FORLUX GmbH
67mGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Contag seit 28.7.2025 | Vorstandsmitglied |
Vivian Nils Contag seit 28.7.2025 | Vorstandsmitglied |
Kathrin Schrader seit 24.6.2023 | Prokura |
Christian Ranzinger seit 7.12.2015 | Vorstandsmitglied |
Andreas Contag seit 2.10.2012 | Vorstandsmitglied |
Frank Dr. Raspel seit 2.10.2012 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CONTAG AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Unternehmenstätigkeit Als Spezialist für die Herstellung von Leiterplatten-Prototypen im Express-Dienst fertigt die CONTAG AG mit modernstem Produktions-Equipment im 3-Schicht-Betrieb am Standort Berlin. Das Unternehmen zeichnet eine im Branchenvergleich auffallend hohe technologische Leistungsfähigkeit aus, welche in seiner Tiefe und Breite in der Elektronik-Branche geschätzt wird. Den vornehmlich im deutschsprachigen Raum angesiedelten Kunden stehen unsere qualifizierten Mitarbeiter für technologische Fragestellungen 24 Stunden - rund um die Uhr - zur Verfügung. Die optimierte Fertigungsorganisation sowie hohe Prozesssicherheit ermöglicht besonders kurze Lieferzeiten für die Kunden, was auf dem sehr hohem technologischen Niveau seinesgleichen sucht. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1. Entwicklung der Branche Die deutsche Digital- und Elektroindustrie verzeichnete als einzige deutsche Industriebranche im Gesamtjahr 2023 noch ein leichtes Umsatz- und Produktionswachstum (+6,6 %, preisbereinigt +0,4%). Bei den Meldeunternehmen der Leiterplattenhersteller des ZVEI verminderte sich 2023 die Beschäftigung zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um 6 % und die Pro-Kopf-Produktion lag im Jahresdurchschnitt bei TEUR 113,6 (2% unter dem Vorjahresniveau). Die Unternehmen haben zum Jahreswechsel 2023 die Erwartung in der Geschäftsentwicklung der kommenden Monate zu 58 % als gleichbleibend gut bzw. zu 25 % sogar als besser eingeschätzt, was nur geringfügig unter den Aussichten des Vorjahres liegt. Quelle: ZVEI-Fachverband PCB and Electronic; Quartalsstatistik 4.Q. 2023. 2.2. Geschäftsentwicklung Nach dem besonders starken Anstieg in Umsatz und Auftragseingang im Jahr 2021 konnte das höhere Niveau wie im Jahr 2022 auch im Berichtsjahr 2023 bestätigt werden. Auf der Grundlage der Geschäftsentwicklung der ersten Monate des Geschäftsjahres 2023 war das Unternehmen von einer leicht verbesserten Umsatzentwicklung zum Vorjahr ausgegangen. Durch die fehlende konjunkturelle Erholung im Marktumfeld wurden diese Erwartungen nicht bestätigt und die Gesamtleistung der 2. Jahreshälfte lag um 9% hinter der der ersten 6 Monate. Die Ertragsentwicklung ist stabil und liegt wieder auf einem soliden Niveau. Der im Vergleich zur Planung verbesserte EBIT wurde durch die gesunkene Materialeinsatzquote begünstigt. Der Umsatz der Meldeunternehmen des ZVEI ist im Vergleich zum Vorjahr um 8 % gesunken. Das Betriebsergebnis des Jahres 2022 (TEUR 615) wurde in 2023 auf TEUR 1.107 wiederum übertroffen. Bereinigt um eine Bestandskorrektur liegt es auf vergleichbarem Niveau von 2022. Die Personalkosten belaufen sich in Höhe der Erwartungen aufgrund der Auftragsstruktur der Planung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen innerhalb des geplanten Rahmens. Aufgrund der Gesamtleistung, der Rohertragsspanne und gegebenen Kostenstruktur wurde ein EBITDA von TEUR 1.787 erzielt, wodurch neben dem bestehenden Kapitaldienst ausreichend Eigenmittel für geplante Ersatzinvestitionen zur Verfügung standen. 