SAS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Brenner seit 29.9.2025 | Prokura |
Hongjun Zhang seit 2.9.2022 | Geschäftsführer |
Manfred Billenstein seit 1.6.2015 | Geschäftsführer |
Norbert Dr. Kotzbauer seit 1.6.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Shenzhen Skyworth Display Technologies Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 8.33% | |
| 7.14% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metz Consumer Electronics GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Metz Consumer Electronics GmbH, ZirndorfAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023Metz Consumer Electronics GmbH, Zirndorf
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Metz Consumer Electronics GmbH, ZirndorfAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Metz Consumer Electronics GmbH hat ihren Sitz in Zirndorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 31763 eingetragen. Die Gesellschaft befasst sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Erzeugnissen der Unterhaltungselektronik sowie dem Handel mit Photovoltaik-Komponenten. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag gemäß § 267 Abs. 3 HGB die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen zum Vorjahr unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (in der Regel drei Jahre, lineare Methode) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Berichtsjahr waren in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Diese sind in dem Posten selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte gemäß § 255 Abs. 2a HGB zu Herstellungskosten für die bei der Entwicklung dieser Vermögensgegenstände angefallenen Aufwendungen nach § 255 Abs. 2 HGB. Die Herstellungskosten beinhalten insbesondere Personalkosten inkl. dazugehörige Personalnebenkosten, ferner angemessene Teile des Werteverzehrs von beanspruchtem Anlagevermögen. Sofern die Entwicklung zum Bilanzstichtag abgeschlossen war, wurden die Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert; diese werden grundsätzlich über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Die beweglichen Anlagegüter werden über die gewöhnliche betriebliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Nettowert bis € 800,00 werden in voller Höhe abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Bei den Finanzanlagen sind Beteiligungen an anderen Unternehmen mit den Anschaffungskosten bzw. mit deren niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Darüber hinaus erfolgen zum Bilanzstichtag Abwertungen wegen niedrigerer Wiederbeschaffungskosten, auf Altbestände und Bestände mit mangelnder Verwertbarkeit werden angemessene Abschläge vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellkosten nicht enthalten. Für ungängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet. Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Handelswaren sind verlustfrei bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Soweit Einzelrisiken erkennbar sind, werden diese durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko, den zu erwartenden Skontoabzügen und eventuellen Zinsverlusten aufgrund verspäteter Forderungseingänge wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf die nicht versicherten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck mit den Barwerten für verdiente Rentenansprüche angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt werden ("Projected unit credit-Methode", Anwartschaftsbarwertverfahren). Zum 31. Dezember 2023 wurde der Barwert der erdienten Rentenansprüche mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten pauschalen Rechnungszins der vergangenen zehn Jahre bei einer angenommenen durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,83 % (Vorjahr 1,78 %) angesetzt. Zudem wurde ein Rententrend von 1,50 % (wie Vorjahr) unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst und mit ihrem Barwert angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und bilanziert. Unterjährig erfolgt die Erfassung der Geschäftsvorfälle mit dem Geld- bzw. Briefkurs am Transaktionstag. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 in der Anlage "Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023" zu diesem Anhang dargestellt. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von € 1.193 (Vorjahr T€ 253), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten abzüglich der hierauf gebildeten passiven latenten Steuern entfallen. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit € 216.939,00 (Vorjahr € 220.528,20) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 4.008.267,07 (Vorjahr € 125.130,39). Diese sind in vollem Umfang den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig und beinhalten keine Forderungen gegen Gesellschafter. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden antizipative Forderungen in Höhe von € 1.186.517,96 (Vorjahr € 1.186.517,96) gezeigt. Es handelt sich um Zollforderungen aus nachträglich abweichenden Zolltarifeinstufungen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe vom T€ 3 (Vorjahr T€ 15). Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen wurden für Kundenboni (T€ 3.813), Lizenzrisiken und Lizenzzahlungen sowie Urheberrechts-Abgaben (T€ 2.433), Garantieleistungen (T€ 1.561), ausstehende Rechnungen und Gutschriften (T€ 1.475) sowie Personal (T€ 499) gebildet. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten weisen unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr auf. Zur Sicherung der Lieferantenverbindlichkeiten bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit T€ 11.027 (Vorjahr T€ 22.544) den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Latente Steuern Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz der Gesellschaft bei immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagevermögen, Forderungen und Verbindlichkeiten, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ergeben sich temporäre Differenzen. In einer Gesamtdifferenzenbetrachtung kommt es zu einem Passivüberhang der latenten Steuern. Im Geschäftsjahr erfolgt eine Zuführung von passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 328, die im Wesentlichen aus der Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen resultiert. Die Berechnung erfolgt grundsätzlich auf Basis eines Steuersatzes von 26,3 %. Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen und aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag keine. Es bestehen geschätzte Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von T€ 500, zu deren Übernahme sich die Muttergesellschaft verpflichtet hat. Sollte diese ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, besteht ein potentielles Haftungsrisiko für die Gesellschaft in der oben geschätzten Höhe. Hiervon wird derzeit jedoch nicht ausgegangen. An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Periodenfremde Erträge Im Geschäftsjahr ergaben sich periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.439 (Vorjahr T€ 1.088), welche im Wesentlichen mit T€ 1.536 (Vorjahr T€ 1.010) aus der Auflösung von Rückstellungen, mit T€ 571 (Vorjahr T€ 41) aus Versicherungserstattungen der Kreditversicherung sowie mit T€ 270 (Vorjahr T€ 11) aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen resultieren. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 138 Mitarbeiter beschäftigt. Es ergibt sich folgende Zusammensetzung:
Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt T€ 44 und entfällt in Höhe von T€ 32 auf Abschlussprüfungsleistungen, in Höhe von T€ 1 auf andere Bestätigungsleistungen, in Höhe von T€ 8 auf Steuerberaterleistungen und in Höhe von T€ 3 auf sonstige Leistungen. Organe Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 folgende Geschäftsführer: Herr Dr. Norbert Kotzbauer, Geschäftsführer (CEO) Herr Manfred Billenstein, Geschäftsführer (CTO) Frau Xiying Mao, Geschäftsführerin (CFO) Herr Hongjun Zhang, Geschäftsführer (General Manager of Skyworth Overseas) Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Berichtszeitraum T€ 515 (Vorjahr T€ 547). Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Shenzhen Chuangwei-RGB Electronics Co., Ltd., Shenzhen, China und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Oberstes Mutterunternehmen ist wiederum die Skyworth Digital Holdings Ltd., Shenzhen, China. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von € 3.722.141,00 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 684.807,44 auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Zirndorf, 10. Mai 2024 Geschäftsführung Hongjun Zhang Dr. Norbert Kotzbauer Manfred Billenstein Xiying Mao
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Metz Consumer Electronics GmbH, Zirndorf1. Wirtschaftliche Lage 1.1 Konjunkturelle Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Der Sachverständigenrat hatte erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 Prozent zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Der Prognosehorizont bis Ende 2024 wird mittlerweile von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten kritisch gesehen. Sie haben ihre Konjunkturprognose für 2024 deutlich gesenkt. Die Institute erwarten für das laufende Jahr nur noch ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Im Herbst waren sie noch von einem Plus des Bruttoinlandsprodukts für 2024 von 1,3 Prozent ausgegangen. Für das kommende Jahr belassen die Institute die Prognose mit plus 1,4 Prozent nahezu unverändert. Auch deutet die Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Für Verbraucher gute Nachrichten gibt es zur Inflation. Die Institute sehen die Phase sehr hoher Teuerungsraten seit Mitte des vergangenen Jahres ausgestanden. Für dieses Jahr erwarten sie einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3 Prozent und um 1,8 Prozent im kommenden Jahr. 1.2 Der Markt der Unterhaltungselektronik Mit einem Umsatz von 30,3 Milliarden Euro weist der Bereich Consumer Electronics in 2023 mit den Produktbereichen Unterhaltungselektronik, privat genutzte Telekommunikation und privat genutzte IT-Produkte ein Minus von 4,9 Prozent im Vergleich zu 2022 auf. Das Segment Unterhaltungselektronik musste mit einem Umsatz von 8,2 Milliarden Euro ein Minus von 0,6 Prozent hinnehmen. Im Teilbereich der Fernsehgeräte stehen ein Stückzahlminus von 10,8 Prozent auf knapp 4,4 Millionen und ein Umsatzrückgang um 10,9 Prozent auf drei Milliarden Euro zu Buche. (Quelle: gfu) Damit ergibt sich im Fernsehmarkt bereits zum dritten Male in Folge nach dem Coronajahr 2020, welches der Fernsehbranche ein außerordentliches Wachstum beschert hat, ein deutliches Minus in Wert und Menge. Selbst das in den Vorjahren ständig wachsende Segment der OLED-TVs, konnte keine Wachstumszahlen erzielen; zwar stieg der Marktanteil der OLED-Umsätze von 30,4 Prozent auf 32,7 Prozent, dennoch konnte aufgrund der allgemeinen Marktschwäche kein Umsatzzuwachs verzeichnet werden. (Quelle: gfu) Entwicklung im Bereich Consumer Electronics:
Quelle: gfu/BVT/GfK (Hemix Report) Der in den Vorjahren zu verzeichnende Anstieg der Durchschnittspreise im TV-Markt ist im Jahr 2023 ausgeblieben. So ist bei den Fernsehgeräten der Durchschnittspreis im vergangenen Jahr mit 688 Euro nahezu auf Vorjahresniveau verharrt. Der anhaltende Trend zu größeren Bildschirmklassen und zu Geräten mit der OLED-Technologie konnte den Durchschnittspreis nicht ansteigen lassen, da auch bei diesen Produktbereichen teils deutliche Preisrückgänge zu erkennen waren. Im Kalenderjahr 2023 behauptete der Fachhandel mit einem Marktanteil von 60,2 Prozent (Vorjahr: 62,2 Prozent) seine dominante Stellung beim Verkauf von Waren der Consumer Electronics, auch wenn er gegenüber anderen Vertriebskanälen leichte Marktanteilsrückgänge hinnehmen musste. Der Verkauf von Produkten der Consumer Electronics online stagnierte auf hohem Niveau (41,3 Prozent 2023; 41,4 Prozent 2022). Hierbei verzeichnete die Gruppe der pure online player im vergangenen Jahr ein kleines Wachstum auf 27,3 Prozent gegenüber 26,3 Prozent in 2022. Die Gruppe des klassischen Fachhandels (zumeist kleinere, inhabergeführte Geschäfte) konnte die Marktanteilsrückgänge der letzten Jahre nicht stoppen und hat auch im vergangenen Jahr gegenüber anderen Vertriebskanälen Marktanteile abgeben müssen. (2023: 13,0 Prozent; 2022: 13,8 Prozent; Quelle: GfK). 1.3 Der Markt der Photovoltaik Der Gesamtanteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch (Strom, Wärme und Verkehr) ist in Deutschland im Jahr 2023 auf insgesamt 22 Prozent gestiegen. Im Vorjahr betrug der Anteil noch 20,8 Prozent. Grund für diese positive Entwicklung waren insbesondere die Zuwächse der Erneuerbaren in den Sektoren Strom und Wärme bei gleichzeitig insgesamt sinkender Nachfrage nach Energie in allen Sektoren. (Quelle: Umweltbundesamt) Nach aktuellen Auswertungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) wurde im Jahr 2023 mit 272,4 Terawattstunden (TWh) so viel erneuerbarer Strom erzeugt wie noch nie (+ 7 Prozent gegenüber 2022 mit 254,6 TWh). Aktuell sind in Deutschland 3,7 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 82,2 Gigawatt installiert. Allein im letzten Jahr wurden knapp 1 Million neuer Solaranlagen in Deutschland installiert mit einer Spitzenleistung von 14,6 Gigawatt. Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen hatten daran einen Anteil von etwa 31 Prozent, während Solaranlagen auf Gewerbedächern rund 18 Prozent ausmachten. 51 Prozent der PV-Leistung wurde bei privaten Haushalten in Betrieb genommen. Die Anzahl der sogenannten Balkonkraftwerke lag bei etwa 270.000 Stück, doch aufgrund ihrer geringen Leistung trugen diese Steckersolargeräte nur 2 Prozent zur neu installierten PV-Leistung bei. (Bundesverband Solarwirtschaft e.V.) Für 2024 erwartet die Branche eine Fortsetzung des starken Wachstums - auch getrieben durch klare Zielvorgaben aus dem Bereich der Politik. 1.4 Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf des Unternehmens Der operative Geschäftsbetrieb des Geschäftsjahres 2023 - welches den Zeitraum 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 umfasst - beruht im Wesentlichen auf den Produktbereichen Consumer Electronics (Fernseher und Zubehör) und Photovoltaik. Die Vermarktung von Fernsehern erfolgte im Rahmen einer Mehr-Markenstrategie unter den Marken Metz Classic und METZ blue. Weiterhin wurden Label-Geschäfte unter Markennamen des Mutterkonzerns Skyworth im Fernsehbereich in Europa durch das Unternehmen vertrieblich, administrativ und buchungstechnisch abgewickelt. In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld mit deutlichen stückzahlbezogenen und wertmäßigen Rückgängen am Gesamtmarkt konnte sich das Unternehmen mit der Marke Metz Classic im Premiumsegment unter den führenden Marken in Deutschland im Bereich des klassischen Fachhandels positionieren und Marktanteilszugewinne verzeichnen. Auch Ende 2023 zählt der klassische Fachhandel weiterhin zum wichtigsten Vertriebsweg der Marke Metz Classic. Die Marke METZ blue konnte sich im sechsten Jahr der Marktpräsenz in Teilsegmenten etablieren und deutliche Marktanteilszuwächse in einigen Vertriebssegmenten aufweisen. Auch für die kommenden Jahre besitzt die Marke - in dem sehr wettbewerbsintensiven Marktsegment des unteren und mittleren Preisbereichs - noch Wachstumspotential. Fernsehgeräte der Marken Metz Classic und METZ blue waren im vergangenen Geschäftsjahr überwiegend im beratungs- und serviceorientierten Fachhandel erhältlich. Die in den Vorjahren angestoßene Weiterentwicklung des Vertriebskonzeptes in Richtung Fachmärkte der Kooperationen wurde konsequent weiter umgesetzt und ist insbesondere bei der Vermarktung von METZ blue zu einem wichtigen Vertriebsweg geworden. Innerhalb der DACH-Region werden beide Marken ausschließlich über die Vertriebswege der Fachhandelskooperationen vertrieben (neben nicht kooperierten Einzelhändlern). Die Onlinepräsenz wurde zusammen mit den Vertriebspartnern parallel hierzu auf- und ausgebaut. Mit einem noch nicht vollständig verfügbaren Produktsortiment wurden erste Umsätze im mittleren siebenstelligen Euro Bereich in dem neuen Geschäftsfeld Photovoltaik getätigt. Metz tritt hier als Distributor von Photovoltaikkomponenten (Wechselrichter, Speichersystem, Solarmodule etc.), welche in Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern in China eingekauft werden, im europäischen Markt auf. Aufgrund von unerwarteten Verzögerungen bei der Qualifizierung des Produktsortiments hat sich der für 2023 geplante umfassende Markteintritt über alle Produktgruppen und Geschäftsbereiche hinweg erheblich verzögert. 