AMA Freight Agency GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Johannes Wilhelm Perk seit 2.4.2025 | Geschäftsführer |
Leonard Slezak seit 19.9.2022 | Geschäftsführer |
Ingo Richter seit 22.12.2015 | Prokura |
Jörg Michael Fock seit 11.1.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jörg Michael FockAMA Freight Agency GmbH | 50.00% |
Arend Heinrich FockAMA Freight Agency GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCS Supply Chain Solutions GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023SCS Supply Chain Solutions GmbH, HamburgAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023der SCS Supply Chain Solutions GmbH, HamburgAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der SCS Supply Chain Solutions GmbH wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Soweit Wahlrechte hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits bestehen, wurden diese Wahlrechte aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angaben im Anhang ausgeübt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches, der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der gesellschaftsrechtlichen Verträge erstellt. Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die weiteren Bewertungsgrundsätze der § 252 ff. HGB wurden ebenfalls berücksichtigt. Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden war gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen. Anlagevermögen Das abnutzbare Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, das nicht abnutzbare Anlagevermögen zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände; siehe hierzu die beigefügte Entwicklung des Anlagevermögens. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden Abschreibungen gem. § 6 Abs. 2 EStG vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Währungsforderungen wurden zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten wurden zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet. Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Aktivseite: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:
Angaben zur Passivseite: Eigenkapital/ Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der SCS Supply Chain Solutions GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 79.534,83 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellten sich wie folgt dar:
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 616 (Vj. TEUR 45) Steuerverbindlichkeiten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung: Umsatzerlöse Die Erlöse lassen sich wie folgt aufgliedern:
Kursgewinne und -verluste aus Währungsumrechnung Im Geschäftsjahr entfielen TEUR 17 der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf Kursverluste. Verzinsung unter verbundenen Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 12.882,64 (Vj. EUR 9.731,53) verbundene Unternehmen. Sonstige Pflichtangaben Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2023 (ohne Geschäftsleitung) 16 Personen (Vorjahr: 16 Personen). Geschäftsführung Geschäftsführer der SCS waren im Geschäftsjahr Herr Jörg Fock, Kaufmann, Apensen, Herr Leonard Slezak, Speditionskaufmann, Bachelor of Science (Shipping, Trade & Transport), Hamburg. Von der Erleichterungsmöglichkeit zur Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 309. Sie entfallen im Wesentlichen auf Mietverpflichtungen (TEUR 293) sowie Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen (TEUR 16). Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber dem Gesellschafter bestanden gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG die nachfolgenden Rechte und Pflichten (in der Bilanz saldiert unter den Verbindlichkeiten erfasst):
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.
Hamburg, den 14. März 2025 SCS Supply Chain Solutions GmbH Jörg Fock Leonard Slezak Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023SCS Supply Chain Solutions GmbH, Hamburg