2.3. Investitionen Im Bereich der Maschinen und Anlagen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich Hardware wurden im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 700 investiert. Hierin enthalten sind Maschineninvestitionen in eine CNC Maschine (AOI - Automatische Optische Inspektion) sowie einen Laserdrucker in Höhe von insgesamt TEUR 310. Die Ausgaben für Investitionen in Software, Lizenzen und immaterielle Wirtschaftsgüter betrugen TEUR 93. Die Gesamtinvestitionen des Geschäftsjahres in Sachanlagen einschließlich GWG betrugen TEUR 606 (Vj. TEUR 1.175). 2.4. Finanzierungsmaßnahmen Im Berichtszeitraum wurden durch die Geschäftsbanken Kreditrahmenzusagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.100 zur Verfügung gestellt. Diese trugen im Jahresverlauf ausschließlich Bereitstellungscharakter. Durch Mietkaufvereinbarungen über TEUR 95 bei der Deutsche Leasing AG sowie T€ 286 bei der VR Smart Finanz AG wurden neben den IT-Investitionen in Server und Netzwerktechnik von T€ 73 aus 2022 die im zurückliegenden Jahr getätigten Investitionen in Maschinen und Anlagen in Höhe von insgesamt TEUR 320 anteilig refinanziert. Die Auszahlung der Mietkauffinanzierung über T€ 213,5 erfolgte zum 01.02.2024. Zum Bilanzstichtag bestanden keine weiteren Bankverbindlichkeiten aus zugesagten, kurzfristigen Kontokorrentkrediten bzw. Darlehen. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug im Geschäftsjahr 88 (Vorjahr 89). Zum Geschäftsjahresende waren 87 Mitarbeiter (ohne Vorstand) im Unternehmen tätig. Auszubildende wurden zum Jahresende nicht beschäftigt. 2.5. Darstellung der Lage 2.5.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 447 auf TEUR 8.789 erhöht. Das Anlagevermögen wird mit TEUR 5.293 (Vj. TEUR 5.198) ausgewiesen. Die Anlagenquote reduziert sich leicht auf 60% (Vj. 62%). Zum Vorjahr erhöht sich der Bestand an Vorräten um TEUR 337 auf TEUR 1.891 und beträgt anteilig zur Bilanzsumme 21,5% (Vj. 18,6%). Die Forderungen haben sich um TEUR 182 auf TEUR 867 (Vj. TEUR 685) erhöht. Das stichtagsbezogene Debitorenziel beträgt 29 Tage (Vj. 27 T.). Aufgrund des Jahresüberschusses verbesserte sich das wirtschaftliche Eigenkapital um TEUR 716 auf TEUR 4.984 und beträgt anteilig zur Bilanzsumme 56,7 % (Vj. 55,8%). Zum Bilanzstichtag reduzierte sich das Fremdkapital um TEUR 271 auf TEUR 3.417. Die kurz-, mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten verringerten sich aufgrund der vorgenommenen Kredittilgungen um TEUR 367. Sie werden in Höhe von TEUR 999 (Vj. TEUR 1.366) ausgewiesen und betragen anteilig zur Bilanzsumme 11,4% (Vj. 16,4%). Die mittelfristigen Bankverbindlichkeiten valutieren zum Bilanzstichtag mit TEUR 679 (Vj. TEUR 551) und Bankverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren existieren nicht mehr. (Vj. TEUR 447). 2.5.2. Finanzlage Auf der Grundlage der erfolgreichen Geschäftsentwicklung sowie den bestehenden wechselseitigen Kontokorrent- und Geldmarktzusagen war das Unternehmen jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen fristgerecht und durch Skontozahlung nachzukommen. Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 979 (Vj. TEUR 2.183). Aufgrund der Investitionen in das Anlagevermögen beläuft sich der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit für das Geschäftsjahr auf TEUR -695 (Vj. TEUR -1.251). Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit als Saldo aus den Kreditaufnahmen und - tilgungen beträgt TEUR 367 (Vj. TEUR -576). 2.5.3. Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen bleibt mit TEUR 10.651 (Vj. TEUR 10.766) auf Vorjahresniveau. Aufgrund der im Rahmen der Auftragsstruktur verbesserten Rohertragsspanne verzeichneten die Materialaufwendungen eine Reduktion um TEUR 672 im Vergleich zum Vorjahr, was einen bedeutenden Einfluss auf die Verbesserung des Jahresergebnisses hatte. Die Wareneinsatzquote reduzierte sich demnach auf 15,7% (Vj. 21,8%). Die Personalkosten erhöhten sich zum Vorjahr auf TEUR 5.161 (Vj. TEUR 4.947), wobei der Anstieg um TEUR 214 im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem auf die Auszahlung von Abfindungen sowie die Einstellung fester Mitarbeiter zur Ersetzung von Leiharbeitnehmern und zur Besetzung von vakanten Positionen zurückzuführen ist. Ferner ist die Gewährung des anteiligen Inflationsausgleichs zu berücksichtigen. Die Personalkostenquote erhöhte sich im Verhältnis zur Gesamtleistung auf 48,6% (Vj. 46%). Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter stieg leicht auf TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 113) an. Im Jahresverlauf verzeichneten die Meldeunternehmen des ZVEI im Branchendurchschnitt einen Umsatz von TEUR 113 pro Mitarbeiter (Vorjahr: TEUR 117). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 126 auf TEUR 2.174 (Vj. TEUR 2.299). Somit betragen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 20,4% (Vj. 21,4%) der Gesamtleistung. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich investitionsbedingt zum Vorjahr um TEUR 91 auf TEUR 605 erhöht. Nach der soliden Entwicklung 2022, die zu einem guten Finanzergebnis geführt hat, ist es der Geschäftsleitung gelungen, eine kontinuierliche positive Weiterentwicklung bei gutem Ertrag zu erzielen. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 1.103 (Vj. TEUR 616) und der ausgewiesene Jahresüberschuss beträgt mit TEUR 716 (Vj. TEUR 383) anteilig zur Gesamtleistung 6,7% (Vj. 3,6%). 3. Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung Der europäische Prototypenbedarf für Leiterplatten wird auch zukünftig aufgrund der kurzen Lieferzeiten sowie dem Vertrauen zu den Partnern, insbesondere in sicherheitssensiblen Branchen primär in Europa gedeckt. Leiterplatten in kleineren und mittleren Serien (die für das Unternehmen nur eine untergeordnete Rolle spielen) hingegen sind nur temporär aufgrund der gewünschten Liefersicherheit und -termine wieder nach Europa zurück verlagert worden. Schrumpfende Auftragsbestände insbesondere der Serienhersteller haben in 2023 gezeigt, dass diese preissensiblen Produkte wieder aus kostengünstiger Produktion in Fernost beschafft und somit die europäischen Serienhersteller weiter unter Druck geraten werden. Das Unternehmen investiert weiterhin verstärkt in Messe-, Kongress- und Marketingaktivitäten, welche die Sichtbarkeit als Expresshersteller für Prototypen weiter erhöhen soll. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Zukunftssicherung des Unternehmens ist es, durch nachhaltig gesicherte Prozesse und Strukturen die Bandbreite der technologischen Machbarkeit weiter zu steigern, um hierdurch die von Marktteilnehmern bei der Entwicklung neuer Produkte gestellten qualitativen Anforderungen an Aufbau und feineren Strukturen von Leiterplatten realisieren zu können. Hierauf basiert die Investitionsplanung für das Jahr 2024, welche Maschinen für noch höhere Präzision und qualitative Verbesserungen umfasst und zugleich die bereits hohe Datensicherheit nochmals verbessert. Als Technologiepartner des Marktes sieht das Unternehmen seine Stärke, technologisch anspruchsvolle Leiterplatten in kurzen Lieferzeiten zur Verfügung zu stellen und hierbei im Zuge der Erarbeitung individueller Lösungen aktiv mit den Kunden zusammen zu wirken. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Weiterentwicklung und gesicherte Implementierung von komplexen Produktionsabläufen sowie die fortlaufende Qualifizierung der Mitarbeiter gelegt. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und strategischen Partnern in Forschungsprojekten nimmt einen hohen Stellenwert für das Erkennen künftiger Marktanforderungen und die Mitgestaltung sowie Einführung von Zukunftstechnologien ein. Die öffentliche Forschungsförderung für den Mittelstand verschlechtert sich aktuell durch geringere Fördersätze und steigenden Dokumentationsaufwand. Dennoch will das Unternehmen als Industriepartner weiterhin im Verbund mit Forschungseinrichtungen in Forschungsprojekten aktiv sein. Marktstudien sowie der regelmäßige Austausch mit unseren technologieorientierten Bestands- und Neukunden unterstützen die strategische Ausrichtung im Hinblick auf die Technologieanforderungen des Marktes. Bei der Weiterentwicklung der Fertigungsprozesse sowie bei künftigen Investitionsentscheidungen finden die gewonnenen Erkenntnisse Berücksichtigung. Der in den vergangenen Jahren weiter aufgebaute Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird auf dem Niveau fortgeführt und soll denkbaren temporären Engpässen bei der Beschaffung von Fertigungsmaterial vorbeugen sowie den Kunden schnell verfügbare Prototypen auch in Sondermaterialien ermöglichen. Hierbei sei verwiesen auf die fragiler werdenden Lieferketten, die über den Nahen Osten laufen. Den Kostensteigerungen im Bereich Versorgung (Strom und Gas) wurde durch preisgebundene Lieferverträge sehr vorausschauend bis Ende 2024 entgegengewirkt. Hinsichtlich möglicher Risiken werden aktuell Maßnahmen zur Verbrauchsoptimierung und Energiebeschaffung und auch -erzeugung eingeleitet. Weitere Risiken bestehen in den weltweit politischen Spannungen, welche konjunkturelle Unsicherheiten und globale Rezessionsgefahren erzeugen. Sie können sich hemmend auf die künftige Unternehmensentwicklung auswirken. Darüber hinaus sind durch den bestehenden Protektionismus, auch innerhalb der westlichen Welt, zusätzliche Risiken für das wirtschaftliche Umfeld denkbar. Die dargestellten Chancen und Risiken entsprechen dem derzeitigen Erkenntnisstand, wodurch der Umsatz wie auch das Jahresergebnis in Form von Steigerungen bzw. Minderungen beeinflusst werden können. Sofern der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, bestehen gerade in der Elektronikbranche aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Bedingungen des Euroraumes sowie der sich verändernden Nutzung von Fertigungsleistungen in Asien die allgemeinen Unsicherheiten in den dargestellten Prognosen, wodurch deren Eintrittswahrscheinlichkeit nicht bestimmt werden kann. 4. Ausblick In den ersten 2 Monaten des Berichtsjahres lagen die Auftragseingänge auf dem Niveau des Vorjahres und innerhalb der Normalplanung. Die Gesamtleistung steigerte sich kumuliert bis Ende Februar auf knapp 5% über dem Vorjahreswert. Die Personalkosten erhöhten sich in dem Zeitraum um 3,5% und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5% gegenüber dem Vorjahr. Beeinflusst durch die verbesserte Rohertragsspanne hat sich stichtagsbezogen das EBIT positiv entwickelt. Aufgrund der stabilen Geschäftsentwicklung in den ersten Monaten und der marktseitig bestehenden Nachfrage nach Leiterplatten-Prototypen geht die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass eine Gesamtleistung (Umsatz) um 10,4 Mio. € (Vj. 10,5 Mio. €) erzielt werden kann. Erwartet wird ein EBIT von ca. 2% der Gesamtleistung. Die geplanten Investitionen des Jahres fokussieren auf die weitere Stärkung der IT-Sicherheit sowie Verbesserung der Nachhaltigkeit bei der energetischen Versorgung des Unternehmens. Mit der Fähigkeit den Kunden in kurzen Lieferzeiten Leiterplatten-Prototypen in komplexen Technologien mit hoher Qualität zur Verfügung zu stellen, sieht die Geschäftsleitung das Unternehmen für die Anforderungen des Marktes aktuell sowie mittel- und langfristig gut aufgestellt.
Berlin, den 26.04.2024 gez. Andreas Contag, Vorstandsvorsitzender gez. Christian Ranzinger, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN Die CONTAG AG hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg, Berlin, im Handelsregister Abteilung B unter der Registernummer 144862 B eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% berücksichtigt. Die Bilanzierung der Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung erfolgt entsprechend dem Gutachten der R+V Lebensversicherung AG und erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Rückstellungen für Pensionen wurden entsprechend den nach dem versicherungsmathematischem Gutachten der Compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH, Wiesbaden, ermittelten Werten bilanziert. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit - Method) angewendet. Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden nachfolgende biometrische und ökonomische Annahmen zugrunde gelegt:
Es wurde unterstellt, dass die Renten monatlich in gleicher Höhe gezahlt werden. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem letzten von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren auf Basis des aktuellen Zinsniveaus und des für die Ermittlung des Rechnungszinses vorgeschriebenen Verfahrens bis zum Bilanzstichtag fortentwickelt. Dieser Zinssatz beträgt 1,83%. Der Zinssatz für die Berechnung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre beträgt 1,76%. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Auf die Bilanzierung aktiver latenter Steuern, die sich im Wesentlichen aus der im Vergleich zur Steuerbilanz unterschiedlichen Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen ergeben, wurde in Anwendung des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (siehe Anlage 1.3/I) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen
Angaben und Erläuterungen zum aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung im Zusammenhang mit den Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen
Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 wird eine Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 376.452,47 (Vorjahr: EUR 426.866,60) ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gemäß § 253 Abs. 6 S.1 HGB beträgt EUR 27.094. Der Zuführungsbetrag der Pension setzt sich wie folgt zusammen:
Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, welcher durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert wird, ist aus dem Bankenspiegel (Anlage 1.3/V) ersichtlich. Die Sicherungsarten und Sicherungsformen sind aus der Anlage 1.3/VI mit ihren Erläuterungen zu entnehmen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 266.825,42 (Vorjahr: EUR 102.561,68) enthalten. Personalaufwand Der Unterposten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. EUR 71.926,00 (Vorjahr: EUR 116.217,00). Zinsen und ähnliche AufwendungenDer Posten enthält einen Betrag i.H.v. EUR 42.664,00 (Vorjahr: EUR 41.594,00) aus der Änderung des Diskontierungssatzes und wird in Ausübung des Wahlrechts unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen Grundsteueraufwendungen i. H. v. TEUR 14. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
ErgebnisverwendungDer Vorstand beschließt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat die folgende Ergebnisverwendung: Das Ergebnis 2023 i.H.v. EUR 720.413,63 wird auf neue Rechnung vorgetragen, so dass sich zum 31. Dezember 2023 ein Bilanzgewinn von EUR 4.988.593,43 ergibt. Danach beschließt der Vorstand in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat eine Gewinnausschüttung von EUR 350.000,00. SONSTIGE PFLICHTANGABEN Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Andreas Contag, ausgeübter Beruf: CEO, Kaufmann Christian Ranzinger, ausgeübter Beruf: CTO, Dipl.- Ingenieur (FH) Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Ralf Lang (Vorsitzender), ausgeübter Beruf: Finanzvermittler und betriebswirtschaftlicher Berater Joachim Protz, ausgeübter Beruf: Steuerberater, Wirtschaftsprüfer Bernfried Fleiner, ausgeübter Beruf: Dipl.-Wirtschaftsingenieur Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands nach § 285 Nr. 9a und b HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Aufwandsentschädigung für die Mitglieder des Aufsichtsrates belief sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf TEUR 20. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von EUR 350.000,00 ist eingeteilt in 350.000 Stück Stammaktien zum Nennwert von je EUR 1,00. Es handelt sich um Namensaktien. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (ohne Vorstand und ohne Auszubildende) waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich nach Köpfen beschäftigt:
Im Geschäftsjahr 2023 waren im Unternehmen (ohne Vorstand und Auszubildende) durchschnittlich 88 (Vorjahr: 89) Arbeitnehmer (nach Köpfen) beschäftigt. Ereignisse / Entwicklungen nach dem Bilanzstichtag Die Auswirkungen des seit Anfang 2022 andauernden Ukrainekriegs sowie des seit Ende 2023 andauernden Konflikts im Nahen Osten sind gegenwärtig noch nicht abschließend abschätzbar und könnten weiterhin Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Darüber hinaus sind wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Berlin, den 26. April 2023 gez. Andreas Contag, Vorstandsvorsitzender gez. Christian Ranzinger, Vorstand Bericht des AufsichtsratsAufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 Im Geschäftsjahr 2023 unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig über die aktuellen Aktivitäten und Pläne des Unternehmens durch laufende mündliche Berichterstattung sowie Übersendung der Quartalsunterlagen. Sitzungen des Aufsichtsrates mit dem Vorstand fanden am 15.05.2023, 11.07.2023 und 20.11.2023 statt. Hierin erhielt der Aufsichtsrat Gelegenheit, den Vorstand zu wichtigen Geschäftsvorfällen und strategischen Planungen zu befragen. Soweit gegeben wurden diese dem Aufsichtsrat zur Prüfung und Zustimmung vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand in diesen Angelegenheiten beraten und hat generell Vorstandsentscheidungen im Rahmen der gesetzlichen Aufgabenstellung und der Satzung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand regelmäßig über wichtige Geschäftstätigkeiten, andere berichtspflichtige Vorgänge und Abläufe im Risikomanagement, sowie über jegliche bekannt gewordenen wesentlichen betriebswirtschaftlichen Risiken in Kenntnis gesetzt. Der Aufsichtsrat hat Unterschiede zwischen den aktuellen und den geplanten Aktivitäten der Gesellschaft und deren Gründe detailliert mit dem Vorstand diskutiert. Der Aufsichtsrat überprüfte fortwährend, mindestens quartalsweise auf Basis der erstellten Berichte, wesentliche Kennzahlen im Geschäftsfeld der Gesellschaft, wie Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz, EBIT, Liquidität und war dadurch in der Lage zu bewerten, ob die Geschäftsentwicklung im Wesentlichen im Rahmen der Planungen verläuft. Zwischen den Sitzungsterminen berichtete der Vorstand regelmäßig mündlich sowie mindestens quartalsweise auf der Grundlage entsprechender Auswertungen über die Entwicklung der Ertrags- und Liquiditätslage sowie ergänzende wichtige Maßnahmen im Unternehmen. Zusätzlich wurde der Aufsichtsrat über die sich ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Marktes und dessen mögliche Auswirkungen auf die Unternehmensentwicklung in Kenntnis gesetzt. Dem Aufsichtsrat sind keine einzelnen Geschehnisse oder Transaktionen bekannt, die zu einem größeren Risiko hätten führen können und das Erfordernis für eine Sonderprüfung begründen würden bzw. um an dieser Stelle erwähnt zu werden. Jahresabschluss, Abschlussprüfung Der Wirtschaftsprüfer, die ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, Deutschland, die von der Hauptversammlung gewählt und vom Aufsichtsrat berufen wurde, prüfte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr sowie den Lagebericht des Vorstandes zum 31. Dezember 2023 nach den Vorschriften des HGB und erteilten ihren uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Gesellschaft und den Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr überprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht ordnungsgemäß erstellt wurden. Zustand und Lage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag werden angemessen abgebildet und stehen insgesamt im Einklang mit den dem Aufsichtsrat zum Zwecke der Beaufsichtigung zur Verfügung gestellten Informationen. Die Bilanzierungsregeln gelten nach Auffassung des Aufsichtsrates als angemessen und buchhalterisches Ermessen, wo notwendig, als realistisch. Die externen Wirtschaftsprüfer waren zur Erörterung des Jahresabschlusses bei der Vorbesprechung vom 29.04.2024 anwesend und haben ausführlich über das Ergebnis ihrer Prüfung berichtet und beantworteten Fragen von Mitgliedern des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat diskutierte in der Aufsichtsratssitzung am 29.04.2024 detailliert die Dokumente und Einschätzungen in Gegenwart des Vorstandes und erteilte den Dokumenten seine Zustimmung. Der Aufsichtsrat erklärt hiermit, dass er nach deren Prüfung keine Vorbehalte hinsichtlich der vorgenannten Dokumente hat. Ebenso sieht der Aufsichtsrat keinen Grund, den Bericht der Abschlussprüfer anzuzweifeln. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung kommt der Aufsichtsrat zu dem Resultat, dass keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss zu erheben sind und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Nach § 172 AktG ist der Jahresabschluss somit festgestellt. Der Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr, welcher insbesondere die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz, Bilanzanhang und den Lagebericht des Vorstands beinhaltet, ist entsprechend vorschriftsmäßig aufgestellt und wird gebilligt. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls die vom Vorstand vorgeschlagene Verwendung des Bilanzergebnisses überprüft und empfiehlt den Aktionären von sich aus, den gesamten Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 von EUR 4.983.948,43 in voller Höhe auf das nächste Jahr vorzutragen. Corporate Governance In der Sitzung vom 29.04.2024 haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrates auch über die Reichweite und die Kosten für die Prüfung durch die ECOVIS Audit AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, erkundigt und haben keine Einwände dagegen erhoben. Darüber hinaus haben sie sich über die nichtprüfungsbezogene Arbeit der ECOVIS Audit AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, für die Gesellschaft informiert und kamen zum Ergebnis, dass diese Arbeit vom Umfang und der Vergütung her nicht die Unabhängigkeit der ECOVIS Audit AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, als Abschlussprüfer beeinträchtigte. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich auch versichert, als Aufsichtsräte alleine das Interesse der Gesellschaft im Blick zu behalten und erklärten, bei jeglicher Möglichkeit etwaiger Interessenkollisionen diese Umstände offen zu legen und insoweit erforderlichenfalls keine Stimme im Aufsichtsrat abzugeben. Gleichwohl waren im Berichtszeitraum keine derartigen Abstimmungen zu besorgen. Der Aufsichtsrat bedankt sich herzlichst bei allen Mitarbeitern sowie dem Vorstand der CONTAG AG für die erfolgreiche Arbeit während des Geschäftsjahres.
Berlin, 29.04.2024 Der Aufsichtsrat Gez. Ralf Lang, Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die CONTAG AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CONTAG AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CONTAG AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange • messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 26. April 2024 ECOVIS
Audit AG
gez. Dipl.-Fin.wirt Andreas Frericks, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
16 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Malerei- und Lackiergewerbe
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Herstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen
Lackieren von Kraftwagen
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen