund des vorstehenden
Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom
06.11.2006 die Nullkupon-Wandelanleihe II von 2007/2009
(ISIN DE000A0S8EA9) bei privaten und - teils
internationalen -institutionellen Investoren in Höhe
von 257.500 Stück Teilschuldverschreibungen platziert.
Die 257.500 Stück Teilschuldverschreibungen
berechtigten zum Tausch in 257.500 stimmberechtigte
Inhaber-Stückaktien der Gesellschaft. Infolge der
Wandlung von 248.662 Wandelschuldverschreibungen durch
Ausübung des Wandlungsrechts wurden aus dem Bedingten
Kapital innerhalb der Ausübungsfrist vom 17.11.2007
bis zum 21.11.2007 Stück 248.662 neue Aktien
gezeichnet. Die Gesellschaft verfügte daher zum
31.12.2007 über ein Bedingtes Kapital in Höhe von
EUR 254.229.
Die Gesellschaft hält derzeit keine eigenen Aktien.
Die ordentliche Hauptversammlung vom 17.08.2007 hat jedoch
den Vorstand ermächtigt, bis zum Ablauf von achtzehn
Monaten beginnend mit dem 17.08.2007 mit Zustimmung des
Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft bis zu 10 %
des zum Zeitpunkts der Beschlussfassung bestehenden
Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz
oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals
ausgeübt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen
zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der
Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a
ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10
% des Grundkapitals entfallen.
Der Gesellschaft waren zum 31.12.2007 nachfolgend
aufgeführte Aktionäre bekannt, deren unmittelbare
und mittelbare Beteiligung am gezeichneten Kapital
mindestens 10% beträgt oder denen unmittelbar oder
mittelbar mindestens 10% der Stimmrechte zustehen: (i) GDD
Holding GmbH, München (28,27%) sowie (ii) Brockhaus
Private Equity II Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main
(21,78%). Die Gesellschaft hat keine wesentlichen
Vereinbarungen abgeschlossen, die Regelungen für den
Fall eines Kontrollwechsels (Change-of-Control-Klauseln)
beinhalten.
Soweit im Lagebericht bzw. im Konzernlagebericht der cdv
Software Entertainment AG für das Geschäftsjahr
2007 zu den einzelnen berichtspflichtigen Sachverhalten
gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB
keine Angaben enthalten sind, lagen diese Sachverhalte im
Geschäftsjahr 2007 nicht vor oder finden die
gesetzlichen Bestimmungen Anwendung.
Frankfurt am Main, 24. April 2008
Der Vorstand
NachtragsberichtDie cdv Software Entertainment AG führte gleich zu
Beginn des Jahres 2008 ihren Expansionskurs erfolgreich
fort und übernahm am 11. Januar 75 Prozent der Anteile
an der französischen Madrics Media S.A.S.
(künftig cdv Madrics Media S.A.S.) mit einer Option
auf den Erwerb der restlichen Anteile. Die in Frankreich
erfolgreich etablierte Gesellschaft wird im schnell
wachsenden cdv Konzern für die Vermarktung und den
Vertrieb von Spiele-Software und -Hardware sowie
Spielezubehör in Frankreich und Benelux zuständig
sein. Die cdv Madrics Media S.A.S. besitzt die begehrten
Handelslistungen bei allen relevanten Handelsketten in
Frankreich/Benelux und gehört mit ihrem erfahrenen
Management- und Vertriebsteam zu den führenden
Distributoren im französischen Gamesmarkt.
Am 29. Januar verkündete das Unternehmen eine
weitreichende Kooperation zwischen cdv und ASCARON. Die cdv
Software Entertainment, Inc. USA, 100%iges
Tochterunternehmen der cdv Software Entertainment AG
übernimmt die Vermarktung und den Vertrieb des
künftigen Blockbuster-Spiels 'SACRED 2 - Fallen Angel'
in den USA, Kanada und Mexiko. Der Vertrag umfasst dabei
die Plattformen PC und Microsoft Xbox 360. Der Top-Titel
der ASCARON Entertainment GmbH (ASCARON) ist in Nordamerika
für das zweite Halbjahr 2008 geplant, mithin wird das
Spiel schon im verkaufsstarken Weihnachtsgeschäft in
den Läden sein.
Auch die cdv-Aktie konnte von dieser Entwicklung
profitieren. Das Papier hat ausgehend von einem
Eröffnungskurs von 14,05 Euro am ersten Handelstag
2008 im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres
trotz eines schwierigen Börsenumfeldes eine positive
Entwicklung gezeigt. Die cdv-Aktie gewann im ersten Quartal
2008 bei einem zwischenzeitlichen Höchstkurs von 17,49
(15. Januar) knapp 5 Prozent an Wert auf 14,75 Euro Ende
März.
Am 26.03.2008 hat die Gesellschaft aufgrund des
vorstehenden Ermächtigungsbeschlusses der
Hauptversammlung vom 17. August 2007 eine
Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital bei privaten
und - teils internationalen - institutionellen Investoren
in Höhe von 10% des Grundkapitals (156.827 Aktien)
platziert. Die Kapitalerhöhung wurde am 17. April 2008
in das Handelsregister München eingetragen. Demnach
beträgt das neue Grundkapital der Gesellschaft EUR
1.725.098. Per Anfang April hat die deutsche
Vertriebsniederlassung der cdv ihre
Büroräumlichkeiten von Bruchsal nach Frankfurt am
Main in die Hanauer Landstrasse 161-173 verlegt.
PrognoseberichtKonjunkturerwartungDie sechs führenden deutschen
Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen 2008 mit einem
leicht verminderten Tempo der Weltkonjunktur. Grund
dafür ist zum einen die weitere Korrektur am
Immobilienmarkt und die sinkende Dynamik des privaten
Konsums in den USA. Im Euroraum wird der starke Euro das
konjunkturelle Wachstum dämpfen.
Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel rechnet
für Deutschland für das Jahr 2008 mit einem
Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes von 1,9 Prozent
gegenüber 2,6 Prozent im Vorjahr. Die konjunkturelle
Entwicklung wird dabei im Wesentlichen von der
Inlandsnachfrage getragen.
Der Abwärtstrend der Weltwirtschaft wird einer
Prognose des IWF (Internationalen Währungsfonds)
zufolge 2008 auch das Wachstum in Deutschland verlangsamen.
Allerdings hat sich die Konjunkturstimmung in Deutschland
zu Beginn des Jahres überraschend aufgehellt. Der
Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Januar 2008
gegenüber Dezember 2007 von 103,0 auf 103,4 Punkte.
Volkswirte rechneten noch im Dezember mit einem
Rückgang von fast einem Zähler. Auch der
jüngste Börsenchrash spiegelt sich im
Geschäftsklima nicht wider. An den Finanzmärkten
ist man trotz der Rezessionsängste optimistisch.
Allerdings verschärften Banken in Folge der
Kreditkrise ihre Konditionen für die Vergabe von
Krediten. Das dürfte nach Umfragen der Banken die
Investitions- und Konsumnachfrage dämpfen.
Eine dynamische BrancheExperten sehen auch für die kommenden Jahre ein
starkes Wachstum des Unterhaltungssoftwaremarktes. So
prognostiziert PricewaterhouseCoopers in seinem "German
Entertainment and Media Outlook: 2006 - 2010" eine
Verdopplung des Marktvolumens für Computer und
Videospiele auf 2,6 Mrd. Euro im Jahr 2010.
AusblickNach erfolgreicher Neuausrichtung hat das Unternehmen
nun den Weg geebnet, sich im Games Markt als
unabhängiger Distributor von PC- und Videospielen
sowie Zubehör international zu positionieren. Mit den
im Berichtszeitraum neu erworbenen Töchterfirmen in
Österreich und Osteuropa und der im ersten Quartal
2008 getätigten Akquisition in Frankreich hat die cdv
einen weiteren Schritt zur angestrebten Vollabdeckung des
europäischen und US-amerikanischen Markts vollzogen.
Insbesondere durch die Akquisition der cdv Madrics Media
S.A.S. erwartet der Vorstand in den nächsten 2 Jahren
ein zusätzliches Umsatzwachstumspotential im unteren
zweistelligen Millionenbereich.
Die nächsten Schritte zur regionalen Erweiterung
der Vertriebsstruktur plant die Gesellschaft in England,
einem der wichtigsten Märkte im europäischen
Games Business, der mit einer Eigengründung auf
bereits bestehenden Strukturen erschlossen werden soll,
sowie in Spanien, das vor allem im Konsolengeschäft
ein starkes Wachstum aufweist.
Resultierend aus der steigenden Nachfrage nach
Animations- und Familienserien in Europa wächst auch
zukünftig der Bedarf an begleitenden PC- und
Konsolenspielen. Das Unternehmen geht davon aus, an diesem
zusätzlichen Wachstumspotenzial aufgrund ihrer
hervorragenden Kontakte und Kooperationen partizipieren zu
können.
Weichen auf Wachstum gestelltDie cdv geht davon aus, dass sie aufgrund der positiven
Entwicklung des Konsumverhaltens in Zentraleuropa auch im
Jahr 2008 ihren Wachstumskurs fortsetzen kann. Durch den
Abschluss von Distributionsverträgen für ganze
Spiele-Lineups bzw. einzelne Spieletitel mit hohen
Umsatzpotenzialen hat die Gesellschaft einen Großteil
Ihrer Distributionskapazitäten bis ins zweite Quartal
2008 ausgelastet. Die cdv verfolgt auch im laufenden
Geschäftsjahr und darüber hinaus die Strategie
der weiteren Expansion zur Ergebnissicherung und zum
Ergebniswachstum. Die Gesellschaft hat in diesem Sinne
bereits zusätzliche Initiativen ergriffen und mit der
cdv Finance GmbH und der cdv License GmbH neue
Tochtergesellschaften gegründet. Diese sind in der
Lage den Entwicklungsstudios und Publishern im Spielemarkt
Finanzierungs- und Dienstleistungen zur Lizenzvermittlung
anzubieten, die in der Kombination mit dem
cdv-Distributionsnetzwerk neuartig sind.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 erwartet
die cdv Software Entertainment AG einen Konzernumsatz vor
Retouren und Konditionen von 36 Millionen EUR. Dies
entspricht einem Wachstum von 50 Prozent gegenüber dem
Umsatz des Vorjahres (24 Millionen EUR). Der Vorstand
rechnet mit einem EBIT im Konzern in Höhe von knapp 4
Millionen EUR gegenüber einem EBIT von 2,4 Millionen
EUR im Jahr 2007. Der führende Full-Service
Dienstleister im Bereich Computer- und Videospiele wird
auch 2008 die Nachhaltigkeit seiner erfolgreichen
Restrukturierung unter Beweis stellen. Auch für 2009
erwarten wir eine Fortsetzung der Umsatz- und
Ergebnissteigerungen im Konzern. Die cdv sieht sich auch
für die kommenden Jahre mit seinem innovativen
Geschäftsmodel gut gerüstet.
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der
Konzernabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben
sind.
