Hohenzollern 7 GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Mahl seit 18.5.2015 | Geschäftsführer |
Alexander Rabitsch seit 26.2.2014 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GFU Kiefer + Partner GmbHPullachBilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006I. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden(1) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB angewandt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die darauf entfallenden Abschreibungen des Geschäftsjahres werden gemäß § 268 Abs. 2 HGB im nachfolgenden Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Davon-Vermerke zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sind in der Bilanz angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Firmenwert wird zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig auf eine steuerlich zulässige Nutzungsdauer von 15 Jahren verteilt. Er resultiert ebenso wie der Kundenstamm, welche linear auf 5 Jahre abgeschrieben wird, aus dem Erwerb und der nachfolgenden Verschmelzung der Gesellschaftsanteile der GFU Kiefer+ Partner GmbH & Co. KG. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die in Arbeit befindlichen unfertigen Leistungen werden mit den zum Stichtag angefallenen, direkt zurechenbaren Kosten bewertet. Anteilige allgemeine Verwaltungskosten werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Andere Gegenstände des Umlaufvermögens (Leistungsforderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel) wurden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen, um die voraussichtliche Inanspruchnahme abzudecken. Es wurden Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind in voller Höhe durch Sicherungsabtretung laufender und künftiger Forderungen gesichert. Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag nach der Nettomethode ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen für das Folgejahr bestehen aufgrund geschlossener Miet- und Leasingverträge in Höhe von TEUR 56. Der Mietvertrag der Geschäftsräume hat eine Laufzeit bis September 2007, die wesentlichen Leasingverträge enden August 2008 bzw Januar 2009. Im einzelnen setzen sich die finanziellen Verpflichtungen wie folgt zusammen:
II. Erläuterungen der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungZur Entwicklung des Anlagevermögens vgl. das beiliegende Anlagenverzeichnis. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen des Geschäftsjahres betragen EUR 1.077.719,89, wovon ein Betrag von EUR 589.001,00 periodenfremd ist. Im Jahr 2004 hat die Berichtsgesellschaft die Geschäftsanteile der GFU Kiefer + Partner GmbH & Co. KG erworben, die zum l. Mai 2004 auf die Gesellschaft verschmolzen wurde. Der sich durch die Verschmelzung ergebende Unterschiedsbetrag von EUR 5.963.953,00 wurde in voller Höhe als Geschäfts- und Firmenwert behandelt und auf die steuerlich zulässige Nutzungsdauer von 15 Jahren verteilt. Tatsächlich wurde jedoch auch ein Auftragsbestand in Höhe von EUR 461.000,00 und ein Kundenstamm in Höhe von EUR 808.000,00 identifiziert. Dieser Sachverhalt wurde im Berichtsjahr bei der Berichtsgesellschaft korrigierend angepasst, indem in der Umgliederungsspalte des Anlagespiegels die ursprünglich zutreffende Aufteilung vollzogen wurde und der darüber hinausgehende Abschreibungsbedarf in Höhe von EUR 589.001,00 im laufenden Geschäftsjahr vorgenommen wurde. Die Rückstellungen ergeben sich aus dem in den Erläuterungen aufgeführten Rückstellungsspiegel. Für folgende wesentlichen Posten wurden im vorliegenden Jahresabschluss Rückstellungen gebildet: - Für die Erstellung und Prüfung des vorliegenden Jahresabschlusses (TEUR 22) - Für die Tantieme der Geschäftsführer (TEUR 193) - Für zum Stichtag nicht in Anspruch genommenen Urlaub (TEUR 54) - Für zum Stichtag noch ausstehende Rechnungen (TEUR 142). Die Angaben zur Fristigkeit und Sicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dembeiliegenden Verbindlichkeitenspiegel. Gegenüber der Allgeier Holding AG bestehen zum Stichtag Verbindlichkeiten in Höhevon EUR 3.179.273,57. Diese setzen sich aus einem Darlehen in Höhe von EUR 2.809.804,58 sowie sonstigen Verrechnungen von EUR 369.468,99 zusammen. Gegenüber der Gesellschafterin, der Allgeier IT Services AG, München besteht zum Stichtag eine Verbindlichkeit aus dem abzuführenden Jahresüberschuss des laufenden Jahres aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von EUR 1.026.493,63. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ursprüngliche Ausgaben aus dem Jahr 2004 in Höhe von EUR 43.550,00 enthalten. Sie umfassen Prämien für zwei CAP-Verträge mit Laufzeiten bis 2008 bzw. 2009. Im Berichtsjahr valutieren sie mit EUR 17.746,00. Die Aufwandserfassung erfolgt über ihre Vertragslaufzeit. Die zwischen der Berichtsgesellschaft und der HypoVereinsbank abgeschlossenen Zinsderivate weisen per 29.12.2006 folgenden Marktwert aus:
Des Weiteren wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten geringfügige weitere Kosten wie z.B. KFZ-Steuern und -Versicherungen abgegrenzt. Auf die Forderung aus Lieferungen und Leistungen gegenüber BenQ wurde aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens eine Einzelwertberichtigung in voller Höhe (EUR 286.577,00) vorgenommen. Bei der Verpflichtung zur Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. III. Sonstige AngabenAngabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich auf 44. Zum jeweiligen Quartalsende gliedern sich die Arbeitnehmeranzahl wie folgt auf:
Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt: Herr Hartmuth Rampitsch, Systemingenieur, Freising, Herr Joachim Himmer, Diplom-Mineraloge, Holzkirchen. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Allgeier Holding AG, München einbezogen. Der Einzelabschluss wurde bisher weder beim Handelsregister eingereicht noch Bundesanzeiger veröffentlicht. IV. Angaben für Offenlegungszwecke1. Gesonderte Angaben gem. § 327 S. 2 HGB Aktiva
(Die Posten-Bezeichnungen beziehen sich auf die tatsächliche Bezeichnung im Jahresabschluss, nicht auf die in § 327 HGB). 2. Angaben gem. § 328 HGB 2.1 Festellung Der Jahresabschluss zum 31.12.2006 wurde am … festgestellt. 2.2 Erleichterungsbedingte teilweise Offenlegung Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich demgegenüber der uneingeschränkte, ebenfalls offengelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss und den vollständigen Lagebericht bezieht. Der Bestätigungsvermerk enthält keinen Hinweis i. S. d. § 322 Abs. 3 S. 2 HGB.
München, 19. März 2007 Anlagenspiegel zum 31.12.2006
Verbindlichkeitenspiegel
Rückstellungsspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20061. Geschäft und RahmenbedingungenDas Jahr 2006 zeigte eine sich erholende Wirtschaft, mit einer leicht verbesserten Investitionsbereitschaft der Industrie, auch im IT-Bereich. Durch diese verbesserte Lage war die GFU in der Lage, Neukunden zu gewinnen. Trotzdem war weiterhin die Basis unser Geschäft im Bereich der Bestandskunden. Mit BenQ Mobile GmbH & Co. KG habenwir einen Großkunden durch Insolvenz verloren. Dies wirkte sich insbesondere in einer Wertberichtigung auf Forderungen an BenQ Mobile aus. Die Mitarbeiterzahl ist leicht gestiegen, das Verhältnis der angestellten Mitarbeiter zu den freiberuflichen Partnern ist unverändert. Die Geschäftsanteile des Managements wurden an die Allgeier IT Services AG veräußert. Damit befindet sich die GFU Kiefer + Partner GmbH vollständig im Besitz der Allgeier IT Services AG. 2. ErtragslageDer Umsatz konnte gegenüber 2005 um 15 % auf TEuro 15,3 gesteigert werden und lag leicht über dem Planungswert. Das Geschäftsergebnis, das wir durch die Kennzahl "EBITDA" steuern, konnte um über 11,3 % von TEuro 2.408 auf TEuro 2.680 gesteigert werden. Vorsorglich wurden auf Forderungen an BenQ Mobile Wertberichtigungen von TEuro 286 eingestellt. Dies hat Einfluss auf den abgeführten Gewinn, der damit knapp unter dem Vorjahr liegt. 3. Vermögens- und FinanzlageDie Finanzlage der GFU Kiefer + Partner GmbH hat sich weiterhin gut entwickelt. Trotz der Situation bei BenQ konnten die vereinbarten Tilgungsraten aus dem Akquisitionskredit aus dem Cashflowzu bedient werden. In Abhängigkeit vom Bestand an liquiden Mitteln sind weitere Sondertilgungen vorgesehen, sodass in 2007 der Kredit vollständig getilgt werden soll. Sämtlicher Kapitalbedarf für den Geschäftsbetrieb und die Tilgung konnte aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Zur Absicherung von Zinsrisiken aus dem Kaufpreisdarlehen für den Erwerb der GFU Kiefer + Partner GmbH & Co. KG bestehen derivate Finanzinstrumente in Form von Zinscaps. Die Laufzeit des einen Zinscaps endet am 30. April 2008, die des zweiten am 30. April 2009. Die martto market Bewertung beider Zinsderivate ergibt zum Stichtag 85,78 EUR. 4. NachtragNach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge aufgetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz oder Vermögenslage haben. 5. RisikomanagementDer Umsatz der GFU basiert sehr stark auf vier Hauptkunden. Bei diesen konnte im abgelaufenen Jahr der Status "preferred supplier" erworben, bzw. gehalten werden. Durch die weitergehende Partnerkonsolidierung bei den Kunden erwarten wir eine weitergehende Konzentrierung auf die "preferred partner". Daher sehen wir kein Risiko eines starken Umsatzausfalles. Durch das zusätzliche Angebot, Projekte über AÜG abwickeln zu können, wurde das Risiko eines Umsatzausfalles weiter minimiert. Die GFU wickelt im Jahr ca. 250 Projekte ab. Diese werden in einem Projektcontrollingtool laufend überwacht. Das Controlling läuft insbesondere über Plan/Ist-Vergleich von Kosten und Umsatz. Jedes Projekt ist einem Mitglied der Geschäftsleitung zugeordnet und wird von diesem verantwortet. Bei Abweichung von Plan/Ist-Werten im Projekt werden in monatlichen Rhythmus die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Es sind keine Zahlungsstromschwankungen zu erwarten. Bei den bestehenden Hauptkunden der GFU sehen wir keine großen Risiken in Form von Zahlungsproblemen. Die geplanten Firmenmergers unserer Kunden (Siemens Com Fusion zu Nokia Siemens Networks, Fusion der Siemens IT-Häuser SBS, PSE, SlSLzu SIS) lassen nur geringe Risiken für Zahlungsprobleme erwarten. Wir erwarten in 2007 keine weiteren Preisreduzierungen am Markt, nachdem in 2006 das Preisniveau konstant blieb. Durch den variablen Gehaltsbestandteil der Projektzulage können Preisreduzierungen ohne nennenswerte Auswirkungen auf die Projektmargen aufgefangen werden. Das Preisniveau bei Beschäftigung von Freelancern kann in diesem Jahr etwas steigen, da der Markt leicht anzieht. Die GFU Kiefer + Partner GmbH berichtet in das Risikomanagement der Allgeier Holding AG. Dabei werden Risiken benannt, bewertet, einem Verantwortlichen zugeordnet und entsprechende Maßnahmen dokumentiert. 6. PrognoseIn 2007 wird eine leichte Belebung des Marktes erwartet. Entsprechend der Marktbelebung erwarten wir eine moderate Umsatzsteigerung. Bei den Hauptkunden der GFU sind Fusionen und Verkäufe geplant. Zum Teil sind daher erhebliche organisatorische Änderungen und weitere Einsparprogramme zu erwarten. Diese treffen z.T. auch die GFU. Daher sind in 2007 leichte Einbußen bei den Projektmargen zu erwarten. Da sich der Freelancermarkt weiter erholt, ist darüber hinaus mit einem etwas höheren Einkaufsniveau zu rechnen. Aus der Steigerung des Umsatzes wird aber trotzdem eine leichte Ergebnissteigerung des operativen Geschäftes erwartet. Durch die Einbettung in die Allgeier IT Services AG, sowie durch gemeinsame Vertriebsaktionen mit den Schwestergesellschaften erwartet die GFU eine weitere regionale Ausweitung. Die Einrichtung von Niederlassungen in Deutschland oder im Ausland ist in 2007 nicht geplant. Die GFU geht mit einem relativ geringen Auftragsbestand von ca. 1 Million Euro ins neue Jahr. Aufgrund der organisatorischen Änderungen bei unseren Hauptkunden konnten überwiegend nur kurzfristige Verträge geschlossen werden. Die Liquidität der Gesellschaft ist weiterhin gut. Bei den Hauptkunden der GFU sehen wir keine Risiken in Form von Zahlungsproblemen.
Pullach, 09. Februar 2007 |
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