VicOne Corporation Germany
Selbe AdresseGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Zoltan Bickel seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Helena Herselman seit 3.7.2025 | Prokura |
Christian Møller seit 3.7.2025 | Prokura |
Bernd Weber seit 20.1.2025 | Geschäftsführer |
Michaela Yvonne Flaskamp seit 6.8.2024 | Prokura |
Manfred Josef Haselbeck seit 22.1.2024 | Prokura |
Oliver Thorsten Queck seit 13.4.2023 | Prokura |
Frank Strecker seit 9.2.2023 | Geschäftsführer |
Karsten Kümmerlein seit 8.9.2021 | Prokura |
Frank Haberkorn seit 8.7.2021 | Prokura |
Gregor Dr. Hengst seit 17.12.2019 | Geschäftsführer |
Katja Frau Gogalla seit 27.11.2019 | Geschäftsführer |
Randi Mette Selnes seit 27.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vodafone Europe B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Skaylink GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der Skaylink GmbH, München, ist die Erbringung von Beratungs-, Entwicklungs- und sonstigen Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, insbesondere im Bereich von Cloud-basierten Plattformen und sonstigen Cloudbasierten Anwendungen; ferner die Entwicklung von Software, der Handel mit Hard- und Software sowie der Betrieb von Rechenzentren. 1.1 Geschäftsmodell Die Skaylink GmbH verknüpft mit den eigenen Cloud-Anwendungen die Vorteile moderner IT-Lösungen zur Nutzung von Fachanwendungen, Cloud-Infrastructure und Entwicklungsumgebungen, die zum einen robuste und hochverfügbare Infrastruktur anbieten und zum anderen alle Anforderungen an die Compliance der Kunden erfüllen. Das Unternehmen agiert an der Schnittstelle zwischen klassischer Beratung und Shared Services im Bereich Managed Services, IT-Outsourcing und Cloud-Infrastructure Services. 1.2 Marktpositionierung Als Schnittstelle zwischen klassischer Beratung und Shared Services im Bereich IT- Solutions, insbesondere Cloud-fähigen Lösungen, bietet die Skaylink GmbH unterschiedliche Service-Pakete, die sich mehrheitlich an den gehobenen Mittelstand und an Großkunden sowie Konzerne richten. Die Digitalisierung zeitaufwändiger Prozesse steht im Fokus, um Kunden die Fokussierung auf eigene Kernbereiche zu ermöglichen. Hinzu kommen Self-Service-Funktionen zur Nutzung von Cloud- Plattformen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 expandierte die Weltwirtschaft in moderatem Tempo. Die Erholung von der COVID-19-Pandemie verläuft aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit im Zusammenhang stehenden Verwerfungen auf den Energie- und Lebensmittelmärkten weiterhin langsam und ungleichmäßig mit großen regionalen Unterschieden. Die für die Industriestaaten angesichts der deutlich gestrafften Geldpolitik der Zentralbanken befürchtete Rezession blieb weitgehend aus, die Unsicherheit aufgrund makroökonomischer Herausforderungen sowie den anhaltenden Konflikten in der Ukraine und dem Nahen Osten hält jedoch an. Die Inflationsrate in Deutschland lag im Dezember 2023 bei 3,7%. Im Gesamtjahr 2023 betrug die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 5,9% und verharrt damit auf anhaltend hohem Niveau. In diesem Umfeld ist die deutsche Wirtschaft laut Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz um 0,3% geschrumpft. Neben den andauernden geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen ist dies auch auf eine andauernde Konsumzurückhaltung der privaten Haushalte zurückzuführen. Aufgrund der weiterhin andauernden multiplen Krisen wird erst im späteren Jahresverlauf 2024 mit einer langsam einsetzenden Erholung gerechnet. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Leistungsportfolio des Unternehmens richtet sich mehrheitlich an in Deutschland ansässigen gehobenen Mittelstand sowie Großunternehmen und Konzerne mit einem komplexen IT-Umfeld und bedeutendem IT-basierten Kommunikationsbedarf. Im Jahr 2023 hat sich der technologische Fortschritt weiter beschleunigt - sowohl im B2C- als auch im B2B-Umfeld. Neue Technologien und Geschäftsmodelle erfordern zwangsläufig neue Arbeitsmodelle. Stationäre Arbeitsplätze und strikte Prozesstrennungen weichen in einer Informationsgesellschaft webbasierten, kollaborativen und fluiden Arbeitsumgebungen. Dank dem Zugriff auf Anwendungen aus der Cloud können Aufgaben überall und jederzeit und mit