Konzernabschluss 2007Konzernkennzahlen
KonzernstrukturKonzernmuttergesellschaftcdv Software Entertainment AG, München
Niederlassungcdv Software Entertainment AG, Frankfurt
Tochtergesellschaftencdv Finance in Gründung GmbH, Bruchsal (100% der
Anteile)
cdv Online GmbH, Bruchsal (50% der Anteile)
cdv Vertriebs GmbH, Bruchsal (100% der Anteile)
Gamesmania Gmbh, München (100% der Anteile)
p.o.s. telesales & promotion service GmbH,
Mainhausen (100% der Anteile)
Seven M Vertriebs Gmbh, Brunn am Gebirge,
Österreich (100% der Anteile)
cdv Software Entertainment USA, Inc., Cary, NC/USA (100%
der Anteile)
WHIZ Kft, Budapest, Ungarn (50,3 %)
Organe
Herr Christian Gloe, Kaufmann, Hamburg (CEO ab September
2007)
Herr Philipp Stiehl, Dipl.-Kaufmann, Pullach (CFO ab
September 2007 vorher ab August 2006 CEO)
Herr Arne Peters, Kaufmann, München (COO ab
September 2007)
Herr Dr. Michael Rimbeck, München (Vorsitzender)
Herr Rüdiger Trautmann, Grasbrunn (ab 17. August
2007)
Herr Hans Ulrich Stoef, München (ab 17. August
2007)
Konzern-Bilanz
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
*) bedingt durch Kapitalmaßnahmen siehe
Eigenkapitalveränderungsrechnung
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2007 cdv Software Entertainment AG, MünchenA. ALLGEMEINE ANGABENDie Gesellschaft war im Geschäftsjahr in den
Bereichen Publishing von eTainment- und Anwendungssoftware
und der Distribution inkl. Vertrieb tätig.
Zum eTainment gehören nach unserer Definition
Entertainment (Computerspiele), Edutainment und
Infotainment. Die Distributionsprodukte werden bereits als
Fertigprodukte eingekauft und dann direkt von uns an den
Handel vertrieben.
Der Konzernabschluss der cdv Software Entertainment AG
wurde in Übereinstimmung mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS), die bis zum 31.
Dezember 2007 verabschiedet wurden, und den dazu erfolgten
Auslegungen des Internationalen Financial Reporting
Interpretations Commitee (IFRIC) aufgestellt. Alle
verpflichtend anzuwendenden Verlautbarungen des
International Accountig Standards Board (IASB) wurden
berücksichtigt. Die Vorjahreszahlen wurden nach
denselben Grundsätzen ermittelt.
Die Voraussetzungen gemäß §315a HGB
für die Aufstellung des Konzernabschlusses nach den
IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, sind erfüllt.
Neben der Konzerngewinn- und Verlustrechnung und der
Konzernbilanz werden eine Konzernkapitalflussrechnung nach
IAS 7 erstellt und die Veränderungen des
Konzerneigenkapitals gezeigt (IAS 1). Die
Konzernanhangsangaben enthalten zudem eine
Segmentberichterstattung nach IAS 14. Die Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren
aufgestellt. Die Bilanz wurde nach kurzfristigen (bis ein
Jahr) und langfristigen (mehr als ein Jahr) Aktiva und
Passiva unterschieden.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.
Sämtliche Beträge einschließlich
Vorjahreszahlen sind - soweit nicht abweichend dargestellt
- in Tausend EURO (TEUR) angegeben.
Neu angewendete StandardsCDV berücksichtigte alle vom IASB herausgegebenen
Standards und Interpretationen, die zum 31. Dezember 2007
in Kraft waren. Außerdem wandte das Unternehmen die
folgenden Standards, Änderungen von Standards und
Interpretationen schon vorzeitig an:
Im August 2005 hat das IASB den Standard IFRS 7
"Financial Instruments: Disclosures" veröffentlicht.
IFRS 7 ersetzt IAS 30 "Disclosures in the Financial
Statements of Banks and Similar Financial Institutions"
sowie Teile des IAS 32 "Financial Instruments: Disclosures
and Presentation", die sich auf Angabepflichten beziehen.
Der neue Standard fordert Informationen zur Bedeutung von
Finanzinstrumenten für die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage von Unternehmen. IFRS 7 enthält auch
neue Anforderungen hinsichtlich der qualitativen und
quantitativen Berichterstattung über Risiken, die mit
Finanzinstrumenten verbunden sind. Der neue Standard IFRS
7, der für Geschäftsjahre anzuwenden ist, die am
oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, erweitert den
Berichtsumfang von Finanzinstrumenten.
Die im August 2005 veröffentlichte Änderung
von IAS 1 ist erstmals verpflichtend anzuwenden für
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2007
beginnen. Aus dieser Änderung resultieren neue
Angabepflichten, die es den Abschlussadressaten
ermöglichen sollen, die Ziele, Methoden und Prozesse
zum Kapitalmanagement zu beurteilen. Es haben sich aus der
erstmaligen Anwendung der Änderung keine Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die
Cash-Flows des Konzerns ergeben.
Im November 2005 veröffentlichte das International
Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) die
Interpretation IFRIC 7, "Applying the Restatement Approach
under IAS 29 Reporting in Hyperinflationary Economies". Im
Mai 2006 hat die Europäische Union IFRIC 7 in
europäisches Recht übernommen. In IFRIC 7 ist
geregelt, dass in der Periode, in der das Land, dessen
Währung die funktionale Währung des
bilanzierenden Unternehmens darstellt, zu einem
Hochinflationsland wird, das Unternehmen die Vorschriften
von IAS 29 so anwenden muss, als sei das Land schon immer
ein Hochinflationsland gewesen. Dies hat zur Folge, dass
nicht monetäre Posten, die zu Anschaffungskosten
bewertet wurden, ab dem Tag rückwirkend zu korrigieren
sind, ab dem diese Posten erstmalig angesetzt wurden; bei
anderen nicht monetären Posten werden die Anpassungen
ab dem Tag vorgenommen, an dem die berichtigten Buchwerte
für die betreffenden Posten festgestellt wurden. Aus
der Anwendung dieser Interpretation haben sich keine
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage bzw. die Cash-Flows des Konzerns ergeben.
Im Januar 2006 veröffentlichte das IFRIC die
Interpretation IFRIC 8 "Scope of IFRS 2" zum
Anwendungsbereich des die Bilanzierung anteilsbasierter
Vergütung regelnden IFRS 2. Durch die Interpretation
wird klargestellt, dass IFRS 2 auf Vereinbarungen
anzuwenden ist, bei denen das Unternehmen
anteilsmäßige Vergütungen für keine
oder inadäquate Gegenleistungen leistet. IFRIC 8 ist
erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am
oder nach dem 1. Mai 2006 beginnen. Aus der Anwendung
dieser Interpretation haben sich keine Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die
Cash-Flows ergeben.
Im März 2006 veröffentlichte das IFRIC die
Interpretation IFRIC 9 "Neubeurteilung eingebetteter
Derivate". Im September 2006 hat die Europäische Union
IFRIC 9 in europäisches Recht übernommen. Die
Interpretation klärt bestimmte Aspekte der Behandlung
eingebetteter Derivate gemäß IAS 39
"Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" und beantwortet
die Frage, ob die Einschätzung, dass ein eingebettetes
Derivat gesondert vom Basisvertrag zu bilanzieren ist, nur
zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder laufend
erforderlich ist. Nach IFRIC 9 ist eine erneute Beurteilung
unzulässig, es sei denn, die an den Vertrag
anknüpfenden Zahlungsströme werden durch eine
Änderung der Vertragsbedingungen signifikant
verändert. In diesem Fall ist eine erneute Beurteilung
geboten. Die Regelungen von IFRIC 9 sind für
Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1.
Juni 2006 beginnen. Aus der Anwendung dieser Interpretation
haben sich keine Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage bzw. die Cash-Flows ergeben.
Im August 2006 veröffentlichte das IFRIC die
Interpretation IFRIC 10 "Interim Financial Reporting and
Impairment". Mit der Interpretation wird auf
Fragestellungen bezüglich
außerplanmäßiger Abschreibungen im
Zusammenspiel von IAS 34 (Zwischenberichterstattung), IAS
36 (Wertminderung von Vermögenswerten) bzw. IAS 39
(Finanzinstrumente) eingegangen. IFRIC 10 stellt nun klar,
dass Wertminderungen des Goodwills und bestimmter
Finanzinstrumente, für die gemäß IAS 39 ein
Zuschreibungsverbot besteht, zu einem späteren
Berichtstermin nicht rückgängig gemacht werden
dürfen. IFRIC 10 ist erstmals auf Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 1. November 2006 beginnen.
Aus der Anwendung dieser Interpretation haben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage bzw. die Cash-Flows ergeben.
Noch nicht angewandte neue RechnungslegungsvorschriftenDas International Accounting Standards Board (IASB) und
das International Financial Reporting Interpretations
Committee (IFRIC) haben die nachfolgend aufgeführten
Standards, Interpretationen und Änderungen
verabschiedet, die für das Geschäftsjahr 2007
noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und teilweise von
der EU auch noch nicht anerkannt sind. Eine vorzeitige
Anwendung dieser Neuregelungen ist nicht vorgesehen.
Im November 2006 hat das IFRIC die Interpretation IFRIC
11 "IFRS 2 - Group and Treasury Share Transactions"
herausgegeben. Die Interpretation behandelt die
Fragestellung wie IFRS 2 "Aktienbasierte Vergütung"
auf aktienbasierte Vergütungen anzuwenden ist, bei
denen eigene Eigenkapitalinstrumente der Gesellschaft oder
Eigenkapitalinstrumente einer anderen Gesellschaft
innerhalb des Konzerns gewährt werden. IFRIC 11 ist
verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am
oder nach dem 01.03.2007 beginnen; eine frühere
Anwendung ist zulässig. Der Konzern geht derzeit nicht
davon aus, dass die Anwendung der Interpretation einen
wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des
Konzernabschlusses haben wird. Im Geschäftsjahr 2007
wurden keine Aktienoptionen (Aktienbasierte Vergütung)
ausgegeben.
Im November 2006 hat das IFRIC die Interpretation IFRIC
12 - Service Concession Arrangements
(Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen) - herausgegeben.
Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen sind
Vereinbarungen, die eine Regierung oder eine andere
öffentliche Institution "öffentliche Hand" mit
privaten Unternehmen abschließt, um öffentliche
Dienstleistungen bereitzustellen, wie z. B. Straßen,
Energieversorgung, Beförderungsleistungen. Mit dieser
Interpretation sollen Leitlinien zur Verfügung
gestellt werden, die für ein privates Unternehmen die
Klärung bestimmter Ansatz- und
Bewertungsfragestellungen ermöglichen, die im
Zusammenhang mit Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen
mit der öffentlichen Hand entstehen können. Der
Standard ist für Geschäftsjahre ab dem 01.01.2008
anzuwenden, eine frühere Anwendung ist zulässig.
Der Konzern geht derzeit nicht davon aus, dass die
Anwendung der Interpretation einen wesentlichen Einfluss
auf die Darstellung des Konzernabschlusses haben wird.
Im September 2006 hat der IFRIC die Interpretation IFRIC
13 - Kundentreueprogramme - herausgegeben.
Kundentreueprogramme sind Prämiengutschriften
("Treuepunkte" oder Flugmeilen) die Unternehmen an Kunden
vergeben, die diese beim Kauf anderer Güter oder
Dienstleistungen erhalten. Insbesondere wird erklärt,
wie diese Unternehmen ihre Verpflichtungen, kostenfreie
oder reduzierte Güter oder Dienstleistungen
("Prämien") für Kunden, die ihre Gutschriften
einlösen, zur Verfügung zu stellen, zu
bilanzieren haben. Der Standard ist für
Geschäftsjahre ab dem 01.07.2008 anzuwenden, eine
frühere Anwendung ist zulässig. Der Konzern geht
derzeit nicht davon aus, dass die Anwendung der
Interpretation einen wesentlichen Einfluss auf die
Darstellung des Konzernabschlusses haben wird.
Im Juli 2007 hat das IFRIC die Interpretation IFRIC 14
"IAS 19 - The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum
Funding Requirements and their Interaction" herausgegeben.
Die Interpretation gibt Hinweise, wie die Begrenzung nach
IAS 19 "Employee Benefits" für einen Überschuss
festzulegen ist, der als Vermögenswert angesetzt
werden kann. Zudem wird erklärt, welche Auswirkungen
sich auf die Bewertung von Vermögenswerten und
Rückstellungen aus leistungsorientierten Plänen
auf Grund einer gesetzlichen oder vertraglichen
Verpflichtung zu einer Einzahlung von Mindestbeträgen
ergeben. Dadurch wird sichergestellt, dass Unternehmen
einen Planvermögensüberschuss als
Vermögenswert konsistent bilanzieren. IFRIC 14 ist
verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am
oder nach dem 01.07.2008 beginnen; eine frühere
Anwendung ist zulässig. Der Konzern geht derzeit nicht
davon aus, dass die Anwendung der Interpretation einen
wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des
Konzernabschlusses haben wird.
Im November 2008 hat das Europäische Parlament die
Übernahme von IFRS 8 Operating Segments beschlossen.
IFRS 8 ersetzt IAS 14, Segment Reporting. Dieser Standard
verlangt von den Unternehmen die Berichterstattung
über finanzielle und beschreibende Informationen
bezüglich ihrer berichtspflichtigen Segmente.
Berichtspflichtige Segmente sind operative Segmente oder
Zusammenfassungen von operativen Segmenten, die bestimmte
Kriterien erfüllen. Operative Segmente sind die
Komponenten eines Unternehmens, für die getrennte
Finanzinformationen verfügbar sind, die das oberste
Führungsgremium des Unternehmens (Chief Operating
Decision Maker) regelmäßig überprüft,
um den Geschäftserfolg zu beurteilen und zu
entscheiden, wie Ressourcen zu verteilen sind. Im
Allgemeinen müssen Finanzinformationen auf der Basis
der internen Steuerung berichtet werden. Durch sie kann das
Führungsgremium den Geschäftserfolg der
operativen Segmente beurteilen und entscheiden, wie die
Ressourcen auf die operativen Segmente zu verteilen sind.
IFRS 8 ist für die Geschäftsjahre anzuwenden, die
am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Der Konzern geht
derzeit nicht davon aus, dass die Anwendung von IFRS 8
einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des
Konzernabschlusses haben wird.
B. KONZERN1. KonsolidierungskreisUnverändert zum Vorjahr gehört das 100%ige
Tochterunternehmen cdv Software Entertainment USA zum
Konsolidierungskreis.
Zur vollständigen Positionierung als
Full-Service-Dienstleister übernahm die cdv Software
Entertainment AG mit Einbringungsvertrag vom 08. Mai 2007
bzw. vom 31. Mai 2007 die Unternehmen P.O.S Telesales &
Promotion Service GmbH, die SeVeN M Vertriebs GmbH und die
Gamesmania GmbH zu 100%. Die P.O.S Telesales &
Promotion Service GmbH verstärkt die Gesellschaft vor
allem im Vertrieb von Non-Game-Artikeln. Die SeVeN M
Vertriebs GmbH verhilft der cdv Software Entertainment AG
zu einer festen Position als Distributor in Osteuropa. Zu
ihr gehören die Gesellschaften in Ungarn, Tschechien
und der Slowakei. Die Gamesmania GmbH erweiterte die
Distributionskanäle der Gesellschaft um den digitalen
Vertrieb. Zudem gehören seit 2007 die in diesem
Geschäftsjahr gegründeten Tochterunternehmen cdv
Finance GmbH, cdv Online GmbH und cdv Vertriebs GmbH zum
Konsolidierungskreis.
cdv Software Entertainment AG, Bruchsal
2. KonsolidierungsgrundsätzeKonzerneinheitliche Bilanzierung und BewertungDie Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des
Konzernabschlusses aufgestellt. Ihnen liegen entsprechend
IAS 27 einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
zugrunde. Die Einzelabschlüsse der einbezogenen
Gesellschaften sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses
aufgestellt.
Grundsätze der KonsolidierungDer Kapitalkonsolidierung liegt die Erwerbsmethode
(Neubewertungsmethode) zugrunde. Dabei werden die
Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem anteiligen
beizulegenden Zeitwert ihres Eigenkapitals zum
Erwerbszeitpunkt aufgerechnet.
Die Erstkonsolidierung erfolgt mit Wirkung von dem Tag
an, an dem die cdv AG direkt oder indirekt in ein
Beherrschungsverhältnis gegenüber der
Tochtergesellschaft eintritt. Minderheitsgesellschaftern
zustehende Beträge werden in der Konzernbilanz im
Eigenkapital getrennt ausgewiesen.
Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und
Erträge sowie die zwischen den konsolidierten
Gesellschaften bestehenden Forderungen und
Verbindlichkeiten werden eliminiert.
Auf temporäre Unterschiede aus der Konsolidierung
werden die nach IAS 12 erforderlichen Steuerabgrenzungen
vorgenommen
3. WährungsumrechnungEinzelabschlüsse in FremdwährungDie Währungsumrechnung richtet sich nach den
Vorschriften des IAS 21. Hiernach hat die
Währungsumrechnung auf Grundlage des Konzeptes der
funktionalen Währung zu Stichtagskursen zu erfolgen.
Kursgesicherte Posten lagen nicht vor. Im Konzernabschluss
werden die Posten der Bilanz der ausländischen
Unternehmen von der Landeswährung in Euro zum
Stichtagskurs am Bilanzstichtag und die der Gewinn- und
Verlustrechnung zum Durchschnittskurs des
Geschäftsjahres umgerechnet, da die in den
Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften ihr
Geschäft selbständig in Landeswährung
betreiben. Das Eigenkapital wird stets zu historischen
Kursen umgerechnet. Das Jahresergebnis wird zum
Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet.
Behandlung von WährungsumrechnungsdifferenzenUmrechnungsdifferenzen, die im Rahmen der Umrechnung des
Eigenkapitals entstehen, werden grundsätzlich
erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet
(Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung).
Die Zusammensetzung des Unterschiedsbetrages aus der
Währungsumrechnung stellt sich wie folgt dar:
4. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenUnternehmensfortführungDer Konzernabschluss ist auf der Grundlage der Annahme
der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die
spezifischen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei
den jeweiligen Bilanzposten dargestellt.
Ertrags- und AufwandsrealisierungUmsatzerlöse werden grundsätzlich im Zeitpunkt
der Erbringung der jeweiligen Leistung realisiert.
Erlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen, Waren und
Dienstleistungen werden grundsätzlich erfasst, wenn
die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht worden ist
und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Soweit eine
Rückgabe wahrscheinlich ist, wird für die
Rücknahmepflicht eine Rückstellung gebildet. Die
Gewinnrealisierung im Bereich Publishing wird
periodengerecht in Übereinstimmung mit der Bestimmung
des jeweils zugrunde liegenden Vertrages erfasst.
Zinserträge werden unter Anwendung der
Effektivzinsmethode zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der
Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung als Aufwand
erfasst.
In unmittelbarem Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Bau
oder der Herstellung von qualifizierten
Vermögenswerten stehende Fremdkapitalkosten werden
erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen.
Verwendung von Schätzwerten und AnnahmenDie Aufstellung der Jahresabschlüsse in
Übereinstimmung mit den International Financial
Reporting Standards erfordert Schätzungen und
Annahmen, welche die Beträge in den Aktiva und
Passiva, den Anhangsangaben und der Gewinn- und
Verlustrechnung beeinflussen. Hauptanwendungsbereiche
für Annahmen und Schätzungen liegen in der
Festlegung der Nutzungsdauer von Vermögenswerten des
Anlagevermögens, der Bewertung von Forderungen, der
Ermittlung abgezinster Cashflows im Rahmen von
Werthaltigkeitstests und der Bildung von
Rückstellungen. Die Schätzungen des Managements
beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die als
angemessen erachtet werden. Die tatsächlichen
Beträge können von diesen Schätzungen und
Annahmen abweichen. Die Einschätzungen und Annahmen
werden laufend überprüft.
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) UMSATZERLÖSE
(2) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
(3) PERSONALAUFWAND
(4) AUSSERPLANMÄßIGE ABSCHREIBUNGENDer Posten setzt sich wie folgt zusammen:
Bei den außerplanmäßigen Abschreibungen
handelt es sich um Abschreibungen, die aufgrund des negativ
eingeschätzten Produkterfolges notwendig waren.
(5) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENHierunter erfasst sind folgende Aufwendungen:
(6) FINANZERGEBNISDas Finanzergebnis beinhaltet Zinsen und ähnliche
Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen.
Die Fremdkapitalkosten wurden nach der Benchmark-Methode
bilanziert.
Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
(7) ERTRAGSTEUERNDer Posten setzt sich wie folgt zusammen:
D. Erläuterungen zur BILANZAKTIVA(8) LIQUIDE MITTELLiquide Mittel umfassen Bankguthaben und
Kassenbestände. Die Entwicklung der liquiden Mittel,
die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 bilden,
ist in der Konzernkapitalflussrechnung dargestellt.
(9) FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGENDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden
mit den Anschaffungskosten nach Abzug erforderlicher
Wertberichtigungen, die sich am geschätzten
Ausfallrisiko orientieren, bilanziert. Forderungen in
ausländischer Währung wurden mit dem Kurs am
Bilanzstichtag bewertet. Die Wertberichtigungen auf
Forderungen betragen zum 31.12.2007 TEUR 143.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen
sich wie folgt zusammen:
In Abhängigkeit zur Altersstruktur der Forderungen
werden konzerneinheitlich Wertberichtigungen auf die
Forderungen vorgenommen.
Vor Aufnahme eines neuen Kunden nutzt der Konzern eine
externe Kreditwürdigkeitsprüfung, um die
Kreditwürdigkeit potenzieller Kunden zu beurteilen und
deren Kreditlimits festzulegen. Die Kundenbeurteilung sowie
die Kreditlimits werden jährlich überprüft.
Bei der Bestimmung der Werthaltigkeit von Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen wird jeder Änderung der
Bonität seit Einräumung des Zahlungsziels bis zum
Bilanzstichtag Rechnung getragen. Insbesondere unter
Berücksichtigung der Warenkreditversicherung ist die
Geschäftsführung der Überzeugung, dass keine
über die bereits erfassten Wertminderungen hinaus
gehende Risikovorsorge notwendig ist.
Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
i.H.v. TEUR 139 (2006: TEUR 317), die zum Berichtszeitpunkt
überfällig waren, wurden keine Wertminderungen
gebildet, da keine wesentliche Veränderung in der
Kreditwürdigkeit dieser Schuldner festgestellt wurde
und mit einer Tilgung der ausstehenden Beträge
gerechnet wird.
(10) VORRÄTEDie ausgewiesenen Vorräte sind zu
Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich wurden
die Bestände mit dem niedrigeren realisierbaren
Nettoverkaufswert angesetzt. Im Berichtsjahr wurden keine
Wertberichtigungen vorgenommen.
(11) STEUERERSTATTUNGSANSPRÜCHEIn der Position Steuererstattungsansprüche sind
folgende Ertragsteuerforderungen enthalten.
(12) SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEDie sonstigen Vermögensgegenstände sind zum
Nennwert bilanziert und betreffen im Wesentlichen:
(13) STEUERABGRENZUNGSPOSTENDie Abgrenzung der latenten Steuern wird - unter
Beachtung von IAS 12 - sowohl auf Bilanzierungs- und
Bewertungsunterschiede der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen als auch auf ergebniswirksame
Konsolidierungsmaßnahmen vorgenommen. Zudem wurden
aufgrund von temporären Differenzen, die sich aus der
im Rahmen der Erstkonsolidierung durchzuführenden
Kaufpreisallokation ergaben, erfolgsneutral latente Steuern
gebildet.
Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern
wurde insoweit vorgenommen, als die Voraussetzungen des IAS
12.74 erfüllt waren. Die latenten Steuern haben eine
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die latenten Steuern werden auf der Basis der
Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen
Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet
werden.
In den Jahren 2006 und 2007 galt für Gewinne ein
Körperschaftsteuersatz von 25 % zuzüglich 5,5 %
Solidaritätszuschlag. Die Gewerbeertragsteuer betrug
in den Jahren 2006 und 2007 ca. 0% bzw. ca. 16% des
steuerpflichtigen Einkommens und war bei der Ermittlung des
körperschaftsteuerlichen Einkommens abzugsfähig.
Für Deutschland wurde damit ein kombinierter
Ertragsteuersatz von 38 % angewendet.
Der oben genannte Gesamtsteuersatz wird sich infolge der
deutschen Unternehmensteuerreform ab 2008 auf 30%
reduzieren. Hierbei wirkt im Wesentlichen die Absenkung des
Körperschaftsteuersatzes von 25% auf 15% und die
Reduzierung der Gewerbesteuer auf 15% aus. Die
Steuersatzreduzierung wurde bereits bei der Ermittlung der
latenten Steueransprüche und -verbindlichkeiten der
deutschen Gesellschaften berücksichtigt.
Die aktive latente Steuerabgrenzung setzt sich wie folgt
zusammen:
Die latenten Steuern auf den Verlustvortrag wurden auf
Grundlage der geplanten Nutzung gebildet. Bei der cdv
Software Entertainment AG ist aufgrund von Planzahlen
für die zukünftigen 5 Perioden davon auszugehen,
dass vom Gesamtbetrag der Verlustvorträge in den
nächsten 5 Jahren Verlustvorträge in Höhe
von TEUR 1.787 nutzbar sind. Auf Verlustvorträge
(voraussichtliche Nutzbarkeit innerhalb der nächsten 5
Jahre) sowie Bewertungsdifferenzen der cdv USA wurden
aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 501 gebildet.
Insoweit entfallen von den TEUR 1.067 aktiven latenten
Steuern auf Verlustvorträge und Bewertungsdifferenzen
TEUR 536 auf Verlustvorträge der cdv Software
Entertainment AG und TEUR 501 auf Verlustvorträge und
Bewertungsdifferenzen der cdv USA.
Die ermittelten Ansatz- und Bewertungsunterschiede
führten in folgenden Positionen zu aktiven latenten
Steuern in Höhe von:
(14) PASSIVE LATENTE STEUERNDie ermittelten Ansatz- und Bewertungsunterschiede
führten in folgenden Positionen zu passiven latenten
Steuern in Höhe von:
Überleitung des Steueraufwandes
(15) ANLAGEVERMÖGENDie Gliederung der Posten des
Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2007 und die
Entwicklung des Konzernanlagevermögens im
Geschäftsjahr 2007 sind im Konzernanlagespiegel
dargestellt (siehe Seite 50f).
(15a) SACHANLAGEVERMÖGENSachanlagen werden mit den Anschaffungskosten
zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Skonti bewertet.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden
entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von zwei
bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Instandhaltungskosten
werden direkt als Aufwand erfasst.
(15b) IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEErworbene immaterielle Vermögensgegenstände
werden zu Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Sie
enthalten vor allem Software und erworbene Lizenzen. Die
Abschreibungen erfolgen planmäßig nach der
linearen Methode entsprechend ihrer wirtschaftlichen
Nutzungsdauer. Eigenproduktionen werden entsprechend dem
Nutzungsverlauf mit Übergang auf die
planmäßige Abschreibung nach der linearen
Methode vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt
längstens zwei Jahre.
ENTWICKLUNGSKOSTENGemäß dem zum Bilanzstichtag angewendeten IAS
38 sind Entwicklungskosten, sofern nicht für
Grundlagenforschung oder nicht auftragsbezogen angefallen,
aktivierungspflichtig, wenn die Voraussetzungen des IAS
38.57 erfüllt sind.
Sofern sich die Entwicklungstätigkeit auf
verwertbare Produkte bezogen hat, sind die in diesem
Zusammenhang angefallenen Aufwendungen aktiviert worden.
Dabei wurden direkt zurechenbare Personal- und Gemeinkosten
erfasst.
Aktivierte Entwicklungskosten werden
planmäßig linear über die Nutzungsdauer von
maximal zwei Jahren abgeschrieben. Die
planmäßige Abschreibung beginnt zu dem
Zeitpunkt, zu dem das Produkt oder Verfahren zum Verkauf
oder zur internen Nutzung zur Verfügung steht. Im
Anlagenspiegel wird nach Ablauf der wirtschaftlichen
Nutzungsdauer der Abgang ausgewiesen.
Die Forschungs- und nicht aktivierungsfähigen
Entwicklungskosten werden bei Anfall ergebniswirksam
behandelt.
Im Berichtsjahr wurden keine selbst erstellten
immateriellen Vermögenswerte aktiviert.
Forschungskosten sind nicht angefallen.
Anzahlungen auf EigenproduktionenDie Anzahlungen werden grundsätzlich in Höhe
des Anzahlungsbetrages angesetzt. Anzahlungen in
Fremdwährung werden zum Bilanzstichtagskurs
umgerechnet.
(15c) Wertminderungen von VermögenswertenBei immateriellen Vermögenswerten sowie bei
Vermögenswerten des Sachanlagevermögens wird die
Werthaltigkeit des aktivierten Buchwerts gemäß
IAS 36 ("Impairment of Assets") regelmäßig
überprüft. Soweit der erzielbare Betrag des
Vermögenswertes, der den höheren Wert aus
Nettoveräußerungswert abzüglich
Veräußerungskosten und Nutzungswert
repräsentiert, den Buchwert unterschreitet, wird eine
Wertminderung vorgenommen. Wenn der Grund für eine
früher durchgeführte Wertminderung entfallen ist,
erfolgt eine Zuschreibung auf die fortgeführten
Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Für den Impairmenttest der im Rahmen der
Erstkonsolidierung entstandenen Geschäfts- oder
Firmenwerte wurden im Konzern der CDV Software
Entertainment AG zwei zahlungsmittelgenerierende Einheiten
(ZGE) identifiziert. Hierbei handelt es sich um die ZGE1,
das Handelswarengeschäft (Distribution), welches
insbesondere in den neu erworbenen Tochtergesellschaften,
in der CDV USA und im Wesentlichen in der CDV Software
Entertainment AG gebündelt ist. Bei der ZGE2 handelt
es sich insbesondere um das Publishinggeschäft, d.h.,
den Einkauf von Spielelizenzen (über sogenannte
Minimumgarantien) und den anschließenden Vertrieb
dieser Lizenzen, das von Teilen der CDV Software
Entertainment AG und den osteuropäischen
Tochtergesellschaften betrieben wird. Dabei wurde der
erzielbare Betrag der beiden ZGE's, ermittelt anhand der
jeweils abdiskontierten (WACC-Methode) Cashflows
zukünftiger Perioden, mit dem Buchwert der jeweiligen
ZGE verglichen. Für die Planungsperioden bei der ZGE1
wurde eine Rohgewinnmarge in Höhe von 65% sowie
Wachstumsraten in Höhe von 5% für zukünftige
Perioden unterlegt. Für die Planungsperioden bei der
ZGE2 wurde eine Rohgewinnmarge in Höhe von 40% und
keine Wachstumsraten für zukünftige Perioden
unterlegt, da die CDV Software Entertainment in Zukunft
plant, sich auf das Geschäft mit Handelswaren
(Distribution) zu konzentrieren und das Lizenz- und
Publishingmodell nur noch vereinzelt einzusetzen. Bei der
ZGE1 und ZGE2 wurde jeweils ein Diskontierungssatz in
Höhe von 13% unterlegt. Für beide ZGE's haben
sich jeweils höhere erzielbare Beträge ergeben
als Buchwerte der ZGE's, insofern war aufgrund des
Impairmenttests (nach IAS 36) keine Abwertung gegeben.
IFRS ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGENSPIEGELS
(15d) DARSTELLUNG ERSTKONSOLIDIERUNG UND GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTZum 31.05.2007 wurden die Gesellschaften Gamesmania
GmbH, München (100%), die p.o.s. telesales &
promotion service GmbH, Mainhausen (100%), Seven M
Vertriebs GmbH, Brunn am Gebirge Österreich (100%) mit
ihren Tochtergesellschaften Seven M Kft., Budapest, Ungarn
(95%), Seven M s.r.o., Prag, Tschechien (100%) und Seven M
Vertriebs s.r.o., Bratislava, Slowakei (100%) erworben bzw.
im Wege einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlage in die
CDV Software Entertainment eingelegt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung nach IFRS 3 nach der
Erwerbsmethode wurden die Vermögenswerte und Schulden
der einzelnen Tochtergesellschaften zum 31.05.2007 neu
bewertet, wodurch sich ein neubewertetes Eigenkapital der
jeweiligen Tochtergesellschaften ergab. Aus dem
Unterschiedsbetrag zwischen dem Beteiligungswert und dem
neubewerteten Eigenkapital (nach Aufdeckung der stillen
Reserven) und nach Bildung der latenten Steuern auf die
aufgedeckten stillen Reserven errechnete sich ein
Geschäfts- oder Firmenwert wie folgt dargestellt.
Aus der Erstkonsolidierung sämtlicher Tochterunternehmen zum 31.05.2007 ergaben sich folgende Vermögenswerte und Schulden:
Aus der Erstkonsolidierung der 2007 zugegangenen
Tochterunternehmen entstand ein Geschäfts- oder
Firmenwert in Höhe von TEUR 8.014
Bei den oben dargestellten Werten entspricht der
jeweilige Buchwert der Vermögenswerte und Schulden
auch dem Zeitwert, bis auf den Kundenstamm der SevenM
Gruppe (TEUR 764), der im Rahmen der Kaufpreisallokation
identifiziert wurde und einen Buchwert von 0 aufweist. Die
oben gezeigten Werte setzen sich für die einzelnen
erworbenen Beteiligungen p.o.s, Seven M Gruppe und
Games-Mania wie folgt zusammen.