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1. Tätigkeitsbereich Bei der SCS Supply Chain Solutions GmbH (SCS) handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Transport und Logistik. Die Gesellschaft unterhält neben dem Sitz der Geschäftsleitung in Hamburg weitere Logistikstandorte in Hong Kong und Kiew. Die SCS ist ein international tätiges Logistikunternehmen mit dem Schwerpunkt in der Zigarettenindustrie. Als Lead Logistic Provider LLP verantwortet SCS die gesamte Versorgung der nationalen und internationalen Fabrikationsstätten mit Produktionsmaterialien, sowie die komplette Supply Chain der Fertigware bis zum Endkunden SCS ist seit 2000 als unabhängiges Familienunternehmen tätig und verfügt als Spezialist über ein umfassendes Know-how in komplexen Dienstleistungen mit Schwerpunkt in der Tabakindustrie. Innerhalb kurzer Zeit nach Gründung konnten nach der nationalen Verteilung von Fertigwaren in Deutschland auch alle internationalen Transporte eines weltweit operierenden Zigarettenkonzerns übernommen werden. Nach Gründung einer Niederlassung in Hong Kong werden auch alle Transporte an den Produktionsstätten in Asien und Neuseeland organisiert. Seit 2018 operiert ebenfalls ein Büro in Kiew, um speziell die russischen und Osteuropäischen Transporte zu organisieren und zu überwachen. Insgesamt beschäftigt die SCS 16 Mitarbeiter. 1.2. Wirtschaftliches Umfeld Für das Jahr 2023 wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter die anhaltenden Folgen der Energiekrise und die steigenden Zinssätze. Das Statistische Bundesamt hat gemeldet, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 sehr viel schwächer ausfiel als in den beiden Vorjahren. Das Wachstum betrug -0,3 Prozent, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 1,8 Prozent im Jahr 2022 und 3,2 Prozent im Jahr 2021 darstellt. Der private Konsum blieb schwach, Bau- und Unternehmensinvestitionen haben aufgrund höherer Finanzierungskosten nachgelassen, und die heimische Bürokratie- und Kostenbelastung belastete exportierenden Betriebe. Die staatlichen Konsumausgaben haben weiterhin einen unterstützenden Effekt auf das Wachstum, konnten den Rückgang in anderen Sektoren jedoch nicht vollständig kompensieren. Die Importe fielen um fast 10%, Exporte hingegen verzeichneten nur einen moderaten Rückgang mit 1,4%. Das gesamte Handelsvolumen ist also rückläufig, was zum einen auf die sinkenden Import- und Exportpreise zurückzuführen ist, zum anderen aber auch durch ein reduziertes Aufkommen an aus- und eingeführten Waren im Vergleich zum Vorjahr resultiert. Im Jahresrückblick für 2023 zeigt der Transport-Branchenindex von Timocom eine abgeschwächte, aber dennoch positive Entwicklung in Europa. Die Frachtangebote wuchsen um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was jedoch deutlich unter dem Wachstum von 18 Prozent im Jahr 2022 liegt. Der zunehmende wirtschaftliche Druck in verschiedenen Branchen führte zu einer gedämpften Erholung der Transport- und Logistikmärkte. Das Umsatzvolumen reduzierte sich zum Vorjahr um 16,2 % und die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen im Vorjahresvergleich leicht an. Der Personal- sowie der Verwaltungsaufwand haben sich leicht verringert, was die fortlaufenden Prozessoptimierungen widerspiegelt. Hohe Abschreibungen und Raumkosten infolge des Bezugs neuer Büroräume führten zu einem erhöhten betrieblichen Aufwand, abgesehen von der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Bildung von Frachtrückstellungen. Das EBIT verzeichnete einen Rückgang um TEUR 93 verglichen zum Vorjahr auf TEUR 128 im Jahr 2023. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage
Bei der Beurteilung der Eigenkapitalquote ist zu berücksichtigen, dass die Bilanz im Wesentlichen aus Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht. Hierbei handelt es sich wirtschaftlich um durchlaufende Posten. 2.2. Finanzlage 2.2.1. Finanzierungsmaßnahmen Am 31. Dezember 2023 hatte die SCS liquide Mittel im Gesamtwert von TEUR 1.422 zur Verfügung. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten bestehen nicht. Im Berichtsjahr ergaben sich Zahlungsmittelabflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von - TEUR 80 sowie aus der Investitionstätigkeit in Höhe von - TEUR 319. 2.2.2. Investitionen Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Investitionen in EDV-Ausstattung, Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung durchgeführt. Alle Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. 2.3. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage der SCS:
Der im Berichtszeitraum 2023 erwirtschaftete Umsatz lässt sich in folgende Bereiche einteilen:
Der Materialaufwand (TEUR 63.426) entfällt fast vollumfänglich auf Aufwendungen für bezogene Transportdienstleistungen. Die Materialaufwandsquote beträgt 97,1 %. Die Personalkosten (TEUR 888) entfallen auf einen im Berichtsjahr durchschnittlichen Mitarbeiterbestand von 16 Personen (umgerechnet auf Vollzeitkräfte). II Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Bestandsgefährdende Risiken Nach Prüfung der gegenwärtigen Risikosituation lassen sich keinerlei Risiken feststellen, die die finanzielle Stabilität oder die Rentabilität nachhaltig gefährden können. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Entwicklung der Ertragsperspektiven und der Zahlungsfähigkeit werden als positiv beurteilt. Langfristige Vermögensverluste sind nicht erkennbar. 2. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die SCS hat gemäß den gesetzlichen Anforderungen ein Risikomanagementsystem installiert. Die Risiken werden in einem strukturierten und permanenten Prozess und mit Hilfe eines Risikoinventars identifiziert und bewertet. Das Risikomanagementsystem wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich fortentwickelt. Es stellt die frühzeitige Erkennung von Entwicklungen sicher, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Des Weiteren führt die interne Revision permanent Prüfungen der Geschäftsabläufe auf Sicherheit und Ordnungsmäßigkeit durch. Dabei werden der Aufdeckung von Schwachstellen und Unregelmäßigkeiten sowie der daraus abgeleiteten Ausarbeitung von Empfehlungen zur Vermeidung besondere Aufmerksamkeiten geschenkt. Dieses System stellt in Verbindung mit detaillierten Planungen und anderen Controlling-Instrumenten eine umfassende Information über die aktuelle Situation des Unternehmens sicher. Somit ist die frühzeitige Erkennung von Chancen und Risiken durch das Risikomanagementsystem sichergestellt. Die SCS ist bestrebt, frühzeitig rechtliche Risiken zu antizipieren. Die Identifikation dieser Risiken, die Abschätzung ihrer potenziellen Auswirkungen und die Ergreifung eventueller präventiver Maßnahmen sollen dazu beitragen, Verfahrensstreitigkeiten und Haftungsverpflichtungen zu vermeiden. Risiken aus Rechtsverfahren werden durch Rückstellungen in ausreichender Höhe in den Jahresabschlüssen erfasst. Darüber hinaus bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken aus offenen Verfahren und Haftungsverpflichtungen. 3. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko für die SCS wird als niedrig eingestuft. Liquiditätsbedarfe können aus dem laufenden Cashflow bedient werden. Wir gehen davon aus, dass die bestehenden Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht erfüllt werden. 4. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko von Forderungen ist weitestgehend begrenzt, da die Zigarettenindustrie extrem profitabel arbeitet und liquide ist. 5. Sonstige Risiken Wir gehen davon aus, dass durch die Rückstellungen alle erkennbaren Risiken in ausreichender Höhe abgedeckt sind. Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken sind Versicherungen abgeschlossen. III. Prognosebericht Die Geschäftsleitung geht aufgrund der aktuellen Planung davon aus, dass SCS auch im Jahr 2024 positive Ergebnisse erzielen wird. Die nach wie vor hohe, wenn auch rückläufige Inflation sowie die Abschwächung des globalen Wachstums hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die stabile Umsatzentwicklung im globalen Zigarettenmarkt. SCS konnte durch die kontinuierliche Optimierung interner Prozesse eine stabile Lieferkette für den Hauptkunden sicherstellen. Seit 2023 setzt SCS verstärkt auf internationale Arbeitskräfte und optimiert den Einsatz administrativer Ressourcen, um die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Personalkosten zu stärken und die Kosteneffizienz weiter zu steigern. Dadurch bleibt das Unternehmen ein zentraler Partner in der Logistik des Zigarettenherstellers. Die für den Geschäftsbetrieb essenzielle Infrastruktur - einschließlich Transportwege, Lagerkapazitäten und Kommunikationssysteme - steht uneingeschränkt zur Verfügung und gewährleistet einen reibungslosen Ablauf der operativen Prozesse. Auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung geht die Geschäftsleitung davon aus, dass SCS auch im Jahr 2024 ein positives Ergebnis erzielen wird. Trotz globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt das Unternehmen zuversichtlich, da es seine Service- und Logistikstrukturen erfolgreich an die veränderten Marktbedingungen angepasst hat.
Hamburg, den 14. März 2025 SCS Supply Chain Solutions GmbH Jörg Fock Leonard Slezak Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCS Supply Chain Solutions GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht SCS Supply Chain Solutions GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 21. März 2025 INTECON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft SH Martin Lange, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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