einer Vielzahl von Devices erledigt werden. Zahlreiche Unternehmen über alle Branchen hinweg stehen seit der verstärkten Globalisierung der letzten Jahrzehnte unter enormem Kostendruck, beispielsweise durch asiatische Hersteller, aber auch durch andere Wettbewerber, die bereits früher konsequent in die Digitalisierung investiert und Wettbewerbsvorteile aufgebaut haben. Innovative Geschäftsmodelle des digitalen Marktes werden zu einer grundlegenden Umstrukturierung der Wertschöpfungsketten führen. Denn statt firmenindividueller Datensilos werden branchenweite Datenplattformen die Grundlage für Entscheidungsfindung, Serviceangebote und ganze Ökosysteme bilden. Laut dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) ist der Umsatz in der Informationstechnik im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 2,2% auf 142,9 Milliarden Euro gewachsen. Für 2024 wird ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet. Im Vergleich zu 2023 entspricht dies einem Wachstum von 6,1%. Die Ausgaben für Software sind von 2022 auf 2023 um 9,6% auf 41,5 Milliarden Euro gestiegen und werden in diesem Segment in 2024 mit voraussichtlich 9,4% auf 45,4 Milliarden Euro weiter wachsen. Die IT-Services bilden mit einem Volumen von 49,4 Milliarden Euro in 2023 und geschätzten 51,7 Milliarden Euro in 2024 den zweitgrößten Anteil des IT-Markts mit einem Wachstum von 4,8% ab, direkt hinter der IT-Hardware. Die Ausgaben für IT-Hardware lagen im Jahr 2023 bei 52,0 Milliarden Euro und steigen im laufenden Jahr 2024 nach Schätzung des Bitkom um 4,6% auf 54,4 Milliarden Euro. 2.2 Geschäftsverlauf Die Skaylink GmbH zeigt im Vergleich der Geschäftsjahre 2022 und 2023 ein Wachstum im Umsatz und Ergebnis. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 302 Mitarbeiter, was im Wesentlichen auf eine weitere Fokussierung auf das Cloud-Kernsegment sowie Effizienzsteigerung in der Administration zurückzuführen ist. 2.3 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 liegen die Umsatzerlöse der Skaylink GmbH bei TEUR 66.449, wobei im Wesentlichen technische Beratungsleistungen sowie Infrastructure as a Service (laaS)-, Platform as a Service (PaaS)- und Software as a Service (Saas)- Dienstleistungen angeboten werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg der Umsatzerlöse um TEUR 1.648 (3%) aufgrund von Mehrgeschäft bei Bestands- und Neukunden. Die Umsatzerlöse 2023 entsprechen somit im Wesentlichen der um die strukturellen Änderungen des Geschäftsjahres 2023 angepassten Planung (Verschiebung des Serviceportfolios in Richtung Cloud-Geschäft). Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 24.860 (im Vorjahr TEUR 24.327) beinhaltet einerseits Aufwendungen für bezogene Waren, die im Wesentlichen Softwarepakete für Kundenprojekte betreffen. Andererseits werden darunter Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen, die zu einem großen Teil Honorare für freie Mitarbeiter beinhalten. Der Materialaufwand ist insgesamt um 2% gegenüber dem Vorjahr und damit unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Der Personalaufwand beträgt insgesamt TEUR 28.274 (im Vorjahr TEUR 28.400) und entspricht 39% der Gesamtkosten (im Vorjahr 39%). Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.449 (im Vorjahr TEUR 9.351) beziehen sich größtenteils auf Abschreibungen der im Rahmen der Verschmelzungen zu Zeitwerten entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte der akquirierten Tochterunternehmen (TEUR 5.696, im Vorjahr TEUR 5.696) und im Rahmen der Verschmelzungen zu Zeitwerten aufgedeckten Werte der Kundenbeziehungen (TEUR 2.493, im Vorjahr TEUR 2.493). Darüberhinausgehende Abschreibungen (TEUR 1.261, im Vorjahr TEUR 1.138) beziehen sich im Wesentlichen auf Sachanlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 10.158 (im Vorjahr TEUR 11.041), wobei innerhalb dieser Position der Anteil für außergewöhnliche Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Post Merger-Integration und anderen einmaligen Sonderaufwendungen (TEUR 2.684, im Vorjahr TEUR 3.447) von 31% auf 26% gesunken ist. Weiterhin sind in der Gewinn- und Verlustrechnung weitere Beträge enthalten, die nicht dem operativen Geschäftsbetrieb zuzuordnen sind und das Ergebnis in Summe mit TEUR 829 belastet haben (im Vorjahr TEUR 591).