Aus der Erstkonsolidierung der SevenM Gruppe zum 31.05.2007 ergaben sich folgende Vermögenswerte und Schulden:
Aus der Erstkonsolidierung der SevenM Gruppe entstand
ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR
3.338
Aus der Erstkonsolidierung des Tochterunternehmens POS zum 31.05.2007 ergaben sich folgende Vermögenswerte und Schulden:
Aus der Erstkonsolidierung der POS entstand ein
Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 2.734
Aus der Erstkonsolidierung des Tochterunternehmens Gamesmania zum 31.05.2007 ergaben sich folgende Vermögenswerte und Schulden:
Aus der Erstkonsolidierung der Gamesmania entstand ein
Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.942
Im Rahmen der Kaufpreisallokation beim Erwerb der SevenM
Gruppe wurden insbesondere der Kundenstamm und im
Einzelabschluss nicht bilanzierbare Verträge als
bewertbare immaterielle Vermögenswerte identifiziert
und zusammengefasst (da diese nicht eindeutig einzeln
bewertbar sind, sondern nur im Zusammenhang gesehen werden
können) und anhand der Planzahlen für den
zusammengefassten Kundenstamm im Wege des Discounted
Cashflow-Verfahrens berechnet. Für den
Diskontierungsfaktor, der nach der Methode des Weighted
Average Cost of Capital (WACC) berechnet wurde, wurde ein
Basiszinssatz von 4,70 %, eine Marktrisikoprämie von
5,50 % sowie der 3 Monats-Beta-Faktor für die CDV
Software Entertainment AG in Höhe von 0,39 zu Grunde
gelegt. Daraus ergab sich unter Berücksichtigung eines
unternehmensspezifischen Anpassungsfaktors insgesamt ein
Diskontierungsfaktor in Höhe von 13,01%. Aus den
Planzahlen für den zusammengefassten Kundenstamm und
dem Diskontierungsfaktor errechnet sich ein Wert in
Höhe von TEUR 764 für den Kundenstamm der Seven M
Gruppe, der über eine Nutzungsdauer von 7 Jahren
(dieser Zeitraum wurde auch für die Planungsperioden
unterlegt) abgeschrieben wird. Für 2007 ergab sich
eine Abschreibung des Kundenstammes in Höhe von TEUR
64.
Sämtliche Erwerbe erfolgten durch Erbringung von
Sacheinlagen. Barzahlungen erfolgten nicht.
Wäre der Unternehmenszusammenschluss zum 1. Januar
2007 erfolgt, hätte der Konzernumsatz der
fortzuführenden Geschäftsbereiche TEUR 21.461 und
der Jahresüberschuss TEUR 1.459 betragen. Die
Geschäftsführung des Konzerns hat diese "pro
forma"-Angaben berücksichtigt, um eine angemessene
Beurteilung der Ertragskraft der gesamten
Unternehmensgruppe auf Jahresbasis zu ermöglichen
sowie um einen Vergleichsmaßstab für
künftige Perioden zu geben.
PASSIVA(16) VERBINDLICHKEITENDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
die erhaltenen Anzahlungen und die sonstigen
Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Unter den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist ein
Nachrangdarlehen der CDV AG in Höhe von TEUR 3.859 mit
einer festen Verzinsung von 6,9 % und einer Laufzeit von 7
Jahren enthalten sowie im Übrigen Bankdarlehen von
Tochtergesellschaften. Die Transaktionskosten für das
Nachrangdarlehen in Höhe von TEUR 200 werden
zeitanteilig passiviert.
Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum
Stichtagskurs gemäß IAS 21 umgerechnet.
Differenzen aufgrund von Währungsänderungen
werden erfolgswirksam verbucht.
Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten:
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten in
Höhe von TEUR 284 umfassen Wandelanleihen.
(17) RÜCKSTELLUNGENRückstellungen werden für rechtliche und
faktische Verpflichtungen, die ihren Ursprung in der
Vergangenheit haben gemäß IAS 37 dann gebildet,
wenn es wahrscheinlich ist, dass die Erfüllung der
Verpflichtung zu einem Abfluss von Konzernressourcen
führt und eine zuverlässige Schätzung der
Verpflichtungshöhe vorgenommen werden kann.
Entwicklung der Konzernrückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten
Beträge für Rücknahmepflichtungen, Boni und
Werbekostenzuschüsse gegenüber unseren Kunden,
sowie weiterhin für Rechtsstreitigkeiten und
Prozessrisiken.
In den Personalvergütungsrückstellungen sind
die Beträge für ausstehenden Urlaub, Mehrarbeit,
Jubiläen, Unfallversicherung und
Schwerbehindertenabgabe absummiert.
Die Vergütungen für den Aufsichtsrat sowie die
ergebnisabhängigen Vergütungsanteile des
Vorstands werden unter übrige Rückstellungen
ausgewiesen.
(18) EIGENKAPITAL ENTWICKLUNG DES GRUNDKAPITALSKAPITALHERABSETZUNG VON EUR 1.620.000,00UM EUR 1.417.500,00 AUF EUR 202.500,00Durch Beschluss der außerordentlichen
Hauptversammlung der Gesellschaft vom 06. November 2006
wurde das Grundkapital der cdv Software Entertainment AG in
Höhe von EUR 1.620.000,00, eingeteilt in 1.620.000 auf
den Inhaber lautende Stückaktien (mit einem
rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00) um EUR
1.417.500,00 auf EUR 202.500,00 herabgesetzt. Die
Herabsetzung erfolgte nach den Vorschriften über die
vereinfachte Kapitalherabsetzung zu dem Zweck,
Wertminderungen auszugleichen und sonstige Verluste zu
decken (§§ 229 ff. AktG). Die Herabsetzung
erfolgte durch Zusammenlegung von jeweils 8 auf den Inhaber
lautenden Stückaktien zu einer auf den Inhaber
lautenden Stückaktie. Die Kapitalherabsetzung wurde am
11. April 2007 im zuständigen Handelsregister
eingetragen.
SACHKAPITALERHÖHUNG VON EUR 202.500,00UM EUR 136.000,00 AUF EUR 338.500,00Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom
15. Juni 2005 wurde der Vorstand ermächtigt, das
Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 14.
Juni 2010 einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR
810.000,00 durch Ausgabe neuer Inhaber-Stammaktien gegen
Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital). Die entsprechende Satzungsänderung wurde am
20. April 2006 im zuständigen Handelsregister
eingetragen.
In Ausübung dieser Ermächtigung beschloss der
Vorstand am 09. Mai 2007 mit Zustimmung des Aufsichtsrats
vom selben Tag, das Grundkapital in Höhe von EUR
202.500,00 gegen Sacheinlagen um EUR 136.000,00 auf EUR
338.500,00 durch Ausgabe von 136.000 neuen auf den Inhaber
lautenden Stückaktien (Stammaktien) im rechnerischen
Nennbetrag von je EUR 1,00 zu erhöhen. Der
Ausgabebetrag betrug EUR 1,00 je Aktie. Das gesetzliche
Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.
Zur Zeichnung der neuen Aktien, die ab dem 01. Januar
2007 gewinnberechtigt sind, wurde die GDD Holding GmbH mit
Sitz in München, eingetragen im Handelsregister am
Amtsgericht München unter HRB 163121, zugelassen. Die
GDD Holding GmbH erbrachte hierfür als Sacheinlage
ihre beiden Geschäftsanteile an der im Handelsregister
am Amtsgericht Offenbach unter HRB 22916 eingetragenen
p.o.s. Telesales und Promotion Service GmbH zum Nennbetrag
von DM 17.500,00 sowie zum Nennbetrag von DM 25.000,00 ein.
Die Einbringungen erfolgten wirtschaftlich zum 1. Januar
2007. Mit Prüfungsbericht der Control5H GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, vom 09.
Mai 2007 wurde bescheinigt, dass der Wert der Sacheinlage
den geringsten Ausgabebetrag der dafür zu
gewährenden Aktien in Höhe von EUR 136.000,00
erreicht. Der die nominelle Erhöhung in Höhe von
EUR 136.000,00 übersteigende Wert der Sacheinlage in
Höhe von EUR 2.212.677 wurde in die
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr.
4 HGB eingestellt. Am 29. Mai 2007 wurde die
Durchführung der Kapitalerhöhung in das
Handelsregister eingetragen.
SACHKAPITALERHÖHUNG VON EUR 338.500,00UM EUR 674.000,00 AUF EUR 1.012.500,00Ebenfalls in Ausübung der Ermächtigung der
ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 15. Juni
2005 beschloss der Vorstand am 31. Mai 2007 mit Zustimmung
des Aufsichtsrats vom selben Tag, das Grundkapital in
Höhe von EUR 338.500,00 gegen Sacheinlagen um EUR
674.000,00 auf EUR 1.012.500,00 durch Ausgabe von 674.000
neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien
(Stammaktien) im rechnerischen Nennbetrag von je EUR 1,00
zu erhöhen. Der Ausgabebetrag betrug EUR 1,00 je
Aktie. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde
ausgeschlossen. Die neuen Aktien sind ab dem 01. Januar
2007 gewinnberechtigt.
Zur Zeichnung von 550.000 neuen Aktien wurde ebenfalls
die GDD Holding GmbH zugelassen. Die GDD Holding GmbH
brachte hierfür als Sacheinlage ihren
Geschäftsanteil in Höhe von EUR 135.000,00 an der
im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien unter FN 226737 m
mit einem Kapital von EUR 135.000,00 eingetragenen SeVeN M
Vertriebs-GmbH mit Sitz in Wien ein. Die Einbringung
erfolgte wirtschaftlich zum 1. Januar 2007. Mit
Prüfungsbericht der Control5H GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, vom 31.
Mai 2007 wurde bescheinigt, dass der Wert der Sacheinlage
den geringsten Ausgabebetrag der dafür zu
gewährenden Aktien in Höhe von EUR 550.000,00
erreicht. Der die nominelle Erhöhung in Höhe von
EUR 550.000,00 übersteigende Wert der Sacheinlage in
Höhe von EUR 3.507.554 wurde in die
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr.
4 HGB eingestellt. Am 19. Juni 2007 wurde die
Durchführung der Kapitalerhöhung in das
Handelsregister eingetragen.
Zur Zeichnung von 24.000 neuen Aktien wurde Herr Jens
Ott, Mainhausen, zugelassen. Herr Jens Ott brachte
hierfür als Sacheinlage seine beiden
Geschäftsanteile an der im Handelsregister am
Amtsgericht Offenbach unter HRB 22916 mit einem
Stammkapital von DM 50.000 eingetragenen p.o.s. Telesales
und Promotion Service GmbH mit Sitz in Mainhausen zum
Nennbetrag von DM 5.000,00 sowie zum Nennbetrag von DM
2.500,00 ein. Die Einbringungen erfolgten wirtschaftlich
zum 1. Januar 2007. Mit Prüfungsbericht der Control5H
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München,
vom 31. Mai 2007 wurde bescheinigt, dass der Wert der
Sacheinlage den geringsten Ausgabebetrag der dafür zu
gewährenden Aktien in Höhe von EUR 24.000,00
erreicht. Der die nominelle Erhöhung in Höhe von
EUR 24.000,00 übersteigende Wert der Sacheinlage in
Höhe von EUR 390.472 wurde in die Kapitalrücklage
gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt.
Am 19. Juni 2007 wurde die Durchführung der
Kapitalerhöhung in das Handelsregister eingetragen.
Zur Zeichnung von 100.000 neuen Aktien wurden die
folgenden Gesellschaften zugelassen:
Die vorgenannten Gesellschaften erbrachten die
Sacheinlagen durch Übertragung sämtlicher
Geschäftsanteile an der im Handelsregister des
Amtsgerichts München unter HRB 165480 mit einem
Stammkapital von EUR 25.000,00 eingetragenen Gamesmania
GmbH mit Sitz in München. Die Einbringungen erfolgten
wirtschaftlich zum 1. Januar 2007. Mit Prüfungsbericht
der Control5H GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
München, vom 31. Mai 2007 wurde bescheinigt, dass der
Wert der Sacheinlage den geringsten Ausgabebetrag der
dafür zu gewährenden Aktien in Höhe von EUR
100.000,00 erreicht. Der die nominelle Erhöhung in
Höhe von EUR 100.000,00 übersteigende Wert der
Sacheinlage in Höhe von EUR 1.473.825 wurde in die
Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr.