1.5 Umweltschutz Den Möglichkeiten auf diesem Gebiet wird über die gesetzlichen Anforderungen hinaus Rechnung getragen. Bereits bei der Konstruktion und der Entwicklung von Metz TV-Geräten wird großer Wert darauf gelegt, dass die Geräte keine Schadstoffe enthalten und möglichst leicht zu recyceln sind. Die im Juni 2008 in Kraft getretene Verordnung REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) regelt unter anderem den Umgang mit "besonders besorgniserregenden Substanzen". Metz strebt auf Basis seiner Umweltpolitik an, dass solche Stoffe nicht in den Produkten enthalten sind. Die Umweltrichtlinien der EU im Jahr 2021 - insbesondere die Verordnung EU 2019/2021 mit neuen Anforderungen an das Öko-Design von Fernsehgeräten sowie die Energielabel Verordnung - wurden von Metz fristgerecht umgesetzt, inkl. der zum 01. März 2023 gültigen zweiten Stufe der Verordnung. Die Anforderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes werden bei Metz eingehalten. Nahezu alle Baugruppen in Metz Produkten werden bleifrei gelötet, um somit den Anforderungen der sog. "RoHS"-Richtlinie (Verbot von gefährlichen Stoffen) zu entsprechen. Metz verzichtet auf den Einsatz von halogenhaltigen Flammhemmern in Leiterplatten und in Kunststoffteilen. Die Verpflichtungen aus dem "Gesetz über die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten" vom 23. März 2005 sind von Metz erfüllt. Metz nimmt an einem kollektiven Umlageverfahren teil, bei dem es bei der Rücknahmeverpflichtung nicht auf den Zeitpunkt des Inverkehrbringens der Geräte, sondern auf die Marktpräsenz ankommt. Das Inverkehrbringen von Elektrogeräten begründet somit keine Rückstellungspflicht. Um Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zur Effizienzsteigerung im Energieverbrauch im Gesamtunternehmen zu identifizieren und konkrete Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen zu geben, wurde im vergangenen Jahr ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt. Dabei werden sowohl der gesamte Energieverbrauch als auch die Effizienz der einzelnen Prozesse und Anlagen analysiert. Ebenso wurde damit die Einhaltung regulatorischer Auflagen gewährleistet. 1.6 Forschung und Entwicklung Als European R&D Center von Skyworth wurden in Zirndorf für Marken der Muttergesellschaft wie auch für Produkte aus dem OEM-Geschäft von Seiten der Entwicklungsabteilung des Unternehmens Aktivitäten und Verantwortlichkeiten im Bereich "field test research" übernommen. Dabei gilt es in enger Zusammenarbeit mit den diversen Fachabteilungen der Muttergesellschaft die Erfüllung technischer Markteintrittsbedingungen zu überwachen bzw. entsprechende Veränderungen und Optimierung anzustoßen. Für die Marke Metz Classic wurde am Standort Zirndorf die im Vorjahr gestartete Entwicklung einer neuen Chassisplattform weiter vorangetrieben, die Markteinführung ist nunmehr für Q3/2024 angestrebt. Damit ist sichergestellt, dass für die Marke Metz Classic auch zukünftig die im TV-Sektor nahezu einzigartige "made in germany Konzeption" weiterverfolgt werden kann. Für die Marke METZ blue galt es wie in den Vorjahren in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Abteilungen des Mutterkonzern Pflichtenhefte für die hardwaretechnische und softwaretechnische Entwicklung des Produktsortiments zu erstellen und die Umsetzung vor Ort zu begleiten. 2. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023, das den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2023 umfasst, wurde ein Umsatz von 71,8 Millionen Euro erzielt. Das Jahresergebnis betrug 3,7 Millionen Euro; das EBIT lag bei 4,4 Millionen Euro. Insgesamt konnte der im Vorjahr prognostizierte Umsatzkorridor nicht erreicht werden. Aufgrund einer deutlich verbesserten Materialaufwandsquote wurden die Ergebniserwartungen jedoch übertroffen. 2.1 Umsatzerlöse
Die im Geschäftsjahr 2023 erzielten Umsatzerlöse entfallen mit 56,4 Millionen Euro (Vorjahr 61,9 Millionen Euro) auf das Inland und mit 15,4 Millionen Euro (Vorjahr 14,5 Millionen Euro) auf das Ausland. Hierbei entfallen auf die TV-Marken Metz 45,5 Millionen Euro (Vorjahr 51,0 Millionen), auf sonstige Konzernmarken 21,2 Millionen Euro (Vorjahr 17,3 Millionen Euro), auf das TV OEM-Geschäft 0,0 Millionen Euro (Vorjahr 7,8 Millionen Euro) sowie das Photovoltaikgeschäft 5,1 Millionen Euro (Vorjahr 0,3 Millionen Euro). Die Erlösschmälerungen (Skonti, Boni etc.) betrugen insgesamt 10,3 Millionen Euro (Vorjahr 10,2 Millionen Euro). 2.2 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Dabei steht einem Anstieg der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Erträge aus Versicherungserstattungen ein deutlicher Rückgang der Kursgewinne gegenüber. Letzterer resultiert daraus, dass die Abrechnungen des konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehrs im Unterschied zu den Vorjahren nunmehr in Euro erfolgt. 2.3 Gesamtleistung
Die Gesamtleistung des Unternehmens liegt bei 72,4 Millionen Euro, neben den Umsatzerlösen sind darin ein Bestandsabbau in Höhe von 0,6 Millionen Euro sowie andere aktivierte Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Entwicklung einer neuen Chassis-Plattform in Höhe von 1,2 Millionen Euro enthalten. 2.4 Materialaufwand/Beschaffung
Der Materialaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt 49,3 Millionen Euro; damit errechnet sich ein relativer Materialkostenanteil (gemessen an der Gesamtleistung) von 68,1 Prozent (Vorjahr 74,0 Prozent). Dies ist darauf zurückzuführen, dass die im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen Umsätze im OEM Geschäft - überwiegend im Preiseinstiegssektor angesiedelt - eine im Vergleich zu anderen Umsatzbereichen höhere Materialkostenquote aufweisen. 2.5 Personalaufwand
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden 147 (Vorjahr 142) Mitarbeiter (inkl. GF und Auszubildende) beschäftigt; davon sind 4 Auszubildende (2,7 Prozent). Im Geschäftsjahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl 145. Die Personalkostenquote (berechnet als Verhältnis von Personalaufwand zu Gesamtleistung) liegt bei 14,4 Prozent (Vorjahr 13,7 Prozent). Das Unternehmen ist Mitglied im Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro ohne Tarifbindung; es existiert ein Haustarifvertrag mit der IGM Bayern. 2.6 Investitionen/Abschreibungen
Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen im Berichtszeitraum, die auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen entfallen. 2.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 10,9 Millionen Euro (Vorjahr 12,0 Millionen Euro), sind u. a. Vertriebskosten inkl. Lizenzkosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro (Vorjahr 5,6 Millionen Euro), Raumkosten inkl. Infrastruktur in Höhe von 1,4 Millionen Euro (Vorjahr 1,1 Millionen Euro) sowie Kursverluste, Garantie- und Gewährleistungsaufwendungen und Verwaltungskosten von insgesamt 1,6 Millionen Euro (Vorjahr 3,2 Millionen Euro) enthalten. Zudem betrugen im Berichtsjahr die Forderungsverluste sowie die Zuführungen den Einzelwertberichtigungen 0,7 Millionen Euro. 2.8 Finanzergebnis
Das Finanzergebnis in Höhe von 0,03 Millionen Euro (Vorjahr 0,01 Millionen Euro) resultiert überwiegend aus der Abzinsung von Rückstellungen. 2.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich im Wesentlichen aus der Körperschaftsteuer, der Gewerbesteuer und der Zuführung in die passiven latenten Steuern zusammen. 3. Finanz- und Vermögenslage, finanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Aktiva
* Wert kleiner Mio. Euro 0,1 bzw. 0,1 % Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag aufgrund des Abbaus der Vorräte um 9,6 Millionen Euro, des Rückgangs der Forderungen (inkl. sonstiger Vermögensgegenstände) um 1,1 Millionen Euro, sowie des Aufbaus der liquiden Mittel, um 1,5 Millionen Euro (96,0 Prozent) über Vorjahresniveau. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände repräsentieren 95,4 Prozent (Vorjahr 98,6 Prozent) der Bilanzsumme. Die Vermögensstruktur ist damit weiterhin maßgeblich geprägt durch kurzfristige Vermögensgegenstände. 3.2 Passiva
Durch die verringerte Bilanzsumme und das positive Jahresergebnis erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 46,6 Prozent (Vorjahr 32,3 Prozent). Die Rückstellungen umfassen vor allem Rückstellungen für Kundenboni (3,8 Millionen Euro), Lizenzrisiken und Lizenzzahlungen (2,4 Millionen Euro), Garantieleistungen (1,6 Millionen Euro), ausstehende Rechnungen und Gutschriften (1,5 Millionen Euro) sowie Personalaufwendungen (0,5 Millionen Euro). Die Fristigkeit der Rückstellungen ist weit überwiegend kurzfristiger Natur. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in voller Höhe auf den Liefer- und Leistungsverkehr mit Unternehmen im Konzernverbund. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund guter Liquidität und verringerter Materialbezüge gegenüber dem Vorjahr stark gesunken. Dennoch dokumentiert die Höhe der konzerninternen Lieferantenkredite weiterhin deren Bedeutung für die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft. Die erhaltenen Anzahlungen betreffen weitgehend Vorauszahlungen von Kunden aus dem europäischen Ausland. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist ausnahmslos kurzfristiger Natur. 3.3 Liquidität
Die Unterdeckung in der Liquidität 1. Ordnung ist aufgrund stark reduzierter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich gesunken. Insbesondere durch diese starke Veränderung in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich im aktuellen Geschäftsjahr, im Unterschied zum Vorjahr, eine Überdeckung in der Liquidität 2. Ordnung. Trotz des starken Abbaus der Vorräte ergibt sich bei der Liquidität 3. Ordnung im Berichtsjahr eine höhere Überdeckung, als im Vergleich zum Vorjahr. 3.4 Kapitalfluss und Cashflow Die Entwicklung der Werte ist in der nachfolgenden Kapitalflussrechnung dargestellt.
3.5 Aktuelle wirtschaftliche Lage Bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt die Entwicklung bei den wesentlichen Kennziffern des Unternehmens im Umsatz- und Absatzbereich leicht unterhalb des ursprünglichen Planansatzes. Somit konnte sich die Gesellschaft im ersten Quartal 2024 den deutlichen Marktrückgängen im deutschen Fernsehmarkt nicht komplett entziehen. Dennoch konnten die Planzahlen im Ergebnisbereich annähernd erreicht werden. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikomanagement bei Metz Das Risikomanagementsystem bei Metz ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Hierbei kommt dem Controlling eine wesentliche Bedeutung zu. Durch die regelmäßige Berichterstattung an die Entscheidungsträger im Hause wird sichergestellt, dass die entsprechende notwendige Transparenz in den einzelnen Fachbereichen vorhanden ist. Als Instrumente der Risikopolitik im Hinblick auf die Begrenzung der mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken sind im Einzelnen zu nennen:
Trotz eines in den einzelnen Abläufen integrierten Risikomanagements können nicht alle Risiken aus dem Geschäftsbetrieb ausgeschlossen werden. Nachfolgend sind die wesentlichen Risikokomponenten zu beschreiben. 4.2 Umfeld, Branche und Unternehmensstrategie Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich nach einer kurzen Verbesserung zum Jahreswechsel wieder deutlich eingetrübt. Einer aktuellen Umfrage des Konsumforschungsinstituts GfK und des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) ging das Konsumklima in der Prognose für Februar um 4,3 Punkte auf einen Wert von minus 29,7 Punkte zurück. Dies ist der schlechteste Wert seit März 2023. Vor der Corona-Pandemie hatte das Konsumklima vergleichsweise stabil bei rund zehn Punkten gelegen. Der starke Rückgang sei auch darauf zurückzuführen, dass die Sparneigung zu Jahresbeginn 2024 deutlich gestiegen sei, teilten die Nürnberger Forscher mit. Vor allem die Inflation, die zuletzt wieder leicht gestiegen sei, lasse die Einkommenserwartungen sinken und die Menschen größere Anschaffungen verschieben. Die Sorgen um weiter hohe Preise bei Lebensmitteln und Energie verringern die Planungssicherheit, die besonders für größere Anschaffungen notwendig ist. Metz Consumer Electronics stellt sich vertriebsseitig im Geschäftsjahr 2024 mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern den Herausforderungen des Marktes. Mit der Marke Metz Classic (unter dem roten Metz Logo) wird das Premiumsegment im Fernsehbereich bearbeitet, die Marke METZ blue (blaues METZ Logo) ist im mittleren und unterem Marktsegment angesiedelt. Daneben werden Label-Geschäfte unter Markennamen des Mutterkonzerns Skyworth sowie OEM-Geschäfte im Fernsehbereich in Europa durch das Unternehmen vertrieblich, administrativ und buchungstechnisch abgewickelt. Metz setzt auf eine stringent gelebte und in sich geschlossene Markenstrategie. Metz Classic und METZ blue werden als eigenständige Marken geführt und haben dementsprechend unterschiedliche Vertriebsstrategien hinsichtlich Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionspolitik. Metz Classic verbindet der Konsument mit bester Bild- und Tonqualität, Langlebigkeit, Bedienfreundlichkeit und kompetenten Service beim Kauf und nach dem Kauf - basierend auf der Produktphilosophie "made in germany".METZ blue steht mit seinen auf Streaming ausgerichteten Betriebssystemen für eine neue Erlebniswelt im Wohnzimmer, basierend auf dem Markenversprechen einer "German Brand". Aus Konsumentensicht steht das Unternehmen Metz mit seinen beiden Marken Metz Classic und METZ blue für Vertrauen und Zuverlässigkeit. Im klassischen OEM-Geschäft ist das Unternehmen mit einem stark volumengetriebenen Vertriebsansatz im Markt positioniert. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist hier die Optimierung sämtlicher Kostenfaktoren entlang der kompletten Wertschöpfungskette dieses Geschäftsbereichs. Gemeinsam mit dem chinesischen Mutterkonzern SKYWORTH erfolgte im Herbst 2022 am Standort Zirndorf der Start des neuen Geschäftsfeldes Photovoltaik. Metz tritt hier auf dem europäischen Markt als Distributor von Photovoltaikkomponenten (Wechselrichter, Speichersystem, Solarmodule etc.) auf, welche in Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern in China gesourct werden. Im Jahr 2024 wird hier der Produktbereich durch Balkonkraftwerke ergänzt, welche vertriebstechnisch eher dem Konsumgüterbereich zuzuordnen sind. Der europäische Photovoltaik-Markt hat in den letzten Jahren durch die Energiewende, aber auch durch die veränderten energiepolitischen Rahmenbedingungen, eine starke Entwicklung erfahren. Metz sieht in diesem Marktsegment mittelfristig großes Wachstumspotential. 4.3 Risiken auf der Beschaffungsseite Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft basiert, wie in kaum einer anderen großen Volkswirtschaft, auf der Liberalisierung des Handels und der wachsenden internationalen Arbeitsteilung. Diverse Krisen in den vergangenen Jahren haben jedoch die Anfälligkeit internationaler Lieferketten und die teilweise hohe Abhängigkeit von ausländischen Herstellern offenbart. Auch wenn nach Überwindung der Corona-Krise weltweite Lieferketten für diverse Vormaterialien in verschiedenen Segmenten sich wieder stabilisiert haben, so zeigt z. B. die aktuelle Krise im Roten Meer, dass auch in Zukunft international aufgestellte Unternehmen mit instabilen Lieferketten rechnen müssen und sich darauf entsprechend einzustellen haben. Weiterhin besteht aufgrund internationaler Konflikte, wie auch zunehmender protektionistischer Ansätze ein Risiko, dass bestimmte Bauteile auf Allokation gesetzt werden und es zu Versorgungsengpässen kommen wird. Konzentrationsprozesse innerhalb der Panelindustrie sowie weltweite Engpässe in der Halbleiterindustrie führen weiterhin zu erheblichen Belastungen der Versorgungssicherheit der Branche mit Bauteilen und Fertigwaren. Gleichzeitig erhöht sich der Preisdruck bei der Beschaffung bestimmter Bauteile. Dem wird sich auch Metz im Jahr 2024 nicht komplett entziehen können. Im Vergleich zu den Vorjahren sind mittlerweile nahezu alle Materialen (Komponenten der TV-Geräte, Verbrauchsmaterialen, Werbeartikel, etc.) massiven Preissteigerungen unterworfen, ein Gegenwirken zur Abwehr dieser Preissteigerung ist nur bedingt möglich. Ein gegenüber den Vorjahren deutlicher, höherer Kostendruck in allen Bereichen des Beschaffungswesens wird 2024 die Einkaufsaktivitäten prägen. 4.4 Finanzierungsrisiken Das Geschäftsmodell des Unternehmens ist geprägt durch saisonale Schwankungen im Umsatzverlauf im Markengeschäft wie auch durch einen erheblichen Vorfinanzierungsbedarf des Vertriebsmodells in allen Geschäftsbereichen. Dies bedeutet, dass für die Finanzierung des Geschäftsmodells im Jahr 2024 der Höhe nach, wie auch im zeitlichen Geschäftsjahresverlauf, die notwendigen Finanzierungsbedarfe in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen müssen. Neben den positiven cash-flow-Ergebnissen aus den Vorjahren existieren auch Vereinbarungen über umfangreiche Lieferantenkredite im Skyworth Konzern-Verbund, um den Finanzbedarf des Unternehmens abzudecken. Die Aufrechterhaltung der Finanzierungsfunktion durch konzerninterne Lieferantenkredite mit angepassten, langen Zahlungszielen, ist von zentraler Bedeutung, um den Finanz- und Liquiditätsbedarf der Gesellschaft auch zukünftig zu decken. Eine entsprechende rechtliche Vereinbarung mit der Muttergesellschaft sowie weitere rechtlich verbindliche Zusagen zur Sicherstellung der Liquidität liegen vor. 5. Prognosebericht 5.1 Zukünftige Entwicklung der Branche Das Jahr 2024 startet für die Verbraucherstimmung in Deutschland sehr enttäuschend: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zeigen spürbare Einbußen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Branchenentwicklung im Bereich Consumer Electronics. Nachdem während der Corona-Jahre die Branche ein deutliches Plus erzielen konnte, muss wohl im Jahr 2024 bereits im dritten Jahr in Folge ein Absatz- und Umsatzrückgang hingenommen werden am deutschen Markt, welcher in der Größenordnung von minus 3 - 5 Prozent jedoch deutlich geringer ausfällt im Vergleich zu den Vorjahren. Da jedoch keinerlei Marktkonsolidierung auf Anbieterseite zu erkennen ist, muss - trotz vorhandenem Kostendruck - mit einem deutlich verschärften Preiswettbewerb am Markt gerechnet werden. Dabei wird der seit Jahren zu beobachtende Trend zu größeren Displays und Geräten im oberen Preissegment anhalten, die mit besserer Ausstattung und modernen Bildschirmtechnologien einhergehen. Dies wird jedoch aufgrund des Wettbewerbsdrucks nicht dazu führen, dass der Durchschnittspreis am Gesamtmarkt spürbar ansteigen wird; somit wird wohl, wie bereits in 2023, der erwartete Rückgang im Stückzahlbereich erneut nicht wertmäßig kompensiert werden können. Alle Preissegmente werden im Jahr 2024 von dieser Entwicklung betroffen sein. Neue Technologien, wie Mini LED, werden nur in begrenztem Umfang an Bedeutung gewinnen. Auch wenn im Jahr 2024 sportliche Großereignisse wie die Fußball EM oder die Olympischen Sommerspiele stattfinden, werden mögliche positive Sondereffekte auf die Branchenentwicklung, aufgrund der allgemeinen negativen Rahmenbedingungen, für das Konsumklima in Deutschland nur begrenzt vorhanden sein bzw. lediglich Vorzieheffekte bei den Absatzzahlen zu beobachten sein. Ein zusätzliches Wachstum in der Branche wird aus heutiger Sicht hierdurch nicht generiert. Im Gegensatz zur Unterhaltungselektronikbranche prognostizieren Experten für die Solarbranche für die Jahre 2024 bis 2026 weiter ein starkes Wachstum. Begründet ist dies unter anderem durch die weiterhin hohen Strompreise sowie den politisch unterstützten Umstieg auf erneuerbare Energien. 5.2 Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft In den aktuellen Planungen für das Jahr 2024 und die Folgejahre ist ein gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr gesteigertes Umsatzniveau im hohen einstelligen Prozentbereich eingearbeitet. Basis hierfür ist die weiterhin stringente Umsetzung der Mehr-Markenstrategie im TV-Bereich, welche auf eine deutliche Ausweitung der Marktabdeckung sowohl auf Händlerebene wie auch auf Konsumentenebene abzielt. Hierbei wird die bekannte Metz Marke mit dem roten Logo (Metz Classic) auch weiterhin den Premiumbereich belegen, daneben wird unter dem Namen METZ blue (mit einem blauen Markenlogo) vorwiegend das mittlere bis untere Marktsegment abgedeckt. Damit können Marktpotentiale in verschiedenen Preislagen und unterschiedlichen Vertriebskanälen optimal ausgeschöpft werden. Insbesondere für die noch junge Marke METZ blue ergeben sich noch deutlich Wachstumsmöglichkeiten durch Ausweitung des Produktsortiments und die Chance einer stärkeren Marktdurchdringung. Daneben gilt es das im Jahr 2022 neu geschaffene Geschäftsfeld der Photovoltaik weiter auszubauen, um in einem rasant wachsenden Zukunftsmarkt entsprechende Umsätze zu tätigen. 5.3 Zusammenfassung Aufgrund zahlreicher Unsicherheitsfaktoren (Auswirkungen der anhaltenden Ukraine-Krise auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland; Überwindung rezessiver Ansätze in der deutschen Wirtschaft; weitere Entwicklung das Gaza-Kriegs etc.) ist eine verlässliche Prognose über Umsatz- und Absatzvolumina sowie zur Ertragssituation nur bedingt möglich. In der aktuellen Planung für das Geschäftsjahr 2024 wird in Abhängigkeit von den erzielten Absatzvolumina im Rahmen der Zwei-Marken-Strategie, der Realisierung von Umsatzzielen im OEM-Geschäft und des Erfolgs beim weiteren Ausbau des Photovoltaikgeschäftsfeldes von Umsatzerlösen in einer Bandbreite von 70 bis 80 Millionen Euro ausgegangen. Mit Erreichen dieses Umsatzkorridors ist auch ein mindestens ausgeglichenes Geschäftsergebnis realisierbar. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die für den Geschäftsbetrieb notwendigen finanziellen Mittel sichergestellt sind.
Zirndorf, den 10. Mai 2024 Geschäftsführung Hongjun Zhang Dr. Norbert Kotzbauer Manfred Billenstein Xiying Mao Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metz Consumer Electronics GmbH, Zirndorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metz Consumer Electronics GmbH, Zirndorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metz Consumer Electronics GmbH, Zirndorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 10. Mai 2024 MUNKERT
& PARTNER Audit GmbH
ppa. Harazin, Wirtschaftsprüferin Dr. Geiger, Wirtschaftsprüfer SONSTIGE ANGABEN 1. Datum der Feststellung Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 13.05.2024. |
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