H e x a l Aktiengesellschaft
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Weigold seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Sarah Kristin, geb. Gutzeit Gutzeit-Stewen seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Daniel Anton Karrer seit 19.11.2024 | Geschäftsführer |
Klaus Neumayer seit 3.4.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sandoz Group AG | 100.00% |
Sandoz AG | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sandoz International GmbHHolzkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231 Das Unternehmen Sandoz International GmbH 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.3 Wesentliche Geschäftsvorfälle 2.4 Ertrags- und Finanzlage 2.5 Vermögenslage 2.6 Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren 2.7 Gesamtaussage der Geschäftsführung 3 Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1 Risikobericht 3.1.1 Risikomanagementsystem 3.1.2 Bedeutsame Risiken 3.1.3 Gesamtbild zur Risikolage 3.2 Chancenbericht 3.2.1 Externe Chancen 3.2.2 Strategische und organisatorische Chancen 3.3 Prognosebericht 3.3.1 Ausblick für die Weltwirtschaft 3.3.2 Ausblick für die Gesellschaft Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Statistisches Bundesamt Tabelle 2: Verkürzte GuV Tabelle 3: Cash-Flow Tabelle 4: Finanzielle Leistungsindikatoren Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Risiko-Ampelfunktion Abkürzungsverzeichnis
1 Das Unternehmen Sandoz International GmbH Die Sandoz International GmbH mit Sitz in Holzkirchen, Landkreis Miesbach, ist eine globale Managementgesellschaft der Sandoz Gruppe. Sie wurde im Jahr 2005 nach der Akquisition der Hexal-Gruppe am Standort Holzkirchen gegründet. Das gesamte Stammkapital wird zu 100% von der Sandoz AG, Basel, Schweiz gehalten. Die Sandoz Group AG bezieht als oberstes Mutterunternehmen, die Sandoz International in deren Konzernabschluss ein. Der Konzernabschluss der Sandoz Group AG ist auf der Unternehmenshomepage abrufbar. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von betriebswirtschaftlichen, technischen und beratenden Dienstleistungen an Unternehmen der Sandoz-Gruppe. Um die Steuerungs- und Servicefunktionen sowie die vereinbarten Managementdienstleistungen zu erbringen, bedient sich die Gesellschaft eigener Mitarbeiter und externer Beratungsgesellschaften. Sämtliche Aufwendungen der Gesellschaft werden innerhalb des Konzerns weiterbelastet. Mit der Sandoz Deutschland GmbH besteht eine Vereinbarung über die Durchführung eines konzerninternen Liquiditätsausgleichs (Cash-Pooling). Zwischen der Hexal AG und der Gesellschaft wurden Verträge geschlossen zur Bereitstellung der allgemeinen Infrastruktur, wie Räumlichkeiten der Hexal AG für die Sandoz International GmbH und anderen Dienstleistungen. Forschung und Entwicklung Die Sandoz International GmbH unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung zur Entwicklung von Produkten. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Tabelle 1: Statistisches Bundesamt Die deutsche Wirtschaft tritt seit Jahresbeginn auf der Stelle. Zwar haben im Verlauf des Jahres die Inflationsrate nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus, auch weil ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen auch keine Impulse. Die Produktion in der chemischen Industrie ist auf dem niedrigen Niveau, auf das sie Ende des Jahres 2022 im Zuge der Energiekrise gedrosselt wurde. Der dortige Stellenabbau deutet an, dass trotz der mittlerweile wieder gesunkenen Gas- und Strompreise für industrielle Großabnehmer ein struktureller Wandel eingesetzt hat, im Zuge dessen Teile der energieintensiven Produktion an andere Standorte verlagert worden sind. Insgesamt kühlte sich damit die Konjunktur seit Jahresbeginn spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus. Für das Gesamtjahr 2023 ist ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3% zu verzeichnen. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielen jedoch für unser Unternehmen eine geringere Rolle als die branchenbezogenen bzw. regulatorischen Rahmenbedingungen und die Bevölkerungsentwicklung. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Sandoz International GmbH ist eine globale Management Gesellschaft der Division Sandoz. Hauptaufgaben und Verantwortlichkeiten sind Management Support Functions und spezifische begrenzte Dienstleistungen von geschäftlichem, technischem und beratendem Charakter. Abgesehen von Managementfunktionen übt die Gesellschaft keine eigenen Entwicklungs- oder Forschungsaktivitäten, keine Produktionsaktivitäten und auch keine kommerziellen Operationen aus. Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den ausgeübten Tätigkeiten entstehen, gehen zu Lasten des Begünstigten - Unternehmen der Sandoz Gruppe. Die Verrechnung der Aufwendungen erfolgt auf der Grundlage der jeweiligen relevanten Allokationsmethodik, die durch die vertraglichen Vereinbarungen unterstützt wird. Für das Jahr 2023 wurden für die Sandoz International GmbH konstante Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge sowie ein konstantes EBIT erwartet. Da sich keine wesentlichen Sondereffekte oder Änderungen im Geschäftsmodell 2023 ergaben ist dies in Bezug auf die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge auch weitestgehend so eingetroffen. Die Summe aus Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge ging von €166,7 Mio. auf € 165,7 Mio. zurück. Das EBIT 2023 sank allerdings auf € 2,1 Mio. (Vorjahr: € 6,2 Mio.). Damit liegt das EBIT für 2023 unter der erwarteten Größenordnung. 2.3 Wesentliche Geschäftsvorfälle Am 4. Oktober 2023 wurde die Abspaltung der Sandoz von der Novartis mit dem eigenständigen Börsengang in der Schweiz vollzogen. Damit wurde auch das komplexe Projekt der Ausgliederung in Deutschland abgeschlossen, auch wenn es in einigen Bereichen auf absehbare Zeit weiterhin Dienstleistungsvereinbarungen gibt. Dazu gehören neben Entwicklung und Produktion auch der IT-Bereich. Der Spin-Off hat für die Sandoz International keine Änderung des Geschäftsmodells gebracht da die Sandoz International bereits vor Spin-Off ihr wesentliches Geschäftsfeld innerhalb der Sandoz Division hatte. Konzernverrechnungen finden seit der Novartis Abspaltung ausschließlich mit Sandoz Firmen statt. 2.4 Ertrags- und Finanzlage Die Sandoz International GmbH generiert Umsatzerlöse mit in- und ausländischen Sandoz-Konzerngesellschaften. In der folgenden Tabelle handelt es sich um eine verkürzte Darstellung der GuV:
Tabelle 2: Verkürzte GuV Das Jahresergebnis 2023 liegt mit € 2,8 um € 2,6 Mio. unter dem Vorjahr. Dies liegt an den höheren Personalkosten, aufgrund von temporären Schwankungen in der Anwendungen unterschiedlicher Rechnungslegungsvorschriften, die das Ergebnis beeinflusst haben. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit € 4,8 Mio. um € 4,8 Mio. unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: € 9,6 Mio.). Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die geringeren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres in Höhe von € 5,5 Mio. sowie der Erhöhung der periodenfremden Erträge in Höhe von € 0,8 Mio. zurückzuführen. Die Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge betragen im Jahr 2023 zusammen € 165,7 Mio. (Vorjahr: € 166,7 Mio.) Der größte Anteil der Aufwandsweiterbelastungen hiervon entfällt auf die Sandoz AG in Basel und die Hexal AG, welchen im Wesentlichen Management- und Beratungsleistungen berechnet wurden. Im Jahr 2023 betragen die Materialaufwendungen € 55,9 Mio. (Vorjahr: € 60,7 Mio.). Diese Minderung ist insbesondere geprägt von den um € 6,2 Mio. geringeren Aufwand für Beratung und Service, den geringeren Aufwand für fremde Dienste um € 0,9 Mio., den höheren Aufwand bei Reisen und Tagungen um € 1,0 Mio., dem höheren Aufwand bei Marktforschung und Werbekosten um € 1,1 Mio. sowie den um € 0,3 Mio. höheren Aufwand für Sonstige Dienste im Jahr 2023. Die Personalaufwendungen sind im Berichtsjahr um € 9,0 Mio. auf € 105,8 Mio. (Vorjahr: € 96,8 Mio.) gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Aufwendungen für Löhne und Gehälter € 1,6 Mio., sowie den sozialen Abgaben € 0,6 Mio. und aus der Erhöhung der Aufwendungen für Boni um € 5,2 Mio., sowie der Erhöhung für Abfindungen € 2,7 Mio. und den geringeren übrigen Personalaufwendungen in Höhe von € 1,1 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 1,9 Mio. (Vorjahr: € 3,1 Mio.) mindern sich um € 1,2 Mio., insbesondere resultierend aus geringeren Kosten für Sonstige Verwaltungskosten inklusive Schulungen in Höhe von € 1,1 Mio. Hieraus ergibt sich insgesamt ein operatives Ergebnis (EBIT) von € 2,1 Mio. (Vorjahr: € 6,2 Mio.). Die Steuern von Einkommen und Ertrag haben sich im Geschäftsjahr 2023 um € 0,1 Mio. verringert und weisen im Jahr 2023 einen Aufwandssaldo in Höhe von € 0,6 Mio. auf (Vorjahr: Aufwand in Höhe von € 0,7 Mio.), der überwiegend den Veranlagungszeitraum 2023 betrifft. Investitionen Im Jahr 2023 wurden keine Einzelinvestitionen vorgenommen. Liquidität Der Cash-Flow der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Tabelle 3: Cash Flow Die Gesellschaft betreibt eine rollierende Liquiditätsplanung und ist in den Cash-Pool des Sandoz Konzerns eingebunden. Dadurch ist die jederzeitige Liquiditätsversorgung der Gesellschaft in Verbindung mit der Liquiditätsplanung sichergestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von € 2,7 Mio. erzielt (Vorjahr € -40,3 Mio.). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt € 3,0 Mio. (im Vorjahr Mittelzufluss in Höhe 40,7 Mio.) und betrifft den Mittelzufluss im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling sowie den Mittelabfluss durch Auszahlungen an Unternehmenseigner (Share Based Payments). 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Sandoz International GmbH sank im Geschäftsjahr 2023 um 5,87% auf € 75,2 Mio. (Vorjahr: € 79,9 Mio.). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen € 61,4 Mio. (Vorjahr: € 66,7 Mio.) bzw. 81,6% der Bilanzsumme (Vorjahr: 83,4%). Die Gesellschaft nimmt am deutschlandweit durchgeführten Cash-Pooling der Sandoz Deutschland (vormals Novartis Deutschland GmbH) teil. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Cash-Pooling sind von € 46,6 Mio. auf € 35,8 Mio. gesunken, bzw. betrugen 47,6 % (Vorjahr: 58,3%) der Bilanzsumme. Der im Vergleich zum Vorjahr geringere Ausgleich von Intercompany Forderungen in Höhe von insgesamt € 111 Mio. (Vorjahr: € 114 Mio.) sowie geringere Zahlungen für den Personalbereich in Höhe von € 60 Mio. (Vorjahr: € 82 Mio.) wirkten sich mindernd auf die Cash Pool Forderungen aus. Der Ausgleich von Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von € 34 Mio. (Vorjahr: € 79 Mio.) wirkte gegenläufig. Gegenüber der Muttergesellschaft Sandoz AG, Basel, Schweiz, bestehen zum 31. Dezember 2023 Forderungen von € 18,0 Mio. (Vorjahr: € 11,4 Mio.). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Berichtsjahr um € 0,2 Mio. auf € 11,9 Mio. angestiegen. Dies liegt hauptsächlich an höheren Vorauszahlungen gegenüber Dritten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist von € 1,5 Mio. auf € 1,9 Mio. gestiegen. Dies resultiert aus höheren Abschlagszahlungen für die betriebliche Altersvorsorge. Das Eigenkapital ist mit € 21,0 Mio. um € 2,8 Mio. höher als im Vorjahr, was auf den Jahresüberschuss zurückzuführen ist. Die Eigenkapital-Quote hat sich um 5,1 Prozentpunkte auf 28,0 % erhöht (Vorjahr 22,8%). Die Rückstellungen für Steuern stiegen von € 3,6 Mio. im Vorjahr um € 0,3 Mio. auf € 3,9 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die Zuführung für die Gewerbesteuer des laufenden Jahres zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich von € 33,1 Mio. auf € 25,3 Mio. gemindert. Dies liegt hauptsächlich an dem Rückgang der Rückstellung für Share Based Payments in Höhe von € 12,6 Mio., der im Wesentlichen durch die Auflösung von Rückstellungen durch den Spin off bedingt ist, sowie der Erhöhung der Rückstellung für Abfindungen und Boni in Höhe von € 5,4 Mio. Darüber hinaus wurde eine Rückstellung für Equity Tax in Höhe von € 0,5 Mio. verbraucht. Equity Tax ist die von der Gesellschaft zu übernehmende Einkommensteuer einzelner Mitarbeiter für Aktienzusagen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag von € 14,2 Mio. auf € 12,8 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von € 3,0 Mio. auf € 0,2 Mio. gesunken. Die höchsten Verbindlichkeiten weist die Sandoz International GmbH gegenüber der Sandoz Pharmaceuticals Ljubljana in Höhe von € 0,1 Mio. (Vorjahr: Novartis Pharma AG, Basel € 1,7 Mio.) aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um € 4,1 Mio. auf € 8,1 Mio. gestiegen, was insbesondere auf höhere Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (€ 4,3 Mio.) und eine Senkung der Verbindlichkeiten aus betrieblicher Altersvorsorge aus nicht abgeführten Arbeitnehmeranteilen für das laufende Jahr um € 0,7 Mio. und der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus der Aktienzahlungen um € 0,5 Mio. zurückzuführen ist. Personal- und Sozialbereich Der durchschnittliche Personalbestand im Jahr 2023 betrug 450 (Vorjahr: 420) Mitarbeiter. Hinsichtlich der Angaben zu der Frauenquote verweisen wir auf die folgende Internetseite: Frauenanteil bei Sandoz | Germany: Corporate Site 2.6 Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge, das EBIT sowie das EBIT im Verhältnis zu der Summe aus den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Erträgen. Die finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
Tabelle 5: Finanzielle Leistungsindikatoren Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, die für die Steuerung der Sandoz International GmbH relevant wären, existieren nicht. 2.7 Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Geschäftsentwicklung beurteilen wir insgesamt als stabil. Wir gehen davon aus, dass die Sandoz International GmbH auch im Jahr 2024 eine Management Gesellschaft der Sandoz Gruppe bleibt. Folglich wird eine positive Entwicklung des Unternehmens für die kommenden Jahre erwartet, da die Weiterverrechnung von entstandenen Aufwendungen für Management Dienstleistungen vertraglich abgesichert ist. 3 Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 3.1 Risikobericht 3.1.1 Risikomanagementsystem Zur systematischen Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken hat die Sandoz Gruppe ein standardisiertes Risikomanagementsystem implementiert. Unter Risiken werden künftige Entwicklungen verstanden, die zu einer negativen Abweichung von den Planwerten im Folgejahr führen können. Die Sandoz International hat als globale Managementfirma ein anderes Risikoprofil als eine aktive Vertriebsgesellschaft oder eine Produktionsgesellschaft. Die Erfassung der Risiken findet jährlich zum Jahresende statt. Halbjährlich findet eine Aktualisierung der essenziellen Risiken statt. Ad hoc Meldungen über neu auftretende Risiken oder signifikante Änderungen zu bestehenden Risiken erfolgen ganzjährig. Die Erfassung der Risiken berücksichtigt einen Beobachtungszeitraum von einem Jahr und erfolgt unter Berücksichtigung bestimmter Schwellenwerte sowohl brutto, d. h. vor Gegenmaßnahmen als auch netto, d. h. nach Gegenmaßnahmen. Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter für das Unternehmen aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen mittels einer Ampelfunktion in vier Risikokategorien dargestellt (rot = "sehr hoch", orange = "hoch", hellgrün = "mittel" oder grün = "gering")
Abbildung 1: Risiko-Ampelfunktion Das daraus entwickelte Risikoportfolio ist ein wesentliches Element des Managementsystems. Ergänzend hierzu sollen im Rahmen der Planungs- und Analyse-Prozesse bestehende Chancen und deren Ergebnispotential erkannt und genutzt werden. Weitere Maßnahmen zur Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken sind:
Der Sandoz-Konzern führt außerdem ein umfassendes und sehr effektives internes Kontrollsystem, das das Risiko einer fehlerhaften Darstellung der Jahresabschlüsse minimiert. Die internen Kontrollen sind fester Bestandteil des rechnungslegungsbezogenen Betriebsablaufs. Die Funktionsfähigkeit der Kontrollen wird regelmäßig durch ein internes Management Assessment sichergestellt, sowie durch externe Prüfer getestet. Die Kontrollen erfüllen die rechtlichen Anforderungen in allen Belangen. Das Sandoz Financial Control Framework (SFCF) ist ein weltweit eingesetztes, Sandoz konzerninternes Regelwerk, das die Richtlinien von SOX auf wesentlich mehr Geschäftsprozesse ausweitet. Der Sandoz-Konzern verfügt damit über ein leistungsstarkes Unternehmensführungs- und -kontrollsystem. 3.1.2 Bedeutsame Risiken Datenschutz Im Bereich Datenschutz sehen wir ein generelles Risiko, dass potentielle Datenschutzverletzungen zu rechtlichen Konsequenzen/Geldstrafen führen könnten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als "sehr gering" ein. Die finanziellen Auswirkungen schätzen wir als "mittel" ein. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" (Vorjahr: "mittel") eingestuft. Die Änderung der Risikokategorisierung zum Vorjahr, ergibt sich aus der Anpassung der Skalierung nach Abspaltung von Novartis. Kurzfristige Nicht-Verfügbarkeit von Daten/Systemen Die Zunahme von Cyberangriffen auf industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme erfordert eine verstärkte Cybersicherheit. Diesen Risiken begegnen wir durch konzernweit einheitliche Prozesse für die Planung, das Management und die Auditierung von IT-Projekten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken, die aufgrund der komplexen internen IT-Infrastruktur entstehen können, werden als "hoch" eingestuft. Die möglichen finanziellen Auswirkungen werden als "sehr hoch" eingestuft. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "hoch" eingestuft (Vorjahr: hoch). Die Einstufung des IT-Risikos richtet sich nach der Risikobewertung der Sandoz Gruppe, da dieses Risiko auf Konzernebene gesteuert wird. 3.1.3 Gesamtbild zur Risikolage Die Sandoz International GmbH hat Ihre Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass diese zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken geeignet sind, die die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen finanziellen Auswirkung der ermittelten Risiken und auf Basis der Erkenntnisse der operativen Planung werden zum heutigen Zeitpunkt keine gravierenden Risiken für die zukünftige Entwicklung festgestellt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 3.2 Chancenbericht 3.2.1 Externe Chancen Aufgrund der Besonderheit des Gesundheitsmarktes und der Arzneimittelentwicklung verstehen wir Chancen als Potential, die im Wesentlichen über einen Prognosezeitraum von über einem Jahr hinausreichen. Daher sind Chancen unserer Einschätzung nach quantitativ nicht genau prognostizierbar. Die Pandemie hat schmerzlich vor Augen geführt, wie die Belieferung lebenswichtiger Arzneimittel von Drittländern abhängig ist und wie vulnerabel die Lieferketten durch Konzentrationsprozesse vor allem auf Wirkstoffebene geworden sind. Hieraus leiten sich aktuell weitere umfassende politische und gesetzgeberische Initiativen auf europäischer und nationaler Ebene ab, die u.a. zum Ziel haben, diese Abhängigkeiten zu reduzieren sowie Resilienz in der Produktion und den Lieferketten durch Diversifizierung und - wo sinnvoll und versorgungskritisch - auch Rückverlagerung von Produktions-Infrastruktur in die EU wieder zu stärken. Durch Mehrpartnermodelle und Vergabekriterien, die neben dem günstigsten Preis eine Incentivierung für Aspekte wie Nachhaltigkeit, Produktionsresilienz, Sozialstandards oder Standorte ermöglichen, können zukünftig auch in Ausschreibungen wieder Präparate wettbewerbsfähig werden, die heute aufgrund der Kostenstrukturen in der EU/in Deutschland faktisch nicht konkurrenzfähig sind. Mit der verbindlichen Einführung der elektronischen Verschreibung (eRx) zum 01. Januar 2024, der elektronischen Patientenakte und einer verpflichtenden Nutzung der Telematikinfrastruktur zum digitalen Datenaustausch zwischen Leistungserbringern bereits seit 2022 eröffnen sich ebenfalls neue Markt- und Kundenpotentiale sowie neuartige Geschäftsmodelle im digitalen Patientendatenmanagement für alle Akteure. 3.2.2 Strategische und organisatorische Chancen Langfristig werden sich jene Anbieter erfolgreich behaupten können, die über internationale Präsenz sowie eine konkurrenzfähige Kosten- und Vertriebsstruktur verfügen. Denn auch in der Zukunft wird der Generika- und Biosimilarmarkt generell unter hohem Preis- und Kostendruck stehen, der sowohl durch das Gesundheitssystem als auch die Marktkonkurrenz bedingt ist. Zuletzt wurden viele neue Gesetze verabschiedet, die eine hohe Kostenwirksamkeit für die GKV bedingen (Versichertenentlastung, Pflegestärkung, Krankenhausfinanzierung, Pandemiegesetzgebung etc.). Dies wird auch zukünftig zu berücksichtigen sein. Auch Regulationen und Gesetze von der europäischen Ebene nehmen zunehmend Einfluss auf die Rahmenbedingungen der Vermarktung von Arzneimitteln in den einzelnen Ländern und müssen stärker monitoriert und lobbyiert werden (Pharmagesetzgebung, Abwassergesetzgebung, europäische Verordnungen zu F-Gasen, PFAS etc.). Eine gut gefüllte Produkt-Pipeline ist eine wesentliche Voraussetzung für den Markterfolg, um erodierende Margen auf dem Altportfolio und Regulationsdruck zu (über)kompensieren. Speziell im Biosimilar-Segment ergeben sich langfristig trotz der erwarteten regulatorischen Veränderungen weiter Chancen für Hexal, da für Biosimilars ein hoher Entwicklungsaufwand notwendig ist, welcher nur für globale Unternehmen wie Sandoz/Hexal mit entsprechenden Ressourcen und Know-how finanziell und technologisch zu stemmen ist. 3.3 Prognosebericht 3.3.1 Ausblick für die Weltwirtschaft Laut ifo Institut steckt die deutsche Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2024 in der Rezession fest, denn der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar 2024 weiter gefallen. Unsicherheiten gehen von der deutschen Wirtschafts- und Finanzpolitik und den aktuellen, geopolitischen Spannungen (insbesondere Ukrainekrieg und Nahostkonflikt) aus. Diese Unsicherheiten manifestieren sich momentan in nationalen Streiks und globalen Lieferkettenbehinderungen. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 wird eine Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland prognostiziert. Laut ifo Institut sind die Weichen für die deutsche Wirtschaft auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist hoch. Damit kehrt Kaufkraft zurück, und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein, und im Frühsommer 2024 dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und zu den Konjunkturtreibern werden. Für das Gesamtjahr 2023 ist ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3% zu verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2024 wird laut dem ifo Institut im ersten Quartal um weitere 0,2% zurückgehen. Für das gesamte Jahr 2024 wird mit einem Wachstum von 0,7% gerechnet. Im Jahr 2025 dürfte sich die Konjunktur dann normalisieren und das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 % zulegen. 3.3.2 Ausblick für die Gesellschaft Obwohl Sandoz International ein Teil des Sandoz Konzerns ist, ist die Sandoz International GmbH nicht über einen Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft verbunden. Sie ist auch nicht Teil einer umsatzsteuerlichen oder ertragssteuerlichen Organschaft. Deshalb kann die Gesellschaft grundsätzlich selbständig agieren und flexibel auf Veränderungen innerhalb bzw. außerhalb der Sandoz Gruppe reagieren. Für das Jahr 2024 werden keine Veränderungen im Geschäftsmodell der Sandoz International erwartet. Die Kosten der Sandoz International GmbH werden vollständig an die von den Leistungen der Gesellschaft profitierenden Konzerngesellschaften weiterbelastet und damit wird weiterhin das Erwirtschaften konstanter Umsatzerlöse bzw. betrieblicher Erträge sichergestellt. Dementsprechend erwartet die Gesellschaft Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge auf Vorjahresniveau sowie ein konstantes EBIT und eine stabile EBIT-Marge, da sämtliche Kostenbestandteile innerhalb der Sandoz Gruppe weiterbelastet werden. Die Margenstabilität ist im IFRS jedoch deutlicher ausgeprägt als in der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Dies ist darin begründet, dass die konzerninternen Leistungsverrechnungen auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) basieren. Unterschiedliche Bewertungsmethoden bzw. -zeitpunkte in der handelsrechtlichen Rechnungslegung führen zu einer volatileren HGB-EBIT-Marge im Vergleich zur IFRS-EBIT-Marge. Dabei handelt es sich jedoch naturgemäß lediglich um temporäre Schwankungen aufgrund der Anwendung unterschiedlicher Rechnungslegungsvorschriften, die sich im Zeitablauf ausgleichen werden.
Holzkirchen, den 10. Juni 2024 Peter Karg, Geschäftsführer Klaus Neumayer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Sandoz International GmbH, Holzkirchen, wurde nach den rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 157536 eingetragen. Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über 3 bis 13 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 1. Januar 2008 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150 bis EUR 1.000 betragen, werden in einem Sammelposten, verteilt auf fünf Jahre, gleichmäßig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 410 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 1. Januar 2018 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 800 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum jeweiligen Mittelkurs am Tag der Entstehung bewertet. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt gemäß § 256 a HGB. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet; langfristige nach dem Realisations- und Imparitätsprinzip. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit folgenden Parametern ermittelt: Die Abzinsung erfolgt bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83% (Vorjahr 1,78%). Dynamik der anrechenbaren Bezüge 3,0%, Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung 3,0%, Anpassung der laufenden Renten 2,25%. Der Marktzinssatz ergibt sich aufgrund des bewerteten Personenstandes aus dem HGB und den entsprechenden Erläuterungen laut Gutachten. Die anderen Prozentsätze sind keine Zinsen, sondern Trendannahmen für die zukünftige jährliche Steigerung der Einkommen, Beitragsbemessungsgrenzen und lautenden Rentenzahlungen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bei Abschlusserstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen. Die langfristigen Rückstellungen wurden entsprechend § 253 Abs 2 HGB abgezinst. Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungen werden zum Zeitpunkt der rechtsverbindlichen Zusage mit dem beizulegenden Wert bei Gewährung angesetzt. Dieser bestimmt sich in Abhängigkeit der jeweiligen Vereinbarungen nach dem jeweiligen Kurs bei Gewährung bzw. den zukünftig erwarteten Dividendenzahlungen. Im Falle von Änderungen der Ausübungsbedingungen wird eine Anpassung der Bewertung an den in diesem Zeitpunkt beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Es erfolgt eine Abzinsung in Abhängigkeit der Restlaufzeit Rückstellungen für Sonderzahlungen an Mitarbeiter werden auf Basis der erwarteten individuellen Zielerreichung sowie der geschäftlichen Entwicklung gebildet. Die Rückstellung für Dienstjubiläen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertet. Der Berechnung der Rückstellung für Dienstjubiläen liegt ein Rechnungszins von 1,75% (Vorjahr 1,45%) zugrunde. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurde mit 3,0% und die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen mit 3,0% bei der Bewertung angenommen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive latente Steuern beruhen auf unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Rückstellungen. Passive latente Steuern ergeben sich aus Unterschieden der Fremdwährungsumrechnung in der Handels- und Steuerbilanz. Geringfügige latente Steuern ergeben sich ferner aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden in der Handels- und Steuerbilanz beim Sachanlagevermögen. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 27,03%. Auf die Aktivierung des aus der Verrechnung der aktiven und passiven latenten Steuern resultierenden Aktivüberhangs wird durch Nichtausübung des Wahlrechts gemäß § 274 HGB verzichtet. Die Umsätze aus den erbrachten internen Dienstleistungen werden gemäß der Leistungserbringung abgerechnet. 2) Bilanzerläuterungen a) Anlagevermögen Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 61.380 handelt es sich um Ansprüche aus Aufwandsweiterbelastungen für erbrachte Dienstleistungen an Gesellschaften der Sandoz-Gruppe (TEUR 25.516.; Vorjahr: TEUR 19.843), Darin enthalten sind Forderungen gegenüber der Sandoz AG Basel in Höhe von TEUR 18.044 (Vorjahr: TEUR 11.362), und Forderungen gegenüber der Hexal AG in Höhe von TEUR 7.095. Es handelt es sich um Forderungen aus Aufwandsweiterbelastungen für Management- und Beratungsleistungen. Diese betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Außerdem bestehen noch Forderungen aus dem Cash Pool gegenüber Sandoz Deutschland (vormals Novartis Deutschland GmbH) in Höhe von TEUR 35.805 und Forderungen gegenüber den ausländischen verbundenen Unternehmen Sandoz Pharmaceutical in Ljubljana TEUR 377 und Sandoz Canada TEUR 60. Von den Forderungen in Höhe von TEUR 61.380 und den sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11.939 gegenüber Dritten, weisen Forderungen in Höhe von TEUR 61.380 und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 5.472 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6.467 weisen eine Restlaufzeit in Höhe von mehr als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten keine überfällige Position. c) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die periodengerechte Abgrenzung von Personalaufwand (TEUR 1.915; Vorjahr: TEUR 1.509). Die Erhöhung des Postens auf TEUR 1.915 um TEUR 406, resultiert im Wesentlichen aus der Vorauszahlung gegenüber Dritten. d) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Sandoz International GmbH beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 100 und ist voll einbezahlt. Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100 % von der Sandoz AG, Basel, Schweiz, gehalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.798 auf neue Rechnung vorzutragen. e) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.915 (Vorjahr: 3.893) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 22 erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf Aufzinsungseffekte zurückzuführen. Darüber hinaus bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.062. f) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 25.257 (Vorjahr: TEUR 33.076) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Sonderzahlungen an Mitarbeiter sowie für Abfindungen, Urlaubsansprüche, aktienbasierte Vergütungen und Jubiläumszuwendungen. (absteigend nach Betrag sortiert) g) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 12.761; Vorjahr: TEUR 14.158) beinhalten im Wesentlichen Beratungsdienstleistungen und Werbekosten. Hier haben sich allgemein die Verbindlichkeiten für Dienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr verringert. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von betriebswirtschaftlichen, technischen und beratenden Dienstleistungen an Unternehmen der Sandoz-Gruppe, soweit solche keiner besonderen gesetzlichen oder behördlichen Erlaubnis bedürfen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Aufwandsweiterbelastungen belaufen sich auf TEUR 244 (Vorjahr: TEUR 2.952), und betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber deutschen Konzerngesellschaften bestehen zum 31.12.2023 Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 668). h) Haftungsverhältnisse Im Berichtsjahr bestanden keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten. 3) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse
Bei den Umsatzerlösen handelt es sich ausschließlich um Erträge aus Dienstleistungen, die seitens der Sandoz International GmbH in der Funktion einer konzerninternen Management- und Beratungsgesellschaft für verbundene Unternehmen erbracht werden. Die zu erbringenden Dienstleistungen sind in Service-Verträgen geregelt. Die Leistungen umfassen die Erbringung von betriebswirtschaftlichen, technischen und beratenden Dienstleistungen an Unternehmen der Sandoz/Novartis-Gruppe, soweit solche keiner besonderen gesetzlichen oder behördlichen Erlaubnis bedürfen. Hierzu zählen unter anderem Tätigkeiten sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit Trademark Services, Regional Office Unterstützungen, Novartis Technical Operations-Dienstleistungen, Novartis Social Business und Global Franchises Services. b) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 4.756 setzen sich im Wesentlichen aus den Erträgen aus der Auflösung für die Restrukturierungsprogramme D&R in Höhe von TEUR 2, der Auflösung von Rückstellungen aus 2022 in Höhe von TEUR 218, den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 2.924, der Verrechnung von Weiterbelastungen von Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 315, sowie aus den Erträgen aus der Auflösung von Abgrenzungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 827, sowie aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 472 zusammen. Die Erträge aus der Abgrenzung für ausstehende Rechnungen lassen sich unterteilen in Aufwendungen für Tagungen in Höhe von TEUR 328, für Beratungskosten in Höhe von TEUR 228, für Marktforschung in Höhe von TEUR 83 und für sonstige Aufwendungen in Höhe von TEUR 188. c) Materialaufwand
d) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die Veränderung der Kosten für Sonstige Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Es sind keine periodenfremden Aufwendungen im Berichtszeitraum angefallen. e) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag weist im Geschäftsjahr 2023 einen Saldo von TEUR 600 aus. Der Aufwand betrifft überwiegend den Veranlagungszeitraum 2023, sowie Anpassungen der Vorjahre im Zuge der Veranlagung für 2021. Die Aufwendungen aus sonstigen Steuern belaufen sich auf TEUR 24 (Vorjahr TEUR 6). 4) Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen ausschließlich gegenüber Dritten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 510. b) Abschlussprüferhonorare Die Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 47). c) Ausschüttungssperre Der ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich insgesamt auf TEUR 63 und ist allein auf den Unterschiedsbetrag zwischen der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbewertung nach § 253 Abs. 6 HGB zurückzuführen. d) Arbeitnehmer Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 450 (Vorjahr: 420 Personen) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 435 Angestellte (Vorjahr: 374 Personen) sowie 15 leitende Mitarbeiter (Vorjahr: 46 Personen). e) Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
f) Steuerliche Verhältnisse Die Gesellschaft wird beim Finanzamt Miesbach unter der Steuernummer 139/115/60369 geführt. Mit Schreiben vom 15.06.2020 hat das Finanzamt Miesbach eine steuerliche Außenprüfung für die Veranlagungszeiträume 2015-2018 angeordnet. Im Berichtszeitraum wurde die Prüfung weiter fortgesetzt und dauerte zum Prüfungszeitpunkt noch an. g) Konzernzugehörigkeit Die Sandoz International GmbH, Holzkirchen, ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Sandoz AG, Basel, Schweiz. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Sandoz Group AG, Basel, Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und in Basel offenlegt (abrufbar auf www.investors.sandoz.com/financials). Dies ist gleichzeitig auch der kleinste Konsolidierungskreis. h) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.
Holzkirchen, den 10. Juni 2024 Peter Karg, Geschäftsführer Klaus Neumayer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sandoz International GmbH, Holzkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sandoz International GmbH, Holzkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sandoz International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), auf die im Lagebericht Bezug genommen wird, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), auf die im Lagebericht Bezug genommen wird. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 13. Juni 2024 KPMG
AG
Rackwitz, Wirtschaftsprüfer Heining, Wirtschaftsprüfer |
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