4 HGB eingestellt. Am 19. Juni 2007 wurde die
Durchführung der Kapitalerhöhung in das
Handelsregister eingetragen.
BEDINGTE KAPITALERHÖHUNG VOM 06. NOVEMBER 2006Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 06.
November 2006 beschlossen, den Vorstand zu
ermächtigen, bis zum 30. September 2011 mit Zustimmung
des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals auf den Inhaber
lautende Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen im
Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 7.000.000,00 mit einer
Laufzeit von längstens 15 Jahren zu begeben und den
Inhabern von Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte und
den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen
Wandlungsrechte auf bis zu 810.000 auf den Inhaber lautende
nennbetragslose Stammaktien (Stückaktien) der
Gesellschaft nach näherer Maßgabe der Options-
bzw. Wandelanleihebedingungen (Anleihebedingungen) zu
gewähren.
Ferner wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom
06. November 2006 das Grundkapital der Gesellschaft um bis
zu EUR 810.000,00 bedingt erhöht durch die ein- oder
mehrmalige Ausgabe von bis zu 810.000 auf den Inhaber
lautenden nennbetragslosen Stammaktien mit
Gewinnberechtigung ab Beginn des im Jahre der Ausgabe
laufenden Geschäftsjahres (§ 192 Abs. 2 Nr. 1
AktG) ("Bedingtes Kapital 2006/I"). Die Bedingte
Kapitalerhöhung dient ausschließlich der
Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- bzw.
Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der
Ermächtigung der Hauptversammlung vom 06. November
2006 bis zum 30. September 2011 von der Gesellschaft
begeben werden. Die Bedingte Kapitalerhöhung wird nur
insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der
Gesellschaft aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung
vom 06. November 2006 ausgegeben werden, von ihren
Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen.
Die Gesellschaft hat aufgrund des vorstehenden
Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 06.
November 2006 die Nullkupon-Wandelanleihe 2007/2009 (ISIN
DE000A0MFUH5) bei privaten und - teils internationalen -
institutionellen Investoren in Höhe von 322.500
Stück Teilschuldverschreibungen platziert. Die 322.500
Stück Teilschuldverschreibungen berechtigten zum
Tausch in 322.500 stimmberechtigte Inhaber-Stückaktien
der Gesellschaft. Infolge der Wandlung von 307.109
Wandelschuldverschreibungen durch Ausübung des
Wandlungsrechts wurden aus dem Bedingten Kapital 2006/1
innerhalb der Ausübungsfrist vom 17. September 2007
bis 21. September 2007 Stück 307.109 neue Aktien
gezeichnet.
Ferner hat die Gesellschaft aufgrund des vorstehenden
Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 06.
November 2006 die Nullkupon-Wandelanleihe II von 2007/2009
(ISIN DE000A0S8EA9) bei privaten und - teils
internationalen - institutionellen Investoren in Höhe
von 257.500 Stück Teilschuldverschreibungen platziert.
Die 257.500 Stück Teilschuldverschreibungen
berechtigten zum Tausch in 257.500 stimmberechtigte
Inhaber-Stückaktien der Gesellschaft. Infolge der
Wandlung von 248.662 Wandelschuldverschreibungen durch
Ausübung des Wandlungsrechts wurden aus dem Bedingten
Kapital 2006/I innerhalb der Ausübungsfrist vom 17.
November 2007 bis zum 21. November 2007 Stück 248.662
neue Aktien gezeichnet.
EIGENE AKTIENDie Gesellschaft hält derzeit keine eigenen Aktien.
Die ordentliche Hauptversammlung vom 17. August 2007 hat
jedoch den Vorstand ermächtigt, bis zum Ablauf von
achtzehn Monaten beginnend mit dem 17. August 2007 mit
Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft
bis zu 10 % des zum Zeitpunkts der Beschlussfassung
bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die
Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen,
einmal oder mehrmals ausgeübt werden. Auf die
erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen
Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder
ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind,
zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals
entfallen.
Der Erwerb darf über die Börse oder mittels
eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen
Kaufangebots erfolgen. Erfolgt der Erwerb der Aktien
über die Börse, so darf der von der Gesellschaft
gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den
Eröffnungskurs am Handelstag im Xetra-Handel (oder
einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen
Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt a.M.
um nicht mehr als 5 % überschreiten und um nicht mehr
als 5 % unterschreiten. Erfolgt der Erwerb über ein
öffentliches Kaufangebot an alle Aktionäre der
Gesellschaft, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die
Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne
Erwerbsnebenkosten) den Schlusskurs im Xetra-Handel (oder
einem an die Stelle des Xetra-Systems getretenen
Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt a.M.
am dritten Börsentag vor dem Tag der
Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 20 %
überschreiten und um nicht mehr als 20 %
unterschreiten. Das Volumen des Angebots kann begrenzt
werden. Sofern die gesamte Zeichnung des Angebots dieses
Volumen überschreitet, sind die
Annahmeerklärungen grundsätzlich
verhältnismäßig zu berücksichtigen.
Eine bevorrechtigte Berücksichtigung geringer
Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb
angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionär kann
vorgesehen werden. Die Vorschriften des Wertpapiererwerbs-
und Übernahmegesetzes sind zu beachten, sofern und
soweit diese Anwendung finden.
Der Vorstand ist ermächtigt, Aktien der
Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden
Ermächtigung erworben werden, jeweils mit Zustimmung
des Aufsichtsrats wie folgt zu verwenden: (a) Zur
Veräußerung von Aktien der Gesellschaft an einer
in- oder ausländischen Börse, an denen sie
bereits zum Handel zugelassen sind, (b) zur
Veräußerung in anderer Weise als über die
Börse, wenn die Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis
veräußert werden, der den Börsenpreis der
Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der
Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. In
diesem Fall darf die Anzahl der unter Ausschluss des
Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
veräußerten Aktien insgesamt 10 % des
Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im
Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der
Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese
Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die
während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter
Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund anderer
Ermächtigungen in unmittelbarer oder entsprechender
Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben
worden sind, (c) als Gegenleistung für Dritte im
Rahmen des Erwerbs eines Unternehmens, von
Unternehmensteilen oder einer Beteiligung an einem
Unternehmen oder sonstigen wesentlichen Betriebsmitteln,
(d) zur Veräußerung als Belegschaftsaktien an
Arbeitnehmer der Gesellschaft und der mit der Gesellschaft
im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen
Unternehmen oder zur Erfüllung der Verpflichtungen aus
Wertpapierdarlehen/Wertpapierleihen, die zum Zweck der
Ausgabe der Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der
Gesellschaft und der mit der Gesellschaft im Sinne der
§§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen von der
Gesellschaft aufgenommen wurden, oder (e) zur Einziehung,
ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der
Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses
bedarf. Diese Ermächtigungen können ganz oder in
Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, einzeln oder
gemeinsam ausgenutzt werden. Das Bezugsrecht der
Aktionäre auf die eigenen Aktien der Gesellschaft wird
insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß
den vorstehenden Ermächtigungen gemäß lit.
b), c) und d) verwandt werden.
Gegen den vorgenannten Beschluss wurde von
Aktionären der Gesellschaft bei dem Landgericht
Mannheim Anfechtungs- bzw. Nichtigkeitsklage erhoben.
Sollte das Landgericht Mannheim der Auffassung der
Kläger folgen und den vorgenannten Beschluss für
nichtig erachten, so entfaltet dieser Beschluss keine
rechtlichen Wirkungen. In diesem Fall ist der Vorstand der
Gesellschaft nicht ermächtigt, eigene Aktien der
Gesellschaft zu erwerben.
GENEHMIGTES KAPITALDas Genehmigte Kapital der Gesellschaft belief sich zum
31.12.2006 auf EUR 810.000. Nach der Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals in Höhe von EUR 810.000 im Rahmen
der beiden Sachkapitalerhöhungen vom 09. und vom
31.05.2007 belief sich das Genehmigte Kapital zum
31.12.2007 auf EUR 0.
Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft hat am
17. August 2007 ferner ein Genehmigtes Kapital beschlossen.
Danach ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital
mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31.07.2012
einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 506.250,00
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu
506.250 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien
zu erhöhen (Genehmigtes Kapital) und dabei einen vom
Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu
bestimmen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte
am 13.02.2008.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der
Aktionäre in folgenden Fällen
auszuschließen:
Zur Vermeidung von Spitzenbeträgen;
Bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen, wenn
der Ausgabebetrag der unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen
neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich
unterschreitet und die unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen
neuen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht
überschreiten und zwar weder zum Zeitpunkt des
Wirksamwerdens noch zum Zeitpunkt der Ausübung dieser
Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind Aktien
anzurechnen, die während der Laufzeit dieser
Ermächtigung aufgrund anderer Ermächtigungen in
unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG unter Bezugsrechtsausschluss
veräußert oder ausgegeben wurden bzw. auszugeben
sind;
Bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen im
Rahmen des Erwerbs eines Unternehmens, von
Unternehmensteilen oder einer Beteiligung an einem
Unternehmen oder sonstigen wesentlichen Betriebsmitteln.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der
Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung
festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die
Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der
Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zu
ändern.
BEDINGTES KAPITALDie Gesellschaft verfügt derzeit über das
folgende bedingte Kapital:
Bedingtes Kapital 2006/IDurch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. November
2006 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR
810.000,00 bedingt erhöht durch die ein- oder
mehrmalige Ausgabe von bis zu 810.000 auf den Inhaber
lautende nennbetragslose Stammaktien mit Gewinnberechtigung
ab Beginn des im Jahr der Ausgabe laufenden
Geschäftsjahres (§ 192 Abs. 2 Nr. 1 AktG)
("Bedingtes Kapital 2006/I"). Die bedingte
Kapitalerhöhung dient ausschließlich der
Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- bzw.
Wandelschuldverschreibungen, die gemäß
Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom
06. November 2007 bis zum 30. September 2011 von der
Gesellschaft begeben werden. Die bedingte
Kapitalerhöhung dient nach Maßgabe der
Wandelanleihebedingungen auch der Ausgabe von Aktien an
Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die mit
Wandlungspflichten ausgestattet sind. Die bedingte
Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt,
wie die Inhaber der Wandel- und/oder
Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- bzw.
Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur Wandlung
verpflichteten Inhaber der Wandelschuldverschreibungen ihre
Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht eigene
Aktien zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung
gestellt werden. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des
Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von
Options- bzw. Wandlungsrechten oder durch Erfüllung
von Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil. Der
Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der
Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung
festzusetzen. Das Bedingte Kapital wurde am 18. Januar 2007
im zuständigen Handelsregister der Gesellschaft
eingetragen.
Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 06.
November 2006 ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats bis zum 30. September 2011 einmalig oder
mehrmals auf den Inhaber lautende Options- und/oder
Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu
EUR 7.000.000,00 mit einer Laufzeit von längstens 15
Jahren zu begeben und den Inhabern von
Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte und den Inhabern
von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf bis zu
810.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose
Stammaktien mit Stimmrecht (Stückaktien) der
Gesellschaft nach näherer Maßgabe der Options-
bzw. Wandelanleihebedingungen zu gewähren. Von dieser
Ermächtigung machte der Vorstand sowohl mit Beschluss
vom 06. Februar 2007 als auch mit Beschluss vom 28. August
2007 jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben
Tage Gebrauch und beschloss die Begebung der
NullkuponWandelanleihe von 2007/2009 und der
Nullkupon-Wandelanleihe II von 2007/2009.