Das bereinigte EBITDA 2023 ist somit wie geplant deutlich gestiegen. Die Erträge aus Beteiligungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.293 auf TEUR 3.047 gestiegen und betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Dividendenzahlungen der Tochterunternehmen. Es entsteht nach Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.743 (im Vorjahr TEUR 5.002), das zur Finanzierung der getätigten Akquisitionen aufgenommen wurde, und nach Steuererträgen in Höhe von TEUR 36 (im Vorjahr TEUR 614), die insbesondere aus latenten Steuern resultieren, ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 8.599 (im Vorjahr TEUR 10.288). 2.4 Finanz- und Vermögenslage Zum Bilanzstichtag bestehen liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.805 (im Vorjahr TEUR 2.867). Das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Schulden) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 4.468 und ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.176) im Wesentlichen aufgrund eines Anstiegs des Geschäftsvolumens gegen Ende des Geschäftsjahres deutlich gestiegen. Die Finanzierung der Gesellschaft im normalen operativen Geschäft ist gesichert durch einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keiner Zeit gefährdet und gilt weiterhin als gesichert. Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 102.058 und ist damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.957 gesunken. Auf der Aktivseite ist dieser Rückgang insbesondere auf die Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte und auf den Wert der Kundenbeziehungen (TEUR 8.189, im Vorjahr TEUR 8.189) zurückzuführen. Auf der Passivseite resultiert der Rückgang im Wesentlichen aus dem laufenden Jahresergebnis. Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar: Das lang- und mittelfristige Fremdkapital besteht maßgeblich aus Finanzierungsdarlehen (TEUR 76.645, im Vorjahr TEUR 75.480) und den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (TEUR 587, im Vorjahr TEUR 796). Das kurzfristige Fremdkapital setzt sich im Wesentlichen aus kurzfristigen Rückstellungen (TEUR 3.882, im Vorjahr TEUR 3.704), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.714, im Vorjahr TEUR 4.488) und sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.492, im Vorjahr TEUR 1.490) zusammen. 2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind der Umsatz sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (Ertragsteuern und sonstige Steuern) und Abschreibungen (EBITDA) bereinigt um außergewöhnliche Einmalaufwendungen außerhalb des operativen Geschäftsbetriebs. Hinsichtlich der Darstellung der finanziellen Kennzahlen wird auf obige Ausführungen verwiesen. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator wird die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen sowie deren Auslastung auf Kundenaufträgen verwendet. Die Zahl der Mitarbeiter ist entgegen unserer Planung leicht rückläufig. In diesem Zusammenhang ist jedoch der Anteil der Mitarbeiter, die im Cloudkerngeschäft tätig sind, entsprechend unserer Fokussierung auf dieses Segment gewachsen. Die Auslastung stieg über den Verlauf des Geschäftsjahrs wie geplant kontinuierlich an. 2.6 Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf Wir sind mit der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage sowie dem Geschäftsverlauf in dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 zufrieden. 3 Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Skaylink GmbH bewegt sich in einem sehr innovativen und dynamischen Marktumfeld. Insofern wird, wie im Vorjahr, ein einstelliger Prozentbereich der verfügbaren Arbeitszeit in Produktentwicklungen im Bereich IT-Security und IT- Frameworks investiert. 4 Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 4.1 Risikobericht Risikomanagementsystem Die Finanz- und Risikomanagementziele und -methoden des Unternehmens sind der Größe und Struktur sowie dem wirtschaftlichen Umfeld angepasst, konservativ ausgerichtet und dienen der Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Ein wesentlicher Teil des Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen von monatlichen Forecasts mit einem zukunftsgerichteten Zeithorizont von drei Monaten aufgrund von Änderungen der Geschäftstätigkeit sowie der Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes überprüft. Dabei werden individuell aufeinander abgestimmte monetäre und nicht-monetäre Kennzahlen berücksichtigt. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Meetings zur Analyse der Ist- und Forecast-Situation durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, die Kontrollen sowie die Effizienz in den Prozessabläufen zu verbessern. Risiken Im Wesentlichen erfolgt im Risikomanagementsystem eine Betrachtung folgender Risikokategorien:
Im Einzelnen wurden insbesondere folgende Risiken identifiziert:
Dem Absatzrisiko, das sich aus Volumenrückgängen sowie aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, wird mittels einer zeitnahen Steuerung von Kundenbeziehungen, Verträgen, Services und Projekten und einer fortlaufenden Überwachung und Planung entgegengewirkt. Aufgrund des Geschäftscharakters der Services und Projekte ist die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Wegfalls von mehr als zehn Prozent des Jahresumsatzes zwar grundsätzlich möglich, aber angesichts des kontinuierlichen Wachstums in den letzten Jahren und angesichts der oben genannten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen nicht überwiegend wahrscheinlich. Dem Insolvenzrisiko bei Lieferanten und Kunden wird durch ein kontinuierliches Insolvenzrisikomanagement entgegengewirkt. Eine Abhängigkeit von Lieferanten und Kunden wird durch die gezielte Erweiterung der Geschäftspartner vermieden. Zudem unterliegt das Insolvenzrisiko einer gesonderten Überwachung. Aufgrund der oben genannten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird das Risiko für weitere Insolvenzen als hoch eingeschätzt. Durch eine diversifizierte Kundenstruktur des Unternehmens werden jedoch geringe Schadenshöhen erwartet. Dem Schadensrisiko wird mit der Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Damit das Unternehmen fortbestehen und sich entwickeln kann, müssen hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt, gehalten und weitergebildet werden. Nur mit diesen Führungsqualitäten und Kapazitäten sowie dem dazugehörigen Wissen und der Erfahrung können die Unternehmensziele erreicht und der strategische Plan ausgeführt werden. Organisatorische Änderungen und insbesondere der Zusammenschluss mehrerer Tochterunternehmen zur Skaylink-Gruppe können zu einer erhöhten Fluktuation führen. Eine erhöhte Fluktuation sowie das Unvermögen, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben oder zu halten, können einen negativen Effekt auf das operative Ergebnis haben. Angesichts der nunmehr überwiegend abgeschlossenen Post-Merger- Integration Aktivitäten in den letzten Jahren mit typischerweise erhöhter Personalfluktuation ist dies aber nicht überwiegend wahrscheinlich und nicht quantifizierbar. Gleiches gilt für die Personalrisiken aus der Fluktuation von Leistungsträgern, denen wir durch umfangreiche Förderungsmaßnahmen begegnen. Aus diesem Grund investiert die Skaylink GmbH in die Weiterbildung bestehender Ressourcen und in die Ausbildung von Berufseinsteigern. Die Skaylink GmbH ist nicht unmittelbar von den aktuell vorherrschenden geopolitischen Unruhen betroffen. Jedoch können diese negativen Auswirkungen auf einzelne Kunden sowie die gesamtwirtschaftliche Lage haben, so dass diese das Risiko von Forderungsausfällen leicht erhöhen. Umsatzrisiken entstehen in diesem Zusammenhang aufgrund von möglichen Projektverschiebungen bei einzelnen Kunden. Die Risiken sind mit Blick auf die aktuelle Entwicklung nicht überwiegend wahrscheinlich und durch die unvorhersehbaren Auswirkungen nicht quantifizierbar. Gesamtaussage zur Risikosituation des Unternehmens Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, den vorgenannten Risiken sowie den aktuellen Entwicklungen sehen wir zurzeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Die sonstigen Risiken des Unternehmens haben aus Sicht der Geschäftsführung keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. 4.2 Chancenbericht Die Erwartungen der Geschäftsführung zur künftigen Nachfrage nach Cloud-Produkten und digitalen Transformationen stehen im Einklang mit den künftigen Zielen und Herausforderungen vieler Kunden. Tatsächlich ist die Cloud eine wichtige technologische Basis für die weitere Digitalisierung der Geschäfts- und IT-Prozesse, der Arbeitsplätze sowie der Kunden-Touchpoints. Cloud-Infrastrukturen werden darüber hinaus zur Entwicklung neuer digitaler Produkte und Plattformen genutzt und sind auch ein kurzfristig wirkendes Mittel für mehr Prozesseffizienz und geringere IT- Betriebskosten. Die Geschäftsführung sieht vor dem Hintergrund des Zusammenschlusses mehrerer Unternehmen zur Skaylink-Gruppe großes Potential, den Anforderungen des wachsenden Markts für digitale Infrastruktur, Services und Beratung aufgrund von Synergien und eines sich ergänzenden Produktportfolios gut entsprechen zu können. Diese bisherigen Integrationsaktivitäten sollten sich im Geschäftsjahr 2024 weiter positiv bemerkbar machen. 4.3 Prognosebericht Die Skaylink GmbH wird zur Verfolgung der Unternehmensziele in die eigenen Strukturen, Produkte und Dienstleistungen investieren sowie die Einstellung, Ausbildung und Entwicklung der Mitarbeiter/innen forcieren, um somit ein nachhaltiges profitables Wachstum zu erreichen. Die Geschäftsführung geht angesichts der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen, sprich des allgemeinen Marktwachstums im Umfeld des Unternehmens, von einer weiterhin positiven Entwicklung aus und plant im Geschäftsjahr 2024, einen deutlich erhöhten Umsatz und ein deutlich erhöhtes bereinigtes EBITDA. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024 wird mit einem stetigen Anstieg von Mitarbeiterzahl und Auslastung gerechnet. Gesamtaussage zur Prognose des Unternehmens Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Skaylink GmbH aufgrund der vorhandenen Strukturen und Kompetenzen im Zusammenspiel mit dem positiven Marktumfeld für 2024 und auch in Folgejahren eine positive Entwicklung mit steigendem EBITDA erwartet.
München, den 27. März 2024 Dr. Ulrich Bannmüller, Geschäftsführer Frank Strecker, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Beträge werden in TEUR ausgewiesen. Registerinformationen Die Skaylink GmbH hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München auf dem Registerblatt HRB 253086 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren, soweit nicht anders angegeben, unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer über ein bis fünf Jahre linear abgeschrieben. Im Rahmen der Verschmelzung zu Zeitwerten aufgedeckte Werte der Kundenbeziehungen werden über dreieinhalb Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Verschmelzung zu Zeitwerten werden planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren linear abgeschrieben entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes im Private Equity-Umfeld. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern es der Abnutzung unterliegt, über die gewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig und linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Gebäude und Außenanlagen werden zwischen 15 und 50 Jahren, technische Anlagen und Maschinen zwischen drei und 20 Jahren, Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zwischen 2 und 20 Jahren planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Personal- und sonstige Kosten sowie anteilige angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Liegt der beizulegende Wert unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, so wird dieser angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Ist der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher als der Ausgabebetrag, wurde der Unterschiedsbetrag in die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und entsprechend der Laufzeit durch planmäßige jährliche Abschreibungen vermindert. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag passiviert. Erhaltene Investitionszuschüsse für Investitionen zum Anlagevermögen der Gesellschaft werden in einem Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter über drei Jahre aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen werden anhand versicherungsmathematischer Verfahren (Methode der laufenden Einmalprämien) unter Anwendung der Heubeck- Richttafeln 2018 G bewertet. Für die Rückstellungen für Pensionen wurden Rechnungszinssätze von 1,82% (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren) sowie eine Anpassung der laufenden Renten von 2% bzw. 0% zugrunde gelegt. Die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, sind mit den für diese Verpflichtungen gebildeten Rückstellungen verrechnet worden. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die passiven latenten Steuern beruhen auf entstandenen temporären Differenzen der handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen. In Ausübung des Wahlrechts sind die passiven latenten Steuern um aktive latente Steuern, die sich aus den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz nach § 274 HGB ergeben, reduziert. Bei der Bewertung wurden die Körperschaft- und Gewerbesteuersätze der Gesellschaft in Summe zwischen 27% und 33% zugrunde gelegt. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Auf langfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten findet das Imparitätsprinzip weiterhin Anwendung. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die im Rahmen der Verschmelzungen aufgedeckten Werte der Kundenbeziehungen (Kundenstamm) belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 1.359 (im Vorjahr TEUR 3.851). Der Geschäfts- und Firmenwert resultiert aus der Verschmelzung von Tochterunternehmen und beläuft sich auf TEUR 39.905 (im Vorjahr TEUR 45.601). Die Finanzanlagen betreffen die nachfolgenden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 28 (im Vorjahr TEUR 66). Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 77 (im Vorjahr TEUR 77) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagio aus sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 587 (im Vorjahr TEUR 782) aufgenommen. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Von den Rückstellungen für Pensionen (Erfüllungsbetrag: TEUR 1.335, im Vorjahr TEUR 1.522) wurden TEUR 749 (im Vorjahr TEUR 726) mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich für die Erfüllung dieser Verpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubigern entzogen sind, (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB) saldiert. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, die dem Zeitwert entsprechen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 654 (im Vorjahr TEUR 630). Die mit den Zinsaufwendungen aus der Pensionsverpflichtung von TEUR 19 (im Vorjahr TEUR 28) saldierten Zinserträge aus dem Deckungsvermögen belaufen sich auf TEUR 37 (im Vorjahr TEUR 19). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB (Unterschied zwischen Ansatz der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre sowie dem Ansatz mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre) beträgt TEUR 21 (im Vorjahr TEUR 110). Die Rückstellungen werden nach Saldierung mit zweckgebundenem Deckungsvermögen ausgewiesen. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.688 (im Vorjahr TEUR 3.590) werden wie im Vorjahr im Wesentlichen für Mitarbeiterboni, Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Abschluss- und Prüfungskosten, Gewährleistungsverpflichtungen und sonstige ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. 6. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 571 (im Vorjahr TEUR 440) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.714 (im Vorjahr TEUR 4.488) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 1.207 (im Vorjahr TEUR 500) sowie unbesicherte sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 643 (im Vorjahr TEUR 616) und unbesicherte sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren in Höhe von TEUR 18.350 (im Vorjahr TEUR 17.329), davon gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 18.350 (im Vorjahr TEUR 17.329). Die sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 59.787 (im Vorjahr TEUR 59.650) enthalten ein Darlehen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 56.000 mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren (im Vorjahr TEUR 56.000). Das Darlehen ist variabel verzinst und über eine Globalzession besichert. Ferner enthalten sind drei Darlehen gegenüber Dritten in Höhe von insgesamt TEUR 2.295 mit einer Restlaufzeit einem bis fünf Jahren (im Vorjahr TEUR 2.150). Die weiteren sonstigen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr (TEUR 1.492, im Vorjahr TEUR 1.490 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sowie TEUR 11 mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre). Sie betreffen unter anderem Verpflichtungen aus Steuern mit TEUR 1.292 (im Vorjahr TEUR 1.411). 7. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 541 (im Vorjahr TEUR 1.292) resultieren im Wesentlichen aus dem Wert von Kundenbeziehungen der im Rahmen der Verschmelzung zu Zeitwerten gebildet wurde. Sie wurden mit aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 153 (im Vorjahr TEUR 604) saldiert, die sich aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Sachanlagen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sowie einem steuerlichen Verlustvortrag ergeben. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die von der Gesellschaft erbrachten IT-Dienstleistungen unterscheiden sich hinsichtlich der Tätigkeitsbereiche und geografisch bestimmter Märkte nicht erheblich voneinander, sodass eine Aufgliederung entfällt. Die Umsatzerlöse werden nahezu vollständig im Inland erzielt, verbleibende Beträge entfallen auf das europäische Ausland sowie Nordamerika. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr TEUR 36), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 14 (im Vorjahr TEUR 23), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 206, im Vorjahr TEUR 19) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 12). 3. Personalaufwand Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 28.274 (im Vorjahr TEUR 28.400). Darin sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 137 (im Vorjahr TEUR 214) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 726 (im Vorjahr TEUR 430) enthalten, welche die fortlaufende Integration der erworbenen Konzernbeteiligungen betreffen. Weitere TEUR 1.957 (im Vorjahr TEUR 3.017), insbesondere für Markenaufbau, Finanzierungs- und Beraterkosten, betreffen Aufwendungen außerhalb des operativen Geschäftsbetriebs. Zudem sind Aufwendungen für Risikovorsorgen im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 137 (im Vorjahr TEUR 160), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 32 (im Vorjahr TEUR 51) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 70 (im Vorjahr TEUR 52) enthalten. 5. Zinserträge und Zinsaufwendungen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen ergeben nach Saldierung mit den Aufwendungen und Erträgen aus Deckungsvermögen einen Ertrag in Höhe von TEUR 18 (im Vorjahr Aufwand von TEUR 9). In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.148 (im Vorjahr TEUR 1.076) enthalten. 6. Abschreibungen auf Finanzanlagen Der Posten betraf im Vorjahr in voller Höhe außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Ertrag aus der Auflösung von passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 784 (im Vorjahr TEUR 913) enthalten. Demgegenüber steht ein Steueraufwand aus der Bildung passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 33 (im Vorjahr TEUR 0) sowie ein Aufwand aus der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 451 (im Vorjahr TEUR 337). Es werden keine Auswirkungen aus dem Mindestbesteuerungsgesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen nach § 274 Abs. 3 Nr. 2 HGB erwartet. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten aus der Vereinnahmung von zweckgebundenen Investitionszuschüssen in Höhe von TEUR 247. Die Zweckbindungsfrist der Zuschüsse endet im Jahr 2025. Die Zuschüsse sind an die Schaffung von Ausbildungs- und Dauerarbeitsplätzen geknüpft. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft, da die am Standort Essen geschaffenen Arbeitsplätze weiterhin aufrechterhalten werden. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.073 die im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen betreffen. Davon bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 2.050, zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von TEUR 1.939 und für einen Zeitraum größer als fünf Jahre in Höhe von TEUR 84. 3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben entfällt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 4. Mitarbeiter Der durchschnittliche Personalbestand der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr bei 302 Mitarbeitern. Davon waren 8 in leitender und 294 in nichtleitender Position beschäftigt. 5. Mitglieder der Geschäftsführung Dr. Ulrich Bannmüller, München - hauptberuflicher Geschäftsführer (CFO) Frank Strecker, Stuttgart - hauptberuflicher Geschäftsführer (CEO) 6. Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
7. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Cloudforce 1 GmbH, München, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist bei der Cloudforce 1 GmbH, München, erhältlich und wird im Unternehmensregister in deutscher Sprache offengelegt. Die Cloudforce 1 GmbH, München, erstellt den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht. Die Skaylink GmbH ist daher gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung zur Erstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. Vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden werden im befreienden Konzernabschluss nicht angewendet. 9. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Schluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen.
München, den 27. März 2024 Dr. Ulrich Bannmüller, Geschäftsführer Frank Strecker, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Skaylink GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Skaylink GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Skaylink GmbH, München, für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 27. März 2024 Deloitte
GmbH
Prof. Dr. Arno Probst, Wirtschaftsprüfer Christian Schnepel, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss des Skaylink GmbH Der von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 27.03.2024 versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft wird festgestellt. Feststellungsdatum: 16.04.2024 |
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