Nullkupon-Wandelanleihe von 2007/2009 (ISIN DE000A0MFUH5)In Ausübung der Ermächtigung der
Hauptversammlung vom 06. November 2006 hat die Gesellschaft
aufgrund eines Beschlusses des Vorstands vom 06. Februar
2007 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag eine
Wandelschuldverschreibung mit einer Laufzeit vom 15.
Februar 2007 bis zum 14. Februar 2009 begeben
(Nullkupon-Wandelanleihe von 2007/2009). Die
Wandelschuldverschreibung hat einen Gesamtnennbetrag von
EUR 3.225.000,00, eingeteilt in 322.500
Teilwandelschuldverschreibungen jeweils im Nennwert von EUR
10,00. Den Aktionären wurde das gesetzliche
Bezugsrecht in der Weise gewährt, dass die VEM
Aktienbank AG, München, zur Zeichnung und
Übernahme der Teilschuldverschreibungen zum
Ausgabebetrag von EUR 10,00 je Teilschuldverschreibung
zugelassen wird mit der Verpflichtung, sie den
Aktionären im Verhältnis 3 Aktien : EUR 10,00
Nennbetrag zu einem Ausgabebetrag von EUR 10,00 je
Teilschuldverschreibung zum Bezug anzubieten.
Periodische Zinszahlungen auf die
Teilschuldverschreibungen erfolgen nicht. Für die
Laufzeit der Wandelanleihe vom 15. Februar 2007 bis zum 14.
Februar 2009 ergibt sich aus der Differenz zwischen dem
Ausgabebetrag und dem bei Fälligkeit
zurückzuzahlenden Rückzahlungsbetrag eine
effektive Verzinsung von jährlich rd. 7 %. Jeder
Inhaber einer Teilschuldverschreibung hat das unentziehbare
Recht, jede Teilschuldverschreibung im Nennbetrag von EUR
10,00 innerhalb eines Ausübungszeitraums in 1 (eine)
stimmberechtigte Inhaber-Stückaktie der Emittentin
umzutauschen. Die aus der Ausübung des Wandlungsrechts
hervorgehenden Aktien nehmen jeweils vom Beginn des
Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des
Wandlungsrechts entstehen, am Gewinn der Emittentin teil.
Das Wandlungsrecht kann nur innerhalb eines der
nachstehend bestimmten Ausübungszeiträume
ausgeübt werden, wobei Geschäftstag jeweils ein
Tag ist, an dem die Geschäftsbanken in Karlsruhe
geöffnet sind:
Das Wandlungsrecht kann ausgeübt werden am 10.
Februar 2009 und den 5 vorhergehenden Bankarbeitstagen (der
"Ausübungszeitraum am Laufzeitende"). Das
Wandlungsrecht kann außerdem vorzeitig ausgeübt
werden in der Zeit vom 17. September 2007 bis zum 21.
September 2007 ("erster Ausübungszeitraum"),
am dritten Geschäftstag nach der ordentlichen
Hauptversammlung der Emittentin im Jahr 2008 und den 5
folgenden Geschäftstagen (der "Ausübungszeitraum
nach der HV 2008"),
Darüber hinaus kann der Vorstand der Gesellschaft
sowohl für das Geschäftsjahr 2007 als auch
für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 jeweils
einen Zeitraum von 10 Geschäftstagen bestimmen, in dem
das Wandlungsrecht ausgeübt werden kann.
Falls bereits 80% der Wandelanleihe gewandelt bzw.
zurückgezahlt wurde, ist die Emittentin jederzeit
berechtigt, bezüglich der noch nicht gewandelten bzw.
noch nicht zurückgezahlten Teilschuldverschreibungen
eine Zwangswandlung der Wandelanleihe unter Einhaltung
einer Frist von 2 Wochen mittels Wandlungs-Bekanntmachung
zu bestimmen. In diesem Fall würden die
Teilschuldverschreibungen zum angegebenen
Zwangswandlungsstichtag im Austausch gegen neue Aktien der
Emittentin unter Berücksichtigung des
Umtauschverhältnisses nach den Anleihebedingungen
eingezogen werden. Der Anleihegläubiger
ermächtigt die Umtauschstelle, für ihn die
Bezugserklärung gemäß § 198 Abs. 1 Akt
abzugeben.
Sofern die Wandlung nicht ausdrücklich zu einem
früheren Zeitpunkt erklärt worden ist, erfolgt
die Wandelung ohne weitere Erklärung der Emittentin
oder des Anleihegläubigers automatisch zum
Laufzeitende am 14. Februar 2009 für alle bis dahin
noch nicht gewandelten oder nicht gekündigten
Wandelschuldverschreibungen, falls der an der Frankfurter
Wertpapierbörse im Xetra-Handel festgestellte
Schlusskurs der Aktien der Emittentin in dem Zeitraum vom
02. Februar 2009 bis zum 13. Februar 2009 an 5 aufeinander
folgenden Börsenhandelstagen EUR 10,00
übersteigt. Die Wandlung gilt, ohne dass es einer
Wandlungserklärung des Anleihegläubigers bedarf,
mit Ablauf des 14. Februar 2009 als ausgeübt. Im Falle
der Zwangswandlung entfällt eine Rückzahlung; das
Agio wird nicht ausbezahlt. Infolge der Wandlung von
307.109 Teilwandelschuldverschreibungen durch Ausübung
des Wandlungsrechts wurden aus dem Bedingten Kapital 2006/I
innerhalb der Ausübungsfrist vom 17. September 2007
bis 21. September 2007 Stück 307.109 neue Aktien
gezeichnet. Diese neuen Aktien wurden im September 2007
durch die Gesellschaft ausgegeben.
Nullkupon-Wandelanleihe II von 2007/2009 (ISIN DE000A0S8EA9)In Ausübung der Ermächtigung der
Hauptversammlung vom 06. November 2006 hat die Gesellschaft
aufgrund eines Beschlusses des Vorstands vom 28. August
2007 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag eine
Wandelschuldverschreibung mit einer Laufzeit vom 10.
September 2007 bis zum 09. September 2009
(einschließlich) begeben (Nullkupon-Wandelanleihe II
von 2007/2009). Die Wandelschuldverschreibung hat einen
Gesamtnennbetrag von EUR 3.774.950,00, eingeteilt in
257.500 Teilwandelschuldverschreibungen jeweils im Nennwert
von EUR 14,66. Den Aktionären wurde das gesetzliche
Bezugsrecht in der Weise gewährt, dass die VEM
Aktienbank AG, München, zur Zeichnung und
Übernahme der Teilschuldverschreibungen zum
Ausgabebetrag von EUR 14,66 je Teilschuldverschreibung
zugelassen wird mit der Verpflichtung, sie den
Aktionären im Verhältnis 3,93 Aktien: EUR 14,66
Nennbetrag zu einem Ausgabebetrag von EUR 14,66 je
Teilschuldverschreibung zum Bezug anzubieten.
Periodische Zinszahlungen auf die
Teilschuldverschreibungen erfolgen nicht. Für die
Laufzeit der Wandelanleihe vom 10. September 2007 bis zum
09. September 2009 ergibt sich aus der Differenz zwischen
dem Ausgabebetrag und dem bei Fälligkeit
zurückzuzahlenden Rückzahlungsbetrag eine
effektive Verzinsung von jährlich 7%.
Jeder Inhaber einer Teilschuldverschreibung hat das
unentziehbare Recht, jede Teilschuldverschreibung im
Nennbetrag von EUR 14,66 innerhalb eines
Ausübungszeitraums in 1 (eine) stimmberechtigte
Inhaber-Stückaktie der Emittentin umzutauschen. Die
aus der Ausübung des Wandlungsrechts hervorgehenden
Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres
an, in dem sie durch Ausübung des Wandlungsrechts
entstehen, am Gewinn der Emittentin teil.
Das Wandlungsrecht kann nur innerhalb eines der
nachstehend bestimmten Ausübungszeiträume
ausgeübt werden, wobei Geschäftstag jeweils ein
Tag ist, an dem die Geschäftsbanken in Stuttgart
geöffnet sind:
Das Wandlungsrecht kann ausgeübt werden am 04.
September 2009 und den 4 vorhergehenden Bankarbeitstagen
(der "Ausübungszeitraum am Laufzeitende"). Das
Wandlungsrecht kann außerdem vorzeitig ausgeübt
werden in der Zeit vom 17. November 2007 bis zum 21.
November 2007 ("erster Ausübungszeitraum"),
am dritten Geschäftstag nach der ordentlichen
Hauptversammlung der Emittentin im Jahr 2008 und den 5
folgenden Geschäftstagen (der "Ausübungszeitraum
nach der HV 2008").
Darüber hinaus kann der Vorstand der Gesellschaft
sowohl für das Geschäftsjahr 2007 als auch
für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 jeweils
einen oder mehrere Zeiträume von 10
Geschäftstagen bestimmen, in denen das Wandlungsrecht
ausgeübt werden kann.
Falls bereits 80% der Wandelanleihe gewandelt bzw.
zurückgezahlt wurde, ist die Emittentin jederzeit
berechtigt, bezüglich der noch nicht gewandelten bzw.
noch nicht zurückgezahlten Teilschuldverschreibungen
eine Zwangswandlung der Wandelanleihe unter Einhaltung
einer Frist von 2 Wochen mittels Wandlungs-Bekanntmachung
zu bestimmen. In diesem Fall würden die
Teilschuldverschreibungen zum angegebenen
Zwangswandlungsstichtag im Austausch gegen neue Aktien der
Emittentin unter Berücksichtigung des
Umtauschverhältnisses nach den Anleihebedingungen
eingezogen werden. Der Anleihegläubiger
ermächtigt die Umtauschstelle, für ihn die
Bezugserklärung gemäß § 198 Abs. 1
AktG abzugeben. Sofern die Wandlung nicht ausdrücklich
zu einem früheren Zeitpunkt erklärt worden ist,
erfolgt die Wandelung ohne weitere Erklärung der
Emittentin oder des Anleihegläubigers automatisch zum
Laufzeitende am 09. September 2009 für alle bis dahin
noch nicht gewandelten oder nicht gekündigten
Wandelschuldverschreibungen, falls der an der Frankfurter
Wertpapierbörse im Xetra-Handel festgestellte
Schlusskurs der Aktien der Emittentin in dem Zeitraum vom
26. August 2009 bis zum 08. September 2009 an 5 aufeinander
folgenden Börsenhandelstagen EUR 14,66
übersteigt. Die Wandlung gilt, ohne dass es einer
Wandlungserklärung des Anleihegläubigers bedarf,
mit Ablauf des 09. September 2009 als ausgeübt. Im
Falle der Zwangswandlung entfällt eine
Rückzahlung; das Agio wird nicht ausbezahlt.
Infolge der Wandlung von 248.662
Teilwandelschuldverschreibungen durch Ausübung des
Wandlungsrechts wurden aus dem Bedingten Kapital 2006/I
innerhalb der Ausübungsfrist vom 17. November 2007 bis
21. November 2007 Stück 248.662 neue Aktien
gezeichnet. Diese neuen Aktien wurden im November 2007
durch die Gesellschaft ausgegeben. Das derzeitige Bedingte
Kapital 2006/I beträgt daher EUR 254.229.
Gewinnrücklagen gesetzliche RücklageEine Zuführung zur gesetzlichen Rücklage
gemäß § 150 AktG wurde auf Grund der
Höhe der Kapitalrücklage zulässigerweise
nicht vorgenommen.
andere GewinnrücklagenIm Zuge der Kapitalherabsetzung wurde die
Gewinnrücklage ausgebucht.
KonzernbilanzverlustDie Position hat sich wie folgt verändert:
Eigenkapitaldifferenz aus der WährungsumrechnungZur Entwicklung der mit dem Eigenkapital erfolgsneutral
verrechneten Umrechnungsdifferenzen wird auf die
Erläuterungen im Rahmen der Währungsumrechnung
hingewiesen.
MinderheitsanteileDie Kapitalanteile fremder Gesellschafter betragen TEUR
1.235 (Vorjahr: TEUR 0).
E. KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNGDie Konzernkapitalflussrechnung ist nach den
Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit gegliedert und wird nach der
indirekten Methode (IAS 7. 18b) dargestellt (siehe Seite
33).
FinanzmittelbestandDie liquiden Mittel umfassen Kassenbestände,
Schecks und Bankguthaben. Bei Mittelabflüssen aus der
laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 1.853) und aus
der Investitionstätigkeit (TEUR 3.394) in 2007 wird
der insgesamt positive Cashflow von TEUR 1.936 im
Berichtsjahr getragen von Mittelzuflüssen aus der
Finanzierungstätigkeit (TEUR 7.183), insbesondere aus
Kapitalerhöhungen in Folge der Ausübung von
Wandlungsrechten. Der negative Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit wird vor allem verursacht
durch nicht zahlungswirksame Erträge im Zusammenhang
mit Sacheinlagen sowie die Erhöhung des
Nettoumlaufvermögens durch den Anstieg der Forderungen
und der Vorräte. Die Mittelabflüsse aus
Investitionstätigkeit stehen vor allem im Zusammenhang
mit dem Erwerb von Spielelizenzen im Berichtsjahr. Im
Geschäftsjahr 2007 wurden TEUR 286 Zinsen und TEUR 21
Steuern bezahlt.
F. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGAufgliederung nach RegionenGrundlage für Segmentabgrenzung sind die Standorte
der Vermögenswerte. Die Einteilung der Segmente
entspricht der internen Steuerung und Berichterstattung des
Konzerns. Gegenüber dem Vorjahr wurde die
Segmentierung aufgrund der Verbreitung im europäischen
Markt um das Segment EU ohne Deutschland erweitert.
Investitionen umfassen die Zugänge zum
Anlagevermögen des Segments.
Aufgliederung der Erlöse nach Tätigkeitsbereichen
Aufgliederung des Ergebnisses (EBIT) nach
Tätigkeitsbereichen
VerrechnungspreiseDie Verrechnungspreise der Konzernunternehmen richten
sich nach den marktüblichen Konditionen, die mit einem
dritten Unternehmen vereinbart würden. Die Ermittlung
erfolgt durch einen Prozentsatz des Nettoumsatzes, als
Grundlage dienen hierbei vergleichbare Verträge mit
Dritten.
G. ERGEBNIS JE AKTIE NACH IAS 33Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich
nach IAS 33, indem das auf die Aktien entfallende
Nettoergebnis durch die durchschnittliche gewichtete Zahl
der Aktien dividiert wird. Eine Verwässerung dieser
Kennzahl erfolgt durch das derzeitige bedingte Kapital.
Ergebnis je Aktie
H. SONSTIGE ANGABENEventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen folgende sonstige finanzielle
Verpflichtungen:
Für das Jahr 2007 betrug der Aufwand für die
Operating-Leasing-Verhältnisse TEUR 136.
Aufgliederung der bilanziellen Buchwerte nach den Bewertungskategorien des IAS 39 / IFRS 7.8
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen den
Verkehrswerten.
FinanzrisikomanagementWährungsrisikoFremdwährungsrisiken aus der
Geschäftstätigkeit in anderen Ländern haben
wir in einer Risikoanalyse beurteilt. Das Ergebnis der
Analyse zeigt zum einen, dass eine Veränderung der
Geschäftsbeziehung hin zum Euro stattfindet. Diese
Entwicklung wird durch das Unternehmen weiterhin forciert.
Zum anderen zeigte und zeigt sich, dass eine Absicherung
des Währungsrisikos aufgrund des Geschäftsfeldes
und Geschäftsmodells zu vertretbaren Kosten nicht
möglich ist. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden
deshalb keine Finanzinstrumente zur Absicherung des
Währungsrisikos eingesetzt.
Risiken aus Fremdwährungen werden innerhalb unseres
Risikomanagementsystems laufend beurteilt und der Vorstand
regelmäßig informiert. Zudem wird im Rahmen der
Möglichkeiten eine Koordination der
Zahlungsströme in Fremdwährungen vorgenommen.
LiquiditätsrisikoLiquiditätsrisiken stellen die Gefahr eines
zukünftigen Liquiditätsbedarfs dar, der zum
Zeitpunkt des Eintretens nicht oder nicht vollständig
beschafft werden kann.
Ausgehend von der derzeitigen Unternehmenslage und den
Planungen wird eine Finanzierung des laufenden
Geschäftes aus dem erwirtschafteten Cash Flow und aus
zusätzlichen Kapitalmaßnahmen unterstellt.
ZinsrisikoDie Darlehen und sonstigen Finanzverbindlichkeiten im
Konzern haben überwiegend feste Zinssätze.
Zinsänderungsrisiken werden fortlaufend überwacht
und sind integraler Bestandteil des
Risikomanagementsystems.
AusfallrisikoDie wichtigsten finanziellen Vermögenswerte des
Konzerns sind Bankguthaben und Kassenbestände,
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Forderungen, die maximal einem Ausfallrisiko bezüglich
des Finanzvermögens ausgesetzt sind.
Das Ausfallrisiko des Konzerns resultiert
hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge
verstehen sich abzüglich der Wertberichtigung für
voraussichtlich uneinbringliche Forderungen, die auf den
Vergangenheitserfahrungen des Managements und
Schätzungen des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds
des Unternehmens basieren.
Zur Minimierung des Ausfallrisikos findet generell nur
eine Zusammenarbeit mit solventen Partnern statt, wobei
eine laufende Überprüfung der Bonität der
Kunden vorgenommen wird. Zudem sind die Forderungen
gegenüber den wichtigsten Kunden durch eine
Warenkreditversicherung versichert.
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen während des Geschäftsjahres
BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN GESELLSCHAFTEN ODER PERSONENAls nahe stehende Gesellschaften oder Personen der cdv
Software Entertainment AG werden die Vorstandsmitglieder,
Aufsichtsratsmitglieder sowie ausgeschiedene
Aufsichtsratsmitglieder und Familienangehörige der
Vorstandsmitglieder angesehen.
Es bestehen folgende Beziehungen zu "related parties" im
Sinne von IAS 24.
Die Dienstleistungen wurden zu üblichen
Marktpreisen bezogen
Erklärung zum Corporate Governance KodexDie nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung
wurde im Februar 2008 abgegeben und den Aktionären auf
der Home Page der cdv Software Entertainment AG
(www.cdv.de) zugänglich gemacht.
Angaben zum Vorstand und zum AufsichtsratVorstand
Chairman of the Board der US-amerikanischen
Tochtergesellschaft cdv Software Entertainment USA, Inc.,
Cary, NC/USA, ist Herr Thomas Gross.
Aufsichtsrat
Herr Dr. Michael Rimbeck (Vorsitzender), Rechtsanwalt
bei der Kanzlei Holme Roberts & Owen am Standort
München im Corporate und Securities Team.
Herr Rüdiger Trautmann ist Vorstand für
Vertrieb und Business Development der Wirecard AG, einem
der führenden internationalen Anbieter für
elektronische Zahlungssysteme und Risikomanagement.
Herr Hans Ulrich Stoef ist Gründer und
Vorstandsvorsitzender der m4e AG mit Sitz in Grünwald
bei München, einer Lizenz- und
Merchandising-Gesellschaft.
Angabe der Beteiligungen, die der Gesellschaft nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG, nach § 21 Abs. 1 oder 1 a WpHG mitgeteilt worden sindDer cdv Software Entertainment AG liegen keine Meldungen
gem. § 20 Abs. 1 oder 4 AktG und § 21 WpHG vor.
Gesamtbezüge OrganmitgliederDie Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich im
Geschäftsjahr 2007 auf TEUR 395 (Vorjahr: TEUR 348),
der variable Bestandteil der Vorstandsbezüge betrug
TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).
Für das Berichtsjahr 2007 ergibt sich folgende
Aufgliederung der Bezüge nach Personen:
Die Gesamtbezüge umfassen neben der
Grundvergütung die Kfz-Gestellung für
Privatfahrten sowie Beiträge zur Unfallversicherung.
Der Aufsichtsrat erhielt eine Vergütung in
Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 22) für seine
Aufsichtsratstätigkeit.
Honorare der KonzernabschlussprüferIm Berichtszeitraum sind folgende Abschluss- und
Prüfungskosten gebucht worden:
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der
Konzernabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben
sind.
Frankfurt am Main, 24. April 2008
Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der CDV Software Entertainment AG,
München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend
aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung,
Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und
Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU
anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a
Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften
liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung
über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung
der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch
den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei
der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des
Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche
Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung
werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen
internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der
Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des
Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und
Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses
und des Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass
unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage
für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB
anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem
Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diesen Bestätigungsvermerk
einzuschränken, ist auf die Ausführungen des
Vorstands im Lagebericht im Abschnitt
"Liquiditätsrisiken aus kapitalintensiven Projekten
und Vorfinanzierungen" hinzuweisen und darauf zu verweisen,
dass der Fortbestand der Gesellschaft insbesondere von der
Erreichung der Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung
des Managements für das Geschäftsjahr 2008 sowie
von der Durchführung der geplanten Eigenkapital- und
Fremdkapitalmaßnahmen abhängt. Vor dem
Hintergrund der in 2008 geplanten und teilweise schon
durchgeführten Erwerbe von Spielen bzw. zu zahlenden
Minimumgarantien für die Distributionsrechte dieser
Spiele beinhalten die Planungen des Vorstands
geschätzte Abverkaufszahlen und daraus resultierende
Liquiditätszuflüsse, die aus für uns
plausiblen Erfahrungswerten mit ähnlichen Spielen oder
Vorgängerspielen abgeleitet wurden. Um kurzfristig
Liquidität für die durchgeführten
Spiele-Akquisitionen bzw. für die Vorfinanzierung der
Minimumgarantien zur Verfügung zu stellen, wurden
Kapitalmaßnahmen sowohl auf der Eigenkapital- als
auch auf der Fremdkapitalseite im Geschäftsjahr 2008
eingeleitet bzw. bereits vorgenommen.
Insofern ist die Annahme, den Konzernabschluss unter der
"Going-Konzern-Prämisse" aufzustellen, als sachgerecht
anzusehen.
München, den 25. April 2008
RP RICHTER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des
Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der
bestätigten Fassung abweichenden Form
(einschließlich der Übersetzung in andere
Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme,
sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder
auf unsere Prüfung hingewiesen wird; insbesondere
weisen wir auf § 328 HGB hin.
www.cdv.de
cdv Software Entertainment AG
Hanauer Landstr. 161 - 173
60314 Frankfurt
Telefon: + 49 69 4056373-0
Telefax: + 49 69 4056373-240
Mail: investors@cdv.de
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
100 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Entwicklung und Programmierung von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Arztpraxen für Allgemeinmedizin
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Luftsicherheitsdienste
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Vermittlungstätigkeiten für Erziehung und Unterricht
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Sportanlagen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Betrieb von Sportanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Betrieb von Sportanlagen
Unternehmensberatung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Verlegen von Zeitschriften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Großhandel mit Anstrichmitteln
Arztpraxen für Allgemeinmedizin
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen